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 Stadt

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Undyne

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BeitragThema: Re: Stadt   Mo Jul 25, 2016 2:39 pm

Undyne stand am Bug des kleine Transportschiffes, welches sie nach Trois bringen sollte. Vor fast zwei Wochen ist die Fischfrau aufgebrochen um sich einem Problem zu stellen, für welches die Marineangehörigen von Trois einen Mittelsmann oder eher gesagt eine Mittelffrau brauchen. Leider waren die Befehle, welche Undyne von dem Bote erhielt, in der Ausführung um was für Probleme es sich handelten eher ungenau. Das einzige was sicher zu sein schien war das die Fischmenschen, welche wohl auf Trois lebten, einen Kampf, Aufstand oder etwas ähnliches angezettelt haben oder es noch wollten. Leider wurden die Informationen, welche eher magelhaft waren, während ihrer Überfahrt nicht wirklich mehr. Was zu Undyne leidwesen ihre Situation, rein Stategisch gesehen, nicht wirklich besser machte. Es waren einfach viel zu viele offene Fragen und zu wenige Antworten. Langsam lief das Schiff nun in den Hafen von Trois ein und Undyne überkam ein äusert ungutes Gefühl. Sie kannte dieses Gefühl genau, diese beklemmende enge in ihrer Brust di sie verzeheren will, die lämenden Ketten welche sie zurückhalten wollen und auch den dumpfen Schatten welcher ihren Verstand belegen will. All dies waren anzeichen dafür das sie, aus gutem Grund, Aufgeregt, Nervös und auch leicht Ängstlich war. Jedoch hatte sie keine Zeit sich Sorgen über Dinge zu machen die sie nicht kontrollieren konnte. Und so besonn sie sich auf das wesentlich, das hier und jetzt. Mit einem finsteren Grinsen drehte sich sich um, griff ihren an der Reling lehnenden Speer an welchem auch ihre restlichen Habsehligkeiten befetigt waren und lief in Richtung Stiege. Auf halbem wege kam der Kapitän Undyne entgegen und hielt ihr ihre Marineuniform hin. Breit grinsend sagte er leicht hönisch "Befehl von oben. Sie sollen das tragen, sonst gibt es nur Ärger." Undyne verzog etwas ungehalten das Gesicht und erwiederte nichts. Es war ihr bewusst das sie nichts zu sagen hatte aber diese häßlichen Uniformen konnte sie nicht leiden. Mit einem eher grimmigen Knurren nahm sie dem Kapitän die Uniform ab, warf die Marinejacke über die Schultern und verstaute den Rest in ihrem Beutel. Der Kapitän hatte schon so eine Ahnung das die junge Marinedame so reagieren würde und grinste dashalb nur.
Leicht generft verlies Undyne nun das Schiff und schaute sich ersteinmal im Hafen etwass um. Da es aber hier nícht wirklich etwas zu sehen gab verlies sie diesen recht zügig und begann die Stadt etwas zu durchsuchen. Trois war durchaus eine recht ruhiges Städchen und kaum Loguetown zu vergleichen. Das sich hier Fischmenschen aufhalten sollten konnte Undyne bis zu diesem Zeitpunkt weder bestätigen noch verneine. Da die meisten Menschen direkt wieder kehrt machten sobald sie sie sahen. Es nerfte Undyne sichtlich das hier jeder direkt Angst vor ihr hatte und nicht einmal die Marinejacke daran etwas enderte. Gestresst atmete Undyne einmal tief ein und wieder aus um etwas zu ruhe zu kommen. Immer noch leicht angesäuert murmelte sie "Das nerft jetzt aber echt." vor sich hin. Undyne hatte gar nicht bemerkt das sie inzwischen auf einer Art Marktstasse angelangt war. Zumindest waren hier sehr viele Geschäfte dicht gedrängt, aber auch hier wich man ihr großräumig aus. Wie soll ich diesen ignoranten Menschen helfen? ging es ihr eher beiläufig durch den Kopf. Sie wusste natürlich das ihre Erscheinung ungewöhlich war, jedoch hatte sie sie nie als bedrohlich gewertet. Leicht resignierend sagte sie leise "Dan muss es eben sein." eher zu sich selbst und stellte ihren Speer mit samt Beute an eine Ladenwand. Frustriert zog sie ihre Jacke von den Schultern und streifte sie sich Ordnungsgemäs über. Sie schloss sogar alle Knöpfe, was für sie eher ungewöhnlich war, der Jacke um so mehr wie eine Marinesoldatin auszusehen. Nun sollte es vielleicht leichter werden mit den Anwohnern in ein gespräch zu kommen. Doch auch wenn ie nicht mehr sofort auf abstand gingen wenn sie Undyne erblickten, so taten sie dies sobalt sie ihre Sägezähne sahen. Undyne wollte schon aufgeben und einfach zur Amrinebasis gehen, als sie eine junge Dame in einem grauen Kleid entdeckte Mehr wie schiefgehen kann es ja nicht. ging es ihr sofort durch den Kopf und sie bewegte sich auf sie zu. Mit etwas abstand stellte sich Undyne neben das Mädchen und schaute ebenso wie diese durch das Schaufenster. So freundlich wie sie konnte sagte Undyne "Das ist aber ein schönes Kleid, findest du nicht?" und hoffte einfach das das Mädchen nicht gleich schreiend wegrennen würde. Mit einem freundlichen Lächeln auf den Lippen griff Undyne in ihren Beutel kramte ein paar Sekunden und zog zwei chokoriegel aus diesem hervor. Einem öffnete sie ohne groß nachzudenken mit den Zähnen und steckte ihn sich in den Mund, während sie den anderen dem Mädchen hin hielt und freundlich "Willst du auch einen?" fragte. Mit einem freundlichen lächeln wartete sie auf eine Reaktion des Mädchens und hoffte ganz inständig das diese nicht panisch wegrennen würde.
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Bailey

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BeitragThema: Re: Stadt   Mo Jul 25, 2016 11:09 pm

Eine Gestalt baute sich neben Bailey im Schaufenster auf, welche er zunächst lediglich durch die Spiegelung betrachtet. Und dann sprach diese scheinbare Frau auch noch mit ihm. Es war eindeutig eine Frauenstimme, doch bei der Körpergröße schien es beinahe unmöglich. So drehte Bailey leicht, ganz leicht den Kopf etwas und sah mehr aus dem Augenwinkel zu der fremden Frauengestalt hinauf, kurz schluckend. Oha. Er nickte ersteinmal, auf die Frage hin. Natürlich war das Kleid schön, sonst würde er es sich ja auch wohl kaum so lange ansehen. Nur, was wollte diese Marinegestalt? Denn die Jacke ist ihm inzwischen ebenfalls aufgefallen. Bislang hat er keine Probleme mit der Marine gehabt, allerdings hat er sich bisher auch nie außerhalb der Feuerwerksinsel aufgehalten, auf der sowieso keine Marinepräsenz herrschte. Und es handelte sich definitiv auch nicht um eine Menschenfrau, was Bailey nur erneut das Blut in den Adern gefrieren ließ. Ihm ging es nicht darum, ob sie ein Fischmensch war oder nicht, er hatte einfach vor beinahe allem und jedem Angst, vorallem wenn man ihm so nahe trat und aus dem Nichts mit ihm spricht. Das kennt er gar nicht. Nun, da die Fremde in ihrem Beutel etwas kramte, suchte er mit seinem Blick blitzschnell Möglichkeiten zur Flucht, denn im Weglaufen war er verdammt gut und schnell. Es gibt Mittel und Wege und plötzlich hielt man ihm etwas entgegen, sodass er deutlich sichtbar in sich zusammen zuckte. Erschrocken, aber wie. Hoffentlich war der Satz, den er dabei gemacht hat, nicht all zu groß. Inzwischen hat Bailey seinen Kopf gänzlich zu der Fremden gedreht, diese ausgiebig betrachtet. Nun, er war gerade eher versteinert als bereit, fortzulaufen, sollte es wirklich brenzlig für ihn werden, die schmalen Hände auf die Riemen des Rucksacks, auf seinen Schultern gelegt.
Vielleicht gab das Mädchendasein ihm mehr Sicherheiten, daher würde er auch nicht die Stimme erheben, wenn er es nicht eindeutig musste. Langsam und etwas zitternd, streckt der junge Mann also die Hand nach dem vermeindlichen Schokoriegel aus, doch die Fremde schien diesen ja sofort in sich zu stopfen, da wird schon nichts dran sein, oder? Außerdem hatte er doch schon länger nichts in den Magen bekommen, also griff er endlich zu. Mit flinken, schmalen Fingern wurde das Papier entfernt, nicht ganz so grob wie die Fremde es tat. Und auch das Abbeißen erfolgte etwas zaghafter, doch schnell merkte er, wie lecker die Schokolade eigentlich ist und biss etwas begieriger ab. Da war die erste Angst auch fast vergessen und die verschiedenfarbigen Augen wanderten wieder zu der seltsamen Frau hinauf. Gegen sie wirkte er fast wie ein Kind, beinahe lächerlich klein für einen fast erwachsenen Mann von neunzehn Jahren.
Endlich schenkte Bailey ihr auch ein zaghaftes Lächeln, wenn ihm auch immer noch etwas mulmig zumute war. Noch schien sie ihn ja sicher für ein kleines Mädchen zu halten, da hatte er häufig noch den Welpenschutz auf seiner Seite. Schnell hatte er die Schokolade auch schon leer, beim Essen unbewusst seinen hautfarbenen Lippenstift verschmierend, der doch wunderbar die aufgeplatzte Lippe verborgen hatte, die nun allerdings wieder rötlich schimmernd, sichtbar wurde. Das Papier knüllt Bailey derweil in seiner Faust zusammen. Wieso gab man ihm überhaupt die Schokolade? War sie am Ende doch vergiftet oder so? Doch hier würde ihm doch niemand nachstellen, man kennt ihn hier doch gar nicht? Langsam aber sicher wuchs das Unbehagen in seiner Brust wieder an, die Fremde sollte schnell etwas sagen, sonst wird er noch verrückt.
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Undyne

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BeitragThema: Re: Stadt   Sa Jul 30, 2016 6:01 am

Es war für Undyne nichts Ungewöhnliches, das man vor ihr Angst hatte. Immerhin war sie zum einen größer als so ziemlich die meisten Menschen, zum zweiten war ihr Körperbau und auch ihre Erscheinung alles andere als normal. So ignorierte sie den kleinen ängstlichen Rückzieher des Mädchens, als sie ihr den Schokoriegel hin hielt. Das diese anscheinend erst einmal an Flucht dachte, konnte Undyne selbst über die Spiegelung im Schaufenster erkennen. Freudig ging ihr Schokolade wirkt bei Kindern eben doch Wunder. durch den Kopf, als die kleine schließlich, leicht zögerlich, nach der Schokolade griff. Mit einem zufriedenen Lächeln beobachtete Undyne das Mädchen, wie sie die Schokolade ass. Langsam ließ sie erneut ihre Hand in ihren Beutel wandern, in welchem ihre Rüstung diesmal leise aber gut hörbar schepperte. Es dauerte ein paar Sekunden, bevor Undyne einen weiteren Schokoriegel und einen fast leeren Tüte mit Trockenfleisch herauszog, was erneut ein leises Scheppern auslöste. Leicht genervt sagte Undyne "Das gibt wieder Kratzer, so ein Mist." leise zu sich selbst und hielt dem Mädchen den letzten Schokoriegel hin. Diesmal drehte sie aber ihren Kopf so das sie die Kleine direkt ansehen konnte und sagte, so freundlich sie konnte Willst du noch einen? Dieser hat sogar eine Nugatfüllung. Während sie auf eine Reaktion wartete, zog sie mit der anderen Hand eine Scheibe vom Trockenfleisch aus der kleinen Tüte. Sogleich steckte sie diese Zwischen die Zähne, lies aber immernoch gut zweidrittel aus ihrem Mundwinkel hängen so das wenn sie auf dem Stück herumkaute. Ohne groß darüber nachzudenken erkannte Undyne das diese Tüte ja die vierte war welche sie seid ihrer Abfahrt verputzt hatte. Da muss ich wohl eine Extratrainingseinheit einschieben, damit die nicht ansetzten. ging es ihr durch den Kopf wobei sie diesen wieder leicht gen Himmel streckte und das Mädchen fast vollkommen vergaß. Ruhig fragte Undyne, als sie sich wieder besann, das Mädchen "Du weißt nicht zufällig etwas über Unruhen hier auf der Insel, oder? ihr war bewusst das es eher Unwahrscheinlich war das ein Kind ihr Informationen geben könnte. Aber immerhin waren Kinder ehrlich, weshalb selbst die wenig Informationen die sie hatten meist hilfreich sein könnten.
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BeitragThema: Re: Stadt   So Jul 31, 2016 2:19 pm

