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 Partys Bar

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Hibiko

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BeitragThema: Re: Partys Bar   Mi Nov 21, 2012 1:01 am

Sakura hörte aufmerksam zu und murmelte nur ein: "Schon gut...", als sich Alex entschuldigte. Aufmerksam hörte sie seinen Fragen zu, natürlich wollte er wissen warum sie hier waren, allerdings verwunderte es die Rosahaarige das er mehr über ihren Bruder wissen wollte. //Sebastian...// dachte die Piratin und wurde kurz traurig, sie hatte ihn seit Jahren nicht gesehen...aber das war vielleicht auch ganz gut so. Sie wollte nicht, dass er wusste das sie unter den Piraten war - wobei er es wohl wusste, sie wurde Steckbrieflich gesucht.
Sakura lächelte kurz, als der Rothaarige ihr das Angebot machte auch etwas über sich zu erzählen. Die ganze Zeit über beobachtete Sakura den Kopfgeldjäger, er sah irgendwie...niedlich aus, wie er so rot wurde. Doch diesen Gedanken verdrängte sie sofort, der Rothaarige war doch nicht niedlich! Langsam ging Sakura auf Alex zu und setzte sich vor ihm auf den Boden, sie konnte ihm direkt in die Augen sehen. Nun würde sie ihm seine Fragen beantworten und hoffte, dass er ihr Vertrauen nicht missbrauchen würde. "Nun ja...du hast Recht, wir sind nicht hier weil ich meine Feindin umbringen wollte - ich wollte mich eigentlich nicht bei ihr Blicken lassen aber....na ja, dazu später mehr..", lenkte Sakura ab, sie spürte wie sie wieder rot wurde. Sie hatte diese Frau umgebracht, weil Alex ihr den Willen gegeben hatte, mit ihrer Vergangenheit abschließen zu wollen. Aber das konnte sie ihm gerade nicht sagen.
Kurz räusperte sie sich, ehe sie fortfuhr: "Wir sind hier, weil...ich hab dir doch gesagt, dass meine Mutter gestorben ist. Nun, in zwei Tagen ist ihr Todestag und...ich möchte mich von ihr verabschieden. Als ich damals, mit 14 Jahren, die Insel verlassen hatte, hatte ich mich nicht verabschiedet...Ich...Ich hatte Angst davor, dass ich sie dann vergesse...." Es viel ihr schwer, zuzugeben dass sie Angst hatte, sehr schwer sogar. Seufzend schaute sie auf den Boden und dachte an ihre Mutter, sie war eine tolle Frau gewesen - die beste Mutter, die sich Sakura vorstellen konnte. Kurz spielte Sakura am Rocksaum ihres Kleides, sie war nervös und wollte eigentlich nicht weiter sprechen - sie sprach nicht gerne über ihren Bruder.
"Was Sebastian an geht...", fing sie an, ehe sie weiter sprach: "Sebastian ist mein 6 Jahre älterer Bruder. Er ist mit 18 Jahren zu Marine gegangen und hat mich hier alleine gelassen. Wir hatten vor dem Tod unserer Mutter ein sehr gutes Verhältnis, er hat teilweise versucht mir den Vater zu ersetzten, da unserer ja als verschollen galt. Doch nach dem Tod meiner Mutter war er total anders...er...er kam so schnell darüber hinweg, dass unsere Mutter gestorben war..! Und damit kam ich nicht klar, ich war erst 6 Jahre alt...vor allem diese Frau...ich wollte und konnte einfach nicht wahrhaben, dass unsere Mutter Tod war, ich wollte sie nicht los lassen und das verstand Sebastian nicht. Es kam dazu das wir unser Leben getrennt voneinander lebten. Wir lebten zwar im selben Haus, jedoch lebte jeder in einer anderen Welt. Ich verschrieb mich der Piraterie, er der Marine...Ich fing an keine Gefühle mehr zuzulassen, ich...ich konnte es einfach nicht mehr. Er hat mich einfach so alleine gelassen, er war nie in dieser Zeit für mich da. Seine...seine Freundin, war ihm wichtiger als ich...! Dieses Mädchen, was Sebastian erwähnt hat...sie war seine Freundin. Sie wollte immer das wir gute Freunde werden, aber ich hasse sie dafür, dass Sebastian mehr Zeit für sie hatte als für mich....und ich wollte mit niemanden mehr befreundet sein, ich wollte...ich wollte einfach nur alleine sein. Darum hab ich aufgehört irgendwas zu fühlen...zumindest äußerlich, ich wollte nicht das man mir wieder weh tut...Ich wollte einfach keinen Kontakt mehr zu Menschen, damit ich...nie wieder verletzt werden kann..."
Zum Schluss wurde Sakura immer leise, betrübt sah sie zu Boden, in ihren Augen war sie einfach nur erbärmlich.Sie hatte mehr Gesagt als sie wollte und alex musste sie nun für ein schwaches, kleines Mädchen halten, dass nicht alleine klar kam. Er würde in ihr das Lamm sehen das sie war und er würde sie fangen und den Kopf abbeißen. So wie es jeder Löwe mit einem Lamm tat...
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Korodan

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BeitragThema: Re: Partys Bar   Mi Nov 21, 2012 2:21 am

Als sich das Mädchen vor ihn setzte sah er ihr in die Augen. Es waren nicht mehr die selben Augen wie vor einigen Wochen. Lächelnd hörte er den Worten des Mädchens zu, auch wenn für sie dort weniges zu Lachen war. Natürlich hatte er etwas Mitgefühl, aber er wusste, dass das Mädchen stark war und es ihre Weise war alles zu verarbeiten. Hingegen freute er sich endlich den Grund dieser Reise zu kennen und auch zu wissen wer Sebastian war. Im Inneren war er etwas erfreut zu wissen, dass er nicht ihr Freund war, sondern nur ihr Bruder ist. Wobei er sagen musste, dass ihre Geschichte schon traurig war, wobei er keinen Bezug zu ihr hatte. Er selbst hatte nie einen Bruder und eine Schwester auch nicht. Außerdem kannte er die beiden in ihrer Kindheit nicht, er kannte generell nicht die Bande zwischen Geschwistern. Alles in einem war die Geschichte für ihn schwer nachzuvollziehen, aber ihre Gefühle zeigten ihm alles. Wieder lächelte er sie an, es war nicht sein gewöhnliches, wildes und zielstrebiges Lächeln, sondern es war eher ein ruhiges und auch beruhigendes Lächeln. Mit seiner Hand strich er ihr durchs Haar und noch bevor er wusste was er tat bemerkte er we viel Angst sie hatte. Okay, nicht unbedingt Angst, aber sie war aufgeregt und das fühlte man. "Nun ich denke, du hast dich als ziemlich stark erwiesen so lange niemanden an dich heran zu lassen. Du kannst stolz auf dich sein. Es bedeutet mir sehr viel, dass du mir so viel anvertraut hast." Er hoffte ihr würde es nun etwas besser gehen, auch wenn er ebenfalls hoffte, sie würde ihm die Hand auf ihrem Kopf nicht übel nehmen. Jedenfalls nahm er sie runter, bevor sie sich beschweren würde. Nun holte er wieder aus. "Ich finde euch interessant." So begann er mit dem Satz seine kleine Rede und wurde wieder etwas rot. Natürlich "wegen des Alkohols". "Ich persönlich weiß nicht wie es ist in dieser Welt aufzuwachsen... Ihr wisst schon mit Städten und Marktplätzen und sowas halt. Ich hoffe ihr erinnert euch noch daran, dass ich sagte, ich würde aus dem West Blue kommen..." Er holte eine Karte aus seinem Hemd, welche den West Blue in all seiner Kraft zeigte und zeigte auf eine Insel, welche mit Zahara gekennzeichnet war. "Ich denke nicht, dass du diese Insel kennst, oder?" Nun seufzte er, es war lange her, dass er die Insel erklärt hatte. "Jedenfalls ist ihr Name Zahara und... ja da komm ich her." Er kratzte sich am Kopf. Noch nie war er so unsicher. Nun fing er sich endlich wieder und fuhr fort: "Als nächstes sollte ich wohl sagen, dass ich dich bezüglich meines Namens angelogen habe, so wie eigentlich jeden. Mein Name ist Korodan und ich bin Sohn von Kinguru, dem Stammesführer der Zahara." Unbewusst blieb hier der Fakt verschwiegen, dass das Volk wild war, aber das würde sie sich wohl erschließen können. "Mit anderen Worten bin ich wohl soetwas wie ein Prinz. Vielleicht etwas schwer zu glauben, aber ich schwöre darauf, dass es die Wahrheit ist. Auf Zahara waren zunächst meine Umstände anders, denn du musst wissen, dass wir kein Obst oder Gemüse gegessen haben. Fleisch war unser einziges Nahrungsmittel. Fleisch wird auf jegliche Weise gegessen. Egal ob roh oder gebraten, gewürzt oder nicht, egal ob von Mensch oder von Tier." Das war vielleicht etwas viel auf einmal, aber er wollte, dass Sakura es erfährt. Sie war ihm wichtig und es war ihm wichtig, dass sie, gerade sie ihn kannte. Er wollte sich vor allem verstecken, nur von ihr nicht. Er seufzte erwartete ihre Reaktion und setzte wieder neu an. "Ja, ich bin ein Kannibale... Als Sohn des Stammesführers wurde viel von mir erwartet und sogar meine Teufelskräfte bekam ich bereits als Baby. Ich wurde trainiert. Schon bevor ich 18 wurde, war ich einer unserer besten Jäger. Natürlich hatte ich wenig Zeit für anderes. Ich wurde selbstbewusst, stark, mutig, aber auch unbesonnen und närrisch. Mein Vater, welcher als ich älter wurde krank wurde wollte, dass ich ein guter Anführer werde und so bin ich aufs mehr gelangt." Er blickte auf seine Hände. Für ihn war es komisch dieses Gefühl, nicht zu beschreiben, was er in der Außenwelt alles erlebt hat. Er hatte Freizeit und diese genoss er auf jegliche Weise. "Es war alles so neu für mich. Ich begann zu lernen und ich las mir Wissen über manche Dinge an, aber schon bald musste ich merken, dass es Dinge gibt, welche Bücher einem nicht beibringen konnten. Also brauchte ich ein Ziel. Ein Ziel, welches mich zum segeln animierte. Zum stärker werden. Deswegen habe ich mir etwas eigentlich unmögliches in den Kopf gesetzt." Er legte den Nacken nach hinten und blickte an die Decke. "Eines Tages werde ich der stärkste Mensch auf der Grand Line werden. Aus diesem Grund bin ich Kopfgeldjäger. Aus diesem Grund bin ich der, der ich jetzt bin." Nun sah er sich wieder das Mädchen an. Eben noch hatte sie Angst um die Gedanken des Mannes und nun machte er sich selbst Gedanken. Was würde sie von ihm halten? Er war ein Menschenfresser, ein Piratenmörder und gleichzeitig ein Wilder. Mit so jemandem möchte man doch wohl nicht befreundet sein, oder? Sein Herz schlug und es war vor Aufregung kurz davor auszusetzen.

