Ein One Piece Rollenspiel, in dem ihr eurer Fantasie freien Lauf lassen könnt!
 
StartseitePortalKalenderGalerieFAQSuchenMitgliederAnmeldenLogin
Login
Benutzername:
Passwort:
Bei jedem Besuch automatisch einloggen: 
:: Ich habe mein Passwort vergessen!
Quicklinks











Die neuesten Themen
» Navigationsraum
Mo Aug 07, 2017 6:08 pm von Akira Yagami

» Höhlensystem
Do Jun 01, 2017 8:38 pm von Jim Maynard

» Brücke
Di Mai 30, 2017 7:59 pm von Ângelo Serrado

» Hafen
Di Mai 30, 2017 2:37 pm von Sumotori

» Wald auf der Insel der Geister
So Mai 28, 2017 10:31 pm von Tengarnos

» Innenstadt von Loguetown
Sa Mai 13, 2017 10:37 am von Akira Yagami

» Teufelsfrucht-Liste
Do Mai 04, 2017 6:42 pm von Akira Yagami

» Bar Gold Roger
Mi Apr 19, 2017 10:48 am von Akira Yagami

» Stadtzentrum
Mi März 29, 2017 6:42 pm von Akira Yagami

Crews












Austausch | 
 

 Stadt

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
Gehe zu Seite : Zurück  1, 2, 3, 4, 5
AutorNachricht
Bailey

avatar

Anzahl der Beiträge : 28
Anmeldedatum : 09.05.16

BeitragThema: Re: Stadt   Fr Sep 30, 2016 5:49 pm

Auf Undys Worte hin, begann Bailey leise zu lachen. Ja, das begeisterte ihn wirklich, das ist sein Ding. Als der dickliche Verkäufer in den Raum kam, verstummte er jedoch sofort und lauschte mit einem Ohr dem Gespräch der beiden. Ein Pflegekit für Knochen? Knochen... Eine Zwille aus Knochen sähe sicherlich sehr nobel aus. Diesen Gedanken weiter hegend, bemerkte Bailey gar nicht, wie der ältere Mann den Raum wieder verließ um etwas zu holen, sodass sich die Fischmenschendame wieder zu ihm wenden konnte. "Was? Meinst du, er würde mir eine davon in die Hände geben? Ich habe keinen Berry und diese scheinen eine ganze Menge wert zu sein. Mehr wert, als alles, was ich besitze..." Leicht verzog Bailey bei diesem Gedanken das Gesicht. Sicherlich war einer dieser Revolver sogar mehr wert, als sein eigenes Leben. Da kam der Mann auch schon mit dem Kit zurück, welches er für Undyne auf den Thresen legte und meint, sie könne es sich einmal anschauen, ob es das richtige sei und beinhaltet. Etwas schüchtern wandte sich Bailey nun ihm zu und lächelte süßlich. Nagut, Maskerade fallen lassen und den ganzen Mut zusammen nehmen. "Ich eh... dürfte ich einmal den Revolver dort in die Hand nehmen? Den Silbernen, den zweiten von oben." Erneut folgt ein freundliches Lächeln von Bailey und die Verwunderung stand dem Mann ins Gesicht geschrieben, denn er hätte seine Hand dafür ins Feuer gelegt, dass es sich bei Bailey um ein Mädchen handelte, aber offenbar störte es ihn nicht weiter. Die beiden Kunden wirkten gepflegt und da der Fischmensch ihm sowieso ein wenig Angst einjagte, stimmte er der Bitte des Jungen zu. Mit einem Schlüssel öffnet er die Vitrine und reicht den schweren, mit Silber beschlagenen Revolver der jungen Dame, die die schmalen Hände danach ausstreckte. Das Bild, Bailey mit Schusswaffe, wirkt ein wenig grotesk, doch ihm ist es egal. Zwar hat er die Waffe laienaft entgegen genommen, doch kaum in der eigenen Hand, wirkte er sofort, als wüsste er was er tut. Der Revolver wird in der Hand gewiegt, nach der Balance, wie bei einem Schwert geschaut, das Patronenlager gedreht und genau betrachtet. Das hat man ihm sicherlich nicht zugetraut, doch es ist nicht das erste Mal, dass er eine echte Handfeuerwaffe in der Hand hielt. Zwar war es niemals eine solch edle, besondere, sondern nur verranzte Alte, die an den strand gespült worden, doch das Prinzip, welches er sich angeeignet hatte war dasselbe. Leider ist keine der Gefundenen bisher funktionstüchtig gewesen, denn sonst hätte er längst eine bei sich. "Was kostet denn das gute Stück?", fragte er schließlich etwas lauter und deutlich erheiterter als vorher, die Waffe haltend, als würde sie ihm schon längst gehören. Der alte Mann zog eine Augenbraue hoch, sein Blick war absolut ungläubig, bis er die Summe nannte, denn Baileys Blick brach nicht ab. Der Händler murmelte etwas von guten hunderttausend Berry für die Silberne, das dreifache davon, für die mit echtem Gold. Auch wenn der junge Mann gar nicht erst mit dem Gedanken gespielt hatte, sie sich kaufen zu können, an solch eine Unsumme hat er wirklich nicht gedacht. Das hübsche Gesicht schien noch bleicher zu werden. Auf legalem Wege würde er also niemals an diese tolle Waffe kommen, denn selbst mit absolut ehrlicher Arbeit bräuchte er sicherlich sehr, sehr lange. Sein Blick ging zu Undyne rüber, fast hilfesuchend, doch was sollte sie schon machen? Sie war von der Marine und beschützt das Gesetz, wie sie es durchsetzt. Es gibt keinen Weg. Der Händler streckt die Hand nach der Waffe aus, denn es macht ja den Anschein, als könne man diese nicht kaufen, also soll der Kerl im Kleid auch nicht weiter damit herumspielen, sondern sie lieber zurückgeben, bevor doch noch etwas damit passiert.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Undyne

avatar

Anzahl der Beiträge : 110
Anmeldedatum : 16.02.16
Ort : Wo immer ich sein will!

