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 Das Heck

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Ângelo Serrado

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BeitragThema: Das Heck   Di Dez 22, 2015 9:27 pm

Ein Heck wie es ein jedes Schiff auch hat. Zusätzlich befinden sich hier zwei Karronaden.

Oberdeck:
 

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Zuletzt von Ângelo Serrado am Fr März 18, 2016 10:43 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Ângelo Serrado

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BeitragThema: Re: Das Heck   Di Dez 22, 2015 9:29 pm

Come from: Pucci - Hafen

Es war klar gewesen, das Ângelos Kunde sein Schiff schlecht machte. Aber in dem fall konnte er dem Mann verzeihen, denn auf dem ersten Blick waren die Schaufelräder ein wunder Punkt und sicherlich traf auch jeder Fischauge spätestens beim zweiten Schuss, aber dafür hatte Ângelo und Lyra vorgesorgt.
"Er weiß es nicht. Kein Grund sich aufzuregen. Er wird schon feststellen, dass die Wintersonne von einer Meisterin ihres Faches gehütet wird" raunte Ângelo Lyra zu. Diese musste daraufhin lächeln und deutete mit einer kleinen Kopfbewegung an, dass er wohl was von ihr haben will und sie sich gerne nachher in ihrem Bett treffen könnten. Der Freihändler winkte ebenfalls grinsend ab, bevor er Lyra in ihre Werkstatt entließ.
Jedenfalls bekam der Freihändler nur einen Teil von dem mit, was der Mann sagte und dachte nur daran, wie er ihn ein bisschen vorführen konnte. Zum einen waren die Kappen für die Schaufelräder mit einer doppelten Schicht Metallplatten verkleidet und verbargen darunter eigentlich zwei Schaufelräder. Diese waren nebeneinander angebracht und nochmal durch eine Stahlwand voneinander getrennt. Sollte also die äußere Schutzhülle durchschlagen werden, und das Schaufelrad dahinter unbrauchbar gemacht worden sein, Gäbe es immer noch ein zweites, sodass die Wintersonne immer noch 50% Leistung auf dieser Seite auftreiben konnte. Und Ângelo fand es gut ein Dampfschiff zu besitzen, denn mit ihm lassen sich Dinge bewerkstelligen, die ansonsten nicht möglich wären. Zum Beispiel rückwärtsfahren und selbst bei Flaute vorrankommen. Aber es gab noch einen kleinen Bonus was die Fortbewegung anging. So sind auf dem Oberdeck, etwas eingepackt zwei Segelmasten angebracht, die bei Bedarf Maschinell aufgerichtet werden und anschließend mit je zwei Segel versehen zusätzlich Fahrt bieten können, doch bisweilen sehen die Mäste nur wie Fracht aus, die auf dem Oberdeck verstaut wurde.
Der Freihändler wollte sich gerade der Brücke zuwenden, als Cleo auf ihn zugestürmt kam.
„Was sollte denn das werden? `Lass für ihn ein großen Raum vorbereiten. Das Gästequartier für höher gestellte Personen sollte reichen´ Ich bin doch keine Putzfrau. Und außerdem was ist das für ein neuer Kunde von dem du da sprichst? Hast du mit ihm wenigstens ein Vertrag ausgefertigt, damit wir nicht in irgendwelchen Rechtsstreitigkeiten fallen?“ herrschte sie ihn ungewöhnlich redselig an.
„Ich könnte mir gut vorstellen wie du in einem kurzen Putzkleid und einem Staubwedel über die Wintersonne wirbelst und dabei uns tiefe Einblicke bescherst“ eigentlich war es Unklug von Ângelo Öl ins Feuer zu gießen, doch Cleo hatte ihm gerade die Vorlage dafür gegeben. Aber der Freihändler hatte was gebraucht gehabt, um seine Laune wieder aufzuhellen.
"Entschuldigung Cleo. Sollte nur ein Witz sein" sagte Ângelo, um schnell seine nach Luft schnappende Funkerin zu beruhigen "Der Typ hat mich ganz schön fertig gemacht heute. Moralisch meine ich"
Mal sehen, wie er sich beim Kampf gegen diese Freibeuter anstellt? So auf dem ersten Blick scheint er ja nicht besonders in Topform zu sein. Aber auch wenn er ein arrogantes Schwein ist, so scheint er was im Kopf zu haben. Erek sollte nicht mit dem Poker spielen, wenn es sich zu vermeide lässt. Der verliert glatt seine Freiheit dachte sich Ângelo während er sich langsam auf den Weg zur Brücke machte. Cleo folgte ihm in einem gewissen Abstand, nachdem sie aus sicherer Distanz den neuen Kunden begutachtet hatte.
„Komischer Typ“ meinte Cleo, als sie Ângelo eingeholt hatte.
"Wem sagst du das" antwortete dieser.