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Hibiko

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BeitragThema: Re: Partys Bar   Mi Nov 21, 2012 2:50 am

Sakura zuckte unmerklich zusammen als Alex sie berührte, seine Hand auf ihren Kopf legte. Verwirrt sah sie zu ihm auf, ehe sie dann doch leise grummelte: "Du zerstörst meine Frisur..." Natürlich war das gelogen, an offenen Haaren konnte man nichts ruinieren, schon gar nicht wenn der Besitzerin total egal waren, ob sie nun einfach so dahingen oder wild aufstanden - aber sie brauchte einen guten Grund, warum Alex ihren Kopf nicht anfassen sollte. Sie konnte ihm ja nicht sagen, dass es sich so gut anfühlte, dass es wieder unangenehm war.
als Alex meinte, sie wäre stark gewesen, dass sie so lange nicht darüber gesprochen hatte, legte sich ein trauriges, spöttisches Lächelm auf ihre Lippen. "Nein, Alex...Ich muss dir widersprechen, seine Gefühle zu verstecken ist genau das selbe, als wie wenn man vor etwas davonläuft. Die Einsamkeit ist nichts, was gut für den Menschen ist...Aber ich bin froh, dass ich es dir nach langer Zeit als erstes Anvertrauen konnte..." Wieder waren ihre Worte zum Schluss sehr leise und sie drehte den Kopf weg, ihr Gesicht war schon wieder so rot, vielleicht hatte sie doch zu viel Alkohol gehabt.
Als der Kopfgeldjäger anfing seine Geschichte zu erzählen, hörte die Piratin brav zu und schaute auf die Karte die Alex vor ihnen ausbreitete. Zahara...Nein, das sagte ihr wahrlich nichts und sie war schon auf so manchen Inseln gewesen. Als Alex dann auch erklärte, dass sein wahrer Name Korodan war, schaute die Rosahaarige den Rothaarigen direkt ins Gesicht. Sie wollte jedes seiner Worte hören und ihm dabei ins Gesicht sehen, vielleicht würde sie auch erkennen, wenn er lügen sollte - wobei sie das nicht glaubte. Es waren viele Informationen für die junge Frau, sie merkte das Alex aus einer vollkommen anderen Kultur kam, als sie.
Es musste schwer sein, so fremd von der Heimat klar zu kommen und auch wenn Alex...nein, Korodan, damals schon älter war - Er hatte noch nie über den Tellerrand geschaut, er war wohl behütet in seinem Dorf groß geworden, hatte die täglichen Dinge dort erledigt und nicht gewusst, was dort draußen in der Welt einen erwartete, wenn man in die Meere segelte. Wenn sie so nach dachte, so war er vom Wissen her nicht viel älter gewesen als sie, als sie ihr Dorf verlassen hatte. Korodan musste viel lernen, genauso wie Sakura. Doch am Ende war man froh darüber und stolz auf die Erfahrung, die man gemacht hatte. Immer noch hörte Sakura dem Kopfgeldjäger genau zu, er war ein Wilder, ein Kannibale und der Prinz eines Stammes auf einer Insel. er bekam seine Teufelskräfte von klein auf und seine ganze Kraft basierte genau darauf - oder das meiste zumindest.
"hmm...ich versteh.", meinte Sakura und gab nichts von ihren Gedanken preis, jedoch schlich sie wieder ein sanftes Lächeln auf ihre Lippen. "Nun, das verändert so einiges...", fing sie an, vielleicht dachte der Kopfgeldjäger nun, dass er sich in der Rosahaarigen getäuscht hatte, doch Sakura sprach weiter: "Ich habe immer gedacht, das du wie jeder anderer Kopfgeldjäger bist. Das Geld das wichtigste ist und du dafür Verbrecher jagst. Aber du willst eigentlich nur stärker werden und weiser, um dein Stamm ein guter Anführer zu sein. Du magst vielleicht in den Augen anderer ein Wilder sein, aber du bist zivilisiert, als so mancher Adelsmann. Und das du menschen Fleisch isst...es gibt schlimmeres und so lange du deine Freunde nicht auf diesen Geschmack bringen willst und sie nicht anknabberst...ist das nur eine kleine Nebensache." Sakura lächelte den Rothaarigen ehrlich an, sie war froh das er sich ihr so öffnete und auch wenn es die Vize-Kaiserin nicht zugeben würde - ihr Herz klopfte deswegen ziemlich schnell. "Ich bin froh, dass ich dir das alles erzählen konnte und auch...dass du mir das ganze erzählt hast."
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BeitragThema: Re: Partys Bar   Mi Nov 21, 2012 10:00 pm

Weiterhin saß der Löwe da und er war erleichtert, dass beide anscheinend so gut mit ihren Geschichten zurecht kamen. Sein Herzschlag hatte sich wieder recht gut normalisiert, auch wenn er immernoch rot war, so war wieder ein normales Lächeln zu sehen. "Mich freut es ebenfalls! Weißt du? Du bist mir eine wichtige Freundin geworden..." Er wusste nicht wie sie fühlte, aber er war sich nun wirklich sicher, dass er gegenüber ihr besondere Gefühle hatte. Es war so als hätte dieses Gespräch ihn die Wahrheit erkennen lassen. Doch war er sich nicht wirklich sicher, wie Sakura fühlte. Sie sagte zwar, dass sie froh war, dass sie es ihm anvertrauen konnte und es gab auch sonst einige Zeichen, aber er traute sich irgendwie nicht. Sein Vater hätte ihn als Kind wohl wegen so einem Gefühl ausgelacht, immerhin war er ein furchtloser Jäger im Beruf zwischen Leben und Tod. Aber es war an der Zeit für ihn herauszufinden wie die beiden nun wirklich zueinander standen. Das Herz klopfte. Einmal, Zweimal. Mittlerweile konnte er noch nicht einmal mehr zählen wie oft es in 5 Sekunden schlug. Sein Gesicht war rot und das sonst so selbstsichere Gesicht war so unsicher, wie das Gesicht eines Kindes, welches gerade seine erste Frage an seine Eltern stellte. Der große Mund öffnete sich. Ziemlich trocken war es im inneren und er war sich nicht sicher, ob er reden konnte. Obwohl er eigentlich vorhatte direkt zu reden atmete er noch einmal tief ein und aus. Momentan war es ihm egal, wie Sakura darüber dachte. Dieses Gespräch hat ihm wieder etwas zu seinem selbstsicherem Selbst verholfen, dem welches die Meinung anderer Menschen leichter über sich ergehen lassen konnte. Nun versuchte er es ein zweites mal. Er zwinkerte und versuchte wieder ein Lächeln auf seinen Lippen zu behalten. Dann sagte er es langsam, aber dennoch mit einem gewissen selbstsicheren Unterton. Während er dachte: Jetzt oder nie... sagte er: "Ich habe eine kleine Überraschung für dich. Wärst du so freundlich deine Augen zu schließen?" Es war eine verdächtige Aussage und wenn Sakura ihm immernoch etwas misstraute würde sie sich nicht aufs Augen schließen einlassen. Sollten sie sich nun aber wirklich gegenseitig vertrauen können, so würde sie wohl wissen, dass ihr nichts passieren würde. Tun würde er es so oder so und auch auf die selbe Weise. Die einzig offene Frage war, wie Sakura darauf reagieren würde? Das ganze klang doch verdächtig nach einem Kuss, oder nicht?

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BeitragThema: Re: Partys Bar   Mi Nov 21, 2012 10:56 pm

Die Piratin schaute den Rothaarigen verblüfft an, als er ihr sagte, dass sie eine wichtige Freundin für ihn geworden war. Verlegen schaute sie auf ihre Oberschenkel, sie wurde wieder rot und ihr Herz schlug schneller vor Freude. //Verdammt was...was ist das nur...Was macht Alex da mit mir?// fragte sich Sakura, sie wusste genau das diese Gefühle weder von irgendeiner Krankheit noch von dem Alkohol kamen, sondern einzig und allein von dem Kopfgeldjäger ausgelöst wurden. Sakura hing ihren Gedanken nach, während Alex wohl selber nachdachte und die Rosahaarige versuchte immer noch zu verstehen, was mit ihr los war. Dieses Gefühl was sie hatte, es war ihr so fremd und unbekannt, aber es fühlte sich dennoch gut und richtig an.
Verwundert schaute sie auf, als Alex sie darum bat, ihre Augen zu schließen, da er eine Überraschung für sie hatte. Kurz wurde sie wieder misstrauisch, aber dieses warme, unbekannte Gefühl sagte ihr, dass sie dies nicht seien musste. "Ich soll...die Augen schließen...", murmelte sie leise, mehr zu sich selbst und innerlich musste sie mit sich kämpfen. Da war dieser eine Teil, der Teil, der kalt und abweisend war, der keine Emotionen zu lassen wollte aus Angst verletzt zu werden. Dann war da aber dieser Teil, der dem Kopfgeldjäger bedingungslos vertraute und wusste, dass Alex nichts tun würde, was der Rosahaarigen schaden würde.
Am Ende entschied sich Sakura und schloss die Augen, sie würde dem emotionslosen Teil in sich den Rücken kehren und versuchen wieder Gefühle zuzulassen. Wieder mehr sie selbst zu sein und dem Prinzen zu vertrauen war der erste Schritt in diese Richtung.
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BeitragThema: Re: Partys Bar   Mi Nov 21, 2012 11:30 pm