Info
Kopfgeld:

BeitragThema: Re: Stadt   Di Okt 04, 2016 9:53 am

Mit gekonnten Blick und einigen wenigen Handgriffen hatte Undyne die drei Sets so weit sortiert, damit sie diese ohne Schwierigkeiten vergleichen konnte. Das kleinste Set fiel bei ihr sofort durch, da es eher ein notdürftiges Set für Laien oder Anfänger war die sich die Reparatur von Kratzern nicht trauten. Also schob sie es direkt leicht nach hinten und verglich die beiden verbliebenen Sets, welche vom Inhalt her identisch waren. Der einzige Unterschied bestand in der Häufigkeit der mitgelieferten Materialien. Nun musste sie den Preis für die beiden Sets wissen, da sie sonst vielleicht weniger für mehr Geld kaufen würde und so sah sie zu dem Ladeninhaber, welcher Bailey gerade einen silbernen Revolver in die Hand gab. Ein lächeln konnte sich Undyne einfach nicht verkneifen, da Baileys Augen geradezu strahlten als sie den Revolver in der Hand hielt. Mit einem freundlichen Lächeln sagte Undyne Was sollen die Sets kosten? und der Ladeninhaber drehte sich gerade so weit zu ihr damit er Bailey nicht ganz aus den Augen verlor. Freundlich sagter er Das kleinere Kit kostet 75.000 Berry und 100.000 Berry für das Experten-Kit. augenblicklich fixierte er wieder Bailey und Undyne begann zu rechnen. Sie war zwar keine Mathematikerin, aber ob 7 Teile zum Preis von 7.500 Berry oder 11 Teile zum Preis von 10.000 Berry billiger waren konnte auch sie ausrechnen. Zufrieden packte sie das mittlere Set zusammen und schob es von sich weg. Das Experten-Set wurde nun wieder ordnungsgemäß zusammen gepackt und vor sich liegen gelassen. Erstaunt und auch leicht verwundert betrachtete Undyne nun Bailey, welche sich wohl mit Schusswaffen auskannte. Sie begutachtete diesen wie eine Expertin und ihre Freude war nicht zu übersehen. Als sie nun wissen wollte was der Revolver kostete, wusste Undyne das der nicht billig sein würde aber mit 100.000 Berry hatte sie nicht gerechnet. Undyne betrachtete den Revolver etwas genauer und erkannte erst jetzt wie fein dieser Waffe gearbeitet war. Ist der Preis am Ende sogar gerechtfertigt? fragte sich Undyne, während sie den hilflosen Blick von Bailey bemerkte. Sie konnte ihm da nicht Helfen, auch wenn sie es so gerne wollte. Aber für so etwas hatte auch sie einfach nicht genug Geld. Der Gesamtpreis für ihren Einkauf musste sich so auf 32.000 Berry belaufen, was ihr noch eine Restsumme von knapp 7.000 Berry ließ. Leicht traurig senkte Undyne den Kopf und begann angestrengt nachzudenken Wie kann ich ihr nur dabei helfen? schoss es ihr immer wieder durch den Kopf. Die Marine soll den Leuten Helfen, aber was kann ich den hier tun? ging es ihr durch den Kopf, als der Händler Anstalten machte nach der Waffe zu greifen. Die Marine ... Marine ... mit einem erleuchteten blickt sagte sie Einen Augenblick bitte! und der Händler hielt in seiner Bewegung an. Rasch stellte Undyne ihren Speer auf den Boden und begann in ihrem Beutel zu wühlen. Es klapperte etliche male und sie schien fast eine halbe Ewigkeit zu suchen, bis sie schließlich ein kleines Stück Papier fand. Sie legte es, verdeckt von ihrer Hand, auf den Tresen und sagte breit grinsend Der komplette Einkauf wird ... dabei hob sie, immer noch grinsend, ihre Hand von ihrem Ausweis ... von der Marine übernommen. Sie hätte fast vergessen, das die Marine ja für die Instandhaltungskosten, die Bewaffnung und eigentlich auch die Verpflegung ihrer Angehörigen aufkommt. In den meisten Fällen nutze Undyne dies zwar nicht, aber hier konnte sie mit diesem kleinen Vorteil punkten. Der Händler blickte Undyne ungläubig an und betrachtete dann den Ausweis, welcher nun offen auf dem Tresen lag. Und der Ausweis von ihm? fragte er nun leicht sauer. Was Undyne erst einmal an die Wand drängte, da sie wusste das Bailey keinen Ausweis hatte. Sie schloss für eine Sekunde ihr Auge und sagte, mit einem kessen Grinsen Sie ist eine Rekrutin, welche ich zur hiesigen Marinebasis geleite. Dies schien den Händler aber nicht zu überzeugen, also legte Undyne gleich nach Überlegen sie mal was das für ihren Laden bedeutet. sie wusste zwar das sie gerade die Regeln etwas stark bog, aber es war immerhin für einen guten Zweck und eine Freundin Sie könnten dadurch öfters von Marineangehörigen Besuch bekommen und vielleicht können sie sogar einen Admiral ausrüsten. Das würde ihrem Geschäft sicherlich viel ansehen bringen. Man sah dem Verkäufer an das er gerade hellauf begeistert von der Vorstellung war einmal einen Admiral zu bedienen und so sagte Undyne nichts mehr. Es dauerte einige Sekunden bis sich der Händler wieder gefasst hatte und grinsend in seinem Lager verschwand. Undyne grinste Bailey zuversichtlich an und nickte dieser, mit guter Hoffnung, zu. Als der Händler nun wieder kam hatte er, zusätzlich zu etwas Pflegeequipment, noch zwei Schnelladern und eine Box mit etwa hundert Patronen dabei. Er legte alles auf den Tresen, öffnete das Pflegekit und begann Bailey zu erklären wie sie die einzelnen Komponenten zu verwenden hatte. Undyne hörte hierbei nur halb zu, da ihr solche Waffen einfach nicht lagen. Als sich der Händler aber wieder an sie wandte und Kann ich ihnen sonst noch irgendwie helfen? fragte, schüttelte Undyne nur den Kopf und sagte Ich brauche nur eine Kopie der Rechnung. Welche der Händler natürlich sofort schrieb und diese Undyne überreichte. Sie ging die einzelnen Posten durch und sagte dann Das Rüstungsset haben sie vergessen. Vor lauter Aufregung hatte der Händler dieses nicht mit Aufgeschrieben änderte dies aber umgehend und Undyne nickte zufrieden. 148.000 Berry standen nun als Endbetrag auf der Rechnung und Undyne wusste das sie hierfür wohl ordentlich was zu hören bekommen würde. Aber dies war ihr momentan egal, sie konnte einer Freundin helfen und das war erstmal das Wichtigste für sie.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Bailey