Und für Bailey war es nichts ungewöhnliches, Angst zu haben. Angst beherrscht sein Leben schon seit Jahren, er gewöhnt sich nicht daran, doch es wurde bisher auch nicht schlimmer. Dass etwas in der Tasche der Fremden schepperte, ignorierte er einfach einmal gekonnt und richtet stattdessen die Aufmerksamkeit auf das nächste Stück Schokolade, welches die Fremde aus der Tasche zauberte. Das erste Stück hatte er inzwischen komplett verspeist und knüllte das Papier beiläufig in seinen Rucksack. Eilig wurde genickt, als die die Stimme wieder an ihn richtete, die Hand sofort nach dem nächsten Stück ausgestreckt. Und obwohl er gerade schon etwas aß, knurrte sein Magen augenblicklich sehr laut. Die andere Hand wurde auf den Bauch gelegt und etwas beschämt wieder zu ihr aufgesehen. Sogar das Trockenfleisch, welches die Fischfrau mit ihren furchtbar spitzen Zähnen gerade abbiss, sah im Moment des Hungers einfach köstlich aus. Dabei mag er Fleisch gar nicht so sehr.
Nachdem Bailey das zweite Stück Schokolade ausgepackt und bereits halb verschlang, seine Angst vor der Fischmenschenfrau beinahe vergessen hat, sprach sie jedoch wieder. Unruhen auf der Insel? Kurz zuckt er bloß mit den Schultern und deutete mit der freien Hand in Richtung Hafen, von wo er ja gerade mehr oder weniger erst gekommen ist. Oh man, es wäre soviel einfacher einfach zu sprechen, doch dann wusste die Fremde genau, dass er kein Mädchen war und wie er lernen musste, reagierten viele Leute darauf fast allergisch. Niemand wurde gerne an der Nase herum geführt und der junge Mann tat das eben für sein Leben gerne. Dafür lebt er.
Die zweite Schokolade mit Nougatfüllung war leer, das Papier wurde abermals in den Rucksack gesteckt und zu ihr aufgesehen. Er zögert kurz, doch deutet dann auf ihr Stück Fleisch. "Darf... darf ich auch eins davon?" Eine helle Männerstimme ertönt und verriet ihn. Was konnte im schlimmsten Fall passieren? Man würde ihm eine Reinhauen und ihm kein Stück ekeliges Fleisch abgeben. Mehr nicht. Oder?
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Undyne

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BeitragThema: Re: Stadt   Di Aug 02, 2016 6:08 pm

Es dauerte diesmal nicht lange bevor das kleine Mädchen sich auch bereits den zweiten Schokoriegel nahm. Diesmal knurrte allerdings ihr Magen gut hörbar, worauf sie eine Hand auf ihren Bauch legte. Etwas verlegen blickte sie nun zu Undyne auf und verspeiste nebenher den Schokoriegel. Auf Undynes Frage, ob sie etwas von Unruhen wüsste, zuckte sie nur mit den Schultern und deutete auf den Hafen. Hätte ich den Hafen doch etwas genauer unter die Lupe nehmen sollen. ging es ihr augenblicklich durch den Kopf. Und warum redet die kleine nicht? Hat sie immer noch zu viel Angst? Fragen über Fragen schossen Undyne immer weiter durch den Kopf, so dass sie gar nicht bemerkte das die Kleine zu ihr aufschaute. Erst als sie eher zögerlich "Darf ... darf ich auch eins davon?" fragte reagierte Undyne erst einmal eher automatisch und hielt der kleinen die Tüte hin. Es dauerte ein paar Sekunden bevor Undyne realisierte, das die Stimme so gar nicht zu einem kleinen Mädchen passte und mit dem eher ungewollten Ausruf "Was zum Henker?" einen erschrockenen Sprung nach hinten machte. Ihre Rüstung schepperte hierbei gut hörbar in ihrem Beutel und Undynes Haltung war nun die des Erschrockenen. Mit weit aufgerissenen Augen blickte sie das Mädchen oder den Jungen an und versuchte mit hastigen Blicken ihren Fehler zu erkennen. So sehr sie es aber versuchte, sie konnte keinen Fehler erkennen. Statur: Mädchenhaft. Kleidung: Mädchenhaft. Make-up: Mädchenhaft, bis auf die aufgeplatzte Lippe. Augen und das ganze Gesicht: Mädchenhaft. Stimme: Junge. Bin ich jetzt übergeschnappt. Undyne ging die Fakten immer wieder im Kopf durch und verstand gerade die Welt nicht mehr. Sich langsam wieder fassend konnte Undyne den Blick nicht von dem Jungen im Kleid nehmen und sagte leicht unsicher "Es tut mir leid aber ..." sie schüttelte leicht den Kopf, um die Lilafärbung ihrer Wangen zu unterbinden "... ich hatte dich für ein Mädchen gehalten." Verlegen grinsend und immer noch mit leicht lilanen Wangen, lief Undyne wieder auf den Jungen zu und ging keine Meter vor diesem in die Hocke. Mit einer flinken Handbewegung griff sie nach dessen Unterkiefer und bewegte dessen Kopf leicht hin und her. Sie sah sich die aufgeplatzte Lippe an, lies sein Kinn wieder los und stand zufrieden lächelnd wieder auf. "Deine Lippe sieht zwar böse aus, muss aber nicht genäht werden." sagte sie ruhig und hielt dem kleinen nun die Tüte mit Trockenfleisch hin, damit dieser sich bedienen konnte. "Nimm dir ruhig alles." sagte sie ruhig und fügte freundlich "Ich bin übrigens Undyne Undertale. Und wie darf ich dich nennen?" hinzu.
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BeitragThema: Re: Stadt   Di Aug 02, 2016 7:55 pm

Sein Blick war deutlich unbeeindruckt, als die Fremde so erschrocken ein Stück fort sprang. Eine von vielen, für ihn ganz normalen Reaktionen der anderen Menschen auf ihn. Die verschiedenfarbigen Augen wurden einen Moment lang halb geschlossen, ein fast genervter Blick zierte einige Sekunden sein hübsches Gesicht, denn bevor die Fremde aufsprang, war er gerade drauf und dran, die schmalen Finger in die Trockenfleischpackung zu stecken, die man ihm im nächsten Moment ja erfolgreich vor der Nase weggezogen hatte. Er seufzte schließlich leicht und lächelte sofort wieder süßlich "Brauch dir nicht leid tun, ich kenne es nicht anders." Es konnte ja auch nicht einmal jemand nach dieser Erkenntnis einfach keck grinsen und sagen, hey du bist aber hübsch. Nein, die Reaktionen gingen immer in eine eher negative Richtung, so eben auch leider die jener Fischfrau. Dagegen war Bailey dank dickem Selbstbewusstsein seinem Äußeren gegenüber gewappnet. Kaum etwas konnte ihn wirklich noch verletzen, lediglich physikalische Gewalt tat ihr Übriges. Dann zuckte er jedoch abermals zusammen, als man ihm so plötzlich ins Gesicht griff und dieses nach links und rechts drehte. Zwar glaubte er nicht mehr, dass man ihm Schmerzen zufügen wollte, doch durch diese grobe Behandlung konnte immer noch sein Make-Up weiter verschmieren, denn die aufgeplatzte Lippe war nicht alles, was der junge Mann damit zu verbergen versuchte. "Halb so schlimm. Hab schon mehr einstecken müssen." Uuund das ist nicht einmal wahr. Natürlich hat man ihn immer wieder mit Steinen oder Essen beworfen, getreten, geschlagen. Doch diese letzte Auseinandersetzung war die allerschlimmste von allen, denn es gab einfach alles auf einmal. Doch die Blöße will er sich vor dieser großen Frau nicht geben, daher wurde frech weiter gegrinst. Dann wurde aus dem gut gespielten Grinsen ein ehrliches, denn die Packung Trockenfleisch wurde entgegen gehalten und von Bailey auch sofort genommen. Man gab ihm die Ganze? Wirklich? Sofort steckte er sich davon ein Stück zwischen die Zähne. Es schmeckt nicht soo super lecker, doch es würde den Hunger besser in Schach halten, als es die Schokolade je könnte. Inzwischen ist damit auch jegliche Angst vor der Frau, die sich als Undyne vorstellte, verflogen. "Bailey.", antwortete er ihr kauend. Es war nicht sein richtiger Name, aber irgendwie auch doch. Eindeutig ein Frauenname, doch wie Undyne eben sehr passend festgestellt hat, gab er sich gerne weiblich und als Mädchen, also wieso nicht auch namentlich anpassen? Dass dieser Name auch eine eigentlich ziemlich rührende Hintergrundgeschichte besaß, erzählte er bisher absolut niemandem. Nicht einmal seine Schwester Madison wusste, warum Bailey sich gerade so und nicht anders nannte. "Du bist von der Marine, oder?" Es war schließlich an ihrer Jacke zu erkennen, wenn diese nicht gestohlen war. "Ich habe leider wirklich nichts von irgendwelchen Unruhen mitbekommen. Bin vor zehn Minuten oder so selbst erst auf der Insel angekommen." Das war damit sein erster Kontakt zur Marine. Hoffentlich ließen die Seemänner nicht nach ihm fahnden, weil er sie an der Nase herumgeführt und kostenlos mitgefahren ist.
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BeitragThema: Re: Stadt   Sa Aug 06, 2016 9:21 am