Der Kopfgeldjäger neigte seinen Kopf etwas zur Seite. War es wirklich so schwer ihm zu vertrauen? Immerhin hatte er ihr doch mittlerweile mehrere Vertrauensbeweise erbracht, oder etwa nicht? Naja, vielleicht war da jeder Mensch anders gestrickt, aber letzten Endes schloss sie wie gewollt ihre Augen. In dem Moment wo er sie wirklich ohne Sorgen genauer betrachten konnte bemerkte er erst wie süß sie war, auch wenn sie ziemlich aufgeregt war. Ohne ein Wort zu sagen kam sein Gesicht ihrem näher... Sie dürfte seinen Atem spüren. Kurz schaute er sie noch einmal aus der Nähe an, bevor er das tat, was er schlussendlich tun wollte. Er umarmte sie. Eine einfache Umarmung, oder nicht? Wohl eher nicht, denn das Mädchen dürfte merken, dass er etwas an ihrem Hals befestigte. Mehrere Sekunden verblieb er so bis er sich wieder normal hinsetzte und dem Mädchen nervös sagte: "Du kannst die Augen wieder öffnen..." Um ihren Hals war die Kette gewickelt und er musste sagen, dass sie ihr gut stand. In der Mitte war ein Stein, welcher in einem hellen rot gut zu ihren Haaren passte. Gleichzeitig war er so klar wie ihre Augen, welche so aussahen, als wären die Tränen im Kindheitsalter zu kleinen Diamanten gefroren. Es waren Knochen dabei und es waren sogar relativ viele, aber da lies der Kopfgeldjäger auch nicht mit sich verhandeln. Seine Ketten waren traditionelle Ware aus Zahara und so würde es bleiben, egal wem er sie nun schenken würde. Die Knochen warenzu kleinen Bögen geschnitzt, welche sich alle in Richtung des Steines öffneten. Dieses Schmuckstück würde sie wirklich zu jeder Kleidung tragen können. Es war sein Masterpiece. Sein Meisterwerk, wenn man es auf deutsch sagen wollte. Ohne Zweifel konnte er sagen, dass dies seine bisher beste Anfertigung war und er sie unbedingt Sakura schenken wollte. Nicht nur, dass sie zu ihr passte, sie stand ihr wirklich, wenn man ihn fragte. Aber wie er bereits sagte war sie ihm wichtig und er dachte ein kleines Zeichen dafür war wirklich angebracht. Mit immernoch rotem Gesicht kratzte er sich im selbigen herum und fragte: "Gefällt sie dir? Es ist mein Hobby, aber ich glaube nicht, dass ich wirklich gut darin bin..." Hier lernte das Mädchen wirklich eine neue Seite beim Kopfgeldjäger kennen. Eigentlich sah er nicht wirklich wie ein Künstler aus und sie hatte es sicherlich auch nicht erwartet. Wie würde ihr die Kette gefallen? Hoffentlich gut, denn der Stein hat den Kopfgeldjäger eine Stange Geld gekostet und es würde ihn freuen, wenn es dann wenigstens einen Sinn hätte. Nun aber genug zu der Kette. Immerhin kam es immernoch auf die Meinung der Dame an.

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BeitragThema: Re: Partys Bar   Do Nov 22, 2012 12:07 am

Sakura wartete ab was passieren würde und war überrascht, als sie Alexs Arme um sich spürte. Fast hätte sie die Augen auf gemacht, doch sie lies sie zu und wartete weiter, bis Alex fertig seien würde. Mit der Zeit spürte sie etwas schweres um ihren Hals, etwas was der Rothaarige dort 'angebracht' hatte. Als sie die Augen endlich öffnen durfte, sah sie verwirrt auf herunter und entdecke die Kette. Erstaunt legte sie ihre Hand darunter und hob sie leicht hoch, sie war wunderschön und es steckten scheinbar viel Arbeit und Fleiß in der Kette.
Lächelnd strich sie mit den Fingern über den Stein, sie war einfach nur perplex und baff, noch nie hatte sie so eine schöne Kette gesehen. Als Alex ihr erklärte, dass er diese selber gemacht hatte, sah Sakura ihn doch etwas erstaunt an und sie fragte sich doch langsam, was der Rothaarige eigentlich nicht konnte. Vorsichtig lies sie die Kette wieder los und schaute den Rothaarigen direkt ins Gesicht. "Danke, Alex..oder Korodan? Jedenfalls...sie gefällt mir sehr gut und ich bin dir dankbar dafür...leider bin ich nicht begabt in sowas, aber wenn du möchtest, kann ich dir einmal als Dank etwas zu Essen kochen...", erklärte die Piratin, ja, sie konnte solche Ketten nicht machen und auch sonst war sie nicht wirklich geschickt in irgendwas, was nicht mit dem Schwertkampf zutun hatte.
Jedoch konnte sie kochen und vielleicht würde es Alex doch Wertschätzen, dass sie dies für ihn tun konnte - auch wenn es nicht vergleichbar mit der wohl sehr teuren Kette war. Langsam stand Sakura auf, sie merkte, dass sie langsam müde wurde und schlafen gehen wollte. Deshalb setzte sie sich auf das Bett und schaute den Kopfgeldjäger einige Zeit von dort an, wenn man in ihre Augen sehen würde, würde man merken dass sie Gedanklich ganz wo anders war. //Warum wollte ich sie auf einmal wegen ihm töten? Ich wollte sie doch eigentlich aus Rache töten...aber als ich sah, wie sie ihn...wie sie ihn so nahe war...// Sakuras Blick wurde leicht hasserfüllt und ihre Finger krallten sich ins Bettlaken, allein der Gedanke an das, was sie sehen musste machte sie rasend vor Wut.
Kurz schnaubte sie, sie bereute es keine Sekunde diese Frau auf dem Gewissen zu haben. Mit der Zeit normalisierte sich ihr blick wieder und sie schien auch wieder im hier und jetzt zu sein. Immer noch schaute sie zu dem Rothaarigen, er würde die Nacht wohl auf den Boden verbringen, da Sakura ja das Bett beschlagnahmt hatte und er nicht nach dem Typ Mann wirkte, der sich einfach zu einer jungen Frau dazu gesellen würde, nur um nicht auf dem Boden zu schlafen.
"Ich denke, wir sollten schlafen gehen...ich muss morgen noch einiges erledigen und da ist es besser, dass wir früh raus kommen, damit wenig los ist...und es wäre schön, wenn du mich begleiten würdest...", murmelte Sakura und zog ihre Schuhe aus, ebenso nahm sie die beiden Schwerter ab und lehnte sie an die Wand neben dem Bett, auch ihre Dolche legte sie auf das Nachtkästchen, wobei sie am Ende doch einen unter das Kopfkissen steckte. Es war nicht so, dass sie Alex nicht traute - es war nur einfach so, dass sie es nicht gewöhnt war ohne Waffe unter dem Kopfkissen zu schlafen. Als sie fertig war, setzte sie sich samt ihren Beinen auf das Bett, wobei sie ihre Beine anzog und ihren Kopf auf ihre Knie legte und so zu dem Kopfgeldjäger schaute. "Du wirst wieder auf den Boden schlafen, oder?", fragte Sakura und schaute den Rothaarigen direkt ins Gesicht, ehe sie mit ihrer Aussage fortfuhr: "Weißt du, das Bett ist groß genug und Abend wird es hier schnell kalt, vor allem wenn der Windzug herein weht...", kurz machte Sakura eine Pause, ihre Wangen hatten mal wieder einen starken Rotton zugelegt und leise murmelte sie: "Daher wäre es schön, wenn du...auch hier schläfst..." Knall wechselte sie die Seite und legte ihren Kopf so auf die Knie, dass man ihr rotes Gesicht nicht ganz sah, jedoch schielte sie immer noch zu dem Kopfgeldjäger. Was würde er wohl sagen? Würde er zusagen und Sakura damit eine Freude machen - oder würde er Nein sagen und die Piratin damit Traurig stimmen?
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BeitragThema: Re: Partys Bar   Do Nov 22, 2012 1:03 am

Anscheinend gefiel die Kette, was dem Kopfgeldjäger widerrum ebenfalls gefiel und was musste er noch als Zusatz hören? Sie würde für ihn etwas kochen? Das freute ihn natürlich besonders, da er mit einem Herd nichts anfangen konnte. Solange sie sich daran erinnern würde, dass er pflanzliche Nahrung nicht aß freute er sich darüber. Lange war es her, dass er etwas aufwendigeres gegessen hatte. Nun musste er aber dennoch lauthals lachen."Zehehehe. Nenn mich Alex. Alles andere wäre komisch, immerhin bin ich nicht mehr auf Zahara. Dein Angebot nehm ich jedenfalls gerne an. Ich hoffe du erinnerst dich, was ich eben zu meinem bevorzugten Essen gesagt hab." Noch einmal zwinkerte er ihr zu. Auf seine Kette wollte er nicht weiter eingehen, es war ihm peinlich und auch etwas unangenehm. Dennoch war er froh, dass sie dem Mädchen gefallen hat. Also war seine Arbeit doch nicht umsonst. Er beobachtete sie noch eine Weile. Die Rötung in seinem Gesicht war verschwunden, er hat es wirklich geschafft sich zu beruhigen und ruhig sah er sich im Raum um. Leise wusste er, dass Sakura ihn ansah und es wäre komisch, wenn er nun Augenkontakt aufbauen sollte. Oder kam ihm das vielleicht nur komisch vor? Langsam wurde das Urteilsvermögen des Löwen schlechter, also konnte er immer noch keine klaren Gedanken fassen. Während er sich im Raum umsah ließ er dem Mädchen alle Zeit um nachzudenken. Er persönlich hatte sich die letzten Stunden "leergedacht". Eigentlich gab es in seinem Kopf nichts außer purer Freude über die Reaktion auf sein Geschenk und den Ereignissen von eben. So lange verarbeitete er einfach nur die Situation, bis er plötzlich wieder angesprochen wurde. Sie wollte schlafen gehen und auch, dass er schlafen gehen würde. Das bestätigte er alles mit einem Nicken, genauso wie die Tatsache, dass er sie morgen früh begleiten würde. Auch, dass er auf dem Boden schlafen wollte, wollte er gerade bestätigen als sie plötzlich wieder das Wort erhob. Nun musste er doch wieder etwas rot werden und er sah verlegen umher. In einem Bett? war alles was ihm durch den Kopf ging. Okay, vielleicht dachte er etwas zu unanständig, aber anscheinend war es ihr wichtig und er würde ihr sicherlich nichts im schlaf an tun. Also seufzte er einfach nur. "Zu einem solch süßen Mädchen kann ich schlecht nein sagen... Ok, ich werde diese Nacht mit dir im selben Bett verbringen, aber ich möchte keine Beschwerden hören, dass es zu sehr nach Alkohol stinken würde." Und so fing auch der Kopfgeldjäger an sich Bettfertig zu machen. So zog er eben sein Hemd aus und lag sich auf die andere Seite des Betts. Er hoffte er würde nichts falsches tun, während er schlief, aber die Angst und die Möglichkeit bestanden leider immer.