avatar

Anzahl der Beiträge : 28
Anmeldedatum : 09.05.16

BeitragThema: Re: Stadt   So Okt 09, 2016 7:41 pm

Da hat Bailey seine Chancen schon dahinfließen sehen, als der Mann wieder nach der Waffe greifen und diese ihm abnehmen wollte. Doch plötzlich warf Undyne ein Wort ein, mischte sich dazwischen und veranlasste den jungen Mann sogar dazu, die Waffe enger zu umfassen, vor Aufregung. Denn ihre Worte, machten ihn sprachlos, wie anscheinend auch den Verkäufer, der sich davon wunderbar herrlich einlullen ließ. Was jedoch danach zur Sprache kam, verblüfft ihn letztendlich vollkommen. Die Marine will oder eher soll die Waffe zahlen? Das ist doch Irrsinn. Undy zeigt ihren Ausweis, weiß der Teufel wofür der sonst noch gut war, dann wurde Baileys verlangt... er zuckte sogar kurz in sich zusammen, denn der Mann sprach in der männlichen Form von ihm, das gefiel gar nicht. Aber am Ende bekam er, was er wollte. Bis dahin ist Bailey absolut sprachlos gewesen, konnte seinen Augen und Ohren nicht trauen. Man nahm ihn kurz beiseite um ihm die Pflege und Handhabung der Waffe zu erklären, denn es gab anscheinend noch Munition gratis dazu? Ab nun hatte er ein breites Grinsen im Gesicht und sprang Undyne förmlich um den Hals... was bei ihm jedoch eher nur die Hüfte von der Fischmenschenfrau war, denn höher reichte er einfach nicht. Zu klein geraten. Zu kurz. Doch die Freude war absolut echt. Dies tat er allerdings erst, nachdem sich der Mann hinter den Thresen zurückgezogen und außer Hörweite war, immerhin muss der ja jetzt auch nichts mehr mitbekommen, was r zu sagen hatte. "Wahnsinn!! Vielen, lieben Dank! Wieso machst du das nur für mich? Das gibt doch sicher großen Ärger..." Immerhin hat sie gelogen und die Gelder des Gesetzes dazu verwendet... einem Jungen im Mädchenaufzug eine scharfe Schußwaffe zuzuspielen. Wie kann sie das verantworten? Doch Bailey kann kaum an sich halten, soetwas hatte noch nie jemand für ihn getan. Natürlich bekam er von seinem Großvater Stan und Madison immer seine Portion Liebe, doch besonders viel konnte man ihm nie kaufen, denn vom Geld gesegnet war die Familie Lovegood nie. "Du bist wirklich großartig!", fügte er noch einmal hinzu und begann all die Sachen in seinem großen Rucksack aus altem Leder zu verstauen, wodurch die Fischmenschendame sicherlich auch einen Blick dort hinein erhaschen könnte. Jedoch waren von oben bloß langen Holzstäbe für die Raketen erkennbar, die etwas aus der Öffnung herausstachen. Auch die noble Waffe wurde sorgsam in eine Seitentasche gesteckt, direkt neben eine alte Zwille aus Holz, die daneben noch schäbiger und benutzter aussieht. Als jetzt auch Undyne ihre Sachen eingepackt hat, verließen sie gemeinsam den Laden und erst, als wirklich die Ladentür wieder fest hinter ihnen zugefallen ist, quietschte Bailey noch einmal voller Freude leise auf. So gut hat er sich einfach ewig nicht mehr gefühlt, das war wirklich überwältigend. Es wurde flink nach hinten gegriffen, gezielt nach dem Revolver gefasst, als wäre dieser schon immer dort an Ort und Stelle gewesen, damit hervorgezogen. Er war so wunderschön. So schnell Bailey ihn gezogen hat, steckt er diesen auch wieder weg, immerhin wollte man dann noch keinen Ärger bekommen, weil man eine Waffe in der Öffentlichkeit zog. Wer wusste, wie die Gesetzlage auf dieser fremden Insel aussah? Doch erneut sprang er zur Fischmenschendame, drückte diese einfach erneut, denn etwas anderes hatte er nicht, womit er seine Dankbarkeit zeigen konnte. Durch dieses euphorische Verhalten, diese absolut positive Gefühlslage, macht sich allerdings die völlig fehleingeschätzte Teufelskraft bemerkbar, die man noch gar nicht als solche kennt und immer noch glaubt, dass es sich um einen Fluch des toten Piraten handelte. Aus dem Körper des jungen Mannes löst sich eine Art Geist, jedoch absolut fröhlich strahlend mit schwarzen Knopfaugen die beiden Anwesenden ablinzelte. Da dieser schräg hinten aus seinem Rücken aufstieg, sah er diesen noch nicht. "Ich kann dir gar nicht sagen, wie dankbar ich bin! Ich habe schon so lange von so einer echten Schusswaffe geträumt!! Und... und..." Bailey wirkte schon richtig aufgelöst vor Freude, und ebenso strahlt auch das Gesicht des Hollows, wie er diese Kreaturen gerne nannte, denn sie verfolgten ihn überall hin. Nur bis zum heutigen Tage, hat er noch keinen außerhalb der Feuerwerksinsel gesehen. Sie traten immer nur in Momenten der höchsten Emotion auf, also vollkommen unkontrolliert - wie jetzt.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Undyne

avatar

Anzahl der Beiträge : 110
Anmeldedatum : 16.02.16
Ort : Wo immer ich sein will!

