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 Das Deck

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Kaval Shiranui

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BeitragThema: Re: Das Deck   Di Feb 14, 2012 3:40 pm

Es schien nun alles zu laufen. Die Marine war auf eine gewisse Distanz gehalten und das Schiff selbst nahm nun immer mehr Fahrt auf. Es schien fast so als könnte nun Nichts und Niemand diese Bande davon abhalten sich bald ihren Weg auf die Grandline zu bahnen. Die Marine hat sie nun unlängst ins Visier genommen, nicht nur das Schiff welches sie momentan verfolgt sondern auch die Marine in den Blues ganz allgemein. Mit einem Gesamtkopfgeld von fasr 20 Millionen Berry gehören sie definitiv zu den größeren Banden bzw. zu den Banden bei welchen es sich lohnen würde diese bei der Marine auszuliefern. Doch dies interessierte wohl niemanden der Asuras sie gingen ihren Weg und eventuell würde schon bald ihr Kopfgeld erhöht werden, wenn sie auf den weiteren Inseln ähnliche Erlebnisse haben wie in dem Windmühlendorf. Doch keiner der Bande musste sich einen Gedanken darüber machen und scheinbar wollte dies auch wirklich niemand. Dann schlug mit einem lauten Krachen eine Kannonkugel etwas weiter entfernt ins Wasser ein. Der Veganer schaut die Fontäne direkt an, bewegt aber sonst keinen Muskel. Er wendet sich von dem Schiff der Marine ab und lässt sein Blick kurz auf die Hände des Wolfsjungen fallen. Normalerweise würde er ihn wohl nun eine Standpauke halten, doch sah er dass der junge Mann Schmerzen hatte und er schien auch nichts dagegen unternehmen zu wollen. ~ Hmm. ~ Dies war alles was ihn durch den Kopf schoss, als er etwas anderes ebenso seltsames erspähte, eine kleine Rauchfahne zog sich über das Schiff, wirklich nur leicht und dennoch konnte man es erkennen. Kaval folgte diesem Rauch mit dem Blick bis zu dem Ursprungspunkt, welcher von einer Zigarette ausging. Diese rauchte niemand geringeres als Liz selbst. Auch hier könnte er normalerweise etwas dazu sagen, doch schien er dieses Bedürfnis nicht zu haben. Er schaute das glühende Stück der Zigarette nur eine Weile an. Er sagte jedoch nichts. Als die junge Dame dann diesen gewaltigen Satz machte und sicher auf ihren Füßen landete um dann auch direkt den Arzt anzusprechen, schaut er dieser nur kurz in die Augen und nickt. Er spricht wohl noch immer kein Wort. Zu sehr ist er sauer auf sich selbst, auf seinen Körper, auf so viele Dinge in diesem Leben. Scheinbar war es momentan einfach nicht der richtige Zeitpunkt. Doch weiter darauf eingehen möchte er wohl auch nicht. Dieses Nicken sollte der Vegetarierin wohl als Antwort reichen und er selbst ging weiter, an der jungen Dame und allen anderen Crewmitgliedern vorbei. Wieder verschwand er aus dem Blickfeld der Menschen als er sich zu seinem Kämmerchen bewegte und auch in dieses trat. Er musste sich gar nicht umschauen was zu tun war. Er griff schon fast mechanisch an die neuen Pflanzen und band einige von diesen zusammen. Er hängte sie etwas weiter weg von der Tür, wo diese wohl trocknen sollten. Andere Pflanzen nahm er und legte sie direkt in seinen Arzneischrank. Dies alles war schnell erledigt und er hatte wohl nichts mehr zutun. Er schaut sich kurz in seinem Raum um, doch scheinbar war auch diese Arbeit nichts was ihn in bessere Laune versetzen konnte. So verlässt er sein eigenes Räumchen wieder und geht in den großen Hauptraum wo die Bande auch immer ihre Nahrung zu sich nimmt. An der Wand dort steht ein Piano, in schwarz. Es glänzt ist bereits ein wenig eingestaubt, fast jedes Schiff hat ein Klavier, nur damit ein Musiker auch jeder Zeit die richtige Musik anstimmen kann. Doch bisher hatte die Asura-Bande leider keinen eigenen Musiker. Doch der Shirnaui schaut dieses Instrument lange an, er bewegt sich darauf zu und streicht über das Holz. Er rückte sich den Hocker zu Recht und streicht dann noch einmal sanft über die Klappe, welche die Tastatur verdeckt. Einige Sekunden passiert dann nichts, wirklich nichts. Doch dann geht die Klappe nach oben, die schwarz-weißen Tasten des Klaviers werden offenbart. Diese Farben schwarz und weiß, sie stehen für soviel. Für die schönen und schlechten Dinge in diesem Leben, für Mann und Frau und viele andere Dinge. Alle Gegensätze sind in diesem Piano praktisch vereint. Der Arzt schaut sich diese Tasten lange Zeit an, bevor er dann seine Kampfhandschuhe, welche er noch immer trägt auszieht und auf das Klavier selbst legt. Die Finger bewegen sich langsam auf die Tasten zu und es erklingen plötzlich Töne.

Noch NIE hatte Kaval sich an das Klavier gesetzt, noch NIE in diesen 3 Jahren hatte er auch nur die Andeutung gemacht, dass er Klavier spielen kann. Dass er eigentlich auch ein Musiker ist und nun spielt er. Diese sehr traurige Melodie sie durchdringt die komplette Red Salmon.
Es scheint fast so als würde das Schiff selbst durch diese Klänge weinen. Überall ist die Musik und Kaval sitzt im Zentrum, hat die Augen geschlossen und lässt seine Finger wohl einfach die Arbeit machen.
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Sugoro Okomura

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BeitragThema: Re: Das Deck   Di Feb 14, 2012 8:23 pm

Schmerzend in den Händen setzte sich Shin neben dem befestigten Anker auf dem Holzboden hin. Am liebsten würde er seine eigene Hände abreißen, essen und hoffen das sie neu wachsen würden. Alles nur um diesen Schmerz loszuwerden. // Richtung Rivers Mountain ... das wird ein Abenteuer. Ich hoffe wir fahren zur Grandline ... // dachte Seishin daran, als er von seiner Kapitänin hörte, das sie nach Rivers Mountain fahren bzw. in die Richtung. Die Kanonenkugel von der Marine bekam der Wolfsjunge nicht wirklich mit. Nur das eine Fontäne kam und etwas Wasser auf dem Schiff verteilt war. Nun sprang Liz von dem hohen Mast herunter und landete auf ihre Beine. Etwas verwundert war Shin schon. Ein normales Wesen hätte sich bestimmt die Beine gebrochen, wenn nicht sogar mehr. Seltsame Frau ... sehr seltsam... und mysteriös ... für den Wolfskerl. Shins eigene Händen brachten ihn beinahe zur Weißglut. Mit seinem Wolfskiefer biss er wie verrückt die Bandagen ab und sah das seine Hände etwas bluteten. Dies leckte der Wolfsjunge mit seiner eigenen Zunge ab. Immer abwechseln. Erst die rechte Hand und dann die Linke. Langsam bekam der Wolf einen Durst .. ja ... den Durst nach ... Blut .. Menschenblut. Ein hilfloser Mensch.. jetzt genau zu verspeißen. Dies wäre köstlich. Aber dennoch! - Hörte Zanko auf, als er eine Töne vernahm. Seltsame Töne .. von einem Klavier? - Er hatte doch kein Klavier gesehn?! - Vielleicht hat er es übersehn. Eine Traurige Melodie.. sehr traurig.. Doch wer spielt diese? Der Wolf schaute sich um und sah nur noch Sasaki und Liz auf dem Deck. Kaval müsste wohl die Melodie spielen. Traurig, aber eine schöne Melodie. Aber bloß warum? Dies hinterfragte Shin eher nicht. Lieber wollte er der Melodie zuhören, die ihn zum Nachdenken brachte. Was Zanko nun alles erreicht hatte. Seine Vergangenheit und nun die Gegenwart... nur wegen der Musik verbreitet sich im inneren von Shin Traurigkeit, Kummer und Schmerz. Der ganze Schmerz in seiner Vergangenheit. Wie er sein Vater verlor, seiner Mutter und konnte rein gar nichts tun. Die Beine zog er an sich heran, die Arme um die Beine herum und den Kinn auf die Knien gelegt. Nun dachte der Wolfsjunge wieder nach... mit vollkommender geistige Abwesendheit. Ähnlich einer Statue, die dennoch atmete...
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Sasaki Ko

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BeitragThema: Re: Das Deck   Di Feb 14, 2012 10:04 pm

Und letztlich war es dann doch eine waghalsige Flucht. Ko musste nur einmal kurz ausatmen als er das Marineschiff realisiert hatte, welches ganz sicher nur wegen ihnen hierher gekommen war. Wieso hätte es auch nicht kommen sollen? Sie hatten immerhin einen großen Aufruhr verursacht durch ihre kleine Begegnung mit diesen anderen Piraten und dann auch noch das, was sie am Hafen getan hatten. Danach sollten sie wohl selbst hier, in einem Meer in dem sie eigentlich vollkommen unbekannt waren, gesucht und gejagt werden. Damit sollte wohl auch die Sicherheit, die er sich selbst in diesem Ozean gewünscht hatte dahin sein und die vier Asuras sollten weiter fliehen müssen, ohne eine Chance zum Ruhen zu bekommen.
Der Wind lag genau in den Segeln, er schaffte es mit seiner Kraft das Schiff über das Wasser zu bewegen und ihm so eine beachtliche Geschwindigkeit zu verleihen. Auch wenn es niemand an Bord wirklich bemerkte, das Schiff bewegte sich außergewöhnlich schnell voran, immer weiter weg vom Hafen, weg vom nahenden Feind, welcher bisher noch nicht gehandelt hatte. Hatten sie die Piraten überhaupt bemerkt? Nichts geschah, nichts verriet etwas. Niemand an Bord sollte es genau wissen, zugleich aber sollten die anderen – wenn sie die Asuras wirklich wahrgenommen hatten – bereits realisiert haben, dass die Piraten sie vernommen hatten, denn schließlich waren sie bereits mitten auf der Flucht.
Wenn der Wind weiter so auf ihrer Seite bleiben würde, wie er es jetzt war, dann wäre die Flucht wohl gewiss. Sie würden entkommen, würden weg von hier kommen ohne auch nur ein Problem dabei zu haben. Solange sie mit dem Wind segelten war die Red Salmon schnell, während das schwere und etwas größere Schiff der Marine wohl etwas an Problemen haben würde, da diese ja zuerst noch den Kurs korrigieren müssten um gut aufholen zu können. So jedenfalls sah es Ko, der im Moment das Steuerrad mit einer seiner beiden Hände umschlossen hielt und mit der anderen den Kompass, um sich so orientieren zu können.

Ein einfacher Ton bestätigte die vielen Gedanken, die sich der Navigator für einen Moment gemacht hatte. Der Aufprall der Metallkugel auf dem Wasser ließ es dann auch wirklich eindeutig werden. Das feindliche Schiff hatte sie also wirklich wahrgenommen und nun hatten sie das Feuer eröffnet. Sie wollten also wirklich einen Kampf. “Lästig“, kommentierte es der junge Mann am Steuer nur, ohne sich auch nur ein einziges Mal zu seinem Feind oder dem Punkt, an dem die Kugel eingeschlagen war umzudrehen. Er würde sowieso nicht viel mehr sehen, als er bereits durch seine Ohren mitbekommen hatte. Und dies alleine schon zu wissen, machte ihm klar wie wenig er sich eigentlich wegen der ganzen Sache sorgen musste.
Die Red Salmon war bereits außerhalb der Reichweite der Meerespolizei, weit außer dieser Reichweite. Vermutlich war der Schuss, den sie gerade gefeuert hatten ihr bestes Langstreckengeschoss und selbst wenn nicht, auf diese Entfernung konnte man niemals genau genug treffen. Trotz allem, er konnte einfach nicht damit aufhören sich Gedanken über all dies zu machen. Was wäre denn wenn der Feind doch einen Weg finden würde sie zu treffen? Was wäre wenn sich die natürlichen Bedingungen schlagartig verändern sollten? Zu vieles war in dieser Situation einfach möglich und mit zu vielem musste gerechnet werden.
Auch wenn er nicht wirklich so wirkte, vollkommen konzentriert stand der Sasaki dort an seiner Position, weswegen er nicht einmal einen Moment dafür verschwendete auf die anderen an Bord acht zu geben. Nicht einmal Kavals Rückkehr schien ihn zu interessieren. Na gut, darauf hätte er sowieso niemals wirklich Rücksicht genommen, da er sowieso kein gutes Verhältnis zum Arzt des Schiffes zu pflegen schien. Besonders in einer solchen Situation also sollte es dann wohl absolut gar keinen Sinn machen sich schlagartig für eben diese Person zu interessieren. Viel wichtiger war es im Moment etwas mehr Distanz zu gewinnen, woraufhin der neue Kurs bestimmt werden musste.
Süd-West war es, diese Himmelsrichtung mussten sie ansteuern, nur um so in die Nähe von Rivers Mountain zu kommen. Wie weit dieser Weg aber sein würde war ungewiss. Vielleicht sollte es eine ziemlich lange Reise sein, vielleicht mussten sie an einer Insel stoppen, vielleicht liefen sie gerade direkt in die Falle der Marine? Es gab einfach zu viele Möglichkeiten, die Ko auf die Mannschaft zu kommen sah. Doch so war es wohl auch richtig für einen guten Navigator.

Plötzlich erklang etwas aus dem Inneren des Schiffes, es war eine Melodie, gespielt auf einem Instrument, welches Ko nur zu gut kannte. Entspannt schloss er seine Augen als er es hörte, ließ sich von den Klängen des Instruments verzaubern. Entspannt atmete er auf, löste sich von der Welt und vertiefte sich in das, was er hörte. Er genoss es, genoss es so als wäre es ein wirklich wunderbarer Wein, so als wäre es ein wahres Festmahl. Er tauchte ab, tief in seine Seele, vergaß alles Weltliche, vergaß alles, was unwichtig und unbedeutend war, zum ersten Mal seit langem vertiefte er sich einfach nur in die Kunst.
Ja, Sasaki Ko war wirklich jemand, der durch diese Form der Kunst zu berühren war…er war jemand, der die Kunst wirklich liebte, denn die Kunst schaffte es ihn zu packen, schaffte es ihn wirklich einzunehmen…

Schlagartig veränderte er sich aber wieder. Sein Körper wurde steifer, seine Haltung kehrte zurück und auch seine Augen öffneten sich wieder. Auf einmal sah er nicht mehr so vertieft aus wie zuvor, schien nicht einmal mehr im Ansatz so wie zuvor. Sogar leicht verkrampft wirkend stand der ehemalige Kopfgeldjäger dort. Was war denn los? Kämpfe er etwa mit sich selbst? Versuchte er gerade sich selbst zu überwinden? “Er will nur Aufmerksamkeit…“ Ja, nicht einmal der klassische ruhige Kommentar, den der Schwertmeister gerade abließ wirkte ehrlich, sondern genau so verkrampft wie alles an ihm für diesen Moment.
Er versuchte wohl wirklich seine Bewunderung für den anderen zu verheimlichen? War es ihm etwa peinlich!?
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Liz Mordio

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BeitragThema: Re: Das Deck   Mi Feb 15, 2012 11:26 am