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BeitragThema: Re: Das Heck   Mi Dez 23, 2015 8:24 am

[Coming from Pucci Hafen]

Wie so oft, wenn Sajin am Analysieren war, war sein Gesichtsausdruck recht leer. Er sah Leuten hinterher während sein Kopf alles kartographierte, was ihm entgegenkam. Die Routen, welche das Personal zurücklegten um von A nach B zu kommen. Schrittweise die Arbeitsschritte welche durchgeführt wurden. Soziales Verhalten während der Arbeit und unter hierarchisch unterschiedlichen Personen. Letzteres konnte er bei Angelo beobachten. Diese "subtile" Unterhaltung zwischen seiner Untergebenen und ihn lies Sajin erstmal würgen. Wie konnte man sich nur mit einer Untergebenen solche Dinger erlauben? Wie konnte man sich überhaupt solche Dinge erlauben? Er schüttelte kurz den Kopf um von diesem Gedanken wieder weg zu kommen. Er setzte sich nun endlich in Bewegung, noch immer in träger Manier. Seine Hand glitt dabei über die Reling und machte somit aus, aus welchem Material sei gebaut war. Sein Blick wanderte unterdessen weiterhin über das Deck. Er hielt nach nichts spezifischem Ausschau, aber dennoch wankten seine Augen unaufhörlich hin und her, bis er eine Runde auf dem Kahn gedreht hatte. Natürlich war ihm zu jeder Sekunde bewusst, wo sich der Kapitän befand, doch war fürs erste wichtiger zu wissen wo Sajin sich befand. Was seine Möglichkeiten wären im Falle eines Notfalls und was sich am besten Anbieten würde um Druck auf den Mann auszuüben, was er ihm auf einem Silbertablett quasi dargeboten hat. Sollte sich irgendetwas ereignen, so hätte sich Sajin bloß dieses Weib greifen müssen und könnte wohl fordern was auch immer er wollte. Somit war zumindest schon einmal ein Druckmittel gesichert, welches er bei mangelhafter Ware testen konnte.
Für einen Moment verschwand er aus der Sicht von Angelo, da er gerade an dem riesigen Schornstein vorbei ging, was er direkt nutzen wollte, um selber einmal auszuspähen. Mit all seiner Geschwindigkeit lief er hinter Angelo her um dann mit nochmal einem etwas größeren Abstand hinter Cleo herzugehen, welcher sich durch ihr aufholen dann auch etwas verringerte. Auf Angelos Aussage, dass Sajin ihn fertig gemacht hätte entkam ihm ein breites Grinsen. So ein Kompliment hörte er nicht oft. Auch wenn es etwas barbarisch war, wie er zu diesem Kompliment kam, so war es dennoch eine Aussage, die er lange Zeit erinnern würde. Mit jedem Schritt näher an der Brücke schlich sich Sajin näher an die beiden heran, bis sein Gesicht schon fast zwischen den beiden war. Sein Mund gerade auf einer Linie mit ihren Ohren sprach er in einer fruchtbar hohen Lautstärke nur zu seinem eigenen Vergnügen. "HAT DER KAHN AUCH EINEN EXZENTERRING?" Wenn sie ihn bis zu diesem Moment schon bemerkt hätten, so hätten sie das gut versteckt, unmöglich wäre es allerdings nicht gewesen.
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Ângelo Serrado

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BeitragThema: Re: Das Heck   So Dez 27, 2015 5:54 pm

Zu Ângelos Glück registrierte er den Mann im letzten Augenblick, bevor er lauthalsstark rumplärrte. Trotzdem sprang er zur Seite, weil Cleo erschrak, auf das auch Ângelo wiederrum erschrak. Cleo erfüllte dagegen eine typische weibliche Reaktion und vollfühlte eine schallende Handbewegung gegen den in weiß gekleideten Mann. Doch bevor diese Schelle den nervenden Kunden erreichte, hatte der Freihändler schnell genug reagiert und die Ohrfeige von Cleo abgefangen.
"Du willst zwar das richtige" sagte der Freihändler zu ihr "Doch leider bin ich der Überzeugung, dass er von Nutzen sein kann wie er das selbe von mir denkt sicherlich. Aber auch ein anderer Grund dessen warum du ihm besser keine scheuern solltest, ist der Grund, weil er ein ganz heißer Typ ist. Und ich beziehe mich nicht auf sein Äußeres, sondern auf seine Teufelsfrucht, deren Fähigkeiten er mir angedeutet hatte. Vielleicht könntest du ihn gar nicht treffen, weil es eventuell Logia sein könnte."
Ângelo ließ die Hand seiner Funkerin los und diese zog nachdem sie den neuen Kunden böse angeschaut hatte, diese zurück und ging schnellen Ganges zur Brücke.
"Wir sind noch im Hafen, aber sobald wir auf dem offenen Meer sind, werde ich Sie nicht weiter beschützen. Sie sind dann auf mich angewiesen. Ich kenne den Fluch des Meeres den euch Teufelsfruchtnutzern anheimfällt und ich weiß, dass ihr das Schiff ohne eine ausgebildete Crew nicht zurück in einen Hafen bringen könnt. Seht es als Warnung an. Beim nächsten Mal sorge ich dafür, dass Sie nicht so glimpflich davonkommen" Ângelo sagte das so ruhig es ging und hatte dabei unbewusst beide Hände auf je einen Griff seiner Klingen gelegt. "Die Weltregierung kann vielleicht die Welt beherrschen, doch ein Kapitän herrscht über sein Schiff"
Der Kapitän der Wintersonne wollte den Kunden jetzt alleine lassen, drehte sich aber nach zwei Schritten nochmal mit dem Kopf um. "Und ja, wir haben einen Exzenterring"

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BeitragThema: Re: Das Heck   Mo Jan 04, 2016 10:13 am