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BeitragThema: Re: Partys Bar   Sa Nov 24, 2012 10:14 pm

Sakura lächelte, natürlich wusste sie noch was der Rothaarige am liebsten aß. Fleisch - sie fand es verständlich, Fleisch war etwas wunderbares, wobei sie doch mehr an Meeresfrüchten hing. Aber jeder das seine. "Ich vergesse nichts so einfach...", erklärte Sakura und wartete, dass Alex zu ihr ins Bett kam. Irgendwie war es ihr Peinlich, vor allem als Alex sie als süß bezeichnete. Verlegen starrte sie auf den Boden, während sie murmelte: "Ich bin nicht süß..." Mit ihren zarten Fingern malte sie kleine Kreise auf der Decke, sie wusste teilweise nicht wohin mit ihren Gedanken, es wirkte alles so verwirrend. Kurz seufzte sie leise auf, als sie spürte, wie das bett neben ihr sich senkte und Alex sich hinlegte.
Kurz schaute sie zu ihm und lächelte, ehe sie sich ebenfalls hinlegte und sich zu ihm auf die Seite legte, sie schaute ihm direkt ins Gesicht. Ohne das sie es hätte kontrollieren können, legte sich ihr Zeigefinger sanft auf seine Nase und er fing an, seine Gesichtskonturen nach zu fahren. Sie waren sehr männlich und doch fein, irgendwie faszinierte Alex Gesicht die Piratin. "Gute Nacht...", hauchte sie leise und schloss die Augen, jedoch wartete sie eigentlich nur darauf, dass Alex schlief. Wenn er dies tun würde, würde sie sich vorsichtig an ihn kuscheln - denn genau das wollte sie die ganze Zeit tun. Jedoch hatte sie Angst, dass Alex sie weg schieben würde, wenn sie es jetzt schon tun würde und so lauschte sie seinem Atem.
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BeitragThema: Re: Partys Bar   Sa Nov 24, 2012 11:48 pm

Ruhig lag der Kopfgeldjäger da, während er spürte wie ihm etwas näher kam. Anscheinend merkte Sakura nicht, dass er sich extra ans andere Ende des Bettes gelegt hatte. Langsam kam in ihm eine Vermutung auf... nein das konnte nicht sein, es wäre unmöglich, dass die Piratin ihm nur nahe sein wollte. Den Gedanken verbannte er schnell aus seinem Kopf, denn sie konnten ziemlich schnell zu Missverständnissen führen. Doch was sie daraufhin tat war für den jungen Mann genauso merkwürdig. Sie strich ihm mit ihrem Finger durch das Gesicht. Seine Vermutung war einfach, dass er sich vor lauter Müdigkeit Dinge einbildet. Er war wirklich sehr erschöpft, erschöpfter als er es eben noch zugeben wollte. Schon bald fielen seine Augen zu, der Körper war schwer und er vernahm noch ein letztes "Gute Nacht" von seiner Begleiterin. Danach war er auch schon weg in einer Welt der Träume und man konnte von Außen natürlich nicht sehen von was er träumt, aber er lächelte im Schlaf. Es schien auf jeden Fall ein schöner Traum zu sein, welcher ihn beruhigte und seiner Seele gut tat. Die Atmung des Jägers war entspannt, sein Körper ebenfalls und es war sicher, dass er von nichts mehr in seiner Umgebung etwas mitbekam. Stellte sich nur die Frage wieso er so müde war. Eigentlich war es ja noch nicht Nachts. Vielleicht früher Abend, aber die Nacht brach noch nicht über die Menschen der Insel herein. Leicht schien sogar noch die Sonne durch das Fenster. Wie würde Sakura nun reagieren und was würde sie machen? Das Wusste er ja nicht, aber sie würde es sowieso zeigen, bevor er wieder aufwachen würde.

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BeitragThema: Re: Partys Bar   So Nov 25, 2012 1:05 am

Sakura lag friedlich da, als sie selber bemerkte ,wie Alex eingeschlafen war - vorsichtig öffnete sie die Augen und beobachtete den Rothaarige einige Zeit, wenn er schlief sah er richtig friedlich aus. Was wie ein Kind, zumindest kam es der Piratin so vor. Vorsichtig robbte sie näher an den Kopfgeldjäger heran, sie wollte Alex unter keinen Umständen wecken. Draußen war es noch hell, doch das war der Rosahaarigen egal, sollte es hell sein - sie war müde und das würde sich dadurch auch nicht ändern.
Nach eingier Zeit hatte es die Vize-Kaiserin geschafft, eng lag ihr Körper neben dem von Alex, warum musste dieser auch die Bettkante bevorzugen? Das er Abstand halten wollte, auf die Idee kam Sakura nicht einmal. Vorsichtig legte sie ihre Hände auf seine Brust, sie spürte wie sein Brustkorb sich hob und senkte, er war warm und muskulös, ob das bei jeden Mann so war? Sakura glaubte schon, aber sie konnte sich nicht vor stellen, dass es sich so angenehm anfühlte, einem anderen Mann nahe zu sein als wie sie es dem Kopfgeldjäger war.
Vorsichtig kuschelte sie sich an seine Brust und legte sich so gesehen in seine warmen Arme, ihr Herz raste und sie hatte Angst, dass Alex davon aufwachen würde. Als jedoch nichts passierte, beruhigte sich die Rosahaarige, drückte ihre Nase vorsichtig in Alex Brust und schlief selber ein. Sie schlief zum ersten Mal gut, verdammt gut sogar...
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BeitragThema: Re: Partys Bar   So Nov 25, 2012 1:28 am

Kein wenig störte das Mädchen den Schlaf des Raubtiers, vielleicht half sie ihm sogar viel eher sich zu entspannen. Während er schlief bewegte er sich natürlich auch ein wenig und hatte die Piratin eng an seine Brust gedrückt, mit seinen Armen fest umschlossen. Es sah beinahe so aus als wären die beiden in den Armen des jeweils anderen eingeschlafen. Langsam brach dann auch der Morgen an und Sakura wollte immerhin früh raus. Dementsprechend wachte der Kopfgeldjäger auch auf, als erster der beiden wie es schien... In seinen Armen war die junge Piratin und schlief beinahe wie ein Engel behütet vor den Gefahren der Welt. Doch man konnte sich vorstellen, dass es nicht nur Freude ausstrahlte, sondern in erster Linie war der Mann verwundert. Was ist geschehen während ich geschlafen habe und wie soll ich sie jetzt wecken? Für den Kopfgeldjäger gab es zwei Möglichkeiten. Er würde sie gewaltvoll aus ihrem Schlaf reißen, etwas was er in diesem Zustand niemals wagen würde oder aber er müsste sie sanft versuchen zu wecken. Naja, es war wohl klar, was seine einzige Möglichkeit war. Leicht fuhr er mit seiner rechten Hand über ihr Gesicht und streichelte über ihr langes rosafarbenes Haar. Sie würde davon wohl aufwachen, weswegen er sich deswegen keine Sorgen machte. Die Sorgen bezogen sich viel mehr auf das, was folgen sollte, wenn das Mädchen aufgewacht sein würde. Mit einem leicht beschämten Gesichtsausdruck flüsterte er beinahe schon: "Aufstehen... Du wolltest doch früh aus dem Bett oder nicht?" Sollte sie nun aufwachen, dann könnte der Menschenfresser sich nun fertig machen, wenn nicht, dann sollte er wohl so verharren bis ihn jemand gewaltsam aus dem Bett reißen würde. Naja, er hoffte nicht, dass sie durch eine andere Person gestört werden würden, denn das könnte einen komischen Eindruck verschaffen... Aber wie schaffte es Sakura anscheinend im Schlaf so nah an ihn heran zu rücken? Das ganze war ziemlich rätselhaft. Nachdem die Piratin dann wirklich aufgewacht war fragte er verwundert: "Wisst ihr vielleicht wie wir in diese Sonderbare Haltung übergehen konnten? Immerhin haben wir geschlafen oder nicht?" Würde sie die Wahrheit sagen oder war sie ihr einfach zu unangenehm?Alex würde es in diesem Zustand der Verwirrung wohl nicht unterscheiden können. Sein ganzer Körper schien dieses Gefühl der Verwirrung wahrzunehmen, sein Herz, seine Augen, seine Ohren... Alles womit er eine Lüge ausmachen konnte war wie betäubt. Das bedeutete es kam nur darauf an, wie weit der Stolz das Mädchen zur Ehrlichkeit zwang. Wie würde die Entscheidung fallen?

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BeitragThema: Re: Partys Bar   Sa Dez 01, 2012 1:24 am

Sakura schlief seelenruhig, es war lange her das sie so friedlich schlafen konnte, sie konnte Nachts meist nicht schlafen und es kam nicht selten vor, dass sie Tage lang nicht richtig geschlafen hatte. Leicht zuckten Sakuras Gesichtsmuskeln, als etwas sie an der Wange berührte und sie kniff die Augenbrauen zusammen, scheinbar war es Zeit zum aufstehen. Vorsichtig öffnete die Rosahaarige ihre Augen und schaute zu dem Kopfgeldjäger, ehe sie sich auf setzte und kurz streckte. "Morgen...", murmelte sie leise und schaute aus dem Fenster, warum konnte sie so gut in der Nähe von dem Rothaarigen schlafen? Klar, sie waren Freunde, aber das waren Hiyoki und sie auch - und Hiyoki hatte es noch nicht geschafft, ihre Träume so umzugestalten, dass sie schlafen konnte. Gut, für gewöhnlich bevorzugte es die Blauäugige alleine zu schlafen, aber das spielte nun auch keine Rolle mehr.
Auf Alex Frage hin schwieg sie lange, sollte sie ihm die Wahrheit sagen? Eigentlich war sie es ihm schuldig, aber was würde er von ihr halten? Würde er sie für total Verrückt erklären? Sakura würde ihm das nicht ein Mal übel nehmen, sie selbst tat es schon die ganze Zeit. Die ganzen Vorkommnisse der letzten Wochen waren ein Rätsel für die Vize-Kaiserin, sie wusste einfach nicht wie sie diese Situation meistern sollte. Seufzend drehte sie den Kopf zu Alex, ehe sie ihm erklärte: "Mir war kalt, also hab ich mich an dich gekuschelt....Wenn...Wenn dir das nicht passt, ist das nicht mein Problem...und überhaupt, was heißt hier 'sonderbare Haltung'!? Willst du mir damit irgendwas sagen!?" Zum Schluss ihrer Worte war die Piratin recht aggressiv geworden, diese unbekannten Gefühle, mit denen sie nicht umzugehen wusste verunsicherten sie und machten sie leicht Reizbar.
Ohne ein weiteres Wort stand Sakura auf und machte sich fertig, sie hatte keine Lust länger als nötig hier im Zimmer zu bleiben. Außerdem war ihr die gerade entstandene Situation unangenehm, sie wusste dass sie im Unrecht lag aber...sie konnte es einfach nicht zu geben. Alex musste sie doch sowieso schon für total bekloppt halten und dann fing sie auch noch an rumzuzicken wie ein kleines Kind. Sie benahm sich gerade einfach nur unmöglich, in ihren Augen.
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BeitragThema: Re: Partys Bar   Sa Dez 01, 2012 3:38 pm

