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 Vor dem Windmühlendorf

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Korodan

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BeitragThema: Vor dem Windmühlendorf   Sa Nov 10, 2012 10:08 pm

cf: Shimera Insel

Nun waren sie endlich an dem Ort angekommen, welchen Sakura ihre Heimat nannte. Es war wirklich wunderschön und abgelegen. Es müsste wunderbar für ein Kind sein an einem solchen Ort aufzuwachsen und hier ein Leben ohne irgendwelche Bedenken zu führen. Dabei kam die Frage auf wie aus diesem Mädchen, Sakura no Hana, eine solch ruhige Frau werden konnte. Alex wusste zwar nicht, dass sie hier aufgewachsen ist, aber es muss etwas schlimmes in ihrer Vergangenheit vorgefallen sein und das hatte dieses Mädchen zu einer solch aufgebrachten Frau werden lassen. Kurz setzte sich der Kopfgeldjäger hin und meinte einfach nur: "Du möchtest nicht, dass ich mitkomme, oder?" Der Kopfgeldjäger verschränkte die Arme und befand sich im Schneidersitz, gleichzeitig setzte er einen fragenden Gesichtsausdruck auf und neigte seinen Kopf ein wenig. "Wenn du meine Begleitung nicht wünschst werde ich hier bleiben und du kannst das tun, was du mir vorher nicht veraten wolltest. Ich werde mich nicht beschweren und mich dir nicht aufdrängen. Alles was ich verlange ist zu erfahren wie es gelaufen ist..." Danach fing er an zu Lächeln und fragte sie fröhlich: "Einverstanden?" Es war ein Angebot, sollte sie es unerwarteterweise doch bevorzugen das Raubtier mit sich zu nehmen, so würde er es natürlich mit Freuden tun. Seine Wunde war bereits wieder geschlossen und sein neuer Verband drückte weniger als der letzte, welchen Sakura ihm gab. Dementsprechend war es ihm mehr als egal was er nun machte. Für den Moment gab er Sakura alle Freiheiten die sie wollte. Er war froh, dass er gefahren ist, denn so sind sie schnell auf dieser Insel angekommen, doch hier oder auf der Grand Line würden sie Abschied voneinander nehmen. So wie sie ihn bisher behandelte musste er wohl denken, dass das Mädchen ihn so schnell wie möglich loswerden wollte und deswegen stellte er sich darauf ein, dass die beiden sich diese Nacht nicht mehr sehen würden. Vielleicht würde er am Ende des Tages ja doch überrascht werden. Er erwartete freudig lächelnd ihre Antwort und dachte während dessen nach. Seine Gedanken betrafen sie, denn immerhin kannten sie sich jetzt seit mehreren Monaten und waren einige Wochen miteinander herumgereist. VIel über sie erfahren hat er in dieser Zeit aber nicht. Unter Umständen würde es sich irgendwann ja vielleicht ändern. Genau... Irgendwann...

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Hibiko

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BeitragThema: Re: Vor dem Windmühlendorf   Sa Nov 10, 2012 11:45 pm

cf Shimera Insel

Endlich waren sie angekommen, genau richtig - in 2 Tagen war der Todes Tag ihrer Mutter und die junge Frau musste noch das ein oder andere klären, bevor sie zu ihrer Mutter gehen würde. Sakura stand an der Reeling, seit dem sie die Medizing nahm, war sie wieder vollständig genesen und fit wie sie es vor ihrer Grippe war. Eigentlich hatte sie erwartet, dass auch hier Alex sie verfolgen würde, daher war sie etwas überrascht, dass er ihr nun diesen Vorschlag machte. Sakura, die den blick auf die Insel gerichtet hatte, drehte sich um und setzte sich auf die Reeling, während sie Alex eine Weile anstarrte. Sie dachte über seinen Vorschlag nach und darüber, ob er nun hier bleiben sollte oder nicht. Klar, wenn er mit kommen würde, dann wäre es unvermeidlich, dass er mehr über sie erfuhr und wenn er hier bleiben würde, dann...ja, was würde das eigentlich aus machen? Doch der Gedanke, die Insel alleine zu betreten, behagte der jungen Frau gar nicht. Sie fühlte sich wie das Mädchen, dass damals aus Verzweiflung und dem Wunsch nach Freiheit von hier und der Frau, die sie teilweise wie eine Sklavin behandelt hatte, zu fliehen und nie wieder in diese Situation zu kommen. Doch nun? Sie hatte Angst, alleine zu sein, auch wenn sie es nicht zugeben würde.
Mit der Zeit schweifte ihr Blick immer mehr ab und wurde glasig, sie schien gar nicht wirklich da zu sein. Scheinbar hatte Alex jedoch irgendwie Lärm gemacht, so das Sakura in wieder direkt anstarrte und zwar mit einem Blick, der leicht verängstigt war - es war unbeabsichtigt und auch nicht bewusst, dass Sakura ihn so anschaute. "Ich möchte...das du mit kommst...aber egal...was ich auch tue....halte mich davon nicht ab...", sprach sie mit brüchiger Stimme, ihr war klar dass sie ihrer Aufpasserin von damals begegnen würde und sie wusste auch: Sie würde sich für all die Jahre Rächen, denn teilweise gab sie auch ihr die Schuld, dass Sebastian und sie damals nicht wirklich klar gekommen waren. Und die ganzen Nächte, die sie als kleines Kind Mutterseelen alleine gelassen wurde, nur weil diese Frau nichts besseres zutun hatte, als Männer zu besuchen - Oh nein, sie würde Sakuras Hass zuspüren bekommen, dessen war sich die Piratin sicher. Aber teilweise hatte sie deswegen auch Angst - denn auch, wenn sie sich Rächen wollte, so war sich die Vize-Kaiserin nicht sicher, ob sie es wirklich konnte, diese Frau zu töten. Es war wie mit einem starken Tier, dass man angebunden hatte und das schon, seit es klein war. Und immer wenn es versucht hatte, als es noch klein und schwach war, sich zu befreien so war es gescheitert und nun, wo es groß war, hatte es den Mut verloren, denn es dachte, weil es sich als kleines Tier nicht befreien konnte, konnte es nun als ausgewachsenes, starkes Tier auch nicht. Und genauso erging es auch Sakura.
Daher stand sie nun auf und schaute Alex teilweise auffordernd, teilweise bittend an. Wie Alex teilweise schon bemerkt hatte, hatte sich die Piratin etwas verändert und war schon um einiges offener und 'freundlicher' als sie es zu Anfang der Reise gewesen war. Und scheinbar hatte sich auch - ohne Sakuras bewusstes Wissen - ihr inneres dem Rothaarigen geöffnet und nun versuchte sie teilweise über ihren Blick mit ihm zu reden - wenn sie schon nicht richtig über ihren Schatten springen konnte und ihn direkt bitten konnte mit zu kommen. "Ich gehe schon Mal vor...", murmelte sie leise, während ihr Blick sagte: 'Ich warte auf dich...' Und damit war Sakura vor dem Schiff verschwunden und stand nun am Strand, nicht weit entfernt war eine Art Hafen und auch nicht viel weiter Weg war die Ruine, in der sie eins gelebt hatte.
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Korodan