Die erste Reaktion amüsierte Sajin nur noch mehr als zuvor. Die Frau schien ihn schlagen zu wollen, was der Kapitän verhinderte. Seine ersten Worte liesen ihn breit Grinsen, offenbar verstand der Typ etwas von Gefahren, denn Sajin hatte er sofort richtig eingeordnet. Was er allerdings dann sagte, lies Sajin etwas zweifeln. Natürlich bemerkte er, dass der Mann in eine etwas offensivere Position ging, doch lies sich der Kopfgeldjäger nicht davon beirren. Er war in keinster Weise im Nachteil, was wohl der Hauptgrund war, ein anderes Schiff zu betreten. Als dann Worte wie "beschützen" fielen, wollte sich der Wissenschaftler nicht mehr zurück halten. "Beschützen?" fragte er mit etwas angwiderter Stimme. "Du meinst also, ein Mann meines Formates betritt ein Schiff, ohne der Möglichkeit wieder davon runter zu kommen? Und wenn wir in Mitten der Grand Line halten würden, könnte ich diesen ganzen Kahn einäschern und würde wohlbehalten in meinem Labor ankommen." Sein Gesichtsaudruck wurde schlagartig ernst und auch seine Körperhaltung war nun deutlich entschloßener und aufrechter. "Wenn man jemanden bedrohen möchte, sollte man vorerst dafür Sorgen, dass man auch dazu im Stande ist. Weder weißt du etwas über meine Fähigkeiten, noch über meine Möglichkeiten auf See." Mit einer ausufernden Bewegung holte er seine Fernbedienung hervor. "Meinst du jemand der sowas konstruiert, Piraten fängt durch reine Taktik, trotz körperlicher Unterlegenheit, läuft dem erst besten Schmuggler aufs Schiff und lässt sich dann ins Meer schmeißen? Auf dem Meer habe ich mehr Druckmittel als du. Das Kommando über das Schiff obliegt dir, das Kommando über mich obliegt niemandem." schloss er seine Rede ab und verharrte in der Position in welcher er sich befand. Ihm war nicht bewusst, ob dies nun tatsächlich in ein Kräftemessen ausarten würde oder ob der Kapitän nun seines Weges ziehen würde, dennoch sprach der Kopfgeldjäger die Wahrheit. Durch sein Magma konnte er regelrecht über das Meer spazieren, ohne damit in Kontakt zu kommen. Auch wenn er bessere Möglichkeiten hatte, das Schiff unverseht zu verlassen, so konnte er zumindest auf einer Stelle verharren bis man ihn auflesen würde.
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Ângelo Serrado

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BeitragThema: Re: Das Heck   Fr Jan 15, 2016 8:58 pm

Dieser Mann würde ein Problem darstellen, soviel war sich Ângelo sicher. Und wenn jetzt nichts passierte, was zur Entspannung half, würde hier mitten auf dem Deck der Wintersonne ein sprichwörtlich heißer Kampf stattfinden. Ângelo war sich sicher, dass er diesen nicht gewinnen konnte. Er musste sich so schnell wie möglich Sachen besorgen, damit er nicht nochmal auf so einen ätzenden Kackbrocken traf. Vielleicht könnte Ângelo könnte aber auch seinen Kunden der Marine ausliefern lassen. Mit der Begründung, dass er gegen mehr als eine Person Drohungen ausgesprochen hatte. Im schlimmsten Fall könnte es für eben jenen Kackbrocken zu einer kleinen Gefängnisstrafe kommen. Im schlimmsten Fall für Ângelo wohl eher bloß eine Geldstrafe und dann hätte er keinerlei Zeit sich vor diesem Typen in Sicherheit zu bringen.
"Du versteckst dich bloß hinter deiner Teufelsfrucht" meinte Ângelo und ließ es dabei sein. Er würde schon eine Gelegenheit finden, seinen neuen Kunden ein bisschen Respekt einzuflößen. Und selbst wenn er dafür einen Marineoffizier bestechen muss oder sein eigenes Leben riskiert.
Die erste Gelegenheit wird die sein, dass er den Kackbrocken auf dem Piratenschiff alleine lassen kann. Aber das wäre zu einfach für ihn wieder runter zu kommen. Er müsste da sich schon etwas einfallen lassen, wie er diesen Teufelsfruchtnutzer ausschalten kann.
Wie wäre es, wenn er ihn auf ein unteres Deck von dem Piratenschiff locken würde, um dort anschließend ein darüber liegendes Deck, dass bereits unter Wasser liegt sprengen würde. Das Schiff würde innerhalb weniger Augenblicke gesunken sein und diesen nervigen Kunden umgebracht haben. Aber eine Sache würde da nicht gut sein. Er bekäme nicht den vollen Umfang des Geldes was er sich erhofft hatte.
Unterdessen schipperte die Wintersonne aus dem Hafen von pucci und nahm immer mehr Fahrt auf, um die Kooridinaten zu erreichen, die bei dem Überfall angegeben worden.
Diese Piraten würden bald zu spüren bekommen, was es heißt den Händler des Todes herrauszufordern.