Info
Kopfgeld:

BeitragThema: Re: Stadt   Mo Nov 14, 2016 5:29 pm

Es war für Undyne recht überraschend das Bailey sich über ihre Geste so freute. Doch andererseits war die Geste auch nicht gerade klein und hatte schon einiges an Überzeugungskraft gekostet. Freudig packte Undyne ihren Einkauf zusammen und wartete bis Bailey auch soweit bereit war das Geschäft zu verrlassen. Gemeinsam verliesen sie das Geschäft und Undyne schloss hinter sich die Tür. Als sie sah wie Bailey den neuen Revolver bestaunte und dan ganz flink und geschickt wieder wegpackte. Undyne rückte unterdessen ihr Gepäck ein wenig zurecht und hoffte so das Klappern ein wenig einstellen zu können. Jedoch wurde sie von Bailey unterbrochen, als diese sie erneut umarmte und mega breit am lächeln war. Als sie zu der überglücklichen Bailey nach unten blickte konnte Undyne erkennen wie sich ein Wesen, welches keine physische Form zu haben schien, von ihrem Rücken löste und sie fröhlich anlächelte. Etwas ungläubig blickte Undyne das Wesen an und vernahm nur beiläufig wie sich Bailey bei ihr für den Revolver bedankte. Mit einem Finger stupste Undyne Bailey vorsichtig an und fragte Was ist den das für ein Kerlchen? während sie auf den Geist zeigte und ihn fröhlich anlächelte. Er wirkt irgendwie niedlich. Und schein freundlich zu sein. gab sie von sich als sie diesen mit dem Zeigefinger anstupsen wollte und einfach nur durch ihn durch stupste. Eigenartig. murmelte sie vor sich hin, als sie ihre rechte Hand an ihr Kinn legte und dieses nachdenklich strich. Sie blinzelte erneut einmal um sich sicher zu sein das ihre Augen sie nicht trügten, jedoch stieg in ihr eine überwältigende Freude auf. Diese bachte Undyne dazu nicht nur zu lächeln, sondern förmlich zu grinsen.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Bailey

avatar

Anzahl der Beiträge : 28
Anmeldedatum : 09.05.16

BeitragThema: Re: Stadt   Di Nov 15, 2016 3:35 pm

Was für ein niedliches, freundliches Kerlchen? Ohne zu zögern wandte sich Bailey um, jedenfalls dreht er den Kopf soweit, dass er das Wesen erkennen konnte, welches sich aus seinem Körper gelöst hat. Augenblicklich weiteten sich seine Augen, auch sein Gesicht wurde kreidebleich. "Vorsicht!!", haucht er noch, doch da war es auch schon zu spät und Undyne hat dieses imaterielle Ding berührt und begann zu grinsen. Dennoch hob er die Hände und versuchte die große Fischmenschenfrau etwas von dem Wesen fortzudrücken, was dem kleinen Kerlchen natürlich nicht gelingen wird, wenn Undyne nicht mitarbeitete. "Fass es nicht an! Und geh weg von dem Teil!!", schrie er nun schon halblaut und in Panik, sodass einige Leute von außerhalb schon schauten - und das nicht nur seiner Stimme, dem bizarren Erscheinungsbild wegen. "Oh nein, jetzt sind sie mir bis hier her gefolgt...." Nachdem Bailey eingesehen hat, dass er die Frau nicht von dem Wesen entfernen kann, klammert er sich einfach in Angst an ihre Hüfte und die Stirn an ihren Bauch, denn höher reicht er doch kaum. Aber er will es offensichtlich nicht sehen müssen sondern schaut mit den großen, immer noch angsterfüllten Augen zu ihr hoch. "Das ist der Geist von dem Piraten!! Dem hab ich seine Kiste geklaut, seine ekelige Frucht gegessen... seit dem verfolgt es mich. Ich dachte, dass er mir nicht von der Insel nachgekommen ist, ich hab es bisher nicht wieder gesehen.... bis jetzt." Als Bailey von seiner altbkannten Angst übermannt wurde, begann auch der Hollow sein Gesicht zu verändern und schaut nun ebenfalls eher verängstigt, ehe er sich in vollkommenes Nichts auflöste, als sei er nie dagewesen. Zurück blieb also ein verängstigter Junge, der sich an Undy klammert und aus dem seine kurze, aber verstörende Geschichte einfach nur so gesprudelt ist. Bisher hat er diese noch niemandem erzählt, denn jeder würde ihn für verrückt halten, dass er irgendein uraltes Obst aus einer verschlossenen Kiste probiert hat, blanker Irrsinn. Selbst Madison, seine Schwester wusste nichts davon, nur Undyne von der Marine. Oh nein, nicht, dass er jetzt als Heimgesuchter eingesperrt wird! Erneut steigt Panik in ihm hoch und sein Blick verriet, dass er definitiv nicht mehr wusste, was er nun tun soll. Loslassen und weglaufen oder weiterklammern und wie immer alles über sich ergehen lassen. Doch Bailey lässt die Arme nicht sinken.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Undyne

avatar

Anzahl der Beiträge : 110
Anmeldedatum : 16.02.16
Ort : Wo immer ich sein will!

Info
Kopfgeld:

BeitragThema: Re: Stadt   Do Nov 17, 2016 6:02 pm

Undyne fand das Wesen durchaus interessant. Immerhin hatte sie bisher noch nie ein Ding getroffen, welches nicht materiel war. Das Bailey vor diesem Putzigen Kerlchen angst hatte, konnte Undyne gar nicht begreifen. Und als er nun versuchte sie auch noch weg zu schieben, schaute Undyne leicht fragend zu Bailey herunter. Sie hatte keine Ahnung, warum er eigentlich so Panisch war und sogar anfing zu schreien. Etwas verwirrt blickte sich Undyne um und sah wie einige Passanten fragend zu Bailey, dem Wesen und ihr starrten. Mit einem freundlichen Lächeln nickte Undyne ihnen zu und merkte wie Bailey es langsam aufgab sie von der Stelle schieben zu wollen. Und etwas von verfolgen murmelte. Als sie sich nun ängstlich, wie ein kleines Kind, an Undynes Hüfte klammerte, zu ihr hoch sah und sie ängstlich antsarrte, wurde Undyne langsam klar das hier mehr dahinter steckte. Sie legte Bailey tröstend eine Hand auf den Kopf und ohne Vorwarnung begann Bailey zu reden. "Das ist der Geist von dem Piraten!! Dem hab ich seine Kiste geklaut, seine ekelige Frucht gegessen... seit dem verfolgt es mich. Ich dachte, dass er mir nicht von der Insel nachgekommen ist, ich hab es bisher nicht wieder gesehen.... bis jetzt." sagte er angstlich und Undyne blickte erneut zu dem Wesen, welches nun ebenso Ängstlich wie Bailey drein schaute und dan verschwand. Leicht verwirrt rief Undyne die alle Informationen erneut in ihren Kopf auf. Geisterpirat, geklaute Box, ekelige Frucht, imaterielles Wesen, kommt aus Bailey, war erst fröhlich dan ängstlich. Undyne streichelte Bailey weiter über den Kopf und lächelte ihn tröstend an als sie die Informationen im Kopf aussortierte und zu einem Schluss kam. Könnte diese Frucht eine Frucht des Meeres gewesen sein? Warscheinlich. Immer noch lächelnd fragte Undyne Hatte die Frucht, welche du gegessen hast, Spiralen auf sich? und fügte ohne größere Pause noch Dann könnte es sich nämlich um eine Frucht des Meeres oder Teufelsfrucht, wie sie auch genannt wird, gehandelt haben. Mit steigenden Interesse blickte Undyne Bailey an und wartete ob dieser die gewünschte Information hatte. Ansonsten hätte sie nur noch die Option gehabt mit ihm schwimmen zu gehen und zu sehen ob er unter geht oder nicht. Nur wollte sie diese Option nur als Notfallplan nutzen, da sie das vertrauen von Bailey nicht verspielen wollte.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Bailey

