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 Über den Dächern von Loguetown

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BeitragThema: Über den Dächern von Loguetown   Mi März 10, 2010 3:54 pm

First Post

Ausdruckslos starrte Harloque von dem Dach eines Wohnhauses über die Stadt hinaus auf das offene Meer. Seit mehr als drei Monaten war sie nun hier. Und sie schlug sich durch, hielt sich über Wasser - durch die Piratenjagd.

~So sehr dieser Ort auch durch Gol D. Rogers Exekution an Attraktivität hinzugewonnen hat, Smokers Ruf macht die Kopfgeldjagd hier völlig unrentabel.~

Einerseits gab es die unwichtigen Idioten, die es unter Piratenflagge hierherverschlug und die durch die Marine schneller festgesetzt wurden als Harloque von ihrer Anwesenheit erfuhr; andererseits Piraten mit einer angemessenen Kopfgeldprämie, welche sich allerdings Mühe gaben, im Angesicht des hiesigen Marinebasis nicht weiter aufzufallen.
Denn Smoker war bis dato nur ein Piratenkapitän entkommen.
Im Gegensatz zu lokalen Größen wie Daddy Masterson arbeitete sie allerdings auch nicht derart eng mit der Marine zusammen. Ihre Vergangenheit hinderte sie daran.
Es war nur, um über die Runden zu kommen.

~Hier kann man als Kopfgeldjäger allerdings schlecht über die Runden kommen. Ich brauche ein neues Schiff.~

Nach einem schweren Sturm war Harloque auf den Trümmern ihres Schiffes in Loguetown angespült worden.
Ihre Tarantel Bouroba krabbelte ihr über den Körper.
Harloque lächelte. Eine Seltenheit.

"Du, meine Kleine, bist mir immer treu geblieben. Dafür bin ich dir unglaublich dankbar."

Fröhlich krabbelte Bouroba über ihre Brust auf ihre Schulter.
Harloque verbrachte ihre Zeit auf den Dächern Loguetowns, um nach Piraten Ausschau zu halten.
Tagsüber war dies meist vergebene Liesbesmüh. Sie war eine nachtaktive Person.
Trotzdem gab sie sich Mühe. Vielleicht würde es ja einen Piraten mit sattem Kopfgeld hierherverschlagen. Sie würde ihn Smoker ausliefern. Dann könnte sie sich endlich ein neues Schiff kaufen.
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BeitragThema: Re: Über den Dächern von Loguetown   Mi März 10, 2010 4:34 pm

Namato schaute sich ein bisschen in Logue Town um. Er war schon lang nicht mehr auf festen Boden gewesen, er war sehr lang mit dem Schiff unterwegs gewesen und da war es mal eine willkommene Abwechslung auf festen Land einen kleinen Spaziergang zu machen. Er wusste das es hier für ihn als Pirat gefährlich werden kann aber er hatte ja auch schließlich kein Kopfgeld womit er schwer als Pirat zu indentifizieren. Sein Blick war stehts nach vorne gerichte bis er was durch seine feien Nase wahrnahm es kam von oben sofort schaute rauf und entdeckte eine Frau die er durch die Dunkelheit kaum sehen konnte.
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BeitragThema: Re: Über den Dächern von Loguetown   Mi März 10, 2010 4:41 pm