Der junge Mann spielte seine aufgeplatzte Lippe herunter und erklärte das er schon mehr hätte einstecken müssen. Ich hab hier also ein ganz harten Hund von mir. Ging es Undyne bei seiner Bemerkung durch den Kopf. Sie konnte sich ein Grinsen, welches ihre Zähne zeigte nicht unterdrücken. Der Junge war ihr sympathisch, er war anders, fast so wie sie und deshalb mochten ihn die Menschen anscheinend nicht. Als sich der Junge nun die Tüte mit dem Trockenfleisch nahm konnte Undyne erkennen, das es ihm bisher nicht leicht gemacht wurde. Er steckte sich fröhlich ein Stück Trockenfleisch in den Mund und fing an auf diesem herumzukauen. Mit vollem Mund stellte er sich als Bailey vor und sie konnte sich ein weiteres freches Grinsen nicht verkneifen. Schön dich kennen zu lernen, Bailey. gab Undyne immer noch grinsend von sich. Es war ihr klar das der Name wahrscheinlich nur ausgedacht oder ähnliches war, aber wenn er so genannt werden wollte, wollte sie ihm den Gefallen gerne tun. Gerade als Bailey nun erklärte, das er selber erst vor ein paar Minuten auf die Insel gekommen war, liefen ein paar wirklich mies gelaunte Seeleute auf die Einkaufstrasse. Undyne stand zwar mit dem Rücken zu diesen, konnte ihre lautstarken Beschwerden trotzdem gut hören. Beschwerden wie Wo ist diese falsche Schlange. oder Findet die Zechprellerin. waren da noch die Harmlosesten. Ein ungutes Gefühl überkam sie, so als ob sie gleich in eine Sache verwickelt wird aus der sie sich lieber herausgehalten hätte. Dafür war es nun leider aber zu spät und einer der Seeleute, es waren insgesamt fünf, entdeckte Bailey welche mit der Fischfrau sprach. Ohne sich über die Konsequenzen Gedanken zu machen liefen die Seemänner wütend auf die Beiden zu und warfen nur so mit Beleidigungen um sich. Für Undyne war es nichts Neues, doch konnte man an ihrem Gesicht erkennen das sie diese Worte nicht kalt ließen. Kaum standen die Männer hinter Undyne sagte ihr Anführer Tritt beiseite Fischgräte, oder muss ich dich erst filetieren? bei diesen Worten drehte sich Undyne mit einem finsteren Grinsen im Gesicht um und fragte so ruhig sie konnte Kann ich den Herren irgendwie behilflich sein? Undyne war zwar gut zwei Köpfe größer als der Anführer, dieser ließ sich aber nicht beeindrucken und spuckte ihr ins Gesicht. Er wiederholte seine Worte diesmal mit mehr Nachdruck und deutlich langsamer Verschwinde du Fischgräte oder ich filetiere dich! Mit ihrer freien Hand wischte sich Undyne die Spucke aus dem Gesicht und blickte den Mann nun extrem grimmig an. Der Mann fügte noch ungehalten Ich hab nur etwas mit der Schlange hinter dir zu klären. hinzu und blickte ihr genauso grimmig in ihr Auge. Diese musste einfach breit Grinsen und ihre Zähne zeigen und sagte nun laut und deutlich Nein! Was den Seeleuten wohl so gar nicht befiehl, da einer Anstalten machte nach Undyne zu schlagen. Jedoch kam ihr Anführer diesem zuvor und schlug mit seinem Schwert nach der Fischdame, welche sich keinen Millimeter bewegte. Das Schwert schnitt die Fischfrau zwar nur mit der Spitze, was aber ausreichte um die Marinejacke und auch ihre Haut aufzuschneiden. Undyne spürte wie der brennende Schmerz durch ihren Körper schoss und ihr Blickt wurde deutlich durchdringender. Ein leichtes Knurren war von ihr zu hören als sie mit den Worten Ich hasse diese Jacke zwar, aber zu viel ist zu viel. ausholte und dem Mann mit ihrem Burakkuhanma einen kleinen Freiflug spendierte. Ihr Speer lag dabei die ganze zeit auf ihrer Schulter und die Rüstung schepperte richtig in dem Beutel. Die Männer blickten sich verwundert an und erkannten das sie hier wohl keinen Blumentopf gewinnen konnten. So suchten sie schnell das weite und ließen ihren Kapitän, welcher wohl knapp drei Meter nach hinten geflogen war, einfach auf dem Boden liegen. Mit einem frechen Grinsen drehte sich Undyne nun wieder zu Bailey um und sagte ganz lässig Was für Idioten.
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BeitragThema: Re: Stadt   So Aug 07, 2016 1:36 pm

Naja, wenn sie wüsste. Als einen ganz harten Hund würde man sich selbst nicht bezeichnen, doch er würde auch nicht zugeben, dass er ein verdammter Feigling war. Eigentlich ließ er das immer ziemlich schnell durchblicken, auch wenn es niemals seine Absicht war. Dass diese Frau im nächsten Atemzug sagte, dass es sie freute ihn kennenzulernen, musste Bailey wieder lächeln, auch wenn es etwas zaghaft wirkte. "Danke... geht mir genauso." Noch nie hat sich wirklich jemand gefreut ihn kennenzulernen, denn ein besonders großes Talent von ihm war es, Unglück und Probleme mit sich zu bringen, das sollte Undyne auch gleich schon herausfinden. Noch immer kaut er auf dem Trockenfleisch herum und wollte gerade erneut abbeißen, da hörte er ihm wohlbekannte Stimmen. Ihm fiel förmlich das letzte Stück aus der Hand, als er eben jene Männer entdeckte, die offenbar noch immer unermüdlich nach ihm suchten. Man sah sofort, dass dem jungen Mann das Blut in den Adern förmlich gefror, denn es waren eben jene Männer, bei denen er mitgefahren ist, aber wie immer keinen Berry gelassen hatte, so wie es zuvor ausgemacht war. Bisher ist er so gut und gerne von Alabaster bis hier her gekommen, doch diese Gruppe war deutlich hartnäckiger als die anderen. Ja, mit falsche Schlange konnte man definitiv nur ihn meinen und so verbarg er sich zunächst leicht hinter der Marinefrau, die ihm doch Schutz gewähren musste, ob sie wollte oder nicht. Leise, sodass die Männer ihn nicht hören konnten, flüsterte er zu ihr hoch. "Ouh, die suchen nach mir...", seine Stimme zitterte richtig dabei. Wer weiß, was die mit ihm anstellen würden - gut, Bailey wusste es genau und er würde sicher nicht nur mit einer aufgeplatzten Lippe und einem blauen Auge davonkommen. Dies waren richtige Seemänner eines Handelsschiffes und keine gleichaltrigen Dorfjungen, die noch keinen Tag ihre jämmerlichen Muskeln trainiert hatten. Eigentlich eine ziemlich unfaire Konstellation, doch Undyne nahm die Sache bereits in die Hand. Derweil hatte Bailey die Tüte Trockenfleisch fest umklammert, als fürchte er, diese würde ihm ebenfalls einfach aus der Hand fallen können.
Nachdem die Situation so schnell eskalierte, wie sie sich auch wieder beruhigte, schaute Bailey mit fast offenstehendem Mund zu der Fischfrau hinauf, wie einfach sie sich des Mannes entledigt hatte, als wäre er nur ein Floh. "Das war... unglaublich." Denn Bailey für seinen Teil könnte niemals solche Kräfte entfesseln, seine Vorzüge liegen ganz einfach woanders. Langsam bückte er sich nach dem Fleischstück, das ihm runtergefallen war und wischte mit den schlanken Fingern etwaigen Dreck ab, denn das war ja momentan alles, was er zu essen hatte. Sogleich biss er wieder ab und richtete die großen Augen wieder auf sie hinauf. "Danke eh... für's Verjagen." Er verzog leicht das Gesicht. "Die waren so aufdringlich, da wollte ich einfach so schnell wie möglich weg vom Schiff." Dass er einfach fortgelaufen ist, nach dem Anlegen, musste man der Frau des Gesetzes ja nicht auch noch unter die Nase halten. Nicht, dass man noch weggesperrt werden würde, oder Strafe zahlen. Es war einfach den Spieß mit Worten umzudrehen, solange die Frau nicht die Kehrseite der Medaille kannte, aus der Sicht der Seeleute.
Doch etwas verwundert war er dennoch, dass sie als Marine so einfach kurzen Prozess mit den Männern machen konnte. War das legal? Gut, dass Bailey momentan im Glauben war, seine Verfolgergeister wären auf der Heimatinsel geblieben und unterdrückte damit unbewusst seine noch ziemlich frischen Teufelskräfte. Denn in gerade solchen, absoluten Paniksituationen, löste sich gern der eine oder andere Geist aus seinem Körper und schwebt unkontrolliert daher, was er häufig nicht einmal zu bemerken vermag. Nun wieder viel ruhiger, kaute er weiter. "Ich hätte mir nicht ausmalen wollen, was die mit mir angestellt hätten. Zumal die nicht einmal wussten, wer ich eigentlich bin." Denn die Männer waren im Glauben, ein junges Mädchen dabei zu haben, keinen Betrüger. "Was hast du jetzt vor? Bist du hier um jene besagten Unruhen im Keim zu ersticken?" Bailey konnte richtig gesprächig werden, besonders jetzt, nachdem man ihn beschützt hatte. "Vielleicht könnte ich dich ja ein Stück begleiten, wenn es dir nichts ausmacht. Ich hab die Marine noch nie mit eigenen Augen gesehen." Und bisher hatte er auch keine echte Meinung zu denen, die angeblich die kleinen Leute beschützen sollten. Auf der Feuerwerksinsel hat ihn niemand je beschützt, außer die eigene Schwester.
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BeitragThema: Re: Stadt   Mo Aug 08, 2016 7:55 pm

Undyne konnte nur mit einem breiten Grinsen reagieren, als der kleine Bailey Das war... unglaublich. von sich gab. Das der Junge sich nach dem Stück Fleisch, welches er offensichtlich hatte fallen lassen, bückte runzelte sie leicht die Stirn. Der arme muss aber wirklich hungrig sein. ging es ihr durch den Kopf Kein Wunder das er nur Haut und Knochen ist. Als er dann noch den Dreck von dem Fleisch abputzte wurde Undyne etwas anders. Sie hatte auch schon einige Male gehungert, meist eher ungewollt weil sie die Rationen gestrichen bekommen hatte aber so verzweifelt war sie dennoch nie gewesen. Der Junge meinte nun eher etwas zurückhaltend Danke eh... für's Verjagen. und fügte mit leicht verzogenem Gesicht Die waren so aufdringlich, da wollte ich einfach so schnell wie möglich weg vom Schiff. Was Undyne ein kleinen bösen Blick abverlange. Eher beiläufig streckte sie die Finger ihrer Schlaghand durch, was diese einmal knackten ließen. Der Junge erzählte dann ganz offen weiter, das er den Seeleuten nicht gesagt hatte das er eigentlich ein Junge ist. Was ihm hier wohl zum Glück verholfen hatte, da Seeleute mit Männern oft deutlich härter umspringen wie mit Frauen. Leider hatte Undynes verhasste Marinejacke und ihr geliebtes Tanktop nicht so viel Glück. Als der Junge sie gerade fragte, was Undyne jetzt vor hatte, lies diese Ihren Speer zu Boden sinken. Der Beutel an dessen Spitze schepperte wieder und Undyne kniff etwas genervt die Augen zusammen, da sie erkannt hatte das die Polsterung verrutscht war. Vorsichtig lehnte sie diesen nun gegen das Schaufenster, welches gefährlich knirschte und sagte beiläufig Ich werde jetzt was essen. Dann kann ich besser denken. Unterdessen zog sie ihre Marinejacke, welche jetzt etwas Blut abbekommen hatte, aus und packte diese mit den Worten Dafür bekomme ich sicher wieder was zu hören. erstmal in ihren Beutel. Fragte Undyne nun noch ganz frech ob er sie begleiten dürfte, worauf sie nach dem Trockenfleisch in seiner Hand griff. Hier erkannte sie erst, das seine Hand im Vergleich zu ihrer, wie die eines Kindes war. Sie konnte seine Hand mit ihrer fast komplett umschließen, was doch eher ungewöhnlich für einen Jungen war. Aber was war an ihm eigentlich nicht ungewöhnlich weshalb sie nur Grinste und das dreckige Stück Fleisch in den Müll warf. Als ob sie mit einem Kind redete, sagte sie nun Man isst nichts das auf dem Boden lag! und sogleich an ihrem geliebten Tanktop herum zupfte. Das ist wohl hin. flüsterte sie eher zu sich selbst als zu Bailey und zog dieses kurzerhand über den Kopf. Hierbei kam eine Bandage zum Vorschein, welche über ihre Oberweite verlief und an der rechten Flanke einen leichten roten Flecken aufwies. Diese hatte Undyne jedoch bereits fast vergessen, weshalb sie diese auch vorsichtig wieder etwas zurechtrücken musste. Ein schneller griff in ihren Beutel und ein bauchfreies T-Shirt wurde scheppernd herausgezogen und übergestreift. Nun blickte sich Undyne suchend um und fragte Wo kann man den hier etwas zwischen die Zähne bekommen? wobei sie wusste das Bailey ihr bei der Suche wohl keine Hilfe sein würde. Schließlich war er nur wenig länger hier als sie selber und wusste wohl auch nicht wo es hier etwas zu essen gab. Aber vielleicht würde der Junge sie ja überraschen und er hatte während seines Aufenthalts bereits ein Restaurant entdeckt.
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BeitragThema: Re: Stadt   Mo Aug 08, 2016 10:11 pm