Beinahe erschrocken über die Reaktion des Mädchens saß er nun auf dem Bett und sah sie etwas beleidigt an. Musste sie denn so reagieren nur weil er sie etwas fragte. Auch etwas enttäuscht, dass er nich der Grund dafür war, dass sie ihm so nahgerückt ist lies er sich kurz wieder in das Bett fallen. "Ist das so?..." Ich bin so ein Narr... Die Worte waren sehr leise und die Gedanken ziemlich pessimistisch. Für einen kurzen Moment hatte er gedacht, das Mädchen würde genauso empfinden wie er, aber er war wohl einfach nicht gut darin diese Lebewesen zu verstehen. Alles was er tun konnte war es ihre Reaktionen zu deuten, aber wenn diese sich so sehr unterschieden gab es wirklich keine Möglichkeit wie er irgendwelche Schlüsse bezüglich ihrer Gedanken nehmen konnte. Der Kopfgeldjäger ging davon aus er habe gerade so etwas wie einen Korb bekommen und lag noch ein paar Sekunden im Bett und bewunderte die Decke. Nachdem er sich kurz gefangen hatte richtete er sich wieder auf und sagte dann wieder in einem recht normalen Tonfall: "Wohin gehts heute? Ich würde mich freuen, wenn du deine Informationen mit mir teilen würdest. Immerhin wolltest du das ich dich begleite, nicht?" Er fing wieder an zu lächeln. War es nun eine Überraschung wo sie hingehen würden? Normalerweise würde er vermuten, dass sie zum Grab ihrer Mutter gehen würden, aber das würde wenig Sinn ergeben. Der Todestag war erst Morgen und die Piratin würde ihren Abschied wohl wahrscheinlich auf eben diesen Tag verschieben. Wollte sie die Menschen treffen, welche ihr während ihrer Kindheit wichtig waren? Hatte sie davon denn überhaupt noch viele? Auf ihn wirkte es so, als wären ihr die meisten Bewohner dieser Siedlung recht gleichgültig gewesen. Okay, er würde es schon noch erfahren, also kein Grund ungeduldig zu werden. Laut gähnte er noch einmal auf, so wie es die Löwen taten. Für einen einfachen Teufelsfruchtnutzer erinnerte er wirklich in den meisten seiner Aktivitäten einem Löwen. Er warf sich sein Hemd über und war dazu bereit Sakura bis ans Ende der Welt zu folgen. Es war erfreulich, dass er jemanden wie sie begleitete. So schnell würde er das Mädchen nicht alleine lassen...

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BeitragThema: Re: Partys Bar   Sa Dez 01, 2012 9:53 pm

Sakura wartete auf Alex, jedoch drehte sie sich zu ihm um. Sie wartete auf eine Antwort, sie wollte wissen, was an ihrer gegenseitigen Umarmung 'sonderbar' war, doch scheinbar hatte der der Rothaarige nicht vor auf ihre undirekte Frage zu antworten. Leise knurrte sie und ihr blick ging auf den Boden, während sie dachte: //Was ist so sonderbar an einer Umarmung. wenn man befreundet ist!? aber...zuerst muss ich ihn schon fast dazu zwingen, mit ins Bett zu kommen...und dann...und dann ist eine Umarmung sonderbar...!//
Als Sakura wieder aufsah, funkelte sie Alex wütend an. "Du bist ein Narr, ein Idiot! Und du musst nirgends wo mit hin kommen, du kannst tun was du willst! Von mir aus verreck doch! Und nächstes mal sag mir gleich, dass du mich nicht leiden kannst, du Vollidiot!", fauchte die Vize-Kaiserin sauer, ehe sie aus den Zimmer rauschte. Wütend auf sich und auf alex, aber vor allem auf sich, ging sie nach unten und knallte das Geld für das Zimmer auf den Thresen, ehe sie die Bar verließ. Erst vor der tür blieb sie stehen, es war noch etwas kalt, die Straßen waren leer und der Tau, der noch immer auf dem Gras und den Weg lag glitzerte im aufgehenden Sonnenlicht. Schnaubend lehnte sich Sakura kurz an die Wand der Bar, während sie sich innerlich selbst Ohrfeigte. //Was soll dieses lachhafte Benehmen, Sakura!? Du benimmst dich wie...wie ein verliebtes Mädchen...Aber das bist du nicht, du findest Alex nur...sehr, sehr nett...sehr sehr sehr nett...Da ist nicht mehr. Du bist Piratin, du schlitzt andere Leute auf und hast dabei kein Mitleid.//
Die Junge Frau fing an mit sich selbst zureden, sie wusste einfach nicht mehr was sie tun sollte. Alex machte sie Verrückt und so langsam wusste Sakura wirklich nicht mehr, ob das wirklich gut war. Es fühlte sich zuvor noch toll an - aber gerade konnte die Rosahaarige auf das unerklärliche Stechen verzichten. Vor allem nervte sie, dass sie irgendwie froh war, Alex bald los zu sein, aber vermisste ihn schon, wenn sie nur daran dachte, dass sich ihre Wege bald trennen würden. Seufzend fuhr sich Sakura mit der Hand über das Gesicht, sie hatte vielleicht doch zu wenig geschlafen.
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BeitragThema: Re: Partys Bar   So Dez 02, 2012 3:01 am

Der Löwe war eigentlich noch halb am schlafen, doch als er die Worte der Frau hörte, so wurde er plötzlich geweckt und hoffte andererseits, dass es nichts weiter als ein Albtraum war. Sie verschwand, einfach so und schon bleib eine gewisse Leere in seiner Brust, so als hätte dieses Mädchen ihm etwas wichtiges genommen. Was passierte da? Der Kopfgeldjäger konnte seine eigenen Worte noch nicht einmal wirklich realisieren und die Situation war wohl wirklich etwas zu viel für ihn. Hatte er sie wirklich so provoziert? Dabei wollte er nur wissen was der Grund dafür war, dass sie sich plötzlich in den Armen hielten. Noch eben war es so und nun schien es so als wäre die Entfernung größer als die Entfernung zur Grand Line. Es war einfach zu viel auf einmal und haute den Kopfgeldjäger tatsächlich um. Langsam merkte er wie ihm die Kraft schwindet und er lehnte sich gegen die nächste Wand, die welche am Fenster stand. Langsam, sehr langsam ging der Körper zu Boden und die Hand wanderte langsam Richtung Stirn um dem Kopf des Mannes etwas Schatten zu spenden. Man könnte meinen ein Mann seines Kalibers würde ausrasten, wenn ein Mädchen ihn einfach so verlässt, aber er wusste, dass es eigentlich nur eine Frage der Zeit war. Ich bin noch so ein Kind... Es konnte unmöglich... Es konnte unmöglich Liebe sein, oder? Wenn man ihn so da sah konnte man denken, er hätte sich etwas übernommen und tatsächlich fühlte er sich alleine von der Situation angestrengt. Wer aber die Fähigkeit hätte an seiner Hand vorbei zu sehen, der würde ein paar Tränen in seinem Gesicht erkennen. Normalerweise weinte der Rothaarige nicht so häufig, es brauchte viel um ihn zum Weinen zu bringen und nun waren zwei, nein drei Tränen zu sehen. Er hatte eine Art Nervenzusammenbruch, er war nicht dazu in der Lage die Situation zu erfassen. Keinen Ton gab er von sich und saß ruhig da... und er dachte. Ein Löwe der anfängt zu weinen... Armseelig... Was würden die Leute zu Hause nur von mir denken, wenn sie mich sehen würden? Was würde SIE denken? Wie man es auch bezeichnen wollte, der Mann war einfach zu schwach um mit dieser Lage fertig zu werden. Er war durch und durch überfordert. Jeder andere wäre ihr wahrscheinlich gefolgt, aber selbst dafür reichte es nicht. Noch gestern fühlte sich alles so wunderschön an... War wirklich er der Grund wieso es sich in so kurzer Zeit änderte? Tief in seinem inneren hoffte er Sakura würde zurück kehren, aber er hatte kein Interesse, dass sie ihn in diesem Zustand sehen würde. Diese Frau hatte es geschafft ihn in so kurzer Zeit zu brechen und es war nur zu hoffen, dass sie wusste, was sie getan hat. Sonst würden diese beiden noch länger aneinander vorbei laufen und sich vielleicht niemals finden.

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BeitragThema: Re: Partys Bar   So Dez 02, 2012 3:36 am

Sakura seufzte und schaute in den Himmel, warum musste das alles nur so kompliziert sein? Ohne es wirklich zu realisieren kamen ihr die Tränen, genau deswegen meidete sie Gefühle - sie brachten nur Kummer und Schmerz mit sich. Traurig schaute sie zu dem Fenster, in dem ihr Zimmer seien musste. Einige Zeit starrte sie nach unten, sie erwartete das was passierte...sie erwartete, dass Alex endlich kam, so wie immer. Das er nicht tat, was sie wollte, dass er das tat, was er wollte und ihr folgte wie ein Schatten - so, wie er es schon die ganze Zeit getan hatte.
Doch Alex kam einfach nicht. Enttäuscht und Gekränkt setzte sie sich hin und zog die Beine an, ehe die Rosahaarige ihr Gesicht in ihre Knie drückte. //Verdammter Vollidiot! Warum kommt er nicht!? Er kommt doch sonst auch immer!// dachte Sakura verbittert und leise schluchzte sie, wo blieb dieser verdammte Idiot nur!? Fester schlang sie ihre Arme um ihre Knie, was musste sie tun, damit dieser Holzkopf endlich zu ihr kam und...und alles so war, wie vor dieser Konversation? Damit alles wie...wie gestern war.
Wo sie einander näher gekommen waren, wo sie sich voneinander erzählt hatten, wo sie seinen wahren Namen, seine Herkunft und einfach mehr über ihn erfuhr. Sie merkte, wie ihr bei dem Gedanken wieder warm ums Herz wurde. Und irgendwie schaffte sie es deswegen, langsam aufzustehen und nochmal zu dem Fenster schauen. //Glaub nicht, dass ich dir immer nach Laufen werde, Kopfgeldjäger...// dachte sie bei sich und ging zurück ins Zimmer, sie schüttelte leicht den Kopf, als sie Alex sah. Sie hielt ihn nicht für schwach oder sonst was...er war ein Kind, ein Kind das einfach viel zu lernen hatte. Ein Kind, das sein Leben lang doch wohlbehütet aufgewachsen war, in einer Familie und Umgebung, die ihn mochten und respektierten...er musste einfach noch eine menge über das harte Leben auf dem Meer lernen.
Mit leisen Schritten ging sie zu dem Rothaarigen und setzte sich mit leicht geröteten Wangen auf Alex Oberschenkel, während sie vorsichtig über seine Wange strich. "Idiot...Wolltest du mir nicht überall hin folgen, bis du deine Schuld beglichen hast?", fragte sie leise und strich vorsichtig über seine Augen und lehnte ihre Stirn an die seine, selbst ihre Nasenspitzen berührten sich leicht. "und außerdem...wenn sich eine Frau, in deine Arme kuschelt, dann ist das nicht seltsam...nicht wenn sie dich mag...du kleiner Dummerchen." Mit roten Wangen stand Sakura auf und schielte zu dem Rothaarigen nach unten. "Und jetzt komm...wenn du nicht kommst, weiß ich nicht, was ich zum Essen kaufen soll...du musst mir sagen, welches Fleisch du haben willst...", wechselte die Vize-Kaiserin einfach das Thema. Sie war kein Mensch für sowas, daher hoffte sie, dass Alex sie verstand. Sie wollte nicht noch tiefer in das ganze hinein, dazu war das alles viel zu viel Neuland.
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BeitragThema: Re: Partys Bar   Di Dez 04, 2012 11:01 pm