avatar

Anzahl der Beiträge : 28
Anmeldedatum : 09.05.16

BeitragThema: Re: Stadt   So Nov 20, 2016 3:22 pm

Dass man ihm die Hand auf den Kopf legt, findet er sehr angenehm und empfindet es gleich als viel besser, doch wirklich beruhigt hatte er sich nicht. Wovon sprach sie da bitte? Spiralen? Kurz schloss er die verschieden farbigen Augen, ehe er sanft nickte und das Gesicht noch einmal enger an sie schmiegt. "Ja, jetzt wo du es sagst... es war eine wirklich eigenartige Frucht. Sie sah noch so frisch aus und der Pirat.... als habe er schon jahrelang dort unten gelegen." Es war wirklich dumm sie zu probieren, als hätte sie nach all der Zeit überhaupt noch frisch schmecken können. Lächerlich. Ein paar Minuten hing sie der Fischmenschenfrau noch an der Hüfte, ehe sich Bailey vorsichtig wieder von ihr löst und leise schnieft, denn es hat sie schon ziemlich aufgelöst, was gerade passiert ist. Darauf reagiert er immer so panisch. "Teufels... frucht?", gab er schließlich wieder und legt den weißen Haarschopf ein wenig schief, sie anstarrend, als fürchte er, der Hollow würde noch hinter seinem Rücken munter umherschweben. Ein kurzer, ganz ganz unsicherer Blick über die eigene Schulter hinweg, bestätigt dem jungen Mann allerdings, dass sich das nicht irdische Wesen nicht mehr dort befand und ihn eindeutig erleichtert aufatmen lässt. "Ich bin nicht sicher, ob ich davon schonmal gehört habe... glaube schon. Aber von niemandem, den ich kenne. Das waren Seemänner auf der Überfahrt, glaube ich." Nochmals seufzt er leicht und tupft sich mit der Zeigefingerspitze am Auge ein, zwei Tränen fort, damit nicht auch noch der Rest des Make-Ups sich in Wohlgefallen auflöst und er am Ende doch aussieht, wie eine schlecht geschminkte Transe. Doch die Hände lässt er nicht von ihrem Hosenbunt, wo sie sich hineingekrallt hatte, damit man sie eindeutig beschützen würde. Manchmal war er eben eine echte Memme. "Aber was bedeutet das denn jetzt für mich?" Davon weiß er schließich nichts, aber Undyne hingegen schien deutlich mehr Informationen für ihn zu haben, wie es scheint. Also sah man sie einfach hoch erwartungsvoll an. Na los, er will endlich wissen, was mit ihm nicht stimmt und dass er definitiv nicht verflucht ist! Zumindest nicht von dem alten Piratenskelett, dafür allerdings vom Meer - na ob das soviel besser ist?
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Undyne

avatar

Anzahl der Beiträge : 110
Anmeldedatum : 16.02.16
Ort : Wo immer ich sein will!

Info
Kopfgeld:

BeitragThema: Re: Stadt   Mi Nov 30, 2016 6:33 pm

Bailey brauchte eine weile um auf Undynes Frage zu reagieren und so wartete sie geduldig. Als dieser dan Nickte war sich Undyne zu 85% sicher das er eine Teufelsfrucht gegessen hatte. Als er dan auch noch hinzufügte das die Frucht noch immer frisch wirkte und der Pirat, welcher wohl schon lange tot war, eher nicht, stieg ihre zuversicht das es eine Teufelsfrucht war weiter an. Nach ihrem Wissen, welches bei diesem Thema doch recht beschränkt war, wurden Teufelsfrüchte nie schlecht. Ihr Geschmack war aber immer ekeleregend, glaubte man den Aussagen der Nutzer. Doch dies war momentan eher weniger wichtig. Bailey hatte sie inzwischen losgelassen und blickte sie Fragend an und wiederholte den Namen der Früchte. Als er dan fast ängstlich nach hinten sah, um sich zu versichern das der Geist weg war, musste Undyne einfach leise Kischern. Er wusste also nur vom Hörensagen von den Teufelsfrüchten, was Undyne nicht wirklich überraschte. Sie selbst hatte ja auch nur die Informationen, welche man den unteren Marinerängen eben anvertraute. Was bedeutete sie wusste über die existenz der Teufelsfrüchte, ihrer schwächen und ein zwei Nutzer bescheid, was dahingehen eher spärliche Informationen waren. Als Bailey sie nun direkt Fragte was das für ihn bedeutete, musste Undyne selber einmal genauer nachdenken. Sie merkte natürlich das Bailey sich immer noch in ihre Hose verkrallt hatte, wusste aber das dies wie bei einem Kind nicht böse gemeint ist sondern nur der einen Sicherheit diente. Also lies sie den Jungen einfach gewähren. Also ... fing sie an ... wer von einer Teufelsfrucht gegessen hat, bekommt ganz besondere Kräfte. Wobei diese je nach Frucht unterschiedlich sind. Sie blickte Bailey nun direkt an Was deine Kräfte angeht, so weiß ich nichts darüber. Aber ich weiß das ein Nutzer dieser Kräfte, vom Meer vehasst manche sagen auch verflucht ist und dadurch im Wasser hilflos ist. Sie sinken sogar wie Steine auf den Meeresgrund. Etwas nachdenklich blickte Undyne nun gen Himmel und sagte etwas betrübt Aber mehr weiß ich auch nicht darüber. Aber das wird schon, versprochen. Sie legte Bailey wieder ihre frei Hand auf den Kopf und streichelte diesen sanft. Sie hoffte das sich Bailey dies jetzt nicht negativ aufnahm und lächelte ihn einfach weiter an.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Bailey