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BeitragThema: Re: Vor dem Windmühlendorf   So Nov 11, 2012 1:15 am

Alex fing einfach an zu grinsen und nickte. "Gut! Ich verspreche nicht einzugreifen." War es überhaupt eine Art von Moment wo man lächelte oder war das nicht etwas taktlos vom jungen Jäger? Vielleicht versuchte er sie mit seinem Blick zu beruhigen, aber das machte wohl keinen Unterschied. Zwar war ihm klar, dass sie auf dieser Insel wahrscheinlich etwas eigentlich unverzeihliches tun würde, wenn sie ihn bereits darum bat nichts zu tun. Aber... es war ihm schlicht egal. Was es auf dieser Insel zu tun gab war ganz allein ihre Sache und wenn es ihr wirklich so wichtig war, dann würde sie es auch alleine überstehen. Dieses mal würde er nur durch seine bloße Anwesenheit das Geschehen beeinflussen. Sollte Sakura hingegen vorhaben ein Massacker anzurichten und das ganze Dorf umbringen wollen, so würde er natürlich eingreiden, aber er erwartete es nicht von ihr. Sie hat sich in dieser kurzen Zeit stark verändert und selbst so etwas wie auf der Shimera-Insel erwartete er nicht mehr. Er ging davon aus, dass alles seinen Grund haben würde. Naja aus dem Begleiten würde wohl erstmal nichts werden, aber anscheinend würde sie ihn auf der Insel erwarten. Wollte sie alleine etwas unternehmen? Egal konnte es dem Mann sein. Erst legte er sich hin und schloss die Augen. Wieder einmal dachte er nach. Das passierte ihm in letzter Zeit oft. Lag es an ihr? Hatte Sakura vielleicht etwas, dass den mächtigen Jäger unsicher werden lies? Auf alle Fälle wusste er nicht mehr was er denken sollte. Aus irgendwelchen Gründen hatte dieses Mädchen einen besonderen Effekt auf ihn, welchen er sich selbst nicht erklären konnte. Dabei gab es so viel, welches er noch über sie herausfinden wollte. Eines konnte er sich jedoch denken: Die Antworten zu all dem lagen auf dieser kleinen Insel. Mit anderen Worten lagen die erhofften Informationen in greifbarer Nähe. Nun war die Frage nur noch ob er bereit für diese Antworten war und ob er dazu bereit war im Austausch für diese Wahrheiten endlich selbst die Wahrheit zu sagen. Es war schon eine Weile her, dass er seine wahre Identität preisgegeben hatte. Kurz umgriff er seine Halskette. Ein Geschenk seiner Mutter. Man sah zwar, dass sie traditionell typisch für die Insel war, aber dennoch sah sie irgendwie... wertvoll aus. So als könnte man sie sogar zu den feinsten Kleidern der Welt tragen, unabhängig welche Farbe sie hatten. Nie konnte er etwas vergleichbares herstellen. Die meisten seiner Werke wurden noch nicht einmal getragen. Sie waren nur kleine Andenken, welche ihm ein wenig Geld einbrachten, wenn er mal keinen Job haben sollte. Für einen Kopfgeldjäger war es immer wichtig, dass er eine Art Nebenbeschäftigung hatte um sich über Wasser zu halten. Eine wichtige Lektion, welche er seiner Gilde noch näher bringen wird. Zwar war die Shining Force als eine Finanzielle Absicherung mehrerer Kopfgeldjäger gedacht, aber es gehörte einfach zum Handwerk. Seine Gedanken schienen ihn auf eine Idee gebracht zu haben. Er öffnete seine Augen und holte ein Schmuckkästchen aus einer seiner Taschen. Unscheinbar viele Materialien lagen dort drin. Das hier sollte sein Meisterwerk werden.