Ihr Blick schien ein wenig merkwürdig zu sein, als er das Fleisch wieder vom Boden aufhob, doch Bailey ist nicht sonderlich wohlhabend aufgewachsen und war froh, wenn es überhaupt essen auf dem Tisch gegeben hatte. Doch etwas fragend wurde sein eigener Blick, als man seine Hand plötzlich festhielt, als er doch erneut abbeißen wollte. Man nahm ihm einfach das Fleischstück ab und warf es fort. "H-hey... das wollte ich noch essen! Das war doch noch gut. Drei-Sekunden-Regel! Solange ist es noch nicht kontaminiert und dadurch essbar." Das war jedenfalls ein Spielchen zwischen ihm und Madison, seiner Schwester. Bailey fand es gar nicht witzig, dass er nicht aufessen durfte, die Empörung darüber war sogar so groß, dass er sich nicht einmal daran störte, dass Undyne sich hier einfach umzog, auch wenn sie ja noch eine Bandage trug. Normalerweise war er ja jemand, der gerne alles mögliche kommentierte, aber diesmal nicht. Auch, was immer in ihrer Tasche klapperte, machte ihn dann und wann neugierig, doch viel zu schnell ließ er sich ablenken und hatte dann etwas ganz anderes im Kopf. Dann ging es allerdings auch schon wieder um's Essen und nicht mehr ihre zerstörte Kleidung, sodass er sich wieder zu Wort meldete. "Als ich vom Hafen hergekommen bin, habe ich einige Orte gesehen, wo man essen könnte. Ein paar Spelunken und ein eher nobles Restaurant, aber das ist sicher auch so teuer wie es aussieht. Und ich... habe kein Geld mehr übrig." Das sollte die Fischfrau ja inzwischen auch mitbekommen haben. Sonst hätte er die Seemänner bezahlen können, sich etwas zu Essen holen und sogar das hübsche, gelbe Kleid kaufen können, vor dessen Schaufenster sie noch immer standen. Bailey lächelte inzwischen sogar wieder und hat die restlichen zwei Trockenfleischstreifen in der Tüte, die er zuvor von Undy bekam, im Lederrucksack verstaut. Für ganz schlechte Zeiten, die waren sicherlich noch ein paar Tage haltbar. Damit hätte er sie jetzt auch sicherlich überrascht, aber hey, es ging um Läden. Ob sie Nahrungsmittel oder Kleidung verkauften, es gingen Waren über die Theke und sogleich hatte es einen ganz neuen Stellenwert für Bailey. Und so groß war dieser Ort auch nicht, dass er die Gasthäuser nicht wiederfinden könnte. Ein paar davon waren sicherlich auch reine Kneipen, das konnte er jetzt nicht so schnell unterschieden haben, doch er wusste eben genau, was er durch die typischen, großen Schaufensterscheiben gesehen hat. Essende und trinkende Leute. Einfaches Spiel. Kurz wurde der Rucksack zurecht gerückt, dann deutete er mit dem Finger in die Richtung. "Von dort bin ich gekommen. Uhm... darf ich denn nun mitkommen?" Schließlich hat Undyne das bisher weder eindeutig bestätigt, noch abgelehnt. Auch wenn er das sonst gerne tat, bei ihr traute er sich einfach nicht, sich selbst einzuladen. Sie war einfach soviel größer und definitiv stärker als er, sie ließ sich auch bestimmt nicht so einfach austricksen. Dann lieber noch einmal beiläufig fragen, schließlich hat sie ihm auch das runtergefallene Stück abgenommen und es entsorgt. Das ist sie ihm also schuldig! Mit diesem Gedanken machte er ein paar Schritte in die Richtung und wartete, bis die große Frau ihr Hab und Gut beisammen hatte und ihm folgen würde, wenn sie denn wollte.
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BeitragThema: Re: Stadt   Mi Aug 10, 2016 8:19 pm

Ohne das Undyne eine Antwort erwartet hatte fragte sie, wo man hier was essen konnte. Sie wusste ja das Bailey, wie sie selbst auch, sehr kurz hier war. Doch hatte er tatsächlich ein Restaurant gesehen und wusste sogar noch wo dieses in etwa lag. So beantwortete ihre Frage mit den Worten Als ich vom Hafen hergekommen bin, habe ich einige Orte gesehen, wo man essen könnte. Ein paar Spelunken und ein eher nobles Restaurant, aber das ist sicher auch so teuer wie es aussieht. Und ich... habe kein Geld mehr übrig. Diese Worte zauberten Undyne ein glückliches Lächeln auf ihr Gesicht und ohne es zu merken leckte sie sich über die Lippen. Als sie nun sah wie Bailey das Trockenfleisch in seinen Beutel packte, mischte sich ein Grinsen unter ihr Lächeln. Da ihr der Gedanke So sorgt man für schlechte Zeiten vor. durch den Kopf schoss. Es überraschte sie schon, das der Junge so vorausschauend war und auch seine Beobachtungsgabe war beeindruckend. Mit einer einfachen Handbewegung rückte er nun seinen Rucksack zurecht und zeigte mit den Worten Von dort bin ich gekommen. Uhm... darf ich denn nun mitkommen? in die Richtung aus der er gekommen war. Er lief bereits los, als Undyne ihren Speer griff und diesen, fast schon angeberisch, einmal über den Kopf kreisen lies bevor er dann mit einem dumpfen Schlag und einem hellen Scheppern auf ihrer linken Schulter landete. Mit zwei großen Schritten hatte sie Bailey auch gleich eingeholt und sagte Dan wollen wir uns mal den Bauch voll schlagen. Mit diesen Worten griff Undyne Bailey einmal um die Hüfte und hob diesen mit einem kleinen Und hopp! auf ihre rechte Schulter hoch. Für Undyne war der Junge fast wie ein Spatz auf der Schulter. Nun hatte Bailey wohl einen eher seltenen Blickwinkel auf die Welt um ihn und Undyne hoffte einfach ihn nicht all zu arg mit dieser Aktion erschreckt zu haben. Mit den etwas scherzhaft gemeinten Worten Wohin soll die Reise gehen, mein Kapitän. setzte sie sich in die Richtung, in welche er vorher gedeutet hatte in Bewegung. Sie würde einfach seinen Anweisungen folgen, da er ja wusste wohin sie zu gehen hatten. Das dabei ihre Rüstung immer wieder neben Bailey leise bei jedem Schritt schepperte, war momentan eher nebensächlich da die Aussicht auf ein Festmahl viel verlockender war.
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BeitragThema: Re: Stadt   Mi Aug 10, 2016 8:56 pm

Bailey war eben nicht nur schwach und zerbrechlich, auch wenn er nach außen hin gern diesen Anschein machte. Das ist mitunter sicherlich auch ein Teil seines Talentes zu Lügen, denn dieses Selbstbild aufzubauen und dann eben doch mit positiven Talenten glänzen zu können, macht eben diese nicht besonders ungewöhnlichen Fähigkeiten plötzlich doch zu etwas außergewöhnlichen. Zunächst hörte er noch einmal das Scheppern ihrer Tasche, wobei auch abermals die Neugier in ihm aufkam, was da eigentlich drin steckt. Gerade wollte er sich diesbezüglich noch zu ihr umdrehen, da spürte er einen Ruck an seinem Körper und im eigenen Kopf die aufkeimende Panik - aber als sich Bailey nun auf ihrer Schulter wiederfand, wich der Schreck einem fast erleichterndem Lachen. "Mach sowas nicht einfach!!.... Warn mich doch vorher." Erschrocken hatte er sich wirklich sehr, doch von hier oben hatte er einen nie zuvor dagewesenen Ausblick und war dabei auch noch mobil unterwegs. Nur vorsichtig hielt er sich mit einer Hand irgendwie zwischen Kopf und Schulter fest, sodass er nicht doch plötzlich noch hinunterfallen konnte. Aber ansonsten fühlte er sich hier oben definitiv sicher, es gab wahrscheinlich gerade keinen noch geschützteren Ort für ihn, außer auf Undynes Schulter. "Davorne musst du nach links und dann noch ein ganzes Stück weiter. Ich bin den Weg gerannt, da wirkte er noch viel weiter..." Schließlich hatte er ja versucht sich vor seinen Verfolgern in Sicherheit zu bringen. Da dieser Weg in einem relativ normalen Schritttempo doch etwas dauerte, schaute er also noch einmal zu ihrer Tasche rüber, die an dem Speer baumelte, der ebenfalls verdammt schwer aussah. Er selbst könnte diesen wohl nicht einmal richtig anheben. "Was schleppst du da eigentlich alles r herum? Soll das eine längere Reise werden?" Nach einigen Minuten hatte sich der junge Mann schon wirklich so sehr auf ihrer Schulter entspannt, dass er sogar ein Bein über das andere schlagen konnte und dabei noch verdammt selbstbewusst aussah. Ja, hier gefiel es ihm richtig gut. Sogar den Kopf konnte er stolz erhoben halten, den Wind um die Nase spüren und auch einfach mal über alle anderen Leute, die ihnen entgegen kamen und blöde schauten, hinweg sehen. Kommentaren und Beleidigungen prallten sowieso meist an ihm ab, solange es ihm nicht schlecht ging, doch hier oben fühlte er sich gerade, als könnte ihm niemand etwas je wieder anhaben. Schließlich deutete er wieder mit dem Zeigefinger auf ein Straßenschild. "Und dort müsste es gleich um die Ecke sein. Es ist zwar nicht das ganz noble, teure, aber wir sollten trotzdem gut satt werden." Wir. Dass er das wirklich einmal so sagen konnte, auch das fühlte sich wunderbar an und ließ ihn innerlich wachsen.
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BeitragThema: Re: Stadt   Mo Aug 15, 2016 6:51 pm

Undyne lief wie ihr geheißen wurde und bog links ab und lief die Straße breit grinsend entlang. Das viele der Passanten sie eher ungläubig anstarrten ließ sie momentan vollkommen kalt. Sie hatte einfach zu viel Spaß mit Bailey und auch wenn sie wusste, das sie die kleine nicht ewig um sich haben würde, so wollte sie die Zeit einfach genießen. Der Aufstand lief ihr schließlich nicht weg und momentan schien es auch eher friedlich zu sein, weshalb sie sich auch etwas Spaß gönnen konnte. Als nun die Stimme von Bailey erklang, welche neugierig Was schleppst du da eigentlich alles herum? Soll das eine längere Reise werden? fragte, konnte Undyne sich ein kleines Lachen nicht verkneifen. Sie hatte ihr Reisegepäck schon so lange bei sich, das sie dieses fast nicht mehr bemerkte. Jedoch musste es für alle anderen doch eher ungewöhnlich und vielleicht sogar leicht verstörend wirken. Eigentlich sollte ich einer neuen Kompanie zugewiesen werden. Doch in letzter Sekunde haben die da oben meine Befehle geändert. Und nun schleppe ich mein ganzes Hab und Gut mit mir rum. Kleidung, Börse, Hanteln, Arm und Beingewichte, die Reste meiner Notration und meine Rüstung, welche meine Vorgesetzten am liebsten einschmelzen wollen. Undyne wusste nicht, warum sie ihm dies so offen erzählte, aber sie hatte nicht das Gefühl das von dem Jungen Gefahr aus ging. Er war eher wie ein Kind, welches seine Eltern verloren hatte und neugierig einfach mal überall herumlief und die Leute ausfragte. Als er schließlich auf ein Straßenschild deutete und selbstbewusst Und dort müsste es gleich um die Ecke sein. Es ist zwar nicht das ganz noble, teure, aber wir sollten trotzdem gut satt werden. sagte, hätte Undyne am liebsten einen Freudensprung gemacht, da sie endlich wieder etwas Anständiges zwischen die Kiefer bekommen würde. Doch noch lieber sagte sie Aye aye, meine Kapitänin. was die Passanten nur noch verblüffter dreinblicken lies. Deren Gesichter waren momentan für Undyne mehr wert als alles Gold der Welt, sie waren einfach unbezahlbar. Kaum war Undyne mit ihrem Spatz um die Ecke gebogen erblickte sie auch schon das Restaurant. Von außen wirkte es wie eine gut bürgerliches Gasthaus, was Undynes Herz höher schlagen lies. Gutes und vor allem reichliches Essen zu einem bezahlbaren Preis, da lachte ihr Herz, ihr Magen und auch ihr Geldbeutel. Unbewusst beschleunigte Undyne ihren Schritt leicht, passte dabei aber instinktiv auf das sie Bailey mit ihrer rechten Hand stabilisierte damit dieser nicht herunter fiel. Kurz vor der Gaststätte sagte Undyne freundlich Jetzt muss die Kapitänin, leider erstmal das Schiff verlassen. Mit diese Worten kniete sie sich hin und half Bailey vorsichtig von ihrer Schulter herunter. Sie bot ihm ihr rechtes Bein an, damit er dies wie eine etwas größere Treppenstufe nutzen konnte und so das Verletzungsrisiko für ihn minimiert wurde. Als nun Bailey von ihrer Schulter herunter war, nahm sie ihn bei der Hand und betrat die Gaststätte. Kaum eingetreten kam ihnen schon ein Kellner entgegen und fragte Ein Tisch für zwei? was Undyne mit einem freundlichen Ja. beantwortete ehe sie frech grinsend noch Für mich und meine kleine Freundin. hinzufügte. Der Kellner blickte Bailey etwas skeptisch an, brachte sie aber ohne Umschweife zu einem Tisch und gab ihnen eine Speisekarte. Ehe er die Beiden vorerst verließ und Undyne sich leicht zu Bailey beugte. Leise flüsterte sie ihm Wenn du nichts sagen willst, kann ich gerne für dich bestellen. zu und fügte noch frech Falls du dein süßes Mädchen-Bild nicht kaputt machen willst. hinzu. Sie hatte ja schon selbst erlebt, wie er versucht dieses Bild aufrecht zu erhalten und so wollte sie ihm dabei gerne etwas unter die Arme greifen.
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BeitragThema: Re: Stadt   Mo Aug 15, 2016 8:58 pm