cf Drumm Der Hafen
Yama war nun mit ihrem Schiffchen in Logue Town angelegt und betrat die Insel.
"Ach wie ich diesen Ort liebe...", murmelte sie und wandelte ein wenig durch die Stadt.
Sie grinste breit, verschränkte die Arme hinter dem Kopf und machte große Schritte,
da sie dachte, dass sie dadurch etwas größer erschien.
Yama war ein Mensch, dem schnell langweilig wurde, doch Logue Town war die Stadt,
welche sie so interessant fand, dass sie sie am liebsten nie mehr verlassen würde.
Mit einem Mal blieb die das freche Mädchen stehen, direkt vor einem der vielen Geschäfte mit einem großen Schaufenster.
Sie presste die Nase und Hände gegen das Glas und sah mit großen Augen in den Laden,
indem Schwerter und andere Waffen verkauft wurden.
"Hier habe ich mein Schwert gekauft!", sagte Yama zu sich selbst,
"das mit dem ich jeden Piraten dieser Welt hinter Gitter bringen werde!"
Sie drehte sich um und stolzierte von em Geschäft weg. Die Menschenmassen tumnmelten sich auf der Straße,
um ihnen auszuweichen sprang Yama nun mit einem Satz auf eines der Hausdächer,
wo sie auch schon eine Person erblickte, welche ihr etwas verdächtig vorkam.
"Hey!", rief die Oberleutnantin im gewohnt vorlautem Ton, "bist du Pirat oder so?"
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BeitragThema: Re: Über den Dächern von Loguetown   Mi März 10, 2010 4:54 pm

Harloque hatte den ungewöhnlich aussehenden, jungen Mann schon länger beobachtet. Aus sicherer Distanz war sie in Gedanken die Steckbriefe der im East Blue bekannten Piraten durchgegangen, konnte jedoch keine Übereinstimmungen feststellen.
Niemand konnte sich jedoch alle Steckbriefe einprägen, und das Gebaren des jungen Mannes hatte ihr Interesse geweckt. Es gab soetwas wie einen Instinkt. Smoker und Daddy hatten ihn, das wusse Harloque - allerdings waren diese auf das Gespür ihrer Lakaien, Partner und Untergebenen angewiesen.
Da Harloque seither allein arbeitete, erkannte sie, wer gefährlich war.
Und dieser Kerl war es mit Sicherheit.
Dass jemand in Logue Town nachts umherwanderte, war ein normaler Anblick. Immerhin überwachte die Marine diese Stadt sehr zuverlässig.
Harloque war angespannt. Auch Bouroba saß wie angewurzelt auf ihrer Schulter.

Gerade war der rothaarige Mann in eine Gasse eingebogen und Harloque befand sich schräg über ihm - da wandte er plötzlich seinen Kopf in ihre Richtung und sah sie direkt an.

Verwirrt starrte sie zurück.
~Wie ist das möglich? Es ist dunkel. Wie konnte er mich ausmachen?~
Langsam erhob sie sich und sprang hinunter in die Dunkelheit, landete weich auf dem Straßenpflaster der Gasse und fand sich direkt gegenüber dem Rothaarigen wieder. Im Sprung war ihr, als habe sie eine Stimme hinter sich gehört. ~Was soll's.~

Sie nahm ihre Sonnenbrille ab. Es war ja inzwischen dunkel.

"Wer bist Du?"
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BeitragThema: Re: Über den Dächern von Loguetown   Mi März 10, 2010 5:16 pm

Namato hatte seine Tiger augen die viel besser als menschliche augen sind genutzt um das Mädchen in der Dunkelheit zu erkennen. "Bessere frage...wer bist du?" er schien etwas nervös zu sein da er Angst vor Spinnen hat und das Mädchen eine Spinne auf ihrer Schulter hatte. Namato blieb auf der stelle stehen und schaute das Mädchen das durch die Dunkelheit schwer zu erkennen war an. Sonst war es total still man hörte rein gar nichts
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BeitragThema: Re: Über den Dächern von Loguetown   Mi März 10, 2010 5:28 pm

Die Augen des jungen Mannes waren seltsam. Amüsiert beobachtete Harloque, wie sein Blick ängstlich über ihre Schulter - und damit Bouroba - huschte.
Sie neigte leicht den Kopf.
Ich bin hier seit drei Monaten und beobachte gute Bürger, die behaglich diese Stadt durchschreiten, einkaufen und mit ihren Freunden tratschen. Ich beobachte aber auch Gesindel, welches mit verschlagenem Blick durch die Gassen tapst und aus Angst vor der Marine macht, das es wegkommt.
Eher selten sehe ich hier aber Menschen, die weder die Verschlagenheit der Ganoven ausstrahlen, die nicht die Zufriedenheit der Bürger an den Tag legen und die nicht arrogant auftreten wie Marinesoldaten.
Du bist nichts von alledem. Deswegen bin ich neugierig.

Sie blickte ihm direkt in die Augen.

Ich sitze hier in Loguetown fest und verdinge mich dadurch, Kopfgelder für Piraten zu kassieren. Ich kann mich nicht erinnern, dich je auf den Steckbriefen gesehen zu haben. Trotzdem sagt mir mein Gefühl, dass mit dir irgendetwas nicht stimmt.
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BeitragThema: Re: Über den Dächern von Loguetown   Mi März 10, 2010 5:50 pm

"Ich heisse Namato mehr must du nicht über mich wissen" Namato war ruhig und gelassen er war kein stück aufgeregt es war zwar nicht Namatos art so gelassen und ruhig zu sein aber in diesen moment zwang er sich dazu damit er dem Mädchen nicht zu doll auffiel und ihn nacher festnimmt im nächsten moment war es ihn aber auch egal ob er festgenommen wird "Ich bin Pirat villeicht kommt es ja dadurch" es war zwar nicht seh schlau von ihn dies zu sagen aber in diesen moment war ihn alles egal er war etwas deprimiert da sein leben schrott ist nach seiner ansicht
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BeitragThema: Re: Über den Dächern von Loguetown   Mi März 10, 2010 8:10 pm

Harloque zog eine Augenbraue hoch. Getäuscht hatte sie sich also nicht.

~Aber ich weiß nicht, ob es sich lohnt, ihn festzunehmen. Er begibt sich auf gefährliches Terrain, wenn er einer Kopfgeldjägerin sagt, er sei Pirat. Möglicherweise ist er ein Fall für Smoker, nicht für mich.
Das hängt vom Kopfgeld ab. Außerdem sieht er sehr gelassen aus, möglicherweise denkt er gar nicht an einen Kampf.~

Namato. Ein Pirat also. Welche Prämie ist auf deine Auslieferung ausgesetzt? Es kommt nicht oft vor, dass jemand sich mir gegenüber freimütig dazu bekennt, ein Verbrecher zu sein - und es kommt gar nicht oft vor, dass jemand nach dieser Äußerung so gelassen bleibt.
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BeitragThema: Re: Über den Dächern von Loguetown   Mi März 10, 2010 10:23 pm

Namato blieb gelassen und ruhig sonst war er immer schnell nervös etwas ängstlich und ganz und gar nicht ruhig "Bis jetzt noch keine" es fing langsam an zu regnen, dies merkte namato daran das er ein paar tropfen abbekam schnell stellte er sich unter ein dach das etwas vom haus abging "Tja denn bin ich wohl der erste" so war er eigentlich nie er war sonst der schüchterne typ der nie solche antworten geben würde irgendetwas war heut anders an namato
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BeitragThema: Re: Über den Dächern von Loguetown   Mi März 10, 2010 11:14 pm

Harloque zog nachdenklich einen Mundwinkel nach unten. Dieser Namato war seltsam. Allerdings auch klug: Zumindest hatte er ab dem Punkt, wo er sein Dasein als Pirat offenbart hatte, keine Furcht mehr zu verspüren brauchen.
Sie würde ihn nicht angreifen - dabei spielte es keine Rolle, ob er ein Pirat war. Was für sie zählte, war das Kopfgeld, sie hatte es nicht auf Piraten abgesehen.
Eher verspürte sie Hass auf die Marine. Jedoch musste sie momentan mit ihnen kooperieren, um Geld für ein Schiff zu beschaffen.

~Ich verspüre etwas vertrautes an Namato. Irgendwo etwas von mir selbst. Ich weiß auch nicht, was es ist.~

Auch sie bemerkte den Regen. Vielleicht zog ein Sturm auf.

Dann müssen wir nicht kämpfen. Was verschlägt dich nach Loguetown?

Bouroba tapste hektisch auf ihrer Schulter herum. Der Regen gefiel ihr nicht. Auch Harloque stellte sich in den Schutz des Daches.
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BeitragThema: Re: Über den Dächern von Loguetown   Do März 11, 2010 1:02 am

Namato schaute nahc obn der Himmel war fast Pechschwarz es schien so als würde ein starkes gewitter aufkommen "hmm...wir sollten uns ein unterschlupf suchenes wird höchstwahrscheinlich ein sturm aufkommen" er schaute dabei die ganze zeit hoch zu denn wolken es fing plötzlich an stark zu regnen und zu gewittern und der wind wurde immer stärker "Ich wollt mich einfach hier mal umgucken hier wurde schließlich der Piratenkönig geboren und hier ist er gestorben da dacht ihc mir schau ich hier einfach mal vorbei"
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BeitragThema: Re: Über den Dächern von Loguetown   Do März 11, 2010 2:24 pm

Es gab so viele Piraten, die, nur um das Schaffott zu betrachten, nach Loguetown kamen. Das war hirnrissig angesichts der erdrückenden Präsenz der Marine - aber Harloque bestritt dadurch ihre Existenz.

Ja, es wäre tatsächlich besser, bei diesem Wetter ein Dach über dem Kopf zu haben.

Sie wandte sich zum Gehen und nickte mit dem Kopf nach vorne, um Namato aufzufordern, mit ihr zu kommen.

~Er kann meinen Unterschlupf ruhig sehen. Ich werde sowieso nicht mehr lange hier sein.~

Es ist nur ein kleines Stück. Wir sollten uns beeilen.
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BeitragThema: Re: Über den Dächern von Loguetown   Do März 11, 2010 3:03 pm

Namato kapierte im ersten moment nicht was sie von ihm will er brauchte ein paar sekunden bis er es dann verstand sofort ging er ihr hinterherer wurde zwar nass aber dies störte ihn im moment nicht "Ja ok" namato fing an schneller zu gehendeer wind nahm zu es ´fing immer doller an zu regnenund das gewitter wurde immer lauter der himmel war pechschwarz da es so dunkel war konnte man kaum etwas sehen und somit leicht stolpern was namato zum glück nicht passierte
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BeitragThema: Re: Über den Dächern von Loguetown   Do März 11, 2010 6:25 pm

Harloque sah sich inzwischen nicht mehr um, ob Namato mithalten konnte. Sie hatte eigene Sorgen. Solch ein schlimmes Unwetter hatte sie hier lange nicht mehr erlebt. Sie bog in eine Gasse ein und erblickte dort auf der rechten Seite an einer schmalen Hauswand eine eiserne, massive Leiter, welche auf das Dach führte. Behende kletterte sie diese doch, Bouroba schütze sie währenddessen mit ihrer rechten Hand.
Am oberen Ende der Leiter angekommen, erklamm sie einen Sockel und war nun wieder über den Dächern Loguetowns. Am Fuß des Sockels wartete sie fröstelnd darauf, dass Namato die Leiter auch hochkommen würde.

~Was für ein Unwetter.~
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BeitragThema: Re: Über den Dächern von Loguetown   Sa März 13, 2010 7:47 pm

Enttäuscht registrierte Harloque, dass Namato wohl nicht mithalten konnte. Das war nicht verwunderlich, hatte sie doch nach ihrer dreimonatigen Präsenz in Loguetown neben der Piratenjagd nichts besseres zu tun gehabt, als sich das Straßen- und Gassennetz der großen Stadt einzuprägen.
So wusste sie über die kleinste Nische Bescheid, welche zu ihrem Unterschlup führte.
Namato musste den Anschluss verloren haben, und jetzt hatte er sich wahrscheinlich bei diesem schlimmen Sturm in der Stadt verirrt.
Das war ungünstig - aber sein Problem.
Harloque hatte andere Sorgen: Bouroba musste ins Trockene gebracht werden, vermutlich musste sie auch ihren Unterschlupf sichern, welcher im Falle eines Sturms die denkbar unvorteilhafteste Lage hatte.

~Jetzt schlag hier doch keine Wurzeln, Harloque!~

Sie hatte gerade bemerkt, dass sie nun schon mehrere Minuten dastand und versonnen in die erdrückende Dunkelheit blickte. Wassertropfen rannen ihr von dem Ansatz ihrer vollkommen durchnässten Haare über das Gesicht und fielen dann in die Tiefe.
Sie fröstelte. Es war kalt und unbehaglich.
Da es sehr unwahrscheinlich schien, dass Namato jetzt noch auftauchte, überließ sie den jungen Mann seinem Schicksal.
Während sie immer noch mit leerem Blick in die alles verschlingende Dunkelheit starrte, vom Ansatz des schrägen Dachs einen hoch gebauten Hauses aus, neigte sich ihr Körper langsam. Sie ließ sich fallen.

~Es hat ja keinen Sinn. Ich muss mich beeilen.~

Sie fiel, und an ihr rasten Fenster und die gut verputzte marmorme Außenwand des Hauses vorbei. Immer schneller. Sie kam aber nicht auf den Boden auf.

Zwei Minuten später

Behende flog sie auf das abgeflachte Dach eines großen Hauses zu und landete leichtfüßig, federte sich mit den Knien und einer Hand ab. Immer noch gehockt sah sie misstrauisch den abgeschlossenen Verschlag aus massiven Holz vor ihr an, welcher sich in der Mitte des flachen Dachs befand.
Er war notdürftig gezimmert worden, blieb aber standhaft angesichts des heulenden Windes und des peitschenden Regens, denen er ausgesetzt war.

~Irgendetwas stimmt hier doch nicht.~

Langsam näherte sie sich dem kleinen Tor, welches den Eingang in das Innere ihres Unterschlupfes versperrte.
Sie musterte es genau, und entdeckte zwei dünne, helle Fäden, welche auseinandergerissen an beiden Seiten eines Torspalts hingen und vom Wind umspielt wurden.

~Jemand ist hiergewesen.~


Sie ballte ihre Hände zu Fäusten, holte aus und ließ den Torflügel mit einer unglaublichen Wucht geöffnet gegen eine der massiven Holzwände des Innenraumes knallen, sodass diese gefährlich erzitterte.
Sie wartete nicht lange, vollführte im Sprung eine Drehung in die Dunkelheit des Unterschlupfs hinein und zog einen ihrer Dolche mit der rechten Hand aus ihrem Stiefel heraus. Blitzschnell gewöhnten sich ihre Augen an die Dunkelheit, sie erkannte Konturen und eine Gestalt, welche regungslos auf einem Holzstuhl in der linken, hinteren Ecke des Raumes saß.
Sie fiel zu Boden, federte sich ab und stand mit einem Satz mit gezücktem Dolch und blitzender Klinge vor der Gestalt, welche sich immer noch nicht bewegte. Sie verstand nicht.
Dann erkannte sie das Gesicht.

Ich brauche deine Hilfe, Harloque.

Verwirrt stand sie vor Daddy Masterson, welcher keine Anstalten machte, sich zu bewegen.

Wie zum Teufel hast Du meinen Unterschlupf gefunden?!?

Daddy blickte sie an. Irgendwas stimmte nicht mit seinen Augen. Sie sahen todtraurig aus. Da war nicht die gewohnte Härte, nicht die Skrupellosigkeit, welche sein Blick sonst ausstrahlte. Nur Trauer - und Schrecken.
Als er redete, bebte seine Stimme.

Carol wurde entführt. Meine Tochter ist weg. Ich kann sie nirgends finden. Ich wollte mit Smoker reden. Er ist nicht aufzuspüren. Die einzige, die mir jetzt noch helfen kann, bist Du. Hast du Sie gesehen? Irgendetwas bemerkt? Etwas Auffälliges? Ich muss es wissen!

Harloque hatte sich wieder gefasst, wanderte durch den Raum, entzündete eine Öllampe, inspizierte nebenbei den Schaden am Tor, bevor Sie es wieder schloss. Der Wind pfiff durch ein paar undichte Stellen in den Verschlag. Sie zögerte.

Heute ist mir nichts auffälliges begegnet - abgesehen von einer überstürzten Abreise im Hafen. Gestalten liefen auf ein Schiff zu, es legte sofort ab.

Ich muss ihnen folgen.

Innerhalb eines Sekundenbruchteils war das Tor nach draußen geöffnet, der Regen peitschte hinein, und Daddys Silhouette entschwand in die Dunkelheit.

~Das ist meine Chance, hier wegzukommen.~

Sie rannte hinter Daddy hinterher.

Masterson, du Tölpel! Wie willst Du denn hier wegkommen? Selbst wenn Du ein Schiff hast, der Sturm wäre dein sicherer Tod! Verdammt, Daddy! Warte! Warte, bis der Sturm vorüber ist! Das ist sonst dein Tod!

Er war schnell, und seine Bewegungen willkürlich. Erst am Hafen holte Harloque Daddy ein.

Netto Dorafuto!

Sie ballte im Laufen beide Hände zu Fäusten, führte sie zusammen und öffnete sie dann wieder, während sie auf Daddy zielte.
Ein monströses Spinnennetz verließ ihre Hände, flog und senkte sich über dem laufenden Daddy herab.
Er wurde duch es überwältigt und fiel hart zu Boden.

Das hat keinen Sinn, Daddy! Warte bis morgen!

Der bewegungsunfähige Hüne vollbrachte einen tapferen Kampf gegen das Netz, verlor ihn aber.
Riesige Wellen trafen das Pier.

~Kein Zweifel. Das wäre sein Tod gewesen.~

Daddy schwieg. Er hatte sich wohl mit der Situation abgefunden. Sie nahm ihn mit zu ihrem Versteck.
Für sie blieb kein Zweifel.

~Ich werde mit ihm kommen. Raus aus Loguetown.~


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BeitragThema: Re: Über den Dächern von Loguetown   So Apr 25, 2010 10:46 am

[ -- > RP-Start ]

Ein warmer und zugleich herrlich erfrischender Wind, der den Geruch des nahen Meeres mit sich trug fuhr der jungen Frau, welche auf einem der Dächer der Stadt saß durch das schneeweiße Haar. Mit verträumtem Blick betrachtete sie eine Weile das rege Treiben in den Straßen, ehe sie die Augen hin zu dem weiten Meer warf, welches am heutigen Tage so rast- und ruhelos wirkte. Es war ein seltsames Gefühl, ohne ein eigentliches Ziel die Weltmeere zu bereisen. Immer wieder fand sie Orte, die sie noch nie gesehen hatte, traf Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und dennoch fühlte sie sich mehr wie eine Beobachterin in der Welt. Sie hatte keine großen Träume, weder von Ruhm, noch von Macht, im Grunde hatte sie nur winzige, kleine und verborgene Wünsche des Herzens, die unausgesprochen blieben. Sie fragte sich, wie lange es wohl noch dauern würde bis sie einen Platz in der Welt fand. Diesen einen Ort, diese Personen an deren Seite zu leben sich richtig anfühlte. Vielleicht war sie inzwischen auch blind geworden für das, was im Grunde vor ihren Augen lag. Mit einer eleganten Bewegung sprang sie von dem Dach des Gebäudes, auf welchem sie gestanden hatte und landete fast anmutig auf der Straße, auf welcher sie eher ziellos spazierte. Sie würde sehen wohin es sie verschlug.

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