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BeitragThema: Re: Vor dem Windmühlendorf   So Nov 11, 2012 1:42 am

Sakura stand im Sand und kurz schaute sie zu dem Schiff zurück, Alex würde sich wohl Zeit lassen, aber sie würde warten - sie konnte auch gar nicht anders. Allein der Gedanke noch einen Schirrt ohne ihn hier gehen zu müssen...sie konnte es einfach nicht. Seufzend setzte sich die Rosahaarige in den Sand, hätte sie vor der Reise mit dem Rothaarigen auch so reagiert? Nein, das hätte sie nicht, zumindest glaubte sie es nicht. Alex hatte etwas mit ihr gemacht, dass die Rosahaarige sich nicht erklären konnte. Er war nett und freundlich zu ihr, obwohl er wusste, dass sie unschuldige Menschenleben auf dem Gewissen hatte. Obwohl sie kalt und abweisend war, hing er an ihr wie eine Klette und war immer wieder besorgt um sie...das war doch nicht normal! //Irgendwas stimmt was nicht mit dem Typen...und das ist ansteckend!!// dachte Sakura leicht genervt, wobei sich ein leichtes Rot auf ihre Wangen gelegt hatte.
Stur starrte sie in den Sand, während sie ihre Gedanken schweifen lies und der Wind ihr durch die Haare wehte. Sie fragte sich, ob sie Alex die Ruine ihres Geburtshauses zeigen sollte, ob sie ihn mit in die Bar nehmen sollte, in der sie beschlossen hatte Piratin zu werden und ob sie ihn mit in das Haus nehmen sollte, in der noch das Bild von ihrer Mutter stand - das letzte, was sie von den vielen Bildern hatte Retten können. Ohne groß nach zu denken nahm sie die Saphirbrosche ab und schaute darauf, während sie vorsichtig über den blauen Kristall strich und vorsichtig lächelte. Dieser Mann, der ihr diese Brosche gab...er war ihr Ansporn, ihr Ziel. Sie hatte doch glatt in den Jahren vergessen, warum sie Piratin werden wollte - weil sie ihm ihre Geschichte erzählen wollte. Man sollte sie überall fürchten und wissen, dass sie den Tod brachte. Ihr Kopfgeld sollte eine beachtliche Höhe haben und zeigen, dass sie eine starke Frau war. Und das alles wollte sie ihm erzählen. Doch wo war sie nun? Sie war eine Piratin, die keine Gefühle zeigte und nicht annähernd dem Mädchen glich, das damals dieses Versprechen gab und sich daran halten wollte. Sie hatte sich selbst verloren, in der Trauer über ihre Mutter und ihren Bruder, den Hass über diese Frau und das Gefühl des Allein seins. Vielleicht konnte sie sich wieder selbst finden, mit dem ganzen abschließen und endlich ihr Versprechen anfangen zu lösen...
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BeitragThema: Re: Vor dem Windmühlendorf   So Nov 11, 2012 2:33 am

Die Kette war fertig. Etwas Zeit hatte er damit totschlagen können und die Tierknochen wurden von ihm in die richtige Form geschnitzt. Es sah wirklich wunderschön aus. In der Mitte befand sich ein Edelstein, welchen er einmal erworben hat. Mit Sicherheit wusste er das er damit wertvolle Ketten fertigen kann, weswegen er ihn überhaupt gekauft hat. Alle verwendeten Tierknochen sahen wie eine Einheit aus. Wahrlich, dies war sein Meisterwerk und er wurde sich langsam auch über seine Gefühle im klaren. Wirklich es war gut, dass er sich die Freizeit genommen hatte. Er stand wieder auf, packte sein Kästchen ein und verlies dann das Schiff. Die Umgebung war wie es von außen schien friedlich. Was lag hier nur für ein Geheimnis? Nicht lange dauerte es bis Alex bei Sakura ankam und sie wieder freundlich begrüßte. Das Mädchen schien etwas rot im Gesicht. "Hey. Bricht dein Fieber wieder aus? Willst du vielleicht wieder aufs Schiff gehen?" Der Kopfgeldjäger konnte ja nicht hören, was sie dachte. Man konnte seinem Gesicht entnehmen, dass er besorgt war, aber er fand in gewisser Weise schon, dass das Mädchen ungewohnt niedlich und unschuldig wirkte. Was war passiert während sie auf ihn gewartet hat? Das Fragen sparte er sich einfach mal, denn er würde sowieso keine Antwort bekommen. Alles was ihn interessierte war ob es ihr gut ging oder nicht. "Naja dir scheint es wohl gut zu gehen. Wohin wollen wir gehen? Ist nicht so als würde ich mich auf dieser Insel wirklich auskennen." Er lächelte kurz. Sollte er seine Kette Sakura geben? Entschieden hatte er sich noch nicht und selbst wenn war das wahrscheinlich nicht der beste Augenblick dafür. Er würde wohl noch etwas warten müssen, wenn er es dann wirklich tun würde.