Huh? Wieso sollten ihre Vorgesetzten ihre Rüstung einschmelzen wollen? Doch da fragte er nicht noch einmal explizit nach, er war schon froh, dass man ihm einfach ohne weiteres soviel Information preisgab und nahm diese mit einem Nicken entgegen. Das war wirklich schon sehr interessant, so jemandem wie Undyne ist er noch nie begegnet. Was sie da alles mit hatte, das musste verdammt schwer sein, sie aber auch besonders stark, immerhin saß Bailey wie eine Königin auf ihrer Schulter und konnte alles überblicken. Fantastisch. Ein leises Kichern kam von ihm. Kapitätnin. Irgendwie macht es ihn gleich noch stolzer, wenn man ihn so nannte, es war ein sonderbares Gefühl. So befreiend. Ohne Vorurteile, ohne Gelächter einfach das sein, wonach man sich fühlte. Das war richtig. Als sie schließlich etwas schneller wurde, musste sich Bailey auch gleich etwas besser festhalten, doch fallen konnte er wohl kaum. Es ging nun wieder bergab für ihn und er durfte auf ihr Bein steigen, damit er wieder festen Boden unter den Füßen hatte. Das Angebot wurde selbstverständlich angenommen, bis er wieder selbst stand, zu ihr hoch grinsend. "Vielen Dank." Das ist auf jedenfall ein einzigartiges Erlebnis gewesen und machte ihn wirklich glücklich, ohne dass er es vorspielen musste. Gemeinsam traten sie ein. Dass man dabei seine Hand hielt, war zwar etwas merkwürdig, aber er würde diese auch nicht zurück ziehen, so fühlt er sich wenigstens noch etwas beschützt und musste sich keine Gedanken machen. Natürlich schaut der Mann bei dem Empfang komisch, wie soll es auch anders sein? Man nannte ihn kleine Freundin, fast hätte er vor Freude gequietscht. Kaum war man von der Heimatinsel weg, schien es doch endlich besser für ihn zu werden. Diese Frau behandelte ihn ganz anders, als er es bisher kannte, er fühlte sich nach langer Zeit mal wieder richtig wohl in der eigenen Haut. Am Tisch setzte er den Rucksack ab und schob ihn unter den Stuhl, auf den sich Bailey anschließend setzte. Man flüsterte ihm zu und er beugte sich ebenfalls etwas vor und flüsterte zurück, auch wenn er zwischenzeitlich erneut vor Aufregung leis kichern musste. "Total gern, wenn du mein Spiel mitspielen willst." Der Kopf wurde leicht schief gelegt und die hellen Haare aus dem Gesicht gestrichen. "Bin ich nicht so auch schon ein süßes Mädchen?" Zunächst versuchte er die Ernsthaftigkeit in seiner Mimik zu wahren, als wolle er Undy wirklich weißmachen, dass man diese Meinung anzweifelte. Doch ebenso schnell schlich sich das Grinsen zurück und er setzte sich leicht lachend wieder gerade auf. Der Blick wird in die Karte geworfen, die er schließlich umdrehte und Undy zeigte, was er will. Die Fingerspitze ruhte auf dem großen Obstteller, der eigentlich als Nachtisch oder Beilage angeboten wurde. Doch Obst aß Bailey eben am aller liebsten, es gab einfach nichts besseres. So kam der fleißige Kellner auch bald zurück und schaute die beiden Damen abwechselnd an, sein Blick verriet schon fast etwas Nervosität, denn eine Frau war seltsamer als die andere. Doch solange es zahlende Gäste waren, würden sie auch bedient werden, ganz gleich wie kurios sie auch aussehen mochten. Er fragte nach etwas zu trinken und erneut musste Bailey in die Karte schauen, denn danach hatte er sich gar nicht erkundigt. So kann Undyne auch nicht für ihn bestellen, doch Bailey tat das ja nicht zum ersten Mal. So wurde dem Mann süßlich lächelnd die Karte hingehalten und auf den Orangensaft gezeigt, denn den wollte der junge Mann gerne haben. Nachdem alle Bestellungen aufgenommen und bestätigt waren, huschte er schon wieder davon. Sicherlich würde er heute nach Feierabend seiner Familie erzählen, was für Gestalten an seinem Arbeitsplatz aufgetaucht sind, ganz sicher. Erneut beugte sich Bailey etwas vor, um leise zu sprechen. "Aber ich will auch nicht die ganze Zeit still sein. Auf meiner Reise muss ich schon immer schweigen, weil meine Stimme mich verrät. Und bisher war ich nicht so sicher, ob mich die Seeleute nicht über die Planke gehen ließen, wenn heraus kommt, dass ich nur ein Wolf im Schafspelz bin." Grinsend setzt er sich wieder auf und streicht sich beidseitig die Haare hinter die Ohren. "Ich war noch nie in einem Restaurant, wie diesem hier. Meine Familie hat sich immer für mich geschämt, zumindest meine Eltern. Madison, meine Schwester und mein Großvater haben nie etwas gegen meine Eigenarten gehabt.", begann er nun frei von der Leber zu erzählen. Was war auch schon dabei?
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BeitragThema: Re: Stadt   Fr Aug 19, 2016 10:40 am

Es war für Undyne nicht überraschend das Bailey auf ihren vorschlag einging und sie für ihn bestellen sollte. Als er nun aber, fast schon zu ernst, fragte Bin ich nicht so auch schon ein süßes Mädchen? musste Undyne grinsen und konnte nur Natürlich. sagen. Das Bailey mit dieser Frage wohl eher einen Spass gemacht hatte, erkannte Undyne in der Sekunde als er wieder zu Grinsen begann. Blitzartig schoss Undyne Sie ist auf jedenfall ein Schlitzohr. durch den Kopf, wobei sie selbst ein Lächeln nicht verstecken konnte. Der Blick in die Karte war schnell eledigt für Undyne und das Bailey ihr den Obstteller zu bestellen auftrug passte einfach zu ihr. Das dies ein Nachtisch oder eine kleine Beilage war störte ihn nicht wirklich. Als nun der Kellner kam um die Bestellung aufzunehmen, erschrak der Junge ein wenig. Er hatte sich nichts zu trinken herausgesucht und zeigte so dem Kellner schnell den Orangensaft auf der Karte. Nun wandte sich der Kellner zu Undyne, welche breit grinsend Einen Rubino und die Fleischplatte für mich. Und einen Obstteller für sie, bitte. bestellte. Etwas ungläubisch blickte er erst auf seinen Aufschrieb, da zu Undyne und öffnete den Mund so als wolle er etwas sagen. Entschied sich dan aber dagegen und zog einfach mit den Bestellungen ab. Für den Kellner waren die beiden wohl so die Untypischsten Gäste die er vermutlich jemals hatte. Als sich nun Bailey zu Undyne beugte um ihr etwas zu sagen, spitze diese die Ohren. Er erklärte ihr, das er nicht immer nur still sein wolle, da er dies auf den Schiffen schon viel zu lange sein muss um den Schein zu wahren. Was für Undyne durchaus logisch war, auch wenn sie es selbst nicht unbedingt gut hieß, so war es kein Verbrechen. Bailey begann, ohne das Undyne etwas sagen konnte, zu erzählen. Enscheinend war dessen Kindheit nicht besonders leicht gewesen, genauso wie bei Undyne. Vielleicht konnte sich die Matrosin deshalb so gut in den ausergewöhnlichen Jungen hinein versetzten. Ein eher etwas trauriges Lächeln umspielte Undynes Mundwinkel, als sie an ihre Kindheit, die Rückschläge, Vorurteile und Hassangriffe gegen sie dachte. Diese Zeit war echt nicht leicht für sie und ebenso wenig für ihre Familie. Gerade als Undyne die Stimme erheben wollte, kam der Kellner mit den Getränken, zwei leeren Teller samt Besteck und dem Obstteller. Er stellte alles wie geordert hin und blickte etwas verwundert hinter sich. Ein junger Mann, welchen Undyne auf knapp 20Jahre schätzte, stand wie angewurzelt da und starrte diese wie gebannt an. Jedoch riss der Kellner den Jungen schnell mit einem räuspern und einem etwas generften winken aus seiner Faszination und lies ihn die Fleischplatte auf den Tisch stellen. Das diese Platte eigentlich für drei Gäste gedacht war, konnte man nun richtig gut erkennen. Die beiden verbeugten sich und Undyne sagte knapp aber freundlich Danke, sieht lecker aus. Die zwei Kellner verschwanden schnell wieder, da ihnen die Sache einscheinend noch immer nicht geheuer war. Undyne richtete unterdessen wieder den Blick zu Bailey und sagte, fast schon sabbelnd, Ich wünsche einen guten Appatit. und fügte, während sie sich den Teller voll lud, grinsend Ach und wenn du etwas Fleisch möchtest, bediehn dich. hinzu. Undyne schob sich so gleich das erste Stück Fleiscch in den Mund und ein zufriedenes und glückliches Mhhh. war von ihr zu hören.
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BeitragThema: Re: Stadt   Fr Aug 19, 2016 11:01 pm

Dass Undyne seinen Spaß zunächst nicht so recht verstanden hatte, war ihm gar nicht so bewusst. Das mehr oder weniger erzwungene Kompliment wird mit einem Grinsen und einem Nicken entgegen genommen. So gefiel ihm das. Ziemlich schnell kam dann auch das Essen und die Getränke, die man bestellt hat und ein Grinsen kam erneut über sein Gesicht. Bailey war eigentlich ein ziemlich fröhlicher Typ, der nur viel schlechtes erlebt hat, sich aber nur selten die gute Laune verhageln ließ. Man schnappt sich die Gabel und piekste die erste Erdbeere damit auf, die man fast triumphal in die Luft hielt und dabei zu der Fischfrau sah. "Guten Appetit!! Und auf meine spendable Gastgeberin." Daraufhin wird sich die Frucht in den Mund gesteckt und deren Geschmack richtig genossen. Auch das andere Obst, welches völlig durcheinander alles einmal gekostet werden musste, fand großen Anklang bei ihm. Als man ihm jedoch etwas vom Fleisch anbot, verzog er leicht das Gesicht und schüttelt hastig den Kopf. "Ich mag das eigentlich gar nicht. Das Trockenfleisch vorhin hab ich nur gegessen... weil ich ziemlich lange nichts ordentliches mehr zwischen die Zähne bekommen habe. Und bevor ich verhungern muss, esse ich auch Fleisch." Wieder verschwand ein Stück Melone in seinem Mund und er begann mit der Gabel etwas in der Luft herumzugestikulieren. Aber ich bin auch kein Vegetarier. Ich esse halt nur lieber Dinge, die mir auch anstandlos schmecken. Mir schmeckt zum Beispiel Fi-... Jäh bricht er seinen Satz ab und schaut Undyne fast erschrocken an, peinlich berührt kichernd, will er diesen Moment schnell überspielen. Ja, Fisch aß er dann und wann gerne, doch so sehr er Kerne im Obst hasst, hasst er auch Gräten im Fisch und diese waren eben fast unvermeidbar. Jetzt wusste er nicht mehr so Recht, was er sagen sollte und stopfte sich stattdessen, nicht sehr damenhaft, ein Stück Obst nach dem anderen in den Mund. Kauend wendet er seinen Blick nun auf seinen Teller hinab und schaut Undyne eine ganze Weile lang nicht an. Dann trank er lieber einen Schluck vom flüssigen Obst, seinem Orangensaft, ehe er diesen wieder abstellte und einmal tief durchatmete. "Naaah, so habe ich das nicht gemeint. Ich würde dich nicht essen wollen. Also, weißt du was ich meine?" Bailey konnte sich um Kopf und Kragen reden, was ihn manches Mal nicht gerade in eine bessere Situation brachte. Es wurde abermals im eigenen Essen herum gestochert, ehe er sich wieder etwas zwischen die Lippen schob und dann wieder gemächlicher weiteraß. Diese Portion reichte für ihn allein vollkommen aus, denn der kleine Magen war schnell gefüllt. Dennoch wollte man nicht ein Stückchen übrig lassen und aß wirklich alles brav auf, denn schließlich zahlt die Fischmenschenfrau auch dafür, soviel Anstand besaß sogar der junge Mann im Frauenkleid. Dann wurde nach der Serviette gegriffen, somit sich auch der letzte Rest Lippenstift verabschiedete, der die Verletzung an der Unterlippe noch verborgen hat. Diese hatte die andere ja schon gesehen, das blaue Auge jedoch nicht. Ohne Make-Up sah das auch nicht besonders gut aus, es war eben blau. Hoffentlich habe ich die Stimmung jetzt nicht gekippt. Ich rede immer soviel und so gerne, dass ich mir manchmal selbst nicht bewusst bin, was ich da alles von mir gebe. Weißt du, das war auch häufig ein Grund, wieso man mich geschlagen hat." Und seine Lügen. Davon hat er der Marinefrau zwar noch so gut wie keine aufgetischt, doch er neigt eben schnell dazu, wenn es die Situation verlangte, denn er hat gemerkt, dass auch die Wahrheit einen nicht immer vor Ärger bewahrt, vorallem wenn man diese ungeschickt verpackt.
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BeitragThema: Re: Stadt   Do Aug 25, 2016 5:50 pm