avatar

Anzahl der Beiträge : 28
Anmeldedatum : 09.05.16

BeitragThema: Re: Stadt   Do Dez 01, 2016 10:53 pm

Nein, natürlich war das Festhalten an Undynes Hose nicht böse gemeint, soweit kommt es noch. Ob Bailey überhaupt jemals etwas böse meinen könnte? Da ist er gar nicht der Typ für. Jedenfalls wird ihrer Erklärung gelauscht, dann etwas genickt und endlich vorsichtig die filigranen Finger aus ihrem Hosenbund wieder gelöst. "Ich muss zugeben... dem Meer konnte ich noch nie besonders viel abgewinnen. Ich konnte schwimmen, ja, aber habs nicht gern getan." Man hat ihm nie erlaubt ein zusätzliches Bikinioberteil zu tragen, sondern eben nur die obligatorische Badehose für Jungs. Das war wieder so ein Streitthema zuhause und damit wurden die Besuche am Meer auch immer uninteressanter. "Und ich habe jetzt besondere Kräfte? Was denn für welche?" Noch einmal wird hinter sich geblickt. Nichts. "Ich weiß, du sagtest ja, dass du nichts über meine kräfte weißt... aber glaubst du vielleicht.... dass diese Kreatur etwas damit zu tun hat?" Je mehr er weitersprach, desto leiser ließ er seine Stimme werden, als fürchte er, der Geist könnte zugehört haben. Unsinn. Wäre Bailey nur nicht so verdammt schreckhaft, dann hätte er sich vielleicht schon viel eher damit auseinander setzen können. So kanns kommen. Die Hand auf seinem weißen Haar genoss er regelrecht, denn diese Art von Aufmerksamkeit wird ihm nur noch selten zuteil. "Meinst du, du kannst etwas über meine Kräfte herausfinden? Wenn ich die schon habe, dann möchte ich sie auch nutzen." Solange sie denn einen Nutzen haben. Man bedenke, welche sinnlosen und dummen Teufelsfrüchte es gibt, auch wenn der junge Mann davon nichts weiß. Aber das mag wohl auch im Auge des Betrachters liegen, nicht wahr? Fragen kostet nichts, war es nicht so? Und wo könnte es sicherere Informationen geben, als direkt von der Marine? Gut, aber wer weiß schon, wielange die Frucht dort unten lag, vielleicht hat sie seit Jahrhunderten nicht mehr das Tageslicht gesehen gehabt. Jedenfalls waren die großen Mädchenaugen hinauf zur Fischmenschenfrau gerichtet, noch immer Antworte erwartend, auch wenn Undyne sicher schon alles gesagt hat, was sie wusste.
Doch viele Möglichkeiten soll sie auch nicht mehr bekommen, denn nicht weit von ihnen entfernt, begannen Zivilisten zu schreien, jemand rief etwas von Feuer und die Menschen begannen in alle Richtungen davon zu laufen. Aus ihrem jetzigen Standpunkt vermochten die beiden nur Rauch zu sehen, denn erst eine Straße weiter breitet sich das Chaos aus. Ob das ein Teil des Aufstands war?
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Undyne

avatar

Anzahl der Beiträge : 110
Anmeldedatum : 16.02.16
Ort : Wo immer ich sein will!

Info
Kopfgeld:

BeitragThema: Re: Stadt   Mi Jan 04, 2017 1:53 am

Während ihrer Erklärung konnte Undyne spüren wie Bailey sich etwas beruhigte und wieder etwas lockerer wurde. Als er meinte er könne dem Meer nicht viel abringen musste Undyne unweigerlich ein wenig schmunzeln, da für sie das Meer oder besser gesagt das Wasser wie ein guter Freund war. Was wohl auch nicht verwunderlich war, da sie ja zur hälfte ein Fisch war. Das Bailey allerdings nochmal wegen seiner Kräfte und der Gestalt nachhackte überhörte Undyne trotz ihrer Gedankengänge nicht. Und so folge auf die Frage ob diese Kreatur etwas mit ihren Kräften zu tun hätte eher etwas zögerliches Bestimmt. Undyne lies ihre Hand unterdessen einfach weiter auf ihrem Haupt ruhen, da ihr aus eigener Erfahrung bewusst war wie beruhigend dies eigentlich wirkt. Als nun von Bailey die Frage aufkam ob Undyne etwas über ihre Kräfte herausfinden könnte, musste Undyne wieder in den Himmel blicken. Kann ich ihr Informationen besorgen? Eher unwarscheinlich, da die Informationen über die bekannten Teufelsfrüchte nur Kapitänen und höherrangigen Marineangehören zugänglich sind. Dafür bin ich ein zu kleines Licht. Doch wollte sie dies auch Bailey sagen und ihm so vieleicht wieder Angst machen oder ihn gar entmutigen? Nein das wollte Undyne auf keinen fall und so beschloss sie ihr eine kleine, wenn auch nicht böse gemeinte, Lüge aufzutischen Ich werde mich auf jedenfall schlau machen. Und bestimmt kann ich auch ein paar Informationen auftreibe.
Gerade als Undyne noch etwas sagen wollte, fingen die Leute an panisch wegzurennen und etwas von Feuer zu rufen. Undyne war sofort hellhörig geworden und suchte anzeischen für das Feuer. Schnell konnte sie den Rauch ausmachen und sagte, als sie losspurtete um nachzusehen, Verdammt, ausgerechnet jetzt. Bin gleich zurück kleine Bailey! Da Undyne barfuss unterwegs war klatschten ihre Füsse bei jedem aufplall auf dem Boden und als sie abbrämste um die Kurfe zu kriegen, glitt sie noch gut einen Meter über den Boden befor sie in die Straße sehen konnte.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Bailey