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BeitragThema: Re: Vor dem Windmühlendorf   So Nov 11, 2012 2:51 am

Sakura sah auf, als Alex neben ihr stand und sah ihn eine weile an. Ohne das sie es wollte, fing sie an rot zu werden, weswegen sie den Kopf weg drehte und murmelte: "Ja, alles okay..." Ohne große Worte stand Sakura auf, sie hatte Beschlossen Alex die Insel zu zeigen - zumindest das, was ihr wichtig erschien. Also auch die Ruine ihres alten zu Hauses und dort würde sie ihn nun hin bringen. Zum Hafen konnte sie nicht gehen, dort war Sebastian so oft gewesen...sie wollte lieber erst Mal einen großen Bogen um diesen machen.
"Komm mit...ich will dir...was zeigen...", erklärte Sakura und fing an, durch den warmen, weichen Sand zu stapfen, leichte Außenwölbungen blieben dort, wo sie hin getreten war. Nach einiger Zeit hörte der Sand auf und das Gras fing an freudig zu wachsen, während sich ein Kieselweg durch das Gras schlängelte. Ohne lange nach zu denken betrat Sakura den Weg, sie kannte sich hier aus wie in ihrer Westentasche und wusste, wohin sie musste. Sie hoffte das Alex ihr weiterhin folgen würde, sie hatte keine Lust ihn zu suchen, dafür war die Verlaufungsgefahr einfach zu groß. Nach einiger Zeit kam sie mit Alex endlich an den Ruinen ihres zu Haues an.

gt Ruinen von Sakuras ehemaligen zu Hause
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BeitragThema: Re: Vor dem Windmühlendorf   So Nov 11, 2012 2:23 pm

Der Rothaarige blickte sie immernoch ziemlich besorgt an. Als sie sich das erste mal trafen hätte sie nie so reagiert. Es war irgendwie eine Freude zu sehen wie das Mädchen langsam offener wurde. Naja man konnte da wohl nichts machen, denn wenn sie keine Hilfe wollte, dann wollte sie keine. Aber anscheinend wollte sie dem Teufelsfruchtnutzer etwas zeigen. Natürlich hatte er nichts dagegen, wenn er etwas durch die Gegend geführt würde, denn immerhin kannte er sich hier kein bisschen aus. Ein großer Vorteil war es, dass das Mädchen sich hier auskannte, sonst würde er sich wahrscheinlich verlaufen. Schon bald hatten die beiden den Strand verlassen und waren in einem Wald. Diese Umgebung war wirklich wunderschön und gar nicht mit der wilden Heimat des Kannibalen zu vergleichen. Mit Sicherheit würde er es ihr erzählen, aber erst wollte er sehen, was das Mädchen ihm zu erzählen und zeigen hatte. Eigentlich freute er sich, dass er endlich mehr über eine ihm so wichtige Person erfahren sollte, aber was war es eigentlich, was einer Frau wie ihr solche Schwierigkeiten bereitete? Immerhin war sie sonst eine so starke Frau, aber so sah sie aus wie eine junge Löwin, der man nie das Jagen gelehrt hat. Es musste etwas schlimmes aus ihrer Vergangenheit sein, so viel war dem WIlden klar. Aus diesem Grund würde er an ihrer Seite bleiben und sie mit allem unterstützen was er hatte.

gt: Ruine von Sakuras Haus

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BeitragThema: Re: Vor dem Windmühlendorf   Sa Dez 14, 2013 7:06 pm

First Post

Eine ganze Weile lang hatte Shizuya mit sich gerungen, weil sie sich nicht sicher war wo sie hingehen sollte. Sie hatte die letzte Piratencrew eher zögerlich verlassen und hatte ab da an keine Ahnung mehr was sie machen sollte. Zwar wusste sie schon, was sie nun vorhatte, immerhin wollte sie endlich eine Crew finden, bei der sie auch bleiben würde, aber sie war auf einer Insel gelandet, von der sie absolut keine Ahnung hatte. Sie wusste nicht wo genau das Meer war und auch nicht wo hier die Hauptstadt oder sonst etwas war. Also war das Mädchen einfach drauf losgelaufen und hatte sich die Insel angesehen. Irgendwann blieb sie in der Nähe einer Windmühle stehen. Das sah eindeutig nach einem Dorf aus, aber würde sie da auch fündig werden? Irgendwie glaubte sie im Moment nicht daran. Frustrierend, aber so war die Wahrheit nunmal. Man fand nicht immer sofort, was man suchte. Allerdings war Shizuya auch ein geduldiges Mädchen, von daher würde sie eine ganze Weile lang alleine bleiben können, bevor es sie nerven würde. Mit einem kurzen Lächeln setzte sich Shizuya auf den Boden und suchte nach etwas in ihrem Rucksack. Sie war sich nicht ganz sicher, aber vielleicht hatte sie eine Karte von der Insel mitgehen lassen. Nachdem sie allerdings bereits den halben Inhalt aus ihrer Tasche ausgeräumt hatte, fand sie heraus, dass sie wohl nichts dergleichen dabei hatte. Deswegen räumte sie ihre Verbände und dergleichen mehr wieder in ihren Rucksack hinein und seufzte schwer. Offenbar blieb ihr schlussendlich doch nichts anderes über, als in das Windmühlendorf hinein zu gehen und sich umzuschauen. Lief schlussendlich doch immer auf sowas hinaus. Aus diesem Grund erhob sich Shizuya langsam wieder und klopfte ihren Rock ab, bevor sie ihren Rucksack wieder schulterte und zum Dorf blickte.
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BeitragThema: Re: Vor dem Windmühlendorf   Sa Dez 14, 2013 7:56 pm