Undyne genoss ihr Essen, genauso wie auch Bailey sein Obst genoss. Offen meinte er das er kein Fleisch mochte, was bei Undyne ein leichtes Lächeln hervorrief. Als er nun noch hinzufügte das er lieber dinge isst, welche ihm wirklich schmecken, wusste Undyne das er ihr gar nicht so unähnlich ist. Als er nun Fisch sagen wollte, brach er mitten im Wort ab und fing an zu kichern und war sichtlich verlegen. Oh, das ist aber wirklich niedlich. ging es Undyne ungewollt durch den Kopf. Sie selbst liebte Fisch, genauso sehr wie Fleisch. Peinlich berührt schaufelte Bailey nun so viel Essen in seinen Mund, das es fast so aussah als wolle er einem Eichhörnchen Konkurrenz machen. Es war für Undyne ein erquickendes Schauspiel, welches sie einfach nicht unterbrechen wollte. Als Bailey nun etwas trank und wieder zu sprechen begann, schnappte sich Undyne ihren Rubino und nahm einen kräftigen Schluck was das Glas fast bis zur Hälfte leerte. Bailey versuchte sich nun etwas krampfhaft zu entschuldigen, was Undyne einfach mit einer Handbewegung, weil sie einen vollen Mund hatte abwunk. Als sie nun den Bissen hinuntergeschluckt hatte, sagte sie grinsend Du brauchst dich nicht zu entschuldigen, ich esse selber gerne Fisch. Und falls du doch mal Appetit auf Undyne bekommst ... sie grinste ihn mit gebleckten Zähnen und einer Zunge, welche über die Zähne glitt, an ... dann würde ich dir raten, es dir zweimal zu überlegen. Kaum hatte sie ausgesprochen konnte sie sich ein leises Lachen nicht mehr verkneifen. Langsam hatte Undyne ihren Teller gelehrt und begann sich erneut Fleisch von der Platte auf den Teller zu schieben, wodurch auf der Platte vielleicht noch Einviertel der Anfangsmenge vorhanden war. Bailey erklärte nun das er einfach gerne redete und sich so oft in Schwierigkeiten brachte, ohne das er es eigentlich wollte. Dies verleitete Undyne dazu ein wenig zu grinsen. Für sie war es nichts Neues, das Menschen oft mit gewallt antworteten, wenn sie etwas nicht verstanden oder einfach angst davor hatten. Etwas nachdenklich faltete Undyne nun ihre Hände vor ihrem Gesicht und über dem Teller Für mich ... sie legte gleich zu beginn eine kleine Denkpause ein ... war es nie wirklich leicht. Ich wuchs unter Menschen auf, welche vor allem Angst hatten was sie nicht verstanden. Durch meine Natur... sie war sich unsicher ob Bailey es verstehen würde und blickte diesem einige Sekunden nachdenklich in die Augen ... das heißt eher dadurch das ich ein Piranhafischmensch bin, bin ich zu einer Killerin geboren. In mir lebt eine teuflische und blutrünstige Bestie die herausbrechen will. leicht traurig lehnte sie sich zurück und blickte beim Weiterreden an die Decke Aus diesem Grund wurde ich von den Menschen in Loguetown auch immer gemieden und auch gehasst. Selbst nachdem ich der Marine betrat wurde es nur bedingt besser. mit einem leichten Grinsen sah sie nun wieder zu Bailey, erhob ihr Glas um mit ihm anzustoßen und sagte Auf die Missverstandenen und Sonderfälle, auf uns! Und mit einem einzigen weiteren Schluck verschwand der Rest ihres Getränks.
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BeitragThema: Re: Stadt   Do Aug 25, 2016 8:10 pm

Es war ihm wirklich zunächst unangenehm, da sie schließlich ein Fisch war und er ja einfach nicht wusste, wie Undyne darauf reagieren könnte und würde. Es hätte wirklich alles passieren können. Vielleicht hätte sie das Essen, mitsamt dem Tisch durch den halben Raum gefegt vor Wut, er kannte sie ja nicht und konnte sie dadurch nicht einschätzen. Schwierig einfach. Und bei ihren nächsten Worten schien er ein wenig fassungslos. Sie aß selbst gerne Fisch?! Ein Kannibale! Dann lachte er wieder leicht, diesmal schlecht gekünstelt und noch immer peinlich berührt - denn mit ihrer Drohung hat sie ihm wieder echte Angst eingejagt, die ihm durch und durch bis in die Knochen ging. "Fischmensch steht für gewöhnlich nicht auf meiner Speisekarte.", wird eilig abgewunken und sich wieder den Resten auf seinem Teller gewimdet. Dass die Marinefrau das gar nicht ernst gemeint und anschließend gelacht hat, machte den Moment aber nicht besser. Erst als sie wieder ruhiger und deutlich ernster wurde, hob er den Blick der verschiedenfarbigen Augen an und konnte ihr wieder ins Gesicht sehen. Ja, dass sie als Fischmenschenfrau eine schwierige Vergangenheit aufzuweisen hatte, besonders unter all den Menschen mit ihren Ängsten und Vorurteile - wovor Bailey auch keinesfalls gefeit ist, besonders er nicht - schien ihm schon fast klar gewesen zu sein. Sein Blick wurde etwas mitleidig und er nickte schließlich. Doch auch bei der Marine? "Ich weiß vielleicht nicht viel über Fischmenschen, aber ich weiß, dass diese deutlich stärker sind, als normale Leute. Und das hat dir bei dem Eintritt nicht geholfen?" Es war beinahe vorhersehbar, dass Bailey dies äußern würde, denn wenn er solche Kräfte hätte, dann würde es niemand mehr wagen, sich über ihn lustig zu machen. Dass man ihn gemieden hat, hat ihn niemals gestört, viel schlimmer war einfach der Spott und Hohn, die Prügelattacken, die er einstecken musste. Hätte man ihn einfach in Ruhe gelassen, wäre er vielleicht nicht so ein Trauerklos geworden, zumindest manchmal. Dann riss sie ihn aus den Gedanken, als sie ihr Glas in die Luft hielt, was der junge Mann ihr schnell gleich tat, wenn auch nur mit Orangensaft. Auch dieser wird damit ausgetrunken, sich dann mit der Serviette den Rest des Lippenstiftes vom Gesicht gewischt, aber eben auch etwaige Obstreste, mit denen er lieber nicht herumlaufen wollte. Als er mit dem Tuch gegen die Wunde kam, die zwar nun schon ein paar Tage alt war, aber immernoch schmerzte, holte er kurz zischend Luft zwischen den Zähnen. Schmerz war für ihn besonders schlimm und er empfand ihn als viel stärker, als es andere taten. Damit hat Bailey einfach Pech gehabt, doch umso größer war auch seine Furcht, weiteren Schmerz einstecken zu müssen. Nachdem das Tuch wieder abgelegt wurde, aufgegessen und ausgetrunken, lehnt er sich etwas auf seinem Stuhl zurück und legt sich eine Hand auf den Bauch. "Puh, ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal sooo gut und sooo viel gegessen habe. Vielen Dank!!", quietschte er nun vergleichsweise fröhlich und grinst sie wieder an. Ja, Essen war einfach etwas wunderbares, jedoch nur, wenn man das nötige Kleingeld hatte, um sich auch die leckeren Dinge leisten zu können. Immer nur Brot und irgendwelches Trockenfleisch war eben nicht so besonders nahrhaft und angenehm. Die Abwechslung macht's. "Mmh, kann ich das irgendwie wieder gut machen?" Nun lehnt sich der Junge im Kleidchen wieder etwas nach vorn und blinzelt sie mit seinen großen Mädchenaugen an. Er hat ja keine Kohle mehr, doch vielleicht gab es ja etwas anderes, was er ihr Gutes tun könnte? Und wenn es einfach noch etwas nette Gesellschaft war, oder ein wenig Hilfe bei ihrem Auftrag mit dem Aufstand, wenn er dies überhaupt durfte.
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BeitragThema: Re: Stadt   Di Aug 30, 2016 6:22 pm