avatar

Anzahl der Beiträge : 28
Anmeldedatum : 09.05.16

BeitragThema: Re: Stadt   Do Jan 05, 2017 10:25 pm

Dass Undyne ja ein Fischmensch war, das bedachte er immer nicht so direkt. Für den jungen Mann war sie eine sehr nette, freundliche Marine, die ihm einfach so einen hochleistungs Revolver spendiert hat. Ein wenig verrückt war sie also auch noch. Schließlich gab sie auch eine Antwort, die ihn zufrieden stellt und er verlässt sich drauf, dass er Informationen bekommt, mit denen er auch etwas anfangen kann. Immerhin glaubt er nun nicht mehr zu hundert Prozent an die Geisterstory, auch wenn sie immer noch sehr nahe liegt und wohl schwer aus seinem Bewusstsein zu drängen ist. Ängste eben, davon hat er eine Menge. "Vielleicht bin ich dann ja schlauer.", fügt er zu ihren Worten noch hinzu und ehe Bailey noch irgendetwas anderes sagen konnte, kamen von weiter weg Schreie zu ihnen heran. Feuer? Er sah nur noch die junge Dame davonrauschen und er soll hier bleiben? Am Ende noch hier warten, huh? Ein wenig zerknirscht und hin und hergerissen schaut er aus, den Kopf ein wenig schief gelegt. Hier warten? Weglaufen? Mitgehen?
Alle drei Möglichkeiten klingen nach purem Wahnsinn, am liebsten hätte sich die junge Dame eben in Luft aufgelöst. Letztendlich bleibt ihm ja doch nichts anderes übrig und er macht zaghaft den ersten Schritt nach vorne, dann einen zweiten. Zwar könnte er im Lauf, obwohl er beim Fliehen wirklich sehr viel Kondition hatte, dennoch längst nicht mit einer Fischmenschenfrau aufnehmen, nicht im Geringsten. Dennoch hat Bailey einfach nur in Richtung der Rufe zu laufen, dorthin, wo der Rauch aufstieg. Er war jetzt so lange allein und will seine neue Bekanntschaft nicht einfah so stiften gehen lassen. Es wird sich umgesehen, im Laufen. Ihm kamen panisch Leute entgegen und er lief definitiv in die falsche Richtung. "Undyne?? Wo bist duu?", rief er beim Laufen unbedacht, dass er sich dabei schön verriet. Doch das ist egal, hier ist sowieso das Chaos ausgebrochen und keiner achtet mehr auf den anderen. Das führt dazu, dass der ein oder andere ihn anrempelt und auch beinahe zu Boden reißt. Doch seine Freundin fand er so einfach nicht wieder, dafür einen Laden, der lichterloh in Flammen steht. Einerseits fasziniert es ihn sehr, andererseits macht es ihm ziemliche Angst und genau so stand der junge Herr im süßen Kleid auch davor. "Was tu ich nur?", flüstert er zu sich selbst, immer noch mit den Augen nach Undys Verbleib suchend.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Undyne

avatar

Anzahl der Beiträge : 110
Anmeldedatum : 16.02.16
Ort : Wo immer ich sein will!

Info
Kopfgeld:

BeitragThema: Re: Stadt   Mi Jan 11, 2017 2:49 pm

Es dauerte nur weinige Momente, bis Undyne die Situation überblickt hatte. Drei Männer mit Fackeln standen vor dem Laden und amüsierten sich Königlich über das nun lichterloh brennende Gebäude. Wütend über diesen sinnlosen Akt der Gewallt und auch traurig über die Geringschätzung von Leben und Eigentum anderer, rannte Undyne auf die drei Männer zu. Das viele Menschen panisch und auch verängstigt an ihr vorbei rannten, behinderte die junge Marinesoldatin natürlich sehr. Sie wollte den Menschen ja nicht unnötig weh tun. Was soll der Scheiß? brüllte die Fischdame den Männern entgegen und die auf sie zulaufenden Passanten schienen daraufhin Platz zu machen. Grinsend über diesen kleinen Gang begann Undyne so schnell sie konnte auf die drei Männer zu zu rennen. Diese blickten erst verwundert auf die Fischdame, bekam es aber schnell mit der Angst zu tun. Und begannen ihrerseits vor dieser davon zu laufen. Noch im vollen lauf hörte Undyne wie Bailey nach ihr rief, jedoch konnte sie momentan einfach nicht zu ihr gehen. Diese drei Männer hatten das Feuer gelegt und deshalb wollte Undyne sie auf jedenfall schnappen. Da diese aber recht schnell rennen konnten musste Undyne umdisponieren und lies ihren Speer einmal rotieren, so das sie ihn werfen konnte. Mit dem Aufschrei Ich hab die Schnauze voll! lies sie ihren Speer, wie aus einer Balista abgefauert, zwischen die Männer knallen. Einer stopelterte über den Speer, ein weiterer wurde von dem Beutel, welcher immer noch an dem Speer hieng, angehauen und der Letzte rannte vor Schreck und Unachtsamkeit mit voller wucht gegen einen Laternenpfosten und Nockte sich selbst aus. Leicht schmunzelnd über die Dummheit der Drei und ihren Erfolg lief Undyne jetzt etwas ruhiger auf die am Boden liegenden Männer zu. Im Namen der Marine, seid ihr drei wegen Brandstiftung verhaftet. waren ihre triumpfierenden Worte. Als Undyne den aufschrei einer Frau hörte Was macht das Mädchen da! Erschrocken drehte sich Undyne um und erkannte Bailey, welche viel zu nah am brennenden Haus stand. Mit geweiteten Augen erkannte sie, das es Bailey anscheinend gar nicht bewusst war in welcher Gefahr sie sich befand. Noch während Undyne losspurtete sagte sie, eher zu sich selbst Wieso steht sie da wie angewurzelt rum? Gerade als ein Balken anfing umzustürzen, erreichte Undyne Bailey und konnte sich so schützend vor sie stellen. Mit einem Lauten krachen schlug der Balken auf Undynes Rücken ein, gefolgt von einem leisen aber beständigen Zischen. Schmerzerfüllt brüllte Undyne kurz auf, während sie sich dem Balken entgegenstämmte und es gerade so schaffte diesen zur Seite gleiten zu lassen. Kaum war der Balken von ihrem Rücken gerutsch, verstummte das Zischen. Jedoch war Undynes Shirt an ihrem Rücken komplett verbrannt und auch die Bandagen waren stark angesengt. Mit einem eher kraftlosen und leicht ungehaltenen Verflucht, ich sagte doch du solltest warten. schnappte sich Undyne Bailey und rannte mir ihr auf den Armen ein kleines stück von dem brennenden Gebäude weg. Sie konnte Bailey jedoch nicht wie geplant sanft absetzten, da sie selbst kaum noch Kraft hatte und so mit ihm in den Armen stolperte und sich der Länge nach auf den Boden legte. Bailey landete nur wenige Zentimeter vor Undyne auf dem Boden. Mit letzter Kraft versuchte Undyne sich aufzurichten, als die drei Männer wieder auftauchten und richtig dreckig zu Lachen begannen. Verflucht sollt i... weiter kam Undyne nicht mehr, da einer der Männer sie mit einem Hammer ins Land der Träume schickte.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Bailey