cf: Dawn Island - Königreich Goa :: Wildnis :: Dschungel Räuberpfad

Ruhig und friedlich lag das kleine Windmühlendorf in seliger Stille, nur das Kreischen vereinzelter Möwen und das leise Rauschen des Meeres im Hintergrund durchbrachen den Teppich der Geräuschlosigkeit. Es war eine kalte feuchte Nacht gewesen, aber keine einzige Wolke hatte den schwarzen Nachthimmel verdeckt und die hellen Sterne hatten durchgehend geschienen. Nun war die Nacht vorbei und der Morgen brach herein, die Sonne ragte bereits ein gutes Stück hinter dem Horizont hervor und tauchte die Welt in einen schimmernden orangen Schein. Der Tau war bereits verdunstet, nur die schattigen Plätze waren von den wärmenden Sonnenstrahlen geschützt gewesen und hatten die Feuchtigkeit behalten. Der Dschungel, welcher nicht all zu weit von dem Dorf endete hatte die ganze Nacht wach gelegen, durchzogen von den Schreien der Tiere und dem Knurren der Raubkatzen. Doch nun, da die Nacht dem Tag gewichen war zogen sich die nächtlichen Räuber zurück und machten Platz für die Herrscher des Tages. Die ersten Insekten begannen brummend umher zu fliegen und zu krabbeln, auf der Suche nach ihrem morgendlichen Mahl und die Vögel hatten schon lange den Kopf unter den Flügen hervor geholt und hatten sich in die Lüfte geschwungen. Auch Ryuki, der junge Pirat der seit Wochen den Dschungel behauste war bereits kurz nach Sonnenaufgang erwacht. Es war kein wohliges Erwachen gewesen, wie es an solchen Tagen oft der Fall war. Nein, anstatt sich über den schönen neuen Tag zu freuen, fluchte der Blauhaarige innerlich und wünschte sich, wieder den Kopf hinab zu betten und weiter zu Schlummern. Doch war es ihm nicht vergönnt, die unruhigen Stunden Schlaf in der klirrenden Kälte waren alles, was er seinem Körper zugestand. Seit Wochen schon, schlug er sich durch das Unterholz, von der Marine gehtzt wie ein Tier. Tag und Nacht machten sie Jagd auf ihn und seit einiger Zeit, war der Titan nicht mehr in der Lage so weiter zu machen. Die Verletzungen aus dem Kampf um den Piratenkaiser machten ihm zu schaffen. Er war nur kurzzeitig medizinisch versorgt worden und die Wunde, welche die Operation an seiner Seite hinterlassen hatte, war schon längst wieder aufgegangen. Ein dicker, entzündeter Schnitt der sich über seine Haut an seinem rechten Beckenknochen zog. Die ständige Flucht und die Strapazen ließen sie immer wieder aufreißen, die Nähte waren schon nach wenigen Tagen gerissen und zu der offenen Wunde, gesellten sich nach kürzester Zeit Fieber und Erschöpfung hinzu. Gebrochene Rippen, kaum Schlaf, kaum Nahrung, kaum Wasser. Eine tödliche Kombination für einen verwundeten Mann auf der Flucht, selbst wenn es sich bei dem Mann um jemanden wie Ryuki handelte.
Als er an diesem Morgen erwacht war, waren die Schmerzen und der Hunger unerträglich gewesen und es dauerte über eine halbe Stunde, bis Ryuki es geschafft hatte sich aus dem Dachsbau, welcher ihn die letzte Nacht oder auch Nächte, er wusste es nicht, als Schutz gedient hatte. Ein sprechender Tiger hatte sie ihm gezeigt, auch wenn sich Ryuki inzwischen nicht einmal mehr sicher war, ob der Tiger nicht auch Einbildung gewesen war. Jedenfalls bot sie ihm Schutz vor seinen Verfolgern, doch an diesem Morgen war es dem Piraten endgültig klar, dass er keine zwei Tage mehr aushalten würde, wenn er nicht endlich Ruhe fand. Medizinische Versorgung, Essen und Trinken und Schlaf. Das brauchte er und wenn er sich dafür von der Marine schnappen lassen musste, dann war das so. Lieber ließ er sich einsperren, als das er an Erschöpfung starb ohne seine Kameraden wiedergefunden zu haben. Stück für Stück, mit schlurfenden schwankenden Schritten kämpfte sich Ryuki von Baum zu Baum in Richtung des Windmühlendorfes. Es war die nächstgelegenste Stelle wo er mit Sicherheit Menschen finden würde, sollte er unterwegs nicht von einer der Marinepatrouillen aufgegriffen werden. Doch es schien, als hätte er wenigstens heute Glück und die ganze Strecke über, fand ihn niemand. Äste, Zweige und Blätter schlugen Ryuki ins Gesicht, als er aus dem Dschungel hinaus auf die Straße in Richtung des Dorfes trat, aber diese bemerkte er nicht einmal. Kraftlos hingen seine Arme zu Boden und die nackten Füße Ryukis hoben sich kaum noch von der staubigen Straße. Die Hose, welche er noch trug war zerfetzt und durch löchert und getrocknetes Blut aus der Wunde, war überall zu sehen. Die Brust Ryukis war entkleidet, sein Hemd war unter den Wochen zerrissen, zerschnitten, durchstoßen und zerschossen worden, bis es auseinander fiel. Selbst die blauen Haare Ryukis waren voller Schmutz und Dreck und das Feuer, welches sonst in seinen dunkelblauen Augen loderte war erloschen. Der Weg schien sich unendlich weiter zu dehnen, während sich Ryuki ihn entlang schleppte und er hoffte, dass er das Dorf noch erreichte bevor er zusammen klappte oder erstickte. Seine Kehle und sein Mund waren trocken wie heißer Wüstensand und es kam dem Piraten vor, als würde er Staub atmen. Als er endlich die Grenze zum Dorf erreicht hatte, blieb Ryuki mit dem Fuß an einem Stein hängen und taumelte erschöpft. Er hatte keine Kraft sich auf den Beinen zu halten und es war eine glückliche Fügung das er sich an einem Holzpfahl festhalten konnte, um nicht zu Boden zu gehen. Dass dabei wieder einmal die Wunde an seiner aufging und zu bluten begann, bemerkte er nicht einmal. Auch wenn er bis auf den Schnitt unverletztwar, kein Kratzer war unter dem Dreck zu sehen, so war er schon zu lange rastlos unterwegs, um noch etwas zu bemerken. Egal ob es um eine Person in seiner Nähe oder seinen eigenen Körper handelte.
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BeitragThema: Re: Vor dem Windmühlendorf   Sa Dez 14, 2013 8:53 pm