Auf der Red Salmon ging es ruhig zu, die Worte von Liz erreichten Kaval zwar doch außer einem einfachen Nicken gab er keine Anzeichen von sich etwas sagen zu wollen. Allem anschein nach war seine Stimmung wirklich sehr getrübt was Liz ein wenig nachdenklich stimmte. Sie konnte seine Gedankengänge womöglich nachvollziehen, wenn sie den auf das richtige Tippte, doch konnte sie auf die schnelle leider nichts dazu sagen. Dadurch lief er langsam in den Innenraum des Schiffs zurück. Stille kehrte ein auf dem Schiff während Liz am Geländer lehnte. Niemand sprach mehr ein Wort und außer dem Geräusch des Windes und der See vernahm man wirklich nichts. Es war wohl dieses Gefühl von Freiheit das so viele auf die See schickte. Die Marine kam nicht hinterher, durch die beiden großen Segel der Red Salmon nahm das Schiff für jene Größe sehr viel Fahrt auf, was schon immer ein kleiner Vorteil war. Zu dem war es aus einem etwas leichteren Holz gebaut. Zwar folgte die Marine ihnen weiterhin doch der Schuss von eben hatte schon gezeigt das die Kanonen ihr Limit erreicht hatten. Auch die Kanonen des Piratenschiffes würden nicht so weit gehen und zuvor schon ins Wasser fallen. Langsam zog Liz erneut an der Zigarette, die sich anhand ihrer Größe schon zur hälfte in Rauch aufgelöst hatte. Die erzeugte Asche streute sie dabei immer über das Wasser. Gemächlich drehte sie sich um und lehnte sich so mit dem Oberkörper auf die Rehling als plötzlich die Musik eintrat. Woher kam diese Melodie? Niemand an Bord war in der Lage ein Piano oder Klavier zu spielen, auch wenn sie eins an Bord hatten. Es war eines der lieblings Instrumente von Liz und schon aus diesem Grund wollte sie immer einen Musiker an Bord, jemand der dies Instrument beherrschte. Doch dieser Klang....es konnte nur der Flügel aus dem Innenraum sein. Ihr Blick wanderte über das Deck und außer Kaval waren alle da. Kaval? sprach sie leise als sich ein freudiges lächeln auf ihren Lippen ablegte. Ruhig schloss sie die Augen um der ganzen Situation nicht die Wirkung zu nehmen. Die Melodie war traurig....aber wunderschön. Es weckte Erinnerungen in der jungen Mordio, Erinnerungen die sie Tag für Tag verdrängte. Bilder ihrer Vergangenheit spielten sich vor ihren Augen ab. Freudige Momente mit ihrer Schwester....doch mehr noch die Schmach durch ihr Vater. Das lächeln verschwand schnell wieder und plötzlich wirkte Liz wie eine Statue. Sie bewegte sich nicht mehr, nicht mal ein ziehen an der Zigarette in ihrem Mund folgte. Sie stand einfach da während der Fahrtwind die Haare ein wenig umher wirbelte. Ihr Blick ruhte auf dem Wasser. Fragen kamen in ihr Hoch. Was war aus ihrer Schwester geworden? Ihrer einzig verbliebenen leiblichen Familie!? Sie vermisste sie in diesem Moment, hätte sie einfach nur gern gesehen um sicher zu sein das es ihr gut ging. War es eine gute Idee sie gehen zu lassen, einfach so? Hätte Liz sie nicht einfach begleiten sollen...sie wollten immerhin für einander da sein. Hatte sie die Falsche Wahl getroffen und würde sie es letztlich bereuen müssen?! Langsam strich sie sich mit einer Hand die Haar nach hinten, welche sie dort auch mit der Hand festhielt. Längst verdrängter Schmerz kam wieder in ihrem Körper auf...von Demütigung und Bestrafung ihrer Kindheit. Schmerz den sie auf ewig mit sich trage würde, komme was wolle. Ihr Atmen wurde etwas schwerer während sie an der Rehling stand. Ihre Lunge erinnerte sie an alles was vorgefallen war. Diese Beschädigung, auch etwas das sie wohl nie wieder heilen könnte, viele Ärzte hatte ihr das gesagt...aus diesem Grund hasste sie Ärzte wohl auch. Sie konnten nicht helfen..nicht wenn sie gebraucht wurden. Ihre Hand ließ die Haare fallen und zog die Zigarette aus ihrem Mund heraus. Ihr Blick ruhte einige Sekunden darauf bevor die den rest der noch nicht aufgerauchten Zigarette ins Wasser des Meeres schnipste. Leise drangen die Worte von Ko an ihr Ohr. Er klang so falsch in diesem Moment wie nie zuvor. Naürlich war er auch gefesselt davon. Kaval konnte also Klavier spielen...wahrlich ein Geschenk an Bord dieses Schiffes. Doch trotz den Worten von Ko reagierte Liz nicht. Sie senkte ruhig den Kopf und blickte an den Hölzern hinab ins Meer bevor sie etwas in ihrem Gesicht spürte. Eine einzelne kleine Träne die ihrer Wange nach unten folgte und letztlich ins Meer schlug. Eine Träne? Etwas das sie nicht mochte...es zeugte von schwäche und nicht von einer Respektsperson die sie doch sein wollte. Die Stimmung hatte sich wirklich um 180° gedreht,...selbst Liz wusste in diesem Moment keine Worte zu finden, so verweilte sie in Stiller Erinnerung.
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Kaval Shiranui

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BeitragThema: Re: Das Deck   Mi Feb 15, 2012 5:20 pm

Von all den Dingen welche draußen passierte bekam Kaval selbst im inneren des Schiffes nichts mit, er war vertieft in die Welt der Musik und da gab es für ihn nichts anderes. Die Wirkung welche er auf die Crewmitglieder hatte, dieser war er sich nicht bewusst. Er spielte sich fast in einen Rausch, er hatte dieses Gefühl schon lange nicht mehr. Fast 4 Jahre hatte er nun keinen Flügel mehr angerührt und es fühlte sich komisch an, die Finger wieder über die Tasten schweben zu lassen und mit einigen richtigen Treffern wunderbare Klänge zu erzeugen. Er spielte wohl all den Kummer, als den Schmerz welchen er in seiner Seele trägt nach außen und beendet dann auch dieses traurige Lied. Er schaute das Klavier an, er wollte sich schon erheben, doch seine Finger sie wollten mehr. Viel mehr. Sie hatten solange nur dafür gelebt andere Menschen zu pflegen, sie wieder gesunden zu lassen, Kräuter abzureißen und andere Menschen zu verletzen. Diese Finger sie schienen nun eine Art eigenen Willen entwickelt zu haben, doch zeigen sie nur das was Kaval sein Unterbewusstsein sich schon lange wünscht. Freiheit, einfach das auszudrücken was man fühlt, doch ist Kaval kein großer Redner und wird es wohl auch nicht mehr werden, er war kein Mensch welcher seine Gefühle in Worte packen konnte, diese dann in die Welt posaunt und alle wussten sofort was gemeint war. Nein für ihn war es schwer, doch diese Musik, dieses Klavier gab ihm die Möglichkeit einfach mal die Seele baumeln zu lassen und seiner Sehnsucht zu fröhnen. Einfach er selbst zu sein und die Noten alles erzählen zu lassen, was wichtig war. So konnte er die Finger noch nicht wieder von diesem Klavier abwenden. Die Finger sie ließen einfach keine Ruhe und so schlugen sie auch direkt die nächsten Tasten an.

Diese Musik sie war immer noch ruhig, sie war nachdenklich, doch bei weitem nicht so schwermütig wie das Stück davor. Dieses Lied es spielte mit verschiedenen Gedanken, es erzählte von den Träumen des Veganers und davon dass es ungewiss ist, was die kommende Reise bringen wird. Es erzählt von der Spannung, mit welcher dies alles hier erwartet wird, womit die Reise zum Rivers Mountan bzw. in die Nähe erwartet wird. Es ist einfach so viel unbeschwerter und offener für alles.
Immer wieder bewegt sich der Kopf etwas zur Seite von links, dann wieder nach rechts. Mehr als 5 Minuten spielt er diese Melodie nur um sie dann langsam enden zu lassen.
Der letzte Ton war nach einer Weile gespielt und Kaval ging es besser. Natürlich war er noch nicht wieder glücklich, aber zumindest konnte er so einigen Stress vermindern, einige seiner Gefühle etwas lockerer sehen. Er hatte sich selbst wieder etwas überwunden und schloss vorsichtig den Deckel des Klaviers und strich wieder über das schwarze Holz. Er öffnet erst jetzt wieder die Augen und schaut an die Decke des Raums, seine Kapuze fällt dabei herunter und ein leichtes Lächeln ist auf seinen Lippen zu sehen und nur zu sich selbst spricht er leise.
„Bald segle ich auf den selben Meeren wie du es tatest…und dein Einsatz hat sich gelohnt, ich habe eine Crew gefunden für welche ich genauso weit gehen würde, wie du für die deinige und Mutter gegangen bist.“
Diese Worte waren wirklich nur für ihn selbst gedacht und nur er selbst kann sie wohl auch verstehen und wenn man nun genau hinschaut, sich den Blick betrachtet, so kann man erkennen, dass Kaval durch die Decke direkt in den Himmel schaut…
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Sugoro Okomura

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BeitragThema: Re: Das Deck   Mi Feb 15, 2012 7:21 pm

Totalle Stille auf dem Schiff. Nur die Melodie, die Kaval spielt war zu hören. Was für eine Stille. So eine stille, die schon etwas gruselig ist. Aber dennoch hat sich der Wolf diese Stille gewünscht. Nun ... stand der Wolfsjunge auf und schaute sich um. Sasaki am Steuerrad und Liz qualmte ruhig eine. Das Marineschiff war außer Reichweite. // Ein Marineschiff verfolgte uns?... // dachte Seishin verwundert nach. Scheinbar hat er nicht mal das Marineschiff bemerkt. Wie gut der Wolfsjunge aufpasst. Ein Traum ... Naja... was sollst. " Ich ziehe mich in meiner Kabine zurück, falls ihr mich sucht. " sagte Shin mit etwas Angst dahinter. Er ist ja noch relativ neu... und hat schon die ersten guten Fehler gemacht. Aber nun möchte er etwas Privatssphäre haben. So ging Seishin ins Schiff hinein und direkt den Weg zur seiner Kabine. Die Kabinentür schließt natürlich der Wolf hinter sich und nun war er allein in seiner Kabine. Ein einfaches Bett, ein Schrank, kleiner Tisch, sowie auch ein kleiner Stuhl... Grundausstattung. Sogleich legte sich Seishin auf das einfache Bett hin, seufte und schloss seine Augen. Die Hände hinter dem Hinterkopf, die Beine aufeinander gelegt und den Kopf zur Seite gedreht, so lag nun der Wolfsjunge. Schlafen? - Nein... bei der nächsten Melodie von Kaval konnte Shin nicht schlafen. So lag nun der junge Kerl und regte sich kaum.
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Sasaki Ko

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BeitragThema: Re: Das Deck   Mi Feb 15, 2012 8:10 pm

Diese Melodie, dass es Ko zu berühren wusste würde wohl niemand nicht erkennen können. Es war einfach viel zu offensichtlich, wie sehr der Sasaki auch nur damit zu kämpfen hatte ihr nicht gleich zu verfallen. Er wollte es offensichtlich auch gar nicht, so verkrampft wie er wirkte. Es sah sogar so aus, als sei es ihm peinlich eben diesen schwachen Moment zu haben, den er soeben gehabt hatte. Und ja, es war ihm wirklich unglaublich peinlich. Noch nie hatte er diese Gefühle gezeigt, noch nie hatte er sich so in aller Öffentlichkeit gezeigt und ganz besonders nicht wegen einer Sache, die dieser Kaval tat! Wie konnte er da denn bitte auch nur eine Sekunde lang Schwäche zeigen?!
Immer verkrampfter wirkend stand der junge Mann am Steuer, während er versuchte etwas auf seinem Kompass zu finden, was ihn ablenken würde. Er wollte einfach nicht mehr so wirken, er wollte viel lieber wieder in sein ruhiges Selbst zurückfinden, was jedoch unmöglich schien. Die Melodie, die der Arzt gerade gespielt hatte war einfach viel zu großartig um ihr widerstehen zu können. Wohl nicht einmal ein großer Krieger wie er war dazu fähig, denn auch er besaß etwas, was man auch Herz nannte und dieses war soeben berührt worden.
Die wenigen Töne nämlich hatten ihn nicht nur die Musik fühlen lassen, hatten nicht nur dieses Gefühl von Genuss in seinem Kopf erschaffen, sondern sogar etwas vollkommen anderes geschafft: Erinnerungen waren zurückgekehrt. Erinnerungen, die eigentlich tief begraben waren rissen sich frei, durchbrachen selbst die Ketten, die der Navigator in seinem Geist erschaffen hatte um sie fern zu halten. Sie erreichten ihn in diesem Moment, egal wie sehr er es auch versucht hatte ihnen zu entfliehen. Er erinnerte sich wieder an diese Dinge…
Er erinnerte sich wieder an seine Heimat, an seinen Bruder, an den Grund warum er auf See war und an das, was er selbst im Moment am meisten zu verbergen versuchte.

Kurz nur musste er schlucken, dann sah er sich um. Shin war bereits dabei das Deck zu verlassen, ohne viel zu sagen. Hätte der Schwertkämpfer nicht selbst Probleme gehabt mit denen er kämpfen musste, hätte er gefragt, was denn sei. Aber leider war er im Moment wohl am Schwächsten von allen. Immer weiter versuchte er all das zu verdrängen, was die Musik, die aus dem Inneren des Schiffes kam, in ihm auslöste, immer mehr versuchte er zu kämpfen und immer mehr verkrampfte er wegen der ganzen Sache. Wieso musste dieser Kerl denn ausgerechnet so gut sein? Wieso musste er denn nun auch jetzt anfangen?
“Scheint als wären wir sicher“, stellte er es lautstark fest, während er sich noch einmal umblickte, nur um sicher zu sein, dass keine weitere Gefahr mehr bestand. Kein Schiff war mehr in Sicht und nichts war mehr zu hören, nur noch der Wind, welcher das Wasser ein wenig bewegte und so Wellen erschuf. Es war somit also friedlich. Ein leichtes Lächeln zeichnete sich auf dem Gesicht des jungen Mannes ab, er wirkte wirklich zufrieden mit dieser Tatsache. Aber dies war nicht das einzige, was ihn so glücklich machte: Das Klavierspiel war beendet, Stille war wieder eingekehrt. Nun gab es keinen Grund mehr für ihn sich derart zu verkrampfen, sich derart etwas zu widersetzen, was er nun wirklich nicht wollte.
Das Beste aber daran war, dass er auch diesen Moment wieder gut nutzen konnte. Leicht nur wandte er sich dann zur letzten anderen Person an Deck um, bei welcher es sich um Liz handelte. Schweigend stand sie dort mit ihrer Zigarette in der Hand. Sie rauchte sie, wirkte dabei auch noch unheimlich vertieft. Selbst wenn ihr Gesicht nicht sichtbar für den Sasaki war, so konnte er sich nur denken wie sehr sie doch gerade in das wundervolle Klavierspiel des Arztes vertieft war. Es war also die perfekte Chance für ihn, das zu tun, was er eigentlich schon die ganze Zeit vorgehabt hatte.
Auch wenn er nicht daran glaubte, dass sie es wahrnehmen würde, hob der junge Mann für einen Moment seine Hand, um so auf sich aufmerksam zu machen. “Ich gehe eben rein, bin gleich wieder da“, war alles, was er ihr zu wissen gab, bevor er sich auch schon den Kimono schnappte, den er zum Trocknen auf den Boden gelegt hatte und durch die Türe in den Speisesaal eintrat.