Es war schön für Undyne, das Bailey ihr so ruhig zuhörte. Dies würden nicht viele und vor allem kaum Menschen tun. Sie fühlte sich gleich viel besser und es war als hätte man ihr die Last der letzten Tage von den Schultern genommen. Sie merkte es zwar nicht wirklich, aber auch Monsuta in ihr schien sich ein wenig zu beruhigen. Auch das dieser mit ihr anstieß war ein schönes Gefühl für Undyne. Sie mochte den kleinen Bailey langsam immer mehr, aber nicht wie einen Freund eher wie eine kleine Schwester mit der man über alles reden konnte. Bailey's ungläubige Frage ob ihre Kraft ihr den nicht beim Eintritt in die Marine geholfen hatte realisierte Undyne erst jetzt richtig und so musste sie unweigerlich lachen. Auch wenn es Bailey vielleicht nicht klar war, aber genau diese Kraft machte der Obrigkeit eine heiden Angst und so sagte sie, immer noch leicht lachend Genau diese Kraft war es, welche die Obrigkeit vor Angst zittern lies. Bereits als Kind hatte ich Kräfte die manch ein Erwachsener nicht aufweisen konnte. Während Undyne sprach, merkte sie das Bailey sich ihre Kraft vorstellte und instinktiv wusste sie wie toll sich die meisten ihre Kraft vorstellten. Und so fügte sie ernst und auch ermahnend Wer Kraft hat, muss aber auch die Kraft besitzen diese im Zaum zu halten. Diese Lektion musste ich auf die harte Toure lernen. hinzu. Sie hoffte einfach das Bailey verstand, das Kraft ohne Krontrolle sinnlos ist, da man dann jeden verletzt der einem Wichtig ist. Undyne hatte inzwischen auch fast die gesamte Fleischplatte aufgegessen und wunk den Kellner grinsend zu sich her. Dieser traute sich erst nicht und zeigte ungläubig auf sich, bis Undyne ihr winken mit etwas Nachdruck würzte. Immer noch zögernd kam dieser nun zu ihnen gelaufen und fragte Hat es den Damen gemundet? was Undyne mit einem ungewollten Rülpsen beantwortete. Zwei Faustklopfer auf die Brust folgten, bevor sie Entschuldigen sie. Es war vorzüglich. Die Rechnung wäre nun nett und können Sie bitte die Fleischreste einpacken? sagte. Der Kellner nickte nur kurze und begann den Tisch abzuräumen während sich Bailey den Mund abwischte und ein leises Zischen von sich gab. Undyne wusste aus Erfahrung das offene Lippen oft tagelang weh tun können, auch wenn ihr der Schmerz weniger aus macht. Der Kellner war schnell und hatte den Tisch abgeräumt und war verschwunden noch bevor Bailey damit fertig war sich den Mund abzuwischen, wodurch dieser ihn nicht reden hören konnte. Er war glücklich endlich wieder einen vollen Magen zu haben und Undyne konnte ihm da nur zustimmen. Ja ein voller Magen ist schon etwas Schönes. wobei sie sich schon etwas reumütig über den Bauch strich. Bailey fragte sie nun ganz Mädchenhaft und vielleicht auch etwas zweideutig, wie er ihre Freundlichkeit wieder gut machen konnte. Undyne wurde bei der fragte wieder etwas dunkler im Gesicht und blickte leicht verlegen auf den Tisch. Seine Gesellschaft war viel mehr wert als dieses Essen und so blickte sie Bailey in die Augen und sagte freundlich Leiste mir einfach noch etwas Gesellschaft, ok? und mit einer etwas ernsteren Stimme fügte sie noch Aber versprich mich falls es gefährlich wird, das du dich versteckst. Ich will nicht das du verletzt wirst. hinzu. Mit diesen Worten griff sie etwas beiläufig in ihren Beutel und holte eine kleine Börse hervor. Sie hatte aus dem Augenwinkel den Kellner herbeieilen sehen und machte sich so bereit gleich zu zahlen. Der Kellner stellte ihr das eingepackte Fleisch auf den Tisch und legte ihr die Rechnung, fast schon ängstlich auf den Tisch. Als Undyne die Rechnung sah musste sie erst zweimal blinzeln und sagte dann etwas Ungläubig zu sich 6200 Berry. Stolzer Preis. legte aber ohne zu zögern 7000 Berry auf den Tisch und sagte freundlich Der Rest ist für Sie. Als sie nun die Börse wieder wegsteckte, zog sie im gleichen Ansatz eine kleine Cremedose hervor und reichte sie mit den Worten Hier das betäubt den Schmerz deiner Lippe ein wenig. Bailey, damit dieser sie auf die Wunde an seiner Lippe schmieren konnte. Sie würde seine Lippe nicht komplett taub machen, nur so weit betäuben das der Schmerz nicht mehr stören sollte.
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BeitragThema: Re: Stadt   Mi Aug 31, 2016 6:01 pm

Dass mit großer Macht auch große Verantwortung folgt, darüber hat er wirklich nicht nachgedacht. Aber bei ihm selbst, war es ja auch ein ähnliches Prinzip. Von kleinauf hat er zusammen mit seinem Großvater mit dem Feuerwerk hantiert, das funktioniert nach demselben System. Es kann wunderschön sein, doch gleichzeitig verdammt zerstörerisch. Daher versteht Bailey auch, was Undy ihm damit sagen will und er nickt nur schlicht. Viel dazu sagen kann und will er nicht mehr, denn das Thema schien auch der Fischmenschenfrau nicht so gut zu gefallen, so lässt man es lieber bleiben.
Als der Kellner wiederkam, musste der junge Mann wieder leicht kichern, was er hinter seiner Hand verbarg. Diese Frau war der Wahnsinn, wie sie diese Männer oder überhaupt die Menschen im Raum einschüchterte, das beeindruckt ihn mit der Zeit immer mehr. Nachdem der Tisch abgeräumt wurde, nickte er zustimmend, auf ihre nächsten Worte. Wie toll, er durfte noch etwas Zeit mit ihr verbringen, das freute ihn wirklich, das sah man an seinem Gesicht. Dieses muntere Strahlen gab es nicht mehr wirklich oft bei ihm. "Auf jedenfall. Verstecken und Weglaufen sind meine größten Talente." Genau wie das Hantieren mit hochgefährlichen Materialien und Schusswaffen, aber er wollte es ja auch nicht übertreiben. Ob seine Feigheit wirklich etwas war, worauf er stolz sein konnte, sei dahingestellt, doch Bailey wollte einfach klarmachen, dass sich die Frau einfach keine Sorgen um seine Befindlichkeit machen brauchte. "Ich bin eben nicht besonders mutig.", fügte er schließlich noch etwas leiser und weniger stolz hinzu. Daher eben auch seine verletzte Lippe.
Es wird beobachtet, wie Undyne den großen Betrag an Berry bezahlt, was ihn kurz schlucken ließ. Ja, da macht sich wieder das schlechte Gewissen breit, dass sie unter anderem auch wegen ihm soviel Geld zahlen musste. Aber ändern kann es Bailey nicht, er hatte eben keinen einzigen Berry mehr übrig, den er ihr noch zustecken könnte. So blieb nur seine Gesellschaft, die er erfolgreich angeboten hatte. Dabei fühlt er sich ein wenig, wie ein Escortgirl, doch so schlecht fand er diese Vorstellung gar nicht, soetwas ist sein Ding. Kurz fuhr er zusammen, denn eben noch so in Gedanken versunken, hielt man ihm eine Creme unter die Nase. Nachdem der Kelner verschwunden war, streckt Bailey die Hand danach aus, nahm sie entgegen und roch zunächst erst daran. "Wenn du meinst, dass das hilft..." Die Rückseite eines Esslöffels wird als grober Spiegel zweckentfremdet, so platziert er etwas der Creme auf seiner Wunde an der Lippe. Sicher würde sich die Wirkung erst etwas später entfalten, so schließt er den Tiegel wieder und reicht ihn Undy zurück. "Dankeschön. Ich bin etwas empfindlich, was Schmerzen angeht. Zuerst hat sogar Madison, sie ist meine Schwester, gesagt, ich soll mich nicht so anstellen, bis wir dahinter gekommen sind, dass ich einfach übertrieben empfindlich reagiere." Etwas aus dem Nähkästchen geplaudert, erhebt er sich langsam wieder vom Stuhl. Nun hat er sich auch keine Gedanken mehr darum gemacht, ob ihn jemand reden hören konnte. Das Spiel hat ihm Spaß gemacht, doch ständig in Vorsicht zu leben, tat er ja so schon, da wollte er es nicht auch noch tun, wenn er sich gerade mal wirklich wohl fühlte. Der Rucksack wird wieder aufgesetzt und zur Fischdame gesehen. "Wollen wir zurück in die Innenstadt? Da lässt es sich bestimmt am besten umhören." Das war jedenfalls sein Vorschlag, vielleicht hatte Undyne ja bereits eine ganz andere Idee?
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BeitragThema: Re: Stadt   Mi Sep 07, 2016 7:02 pm

Undyne war beruhigt und verwirrt als Bailey meinte er könnte sich verdammt gut verstecken, weil er nicht viel Mut habe. Jedoch bezahlte sie erst und wartete ab bis Bailey die Creme entgegen genommen hatte. Sie schnappte sich ihr eingepacktes Fleisch und verstaute dieses gerade in ihrem Beutel, bei welchem sie auch gleich mal die Polster ihrer Rüstung zurechtrückte. Noch während sie dies tat, cremte sich Bailey die Lippe ein und bedankte sich bei ihr. Sie wollte schon abwinken als er ihr erzählte, das seine Schwester ihn anfangs sogar wegen seiner Empfindlichkeit aufgezogen hatte. Für sie war Schmerz ein ganz normaler Begleiter auf ihren Reisen, weshalb sie wohl auch so eine hohe Schmerzgrenze hatte. Doch darüber konnte sie sich momentan keine Gedanken machen, da die Polster ihrer Rüstung einfach nicht passen wollten. Aber ihren Beutel auspacken und alles neu einpacken wollte sie auch nicht, weshalb sie etwas genervt aufgab. Bailey war inzwischen auch aufgestanden und hatte seinen Rucksack geschultert. Freundlich fragte er Wollen wir zurück in die Innenstadt? Da lässt es sich bestimmt am besten umhören. was Undyne prompt mit einem Das hört sich nach einem Plan an! beantwortet. Erst jetzt bemerkte Undyne das Bailey gar nicht mehr leise sprach und viele der Gäste die Beiden jetzt tuschelnd beäugten. Mit einem genervten zischen, welches zwischen ihren Zähnen hervor kam, ließ sie ihren Speer zweimal kräftig und gut hörbar, mit der stumpfen Seite, auf den Boden knallen. Es dauerte keine zwei Sekunden bevor es in dem Gasthaus totenstill war. Mit einem, fast schon frechen, Grinsen legte Undyne nun ihren Speer auf die Schulter und sagte Lass uns gehen. Hier drin ist die Luft etwas stickig geworden. Mit diesen Worten lief sie auf den Ausgang zu, während sie an einer recht süßen Bedienung vorbeilief und sich kurz nach dieser um drehte. Es war wohl nicht besonders schwer zu erkennen das diese Undyne gefiel, auch wenn sie wusste das sie wohl keine Chance bei ihr hatte. So konnte sich Undyne beim Verlassen des Gasthauses doch ein leichtes Grinsen nicht verkneifen. Kaum waren sie draußen blickte sich Undyne nach Bailey um und fragte diesen immer noch grinsend Will die Kapitänin wieder an Board kommen? Schließlich hatte sie kein Problem ihn zu Tragen und außerdem ist es für sie ein gutes Training bei welchem sie auch noch Spaß hatte.
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BeitragThema: Re: Stadt   So Sep 11, 2016 2:07 pm

Letztendlich spielte Bailey sein Spiel zwar gerne, aber nicht permanent. Dafür redete er viel zu gerne und das war das Element, welches seine Maskerade bröckeln ließ. Daher störte es ihn in diesem Moment nicht, dass die anderen Gäste zu tuscheln begannen, denn würde er darauf empfindlich reagieren, dürfte er nicht in seinem Aufzug herumlaufen, wie er es immer tat. Das war eben das Risiko. Dass Undyne das gesamte Restaurant zum Schweigen brachte, fand er allerdings höchst amüsant und fühlte sich zugleich erneut in seinem Selbstbewusstsein gestärkt, denn genau so hat man ihn auf eine gewisse Art und Weise erneut beschützt. Wie nett. Schmunzelnd begleitet er die Fischmenschenfrau aus dem Restaurant, welches sie so wohl kein zweites Mal besuchen würden. Beim Gehen fiel ihm auch ihr Blick auf, ebenso das Objekt, welches angegrinst wurde. Die großen, verschieden farbigen Augen betrachteten die junge Bedienung ebenfalls einen Moment, sogar noch einen Augenblick länger, sodass er beim Weitergehen gegen die große Frau krachte. Als Fliegengewicht hatte er zwar nicht viel Schwung dabei, doch er erschrak schon etwas und blickt entschuldigend, leicht lachend, zu ihr hoch. "Ehehe... ja gerne. Wenn es dir nichts ausmacht?" Nunja, dann hätte sie das wohl kaum vorgeschlagen. Also wurde das Schiff Undyne wieder gekapert und sich auf ihrer Schulter erneut hingesetzt, wie eine kleine Prinzessin. Hier fühlte sich Bailey einfach unbesiegbar, fantastisch. Gemeinsam gingen sie los, Richtung Stadtmitte zurück. Nachdem die ersten Meter geschafft waren, legt Bailey seinen Kopf ein wenig schief und grinste breit. "Naa.... sag mal, hat dir das Mädchen eben gefallen?" Das war vielleicht dreist und frech soetwas zu fragen, doch diese Charakterzüge gehörten genau so zu Bailey, wie seine feige Ader. "Ich hab gesehen, wie du sie angesehen hast.", quietschte er vergnügt weiter und kicherte anschließend etwas. "Stehst du auf Frauen?" Abermals eine völlig unverblümte Frage, für die er sich keinesfalls schämte. Da Bailey seine Beine wieder überschlagen hatte, damit kein Windstoß einen unvermittelten Blick auf seine Unterwäsche freigab, wackelte er mit dem oberen Bein ein wenig herum. "Sie war aber auch hübsch. Ich hoffe ich sehe auch so niedlich aus, wenn ich so ein Kleid trage. Obwohl ich nicht so scharf darauf bin, für ein Dienstmädchen gehalten zu werden, aber ich liebe diese weißen Rüschen und die Schürze dazu.", plauderte er nun wieder völlig offen aus dem Nähkästchen und stützt sich mit einer Hand auf ihrer Schulter leicht ab, damit er nicht Gefahr lief, herunter zu fallen. Ob es noch weit zur Innenstadt war? Er wusste schon gar nicht mehr, wolang sie bereits gelaufen sind, denn seine Orientierung war weder besonders gut, noch schlecht. Doch denselben Weg wie hin, sind sie definitiv nicht gegangen, denn die Boutiquen hier, die seine Aufmerksamkeit erregten, hatte er vorher ganz sicher noch nicht gesehen gehabt.
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BeitragThema: Re: Stadt   So Sep 18, 2016 8:57 am