Nun, wenn man die Situation so betrachtete, dann war Shizuya durchaus in der Lage diesen schönen Tag zu genießen. Klar, sie hatte keine Ahnung wo sie war, geschweige denn was sie nun tun sollte, aber immerhin war sie gesund und hatte keine weiteren Sorgen. Niemand verfolgte sie, niemand hasste sie, sie hatte also keine Probleme. Den Weg würde sie früher oder später auch noch finden, also war auch das absolut kein Grund sich Sorgen zu machen. Ob sie auch nette Leute in dem Dorf treffen würde war wieder eine andere Sache. Allerdings stand es dem Mädchen frei einfach weiter zu ziehen, wenn dem nicht so war. Nichts hielt sie hier. Weder hatte sie ein Haus hier, noch Verwandte, noch Freunde. An sich hatte sie überhaupt keine Freunde... Ein deprimierender Gedanke und doch musste das Mädchen irgendwie lächeln. Warum? Weil heute einfach ein schöner Tag war.
Mit langsamen Schritten näherte sich die Dunkelhaarige dem Dorf, bis sie von einem Geräusch abgelenkt wurde und seitlich hinter sich schaute. Sie erwartete jetzt ein kleines Tier oder irgendwas in der Richtung. Was sie dann allerdings sah, war etwas ganz anderes... Mit erschrockenem Gesicht schaute sie einen jungen Mann an, welcher mehr als nur ein wenig mitgenommen aussah. An allen Stellen hatte er Dreck an sich, trockenes Blut konnte sie sehen... und ganz offensichtlich hatte er eine Wunde, die nicht gut oder gar nicht versorgt war. Während sie ihn so betrachtete, spielten sich in ihrem Kopf dutzende von Szenarien ab, in denen er sich diesen Zustand hatte zufügen lassen. Sicherlich war er schon eine ganze Weile alleine und ohne Unterstützung, denn sonst würde er so nicht aussehen. Oder er wäre zu einem Arzt gegangen, aber Shizuya hatte keine Ahnung ob es einen Arzt auf dieser Insel gab und auch nicht wo. Wenn dieser junge Mann nicht von hier kam, dann würde er das auch nicht wissen und somit war er in noch größerer Gefahr als so schon. Er brauchte dringend Hilfe, das würde jeder sehen. Und wenn man das so betrachtete, dann hatte er doch ziemliches Glück bei ihr herausgekommen zu sein, von wo auch immer er gerade kam. Shizuya war durchaus in der Lage sich um seinen Zustand zu kümmern, allerdings hatte sie im Moment keine Ahnung, wie er auf sie reagieren würde, ob er überhaupt in der Lage sie wahr zu nehmen und vor allem wusste die junge Ärztin nicht, ob er ihr gefährlich werden könnte. Jetzt auf dieser Distanz bestimmt nicht. Wenn sie allerdings näher gehen würde... Sie konnte von hier nicht beurteilen ob er ihr nicht noch das Genick brechen konnte oder dergleichen. In ihren Gedanken begann ein Kampf zwischen der Ärztin und dem Selbstschutz. Was schlussendlich obsiegte war definitiv die Ärztin in ihr und so drehte sich die junge Frau vollends um und betrachtete ihn genauer, bevor sie bestimmt auf ihn zuging. Je näher sie ihm kam, desto mehr Sorgen machte sie sich, ob er ihr nicht wegsterben würde, während sie auf ihn zuging. Aus diesem Grund beschleunigten sich die Schritte von ihr ein wenig, bis sie nur noch knapp einen Meter vor ihm stand. Leicht beugte sie sich mit ihrem Oberkörper nach vorne, damit sie ihm noch etwas näher kommen konnte, ohne einen Schritt nach vorne gehen zu müssen. "Uh.. Hey. Hörst du mich? Du musst dich dringend hinsetzten... du siehst nicht gut aus, auch wenn das jetzt vielleicht nicht nett klingt." Während sie sprach deutete Shizuya auch mit der Hand auf den Boden, damit er vielleicht auch dadurch verstand, dass er sich dringend hinsetzten sollte. Das würde seine körperliche Verfassung nicht verbessern, aber er würde Energie sparen, die er gerade für sinnloses Stehen verschwendete und die er dringend für seine Gesundheit brauchte. Und was er noch brauchte.. das war ärztliche Versorgung und zwar so schnell es ging. Aus diesem Grund wollte Shizu auch, dass er sich hinsetzte, denn dann könnte sie ihn in aller Ruhe versorgen, vorrausgesetzt, dass er auf sie hörte.
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Ryuki



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BeitragThema: Re: Vor dem Windmühlendorf   Sa Dez 14, 2013 9:32 pm