Wieder hatte er das perfekte Timing erwischt, denn der Musiker, der sich drin befand hatte genau in diesem Moment als der Schwertmeister eintrat wieder mit dem Musizieren begann. Es war wirklich das perfekte Timing, denn so sollte man ihn wohl wirklich nicht wahrnehmen können. Ja, wie immer schlich er lautlos umher, was durch ihm durch die Musik schon eine leichte Unsichtbarkeit verschaffen können sollte. Vermutlich würde er den Shiranui also ungesehen passieren können um so dann zu dem kleinen Bad zu kommen, welches sich direkt neben der Küche befand.
Als er dieses dann auch schon betreten hatte, begann er damit sich wirklich zu beeilen. Keine Sekunde konnte verstreichen da war der Badeanzug auch schon von seinem Körper verschwunden und nur eine weitere Sekunde hatte es gebraucht bis Ko seinen rosafarbenen Kimono trug, welchen er natürlich gut verschloss damit auch ja niemand zu viel von seinem Körper sehen konnte. Unterwäsche aber hatte er nicht drunter gezogen, denn dies war gegen die Tradition, welche er sehr ausführlich pflegen wollte. Immerhin gehört diese zu den wenigen Werten, denen er in seinem Leben als Pirat noch folgen wollte. Wenn er schon die Moral wegwerfen musste und mit ihr auch gleich seinen Stolz, dann sollte er wenigstens noch solch eine Sache bewahren – egal wie unbedeutend es für andere vielleicht erscheinen sollte.
Nachdem er auch schon fertig war mit der einen Sache, die er noch erledigen wollte, schritt der Unbewaffnete wieder in die Richtung der Badezimmertüre, welche er zuvor verschlossen hatte. Gerade als er diese nur für einen kleinen Spalt öffnete stoppte die Melodie, welche er auch dieses Mal wieder mitbekommen hatte.
„Bald segle ich auf den selben Meeren wie du es tatest…und dein Einsatz hat sich gelohnt, ich habe eine Crew gefunden für welche ich genauso weit gehen würde, wie du für die deinige und Mutter gegangen bist.“
Diese Worte, sie brachten ihn sofort in den Stillstand. Ko wirkte wirklich ruhig, ruhiger als sonst. Er rührte sich nicht einen Zentimeter mehr, selbst sein Atem schien zu stoppen. Er wirkte leicht überrascht…Hatte er das gerade wirklich gehört? War dieser Barbar etwa doch viel mehr als das, was der Sasaki immer gedacht hatte? Hatte dieser Kerl etwa auch so etwas wie Gefühle und ein höheres Ziel? Ja, es war verwirrend, so groß war die Überraschung, der er in diesem Moment begegnete. Zugleich aber schien sich auch ein wenig Mitgefühl in ihm breit zu machen. Was war das nur? “Kaval…“
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Liz Mordio

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BeitragThema: Re: Das Deck   Mi Feb 15, 2012 8:33 pm


Liz hatte wahrlich eine Gänsehaut, nicht nur die Bilder ihrer Vergangenheit gingen ihr immer wieder durch den Kopf. Das Gefühl irgendwie alleine zu sein machte sich breit. Sie hatte heimweh nach ihrer Familie...nach diesem einen Menschen. Natürlich war auch ihre Crew eine Familie für sie doch in diesem einen Moment in dem sie an der Rehling stand fühlte sie sich einsam. Die Wellen schlugen gegen das Schiff und die Zigarette hatte sich im Meer von dannen gemacht. Auch vernahm sie die Worte der beiden die das Deck verließen. Shin, der sich sowieso vor allem verschloss und niemanden an sich ranließ und letztlich auch Ko der nach drinnen wollte. Nun war sie also wirklich alleine an Deck. Doch fühlte es sich an wie Einsam auf diesem Planeten. Sie hatte sich selbst etwas abgekapselt von allem. Dann jedoch trat das nächste Klavierstück ein, von Kaval. Es war freudiger, jedenfalls machte es den anschein doch es nahm ihr diese Stimmung nicht. Es war nicht so das sie plötzlich traurig war....doch Gefühle die sie immer wieder unterdrückt machten sich durch die Musik bemerkbar. Lange versteckte Gefühle die sie niemandem zeigen wollte, weil sie von Schwäche zeugten. Ihr Blick ging langsam wieder in Richtung der Verfolger, diese waren jedoch nicht mehr zu sehen. Sie hatten die Verfolgung wohl aufgegeben. Kein Wunder immerhin kamen sie nicht heran und so würde die Verfolgung ewig und 3 Tage dauern. Was sollte sie nun tun, würde sie diese Gefühle weiter zulassen konnte sie es nicht vor ihrer Crew verbergen. Ko war gegangen sodass sie nun wieder mit dem Rücken gegen die Rehling lehnte und über das Schiff...ihr Schiff blickte. Was die anderen taten wusste sie nicht, doch hatte Shin sich ja in der Quartier der Männer zurückgezogen. Jedenfalls nahm sie es so an. Das Schiff war nun mal nicht das größte doch es bot Platz für alle Mitglieder und noch einige die möglicherweise eines Tages beitreten würden. Doch was würden das für welche sein? Wer würde ihrer Bande schon beitreten wenn die Captain selbst eine schwache Person war. Liz war nicht die stärkste an Bord...bei weitem nicht. Kaval war ein exzellenter Kämpfer mit einem Verständnis der Medizin welches ihm auch im Kampf half. Auf einem ähnlichen hohen Niveau befand sich Ko welcher mit dieser merkwürdigen Haki geschichte etwas umzugehen wusste. Wenn sie ehrlich war hatte sie das ganze Haki zeugs eh nie verstanden. Was hatte Liz jedoch zu bieten? Sie konnte mit beiden nicht mithalten würde es zu einem ernsten Kampf kommen. Dazu gab es sinnlose Teufelskräfte die ihr zu peinlich waren für den Einsatz. Sie kämpfte ohne Waffen, doch war Kaval darin besser. Sie kämpfte mit dem Schwert, doch darin war Ko besser. Es war irgendwie zum Haare raufen da sie selbst nicht das konnte was sie als Captain können sollte. Somit wusste sie allerdings auch was sie tun sollte, oder auch konnte. Ruhig trat sie vor den mast zur größten Freien Fläsche auf dem Schiff. Das Halbe Deck vor dem Mast. Dort zog sie mit einer Hand blitzschnell das Schwert hinaus. Sofort begann sie mit einer Hand einige Hiebe auszuführen in die Luft. Danach steigerte sie sich, baute Sprünge ein und etwas gefährlichere Aktionen. Zu guter Letzt begann sie mit der freien Hand damit immer wieder den Revolver zu ziehen und genau in die Richtung des Schwertes zu richten. Es sollte ihre Beweglichkeit im Kampf verbessern, der Umgang mit den Waffen an ihrem Körper. Schnell wollte sie sein wenn es zum ernstfall käme und nicht noch ewig nach den Waffen kramen. Minuten sollten vergehen als sich auch die ersten kleinen Schweißperlen auf ihrer Stirn versammelten. Der Himmel wurde rot durch die nahende Nacht, welche das Untergehen der Sonne ankündigte. Sie musste besser werden....besser als ihre Crew es war, um auch diese beschützen zu können wie sie es einst bei ihrer Schwester getan hatte. Sie war die Captain....und trug die Verantwortung, dies war ihre Bürde und sie hatte es von anfang an, angenommen, schon als Ko sie als Captain angesehen hatte.
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Kaval Shiranui

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BeitragThema: Re: Das Deck   Mi Feb 15, 2012 10:14 pm

Dass der Schwertkämpfer an ihm vorbei gegangen war während er sich in die Musik vertiefte merkte er wirklich nicht. Alleine diese Tatsache macht verschiedene Dinge deutlich, zum Einen muss er sich auf diesem Schiff und mit diesen Menschen hier wirklich heimisch fühlen, denn sonst würde er seine Umgebung niemals so außer acht lassen und zum Anderen aber auch, dass er sich voll und ganz in die Musik vertieft hat. Auch dies passiert eigentlich nur, wenn er trainierte, dann verlor er sich häufig so in Gedanken. Doch all dies war wirklich eine komische Situation.
Doch nun hatte er ja für heute genug Musik produziert und auch für genügend schlechte Gefühle auf diesem Schiff gesorgt. Nach dem er auch diese Worte in Richtung Himmel gesprochen hatte rückte er den Hocker wieder etwas weg und drehte sich um, wobei ihn der Schwertkämpfer praktisch sofort ins Auge fiel. Er schaute diesen auch kurz an, ging auch direkt auf ihn zu. Sein Gesicht schien dabei tot ernst und man könnte meinen es würde nun wieder zu einer Streiterei kommen, dass Kaval dies als Eingriff in seine Privatsphäre sah oder was auch immer. Ko direkt in die Augen schauend bewegt er sich auf diesen zu. Nach sehr kurzer Zeit erreicht er den Schwertkämpfer auch und schaut diesen weiter ernst an, bevor seine Lippen sich zu verschiedenen Worten formen, welche auch an sein Gegenüber gerichtet sind.
„Würdest du schon mit dem Abendbrots Vorbereitungen beginnen? Shin seine Hände sind verletzt und er soll diese schonen, er soll also nicht kochen aber leichte Dinge tragen kann er. Es wäre nett wenn du deswegen diese Aufgabe übernehmen könntest, ich möchte ein paar Minuten mit Liz reden, morgen werde ich mich dann um das Essen der Crew kümmern. Meine Butter ist in der Büchse mit dem X oben drauf…Danke.“
Diese Situation war schon aus verschiedenen Gründen seltsam, zum Einen sprach Kaval wieder relativ viel, dazu war sein Gesicht nicht ernst sondern nun wieder ruhig und eher neutral. Außerdem war er auch bei der Formulierung der Bitte für seine Verhältnisse extrem Höflich, allerdings wartete er nicht die Antwort des Schwertkämpfers ab, er würde es nett finden wenn Ko diese Aufgabe übernehmen würde, sollte er es jedoch nicht tun, so würde er es dann später selbst machen, nach dem Gesprochenen mit Liz. Deswegen musste er die Antwort des Navigators eben nicht abwarten. Er nickte ihm auch zu und drehte sich dann einfach wieder schweigend um und betrat das Deck, dort sah er auch schon Liz, welche mit aller Kraft trainierte. Er sah ihr einige Sekunden zu und kam ihr dabei immer näher. Er sah wie sie mit den Waffen ebenso aber auch ohne Waffen auskam und kämpfte, er schaute sich die Bewegungen genau an. Er wurde darauf geschult Bewegensabläufe zu analysieren ihre Stärken und ihre Schwächen herauszufinden. Er schaute sich jede Bewegung genau an und begann dann langsam zu sprechen, nicht belehrend, nicht fordernd sondern in einem sehr, sehr ruhigen Ton.
„Du hast mehr Kraft als ich…und dennoch schaffe ich es die Menschen aus dem Gleichgewicht zu bringen. Hast du einem Gegner am Boden ist er gezwungen etwas gegen diese Situation zu machen und du zwingst ihn zu Fehlern. Deswegen gewinne ich meine Kämpfe auf dem Boden…Falls du also einmal an einem Lebewesen üben möchtest, helfe ich dir gerne bei dem Kampf ohne Waffen…Doch dass ist nicht der Grund warum ich dich hier aufsuche, hast du eine Minute für mich?“
Sagte der junge Mann während er an der Asura vorbei ging und sich auf die Rehling setzte und die Vegetarierin nun in ihrem Profil betrachten konnte. Er wartete auf ihre Antwort und war gespannt was passieren würde, wie sie auf alle diese Sachen reagieren würde und wie das geplante Gespräch verlaufen würde. Mit einer ruhigen, aber dennoch leicht angepsannten Mine schaute der Kampfsportler Liz an.

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Sasaki Ko

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BeitragThema: Re: Das Deck   Do Feb 16, 2012 4:33 pm

Verdammt! Man hatte ihn erwischt!
Zuerst war es nur Kavals Blick, der ihn erreichte und dann auf einmal schritt der Arzt auf ihn zu, sehr langsam mit einem ernsten Gesichtsausdruck. Ko selbst wusste ja wie schlimm es war anderen zu lauschen, er wusste wie sehr er damit gegen die Normen von Höflichkeit und Moral verstieß und dennoch hatte er es getan. Er hatte einfach nur dort gestanden und dem zugehört, was der andere Kerl dort gesprochen hatte, so privat es auch war. Es waren Worte, die viel tiefgründiger waren als alles, was der Kerl sonst aussprach und somit stammte es aus tiefstem Herzen. Trotz allem war es noch nicht genug um alles verstehen zu können oder alles zu wissen.
Dass er jetzt wohl eine Bestrafung erhalten würde war eigentlich nur vollkommen logisch. Wieso sonst sollte der Muskelmann auf ihn zu kommen? Gab es einen anderen Grund nach so etwas auf einen heimlichen Lauscher zuzukommen? Sollte er ihm jetzt etwa auf einmal um den Hals springen und ihn für seine außerordentlich guten Schleichfähigkeiten belohnen? So wie er Kaval kannte sollte es wieder nur in einer einzigen Handlung gipfeln. Vielleicht würde er ihn anschreien? Vielleicht ihn wieder mit einer seiner tollen Umarmungen quälen? Es gab einfach zu vieles, was dieser Barbar tun konnte, denn immerhin war er ein talentierter Mensch, der zugleich auch immer noch ein gewisses Aggressionspotential besaß - jedenfalls nach den Einschätzungen des Teejunkies.
Reue machte sich breit, ein Gefühl welches der junge Mann nur noch selten verspürte. Er hatte es ja beinahe schon vollkommen verstoßen, gemeinsam mit seinem Gewissen. Jetzt aber schien es ihm so als sei seine gesamte Ausbildung wertlos gewesen, jetzt schien es so als wäre alles einfach aus seinem Kopf gelöscht worden ohne jemals wieder den Weg zurück zu finden. Schweigend stand er nur dort, während der andere auf ihn zu kam, sein Blick war dabei sogar ein wenig nach unten gerichtet, nur um den Augen des anderen zu entgehen.

“Was?“ Selten nur war der Sasaki derart überrascht. Er verstand selbst nicht was gerade dies hier gerade sollte. Wieso wurde er nicht bestraft? Wieso gab es keine Schläge für ihn, sondern einfach nur diese Bitte? Wieso regte sich der Shiranui nicht wegen einer Verletzung seiner Privatsphäre auf? Wieso war er noch dazu derart freundlich? Die beiden hatten ja immerhin keine recht gute Beziehung und in einer solchen Situation wären ihre Streitereien wohl erneut eskaliert. Das zu verstehen brauchte wohl wirklich eine hohe Auffassungsfähigkeit, die wohl kein Mensch an Bord dieses Schiffes haben würde.
Einen Moment lang blieb der junge Mann nur still stehen, ein wenig geschockt wirkend stand er immer noch da, weil er es anscheinend nicht auf Anhieb begreifen konnte oder wollte. Nach einem kurzen Moment nickte er dann aber plötzlich, ohne den anderen weiterhin anzusehen. “Ich werde mich darum kümmern“, richtete er es ruhig an den anderen Kerl, wobei er sogar noch versuchte ein wenig freundlich zu wirken, scheinbar um das, was er eben getan hatte zu überspielen und zugleich seine eigenen Gefühle zurück zudrängen. Auch er schien immer größere Probleme zu haben sich vor seinen Kameraden zu verbergen. Sie standen ihm wohl einfach viel zu nahe.
Gerade als er sich abwandte um sich auch schon an die Arbeit zu machen und Kaval sowieso im Begriff war den Raum zu verlassen, blieb der Mann im Kimono noch einen kurzen Moment lang stehen, so als hätte er etwas zu sagen. “Tut mir leid…Neugier ist ein Fluch…“ Auch wenn er es bestimmt nicht gehört hätte, weil es einfach so leise geflüstert war verließen diese Worte den Mund des Schwertmeisters. Nur selten entschuldigte er sich und wenn dann war es niemals so ehrlich wie es in diesem Moment war. Er verspürte wohl wirklich etwas, was man als Reue bezeichnen könnte…

So als hätte er sein Gewissen alleine nur durch seine Worte gereinigt begab er sich dann an die Arbeitsfläche, wo er mit dem Kochen beginnen würde. Ein ruhiges und sanftes Lächeln war auf seinen Lippen zu finden, während er dort stand und alles zusammensuchte, was er brauchte. Zuerst einmal sollten es nur ein paar Töpfe und Pfannen sein, dann noch ein Messer, ein Löffel und jene Dinge eben, die man brauchte um das Essen zuzubereiten. Es war recht viel, aber allem Anschein nach sollte es sehr aufwändig werden und das obwohl er selbst doch eigentlich kein Meisterkoch war, so wie es der kleine Wolfsjunge sein sollte.
Seelenruhig aber machte sich Sasaki Ko daraufhin auf den Weg ins Lager, von wo er einen Sack Reis, etwas Gemüse und zwei Stücke Fleisch – eines etwas kleiner und das andere umso größer – holte. Seltsamerweise versuchte er nicht mehrfach zu gehen, sondern alles in einem Zug zu holen, damit er auch wirklich alles beisammen hatte um mit den Vorbereitungen zu beginnen und dem Gespräch von Liz und Kaval, welche sich ja weiterhin draußen befanden, nicht zuhören musste. Ein weiterer Eingriff in die Privatsphäre der beiden sollte immerhin nicht gut sein. Außerdem hatte der junge Schwertkämpfer nun ja auch eine kleine Aufgabe zu erfüllen.
Entspannt begann er einen Moment später auch schon damit das Gemüse welches er geholt hatte mit einem Messer zu kleinsten Teilchen zu zerschneiden, während er nebenher etwas Reis und Wasser auf dem Herd kochen ließ. Außerdem wartete auch noch eine Bratpfanne mit zwei Stücken Fleisch auf ihn, damit das Essen komplett werden konnte. Zuerst aber kümmerte er sich um das Gemüse, welches wohl etwas Training für ihn darstellen sollte, so schnell wie er es zerteilte. Ja, Ko war eben ein Meister der Klinge.

Und während er in aller Ruhe schnitt blickte durch ein Fenster hinaus auf die See, welche in rotes Licht getaucht wurde. Der Tag war also schon vorbei und die Nacht war auf ihrem Weg. Wie schnell doch alles ging. Er wirkte nachdenklich, ein wenig verloren in diesem wundervollen Anblick, wenngleich er immer noch das Gemüse schnitt, schnell wie eine Maschine. “Übernimm dich nicht mit deinem Training Liz…du bist sowieso schon die Stärkste von uns…“, murmelte er es nur vor sich hin, während er weiterhin dort stand und schnitt. Anscheinend hatte er doch mitbekommen, was sein Kapitän wieder gemacht hatte…aber es war ja auch nicht schwer.
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Liz Mordio

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BeitragThema: Re: Das Deck   Do Feb 16, 2012 6:10 pm

Liz wurde angetrieben von sich selbst. Sie wollte einfach nicht klein bei geben und da ihre Crew nun sowieso etwas für sich war wollte sie die Zeit nutzen. Sie war vermutlich sogar die Schwächste an Bord nach ihrer Ansicht. Vielleicht lag es aber auch viel an der Stimme die sie in ihrem Kopf immer wieder hörte. “Ihr seid zu nichts zu gebrauchen!” erklang es in ihrem Kopf während sie ihre Einheit vollzog. “Und ihr werdet nie zu etwas zu gebrauchen sein!” Die Stimme wurde lauter und egal wie sie es auch versuchte der Ton hielt sich strickt auf der selben Tonlage wodurch sie einfach nicht weghören konnte. Es war sichtlich anstrengend auch wenn es nur einfache übungen waren. Aber schon das Atmen welches wohl wirklich ihre Schwäche war konnte zu großen Probleme führen. Schon nach einigen Minuten des intensiven Trainings wurde ihre Atmung etwas schwerer, als würde etwas ihren Hals zu drehen und immer kleiner werden lassen. Sie musste irgendwie dagegen ankämpfen. Diese Wunde....sie hatte sie ihm zu verdanken. “Du sollst meine Tochter sein? Du bist ein nichts...” ertönte die Stimme in ihrem Kopf als sie sich während des Trainings etwas auf die Unterlippe biss. Ihre Bewegungen wurden dadurch ein wenig unkontrollierter, was man allerdings auch darauf schieben konnte das man mit der Zeit müde würde. Auch wurden ihre Bewegungen langsamer was wirklich daran lag das sie merkwürdige Bewegungen vollzog die sonst nicht teil eines Kampfes waren. Es sollte einfach ihre Beweglichkeit schulen. So sprang sie auch aus dem stand einen kleinen Rückwärtssalto nach hinten. Dann jedoch bemerkte sie das jemand dazu gekommen war und ihr zusah. Es war Kaval dem sie ihren Blick schenkte als er begann zu sprechen. Seinen Worten lauschte sie zunächst kommentarlos bis er letztlich fertig war. Was sie jedoch tat war wohl nicht zu erwarten den so begann sie plötzlich zu schmunzeln. Stärke ist nicht alles Kaval. Im gegensatz zu mir hattest du eine Kampfausbildung. Deine Technik ist mehr wert als meine Kraft. Du kannst mich mit einem prügelnden Trunkenbold vergleichen, während du ein Kämpfer bist. dies war auch ein Grund warum Liz die anderen beiden als stärker erachtete. Lange hatte Ko seine Schwertkunst trainiert und eine Technik entwickelt, so auch Kaval mit seiner Technik. Liz hingegen war einfach nur ein Kind gewesen die irgendwann auf die Idee kam Kopfgeldjäger zu sein. Bei ihr sah man keine Technik, nur instinktive Handlungen die weit weg davon waren jemals perfekt zu werden. Unnötige Bewegungen waren teil ihres Kampfes und so litt auch ihre Ausdauer weiter darunter, doch dies war hier wohl nicht das Thema. Sofort im Anschluss wurde sie somit auch still. Sie schob ihr Tashouto langsam wieder zurück in Schwerthülle während der Revolver zeitgleich im Halfter dafür landete. Ihre Atmung war noch immer etwas unkontrollierter weswegen sie durch den Mund atmen musste, durch die Nase würde nicht genug Sauerstoff in den Körper gelangen, Seitenstechen hin oder her. Ruhig ging sie mit ihrem gewohnten Schritt zu Kaval neben dem sie zum stehen kam. Während er mit dem Rücken an die Rehling gelehnt war blieb Liz einfach so davor stehen, ihre Unterarme legte sie auf der Rehling ab um sich somit zu stützen. Du weißt doch das ihr immer mit mir reden könnt. meinte sie nur mit einem kleinen vertrauten lächeln zu ihm. Sie war die Captain, also gehörte es auch dazu ein offenes Ohr zu haben...doch selbst wenn sie den Rang nicht hätte würde sie ihren Freunden immer zuhören, egal um was es ging.
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Kaval Shiranui

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BeitragThema: Re: Das Deck   Sa Feb 18, 2012 11:32 am



Kaval scheint nicht mitbekommen zu haben, was Sasaki das noch sagte, denn er war ja bereits bei Liz und schaute diese an, bzw. wollte ein Gespräch mit ihr. Auf die Ansprache, dass es mehr auf die Technik ankäme als auf die Kraft reagierte er erst gar nicht, er suchte ja eher seinen Platz an der Rehling. Doch dann ging er noch kurz darauf ein. „Ich weiß dass Stärke nicht viel Wert alleine ist, aber sie bringt doch den ein oder anderen Vorteil. Doch genau deswegen will ich eigentlich mit dir sprechen.“
Er schaute in den Himmel, sein Kopf lag also im Nacken und er schien versucht zu sein seine Gedanken zu ordnen. Er brauchte einige Zeit um sich zu sammeln um zu überlegen welche Worte er wählt und wie er sie passend formuliert. Es vergehen einige Sekunden welche voller Stille sind und in der die Luft zwischen den Beiden fast schon zum Zerschneiden war. Doch dann schaffte er es endlich die Gedanken in Worte zu fassen und diese dann auch endlich an Liz zu richten.
„Weißt du während ich an dem Klavier saß und gespielt habe…da musste ich über viele Dinge nachdenken. Ich spiele nicht sehr häufig, nur wenn ich wirklich nicht anders weiß wie ich mich ablenken soll bzw. meine Gefühle zu kanalisieren. Ich habe jetzt einen klareren Kopf, aber mir wurden auch einige Dinge bewusst.“
Er machte eine kurze Pause nicht um die Dramatik zu erhöhen, sondern einfach um sich wieder zu sammeln.
„Wir reisen jetzt seit 3 Jahren zusammen und trotzdem wissen wir alle kaum etwas übereinander, ich meine weder du noch Ko wissen, dass mein Vater ein Pirat mit einem Kopfgeld war, welches für einen Kaiser reichen würde…keiner von euch Beiden weiß, dass er sich für seine Crew und seine Familie geopfert hat. Er war stark…sehr stark und dennoch schaffte er es nur mich zu beschützen, doch ein grossteil seiner Crew schaffte es nicht, meine Mutter schaffte es nicht…nur ich. Dabei war seine Technik soviel besser als die meinige, als er so alt war wie ich beherrschte er bereits das Haki und sein Körper war gesund, im Gegensatz zu meinem. Er war mir also in jedem Belang überlegen. Seine Fähigkeiten waren weit aus besser als meine und ich werde ihn auch nie erreichen können, weil meine Kampfstil es mir nur erlaubt einen Gegner zu schaden. Doch wenn ich dich und Ko schützen wollen würde, dann wird dies wohl selten gegen einen Gegner sein…Ich weiß schon lange, dass ich früher oder später eine Last werde und dass ich dir auf deinem Weg zur Kaiserin nicht lange behilflich sein kann. Ich weiß dass du dich manchmal als nicht stark genug empfindest, man merkt es dir an…dabei hast du von uns allen das meiste Potenzial. Ko und ich wir sind geschliffen, dass macht unsere Stärke aus. Doch du nicht, du kannst dich noch entwickeln in viele Richtungen, wohin auch immer du möchtest und wir sind bereit dich in jeder Art und Weise zu unterstützen und zu beschützen.“
Wieder macht er eine Pause, es scheint fast so als würde es ihm während er spricht nicht wirklich gut gehen. Es war einfach ansträngend für ihn über seine Kindheit zu sprechen und über seine Ängste, es war dass aller erste Mal dass er dies tat. Doch er sammelt sich noch einmal und beginnt erneut das Wort zu erheben.
„Mein Ziel war es immer allen Menschen zu beweisen wie stark ich werden kann, mit all meinen Schwächen, doch ist mir bewusst geworden, dass es für mich ein Ziel gibt, welches ich über alles Stelle…und dass ist diese Bande. Die Asuras! Ihr seid meine Familie, etwas was ich bereits verloren habe und in euch neu entdeckt und ich möchte diese Bande mit all meiner Macht schützen können, nur wenn es mein Vater nicht konnte…wie soll ich es dann schaffen? Die Antwort ist denkbar einfach…es gibt eine Sache welche ich haben kann, mein Vater aber nie hatte…“
Wieder eine Pause, er muss schlucken um diese nächsten Worte über die Lippen zu bekommen, es scheint ihm schwer zu fallen.
„Er hatte nie eine Teufelsfrucht und ich weiß, dass diese mir die Möglichkeit geben kann dich auch als Kaiserin zu schützen und deswegen möchte ich, eine Teufelsfrucht essen. Sollten wir einmal eine finden, so möchte ich diese bitte haben. Das Geld würde uns sicher weiter bringen…aber es wäre mir sehr wichtig.“
Mit diesen Worten atmet er tief ein und aus, er war bisher immer stolz darauf, dass er alle Widrigkeiten auf seinen eigenen Weg beseitigen konnte, doch irgendwann wird dass nicht mehr möglich sein und dies wurde ihm nun sehr schmerzlich bewusst. Doch die Bande steht bei ihm über Allen, er würde sein Leben geben, doch möchte er dann wenigstens soviel Zeit schenken wie es möglich ist und momentan wäre dies nicht viel…dass muss sich ändern.

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BeitragThema: Re: Das Deck   Sa Feb 18, 2012 1:23 pm

<a href="http://www.youtube.com/watch?v=Q9E3VR8Fnj0?hl=en&loop=1"><img src="http://www.gtaero.net/ytmusic/play.png" alt="Play" style="border:0px;" /></a>

“Ich muss es schaffen! Ich muss so gut kochen wie ich kann! Ich muss Kaval übertreffen! Ich muss der zweitbeste Koch des Schiffes werden!

Das war seine Motivation, das war der Grund warum ein Feuer in seinem Herzen entbrannte, das war der Grund weswegen seine Hand das Messer fest umschloss und er das Gemüse wie ein Blitz schnitt und zugleich auch noch perfekt. Er würde nicht aufgeben, nein, er würde 120% geben, nur um das höchste aller Ziele zu erreichen. Niemand würde ihn aufhalten können! Niemand würde mit ihm mithalten können, erst recht nicht dieser Kaval! Ko würde es schaffen! Er würde den Titel des zweitbesten Koches an Bord erreichen, einen Titel, den er wirklich mit aller Macht anstrebte! Es musste ihm einfach gelingen!
Schnell war das Gemüse erledigt, schnell landete es im Kochtopf, in dem das Wasser ja sowieso schon kochte. Schnell kam dann auch die nächste Fuhre und auch schon die danach. Wie viel er schnitt, darauf schien er gar nicht zu achten, nein, es schien ihm sogar vollkommen egal zu sein. Besser er kochte sogar mehr, falls die anderen denn einen Nachschlag verlangen würde, weil er der zweitbeste Koch war! Das war sein Kampf, das war sein Ziel! Er musste nicht die Nummer eins sein, nein, das war ihm vollkommen egal. Aber die Nummer zwei durfte niemals jemand außer ihm sein, niemals! So wollte er es ihnen allen beweisen wie sehr er den Titel des ewigen Zweiten doch verdiente.
Und dann war auch schon der nächste Schritt gekommen! Nun da alles endlich auf dem Herd stand musste er braten! Braten, so als wäre er ein absoluter Profi. Mit der einen Hand umfasste er den Griff der Pfanne, mit der anderen dann den Pfannenwender, welchen er sich eben noch aus der Schublade geholt hatte. Energetisch schob er die Steaks hin und her, wendete sie wenn er meinte, dass es Zeit wurde. Während er das schon tat wirkte er wirklich wie ein absolut Besessener. Es fehlte nur noch Feuer, dann wäre wirklich alles perfekt!

Schnell, immer schneller agierte er mit der Pfanne, Schweiß perlte bereits auf seiner Stirn und sein Atem wurde schwerer. Sein Körper strengte sich wirklich dabei an, denn selbst sein Haar flog immer wieder hin und her, auch wenn es glücklicherweise nur in der Form eines Pferdeschwanzes und seines Ponys geschah. Er wirkte nicht wie ein Koch, nein, er wirkte wie ein Kämpfer oder gar ein abstrakter Künstler bei der Arbeit! Und ja, das Kochen war wirklich so etwas wie eine Kunst! Eine Kunst, beinahe schon so kompliziert wie der Kampf mit dem Schwert. Je härter er daran arbeitete umso mehr verstand er das, was Seishin eigentlich zu tun hatte. Kochen war gewiss keine einfache Aufgabe, nein, es war eine Aufgabe für einen Mann!
Der sonst so ruhige Ko stand schon kurz davor wie ein verrückter herumzubrüllen, während er sich den Steaks widmete. Jeder, der ihn so sehen würde, sollte wohl kaum dazu in der Lage sein ihn wieder zu erkennen. Nein, dieses Mal wirklich nicht. Wo war denn diese ruhige und friedliche Seite, die er sonst immer hatte? War sie etwa in seinem Eifer besser als Kaval zu sein verschwunden? Nun, es war seine finstere Seite. Er wollte eben die Nummer zwei sein und dafür würde er wohl wirklich alles tun. Außerdem sollte ihn hier doch sowieso niemand sehen oder hören können. Der Shiranui war ja oben an Deck, weil er mit dem Captain reden wollte und auch der Captain war oben, da sie ja mit dem anderen sprach und vorher sowieso trainiert hatte. Da sollte es wohl niemandem aufgefallen sein.
Doch was war mit Seishin? Nun, den hatte der Sasaki in diesem Moment vollkommen vergessen! Immerhin hatten sie sowieso noch nicht sehr viel gesprochen, auch wenn der Junge nach wie vor Teil der Crew war. Vermutlich also ging der sonst so schlaue Schwertmeister also davon aus, dass es nur sie drei an Bord waren. Ein Fehler, den er wohl noch bereuen könnte. Immerhin war das hier gerade wirklich nicht sehr schön anzusehen!

Der Pfannenwender lag neben dem Herd, der Reis war bereits in den Schüsseln, in vieren um genau zu sein. Das Gemüse hatte Ko dann einfach auf den Reis obendrauf gestreut und bei zwei der Schüsseln dann noch Fleisch oben drauf, wobei bei der einen weit mehr Fleisch dabei war als bei der anderen. Es war perfekt. Stolz nur konnte der Sasaki seine Arbeit bewundern. Er hatte es ja sogar geschafft alles wunderschön wirken zu lassen, so als wäre es eine Kunst. Bestimmt hatte er damit schon die Köche aus seiner Heimat erreicht, jene Köche, die auch für seine Familie arbeiteten. Mit diesem Gericht würde er Kaval ganz sicher übertreffen können! Nein, er würde sogar noch weit über ihn heraus schießen, vermutlich sogar Shin erreichen…
Verdammt! Es darf nicht so gut sein! Es muss zweitklassig sein! Nicht erstklassig! Panik machte sich breit, als ihm dies durch den Kopf schoss. Sofort rannte er in der Küche umher, seine Augen suchten panisch nach etwas, was er verwenden konnte. Wie nur sollte er sich retten!? Er hatte in seinem Eifer ganz vergessen, dass er niemals das perfekte Essen hatte zubereiten wollen. Alles, was er wollte war Kaval zu übertreffen und mehr nicht! Er wollte nicht die Nummer eins werden, er wollte es nicht perfekt machen! Es musste doch etwas geben, einen Weg, der es auf dem zweitklassigen Niveau halten würde!? Nur welchen Weg?!
Plötzlich kam es ihm!
Schnell nur schnappte er sich den Salzstreuer und begann sein Werk! Er salzte und salzte und salzte, wie ein verrückter. Dann stoppte er und betrachtete zufrieden, was er geschaffen hatte. Jetzt war es perfekt! Der gute Geschmack sollte schnell aufgehalten werden, einfach weil es nur ein wenig zu salzig sein sollte! Dadurch wäre es nicht perfekt, trotz allem aber gut! Ja, das war perfekt!
Seine Kunst nur bewundernd stand er dort…er wartete auf die anderen, die bestimmt bald kommen würden…
Und dann würde er Kaval schlagen!
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Liz Mordio

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BeitragThema: Re: Das Deck   Sa Feb 18, 2012 3:06 pm

Während es nur eine Tür weiter allem anschein nach Rund zu gehen schien blieb es an Deck bei einem sehr ruhigen Gespräch. Kaval hatte dieses ersucht wenn Liz auch nicht verstand um was es den gehen sollte, allerdings klang er nicht so als sei es belanglos. So hatte sie ihr Training auch höflicherweise unterbrochen. Nachdem sie sich neben ihn an die Rehling gestellt hatte und ihren Blick somit auf das nun mehr orangene Meer lenkte begann Kaval auch schon zu reden. Das Thema der Stärke war allerdings schnell verdrängt, es war sowieso schwer darüber zu reden, Liz machte sich keine Vorwürfe unbedingt das sie die Schwächste war...ansich brauchte sie deswegen auch keinen Zuspruch, sie wollte lediglich nicht das es dabei blieb. Sie war Captain und sie wollte eine der Yonkou werden...wenn es dann schon Mitglieder in ihrer Crew gab die sie übertrafen war das auf Dauer doch hinderlich. So hatte sie ein kleines Etappenziel wenn man es so nennen wollte, stärker zu werden als ihre Crew. Doch genug davon, da es sich nun um ein anderes Thema handelte. Er sprach in Ruhe davon warum er gespielt hatte, oder warum er es allgemein tat. Er verarbeitete darin seine Gefühle wodurch er klarer Denken konnte, nun gut wenn es ihm half dann war es eine gute Möglichkeit. Dann fing er jedoch an zu reden und von Dingen zu erzählen die Liz so genau noch nicht gewusst hatte. Neugierig hörte sie seinen Worten zu die er aus freien Stücken erzählte. Sein Vater war also Pirat..und kein wirklich unbekannter und schwacher allem Anschein nach. Dennoch starb er und nun schien Kaval sich mit diesem Vergleichen zu wollen. Das seine Körperlichen Hindernisse, vielleicht auch das Fehlen von wirklicher Kraft hinderlich waren. Er macht sich allem anschein nach einige Vorwürfe in vielen Momenten was in diesem Gespräch herauskam. Das er doch so ein großes Vertrauen zu seinem Captain hatte schmeichelte ihr etwas. Dennoch wollte sie ihn nicht unterbrechen und so blieb sie schweigsam mit ihrem Blick auf das Meer gelenkt welches ruhig in den Abend zu flüchten schien. Weiter sprach er wobei man ihm anmerkte das es ihm deutlich schwer fiel, je weiter er sprach. Er erzählte von seinem Ziel, das Ziel das Liz von anfang an kannte, doch das es nun ein weiteres gab. Allem Anschein nach hatten die drei sich wirklich zu einer kleinen Familie entwickelt, die sich über die Jahre mehr und mehr vertrauen schenkten. Doch ob er so viel recht behielt mit seinem Argument das sie Potenzial hatte? Wüsste er von ihrer Krankheit wäre es sicher nicht so einfach es so zu nennen. Sie hatte vielleicht Potenzial, aber eine Grenze die sie nie umgehen könnte. Weiter sprach er mit seinen Gedanken darüber das es etwas gab das er sich wünschte..eine Teufelskraft. Nur kurz schenkte Liz ihm einen Blick aus den Augenwinkeln, wobei sie anhand seines Gesichts vieles ablesen konnte doch noch immer sprach sie keinen Ton. Es kehrte eine angenehme Ruhe ein, auf dem Schiff wie auch auf dem Meer. Fast keine Welle schlug mehr gegen das Schiff, der Wind schien ebenfalls schlafen zu wollen. Baka~(Idiot) sprach Liz plötzlich aus, während sie ihren Kopf auf ihre Handfläche abstützte. Ihr Blick ging wieder aus den Augenwinkeln zu Kaval der sich nun sicher fragte warum sie ihn so nannte. Du vergleichst dich immer mit deinem Vater, wieso frage ich mich. Du bist du und er ist er. Es ist doch egal wer von euch besser ist oder nicht, wobei es auch schwer ist das zu beurteilen wenn man nie gegeneinander kämpfen konnte im selben Alter. meinte sie kurz gefasst bevor sie sich schnell umdrehte und mit einem kleinen hüpfer auf der Rehling neben ihm Platz nahm. Wieder wurde dieses Haki angesprochen von dem sie nur eine gewisse Ahnung hatte, doch verstand sie kaum was es damit auf sich hatte...Ko könnte es ihr vielleicht erklären, doch irgendwie war es peinlich. Kaval, mach dir nicht so viele Gedanken. Würde ich dich nicht schätzen, hätten wir wohl nie zusammen so viel erleben können. Mir ist es egal ob du der größte Kämpfer wirst oder nicht, solange ich mich auf dich verlassen kann. Wenn wir unser möglichstes tun beweisen wir alle Stärke. sprach sie weiter als sie ihn kurz an der Schulter anstubbste. Er sollte sich einfach nicht so viele Gedanken machen wobei sie hoffte das diese Worte nicht falsch gewählt waren. Er konnte es immerhin auch so auffassen als halte sie ihn für schwach. Und ich weiß das ich mich auf dich verlassen kann. meinte sie mit einem Stolzen lächeln auf den Lippen. Natürlich war sie Stolz auf ihre kleine Crew, vielleicht waren sie nicht die stärksten...noch nicht...aber sie waren eine Gemeinschaft und jedes Mitglied würde sich für das andere Opfern sollte es der Zeitpunkt verlangen. Und das du dir Teufelskräfte wünscht kann ich nicht nachvollziehen. Wie du weißt habe ich selbst welche...doch die meisten die wir bisher getroffen haben verlassen sich zu sehr auf diese Kräfte. Ohne diese Kraft wären sie nichts weiter als ganz normale Menschen und du bist auch ohne diese Kraft stark. Du brauchst so etwas nicht, ebenso wenig wie Ko, ihr habt euch beide enorme Fähigkeiten angeeignet auf die ich wohl erst noch etwas aufholen muss. Also halte dich nicht für schwach, sonst müsste ich mich ja für noch schwächer halten. meinte sie einfach belustigend um die Situation aufzulockern. Aber ich sag dir was....sollten wir auf unserer Reise eine Frucht finden bekommst du sie, ob du sie essen willst oder nicht bleibt dann dir überlassen. Aber ich habe einen Tipp, vielleicht solltest du erst versuchen herauszufinden um was für eine Kraft es sich handelt. ja der letzte Tipp war aus eigener Erfahrung gewählt so dass sie letztlich etwas geknickt zur Seite sah. Besser sollte er warten mit dem Verzehr, bis er vielleicht herausbekam um was es sich handelte. Dann sprang Liz auch schon auf vom Geländer und lief in Richtung der Türe zur Küche. Mitten auf diesem Weg jedoch blieb sie plötzlich stehen. Aber ich danke dir für dein Vertrauen, welches zu mir bewiesen hast in dem du mir das erzählt hast. Sollte ich irgendwann in der Lage dazu sein, werdet ihr auch alles über mich erfahren, doch noch möchte ich dies nicht tun. Allerdings liegt das an meinem eigenen Stolz. sprach sie abschließend noch zu ihrem Arzt bevor sie an die Tür lief und diese ruhig öffnete. Sofort kam ihr der Duft des Essens entgegen wobei sie gekonnt den Fleischgeruch ignorierte. Abendessen~ sprach sie mit Sternen in den Augen beim Eintritt in die Küche.
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Kaval Shiranui

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BeitragThema: Re: Das Deck   So Feb 19, 2012 6:54 pm


Er hörte den Ausführungen seiner Chefin zu und schaute sie dabei eine ganze Weile an, beobachtete ihre Gesichtszüge, wie sich ihre Haltung verändert wenn sie spricht. Was macht ihre Mimik, doch war es nicht wie sonst ein analysieren der Situation um das Rätsel zu lösen, sondern einfach das Verlangen nichts von dem zu verpassen was Liz erzählte bzw. sagte und das Körper und das Gesicht sagen soviel mehr als nur die Worte und damit er all dies aufnahm konzentriere er sich neben den Worten eben auch auf diese physischen Dinge. Er hörte der Dame lange Zeit gespannt zu. Ihre Worte sie waren fast wie ein Klavierstück in seinem Kopf, welches er selber jedoch nicht spielen kann. Bedeutet also, dass er die Worte sehr schön findet, sie aber selbst nicht annehmen oder anwenden kann. Er versucht die Worte richtig verstehen zu können. Er versucht diese Dinge irgendwie in den richtigen Kontext zu bekommen, doch es ist ihm einfach nicht möglich. Es scheint sich nicht mit seinem Weltbild wirklich vereinbare zu lassen, bevor sich die Vegetarierin von ihm wegbewegt sagt er noch einmal leise etwas in ihre Richtung.
„Ich weiß leider was uns auf den Meeren erwarten kann und wird und dass die Marine selten auf einen guten Kampf 1 gegen 1 steht. Doch in keiner anderen Art des Kampfes kann ich euch helfen.“
Dies waren die Worte welche er unbedingt loswerden wollte, er fühlte sich zwar auch geschmeichelt durch die Worte, welche Liz soeben veräußert hatte, doch glücklich war er dennoch nicht, konnte er gar nicht, denn die Zweifel blieben. Er wusste wie stark sein Vater war, immerhin hielten es ihm die Mönche auch immer wieder vor. Er selber wusste auch wo seine Schwächen lagen, immerhin hielten ihm auch dass immer wieder die Mönche vor. Diese Zweifel an seinen Fähigkeiten und das Wissen über seine Unzulänglichkeit machten ihn immer wieder mürbe. Sie hingen über ihn ein Hammer, welcher ohne Gnade das Gemüt des Veganers niederschlug, wenn es gerade mal gut war…ebenso wurde das Selbstbewusstsein ohne jede Gnade niedergeknüppelt, es liegt praktisch in seinem Körper mit gebrochenen Gliedmaßen. Die Gefühlswelt von Kaval könnte man so beschreiben, dass sie an Papierflügeln hängen, welche immer wieder neu entstehen, doch schon bei kleinen misslichem Lagen ins Wanken geraten, sich mit Wasser aufsaugen und somit zu Boden gehen oder gar von der Hitze des Lebens niedergebrannt werden. Völlig egal wie man es sieht Kaval hat seine Probleme und diese kann man schlecht beschreiben und erklären. Doch auch dies war okay, denn er wusste er hatte eine Art Familie.
Als Liz dann die Tür öffnet und der Duft des leckeren Essens auch das Deck erfasst wird er aus seinen melancholischen Gedanken gerissen und bewegt sich zur der jungen Dame hin und nimmt ihr die Tür aus der Hand und deutet ihr den Weg nach innen. Ruhig sagt er dann:
„Die Dame hat den Vortritt“
Er war kein Gentleman aber zumindest soviel Anstand besaß er, die Dame zu erst durch die Tür gehen zu lassen, währendessen versuchte er in seinem Hirn so etwas wie einen Weg zu finden…nur wo soll dieser sein?
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Sasaki Ko

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BeitragThema: Re: Das Deck   So Feb 19, 2012 7:30 pm

Jetzt wo alles getan war gab es nur noch eine Sache zu erledigen: Der Tisch musste hergerichtet werden! Dies war die letzte Aufgabe, der der Krieger nachgehen musste. Er musste nur noch diesen Tisch decken, musste ihn herrichten, so dass die freudigen Menschen der Asura-Bande, welche sicherlich gleich eintreffen würden sich alleine schon über den wundervollen Anblick des gezauberten Festmahls freuen würden. Alleine schon dadurch würde Ko dann Eindruck bei ihnen schinden und es sicherlich auch schaffen den zweiten Platz zu erlangen. Immerhin würde jemand wie sein geschätzter Rivale nicht dazu fähig sein solch ein Kunstwerk zu erschaffen. Und das nicht nur, weil er nur Veganisch kochen konnte, sondern auch weil er einfach keinen Stil besitzen sollte.
Entspannt und zugleich voller Ruhe platzierte der Sasaki die einzelnen Schüsseln auf dem Tisch, direkt bei den Stühlen, auf welchen die anderen sitzen sollten. Vor jedem Stuhl sollte eine Schüssel auf dem Tisch stehen und jeder Stuhl hatte ja immer nur eine Person welche ihn besetzte. Die Plätze waren ja immer dieselben und niemals sollte sich etwas an der Sitzordnung ändern, bisher war dies ja auch nicht geschehen. Somit stellte der junge Mann die beiden fleischfreien Schüsseln zu den Plätzen des Arztes und des Captains, während er die anderen beiden Schüsseln zu seinem und Shins Platz stellte. Natürlich stand die, in der mehr Fleisch als alles andere drin war bei Seishin – immerhin war der ja ein Fleischfanatiker.
Als auch schon jede Schüssel an ihrem richtigen Platz stand, bewunderte der Schwertmeister seine erledigte Arbeit nur. Es war perfekt. Oder etwa nicht? Kurz nur starrte er eine der Schüsseln an bevor er sich auch schon zu dieser stürzte. Genau musterte er sie, musterte sie und die Art und Weise wie sie dort stand. “Das ist nicht richtig…das ist nicht perfekt“, murmelte er es vor sich hin, woraufhin er das Geschirr vorsichtig mit beiden Händen umfasste. Ganz leicht nur schob er es. Nachdem er es dann verschoben hatte überprüfte er es noch einmal mit seinen beiden Augen, voller Konzentration. Wieder versuchte er sie zu richten, die Zufriedenheit war immer noch nicht da. Es war nicht perfekt!

Gerade als er noch dabei war die Schüssel in den richtigen Winkel zu bringen, nur damit auch wirklich alles perfekt wirkte und kein einziger Fehler in der Präsentation des Essens zu finden war, konnte er hören wie sich die Türe öffnete. Alleine schon an den Stimmen der beiden hatte er es erkennen können um wen es sich handelte. Doch selbst wenn er es nicht getan hätte, hätte er es doch die ganze Zeit wissen müssen. Es konnten ja wirklich nur Kaval und Liz sein! Wer sonst war denn an Deck gewesen? Shin hatte sich ja das Zimmer der Herren zurückgezogen und außer ihm gab es dann nur noch Ko, welcher ja genau in diesem Moment in der Küche stand und alles herrichtete. Ja bestimmt hatten sie das Essen schon gerochen…bestimmt hatte alleine schon der gute Duft der Speisen die beiden geködert. Bestimmt waren sie schon vorfreudig darauf sich den Bauch voll zuschlagen, woraufhin sie dann zu einer einzigen Einigung kommen würden: Ko wäre der zweitbeste Koch dieses Schiffes!
Doch anders als man es erwarten sollte wirkte der junge Mann nun wirklich nicht erfreut darüber. Nein, es wirkte viel mehr so als würden die beiden wirklich zu einem ungeeigneten Zeitpunkt auftauchen! “Verdammt, es ist noch nicht perfekt!“, verfluchte er das überpünktliche Auftreten der beiden Personen, während er sich schnell zu ihnen umwandte, wobei er den Tisch hinter seinem Rücken verbarg. Sie durften es noch nicht sehen, bei allem was ihm wichtig war! Es war noch nicht perfekt! So würde er niemals den zweiten Platz bekommen, nur den dritten oder gar vierten! Nein, er durfte nicht gegen Kaval verlieren!
Was aber sollte er tun? Er musste schnell handeln, so schnell wie nur irgend möglich! Er musste das Problem schnell eliminieren! Aber wie? Er brauchte wirklich eine schnelle Taktik, etwas, was wirklich funktionieren würde, etwas, was geschickt sein würde! Er brauchte die Taktik eines wahren Assassinen!

<a href="http://www.youtube.com/watch?v=Y3bb5C1bB3A?hl=en"><img src="http://www.gtaero.net/ytmusic/play.png" alt="Play" style="border:0px;" /></a>

Plötzlich sauste er in die Richtung der Türe, direkt vorbei an der Arbeitsfläche auf der bis vor einem kurzen Moment die Essstäbchen gelegen waren, welche aber spurlos verschwunden schienen nachdem er sie passiert hatte. Freundlich lächelnd wie immer kam er den beiden, die gerade eintraten nur entgegen, etwas zu freundlich. Man konnte schon erkennen wie künstlich sein Lächeln in diesem Moment war, ihm aber war es egal, denn für ihn war es ein Zeichen der Freundlichkeit. Außerdem war es die beste Deckung, die er so auf die Schnelle hatte auftreiben können. Das war seine Taktik, das war das Beste, was ihm auf die Schnelle eingefallen war. Nur würde es auch wirklich funktionieren?
“Das seit ihr ja endlich. Ich hatte bereits auf euch gewartet. Ich hoffe ihr habt großen Hunger mitgebracht.“ Ja, er war beinahe schon etwas zu freundlich, sodass es wirklich seltsam zu wirken begann. Für gewöhnlich war Ko eigentlich viel ruhiger, weswegen so viele Worte wie in diesem Moment auch eher unüblich waren. Man konnte ja schon fast meinen, er würde etwas aushecken – was er ja im Prinzip auch tat. Denn während er mit den beiden sprach versteckte er die vier Stäbchenpaare, welche er sich eben noch geschnappt hatte hinter seinem Rücken, gehalten in seiner rechten Hand, was nun wirklich nicht das effektivste Versteck war, wohl aber ein funktionierendes, wenn die zwei sich ohnehin nur auf seine freundlichen Gesten und sein Lächeln konzentrieren sollten – wie er es ebenfalls geplant hatte.
Dann auf einmal zeigte er mit seiner freien Hand in die Richtung des Spülbeckens dieser Küche. “Ich würde euch bitten auch um des guten Anstands Willen die Hände zu waschen. Immerhin wart ihr eine Weile schon draußen und wie heißt es so schön: Vor dem Essen Hände waschen!“ Ja, es wurde von Sekunde zu Sekunde seltsamer. Auch wenn der Sasaki viel Wert auf Traditionen und gewisse Normen legte, so war er wohl niemals jemand gewesen, der auch noch auf solch eine Sache achtete, die der einfachen bürgerlichen Norm aller Länder entsprach. Aber all dies sollte sie ablenken, denn sobald sie sich nur einen kurzen Moment die Hände waschen sollten und sich somit abwenden würden, würde der junge Mann schnell zum Tisch huschen und die Stäbchen ordentlich verteilen wie es sich denn gehörte. Damit alles perfekt war!
So jedenfalls sah sein Plan aus. Künstlich lächelnd wie die ganze Zeit auch schon, erhoffte er sich, dass dieser auch wirklich aufginge.
Immerhin war es sein Ziel der Nummer zwei Koch des Schiffs zu werden!
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Liz Mordio

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BeitragThema: Re: Das Deck   Mo Feb 20, 2012 2:07 pm

Aufmerksam hörte Kaval seiner Captain zu was sie ebenfalls schätzte. Was er dann jedoch sagte war etwas worauf sie keine Antwort sagen wollte. Er sah sich viel zu schwach und das war ein Fehler da er einer der stärkeren An Bord war. Vielleicht war die Marine nicht so begeistert von fairen Kämpfen aber sollten sie jemals einem Kopfgeldjäger begegnen der ihren Wert eintreiben wollte, oder möglicherweise sogar einer der Shichibukai, könnte er wohl mehr ausrichten mit seiner Kampfart welche speziell gegen einen Gegner war. Dennoch sagte sie nichts dazu. Das einzige was man dazu hören konnte. Dann ändern wir das.. Wieso sollte er sich solche Gedanken machen wegen etwas unwichtigem. Sie konnte auch nicht einfach eine ganze Armee niederringen, hatte keine Kraft dazu. Wenn man es genau nahm konnte sie höchstens zwei Gegner gleichzeitig angreifen, eben einen mit dem Schwert oder der Hand und die andere Person mit dem Revolver. Wieso dachte er nur so von sich, irgendwie war es erinnernd an ihre Kindheit als sie immer nur gesagt bekam wie wenig sie doch wert seien. Bei ihm war es sicherlich nicht so offensichtlich wie bei ihr und ihrer Schwester, doch unterbewusst kamen ähnliche Signale bei Kaval an. Doch seis drum. Ruhig öffnete sie die Tür, blieb allerdings im Rahmen von dieser stehen. Schnell stand auch Kaval hinter ihr und drückte die Tür von sich aus zur Seite wodurch Liz diese loslassen konnte. Auf seine Worte hin nickte sie nur kurz, scheinbar hatte sich seine Laune wieder etwas verbessert. Bevor sie jedoch richtig in der Küche standen stoppte Ko die beiden ab in dem er sich einfach vor ihnen positionierte. Noch bevor sie wirklich etwas sagen konnte begann der Schwertkämpfer sein merkwürdiges Schauspiel. Liz war vollkommen baff von dieser Art die sie wirklich noch nicht erlebt hatte und sprach verwundert kein einziges Wort aus. Stimmt Ko hatte gekocht aber warum zum Teufel verhielt er sich so merkwürdig? Als er nun auch Ansprach das sie die Händewaschen sollten wollte Liz eigentlich etwas sagen. Doch schnell hatte sie ihre Worte wieder vergessen. Ähm... sprach sie nur etwas fassungslos bevor sie einfach in Richtung des Bades lief um sich dort die Hände zu waschen. Es dauerte nur einen kurzen Moment bevor sie wieder hinaus trat und Ko erneut in Augenschein nahm. War es überhaupt Ko oder hatte die Marine ein großes Komplott geplant um sie festzunehmen, in dem sie einen Doppelgänger an Bord geschleust hatten. Möglicherweise wäre es so aber Sinn machte es dennoch nicht wirklich. Ko, alles in Ordnung? sprach sie deswegen nur kurz aus um sicher zu gehen das er wirklich ok war den irgendwie kam es ihr eher so vor als wäre er Krank...Hirnkrank oder so. Vielleicht sollte Kaval ihn einmal untersuchen dem es sicherlich auch aufgefallen wäre. Nun gut wer wusste schon was in dem Schweigsamen Mann vorging, er war witzigerweise der älteste an Bord was man in diesem Moment nicht mit Reife vergleichen konnte. Doch egal, Liz hatte nach der ganzen Sache etwas Hunger und sie wollte sich nun an das Essen ranmachen. Bevor sie sich jedoch setzte lief sie noch durch den Raum und beleuchtete die Lampen an der Wand, immerhin würden sie sonst in nicht mal mehr 30 Minuten im Dunkeln sitzen. Danach setzte sie sich an ihren gewohnten Platz am Kopfende des Tischs mit Blick auf die Tür zum Deck. Also konnte das Essen beginnen.
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Sasaki Ko

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BeitragThema: Re: Das Deck   Do März 01, 2012 8:38 pm

Cf: Gemeinschaftsraum

<a href="http://www.youtube.com/watch?v=oad5wHuREAQ?hl=en&loop=1"><img src="http://www.gtaero.net/ytmusic/play.png" alt="Play" style="border:0px;" /></a>

Ohne einen einzigen Laut öffnete sich die Türe zum Gemeinschaftsraum. Es war und blieb die ganze Zeit vollkommen still. Nichts erklang, absolut gar nichts. Absolute Stille herrschte auf dem Deck des Schiffs. Vielleicht meldete sich ab und an der Wind zu Wort, oder aber der alte Körper des Schiffs selbst. Ansonsten gab es absolut gar keinen Schall auf dem Deck der Red Salmon. Man mochte meinen hier wäre alles ausgestorben, besonders dann wenn man es mit dem normalen Alltag des Schiffs verglich. All der Lärm und Spaß, der durch die vier Asuras für gewöhnlich entstand, im Moment war absolut keine Spur davon. Selbst diese vier konnten der Nacht wohl nicht standhalten, selbst diese vier mussten irgendwann einmal Ruhe einkehren lassen und so musste auch ihre Lebenskraft eines Tages schwinden.

Genüsslich inhalierte Ko die frische Luft der See, als er hinaus aus den Innenräumen des Schiffs, tief in die Freiheit des Meeres schritt. Die Stille und die reine Luft wie schafften einfach einen unglaublichen Genuss für ihn. Es durchzog seinen Körper komplett, beflügelte ihn ja schon beinahe. Es war wirklich ein wundervolles Gefühl die Luft zu spüren, ein großartiges Gefühl sogar. Egal wie oft der Sasaki es auch verspüren durfte, jedes Mal, war es wirklich eine besondere Sache für ihn, die jedes Mal wieder etwas Neues bot und niemals wirklich langweilig für ihn wurde.
Nur knapp konnte er sich noch davon abhalten die Arme auszustrecken und sich dem Genuss dieser Luft hinzugeben. Nur knapp hielt er sich noch davon ab wie ein lüsterner kleiner Junge zu wirken, der sich von solch einfachen Sachen einfach nur wegblasen lassen würde. Aber wie konnte man auch widerstehen? Der Sasaki wusste es nicht und es war ihm auch egal.
Dann folgte auch schon der Blick hinaus in die Weiten dieser Welt. Kaum etwas war zu erkennen. Das Meer schien durch die Schwärze der Nacht wirklich unsichtbar geworden zu sein. Existierte es überhaupt noch? Man mochte daran zweifeln, wenn man einmal an dieser Stelle stand und das sah, was er sah. Nichts war zu sehen, was hinter der Reling lag. Auch diese war nur noch schwach zu erkennen, beleuchtet durch das Mondlicht und das Licht des Gemeinschaftssaals. Wenn erst einmal dieses aus sein sollte, dann würde es nur noch schwerer werden überhaupt etwas zu erkennen.
Manch einer hätte es als unheimlich angesehen, besonders wegen dem Knarren des Holzes, der junge Schwertkämpfer aber schien wirklich froh darüber zu sein, dass es so war. Beim Anblick dieser Szenerie mussten seine beiden Augen ja schon beinahe schon glitzern, ob durch Tränen oder einfach nur durch ihren natürlichen Schimmer.

Kaum jemand hätte realisieren können, dass der junge Mann sich auf einmal in Bewegung setzte, hätte man ihn nicht sehen können. Nun gut, er stach wirklich aus der Nacht hervor wie ein Feuerwerk auf zwei Beinen, in seinem leuchtend pinken Kimono, welchen er sich am Tage erst angelegt hatte. Wie ein leuchtender Geist schritt über die Planken des Decks, schien dabei sogar zu schweben. Erst als er den Mast passiert hatte und den vorderen Teil des Schiffes erreicht hatte wurden seine ohnehin schon langsamen Schritte noch viel langsamer, bis er dann am Ende still auf einem Punkt stehen blieb, wobei sein Gesicht direkt auf die Weiten des Meeres gerichtet war, welche durch die schwarze Nacht verborgen waren. Kaum etwas war zu erkennen, das Licht, welches eben noch an gewesen war, war nun auf einmal aus.
Ruhig atmend betrachtete er den Mond, der zu einer Sichel geformt war. “Bald ist wieder Neumond…“, stellte er es leise fest, ohne dass es wohl jemanden geben sollte, der ihn hören sollte. Er war dort mitten in der Finsternis der Nacht, ganz alleine, der Mond schien ihm direkt gegenüber zu stehen, so wie es auch die wenigen sichtbaren Sterne taten. Es war wohl eine beinahe perfekte Szenerie für einen Liebesfilm oder –Roman.

Nachdem noch ein paar weitere Minuten vergangen war ließ er sich auf einmal einfach so auf dem Deck nieder, setzte sich auf das nackte Holz, auch wenn es schon etwas kühler war durch die Kälte, welche die Nacht besaß. Vollkommen ruhig und ohne sich zu regen blieb er dort sitzen, während sein Blick weiterhin den Himmel bewunderte, wie er es schon die ganze Zeit tat. Es war entspannend, sehr entspannend für ihn. Daher musste er auch einen Seufzer ausstoßen, welcher seine Entspannung wohl wirklich perfekt nach außen hin wieder geben konnte. Die Welt war wirklich perfekt…
Ruhig schloss er im nächsten Moment seine Augen, seine Meditation sollte beginnen. Die Wirkung der Welt, er wollte sie aufnehmen, mit all seinen Sinnen außer den Augen. Er wollte das Meer hören, wollte den Wind spüren, wollte die Energien spüren, welche diese ganze Welt besaß. Es war ein unglaubliches Gefühl die Welt auf diese Art und Weise zu erfahren. Nur selten kam es so, nur selten konnte er all dies so erfahren, denn meist waren Menschen da…jetzt aber nicht.
Es war sogar so entspannend, dass irgendwann einfach so sein Geist hinfort glitt. Er verschwand einfach so und egal wie sehr er es auch versuchte…er schlief ein…
So schlief er dort, mitten auf Deck, mitten in der Finsternis, aufrecht in derselben Position wie die ganze Zeit auch. Man mochte fast meinen er sei immer noch wach…
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Liz Mordio

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BeitragThema: Re: Das Deck   So März 04, 2012 11:06 am

Cf: Kajüte des Captains

Ruhig war es auf dem Schiff geworden. Niemand schien mehr ein Lebenszeichen von sich zu geben. Nun manch einer wäre sicherlich etwas unsicher bei dieser Ruhe doch irgendwie war klar das einfach nur alle schliefen. Wohl niemand könnte sich unbemerkt auf das Schiff schleichen. Schon der kleinste Ruf der Wache würde Liz aus ihrem Schlaf reißen...dafür waren ihre Ohren einfach viel zu gut. Noch während Liz durch den Innenraum lief war ihr klar das der Traum sie ein wenig angeknirscht hatte. Sie war mit ihren Gedanken irgendwie nicht ganz bei sich, konnte sich auf keinen Gedanken festlegen. Alles drehte sich scheinbar in ihrem Kopf. Vielleicht lag es auch daran das sie noch nicht richtig wach war. Die Augen waren somit auch nur halb geöffnet während sie sich das Wasser ins Gesicht tat. Nachdem sie die Küche ruhig und leise wie eine Katze durchquert hatte öffnete sie die Tür nach draußen die mit einem leisen knarren auf geschoben wurde. Nur zwei kleine Schritte hatte sie das Deck auch schon seelenruhig erreicht wo sie die Tür mit einem weiteren leisen Geräusch hinter sich zu machte. Es brauchte nur einen kurzen Blick und sie bemerkte Ko, der an Deck saß. Es sah aus wie eine Meditation doch kannte Liz den Schwertkämpfer fast schon in und auswendig. Sicherlich hatte er geschlafen, die Chance war allerdings sehr hoch das er es nun, nach den Geräuschen die zwar leise...aber für eine wachsame Person hörbar waren, wach war. Trotz dessen schritt Liz langsam in seine Richtung, wo sie jedoch zur Seite schwenkte und un Richtung der Rehling lief. Ihre Arme schloss sie vor ihrer Brust zusammen weil es auf See bei nacht doch etwas frischer war als manch eine Person sich dachte, wenn man dann noch aus dem Warmen Bett kam, wurde es ein zusätzlicher Schlag für das Gemüt. Ruhig blieb sie am Geländer des Schiffes stehen wo sie sich mit den unterarmen auf eben jene abstützte. Ihre Augen blickten zielgerichtet in die dunkle Nacht des Meeres. Ich löse dich ab Ko, du kannst rein etwas schlafen gehen. sprach sie dann jedoch plötzlich mit einer ungewöhnlich ruhigen Stimme. Schlafen konnte sie nun eh nicht mehr nach diesem Traum, warum sollte also Ko unnötiger weise wach bleiben wenn sie es sowieso war. Irgendwie war sie sich sicher das er wach war durch ihr Auftreten. Sonst wäre er als Wache wohl auch mehr als ungeeignet gewesen. Ein lauer Wind wehte über das Deck der Red Salmon und die Gedanken von Liz richteten sich nun zur Grand Line...zumindest in die Richtung. Wie lang würden sie noch brauchen bis in die Stadt der Piraten, wo einst der König hingerichtet wurde. Für alle Piraten hatte dieser Ort eine besondere Bedeutung doch machte Liz nicht so einen aufriss darum wie andere. Sie hatte nie vor Königin der Piraten zu werden, dankend würde sie diesen Titel wohl ablehnen. Auch wäre es wohl nicht im Sinne ihres Navigators wenn sie an erster Stelle stand, über allen anderen. Was würde sie zu dem in der Stadt erwarten...was sollten sie dort überhaupt tun. Sie hatte den Kurs zwar festgelegt aber so ganz sicher war sie sich nicht warum eigentlich. Ihr Gefühl sagte ihr einfach, das es zeit wurde sich der Herausforderung zu stellen. Vielleicht war sie noch immer zu schwach, doch würde sie das erst herausfinden wenn sie sich dieser stellen sollte. Ruhig wartete sie in ihren Gedanken auf die Antwort von Ko zu dem sie sich jedoch nicht umdrehte. Dabei fiel ihr auch erst auf das ihre Waffen gar nicht angelegt waren. Schwert und Revolver lagen noch in ihrem Zimmer, aber ihre Kampfart war eh eher ohne Waffen, ähnlich wie Kaval...nur ähm ohne Technik und Ausbildung.
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Sasaki Ko

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BeitragThema: Re: Das Deck   So März 04, 2012 8:04 pm

Schon einige Zeit saß er dort, ohne sich zu regen, ohne auch nur einmal zu zucken. Er schien wie eine Statue, so unmöglich saß er auch dort. Man mochte kaum meinen, er sei wach, die ganze Zeit am meditieren – im Prinzip tat er dies auch, da man den Schlaf schon als solches bezeichnen konnte. Sein Geist war es schließlich, der sich in jenem Moment von seinem Körper trennte und Energie sammelte. Er war es der durch diese „Meditation“ gestärkt wurde und er war es auch, der wie bei jedem Schlaf stärker werden sollte. Jedenfalls war es das woran Ko sein ganzes Leben lang glaubte, denn auch diese Lehre hatte er von seinem großen Meister erlernt.
Während er dort saß berührte ihn der Wind nur sanft, ließ ein paar Mal kurz seine Haare spielen, tat aber nichts, was ihn wecken sollte. Er war es einfach gewohnt, so viel Zeit wie er schon an See verbracht hatte, so sehr wie er immer draußen saß an Deck und das ganz besonders in der Nacht. Nur selten war er drin und selbst dann war er meist dabei noch etwas zu bewachen, sodass er nicht einfach so schlafen konnte. Sein Schlafplatz war daher wohl auch der ordentlichste an Bord, denn schließlich wurde dieser nur kaum von ihm benutz.
Hier draußen war es sowieso am schönsten.

Dann erklang plötzlich ein Geräusch, es war nur leise, doch auf der Stelle musste der Sasaki, welcher sich bis eben noch nicht gerührt hatte, zucken. Auch wenn es die meisten wohl niemals mitbekommen hätten, seine Ohren waren wirklich außergewöhnlich gut für einen normalen Menschen, so wie auch sein Schlaf besonders schwach war. Schon der kleinste Reiz wusste ihn aufmerksam zu machen und fuhr seinen gesamten Körper wieder hoch. Und so hatte er schnell die Schwärze seines Schlafs verlassen und vernahm wieder alles genau so wie die ganze Zeit auch schon.
Einen Moment später öffneten sich auch schon seine Augen, weswegen er erneut den Himmel erblicken konnte. Er sah die Sterne wie sie in der Ferne glitzerten, er sah den großen sichelförmigen Mond, wie er dort oben über der Welt thronte, scheinbar aber gegen die Nacht verlor und schon sehr bald verschwinden sollte. Der junge Mann musste lächeln als er dies erblickte, denn es war das Schönste, was er am heutigen Tage sah. Es war schöner als das, was er in seinem Schlag gesehen hatte. Nein, er hatte nicht geträumt, tat er nur sehr selten und wenn dann wollte er es meist nicht mehr sehen…er hasste seine Träume.
“Wunderschön, nicht wahr Captain?“ Auch wenn er bisher nicht wirklich auf sie eingegangen war so richtete er seine Worte, die so ruhig wie immer waren, an die junge Dame, die gerade an Deck gekommen war und klang dabei auch noch so als wäre sie schon ewig hier gewesen und hätte es gesehen. Die Ruhe, die in ihm lag, glich der eines wahren Genießers, eines Mannes, der zwar alle schönen Dinge dieser Welt gesehen hatte, jedoch die Natur und das, was die Welt eben zu bieten hatte am meisten genoss. Vielleicht war er das auch…vielleicht wollte er es aber auch nur sein.

Auch wenn er es sich sowieso hatte denken können weswegen die junge Dame hier war, so erfuhr er es dennoch auch einmal in der Form von Worten. Sie kam also um ihn abzulösen, obgleich sie nicht eingeteilt war an Deck aufzupassen. Zuvor hatte sie ja auch schon den Abwasch getätigt. Stimmte etwas nicht mit ihr? Selbst wenn er diese Gedanken nicht gedacht hatte, Sorge kam in dem Navigator der Asuras auf, als er seinen Captain wahrnahm. Sie verhielt sich komisch, nur ein wenig, aber es reichte aus um ihn wieder einmal nachdenklich zu machen.
Lautlos setzte er sich vom Boden ab, kam wieder auf seine beiden Beine und schlich gleich eines Geistes über Deck, etwas in die Richtung von Miss Mordio, hielt aber immer noch einen gewissen Abstand zu der jungen Dame, so wie er es immer tat, besonders bei Frauen. “Ist etwas vorgefallen? Du wirkst seltsam.
Deine Waffen scheinst du ja auch nicht bei dir zu tragen“
, richtete er es nur leise an sie, wobei er selbst mit seiner Stimmlage und seiner Ausdrucksweise beruhigend wirken wollte. Sanft nur lehnte er sich dann an der Reling an, sodass er es bequem hatte und nicht einfach nur stumpf aufrecht dort stehen musste. Zugleich aber schien er trotz seiner unglaublichen Entspannung nach wie vor über seine Adleraugen zu verfügen, welchen wohl wirklich nichts entgehen konnte…
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BeitragThema: Re: Das Deck   Mo März 05, 2012 5:10 pm

Es war sehr entspannend diese Situation an Deck. Nur das Rauschen des dunklen Meeres der Nacht konnte man wirklich hören, abgesehen von den wenigen Worten welche die beiden wechselten. Ruhig hatte sich Liz an die Rehling gepflanzt und beobachtete dort das treiben der Nacht. Es war als würde die ganze Welt still stehen und alles bezog sich nur auf das einsame kleine...nun halbwegs kleine Schiff im East Blue. Es war dennoch angenehm...von Einsamkeit war kaum etwas zu fühlen. Die Worte von Liz an ihren Navigator schienen ihn zwar erreicht zu haben doch eine Antwort fand er nicht für wirklich nötig. Die einzigen Worte die er sprach bezogen sich einfach auf diese Nacht. Ihre Augen hatten den Himmel bemerkt und auch das alles irgendwie passte. Ein junges Paar würde sich solch eine nacht wohl nur wünschen können doch erstmal musste man die andere Person für sein Leben finden. Ein kurzes grinsen konnte Liz nicht verkneifen als sie daran dachte, das sie sich jemals verlieben würde war wohl echt unwahrscheinlich. Ja, ist es...und entspannend dazu. sprach sie letztlich nach einigen Sekunden doch als Antwort zu ihrem Navigator. Dann jedoch hörte sie leise aber hörbar wie Ko sich aufrichtete und in ihre Richtung lief. Liz blieb mit ihrem Blick auf das Meer und die Welt gerichtet, aus den Augenwinkeln konnte sie ihn dennoch sehen. Ihr Oberkörper lag gekrümmt auf der Rehling des Schiffes als Ko plötzlich etwas neues ansprach. Sie wirkte seltsam? Kurz ging ihr Blick in seine Richtung, sie war überrascht das er so dachte..oder anders ausgedrückt das es ihm auffiel. Du kennst mich wohl doch schon länger und besser als ich immer wieder denke... meinte sie nur scherzend zu ihm. Naja, irgendwie stimmte es wohl, nicht mal ihre Schwester kannte sie wohl derzeit so gut wie es Ko tat. Kaval stand knapp hinter ihm doch immerhin war sie mit diesem Schwertkämpfer, der nun mehr zwei Jahre älter war, schon seit etwa fünf Jahren auf dem Meer unterwegs. Wenn sie so darüber nachdachte, war sie früher wohl mehr ein Hindernis als eine Hilfe....sie hatte wirklich einige Dinge gelernt. Doch schnell kehrten ihre Gedanken wieder zurück zu Ko. Behalt es aber für dich...ich möchte solch unwichtige nicht als Grund aufkommen lassen das andere sich Gedanken machen. sprach sie mit weiter voraus sicht. Würde Kaval etwas erfahren wäre auch er sicherlich wieder etwas anders als sonst, dabei war er heute sowieso schon etwas geknickt. Ihr Thema war dabei einfach nicht so wichtig. Ich mache mir einfach Gedanken. Warum ich nicht auf die Grand Line wollte ist einfach zu beschreiben...als euer Captain trage ich die Verantwortung für meine Mannschaft. Auch wenn ich weiß das jeder auf sich aufpassen kann so würde ich es mir nicht verzeihen sollte in meiner Crew jemand zu schaden kommen. Ich hatte einfach ein wenig Angst davor nicht stark genug für das zu sein was uns auf der Grand Line erwartet. Es ist eigentlich eine unbegründete Angst da wir noch nie wirkliche Probleme bei etwas hatten...doch ich sehe es als neuen Weg an...und ich möchte bereit sein. sprach sie einfach ruhig während sie ihren Kopf auf den Armen ablehnte welche auf der Rehling lagen. Ihre Augen gingen kurz zu Ko bevor sie wieder nach vorn blickte. Zu dem denke ich im Moment etwas häufiger an meine Schwester. Seit fünf Jahren habe ich nichts mehr von ihr gehört und irgendwie macht es mich nervös. dies war jedoch nur ein Zusatz. Ja so entspannt wie Liz manchmal wirken konnte in ihrer Art so viele Gedanken konnte sie sich auch mal machen. Das Lied von Kaval hatte eben jene Gedanken geweckt und so versuchte sie wieder etwas klarer zu werden. Bald schon würden sie die Grand Line betreten...und wenn es so weit war...wollte sie sich auch bereit fühlen.
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BeitragThema: Re: Das Deck   Mo März 05, 2012 6:35 pm

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Was für eine Nacht.
Man konnte es immer wieder sagen, doch auch nur so schaffte man es am Ende vielleicht die Perfektion dieses Momentes auszudrücken. Zugleich machte diese Perfektion des Moments es auch möglich ungestört das zu tun, was die beiden, die sich gerade an Deck befanden, eben tun wollten. Sie konnten reden, ohne dass sie jemand störte, ohne dass jemand sie belauschte oder schlimmer: Keiner wirklich über das sprechen wollte, was in ihm vorging. Besonders bei Liz konnte es so sein, so wie Ko die ganze Sache sah. Bei ihm hingegen gab es sowieso kaum etwas worüber er gern sprechen wollte. Zu weniges hatte er, was er einen anderen Menschen wissen lassen wollte, auch wenn seine Leiden wohl doch unglaublich groß waren.
Doch darüber dachte er für den Moment nicht nach, nein, er lauschte einfach nur dem, was sein Captain zu sagen hatte, während sein eigener Mund nach wie vor geschlossen blieb. Nur ungern, wie immer eben, unterbrach er die Menschen wenn sie sprachen. Er lauschte nur und bewies so Manieren. Besonders in solchen Momenten war es wichtig. Schließlich hatte er ohnehin kein Recht darauf einfach so solche Worte zu unterbrechen. Zugleich aber musste er für einen Moment zustimmend nicken, nur um so zu zeigen, dass er schon vom ersten Moment an den Ernst dieser Worte begriff.

“Amüsant. Ich lag also in der Tat richtig“, stellte er es nur ruhig fest, nachdem er der jungen Dame zugehört hatte. Wie so oft musste er dabei sogar ein wenig lächeln, obgleich wohl immer die Frage da sein würde ob es denn echt sei oder nur eine Täuschung. Dennoch konnte man die Bedeutung dieser Mimik wohl wirklich schnell erkennen können sollte man den Schwertkämpfer schon einige Jahre kennen, so wie es die Asura tat. Vermutlich war sie auch die einzige, die ihn beinahe so gut verstehen würde wie er sie. Ganz so gut aber sollte selbst sie es nicht können, da er nach wie vor einige Dinge verheimlichte, Dinge über die selbst er nicht wirklich sprechen konnte.
Plötzlich musste er etwas kichern, wirklich ungewöhnlich für ihn! Immer zu lächelte er nur, doch nun, nun konnte man sogar schon einen belustigten Laut hören. Aber war es Spott? Lachte er sie in diesem Moment sogar aus? Er, der er doch eigentlich am meisten Respekt predigte? “Liz, du bist wirklich ein großartiger Kapitän.
Kaum eine Mannschaft auf dieser See hat solch einen Anführer, der sich wirklich um sie sorgt. Kaum habe ich von Piraten gehört, die Angst davor haben nicht stark genug zu sein ihre Mannschaft zu beschützen. Doch wenn ich von ihnen hörte, dann waren sie wohl meist diejenigen, die wirklich legendär geworden sind. Schließlich sind es die Piraten, die nicht nur alleine von ihrer Mannschaft bewundert wurden, sondern wirklich ein festes Band zu ihnen geschlossen hatten. Dies sind die Piraten, die wirklich etwas Besonderes hinterlassen hatten. Dies sind Piraten, die man wirklich als Kapitäne bezeichnen könnte“
, schilderte er ihr das, was ihm nach ihren Worten durch den Kopf gegangen war und begründete auf diese Weise wohl auch sein Kichern. Es war kein Spott, nein, es amüsierte ihn einfach nur diese Worte zu hören. Schließlich waren sie etwas vollkommen anderes als er von ihr erwartet hätte oder wenigstens gedacht hätte…Immerhin war sie doch solch eine große Person.

Nach diesen vielen Worten aber musste er für einen Moment schweigen. Es war schon ein Wunder, dass er überhaupt so viel gesprochen hatte. Für gewöhnlich nämlich war er eigentlich eher ein ruhiger Kerl. Jetzt aber war es anders, jetzt war ein Moment gekommen, der wichtig genug für ihn war einmal zu sprechen. Obgleich er schnell wieder damit aufhörte als das Thema zur Schwester der weishaarigen Frau wechselte. Es war ein Thema, welches auch ihn für einen Moment nachdenken ließ, ein Thema welches ihn an seine eigene Familie erinnerte und somit an die Schwere von dem, was er eigentlich in seinem Leben erfahren hatte.
Darum schwieg er für den Moment und ließ nur den Wind Singen, während die Dielen des Kahns wundervoll melodisch knarrten. “Weißt du, ein weiser Mann hatte einmal gesagt, dass die Mitglieder einer Familie stets eng miteinander verbunden sind, durch ein unsichtbares Band welches zugleich aber sehr zart ist. Solange man aber an sich denkt und sich liebt, so lange wird einen das Schicksal durch dieses Band wieder zusammen führen, denn solange ist es noch greifbar und zieht beide zusammen.
Deswegen auch denke ich, dass ihr euch wieder sehen werdet und das vielleicht auch früher als erwartet. Vielleicht schon auf der nächsten Insel, vielleicht aber auch erst auf der Grandline. Wir werden sehen…
Ich jedenfalls würde mich darüber freuen sie eines Tages kennen lernen zu dürfen, Liz, deine Schwester…“

So hart dieses Thema wohl auch für ihn war, trotz allem konnte er immer noch mit einem ruhigen Lächeln darüber sprechen und immer noch konnte er seinem Kapitän auch wirklich Hoffnung machen. Zugleich aber wusste er auch, dass diese Worte, welche er zwar zu seinem Kapitän sagte, auf ihn wohl nur im negativen Sinne zustimmen sollten…so war es eben. Doch es war egal, auch wenn es manchmal wohl auch schmerzen sollte.
Ruhig nur hob sich sein Blick gen Himmel, blickte hinaus in die Weite des Raums, so als würde auch er gerade an jemanden denken, der dort zuhause auf ihn wartete…
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Liz Mordio

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BeitragThema: Re: Das Deck   Do März 08, 2012 9:57 am

Liz hatte sich nach kurzer Zeit nun doch überwunden etwas zu sagen. Woran das genau lag konnte wohl niemand so genau sagen. Vielleicht das Zusammenspiel der äußeren Welt, vielleicht aber auch eher etwas anderes. Ko war immerhin ein vertrauter in ihrem Leben den sie schon vor fünf Jahren getroffen hatte. Sie kannte ihn ja fast schon so lange wie sie Kira kannte. Nun es klang komisch wenn man es so betrachtete doch die ersten Jahre ihrer Kindheit konnte man kaum dafür zählen. Sie waren beide einfach zu jung und im Nachhinein konnte sich jetzt wohl keine der beiden mehr erinnern. Somit waren es nicht die wirklichen 16 Jahre sondern eher zehn...vielleicht sogar noch weniger, doch in diesem Moment war es unwichtig. Die Worte des jungen Mannes brachten sie nicht wirklich dazu ihm einen Blick zu widmen. Er hatte richtig gedacht und schien nun entweder überrascht oder Stolz deswegen zu sein. Wer wusste das schon genau, Gedanken lesen konnte sie ja leider nicht. Als dann jedoch seine weiteren Worte folgten musste Liz einfach etwas argwöhnlich in seine Richtung blicken. Es wirkte Sarkastisch wie er in dieser belustigten Form sprach, vorallem darüber das sie ein großartiger Captain war. Es war schwer zu entscheiden ob er es nun ernst meinte oder nicht...vielleicht wollte er damit wirklich ausdrücken das sie nicht sonderlich gut war als Captain einer Crew. Dennoch wollte sie nicht direkt ausflippen und lauschte ihm weiter zu. Was er da gerade sprach brachte sie urplötzlich dazu etwas rot anzulaufen. Hätte sie eine Zigarette im Mund gehabt wäre diese sicherlich nun hinab ins Meer gefallen da sie kaum mehr daran dachte. Etwas beschämt blickte sie schnell von Ko weg während sie darüber nachdachte. Also meinte er es scheinbar wirklich ernst. So hatte Liz das ganze noch nicht gesehen. Naja ok sie dachte schon immer das sie nicht die schlechtest war....aber großartig? Schnell musste sie sich räuspern um den Kloß in ihrem Hals loszuwerden während sie sich mit der rechten Hand auch am Hinterkopf kratzte. So weit bin ich noch nicht, also lass das meinte sie etwasbeschämt zu ihm um diese Worte minderer zu gestalten als Ko sie dargestellt hatte. Ich bin einfach nur ein Mädchen das mit ihrem Dickkopf ihr Ziel erreichen will. Alls andere ist etwas komisch daher gesagt. meinte sie weiterhin etwas geschmeichelt wobei sie sich während dem sprechen das kichern nicht verkneifen konnte. Ja durch ihre Worte versuchte sie sich wieder von dem Podest herunter zu bekommen wohin Ko sie mit seinen Worten gehieft hatte. Als großartig bezeichnet zu werden war ihr sichtlich unangenehm. Dafür verhielt sie sich viel zu oft etwas kindisch und durch ihre merkwürdigen Gedanken gelenkt...man siehe das Windmühlendorf in dem sie ihren Navigator fast in einen Kampf gezogen hatte weil sie lediglich einen coolen Auftritt hinlegen wollte. Dann wurde es allerdings für einige Momente still und Liz lauschte nur noch den Wellen des Meeres die immer wieder an das Schiff prallten. Ruhig schloss sie die Augen und atmete durch ihre Nase in die beschädigte Lunge ein, deren Volumen wirklich merkbar gering war. Erst die Worte von dem Navigator brachen diese Ruhe wieder auseinander. Still hörte die Captain ihrem Crewmitglied zu welcher nun über ihre Schwester sprach. Wenn sie so darüber nachdachte hatte sie nie erwähnt das es ihre Zwillingsschwester war...sicherlich würde es ein lustiges zusammentreffen werden wenn di Crew ihr zum ersten mal begegnet. Naja wobei sie sicherlich etwas misstrauischer wären..immerhin war sie damals ein wenig stämmiger als Liz. Wenn sie vielleicht etwas abgenommen hatte konnte man die ähnlichkeit erkennen. Nun gut, seis drum. Ruhig begann Liz ein wenig zu lächeln. Da hast du recht...ich fühle zumindest das sie noch lebt und das es ihr nicht schlecht geht. sprach Liz mit einem fröhlichen lächeln in die Nacht bevor sie ihren Blick wieder zu Ko lenkte. Ich werde sie sicherlich wieder treffen und ihr auch. Wenn ich nur wüsste wo sie jetzt unterwegs ist wäre es allerdings leichter nach ihr ausschau zu halten. sprach sie nur weiter zu Ko bevor sie sich wieder etwas entspannt vor sich richtete und verträumt in die Nacht sah. Ich freue mich darauf... sprach sie zu letzt nur etwas leise. Natürlich gab es immer mal wieder streitigkeiten auch zwischen Geschwistern. Aber dennoch würde das die enge Bindung nicht zerstören. Auch früher kam es vor das sie stritten und erst nach einigen Stunden wieder sprechen konnten bzw. wollten...so war das eben, bei Zwillingen wie auch bei normalen Geschwistern. Dann jedoch sollte sie noch nicht fertig sein und wieder blickte sie zur Seite in die Richtung von Ko. Und du solltest jetzt wirklich ins Bett gehen. Wenn wir morgen ankommen sollten wir alle etwas ausgeruht sein. Wer weiß schon was uns erwartet? Er sollte sich jetzt schlichtweg verabschieden und etwas schlafen. Ein müder Navigator nutzte nimandem etwas. So beließ sie es dabei in Erwartung einer Antwort von ihm.
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Sasaki Ko

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BeitragThema: Re: Das Deck   Do März 08, 2012 2:54 pm

Es entlockte ihm nur ein Grinsen. Liz verhielt sich wirklich amüsant und so wie man es bei ihrem Auftreten in der Öffentlichkeit nicht wirklich erwarten sollte. Vor Leuten nämlich hätte sie ein solches Kompliment, wie es Ko gerade seinem Captain entgegen gebracht hatte, nicht einmal wirklich beachtet, nur um so ihr Auftreten nur eindrucksvoller zu machen, so als sei es wirklich vollkommen unbedeutend für sie. Vielleicht hätte sie auch so getan als würde es sie zu weich darstellen und somit auch ein klein wenig beschämen. Was es auch sein sollte, so war sie in diesem Moment wirklich nicht.
Aber diese Liz, die wahre Liz, sie schien wirklich beschämt, so wie sie sich abwandte und wohl versuchte ihren knallroten Kopf vor ihm zu verbergen. Wieder musste der Sasaki schmunzeln. Sie war wirklich eine einzigartige Person. So sehr sie auch versuchte die starke und unheimliche Asura zu sein, so sehr war sie in solchen intimen Momenten, in denen sie einfach in aller Ruhe mit einem Vertrauten sprach, einfach nur ein Mädchen namens Liz. In solchen Moment war sie genau so wie jeder andere Mensch auch. Sie verspürte Scham, verspürte Freude und Trauer…dann war sie genau der Mensch, dem sich all jene hier an Bord angeschlossen hatten.
“Solche Worte von der großen Asura zu hören, unglaublich!“, meinte er es nur ein wenig belustigt, wobei er sie bestimmt auch necken wollte. Natürlich war es nur als Scherz gemeint, was man wohl auch an seinem leichten Grinsen erkennen konnte. “Niemand ist nur ein einfacher Mensch, so auch du nicht Liz. Du bist mein Captain und mein Freund…das ist nichts Einfaches oder Gewöhnliches mehr“, fügte er nach einem kurzen Moment der Stille seine eigene Meinung hinzu, auch wenn sie in seinen Augen eher belanglos schien. Den Captain stellte man ja eigentlich nicht einmal in Frage.

Bei den nächsten Worten seines Gesprächspartners aber musste er wieder schweigen. Sie konnte also spüren wie es ihrer Schwester ging? Konnte also spüren, dass sie noch am Leben war und irgendwo da draußen auf der Welt war und vor sich hin lebte. Auch wenn viele solch eine Sache sofort als Einbildung oder Schwachsinn bezeichnen würden, der Sasaki glaubte daran, dass solche Dinge wirklich möglich waren. So hatte er es einst in seiner Kindheit gelernt, so hatte es ihm sein Lehrmeister beigebracht und selbst Reisende hatten diesen Glauben in ihm geformt. Es musste einfach nur möglich sein.
Vielleicht konnte er es ja auch? Vielleicht konnte auch er seinen Bruder spüren, irgendwo dort draußen in der Welt? “Wie es Jirou wohl geht?“, flüsterte er nur leise, als er auch schon etwas abwesend mit seinem Geist schien, als sein Blick sich irgendwo im Himmel verfing. Ja, seine Gedanken waren längst nicht mehr an diesem Ort, sondern irgendwo dort oben bei den Sternen, irgendwo in den alten Erinnerungen, welche durch dieses Gespräch wieder hoch gekommen waren. Vielleicht nicht das Beste, doch auch dieser Navigator sollte sich ab und an wieder an das erinnern, was er hinter sich hatte lassen müssen. So sehr es oftmals schmerzte so wunderschön war es manchmal auch.
“Liz, nach ihr zu suchen wäre nicht gut. Ich denke du solltest einfach auf das Schicksal vertrauen, solltest einfach abwarten, was passiert und schauen wohin der Wind dich trägt. Nur so würdest du sie finden und das auch zur rechten Zeit.
Alles andere wäre einfach nur gegen den Willen des Schicksals“
, sprach er es vor sich hin als sein Geist gerade wieder an diesen Ort zurück gefunden hatte. Vielleicht machte auch das wieder keinen Sinn, denn wieder einmal schien es viel zu philosophisch und fern von der Realität zu sein. So aber war er schon immer geschult worden, danach lebte er und somit nicht unbedingt im Jetzt, sondern irgendwo oben bei den Wolken und den Sternen, trotz allem aber anders als ein Träumer.

So sehr ihn die Entspannung dieses Momentes auch gefangen hatte, auch er wurde müde, auch er konnte die Müdigkeit immer mehr spüren, so wie sie ihn langsam aber sicher einnahm. Immer weiter umschlang sie ihn, ohne dass er sich richtig dagegen wehrte. Darum auch nickte er auf die Worte seines Kapitäns nur. Ja, er sollte wirklich langsam einmal schlafen gehen, so schön es gerade auch war. Niemals sollte man es übertreiben, wenn man Spaß hatte oder einen Moment wirklich genoss. Viel lieber sollte man es sich für später aufheben.
Daher bewegte er sich im nächsten Moment auch schon ein paar wenige Schritte von der Reling weg, ohne überhaupt zu schauen wohin ihn seine Beine überhaupt trugen. “Aye, Captain. Ich hoffe du wirst eine schöne Nacht haben und morgen genau so wach sein wie wir anderen es sein werden. Immerhin könnte es wirklich ein harter Tag werden“, ließ er sie die letzten Gedanken, die ihm durch den Kopf gingen auch noch wissen, ehe er sich seinen Beinen blind vertrauend auf den Weg zur Türe machte, welche ihn in das Innere des Schiffes führen sollte.

“Oyasumi nasai“
(= Gute Nacht)

Tbc: Schlafräume der Männer
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Liz Mordio

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BeitragThema: Re: Das Deck   So März 11, 2012 1:38 pm

Dieses kurze Gespräch war der Captain der Red Salmon doch ein wenig unangenehm. Sie als großartig zu bezeichnen war nun wirklich nichts was sie zu diesem Zeitpunkt hören wollte. Sie hatte noch überhaupt nichts erreicht, war nicht mal die stärkste auf ihrem eigenen Schiff....solch Worte waren ihr einfach nur etwas unangenehm. Als sie sich dann versuchte wieder etwas herab zu senken musste Ko natürlich direkt nachlegen was in diesem Falle nicht die beste Idee gewesen ist. Zunächst blieb es bei der Neckerei des Navigators doch letztlich sprach er wieder davon das sie kein gewöhnlicher Mensch sei. Es war ihr wirklich etwas unangenehm so etwas zu hören. Wenn man ehrlich war mochte sie Komplimente auch nicht so sehr wie man das vielleicht durch andere Menschen vermutete. Ohne das Liz jedoch weiter darauf einging verlor sich das Thema wieder. Sie wollte ehrlich gesagt kein solches Thema weiter besprechen, sondern lieber hinter sich lassen. Glücklicherweise hatte sich das Gespräch schnell zu ihrer Schwester gewendet, eben einem weiteren Thema das ich dauerhaft durch den Kopf ging. Was Ko dazu sagte war wohl das was auch Liz dachte. Zwar würde sie ihre Schwester nach all der Zeit wieder gerne sehen doch wäre es vielleicht ein unpassender Moment. Lieber wollte sie all das offen lassen und den richtigen Moment finden. Ruhig nickte sie ihrem Navigator schlicht zu. Hai... kam es dabei auch lediglich und einsam aus ihrem Mund, bevor auch dieses Thema abgeharkt war. Nun sollte Ko sich auch auf den Weg ins Bett machen. Ohne weitere Diskussion tat er dies auch und verabschiedete sich so für den frühen Morgen...oder Späten Abend, wie man es eben sehen wollte. Das wird schon. meinte sie dabei schlicht auf seine extrem höfliche Art des Redens. Es war schon wirklich sehr ungewohnt, wenn sie an früher dachte das jemand so mit ihr sprach. Dabei ging er auch und wünschte ihr noch eine gute nacht was die junge Dame gleich mit einem Oyasumi nasai beantwortete. Dadurch blieb sie alleine zurück an Deck. Noch einige Sekunden lang hörte sie die leisen Schritte des Schwertkämpfers im inneren doch letztlich verstummten auch diese wodurch außer den Wellen der Nacht nichts mehr zu hören war. Die Welt schien im Gesamten zu schlafen und nichts würde sie daran hindern. Wenn man die Welt so sah konnte man sich nicht vorstellen das es je eine Grausamkeit geben konnte. Alles schien so friedlich, wie aus einem Märchen und doch kannte Liz auch eben jene dunkle Seite der Welt. Die Zeit verging und ihre Gedanken spielten nach und nach verschiedenste Bilder ab. Der Traum wollte nicht aus ihrem Gedächnis verschwinden und immer wieder dachte sie über all das nach. Es war Intuition welche sie warnen wollte? Aber sollte sie so misstrauisch sein? Was ein einfacher Traum nur alles ausrichten konnte, glaubte man ehrlich gesagt nicht. Hellwach blieb Liz an Deck, die ganze Nacht lang. Immer wieder lief sie hin und her, nahm auf der Rehling Platz oder beobachtete später auch die Vögel welche über das Meer Nahrung suchten. Die Zeit schien nicht zu vergehen und doch wusste Liz das der neue Tag, auch neue Abenteuer mit sich bringen würde. Schon in wenigen Stunden würden sie Loguetown erreicht haben und dann konnte das wirkliche Abenteuer vielleicht bald beginnen. Die fahrt zur Grand Line. Sicherlich würde es gefährlich werden, nicht nur die Naturgewalten...auch Gegner dennen sie kaum gewachsen sein könnten. Doch gemeinsam hatten sich eine Chance....solange Liz sich nicht von diesem Traum nachdenklich und misstrauisch stimmen ließ.
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