Undyne spürte dem rempler von Bailey kaum und ignorierte ihn einfach. Wieso Bailey fragte ob es ihr etwas ausmache ihn zu tragen, verstand Undyne nicht wirklich. Sie hatte es ja angeboten, wieso sollte es ihr also etwas ausmachen. Mit den Worten Ganz und gar nicht Kapitänin. kniete sich Undyne wieder so hin, damit Bailey ihr linkes Nein als Steighilfe nehmen konnte. Diesesmal lies sie ihn selber auf ihre Schulter klettern und als sie aufstand sagte sie, breit grinsend, Dann wollen wir mal auslaufen. Undyne hatte es nicht eilig und so lief sie in einem gemächlichen Tempo durch die Strassen. Das sie dabei eigentlich gar keine Ahnung hatte wohin sie lief, war ihr recht egal. Als Bailey nun auf ihrer Schulter fragte ob ihr die Kellnerin gefallen hätte, musste sie unvermittelt ein wenig grinsen. Und wollte gerade antworten, als Bailey gleich mit der Tür ins Haus fiel. Undyne fing leise an zu kichern, was aber bei ihr eher wie ein leises Zischen klang. Sie sah schon süß aus. beantwortete Undyne die erste frage mit einem leicht verträumten Blick und hängte gleich die zweite Antwort hinterher Und ja ich steh auf Frauen. Warum das so ist, weiß ich selber nicht. Es war eben schon immer so. Es machte ihr nicht wirklich etwas aus darüber zu reden, sie wusste das viele dies für falsch hielten aber es war nun mal wie es war. Als Bailey sich fragte ob er in so einem Kleid niedlich aussehe, musste Undyne einfach wieder leise Kichern und sagte, als er ausgesprochen hatte, Glaub mir das würdest du. Und auch in jedem anderen Kleid. Das Undyne ihm damit vielleicht etwas selbstvertrauen einflöste, war eher ein positiver nebenefekt dieses ehrlich gemeinten Satzes. Als sich Undyne nun wieder etwas mehr auf ihre Umgebung konzentrierte, merkte sie das sie keine Ahnung mehr hatte wo sie gerade waren. Die Läden und Geschäfte um sie herum waren alle samt neu für sie und so blieb sie erst einmal in der Mitte der Straße stehen und blickte sich, mit leicht fragendem Blick, um. Sie konnte zwar keinen Anhaltspunkt entdecken wo sie gerade waren, dafür entdeckte sei einen Schmied. Das war ein geschäft wie es nach ihrem Geschmack, da sie hier sicher auch Reperatur- und Pflegekits für ihre Rüstung und ihren Speer finden könnte. Glücklich grinsend lief Undyne nun auf die Schmiede zu und blieb vor dem Schaufenster stehen. Dort waren einige kleinere, flinke und auch ein paar eher grobe und schwerfällige Waffen ausgestellt. Aber auch die ausgestellten Rüstungsteile weckten in Undyne große Freude. In den Kasernen und Ausenposten der Marine gab es für einen Maat wie sie nur die Standartausrüstung, welche für Undyne langweilig war. Die schiere Masse der Waffen, welche die Marine hortete, war zwar beeindruckend aber ihre Einfallslosigkeit beim Designe war erschreckend. Diese Waffen waren alle Unikate und jede hatte ihre eigene Seele, das konnte sie schon beim Blick durch die Vitrine sehen. Wollen wir uns mal da drinnen umsehen? fragte Undyne Bailey ganz frecch und machte bereits einen schrit in Richtung Tür. Das sie Bailey davor absetzten musste war ihr bekannt und so machte sie sich bereit wieder in die Hocke zu gehen. Zumindest würde sie dies, wenn er zustimmt. Wenn nicht, würde sie einfach nochmal später herkommen. Zumindest wenn sie den Weg wieder findet.
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BeitragThema: Re: Stadt   Di Sep 20, 2016 7:38 pm

Ach was, das war schon alles in Ordnung so. "Ich bin ja auch nicht ganz normal. Und ich kann dir nicht einmal sagen, worauf ich stehe..." Er schaut ein wenig in der Gegend herum, als suche er nach einem Paradebeispiel, welches er allerdings so auf die Schnelle nicht finden konnte. "Manche Frauen finde ich wirklich hübsch und anziehend... aber genau so manche Männer.", plaudert er völlig frei von der Leber weiter und grinst zu ihr hinab. Wieso es ihr auch nicht einfach so erzählen? Er war ein junger Mann in einem Kleid, was konnte das in Seltsamkeit noch überbieten? Und irgendwie machte das Undyne auch noch ein Stück interessanter, weswegen er sich die nächste, unverblümte Frage auch nochmals nicht verkneifen konnte. "Hast du denn schon eine Freundin gehabt?" Ja, Bailey war eben überhaupt nicht neugierig. Wohin sie gerade liefen, das kümmert ihn nicht und auch die Richtung ist völlig egal. Letztendlich wollten sie sich ja bloß in der Innenstadt noch etwas weiter umhören, doch etwas anderes schien Undynes Aufmerksamkeit erregt haben, weshalb auch der junge Mann dorthin sah. Uh. Waffen und Rüstungen, nicht sehr schmuckvoll. So wird die geschminkte Nase leicht gerümpft und fragend zu seinem Transportschiff hinab gesehen. "Na los, gehen wir rein, wenn du das möchtest." Da Undy für ihn in die Hocke ging, stieg er wieder ab und drückte die Türklinke hinab, sodass sie eintreten konnten. Auch im Laden hingen überall diese einzigarti gestalteten Sachen herum. Das meiste war für ihn sowieso völlig uninteressant, nicht dass es sowieso zu schwer war, nein, es war auch unhandlich. "Du magst solche Sachen, huh? Ich bin da eher... für dezente Dinge zu haben. Aber Schusswaffen gefallen mir." Denn diese fielen schnell in sein Blickfeld. Allerdings waren sie in ungreifbarer Nähe,hinter massivem Glas in einer Vitrine abgelegt. Höchst kunstvoll verzierte Pistolen und Revolver, mit Holz beschlagen, Silber, Bronze und die ganz oberste schien mit Gold verziert zu sein. Bailey selbst hat eine Zwille, gebastelt aus Holz im Rucksack. Die stinkt dagegen natürlich immens ab. Seine Augen schienen richtig zu leuchten, wobei er gar nicht bemerkte, dass er beide Handflächen an das Glas gelegt hatte und damit nicht mehr so spiegelrein war. "So einen großen Revolver will ich auch mal haben. Dann macht man sich vielleicht nicht mehr soviel über mich lustig, wenn ich den sichtbar trage.", murmelt er halblaut mehr zu sich selbst, als zu Undy. Steckt da etwa kriminelle Energie hinter? Kaum, bloß der Wunsch endlich so zu akzeptiert zu werden, wie er ist. Ganz schlicht und einfach. Erst jetzt kam der Ladenbesitzer von hinten nach vorn und begrüßt seine beiden Kunden, die sich umschauen mit den Worten, ob er helfen könne. Nun, da Bailey erstmal nicht mehr allein mit Undy war, schwieg er erstmal wieder, doch der Verkäufer bemerkte das Interesse der jungen Dame an den besonders noblen Schusswaffen schnell und ging grinsend auf sie zu.
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BeitragThema: Re: Stadt   Di Sep 27, 2016 10:54 am

Für Undyne war es eigentlich nicht normal dass man mit ihr wie mit einer normalen Person redete, aber es gefiel ihr. Seid sie von Zuhause weg geschickt wurde, war Bailey die erste Person die sie nicht wie ein Monster oder eine Person zweiter Klasse behandelte. Sie hörte Bailey gerade eigentlich nur beiläufig zu, da sie gerade über all den Hass und die Bösartigkeiten nachdachte, welche sie in den letzten Wochen hatte erdulden müssen. Und auch wenn sich in ihr eine gewaltige masse an Unmut angesammelt hatte, so hatte es dieses kleine "Mädchen" geschafft diesen in nur wenigen Stunden die sie sich kannten komplett zu zerstreuen. So konnte Undyne endlich mal wieder aus vollem Herzen heraus lächeln. Das Bailey sie nach einer Freundin fragte, brachte Undyne sogar noch weiter zum grinsen und zum nachdenken. Hatte ich jemanls eine Freundin? ging der Gedanke durch Undynes Kopf, als Bailey von ihrer Schulter stieg. Sie konnte sich diese Frage nicht einmal selbst beantworten, da sie nie das Gefühl gehabt hatte wirklich zu jemandem zu gehören. Nachdenklich folgte sie Baylei in den Laden und stieß sich dabei auch gleich mal den Kopf am Türramen. Sie reagierte auf den Aufprall fast gar nicht und zog nur den Kopf mit einem leicht generften Seufzer ein. Kaum eingetreten konnte Undyne ihre Freude kaum verbergen. Sogleich begannen ihre Augen zu läuchten und sie konnte sich nur noch erstaunt umschauen. So viele Waffen hatte sie lange nicht mehr gesehen und dazu hatte jede von ihnen ihre eigene Seele. Sie sahen alle einfach herrlich aus. Als Undynes Augen nun die Pflegekist endeckten, war sie hell auf begeistert und lief sofat auf diese zu. Pflegemittel für Holz, Metall, Leder und auch für Stoffe waren alle vorhanden, nur ein Pflegemittel für Knochen war nicht dabei. Undynes freude trübte sich ein wenig, es war wirklich schwer für ihren Knochenspeer geeignete Pflegemittel zu finden. Aber immerhin konnte sie die Pflegemittel für Metall, Holz und Leder gebrauchen und so packte sie sich davon jeweil zwei und hielt sie gut sichtbar in ihren Händen. Sie wollte ja nicht unnötig als Diebin gelten. Als nun der Besitzer den Laden betrat, ging er schnurstrax auf Bailey zu und begrüste diesen. Undyne konnte sich ein GRinsen nicht verkneifen, da sie gerade bemerkte wie Bailey die Revolver ansah. SO mussten ihre Augen leuchten, wenn sie diese Waffen hier betrachtete. Es war einfach nur ein Herrliches gefühl, sie so glücklich zu sehen. Freudig ging Undyne zu Bailey und dem Besitzer und flüsterte dieser frech von hinten Da gefällt jemanden aber was sie sieht, oder? ins Ohr. Natürlich schaute der Besitzer etwas verwundert zu Undyne, welche nun ganz freundlich die Kits auf den Tresen legte und Pflegekits für Knochenkingen haben sie nicht zufällig? fragte. Das der Ladenbesitzer große Augen bekam beantwortete Undynes Frage bereits und sie sagte sofort Hab ich mir fast gedacht. Aber Reperaturkits für Rüstungen haben sie sicher auf Lager, oder? Immer noch leicht verwirrt nickte der Ladeninhaber und verschwand kurz ins Lager. Was Undyne nutzte Willst du dir nicht mal eine davon herausgeben lassen? fragte sie nun Bailey ganz frech Muss ja auch nicht die Teuerste sein. Mit einem sanften klapser auf den Rücken und einem freundlichen Nicken, wollte Undyne ihr etwas Mut einflösen. Kaum hatte sie ausgesprochen kam auch schon der Inhaber wieder und legte Undyne drei verschiedenen Sets auf den Tresen. Undyne war freudig überrascht und betrachtete die Inhalte der Sets etwas genauer.
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