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BeitragThema: Re: Das Heck   Fr Jan 15, 2016 9:22 pm

Eines von Sajins Augen zuckte direkt auf die "Provokation" seines Gegenübers. Dass ein Idiot wie er es wagte Sajin zu unterstellen, dass er sich auf seine Teufelsfrucht verließe, war eine direkte Beleidigung für den Wissenschaftler. Er hatte selten Kämpfe tatsächlich durch seine Teufelsfrucht gewonnen und hatte auch nicht vor die Promille zu erhöhen, welche seine Frucht kennenlernen durfte in einem Kampf. Seine Hände verkrampften sich und er bildete eine Faust, welche wieder mehrere Knackser von sich gab. Sein Blick war nun deutlich ernster als zuvor, bereit für alles. Er holte mehrere Male tief Luft bevor er es wagte seinen Mund zu öffnen. Diese Art der Beruhigung war zwar recht bekannt, aber nutzlos in seinem Fall, denn sowie er den Mund öffnete, kam es wieder hoch und wollte nun hinaus. "Eine Made wie du, meint so etwas behaupten zu können? Dich Köpfe ich bevor du auf das Wasser auftriffst oder den Befehl gibst diesen Kahn sprengen zu lassen!" Sajins Hand wanderte diesmal von ganz alleine an den Griff seines Schwertes, welches vor seinem Becken am Gurt hang. Eine recht ungewöhnliche Position für ein Schwert, aber was war schon normal an diesem Mann? Vermutlich nicht sehr viel um es optimistisch auszudrücken. Er zog es genau so weit raus, dass die Klinge sichtbar wurde, bevor er inne hielt. Seine Augen fixiert auf die des Händlers und starrten unablässig ohne auch nur zu blinzeln. Das pulsieren der Adern wurde deutlich spürbar für den Kopfgeldjäger und auch Adrenalin machte sich schon auf den Weg in sein Blut und das obwohl der Kampf weder begonnen hatte, noch garantiert eintreffen würde. "Ich habe Dinge gesehen die so schnell waren, dass sich kaum sagen lässt, dass sie sich überhaupt bewegt haben, aber du, du bist nur ein Mensch!" sprach er dann zwar ruhig, aber seine Haltung hatte sich nicht verändert. Eine Ader an seinem Hals trat hervor, was wohl ein gutes Signal für andere war. Zwar hatte Sajin mit seiner Aussage recht, da er viele Messerwerte anstellte mit physikalischen Objekten, welche zwar schnell waren, aber unter einem Mikroskop in einem eingeschränkten Raum durchaus sichtbar. Dennoch war er sich bewusst, dass er schon immer gut mit der Geschwindigkeit seiner Gegner mithalten konnte und diese sogar noch überschreiten.
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BeitragThema: Re: Das Heck   Di März 01, 2016 11:11 pm

Nah, sie war ja auch noch nicht wirklich erwachsen und hat auch nicht viel von der Welt gesehen. Das sollte sich sogleich ändern, eine bessere Chance dazu bekommt sie nicht. "Dann ist gut, dass er hier ist." Denn die Alternative dazu, einen Bürojob zu haben, klang nicht sehr vielversprechend. Ja, schnelles Herumeilen, sich einen Platz nach dem nächsten ansehend, bekam sie aber wohl mit, was besonders über sie gesprochen wurde. Auch die Sache mit den Krankheiten bekam Kiwanika mit, was sie kurz innehalten ließ. Oh, das machte sie wütend und traurig zugleich, sicherlich waren diese Gefühle auch gerade wie aus einem offenen Buch, aus ihrem Gesicht zu lesen. Am allerliebsten hätte sie diese 'Kleo' wohl gepackt und einfach über Bord geschmissen, da versteht das sonst so friedliebende Fischmädchen ja überhaupt gar keinen Spaß. Doch ehe sie noch weitere Gedanken daran verschwenden kann, nahm Angelo sie einmal mehr in Schutz. Das besänftigte ihr Gemüt wieder, ließ sie aus der zuvor leicht verkrampften Haltung wieder lockerer werden. Sie hatte so feine Sinne, die dazu neigten, einfach alles an Informationen - Geräusche, Gerüche, Stimmen und alles andere, aufzunehmen, ob sie das mag oder nicht. So bekam Kiwanika auch mit, dass dieser eine Typ, mit dem Angelo gesprochen hatte, zunächst gar nicht merkte, dass sie ein Fischmensch war. Oh, das musste sie ihm nun aber auch direkt unter die Nase halten. Sobald sie sich wiedergefunden hatten, so riesig war das Deck nicht und mit Kiwanikas Tempo, in dem sie sich hier alles erkundet hatte, war sie schnell wieder bei ihm. "Da! Mann sagt, sie ist gut verkleidet." Ein weiteres, breites Grinsen folgte. Nun lief sie einmal um Angelo herum, nur um wieder zur Reling zu eilen und sich halb darüber lehnt. "Es geht los!", wiederholte sie in einem fast überdreht, hohem Ton, dann den schwarzen Wolken zum Himmel folgend, die aus dem seltsamen Rohr daoben aus dem Schiff kamen. Was?! Selbst wenn sie noch nicht viele Schiffe in ihrem Leben gesehen hat, das sieht doch wieder komisch aus. Und vorallem ungesund. Den nun mehr wieder besorgten Blick zum Manne gewandt. "Wolken in schwarz? Schmutzig?" Oh, Dreck kann sie ja überhaupt nicht ausstehen. Noch einen weiteren Moment beobachtete sie die schwarzen Wolken, dann entkam ihr ein Seufzen. "Seine Leute...eh.", sie musste noch einmal überlegen, wie sie diese Worte am besten zusammen bekam. "...nicht glücklich mit Kiwanika hier?" Immerhin hat der erste geflucht, dann folgten Äußerungen mit Krankheiten und irgendwelchen Bezahlungen. Da bekam man eben kein besonders gutes Gefühl, hier mit an Bord zu sein. Mit ihrem sonst so unbesorgtem Gemüt, würde sie es doch auf Dauer zerknirschen, fragte sie Angelo jetzt nicht direkt. Oder kämen am Ende nur noch weitere, gemeine Äußerungen? "Darf sie herumlaufen?" Ja, auch diese Frage will geklärt sein. Nun dreht sie sich wieder zum Meer um, auf welches sie hinausblickt. Ja, welch ein seltsames Gefühl jetzt auf dem Wasser zu reisen, statt darin. Ob es lange dauern wird, bis sie auf Osman ankommen? Und vorallem, was wird sie da erwarten? Letztendlich freute sich das Fischmädchen einfach nur, sie hat es geschafft einen ersten Kontakt zu den Menschen herzustellen, hat eine Mitfahrgelegenheit ergattert und sogar demnächst die Chance sich als Friedenstaube zu beweisen. Dass dieser Frieden noch lange nicht so einfach zu bringen sein wird, wie sie sich das vorstellt, wird sie noch bitterböse erfahren müssen.
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Ângelo Serrado

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BeitragThema: Re: Das Heck   Do März 03, 2016 9:37 pm

Ângelo blieb bei ihr stehen und musterte sie zum ersten Mal richtig anzusehen. Er wusste ja, dass sie ein Fischmensch war. Und wenn er gerade an diese Meeresbewohner gedacht hätte, wäre ihm auch in den Sinn gekommen das Kiwanika ein Fischmensch war, selbst dann wenn er es nicht gewusst hätte. Auf jeden Fall war sie nicht schlecht anzusehen. Vielleicht fehlte ihr an der Oberweite etwas, aber das war Ângelos Geschmack halt. Das Kleid machte Kiwanika etwas kindisch, also nicht vom Charakter her, sondern eher nach außen hin. Es sah aus wie das Kleid eines jungen Mädchens, dass dieses Kleid fürs Spielen draußen im Freien anzog und es schon sehr durch den Dreck gezogen wurde, sodass ein einfacher Waschvorgang dieses auch nicht mehr sauber machen konnte. Aber es verlieh ihr auch etwas Reizvolles. Schließlich konnte Ângelo sich sehr gut vorstellen, dass das Fischmädchen darunter nicht anhatte und… Sie war halt etwas Exotisches. Und der Freihändler mochte es außergewöhnlich. Aber als er so kurz nachsinnierte, kam ihm der Gedanke, dass es eine Person an Bord gab, die solche Gedanken überhaupt nicht wollte. Vor allem nicht bei Ângelo.
Ângelo wurde aus den Gedanken gerissen, als Kiwanika auf die Bemerkung von Erek zu sprechen kam, bei dem der Steuermann überrascht gezeigt hatte, dass sie ein Fischmensch war. An das Lächeln musste sich Ângelo noch gewöhnen, denn so ein Gebiss war auch nicht allgegenwärtig. Aber wenigstens lief ihm bereits kein Schauer mehr über den Rücken. "Ich denke schon. War wohl zu verwundert gewesen vorhin, dass ein Fischmädchen plötzlich vor mir stand" sagte der Freihändler und hatte mit Absicht nicht Widersprochen, weil er sie nicht verärgern wollte. Dann ging es auch los. Jedenfalls erstmal langsam. So ein Schiff wie die Wintersonne beschleunigte nicht von null auf hundert in fünf Sekunden. Aber für Kiwanika war es trotzdem ein spannendes Ereignis, dass sie mit einem beinah schmerzhaft hohen Ton zum Ausdruck brachte, dass Ângelo gerade so als Worte erkennen konnte. Das Fischmädchen wurde ruhiger und schaute zuerst auf die Wolke, die der Rauchabzug des Dampfkessels entwich und fragte ob dieser schmutzig sei. Ângelo verstand aber, dass diese Frage rhetorisch rüberkam, oder sollte und schwieg deshalb dazu. Dann fragte Kiwanika den Händler, ob seine Leute überhaupt glücklich mit ihr wären, gemeinsam an Bord. "Ach weißt du, Kleo ist nur ein großer Perfektionist. Es muss alles nach Plan und mit größter Ausführlichkeit getan werden. Wenn sie was gesagt hat, was dich stören sollte, so versichere ich dir, das sie immer so ist und das bei jeder anderen Person auch gesagt hätte. Erek, der geflucht hatte, dagegen hatte mehr wegen der Sache aufgeregt, das ihm was runtergefallen war. Bestimmt hat er schon vergessen" sagte Ângelo und kam noch kurz zu seinen Gedanken am Anfang zurück, wo er an jene Person gedacht hatte, die Kiwanika nicht wegen ihrer Herkunft oder wegen ihrer Art verbal angreifen würde, sondern weil sie einfach weiblich war. "Du hör mal…" Ângelo kam nicht weiter, weil genau das eintrat, was er befürchtet hatte. Er konnte noch nicht mal Kiwanika die Erlaubnis geben das Schiff zu erkunden, denn von hinten tauchte Lyra auf, die sich durch ihre schweren Cyborg-Beine ankündigte, die mit schweren Schritten das Holz auf dem Deck beinahe zu durchbrechen brachte.
„Jetzt machen wir uns auch noch an Fischmenschendamen ran wie ich sehe“ sagte Lyra. Ângelo wollte erraten was jetzt passieren würde und beugte sich theatralisch zu Kiwanika rüber, neben ihr er sich stellte. "Verzeih Lyra" raunte er ihr zu "Aber sie meint stets ein Anrecht auf jeden Mann hier an Bord haben zu können. Sie betrachtet dich so gesehen als Liebesrivalin" So ganz unrecht dürfte Lyra da auch nicht liegen, denn Ângelo hatte bereits Gedanken gehabt, die Lyra besser nicht erfahren durfte. „Sie hat ja noch nicht mal was zum Anfassen“ redete Lyra weiter und stellte sich direkt vor Ângelo, der seine Hände zur Abwehr hob, obwohl er nicht erwarten würde von der Schiffszimmerfrau angegriffen zu werden. „Die hier müssen doch besser sein als ihre“ mit diesen Worten packte Lyra einen von Ângelos Armen und presste sie regelrecht an ihre Brust.
"Klar" sagte Ângelo, als er realisierte, das er gerade vor einer eigentlich wildfremden Person, die Kiwanika nun ja noch war für ihn, die Hände an die Brust einer anderen Frau hatte "Deine sind die besten"
„Siehst du?“ sagte Lyra triumphierend.
"Darf ich meine Hand wieder haben?"
„Oh, natürlich“ Lyra schien erst jetzt richtig zu realisieren was sie da gerade getan hatte und sich nicht gerade in ein gutes Licht vor Kiwanika gestellt. Beinahe peinlich berührt von ihrer Aktion, entschuldigte sie sich hastig und drehte sich um, um noch schneller als sie aufgetaucht war, ohne zu rennen wieder zu verschwinden.
"Genau das wollte ich sagen" sagte Ângelo und rieb sich das Handgelenk, wo Lyras fester Griff gesessen hatte. "Lenk dich ab, von dem was du gerade gesehen hattest, erkunde das Schiff"

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Kiwanika

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BeitragThema: Re: Das Heck   Do März 03, 2016 10:30 pm

Dieses einst weiße Kleid war schon viele Jahre alt. Und tragen tut sie es noch viel länger, mehr als ihr halbes Leben lang. Sobald sie hineingepasst hat, trug sie es. Viel Wechselkleidung hatte sie nicht als alternative, nur ein weiteres Kleidchen, aus welchem sie aber in der Pubertät bereits rausgewachsen ist. Gut, vielleicht hatte sie nicht soviel Oberweite wie andere Frauen, doch so wurde sie davon auch nicht am Kämpfen gehindert und gestört hat es sie auch nie. Allerdings wurde Kiwanika auch noch nie auf ihr Äußeres in diesem Bezug, reduziert. Sie würde es wahrscheinlich erstmal gar nicht verstehen, denn diese Thematik war in ihrem Leben bisher vollkommen unwichtig gewesen. Man hat sich nie Gedanken darum gemacht. Natürlich trug sie nichts darunter, sie hat ja auch nie etwas zur Verfügung gehabt. Das war eben das Los, wenn man arm aufwächst. Kleidung war nebensächlich. Überleben war viel, viel wichtiger. So würde sie es auch komisch finden, würde Angelo nun irgendetwas derartiges erzählen und sagen, wahrscheinlich würde sie lächeln und nichts damit anzufangen wissen.
Eigentlich hatte sie schon eine Antwort auf ihre Frage mit den Wolken erwartet, denn das war in ihren Augen schon mehr als eigenartig. Nur sicherlich könnte sie die Technik dahinter ohnehin nicht auf Anhieb verstehen. Vielleicht war es besser so und Angelo dachte sich soetwas in der Art vielleicht. Trotzdem schaute sie noch einen Moment diesen Wolken hinterher, bevor sie sich den Worten des Mannes zuwandte. "Die Frau sagte Krankheit." Kiwanikas Gesichtsausdruck bekam etwas Ernstes, was man so eigentlich nicht bei ihr finden kann, sie hatte doch so ein sonniges Gemüt. "Sie weiß, dass Menschen Fischmenschen nicht mögen. Manchmal." Sich selbst zustimmend zunickend, wollte sie Angelo damit klar machen, dass sie damit zurecht kommt. Natürlich war es verletzend, soetwas zu hören - aber wer hört das auch schon gerne? Doch nachdem auch Angelo etwas zu sagen hatte, begann sie auch wieder zu lächeln. Doch er kam erst gar nicht dazu, viel zu sagen, da tauchte noch etwas oder jemand auf, den Kiwanika offenbar sehr seltsam findet. Und interessant. Angst empfand sie nicht, ihr Blick sprach eher Neugierde, denn sie beugte sich etwas an Angelo vorbei, um dieses Wesen noch einmal ansehen zu können. Lyra. "Was anfassen?" Das verstand sie nicht, scheinbar so eine Redensart der Oberweltbewohner, doch was als nächstes geschah, trieb sogar ihr leichte Röte ins bleiche Gesicht. Es folgte ein verstörendes Gespräch über die Oberweite dieser Frau und diese verließ nun übereilt das Schlachtfeld.
Zurück bleibt eine ebenfalls leicht verstört dreinschauende Kiwa, die nun schützend ihre Arme über die eigenen Brüste legte. "Nicht! Anfassen!", fiepste sie vor sich her. Dass Angelo nun so einer war! Das war ja kaum zu fassen. Da sie nun die Erlaubnis hatte, das Schiff zu erkunden, tat sie rückwärts einige Schritte von dem Mann zurück und wandte sich erst wieder um, nachdem sie etwas Abstand gewonnen hat. Wenige Schritte weiter, blickt sie noch einmal sichergehend zurück, dass man ihr auch nicht folgte und ließ endlich die Arme von sich wieder sinken. Ja, diese Frau hat einen schlechten ersten Eindruck gemacht und ein noch schlechteres Licht auf Angelo fallen lassen. Wie will er das nur wieder gutmachen? Allerdings machte Kiwanika nun auch um die anderen Männer hier einen Bogen, so schränkte das ihre Erkundung deutlich ein und auch unter Deck wollte sie nicht mehr schauen gehen. Da war das seltsame Gefühl, dass sie im Notfall nicht fliehen konnte, denn dort unten wäre sie eingesperrt. Auf einmal war die Schifffahrt gar nicht mehr soo toll. Hinter einigen Fässern und Kisten hat sie es sich nun bequem gemacht, den Rücken dagegen lehnend, konnte sie durch die Reling hindurch auf's Meer schauen. Hoffentlich hat niemand gesehen, dass sie sich hier nun mehr oder minder versteckt hat. Ja, von diesem Geschehen musste sie sich wirklich ein wenig ablenken. So sah sie kurz an sich hinab, sich in den eigenen Ausschnitt, drückte sich selbst die Hände auf die Brüste und ließ diese wieder sinken. Ja, soviel wie die Frau hatte sie nicht, da stimmt. Aber war das wichtig? Es scheint so. Oh - da hat jemand auf jedenfall die falschen Signale gesendet. Dann wartet sie hier einfach, so lang kann die Überfahrt ja sicher nicht dauern. Nach einigen Minuten des einsamen Herumsitzens, fallen ihr allerdings schon die Augen zu. Das war einfach zuviel des Guten gewesen. Zuerst die Anreise, der lange Aufstieg bis sie auf der Insel ankam, dann passierte dort soviel. Dermaßen viele, neue Eindrücke wollten auch irgendwann verarbeitet werden. So döste das Fischmädchen zwischen all den Kisten und Fässern. Ob man sie sucht?
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Ângelo Serrado

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BeitragThema: Re: Das Heck   Mo März 07, 2016 7:23 pm

Ângelo klappte der Mund nach unten als er Kiwanikas Reaktion sah. Dachte sie jetzt wirklich, dass er so ein Mensch war, der einfach so die Hände auf die Brüste anderer Frauen legte und sie somit unsittlich begrabschte? Offensichtlich. "N-N-N-Nein, das ist nicht s-so wie du denkst" stotterte Ângelo und versuchte die Situation wieder ins Reine zu bringen "Lyra hatte mal einen Schlag auf den Kopf bekommen…" weiter kam der Freihändler gar nicht, denn das Fischmädchen hatte sich mit einigen Schritten einen kleinen Abstand zwischen sich und Ângeloa aufgebaut, um dann anschließend schnell wegzurennen. Toll und ich stehe jetzt da wie ein Fisch auf dem trockenen in Gedanken feierte er kurz über diesen dummen Wortwitz, wenn man gerade bedachte, das er von einem Fischmenschen so abgestellt wurde. Jetzt drangen ein paar belustigte Geräusche an Ângelos Ohr. Verdammt entfuhr es dem Händler zischend, angesichts des Bildes, dass er bei seinen Untergebenen jetzt abgegeben hatte. Ângelo drehte sich zu der Quelle des Geräusches um und entdeckte dort einige einfache Crewmitglieder, die sich an der eben stattgefundenen Szenerie belustigten. „Sieht aus, als das Lyra dir die Chance verbockt hat“ sagte Savala, der sich an die Reling lehnte und sich eine Träne aus dem Gesicht wischte. „Scheint, als wäre ich jetzt dran, mein Glück bei ihr zu versuchen“ fügte er noch hinzu. "Sagt der Casanova, der schon bei dem Gedanken mit einer attraktiven Frau zu reden, so rot wird wie seine Haare" sagte Ângelo und fasste sich damit so gut es ging wieder "Ich wette, das du nicht mal ein klaren Gedanken fassen, geschweige denn ein Wort sagen würdest, wenn  du wüsstest, dass sie nichts unten drunter anhat" zwar war der letzte Teil eine Lüge, die sich Ângelo ausgedacht hatte, aber woher sollte er auch wissen, dass Kiwanika wirklich nichts drunter anhatte. Aber wenigstens erfüllte es seinen Zweck. Das Gelächter erstarb, die Augen wurden groß, Münder fielen nach unten. Bei einigen entglitt sogar ein bisschen Speichel. Savala wurde knallrot bei dem gedankendaran und Ângelo konnte wetten, dass bei ihm gerade eine Sicherung in Form einer Ader in der Nase durchgebrannt sein müsse, denn Savala drehte sich abrupt um. "Und jetzt Marsch an die Arbeit wenn ihr nicht das Schiff vom Bilg bis hier schrubben wollt" das war schon wieder etwas freundlicher und nicht so bissig wie eben, aber Ângelo konnte auch gar nicht anders, wenn er an den Triumpf denken musste, den er eben hatte. Ok, der erste Triumpf seit Lyras Aktion und Kiwanikas Reaktion.
Der Kapitän der Wintersonne drehte sich ebenfalls zum Deck um und wollte so Kiwanika ausfindig machen, aber von dem Fischmädchen war nichts zu sehen. Früher oder später wird sie wieder auftauchen. Spätestens wenn sie Hunger hat dachte Ângelo und ging seinen eigenen Aufgaben nach. Er brauchte sie garnicht suchen, sie würde von ganz alleine kommen. Bestimmt.
Und vielleicht kann er sich dann Erklären und sie könnte es verstehen.

Goes to: Wintersonne - Kombüse

_________________


Was Ângelo "Sagt" | denkt | macht | Techniken | Upgrades

~Intro Ângelo~ | ~Battle-Ângelo~ | ~Epic-Ângelo~ | ~Ângelo Adventure-End~


"Ein großes unlösbares Problem besteht immer aus mehreren kleinen Problemen. Und kleine Probleme kann man lösen"



Zuletzt von Ângelo Serrado am Di März 15, 2016 9:16 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Kiwanika

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BeitragThema: Re: Das Heck   Mo März 07, 2016 7:41 pm

Ach, das war nicht so wie sie denkt? Dafür hat das Szenario aber ziemlich eindeutig ausgesehen und sie ist imernoch der Meinung, dass ihre Reaktion die beste Möglichkeit gewesen ist. Dass diese seltsame Frau einen auf den Kopf bekommen hatte -  nunja. Erklärt das wirklich ein solches Verhalten? Nein, nicht wirklich. Und wenn sie noch gehört hätte, wie Angelo vor seinen Crewmitgliedern über sie gesprochen hat, das wäre ein weiteres, bitteres Erlebnis. Nur hoffentlich hat er sie mit dieser Aussage nicht zum Opfer erklärt, dem jetzt die Männer nachhingen, nur weil sie nichts unter hatte. Zum Glück bekam sie davon nichts mit, denn der kurze Mittagsschlaf erstreckte sich desweiteren über Stunden.
Erst viel später, es ist inzwischen dunkel und deutlich kälter geworden, wachte Kiwanika wieder auf. Ihr Versteck zwischen den Kisten war gut ausgesucht gewesen, denn hier hatte sie niemand gestört. Ob sie gefunden und verraten wurde, weiß sie nicht, es war schließlich niemand gekommen um sie zu wecken oder mitzunehmen. Alles war in Ordnung. Zunächst streckte sie sich aus ihrer inzwischen kauernden Haltung, denn es ist wirklich frisch geworden und das Fischmädchen reagierte nicht besonders gut auf Kälte, ganz gleich wie sie sich sonst fühlte. Langsam setzte sie sich auf, ließ die Antennen auf ihrem Kopf ein wenig zucken, als würden diese ihre Umgebung förmlich abscannen. Vorsichtig schaute sie hinter einem Fass hervor, steckte den weißen Schopf noch einmal zurück und erhob sich schließlich, denn die Luft schien rein zu sein. Ohje. Vorsichtig rieb sie sich mit den Handrücken die Augen. Sichelich schliefen schon alle, wer weiß wie spät es inzwischen war? Nun, den Sternen nach zu urteilen ist es eindeutig.... nachts. Flink hüpfte sie über jenes Fass und schlurfte förmlich über's Deck. Jetzt war es viel angenehmer hier, denn niemand schaute sie an, niemand sprach und außerdem... war allgemein niemand hier. Plötzlich hielt sie sich die Hand auf den Bauch, denn dieser gab ein wohlbekanntes Geräusch von sich, laut und deutlich grummelnd. Hunger. Der Blick wurde einen Moment lang leicht mürrisch, denn es war schon ziemlich unhöflich von ihr, sich einfach zu verstecken, trotz der seltsamsten Vofälle, vorhin. Oder? Mit sich selbst im unklaren, steuert Kiwanika auf die nächste Tür zu, die sie unter Deck bringen sollte. Eigentlich wollte sie da überhaupt nicht hin, denn jegliche Fluchtmöglichkeit ist ihr dort verwehrt, aber... Hunger. Der machte sie schon von kleinauf etwas seltsamer, wagemutiger und leichtsinniger. Da es damals schon nie genug zu essen gab, musste sie sich anders helfen und das würde sie auch jetzt tun. Es wäre schließlich viel zu einfach, sich zu entschuldigen und Angelo um Essen zu bitten. Noe. Begleitet von dem Geräusch ihres immer lauter knurrenden Magens, öffnete das Fischmenschenmädchen jede Tür, die sie finden konnte und spähte in jeden nur möglichen Raum hinein. Bisher hat die Suche nichts ergeben, inzwischen ist auch jeglicher Stolz vergessen und mit jeder neu geöffneten Tür wurde leise "Angelo?", geflüstert. Er schlief sicher schon. Nur hoffentlich auch all die anderen, unheimlichen Menschen, die sich hier herumtrieben.
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