Der Kopfgeldjäger saß weiterhin in diesem Raum. Ihm wurde kalt und das obwohl die Sonne schien und der Tag eine gewisse wärme mitbrachte. Er wusste, dass die Kälte nicht von Außen her rührte, sondern eher von Innen. Es wurde ihm direkt klar, denn er hatte seine Fähigkeit zu denken nicht verloren. In der Tat waren es tausende Gedanken, welche ihm gerade durch den Kopf schossen. Es waren Gedanken wie: Was habe ich falsch gemacht?, Wieso ausgerechnet jetzt? und Ich Trottel hätte mich auch anders ausdrücken können.... Eigentlich dachte er, dass das Mädchen nichts mehr von ihm wissen wollte und es kam ihm wie eine Ewigkeit vor, die er dort verbracht und überlegt hat. Es dürften ca. 30 Minuten gewesen sein oder war es vielleicht doch etwas länger? In dieser Zeit hätte er am liebsten den Raum verwüstet, irgendwie seine Emotionen rausgelassen, aber er hatte Angst. Würde er dieses Gefühl vergessen, wenn er anfangen würde die Emotionen herauszulassen? Würde sein Herz überhaupt aufhören Emotionen wahrzunehmen? Der Krieger fühlte sich wirklich wie ein Kind. In seinem Stamm wurde er von anderen Kindern oft gemieden, gerade weil er so schnell erwachsen wurde, aber nun wo er wirklich erwachsen war, lernte er erst wie das Leben war. Dieser Mann war schien in seiner ganzen Entwicklung ziemlich paradox. Als Kind war er ein perfekter Jäger, stark, gnadenlos und tapfer. Nun war er eigentlich eher ein Schatten seiner damaligen selbst. Keinen Instinkt mehr, der Mann war eigentlich mehr damit beschäftigt das Leben zu genießen als zu trainieren, zu jagen. Er ist sogar schwächer geworden, wenn er das richtig beurteilen konnte. Aber es war etwas, was sein Vater sich gewünscht hat, auch wenn er es nicht wusste und nicht dazu in der Lage war es sich momentan vor Augen zu führen. Er wurde weiser und allein diese Lebenserfahrungen machten ihn menschlicher. Sie ließen ihn mitfühlen und er würde einschätzen können wie sich sein Volk fühlt. Das ist die wahre Natur eines Herrschers.

Nach einer gewissen Zeit war sein Leid beendet. Er hörte wie eine Tür sich öffnete. Hatte einer der Piraten unten Sakura weg laufen gesehen und wollte ihm nun zeigen was er davon hielt? Das wäre wohl die gerechte Strafe und er würde es hinnehmen, so wie er es auch auf Shimera tat. Kein Stück rührte er sich, sondern wartete. Die Tränen waren bereits weg, es blieb nur ein dauerndes Gefühl der Leere. Die Hand war immer noch auf der Stirn, dann spührte er wie eine Hand über seine Wange strich... Sie war warm und weich, eigentlich wollte er nicht, dass sie aufhörte ihn zu streicheln. Langsam nahm er die Hand aus seinem Gesicht und nahm er jetzt war, dass sich ein Mädchen auf seinen Schoß setzte. Es war Sakura, sie ist tatsächlich wieder zu diesem Trottel gkekommen. Fragt sich nur wieso. Ihre Hand strich ihm langsam weiter über das Gesicht während sie ihres an seines legte. Rot, das war die Farbe der Liebe, die Farbe seiner Haare und nicht das erste mal die Farbe seines Gesichts. Etwas unangenehm war es schon, dass sie ihn in einem solchen Momenta sah, aber irgendwie konnte er nicht anders als sich darüber zu freuen. Ihre Worte machten ihn dabei noch glücklicher. Sie mochte ihn... soso, das war zumindest ein Anfang. Vielleicht würde aus den Beiden ja etwas werden, aber zunächst reichte ihm das. Sie sprach zu Anfang einen wichtigen Punkt an. Er hatte eine Pflicht zu erfüllen. Er stand auf, die Kraftlosigkeit von eben war gänzlich verflogen und sein Herz pumpte nun noch stärker als je zuvor Blut durch seinen Körper. Das war das Leben, so wie es sein sollte. Mit einem roten Gesicht konnte er sich das lächeln nicht verkneifen. Kein Grinsen und dennoch waren seine Mundwinkel weit oben. Das war selten. Sakura würde es vielleicht auch bemerken, auch wenn sie noch nicht so viel Zeit mit ihm verbrachte, so hatte sie durch die längere Reise mit ihm schon einen Einblick in ihn erhalten. Vielleicht bedeutete es einfach, dass er aus tiefsten Herzen glücklich war. "Mir ist jedes Fleisch recht, solange du es bist, welche es für mich zubereitet. Wir sollten uns aber wirklich ran halten... Und danke..." Er ging auf sie zu, legte seinen Arm um sie und hob sie ein weiteres mal hoch. Schon zum dritten mal würde er sie tragen. Damals in Loguetown nahm er sie unter seinem Arm, auf Shimera machte sie es sich auf seiner Schulter bequem, aber heute würde sie sich wohl wie eine Prinzessin fühlen, die von ihrem Prinzen weggetragen wird. Alex war ironischerweise wirklich ein Prinz, aber das war wirklich nicht SO wichtig für den Vergleich. Für ihn war sie nicht schwer zu tragen, also würde es keine Probleme geben. Würde sie sich beschweren müssen, so sollte sie es tun, aber er würde sowieso nicht auf sie hören. "Dann lass uns einkaufen gehen." Mit einem großen Lächeln sah er ihr direkt in die Augen, sein Gesicht immer noch rot und langsam sollte sie sich ernsthaft denken können, was er für Gefühle für sie hatte. Zwar waren beide, was Gefühle betraf noch Kinder, welche gerade ihre ersten Erfahrungen machten, aber was er hatte war so ziemlich das selbe wie bei ihr. So schritt er langsam aus der Bar und trug sie auf seinen Armen heraus. Die Gäste blickten ihm hinterher und pfiffen. Damit musste sie sich wohl abfinden.

gt: Dorf der Insel

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BeitragThema: Re: Partys Bar   Mi Dez 05, 2012 3:23 am

Sakura schaute rot weg, als Alex dieses eigenartige Lächeln hatte. Es sorgte für ein Gribbeln in ihrem Bauch und ihr Herz schlug so schnell, dass sie befürchtete, dass der Rothaariges es hören würde. "G-Grins nicht so...", murmelte sie leise und schaute weg, was dachte sich dieser Holzkopf eigentlich? Er war ihr einfach nicht gefolgt... "G-Glaub ja nicht, dass das zur Gewohnheit wird...!", fauchte Sakura und schaute aus dem Fenster, sie würde ihm nicht nochmal hinterher laufen....glaubte sie jedenfalls. Oder sie hoffte es, was auch immer.
Die Vize-Kaiserin erschrak, als Alex sie auf einmal hoch hob. "W-Was machst du da...!?", fragte sie knall rot und krallte sich leicht an ihn, es war ihr irgendwie...peinlich? Ja, es war ihr peinlich, dass der Rothaarige sie hoch hob und mit einer Selbstverstädnlichkeit an sich drückte, langsam vermutete die Rosahaarige, dass er es liebte sie durch die Gegend zu schleppen. "Ich habe zwei gesunde Beine, das weißt du ja...?", fragte die Rosahaarige grummelnd und drehte den Kopf weg, starrte eingeschnappt den Boden an. Was fiel diesem Kopfgeldjäger eigentlich ein? "Tz, ich werd es dir so scharf kochen, dass du danach den halben Ozean leer trinkst!!!" Scheinbar war Sakura heute in Angriffslaune, oder sie versuchte mit einer kratzbürstigen Art ihre Unsicherheit und das Schamgefühl zu ignorieren.
Plötzlich setzte sich Alex in Bewegung und in Sakura brach sowas wie Panik aus. Wollte er sie nun wirklich so von hier wegbringen!? //Das wagt er nicht!!! Ich nehm gleich sein eigenes Fleisch her!!// dachte Sakura kirschrot, doch zu spät. Alex verlies gerade mit ihr die Bar und die anderen gaben einige Kommentare ab. Sakura schaute über Alexs Schulter und schaute jeden der Anwesenden mit einem 'Ich bring euch um' Blick an. Was das ganze unterstrich waren ihre stechenden, eisblauen Augen, die vor kälte nur so strotzten und kein Erbarmen kannten. Scheinbar war die alte, emotionslose, monotone Sakura immer noch da und sie wusste, wie man sich zu wehr setzte.

gt Dorf der Insel
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BeitragThema: Re: Partys Bar   Di Feb 26, 2013 10:53 pm

cf Dorf der Insel

Seufzend kam Sakura in der Bar an, im Gegensatz zum Morgen war nun einiges los und eine feierliche Stimmung hing in der Luft. Diese ignorierte Sakura jedoch und blieb kurz an der Tür stehen, sie war unsicher ob sie sich noch an die Bar setzten sollte oder gleich in ihr Zimmer gehen sollte. Würde sie sich an die Bar setzten würde die Barfrau ihr sicher Löcher in den Bauch fragen und darauf hatte die Vize-Kaiserin wirklich keine Lust. //Also gleich aufs Zimmer...// dachte Sakura und schaute nochmal kurz zurück, hoffte das Alex mit bekommen würde wo sie hin gehen wollte. Danach schlängelte sie sich durch die vielen Gäste der Bar und ignorierte die meisten Personen gekonnt. Kurz bevor sie nach oben ging grüßte sie kurz die Frau an der Bar, verschwand jedoch bevor diese etwas sagen konnte. Oben auf der letzten Stufe blieb sie stehen und atmete kurz tief ein und aus und beschloss dann hier auf der Treppe auf den Rothaarigen zu warten.
also drehte sie sich um und setzte sich auf die Treppenstufe, während sie das untere Ende der Treppe anstarrte und in Gedanken beim morgigen Tag war. Wie würde sie am Grab ihrer Mutter reagieren? Was würde sie dort erwarten? Irgendwie hatte sie das Gefühl das sie dort etwas trauriges erwarten würde, das gefiel der Rosahaarigen gar nicht. //Du darfst nicht weglaufen Sakura...Du musst stark sein...// dachte die Piratin und versuchte sich in Gedanken Mut zu machen. Es würde nichts bringen jetzt darüber nach zu denken, sie würde bis morgen warten müssen um zu wissen woher dieses Gefühl kam.

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Eine gefühlte Ewigkeit war vergangen, seit dem Sakura hier her gekommen war und wie geplant war sie beim Grab ihrer Mutter gewesen. Sie fühlte sich seit dem um einiges wohler, aber es war Zeit die Insel zu verlassen. Alex hatte sie die ganze Zeit begleitet und auch jetzt würde er mit von dieser Insel weg kommen. Ohne große Worte machte sich Sakura auf dem Weg, es würde noch eine Weile dauern bis sie auf einer Insel ankommen würden, auf der sie wieder mit Hiyoki zusammen kam.

gt Grandline - Elban (Insel der Riesen) mit Alex

[Out: Es ist mit Alex abgemacht, dass ich ihn mit weg schleppe ~]
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BeitragThema: Re: Partys Bar   Mo Jun 10, 2013 6:13 pm

cf: Windmühlendorf - Straßen

Nachdem Ryuki die Frage gestellt hatte, weswegen eine junge Frau wie Rya eine Tüte, die offenbar voller Medikamente war, mit sich herumtrug, blickte diese, wie als müsse sie sich selber erst daran erinnern, auf die Tüte in ihrer Hand hinab. Dann gestand sie das sie Ärztin sei und das dies der Grund für ihre Fürsorge und für die Medikamententüte sei. Erstaunt und interessiert blieb Ryuki einen Moment stehen und schaute Rya verwundert an, ehe er wieder weiter ging und zu ihr aufholte. Das Rya Ärztin war, war zumindest eine plausible Erklärung dafür das sie Medikamente mit sich herumschleppte. Allerdings vermutete Ryuki das es genau anders herum war, was die Fürsorge anbedachte. Nämlich das Rya Ärztin war, weil das Wohl anderer bei ihr an erster Stelle stand, ein Verdacht den Ryuki allerdings nicht laut aussprach. Stattdessen schaute Ryuki Rya amüsiert an. "Das heißt wenn ich wieder ein Aua- Aua habe, dann darf ich zu dir kommen?", fragte er die junge Frau neben sich neckend. Nicht das Ryuki wegen irgendeinem Aua- Aua freiwillig zu einem Arzt gehen würde. Obwohl... wenn Rya ihn behandeln würde könnte er sich vielleicht ja sogar daran gewöhnen. Zwar war Ryas Stolz auf ihre Berufung nicht zu überhören, aber Ryuki bezweifelte es das sie keinen Spaß verstand.
Die Blicke die die beiden, oder besser gesagt Ryuki, auf sie zog schien Rya nicht im Geringsten zu stören. Anstatt genervt oder unsicher zu wirken grüßte sie alle höflich zurück, die ihnen einen Gruß entgegenbrachten, was Ryuki schon eher wie den Piraten wirken lies, der er doch war. Er machte sich gar nicht erst die Mühe die Menschen zu grüßen, wusste er doch ganz genau das es sie sich jeder Zeit an ihn erinnern könnten und ihm dann die Marine auf den Hals hetzen würden, was er auf jeden Fall vermeiden wollte. Einerseits hatte er noch nicht eingekauft und viel wichtiger würde ein Besuch der Marine dem friedvollen Zusammensein mit Rya einen gehörigen Dämpfer verpassen. Ryuki hatte nicht vor eine unschuldige junge Frau in die Schussbahn der Marine zu ziehen. Auf die zweite von Ryuki gestellte Frage antwortete Rya das sie schon mit Piraten zu tun gehabt hatte und zuckte mit den Schultern, so als wäre es das normalste auf der Welt. Dieses mal blieb Ryuki nicht stehen, sondern schaute sie nur forschend an. Offenbar hatte er sich mit der Unschuldigkeit seiner Begleiterin getäuscht. Als Rya dann aber noch anfügte das sie wieder die Meere bereisen wollte, musste Ryuki unwillkürlich grinsen. "Hmm, ja. Ich kann verstehen das du dich nach dem Meer sehnst.", gemütlich verschränkte er die Arme im Nacken und blickte in den Himmel, an welchen ein paar Seemöwen kreisten. "Es gibt nichts schöneres als die sanfte See, eine frische Morgenbrise und den Wind in den Segeln, während das Schiff langsam unter einem dahinschaukelt.", schwärmte der Pirat, beinahe genau so sehr vor sich hin wie zu Rya. Er liebte die See, eindeutig und genau dies merkte man auch. Schon seltsam, wenn man bedachte das er von einer Wüsteninsel stammte.
Die Hölflichkeit Ryukis mit der er Rya die Tür ins Innere der bar geöffnet hatte wurde ihm erneut mit einem Lächeln gedankt und Ryuki bemerkte zu sich selber das er sich durch aus daran gewöhnen könnte. Im Inneren der Bar war es wie in jeder Bar wesentlich dunkler als draußen, ein schummriges Licht herrschte hier drin. Tief atmete Ryuki ein und ein breites Grinsen stahl sich auf sein Gesicht, während die Tür hinter ihm zuschlug. Diesen Geruch von Rauch und Alkohol, dieser typische Schankraumgeruch; den konnte er auch gut leiden. Mit wenigen Schritten trat Ryuki an die Theke der Bar und blickte sich suchend um, fand jedoch keinen Mitarbeiter. Dann drehte er sich zu Rya und lächelte sie entschuldigend an. "Offenbar ist keiner da.", stellte er das Offensichtlich fest und bot der jungen Frau den Barhocker zu seiner Rechten an. Danach ging Ryuki um die Theke herum und beugte sich Rya gegenüber auf die Theke, sodass sie auf einer Augenhöhe waren und nur wenige Zentimeter ihre Gesichter voneinander trennten. Kein Grund unnötig zu warten, immerhin waren sie in einer Bar. Den Kopf stützte Ryuki in der linken Hand ab, die rechte hatte er auf die Holzplatte gelegt und umgriff damit seinen linken Ellenbogen. Mit freundlichem, offenem Blick sah er Rya in die blau- grünen Augen. Er spürte ihren warmen Atem auf seiner metallenen Haut und lächelte. "Was darf ich ihnen anbieten, meine Schöne?", fragte er leise. "Ich lade sie ein."

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BeitragThema: Re: Partys Bar   Mo Jun 10, 2013 7:43 pm


cf: Windmühlendorf - Straßen

Sie kicherte leicht, als sie seine Aussage vernahm. „Ja, so gesagt schon. Ich werde dann dein Aua-Aua sehr fürsorglich verarzten. Oder dich einfach ein bisschen quälen." Sie grinste ihn an. Klar, verstand sie Spaß. Weswegen sie auch auf Ryukis Aussage einging. Auch wenn sie stolz auf ihren Beruf war, so war sie noch lange kein Spießer. Die Lebensfreude war Rya noch nie wirklich genommen worden und gerne teilte sie diese mit anderen.
Den forschenden Blick war ihr nicht entgangen, als sie erzählte, dass sie schon mal mit Piraten zu tun hatte. Für sie war das irgendwie normal. Da sie sich daraus eben nichts machte, wen man als Arzt behandelte. „Ja, es sehr schön. Ich würde euch begleiten wollen.“ Sie sah den blauhaarigen Piraten ernst an. Dafür brauchte sie keine lange Überlegung. Und hier wollte sie sich auch nicht länger aufhalten wollen. Vielleicht überrumpelte die junge Frau ihn gerade damit. Aber irgendwie hatte sie ein Verdacht, dass es keine Probleme geben würde, wenn sie die Crew begleiten würde. Jedenfalls hoffte sie, dass sich ihr Gefühl nicht täuschte. Denn auch sie liebte die See und zu gerne würde sie diese bereisen. Es fehlte ihr.
Rya brauchte einen kurzen Moment, um sich an das Lichtverhältnis an zu passen. Da es hier wesentlich dunkler war, als draußen. Sie war nicht oft in Bars unterwegs. Aber mied diese auch nicht wirklich. Weshalb sie sich nicht zwei mal beteten ließ auf einen der Barhocker Platz zu nehmen. Sie schlug ihre Wimpern nieder und grinste frech. Dann sah sie ihn erst wieder an. Sie beließ es erstmal dabei, als beide ihre Gesichter dicht bei einander waren. „Das solltest du nicht tun. Der Besitzer dieser Bar sieht es nicht so gern, wenn jemand Fremdes hinter der Theke steht.“ Sie wusste es, da es schon einige Riskiert hatten. Nun lehnte sie sich auch etwas zurück, wobei nun ihre Gesichter weiter von einander entfernt waren. „Du hättest zwar eh keine Probleme damit, aber ich warne dich nur vor. Vielleicht sollten wir lieber warten, bis jemand kommt.“ Dann beugte sie sich wieder etwas zu ihm. „Aber ich denke mal, dass es dir nicht interessiert wer hier damit Probleme hat und du mich trotzdem einladen willst. Aber ich will nichts.“ Mit einem Lächeln endete sie.
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BeitragThema: Re: Partys Bar   Mo Jun 10, 2013 8:50 pm

Ryukis absichtlich kindlich gestellte Frage ob Rya ihn verarzten würde entlockte der Ärztin ein süßes Kichern und zufrieden erwiderte Ryuki das Grinsen mit dem Rya ihn ansah. "Pass bloß auf du, nachher will ich das noch!, sprach der Pirat gut gelaunt und streckte der Frau kurz die Zunge raus. Es war sehr schön zu wissen das Rya Humor besaß; es machte sie Ryuki gleich noch sympathischer erscheinen lies. Es war offensichtlich das sie das Leben zumindest zu einem gewissen Grad genoss und Ryuki war gespannt darauf herauszufinden wie weit dieser Grad reichte. Seiner Schwärmerei vom Meer schloss sich Rya ohne Kompromisse an und fügte noch hinzu, dass sie die Piraten gerne begleiten würde und betrachtete Ryuki danach. Ein wenig überrumpelt war Ryuki tatsächlich, eine so offensichtliche Aussage hätte er der jungen Dame nicht zugetraut. Doch nachdem sich die Überraschung gelegt hatte, verschwand der fragende Blick und ein strahlendes Grinsen breitete sich in Ryukis gesamten Gesicht aus, welches sogar seine Augen noch stärker zum Strahlen brachte als sonst. "Was hält dich dabei denn auf?", fragte er eher rhetorisch als ernsthaft. Wenn Rya sich den Thunderpirates anschließen wollte, würde sie bestimmt niemand aufhalten wollen. Ryuki selber war schon bei dem Gedanken daran begeistert und Zakuro wäre nicht weniger begeistert eine Ärztin für seine Crew zu finden.
Nachdem sie die Bar betreten hatten blieb Rya einen Moment stehen und schien sich fürs erste an das neue Dunkel zu gewöhnen, ehe sie sich auf dem Barhocker niederließ, der ihr von Ryuki angeboten worden war und schlug kokett die Augen nieder, ehe sie ihn frech angrinste.
Während Ryuki dreist wie Oskar einfach hinter die Theke einer Bar trat, in welcher man ihn nicht kannte, wurde er von seiner momentanen Stimme der Vernunft darüber aufgeklärt das sein Handeln nicht uz übersehende Risiken beinhaltet, nämlich denen das er sich in einer fremden Bar hinter die Theke stellte wärend der Besitzer abwesend war. Desinteressiert zuckte Ryuki mit den Schultern und grinste seinen Gast nur verwegen an. "Hier passiert schon nicht, keine Sorge.", versprach er zuversichtlich. Selbst wenn der Besitzer Stress machen würde, außer Zakuro gab es niemanden der den Navigator besiegen konnte, also musste er sich auch keine Sorgen machen. Nicht das Ryuki vor hatte sich zu prügeln, bis jetzt hatte er ja nichts angefasst und ausnahmsweise mal hatte er sogar Geld dabei, um im Notfall zu bezahlen. Als hätte sie seine Gedanken gelsen vermutete Rya richtig das Ryuki keine Probleme damit haben würde, sollte er Ärger bekommen. Zustimmend grinste Ryuki nur und hob eine Augenbraue, war es etwa so offensichtlich? Wahrscheinlich ja, vor allem wenn man schon mit Piraten zu tun gehabt hatte. Danach beugte sich Rya wieder nach vorne und lächelte Ryuki an, dessen Wangen eine leicht rosafarbene Tönung annahmen. Hoffentlich erkannte man dies in dem Schummerlicht nicht, dachte der Pirat. Normaler Weise wurde er nie rot, aber wenn eine hübsche Frau ihm auf einmal nahe kam... Schnell jedoch gewann er seine gewohnte Sicherheit zurück und zwinkerte Rya nur spielerisch zu. "Ach komm schon, was wäre das Leben denn ohne Risiko?", er beugte sich zurück, griff wahllos eine Flasche und zwei Gläser aus dem Regal. Die Gläser wurden zwischen den beiden abgestellt und gefüllt, danach stellte Ryuki die Flasche ein Stück zur Seite. "Wenigstens einmal musst du mich dich einladen lassen, sonst komme ich mir doof vor.", sprach der Pirat mit einem Lachen. Nicht das er sich nicht inzwischen längst zum Idioten gemacht hätte. "Außerdem habe ich ja vor sogar zu bezahlen und wer weiß wann jemand vorbei kommt." Einen Moment ließ Ryuki seine Worte wirken, dann beugte er sich soweit vor das seine Wange beinahe Ryas berührte und mit verschwörerischer Stimme flüsterte er ihr liese ins Ohr. "Hier kann keiner sehen was wir so treiben... Na, was meinst du?" Absichtlich hatte Ryuki das Wort 'treiben' gewählt und betonte es genüsslich. Dann jedoch griff er nach seinem Glas und hob es an, während er sein Gesicht wieder ein Stück zurückzog, ein breites Lächeln auf den Lippen "Also. Cheers?" Natürlich hatte sich der Pirat nur einen kleinen Scherz erlauben wollen.

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Zuletzt von Ryuki am Mo Jun 10, 2013 9:51 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Partys Bar   Mo Jun 10, 2013 9:50 pm

Das Zunge raus strecken, zog bei ihr nicht. Stattdessen streckte sie auch seine Zunge raus. Aber weiter ging sie darauf nicht ein. Rya konnte auch nicht wirklich weiter darauf eingehen, als sie sein überraschtes Gesicht sah. Aber das verflog wieder ziemlich schnell. Sie grinste ihn kurz an. „Tut mir leid, wenn ich dich überrumpelt hab. Und es wird mich davon ganz sicher nichts abhalten.“ Zwar beantwortete sie nun seine rhetorische Frage auch wenn sie das vielleicht gar nicht musste. Aber vielleicht war er sich so nochmal sicherer, dass sie mitkommen würde.
Ihre Tüte hatte sie neben den Barhocker sinken lassen, damit sie diese nicht auch noch halten musste. Etwas schmunzelte sie und sah sich in der Bar um. Es war nicht viel los. Da nur ein paar ältere Männer in einer Ecke saßen. Diese beachteten die beiden an der Bar aber gar nicht. „Ein Versprechen von einen Piraten. Dann glaub ich einfach mal, dass nichts passieren wird.“ Sie stützte ihren Kopf auf ihre rechte Hand und sah ihn an.
Ein bisschen Risiko im Leben war vielleicht doch nicht so verkehrt. Aber sie kam gar nicht dazu Wiederworte zu geben, denn schon hatte er zwei Gläser auf den Tresen gestellt. „Na gut. Dann lass ich mich von dir einladen.“ Natürlich hatte er recht. Es könnte wirklich ewig dauern, bis jemand auftauchen würde. Bis dahin könnten sie hier noch Stunden verbringen. Als er plötzlich so nah kam, könnte man meinen, dass sie für einen Moment den Atem angehalten hatte. Auch spürte sie wie ihre Wangen leicht rot wurden. Es verschwand auch nicht sofort. Weshalb sie wieder kurz ihren Blick durch die Bar schweifen ließ. Nun griff sie doch zu dem Glas. „Dann geh ich einfach mal darauf ein. Cheers.“ Die Gläser klirrten leicht, als sie sich berührten. Dann nippte sie an den Glas. Alkohol trank sie deshalb selten, weil sie eigentlich nicht viel vertrug.
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BeitragThema: Re: Partys Bar   Mo Jun 10, 2013 10:12 pm

Rya hatte sich offensichtlich sehr gut im Griff, das einzige was Ryukis rausgestreckte Zunge erreichte, war das ihm ebenfalls die Zunge rausgestreckt wurde, was den Navigator dann doch zum Lachen brachte. Weiter ging Rya nicht auf seine Worte ein, da sie offenbar erstaunt über sein überraschtes Gesicht war, nachdem sie eröffnet hatte das sie die Piraten begleiten wolle. Mit einem kurzen Grinsen entschuldigte sich Rya und fügte noch hinzu das sie sich ganz sicherolich nicht davon abhalten lassen würde, mit den Thunderpirates in See zu stechen. Zwar hatte das Grinsen der Ärztin der Entschuldigung einiges an Ernsthaftigkeit genommen, aber dennoch kam Ryuki nicht drumrum zu glauben, dass sie es ernst meinte, als sie sich entschuldigt hatte. "Nah, quatsch. Dafür brauchst du dich nicht entschuldigen.", winkte er schnell ab, ehe er ihr einen forschen Seitenblick zuwarf. "Von nichts lässt sie sich aufhalten, hört hört.", grinste Ryuki und konnte nicht verhindern das sich ein leicht spöttischer Unterton in seinen Worten breit gemacht hatte.
Die Tüte, in welchen Rya die Medikamente verstaut hatte, war nachdem sie sich gesetzt hatte auf dem Boden verschwunden. Während Rya sich in der Bar umsah hatte Ryuki ihr versprochen das es keinen Ärger geben würde und als sie sich wieder ihm zuwandte und erklärte sie kurzer Hand das sie ihm beim Wort nehmen und sich auf ihn verlassen würde, während sie den Kopf auf ihre rechte Hand stütze und den Piraten hinter der Theke anblickte, welcher die beiden anderen Gäste in der Bar nicht einmal bemerkt hatte. Als Ryuki dann erklärt hatte das er eine Weigerung sich auf einen Drink einladen zu lassen nicht akzeptieren würde, gab sich Rya doch schneller geschlagen als er erwartet hatte und lenkte ein. Als Ryuki dann plötzlich seinen Kopf ganz nah an ihren brachte, spürte er das sie für einen Moment den Atem anhielt. Als er sich dann wieder ein Stück von ihr entfernt hatte sah er, dass sie rot geworden war und lächelte. Rya ergriff ihr Glas ebenfalls und mit einem leisen Klirren berührten sich die Gläser. Während Rya leicht an ihrem Glas nippte, nahm Ryuki einen normalen Schluck und musste sich dabei schon zurückhalten um das Glas nicht in einem Zug hinunter zu kippen. Hatte seine erst Ärztin nicht was von Alkoholverbot oder so gesagt? Da war irgendwas gewesen... Ryuki erinnerte sich nicht daran. Aber es störte ihn auch nicht. Nachdem er getrunken hatte, setzte der Pirat das Glas auf dem Thresen ab und betrachtete mit großen Augen das Gesicht seiner Gegenüber, deren Wangen noch immer errötet waren. "Die roten Wangen stehen dir.", gestand Ryuki leise, beinahe murmelnd, während er Rya weiter beobachtete. Es stimmte, der hübschen jungen Frau stand die Rötung gut zu Gesicht. Dennoch, eigentlich hatte Ryuki überhaupt nichts sagen wollen. Verlegen blickte er zur Seite und auch seine Wangen färbten sich einen Ticken rot. "Tut mir leid.", entschuldigte er sich. "Das ist mir grad so rausgerutscht. Nicht das es nicht stimmt...", die letzten Worte murmelte der Pirat in sein Glas, welches er in einem zweiten Zug leerte, nur um sich weitere Peinlichkeiten fürs erste zu ersparen.

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