Es war die nähere Bekanntschaft, die Ryukis Schläfe mit dem dicken Holzpflock gemacht hatte, die ihn wieder einiger Maßen zu Sinne gebracht hatte. Seine Sicht war verschwommen und alle drehte sich ungesund schnell, sodass ihm beinahe übel wurde, aber trotzdem riss ihn der Schlag gegen seinen Schädel aus den Fieberhalluzinationen heraus, zumindest soweit das er wieder wusste wer er war und was er wollte, wo er war, war ihm vollkommen egal. Er wusste, dass er auf einer Insel war und an einem wildfremden Holzpfahl lehnte. Hoffentlich gehörte der keinem, sonst würde der Besitzer des Holzpfahls noch sauer werden und ihn anschreien und für eine Diskussion, hatte Ryuki schlicht weg keine Puste mehr. Er wusste ja nicht einmal, ob er überhaupt ein verständliches Wort heraus bringen konnte. Immerhin fühlte sich sein Hals danach an, als hätte er vor kurzem eine XXL- Rolle Schmiergelpapier genascht. Oder wäre wieder einmal in der Wüste eingepennt und wäre von einem Sandsturm überrascht worden. Natürlich waren diese Gedanken Unsinn. Kein Mensch interessierte sich für einen dummen Pfahl aus Holz der am Anfang eines Dorfes stand und viel weniger als eine Person, die sich für diesen Pfahl interessieren könnte gab es auf dieser Insel Sandstürme. Die einzigen Stürme die hier bekannt waren, waren vielleicht tropensturmähnliche Stürme. Trotz dieser Gedanken war Ryuki einfach nur erleichtert, sich irgendwo anlehnen zu können, auch wenn der Holzpfahl bereits bedenklich zu knirschen anfing und sich die ersten Risse am Boden bildeten. Die Holzpfähle heutzutage waren einfach nicht mehr dafür geschaffen einem Anderthalbtonner Halt zu bieten.
Obwohl Ryuki zumindest wieder in der Lage einige mehr oder minder klare Gedanken zu fassen, nachdem er seinen Kopf einfach seitlich gegen den Pfahl hatte knallen lassen, war er noch immer weit davon entfernt irgendwie klar bei Sinnen zu sein. Wie ein Ertrinkender umklammerte er den Holzpfahl und hielt sich verzweifelt auf Recht, er war sich sehr sicher, dass er nicht in der Lage sein würde wieder auf die Beine zu kommen, wenn er jetzt auf Tuchfühlung mit dem Boden ging. Die Sonne begann immer weiter aufzusteigen und das letzte was er jetzt brauchen konnte war es, bewegungslos mittig auf einer Straße zu liegen und den Sonnenstrahlen ungeschützt ausgeliefert zu sein. Nicht nur würde er immer weiter dehydrieren, sondern sein Körper würde sich vermutlich immer weiter aufheizen, was bestimmt ungesund war, wenn man Fieber hatte. Deswegen krallte der Pirat seine Fingernägel in das vergleichsweise weiche Holz und gab sein Bestes nicht am Stamm hinunter zu sinken. Das er dabei scheinbar von einer jungen Frau gemustert wurde, welche kurz darauf auch noch auf ihn zu trat und immer näher kam, bemerkte er nicht einmal. Nicht einmal als die Frau sich nur noch wenige Schritte vor ihm befand, erkannte Ryuki eine das es eine Person war die sich vor ihm befand. Sein Geist konnte sich noch nicht entscheiden ob es eine kleine Säule aus Stein oder eine Art Riesenschlange war, die sich vor ihm matrialisiert hatte. Beinahe sicher war nur, dass es sich um nichts reales, sondern eine surreale Erscheinung handeln würde. Die sämtlichen Tage war der junge Pirat von Halluzinationen sonderlichster und absonderlichster Art umgeben gewesen; kaum eine Minute hatte er ohne einen knuffigen rosa Elefanten verbracht, der laute Arien schmetternd neben ihm hergefolgen war. Das sowohl Lieder als auch Elefant keine Hilfe gewesen waren, war dabei nicht einmal das nervigste. Außerdem hatte Ryuki sich nach kurzer Zeit bereits an die nicht existenten Erscheinungen gewöhnt, die letzte erst hatte ihm sogar bei der Flucht geholfen. Ein freundlicher Tiger war es gewesen. Die ständige Anwesenheit von Hallizunationen war es auch die Ryuki keinen Zweifel hegen lies, dass er immer noch vollkommen mutterseelenallein war, auch wenn sich vor ihm etwas hin und herbewegte. Selbst als eine Stimme erklang machte der Verstand des Piraten diesem klar, dass es sich nur um seine Einbildung handelte. Die letzte große Hallizunation hatte ebenfalls gesprochen. Allerdings war es eine nette Abwechslung nicht von einem Tier verfolgt zu werden.
Mit einem leicht irren und dümmlichen Grinsen bedachte Ryuki das wandartige Etwas vor sich und drehte dann den Kopf zur Seite und blickte auf seine Schulter. "Hihi, setzen soll ich mich. Lustig, nicht?" Kicherte er leise zu einer imaginären Person auf seiner Schulter. "Ich denke das mache ich nicht, oder? Was meinst du?" Gespannt schien der Pirat einer Antwort zu lauschen, ehe er sich plötzlich von dem Pfahl löste und einige Schritte an der Gestalt vor sich vorbei taumelte, ehe er schwankend stehen blieb und sich dann zu einem Stein am Wegrand drehte. Mit rollenden Augen blickte er auf den großen Stein und sprach diesen dann mit kindlicher Stimme an, ehe er sich wieder umdrehte. "Als ob ich auf sowas hören würde.", erklärte er seinem steinernen Zuhörer und deutete auf die vermeintliche Halluzination, welche er gerade passiert hatte. Nachdem sich Ryuki wieder in Richtung Dorf gedreht hatte, schüttelte er sich. Getrockneter Staub nieselte von seinem Körper und segelte zu Boden, während wieder ein kleines Rinnsal Blut aus seiner Wunde sickerte, dann schritt er scheinbar bei Verstand aufs Dorf zu, ohne die Person hinter sich als real zu erkennen und sprach dabei zu sich selber. "Jetzt reden wir schon mit Steinen... das hatten wir noch nie!" Ob er verrückt war? Eindeutig! Aber immerhin war jetzt wieder auf den Beinen und machte sich nur unwesentlich schwankend auf den Weg ins Dorf, wo er zielsicher in Richtung Kneipe schwankte.

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BeitragThema: Re: Vor dem Windmühlendorf   Sa Dez 14, 2013 10:43 pm

Wie würde der Fremde auf sie reagieren? Das war im Moment eine der wenigen Sorgen in dem Kopf des jungen Mädchens. Sie hatte keine Ahnung ob dieser Mann noch ganz bei sich war, ob er nur gut schauspielerte und ihr im nächsten Moment den Kopf von den Schultern trennte, oder ob er gleich zusammenbrechen würde, weil es ihm wirklich nicht gut ging und er Hilfe brauchte. So wie er sich an den Pfahl klammerte, glaubte Shizuya eher an Letzteres, aber auch die anderen Optionen waren nicht auszuschließen. Diese schwirrten nur in ihrem Kopf herum, weil sie die letzten Jahre auf den vielen Schiffen misstrauisch geworden ist. Sie wusste nur zu gut, dass man nicht jedem dahergelaufenem Typen vertrauen konnte, so auch nicht diesem jungen Mann, der sich geradezu an den Holzpfahl klammerte. Es sah beinahe so aus, als würden die beiden nochmal eine dicke Freundschaft entwickeln, wenn das Stück Holz nicht irgendwann nachgab und sie gemeinsam umfielen. Dieser Fremde würde definitiv mit dem Stück Holz umfallen, denn alleine auf den Beinen halten... Nein, danach sah er nun wirklich nicht aus. Beinahe war die Dunkelhaarige schon überrascht, dass er sich überhaupt an dem Pfahl festklammern konnte. Ihrer Einschätzung nach sollte er nämlich nicht mehr so lange auf den Beinen stehen. Allerdings war das alles jetzt nur vom reinen Beobachten her. Sie hatte sich bisher weder seine Wunde ansehen können, noch hatte sie sich sonst irgendwie um seine Verfassung bemühen können. Aus diesem Grund waren das alles lediglich Vermutungen, die sie auf Entfernung machen konnte. Meist trafen diese schon zu . . . Aber jeder Mensch war anders. Einige ertrugen mehr als andere und die Ärztin wusste nicht, wie viel dieser Fremde in der Lage war zu ertragen. So neben der Spur wie er war, sicherlich nicht mehr sonderlich viel.
Überraschender Weise ging der Fremde nämlich nicht besonders auf sie ein. Er starrte seltsam in der Gegend herum und sprach mit Dingen, die gar nicht anwesend waren. Oder er redete einen Stein an, was die Einschätzung von Shizuya nicht unbedingt besser machte. Er musste auf jeden Fall Halluzinationen haben, ja er schien sie nichtmal richtig wahrnehmen zu können! Egal wie misstrauisch das Mädchen in den letzten Jahren geworden war, hier wurde die Ärztin in ihr dermaßen wach, dass es ihr schon egal war, ob er sie tatsächlich umbringen konnte oder nicht. Sie wollte ihm einfach nur noch helfen, ihn verarzten, gesund pflegen und dann guten Gewissens wieder ziehen lassen. Ob es soweit kommen würde wusste sie jetzt noch nicht, schließlich ging er einfach an ihr vorbei und redete seltsames Zeug vor sich her. Ob er ihre Hilfe gar nicht wollte mochte Shizu auch nicht einzuschätzen. Er war dermaßen neben der Spur, dass er selbst offenbar nicht merkte, dass er dringend Hilfe brauchte. Seine Gehirnzellen mussten ja völlig abgeschaltet haben!
"Heh warte!", rief Shizuya ihm schnell hinterher, nachdem er an ihr vorbei gegangen war und sie sich nun wieder zu ihm umdrehte. Ihr war ja schon viel untergekommen, aber so hatte sich noch keiner ihrer Patienten benommen. Einfach weggehen, obwohl er kaum in der Lage gewesen ist zu stehen. Gut, jetzt konnte er wankend weiter laufen, aber wie lange? Früher oder später würde er vor Erschöpfung zusammen brechen und dazu wollte es die Ärztin nicht kommen lassen. Das sah sie als ihre Pflicht. "Du brauchst Hilfe verdammt!... Heeeeh, waaaarte!" Das gabs doch nicht... da lief er einfach in das Dorf hinein. War er denn irre? Er musste sich ausruhen und brauchte Hilfe! Aber... vielleicht ging er ja zu einem Arzt? Quatsch... er war total neben sich. Als wüsste er ob dort ein Arzt ist und als würde er dahin gehen, wenn er es wüsste. Sofort setzte sich die junge Frau in Bewegung und rannte dem Verrückten hinterher. Sie wollte so oder so in das Dorf hineingehen. Nun waren die Umstände zwar anders, aber immerhin... Jetzt durfte sie ihn nur nicht verlieren... er brauchte Hilfe und die würde er auch bekommen, ob er das nun wollte oder nicht. Ihr war das egal!

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