avatar

Anzahl der Beiträge : 28
Anmeldedatum : 09.05.16

BeitragThema: Re: Stadt   Do Jan 12, 2017 8:33 pm

Wie konnte diese Fischmenschenfrau nur so verdammt schnell sein? Entdeckt hat man sie immer noch nicht, so fasziniert vom alles verschlingendem Feuer war man, dass man auch gar nicht bemerkte, wie sich der Balken vom Vordach löst und droht auf einen hinab zu stürzen. Flammen, Explosionen, Feuerwerk. Das ist seine Welt. Plötzlich spürte er einen Ruck an sich, schaut mit den großen, verschieden farbigen Augen seine neue Freundin an, die unter Schmerzen diesen riesigen Balken hielt, welchen er nicht einmal hätte anheben können. Man packt diesen beiseite, mault ihn an und schnappt ihn sich. "A-aber die haben alle geschrien.... was hätte ich machen sollen?", kaum hatte er zuende gesprochen, landete Bailey auch schon wieder äußerst unsanft auf dem Boden, nur wenige Meter weiter vom Ort der Rettung.
Was Undyne mit den Männern gemacht hatten, wusste er ja nicht, doch dass sie von einem dieser bewusstlos geschlagen wird, ließ augenblicklich die Panik in ihm aufkeimen. Sekundenschnell schoss bloß ein Gedanke durch sein nicht sehr helles Köpfchen. Flucht. Nichts wie weg. Der Kerl mit dem Hammer stellt einen Fuß auf Undys verletzten Rücken, sie sprachen miteinander, doch Bailey verstand nicht so recht, was sie sagten. Erneut war er vor Angst wie versteinert, ihm schossen Tränen in die Augen. Dass sein Rucksack voll war mit Feuerwerkskörpern, Sprengstoff und sogar einem Revolver, sowie einer Zwille, daran dachte er gar nicht mehr. Für Undyne kann er nichts tun und das letzte Mal, als er sich gegen jemanden gestellt hat... nunja, die blutige Lippe und das blaue Auge sprachen für sich. Aber weglaufen kann er doch auch nicht!! Da hat er schon jemanden kennengelernt, der ihn mochte und er ließ sie im Stich? Trotz aller elenden Feigheit, das kann er nicht machen. Langsam stand er auf, mit zitternden und schmerzenden Beinen, vom Sturz, blickt die Männer an. Dann spürt man die erste Träne über die blasse Wange kullern und heiteres Gelächter. Die Männer dachten, dass es sich um ein Mädchen handelte, denn sie haben Bailey ja nicht sprechen hören und er sagt auch nichts. Kein plötzlich aufkeimender Mut, allerdings auch kein Weglaufen. Dann kam einer näher und Bailey wich doch einen Schritt zurück. Dass aus den drei Angreifern noch viel mehr geworden sind, hat er nicht mitbekommen und im nächsten Augenblick hat er auch schon einen Leinensack über dem Kopf und seine Sicht war fort. Nutzlos versucht er sich daraus zu befreien, doch es bringt alles nichts. Man spürt, wie man den Boden unter den Füßen verliert, man hob ihn hoch, trug ihn weg. Und das waren nicht die Hände von Undyne, nein. Ekelige, raue Männerhände spürt er an seinem Körper und kann sich nicht wehren. Man schrie nicht, man rief nicht. Auch wenn die Panik groß war, solange sie denken, er wäre ein Mädchen, ist er vielleicht in größerer Sicherheit, als anders. Wie konnte es nur so weit kommen? Was tut man mit ihm? Wo bringt man ihn hin? Auch wenn sich wieder ein Geist aus dem Körper löst, dieser weint, wie Bailey es gerade tat, so kann er doch nichts ausrichten, nicht sprechen und nicht reagieren. Schrecklich.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Undyne

avatar

Anzahl der Beiträge : 110
Anmeldedatum : 16.02.16
Ort : Wo immer ich sein will!

Info
Kopfgeld:

BeitragThema: Re: Stadt   Fr Jan 20, 2017 5:51 pm

Die unsanft entschlafene Undyne lag reglos auf dem Boden. Das einer der Angreifer seinen Fuß auf ihren Rücken stellte, merkte sie nicht. Auch das Tapfere verhalten von Bailey entging Undyne. Einer der Angreifer versuchte Undyne, nachdem Bailey in einem Sack verstaut war, auf die Schulter zu wuchten. Leider musste er nach dem zweiten Versuch aufgeben und rief zwei weitere Männer zur Verstärkung. Und selbst zu Dritt hatten sie mit Undynes 137 kg Körpergewicht ganz schön zu kämpfen. Ebenso wurde Undynes Speer und auch ihre Habseeligkeiten eingesackt, es könnte ja was wertvolles dabei sein. Ohne auch nur Teilweise wieder zu Bewusstsein zu kommen, wurde Undyne einfach weggetragen.

Gehe zu: Versteck der Aufständischen
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Gesponserte Inhalte




BeitragThema: Re: Stadt   

Nach oben Nach unten
 
Stadt
Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 5 von 5Gehe zu Seite : Zurück  1, 2, 3, 4, 5
 Ähnliche Themen
-
» Verlassen worden.. Neue Stadt, neuer Typ
» Großstadt Gedicht ich bitte um Hilfe !
» Mirai - constant sorrow
» Straßen der Stadt
» Unterkunftskosten zu niedrig bemessen!! Mehrere Hunderttausend Euro muss die Stadt Köln nachträglich an Hartz-IV- und Sozialhilfe-Empfänger zahlen, weil ihnen nach einem Urteil des Bundessozialgerichts bisher zu wenig Unterkunftskosten für ihre

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Golden Age - RPG :: West Blue :: Trois-
Gehe zu: