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Nathan

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BeitragThema: Re: Stadtplatz   Sa Apr 23, 2016 4:34 pm


Nachdem die junge blonde Frau ihre Vorwürfe gegenüber Nathan kundtat, besaß der junge Mann gemischte Gefühle. Einerseits war er froh darüber, dass ihre Stimme nicht vorwurfsvoll klang, weshalb er nicht davon ausging, dass sie sonderlich sauer auf ihn war, andererseits war er leicht betrübt darüber, dass sie sich schlecht fühlte. Nathan dachte in diesem Moment daran, dass die Verzweiflung in ihrer Stimme womöglich daher rühren könnte. Schließlich stellte sie sich als Skye Cecilia Duncan vor, was Nathan ins grübeln brachte. Der äußerst gut aussehende Spezialagent durfte sich zwischen 'Skye', ihrem ersten Vornamen, und 'Cece', einem Spitznamen ihres Zweitnamens, entscheiden. Grundlegend viel ihm die Entscheidung nicht sonderlich schwer. 'Skye" war der eindeutig schönere Name. Er war sich zwar nicht hundertprozentig sicher, ob er nun den Klang des Namens oder den ihrer Stimme mochte, doch fand er Gefallen daran. Die Entscheidung wäre ihm also nicht schwer geworden, wenn die zierliche Schönheit nicht gewesen wäre. Der Spitzname `Cece`hatte etwas neckendes und er hatte Gefallen an ihr gefunden. Als sie ihm die Hand gab, erweckten ihre Finger die Aufmerksamkeit des 22-Jährigen. Sie lächelte bezaubernd und wickelte ihre schulterlangen, blonden Haare um ihren Finger, womit sie den standhaften Mann in gewisser Art und Weise mitwickelte.

Anschließend nutze Skye das schwarze Tuch Nathans um sich der Schweißperlen zu entledigen, woraufhin sie die Frage des jungen Mannes beantwortete. Es stellte sich heraus, dass sich die verzweifelte Dame aufgrund ihrer Mutter in Las Camp befand. Außerdem stellte sie Vergleiche mit der Verhaltensweise des Kellners und der ihrer Mutter auf, was den jungen muskulösen Mann zunächst etwas nachdenklich stimmte. Wenn die Mutter der Schönheit, die vor ihm stand, eine ebenso künstliche Nettigkeit an den Tag legte, wie es der Kellner bis eben noch getan hatte, konnte sie keine leichte Kindheit gehabt haben. Wobei `'leicht' im Nachhinein vielleicht nicht das richtige Wort gewesen war, viel mehr dachte Nathan daran, ob sie jemals wirklich ein Kind sein durfte.
Als sich der leichte verzweifelte Unterton in ihrer Stimme schließlich als völlig aufgelöstes Mädchen zeigte und sie ihre Hand vor ihr Gesicht schlug, war Jonathan sichtlich mitgenommen. Zwar war es wirklich süß, wie sie mit ihren Händen ihr kleines Gesicht verdeckte, doch besaß sie derzeit anscheinend absolut nichts. Sie hatte keinen einzigen Berry mehr, wie sie in ihrer Verzweiflung von sich gab, und hätte damit weder Geld um sich für eine Nacht ein Dach unter ihrem Haupt leisten, noch um eine Mitfahrgelegenheit bezahlen zu können. Sie besaß nicht einmal das nötige Kleingeld, um sich Etwas zu Essen und Trinken zu kaufen. Wenn das so weiter geht, wird sie mitten in der Nacht das Angebot von irgendeinem schmierigen Bastard annehmen müssen, um nicht in der Gosse übernachten zu müssen., ging es ihm durch den Kopf, Nein, dass werde ich nicht zulassen, selbst, wenn das bedeutet sie mit auf das Schiff nehmen zu müssen. Der Gesichtsausdruck Nathans wurde schlagartig nachdenklicher, als ihr hübsches Gesicht röt anlief, nachdem sie bemerkte, dass der junge Mann alles mitanhören konnte. Aber das ist zu gefährlich... ich kann nicht garantieren, dass unsere Einheit nicht angegriffen wird. UND ich kann in einem Kampf unmöglich ihre vollkommene Sicherheit garantieren. Aber was blieb Nathan ansonsten noch übrig?

Nachdem Nathan in Gedanken versunken war, und ihm die Idee einfiel er könnte einfach die Rechnung des Hotelzimmers bezahlen und mit ihr einige Lebensmittel einkaufen. Vielleicht würden sie sich dabei auch noch näher Kennenlernen, was dem jungem Mann gelegen kam, auch wenn es am Ende wohl egal bleiben würde, da die Wahrscheinlichkeit sie könnten sich ein zweites Mal sehen klein schien. Als er ihr gerade von seinem Vorschlag erzählen wollte, hielt sie ihm sein Armband entgegen und forderte ihn daraufhin auf etwas von sich zu erzählen. Ein Lächeln schlich sich über die Lippen des Rötäugigen, weniger weil sie nicht mehr verzweifelt  schien und er eine gewisse Hoffnung in ihren Augen sah, sondern viel mehr, weil ihr Lächeln ausreichte um seine Stimmung deutlich anzuheben. Er nahm sein goldenes Armband entgegen, näherte sich der Schönheit an und griff mit seiner Hand zärtlich nach der rechten zierlichen Hand des Mädchens, um ihr das Armband anzulegen. „Behalt das Armband doch fürs erste. Du kannst es mir notfalls wiedergeben, wenn wir uns voneinander verabschieden. Vergiss es nur nicht, okay?“, sprach er mit einem Lächeln und ließ die Hand Cecilias schließlich los. „Nun, ich... wir sind auf der Durchreise und legten hier Anker, damit wir unsere Vorräte aufstocken können. Genau genommen war ich bis eben auch auf dem Weg in den Restaurant dahinten um zu erfahren, wo ich die qualitativ hochwertigsten Waren kaufen kann. Ich bin als Smutje für die Ernährung der Crew verantwortlich und da muss die Qualität eben stimmen. Das ist mir sehr wichtig.“ Als der junge Mann darüber nachdachte, bei was die attraktive Dame ihm helfen könne, nickte er sie an und sprach schließlich weiter: „Sicher. Anfangen könntest du damit einfach mitzukommen, während ich die Einkäufe tätige. Wer ist nicht gern in der Gesellschaft einer so hübschen Frau? Und vielleicht finden wir noch eine Lösung für dein kleines Problem. Mir fällt gerade zwar nichts hilfreiches ein, aber vielleicht kommt uns ja eine Idee, wenn wir uns zwischen den Geschäften ein wenig unterhalten könnten? Wie wäre das?“ Nun, ihr Geldproblem als Mittel zum Zweck zu benutzen, damit der junge Mann noch ein wenig mehr Zeit mit der blonden Dame verbringen konnte, war wirklich nicht die feine englische Art, allerdings hatte Nathan keine Hintergedanken dabei, er wollte nur noch etwas mehr Zeit mit ihr verbringen und sie, wenn möglich, etwas näher kennen lernen. Wer war denn nicht gern in guter Gesellschaft, noch dazu, wenn es sich dabei um eine so hübsche Frau handelte? „Skye, richtig? Ich mag deinen Namen. Er erinnert mich an den freien, majestätischen Himmel. Woher kommst du eigentlich?“ fügte der Koch hinzu und sah sie mit einem Lächeln an.

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Ranelle

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BeitragThema: Re: Stadtplatz   So Apr 24, 2016 1:57 pm


Die blonde Schönheit war wirklich sehr erfreut über ihre neue Bekanntschaft. Nathan schien ein höflicher und freundlicher junger Mann zu sein. Diesen Eindruck vermittelte bereits sein Anzug, doch das sollte zuerst nichts heißen. Man konnte immerhin schick gekleidet sein und trotzdem eine widerwärtige Persönlichkeit besitzen. Der blond und noch dazu attraktive Mann vor ihr untermalte aber ihre Annahme mit dem schwarzen Tuch, das er ihr gereicht hatte, um sich dem Schweiß wegzuwischen. Skye blickte Nathan mit einem Lächeln an. Ihr Ausbruch der Verzweiflung vor wenigen Momenten war ihr immer noch peinlich, vor allem aber, weil er alles mitbekommen hatte. Die Blondine wollte gar nicht wissen, was er über sie dachte. Er hält mich bestimmt für eine ziemlich armselige Person., dachte sie, auch wenn sie für ihre Situation nichts konnte. Obwohl sie so gesehen doch selbst Schuld an ihrer Lage war. Sie hatte dem Blauen zu sehr vertraut und dieses Vertrauen wurde am Ende bestraft. Da blieb ihr fast nur zu hoffen, dass sie mit Nathan mehr Glück hatte. Ihr erster Eindruck vermittelte ihr ein gutes Gefühl.

Skye blickte Nathan überrascht an, als er ihr sein goldenes Armband wieder anlegte. Das Überraschende daran war wohl, dass er einfach so ihre Hand hielt. Sie solle das Armband behalten, solange bis sich ihre Wege wieder trennten. Skye nickte und antwortete: "Uh-huh! In Ordnung. Ich werde dran denken." Durch sein Lächeln, das er ihr zu dieser netten Geste schenkte, wurde die Ärztin wieder leicht rot um die Wangen herum. Das legte sich aber sowie er ihre Hand losließ und auf ihre Frage einging. Skye verstand aus seinen Worten, dass er Koch war und auf die richtige Ernährung achtete, wobei ihm vor allem die Qualität sehr am Herzen lag. Sie fand diese Tatsache sehr interessant, doch sie sagte vorerst nichts dazu. Dies lag daran, dass Nathan noch weiter auf ihre Worte einging und gleich eine Idee hatte, was sie für ihn tun könnte. Durch die Wahl seiner Worte errötete die hinreißende Blondine und sie bedankte sich für das Kompliment. Skye gefiel es aber anfangs weniger, dass er ihr Problem ansprach. Dadurch war sie sich nun wirklich sicher, dass er alles mitbekommen hatte. Aber sie freute sich darüber, dass er ihr seine Hilfe anbot.

Skye sah dem größeren, blonden Mann ins Gesicht. Ob ihre Wangen wieder ihre normale Farbe angenommen hatten, wusste sie nicht. Sie hoffte dies aber sehr, denn sonst zeigte sie zu offensichtlich, dass sie Gefallen an Nathan fand. Mal abgesehen davon, dass er ihr mit einer Lüge aus ihrem Schlamassel geholfen hatte, fand sie ihn sehr sympathisch. "Es ist mir eine ... Nein. Ich begleite dich gerne noch ein Stück. Ich bin zwar keine ausgebildete Köchin, aber vielleicht kann ich dir trotzdem mit deinen Einkäufen behilflich sein. Das wäre das Mindeste, nachdem du mir bereits geholfen hast und dich sogar noch dazu bereit erklärt hast, mir noch weiter unter die Arme zu greifen. Uns wird bestimmt was einfallen.", erwidert Skye während sie sich ihre rechte Hand vor die Brust hielt. Damit beabsichtigte sie keinesfalls ihre Oberweite zu betonen. Dies geschah mehr unterbewusst. Eine Idee hatte sie im Prinzip schon. Am liebsten hätte sie Nathan gleich gefragt, ob sie ihn nicht einfach auf das Schiff seiner Crew begleiten könnte, doch es lag ihr fern, sich selbst einzuladen. Außerdem wollte sie ihn vorher doch lieber noch etwas besser kennenlernen, weshalb es ihr selbst sehr gelegen kam, dass er diesen Vorschlag gemacht hatte.

Da nun klar war, dass Skye Nathan begleiten würde und sie sich sicher bald in Bewegung setzten, ging Skye zu ihrer Reisetasche und bückte sich, um diese vom Boden aufzuheben. Währenddessen lauschte sie dem, was Nathan sagte. Sie hatte ihren Körper noch nicht wieder aufgerichtet, als er ihr mitteilte, dass er ihren ersten Vornamen mochte. Er nannte sogar Gründe. Skye errötete erneut und drehte sich dann wieder zu ihm um, nachdem sie wieder gerade stand. "Danke. Aber den Namen habe ich mir nicht selbst ausgesucht. Trotzdem freut es mich, dass er dir gefällt." Wo der blonde Schönling gerade schon den Himmel ansprach, blickte Skye für wenige Sekunden hinauf. Es war zwar Tag und somit kein Stern zu erkennen, aber trotzdem glaubte sie, dass ihr Vater gerade auf sie aufpasste. Er hatte sicher nur kurz geschlafen, als sie bestohlen wurde, aber dafür gab sie nur sich die Schuld und natürlich Ryuki. Nathan hatte sich offenbar dafür entschieden, sie Skye zu nennen. Sie blickte ihn an und schritt mit ihrer Tasche in den Händen auf ihn zu. "Bevor ich auf deine Frage antworte, wollen wir nicht erst einmal los? Du sagtest doch, dass wir uns unterwegs unterhalten können." Die beiden setzten sich daraufhin in Bewegung in Richtung des Restaurants, zu dem Nathan ohnehin wollte. Bereits nach wenigen Schritten suchte Skye den Blickkontakt zu Nathan und antwortete: "Ich bin in Starlite City aufgewachsen. Das liegt auf der Insel Astral auf der Grand Line. Aber jetzt bist du mir auch eine Antwort schuldig. Du sagtest, du und deine Crew seiet auf der Durchreise. Deshalb möchte ich gerne wissen, woher du stammst und wohin ihr unterwegs seid." Skye neigte ihren Kopf etwas zur Seite und sah Nathan neugierig an.
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BeitragThema: Re: Stadtplatz   So Apr 24, 2016 11:36 pm


Geschmeichelt darüber, dass die blonde Schönheit errötete, wann immer er ihr ein Kompliment machte oder sie freundlich anlächelte, wich sein Blick nur noch schwer von ihrem entzückendem Anblick. Auch wenn es eine lediglich eine Geste war und Nathan sein Armband früher oder später wieder zurück bekommen würde, war der junge Mann glücklich darüber, dass sie sein Geschenk annahm, wenn auch nur für den Moment. Das goldene Armband reflektierte die Sonne leicht, was sein Augenmerk auf ihre rechte Hand, und schließlich wieder auf ihren gesamten Körper richtete. Der Schmuck stand ihr wirklich ausgezeichnet und gab ihr etwas graziles, vielleicht ein wenig prunkvoll und damit war es vermutlich ein wenig zu viel des Guten, doch konnte er nicht erkennen aus welchen Grund er an diesem Anblick keinen Gefallen finden sollte. Nachdem Nathan auf ihre Frage eingegangen war, färbten sich ihre Wangen erneut rot, was sie in diesem Moment unscheinbar süß und unglaublich begehrenswert scheinen ließ. Irgendetwas ging zwischen der bezaubernden Skye und ihm vor, was er nun erkannte, doch war er sich nicht ganz bewusst um was es sich dabei genau handelte. Ungeachtet dessen was nun es war, machte sein Gefühl ihm klar, dass es etwas Tolles war.

Schließlich nahm seine Gesprächspartnerin Stellung zu seinem Vorschlag sie könnte mit ihm zusammen noch ein wenig Zeit verbringen. Während er ihr anfangs noch genau zugehört hatte, richtete sich seine Aufmerksamkeit schließlich auf die rechte Hand der Dame, die sie vor ihre Brust hielt. Entzückt von der üppigen Oberweite die sich ihm in diesem Moment darbot, fiel sein Blick schließlich auf Skye's rosafarbenes Tattoo an der Hand. Zwar war das Tattoo insofern schwer zu erkennen, dass die Sonne auf es schien und der ohnehin schon schwache Kontrast zu der heller Haut Skye's nun völlig verloren ging, doch hatte der junge Mann von Manier dieses Symbol schon einmal irgendwo gesehen. Leicht betrübt darüber, dass er sich nicht daran erinnern konnte woher er das Symbol kannte, schwankte seine Stimmung wieder in Richtung Begierde, als er erkannte, dass ihre Hand ihr hinreißendes Dekolleté und damit selbstverständlich auch ihren Busen betonte. Die Tatsache, dass sich sein Armband ebenfalls an dieser Hand befand, ließ er dabei völlig außer Acht. Als dieser schließlich bemerkte, dass er viel zu offensichtlich auf die Brust der blonden und noch dazu attraktiven jungen Frau starte, entkam ihm ein kurzes Räuspern, ehe sich seine Aufmerksamkeit wieder voll und ganz der Unterhaltung widmen sollte. Doch ehe Nathan die Unterhaltung fortführen konnte brachte ihn der nächste Anblick doch dazu kurzzeitig die Aufmerksamkeit auf etwas ganz anderes zu legen. Skye bückte sich, um besser nach ihrer Reisetasche greifen zu können, wobei ihr schwarzer Minirock ihren wohlgeformten Hintern aufblitzen ließ, ohne ihm dabei einen Blick auf ihr Höschen zu gewähren. Nach dem die junge Dame wieder aufrecht stand konnte Nathan wieder klaren Gedanken fassen.

So war er nun zusammen mit Skye auf dem Weg ins Restaurant. Es dauerte nicht lange bis seine reizende neue Bekanntschaft das Gespräch suchte und auf seine vorherige Frage antwortete. Sie unterrichtete Nathan darüber, dass sie aus Starlite City auf der Insel Astral kam, was ihren Angaben nach zuurteilen mitten in der Grandline lag. Bevor der junge Revolutionär auf ihre Frage einging erwiderte er den Blickkontakt und erklärte sich dann: „Ziemlich viele Fragen für ein so neugieriges Mädchen wie dich, aber schön wo fange ich an?“. Nathan überbrückte seine benötigte Bedenkzeit in dem sein Jackett wieder von der Schulter nahm und ihn wieder anzog. „Ich bin auf der Insel Pucci aufgewachsen, hab dort eine Ausbildung in einem Gourmetrestaurant genossen. Nun bin ich mit meiner Crew auf dem Weg nach Trois, um dort einige Geschäfte abzuwickeln.“. Das Wort Revolution verschwieg Nathan dabei möglichst, da er wusste, dass Skye dadurch möglicherweise abgeneigt gewesen wäre weiterhin Zeit mit dem vermeintlichen Gesetzlosen zu verbringen. Ein schneller Themawechsel musste also erfolgen, damit dieses Detail nicht direkt zur Ansprache kam und ihm keine andere Möglichkeit blieb, denn anlügen wollte er sie nicht. „Aus welchem Grund hast du auf Reisen gegangen, weshalb hast du deine Heimatstadt und deine Familie verlassen und vorallem wohin verschlägst es dich als nächstes Ziel?“ Der junge Mann war sich sehr wohl bewusst darüber, dass er möglichst schnell, möglichst viele Informationen wollte und dadurch womöglich etwas aufdringlich scheinen könnte, was nicht zuletzt an dem Ton gelegen hätte, doch wollte er dem Thema was es für eine Crew sei und was er genau vor hatte möglichst aus dem Weg gehen. Das Restaurant als Ziel im Blick sah er die junge Schönheit schließlich neugierig, und etwas verlegen an. Ich weiß nicht... irgendwie will ich ja, dass sie mit auf unser Schiff kommt, auch wenn sie sie eben erst kennen gelernt habe..., mit einem schlichten und unscheinbaren Seufzen beendete er seinen Gedankengang schließlich und sah Skye gespannt an.
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BeitragThema: Re: Stadtplatz   Mo Apr 25, 2016 6:06 pm


Skye fiel es wirklich schwer ihren Blick von dem attraktiven jungen Mann abzuwenden, den sie fürs Erste begleitete. Dies lag nicht nur daran, dass sie es für unhöflich erachtete, wenn man sich mit jemandem unterhielt und seinen Gesprächspartner nicht ansah. Der Blickkontakt gehörte schließlich zum aktiven Zuhören. Nein, sie blickte Nathan sogar gerne an. Er war ein sehr ansehnlicher junger Mann und Skye hatte irgendwie Gefallen an ihm gefunden. Und dies lag nicht einmal nur an seiner äußeren Erscheinung. Das Erscheinungsbild des Anzugträgers hielt was es versprach, denn Nathan entpuppte sich als ein ziemlich höflicher Geselle. Er war ganz gewiss eine Person, die die Blondine bedenkenlos ihrer Familie vorstellen könnte. Sicher gäbe selbst ihr Vater den beiden seinen Segen, würde er noch leben. Skye schweifte dabei ein wenig zu sehr mit ihren Gedanken ab. Sie wusste selbst nicht einmal, was sie genau über Nathan denken sollte. Natürlich besaß er Manieren - zwar kam er nicht von selbst auf die Idee, ihr ihre Tasche abzunehmen, aber niemand war perfekt -, doch gerade wegen seiner freundlichen Art, blieb Skye vorsichtig. Andererseits glaubte sie eh nicht, dass er jemals wirklich etwas für die hübsche Blondine empfinden könnte. Ihrer bezaubernden Schönheit war sie sich bewusst, aber sie hielt den Mann neben ihr für Jemanden mit mehr Stil, Jemanden, der mehr als nur auf das Aussehen achtete. Gerade in ihren Charakter würde er sich wohl kaum verlieben und das dachte sie jetzt, obwohl die zwei sich erst kennengelernt hatten. Allerdings war sie sich eh nicht im Klaren darüber, wie ihre vorherige Handlung auf ihn gewirkt hatte.

Jedenfalls waren die beiden blonden Köpfe nun gemeinsam auf dem Weg ins Restaurant. Skye genoss seine Gesellschaft sehr und sie lauschte aufmerksam seinen Worten. Zuerst verengte sie ihre Augen zu einem recht gleichgültigen Gesichtsausdruck, als er meinte, dass sie ihm recht viele Fragen stellte. Sie fasste diese Worte von ihm als Vorwurf auf. Ich möchte doch nur zwei Dinge von dir wissen. Es ist ja nicht so, als ob ich dich gleich nach deiner ganzen Lebensgeschichte gefragt habe. Immerhin hielt es ihn nicht davon ab, der Ärztin trotzdem ihre Fragen zu beantworten, weshalb ihre Augen vor lauter Neugier wieder größer wurden. So erzählte Nathan ganz offen, dass er von Pucci stammte, dort in einem Gourmetrestaurant zum Koch ausgebildet wurde und nun mit seiner Crew unterwegs nach Trois war wegen irgendwelcher Geschäfte. Von Pucci glaubte sie schon mal gehört zu haben. Soweit sie sich erinnern konnte, hatte mal ihre Mutter von der Küche auf der Insel geschwärmt, nachdem sie irgendwann mal mit ihrem inzwischen verstorbenen Ehegatten dort gegessen hatte. Skye selbst war noch nie in diesen Genuss gekommen, aber dies könnte sich bald ändern. Nichtsdestotrotz erinnerte Nathan sie immer mehr an Ryuki. Ryuki hatte ihr schließlich erzählt, dass er wegen seiner Geschäfte nach Las Camp gekommen war. Hoffentlich ist Nathan nicht auch so ein Schwein. Nicht, dass er ihr bisher diesen Eindruck vermittelt hatte. Im Gegensatz zu Ryuki hatte er sie immerhin nicht gleich bei der ersten Begegnung begrabscht. Seine Hand auf ihrem Rücken war jedenfalls in Ordnung. Skye versuchte wirklich vorsichtiger zu sein, aber sein Aussehen machte es ihr sehr schwer. Dieses fand sie nämlich sehr ansprechend.

Schließlich fragte Nathan die Blondine, weshalb sie ihre Reise begonnen hatte. Sie hatte ihm bislang unbeabsichtigt verschwiegen, dass sie Ärztin war. Um ihn darüber zu unterrichten, holte sie etwas weiter aus. "Ich habe in Starlite City Medizin studiert und bin Ärztin geworden. Zwar habe ich während des Studiums viel gelernt, aber ich bin mir sicher, dass es auf anderen Inseln ganz andere Kulturen gibt und ganz bestimmt auch Krankheiten, die man in meiner Heimat nicht einmal kennt. Mir ist es ein Anliegen, anderen zu helfen und ich möchte irgendwann jede Krankheit kurieren können. Deshalb habe ich meine Reise angetreten. Um mich weiterzubilden und um anderen helfen zu können." Womöglich klang sie ein wenig überschwänglich. Eine Antwort war sie Nathan allerdings noch schuldig. Sie war darauf noch nicht eingegangen, weil sie selbst die Antwort nicht kannte. Mein nächstes Ziel... Skye wandte ihren Blick von Nathan ab und versank in Gedanken. Die Ärztin hatte noch kein neues Ziel. Dazu müsste sie erst einmal wissen, wie sie von der Insel herunterkommen sollte. Am liebsten würde sie Nathan fragen, ob sie ihn begleiten könnte ... nach Trois. Das würde den beiden mehr Zeit verschaffen, einander besser kennenzulernen, doch Skye zweifelte daran, dass er sie mitnehmen würde. In seiner Crew gab es sicher einen fähigen Arzt oder eine fähige Ärztin, womit ihre Anwesenheit überflüssig wäre. Deshalb traute sie sich nicht ihn zu fragen. Nun, sie gab ihm trotzdem eine Antwort. "Ich habe noch kein neues Ziel vor Augen. Dazu müsste ich doch erst einmal wissen, wie ich wieder die Insel verlassen soll.", meinte sie bedrückt. Anschließend sah sie wieder Nathan an und versuchte zu lächeln, was ihr nur gelang, indem sie von sich ablenkte. "Aber eins nach dem anderen. Wir wollten doch zuerst Vorräte für dich und deine Crew besorgen.", erinnerte sie Nathan. Wie es der Zufall so wollte, hatten sie ihr vorläufiges Ziel - das Restaurant, in dem Nathan sich nach den besten Zutaten der Insel erkundigen wollte - erreicht. Der Weg dorthin war aber auch nicht weit gewesen.
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BeitragThema: Re: Stadtplatz   Di Apr 26, 2016 3:47 pm


Zwar hatte sich Nathan dafür entschieden nicht weiter über ihr rosafarbenes Tattoo nachzudenken, doch hing sich sein Gedankengang dann schließlich doch daran auf. Der junge Mann bekam das Gefühl einfach nicht los er hätte das Symbol auf der zierlichen Hand Skyes schon irgendwo einmal gesehen. Damals musste das Symbol äußerst markant gewesen sein, damit Jonathan zumindest die Form wiedererkannte, was ihn allerdings nur noch mehr zum grübeln brachte. Nachdenklich schritt er neben seiner bezaubernden Begleitung her und begutachtete unscheinbar den Rest ihres Körpers in der Hoffnung des Rätsels Lösung würde ihm bei ihrem entzückenden Anblick leichter in den Sinn kommen. Bis auf einen Anhänger, auf dem ein rosafarbenes Herz abgebildet war, das goldene Armband Nathans und ein silbernes Armband besaß die junge Schönheit keinen Schmuck der Offensichtlich war. Doch als er ihre Kleidung nähe betrachtete fiel ihm etwas an ihrer Tasche auf. Diese Seite der Tasche war mit einem rosa Symbol bedruckt worden. Nathan erkannte das es sich hierbei um das selbe Symbol handelte, wie es sich auch an ihrer Hand befand. Naria besitzt doch auch Kleidung mit diesem Symbol, oder irre ich mich da?, schoss es ihm durch den Kopf. Je länger er darüber nachdachte desto sicherer war er sich, dass er das vermeintliche Markenzeichen bei einigen wenigen Kleidungsstücken seine ehemaligen Partnerin gesehen hatte. Der stattliche Jonathan musterte die süße Skye erneut, diesmal nicht um seinen Gedanken Starthilfe zu verleihen, sonder nur damit er sie mit Naria vergleichen konnte. Seine neue Bekanntschaft war deutlich kleiner gewesen, wie er schnell feststellte. Dafür besaß Skye etwas an sich, was es schwer für den jungen Revolutionären machte seinen Blick von ihr zu wenden. Zum einen war die junge Ärztin sichtbar attraktiver als Naria, und zum anderen besaß die unschuldig wirkende Skye einen umfangreicheren Brustumfang. Die Tatsache, dass sie knappe, schwarze Kleidung trug, die die markanten Stellen ihres Körpers nahezu perfekt betonten, brachte ihn abermals dazu Gefallen an dem zu finden was er sah. Skye war allemal eine attraktive junge Frau gewesen an dessen Körper der Nathan immer mehr Gefallen fand und ihr unschuldig wirkender Charakter hatte etwas was den jungen Kavalier gleichermaßen dazu brachte sie einerseits beschützen zu wollen und andererseits eine Begierde zu ihr zu entwickeln die ihm das Denken schwer machte.

Skye gab schließlich an, dass sie Medizin studiert hatte und daraufhin Ärztin geworden war. Ihre Ziele waren so idealistisch wie auch einfach. Die junge Dame gab Nathan zu verstehen, dass sie alles daran setzen wollte jede Krankheit dieser Welt kurieren zu können und vor allem um anderen Menschen in ihrer Not zu helfen. Das sie dabei andere, interessante Kulturen besuchen würde, fasste Nathan als kleinen Bonus hinzu. Und bei näherer Betrachtung ihrer Worte bemerkte er, dass er grob gesehen ein ähnliches Ziel hatte: Er wollte Menschen helfen. Zwar war der junge Revolutionär darauf bedacht Menschen in ihrer gesellschaftlichen Lage zu helfen oder auf ihre Hilferufe zu reagieren, und war damit eher weniger um die gesundheitliche Lage der Leute besorgt, aber waren sie erschreckend gut miteinander vereinbar. Und so sehr er diesem Gedanken auch aus dem Weg gehen wollte... ein fähiger Arzt fehlte ihm noch an Bord. Die Crew wäre in Nachhinein ziemlich aufgeschmissen, falls sie auf Reisen angegriffen werden würde und als Einheit der Revolution besuchte man ständig neue Inseln, lernte zahlreiche Kulturen und neue Menschen kennen. Wenn dieser Job nicht so gefährlich gewesen wäre, hätte er sie direkt danach gefragt seiner Crew beizutreten und er hätte sie auch bezüglich seiner Fraktion aufgeklärt, doch konnte er nicht riskieren die junge Dame derartigen Gefahren auszusetzen. Diesen Gedanken aufgeben, wollte er andererseits auch nicht, zumal er mehr und mehr Interesse an ihr zeigte.

Als sie schließlich an dem Restaurant angekommen waren, machte Skye ihn darauf aufmerksam, was nun eigentlich sein Plan gewesen war. Und... möglicherweise für dich, ging es ihm durch den Kopf, woraufhin er kopfschüttelnd vor ihr stand. „In ordnung, dann fragen wir hier mal nach wo wir unsere Waren auftreiben können“. Nathan bemerkte nicht, dass er gerade von einem 'uns' gesprochen hatte, als er die Tür des Lokals öffnete und sie schließlich aufhielt ehe er mithilfe einer Handgeste darauf aufmerksam machte, dass ihr der Vortritt gebührte.
Als sie sich schließlich in dem Speisehaus befanden begutachtete der junge Koch das Etablissement mit einem scharfem Blick. Die Atmosphäre war sehr dunkel gehalten. Die Kerzenschein an den Tischen, die mit einer roten Tischdecke dekoriert war, gab diesem Ort etwas romantisches. Der ausgebildete Koch erkannte sofort, dass er hier gewiss die passende Antwort auf seine Frage bekommen sollte. der junge Anzugträger drehte sich kurz zu Skye um und Griff zärtlich nach ihrer zierlichen Hand. „Warte hier kurz auf mich, Skye. Es dauert nicht lange“ Da das Lokal sehr vornehm schien und die wenigen Gäste gerade in den Genuss ihres Crème Brûlées kamen, konnte Nathan sie ohne Bedenken kurz allein lassen, weshalb er seine Hand aus ihrer Hand gleiten ließ, ehe er in Richtung Theke ging.

Ein sehr vornehm gekleideter älterer Herr mit Glatze nahm Nathan in den Empfang. „Wie darf ich Ihnen behilflich sein, mein Herr? Darf ich Ihnen einen Tisch anbieten?“, sprach er mit tiefer Stimme zu dem vermeintlichen Gast. Mit einem charmanten Lächeln stellte Nathan schließlich klar: „Entschuldigen Sie bitte, junger Mann. Ich bin nicht hier, weil ich vor habe in Ihrem wirklich sehr ansprechenden Lokal zu Speisen. Ich bin mit meiner Begleitung hier, weil ich Vorräte für mein Schiff kaufen möchte. Ich bin ausgebildeter Koch und komme von der Insel Pucci. Ich hoffte Sie können mir sicher verraten wo ich qualitativ hochwertige Waren herbekomme?“. Nathan bemerkte, dass der Blick des älteren Herren vor ihm auf die junge Dame fiel, die mit Nathan in sein Lokal gekommen war. „Und Sie sind sich wirklich sicher, dass Sie mit Ihrer Begleitung nicht essen wollen? Ich hätte ein schönes Plätzchen anzubieten an dem Sie Zwei ungestört essen können mit Kerzenlicht. Wenn sie etwas brauchen können sie mir einfach mit einer Teleschnecke Bescheid geben.“ Auf die Worte des alten Mannes wurde Nathan spürbar rot. Er er hätte sich liebend gern mit Skye einen Tisch genommen und mit ihr ein romantisches Essen gehabt, doch besaß der junge Kapitän nicht die nötige Zeit viel Zeit zu verschwenden, da seine Crew bereits darauf wartete, dass sie ihren Anker lichten konnten. „Ja, ich besitze leider nicht die notwendige Zeit, auch, wenn ich wirklich gern mit dieser bezaubernden Dame Essen würde. Vielleicht wird sich noch eine andere Gelegenheit dafür bieten. Das Essen schmeckt immer besser, wenn man es selbst zubereitet, Sie kennen das sicher.“. Der Geschäftsinhaber nickte verständlich und kam schließlich zum Punkt. „Ich kann ihnen dabei helfen ihre Vorräte einzukaufen. Ich kenne einen Händler, die ihnen die Waren zu ihrem Schiff bringen würde und das kostenlos, daran hält er fest. Sie werden selbstverständlich die Waren bezahlen müssen. Die Teleschnecke dort drüben hat direkten Kontakt zu seinem Lager. Benutzen sie es ruhig.“. Jonathan bedankte sich daraufhin, ehe er zu der Teleschnecke ging, um den Anruf zutätigen.


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Ranelle

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BeitragThema: Re: Stadtplatz   Di Apr 26, 2016 9:00 pm


Der Aufmerksamkeit der zierlichen Blondine entging nicht, wie Nathan sie offensichtlich genauer unter die Lupe nahm. Skye sagte deshalb nichts, da es ihr auf eine Art gefiel, seine Aufmerksamkeit für sich zu beanspruchen. Außerdem konnte sie auch nur schwer ihren Blick von ihm abwenden, also war es nur fair, wenn er selbiges tat. Sie schloss natürlich nicht aus, dass er Gefallen an ihr gefunden hatte, aber damit wäre er nicht der Einzige. Andere hätten sich allerdings im Gegensatz zu ihm schon längst an sie rangemacht und irgendeinen dummen Spruch losgelassen. Umso mehr genoss sie Nathans Gesellschaft, da er nicht zu solchen Machos zählte. Vorsichtiger wurde sie jedoch wieder, als sie spitz bekam, dass er auf ihre Tasche starrte. Schützend legte sie ihre Hand über die Tasche, als reine Vorsichtsmaßnahme, dass er ihr auch bloß nicht die Tasche stahl. Vielleicht ist es doch besser, dass ich meine Tasche selber trage., dachte die hinreißende Ärztin, da sie befürchtete, dass der Schönling sich ähnlich schnell mit ihren Sachen aus dem Staub machen könnte, wie Ryuki. Ihr Geld war schon weg. Wenn dann auch noch ihre Reisetasche weg wäre, dann hätte sie nicht nur nichts anderes mehr zum Anziehen, sondern ihr Bogen und ihr Köcher mitsamt der Pfeile, die sie zurzeit darin verwahrte, wären auch weg. Dann hätte sie also so gut wie nichts mehr.

In der Hoffnung, dass ihre Hand den Gedanken daran, ihr die Tasche zu klauen, direkt wieder vergessen ließ, falls er überhaupt so einen Gedanken hatte, liefen Skye und Nathan auf das ausgesuchte Restaurant zu. Dieses sah schon von außen sehr ansprechend aus. Dort angekommen war der attraktive Blondschopf so freundlich Skye die Tür aufzuhalten. Dass er von "unseren Waren" gesprochen hatte, war ihr sehr wohl aufgefallen, doch sie dachte dabei nur daran, dass er von sich und seiner Crew sprach. Dass er sie dort miteinbeziehen könnte, kam ihr nicht in den Sinn. "Vielen Dank!", sagte Skye und lächelte den Gentleman, der ihr die Tür aufhielt an, als sie das Restaurant betrat. Nach Betreten des Restaurant lief Skye gerade mal weit genug, dass sie niemandem im Weg stehen könnte, um dann auf Nathan zu warten. Der befand sich auch schnell wieder an ihrer Seite. Der gepflegt aussehende junge Mann nahm plötzlich die Hand der hübschen Blondine, wodurch diese ihn überrascht ansah. Gleichzeitig erröteten ihre Wangen, was er - so hoffte sie - bei den Lichtverhältnissen nicht mitbekam. Sie dachte einen Augenblick, dass er ihr wer weiß was sagen könnte, doch am Ende rutschte ihm nur über die Lippen, dass sie an Ort und Stelle auf ihn warten solle. Als hätte sie keine andere Wahl, signalisierte sie ihm durch ein Nicken, dass sie auf ihn wartete. Anschließend beobachtete sie ihn dabei, wie er zur Theke ging, um sich die Informationen zu beschaffen, die er haben wollte.

Skye stand nun allein im Restaurant. Da sie der festen Überzeugung war, dass Nathan wusste, was er tat und ihre Hilfe gerade nicht benötigte - schließlich war er der Koch und nicht sie -, wandte sie ihren Blick von ihm ab und sah sich ein wenig in dem Gasthaus um. Die junge Ärztin ließ die Inneneinrichtung auf sich wirken. Das gedimmte Licht, die Kerzen auf den Tischen und dazu die roten Tischtücher zeugten von einer sehr entspannten Atmosphäre. Skye bekam den Eindruck, dass man hier einen herrlichen und romantischen Abend zu zweit verbringen könnte. Andererseits könnte man hier sicher auch hervorragend mit seiner Familie essen gehen. Zumindest erinnerte sich Skye für einen kurzen Moment an einem gemeinsamen Abend mit ihrer Familie in einem Restaurant zurück. Ihr Vater, ihre Mutter, ihr Bruder und sie. Damals war sie noch ziemlich klein, sie konnte mit ihren Beinen im Sitzen noch nicht einmal den Boden berühren. Aber sie wollte nicht zu lange in Erinnerungen schwelgen. Bei all den speisenden Leuten, die zurzeit das Restaurant besuchten, könnte man glatt Hunger bekommen. Zum Glück hatte sie erst vor Kurzem noch ein Stück Kuchen gegessen, das ihr noch im Magen lag und ihr ein Sättigungsgefühl gab. Letztendlich konnte sie hier ohne Geld eh nichts bestellen.

Aus dem Augenwinkel sah Skye schließlich wie Nathan sich von der Theke entfernte und auf eine Teleschnecke zuging. Diesen Moment nutzte der ältere Herr, mit dem Nathan zuvor gesprochen hatte, um Skye zu sich zu rufen: "Kommen Sie doch mal bitte her, junge Dame!" Die Blondine zuckte mit den Schultern und ging der Bitte des älteren Herrn nach. Als sie an der Theke stand, fragte sie: "Kann ich Ihnen irgendwie behilflich sein?" Der Inhaber schüttelte den Kopf. "Nein, keine Sorge. Deshalb habe ich Sie nicht zu mir hergebeten. Ich wollte sie nur einmal aus der Nähe sehen. Von da hinten war es schwerer zu erkennen, aber offenbar habe ich doch noch ganz gute Augen. Ihre Ähnlichkeit zu einer Bekannten von mir ist verblüffend." So ein ähnliches Gespräch hatte Skye heute schonmal geführt, deshalb glaubte sie zu wissen, worauf er hinaus wollte. "Diese Bekannte heißt bestimmt Isabella, nicht wahr? ... Nun, ... uhhm ... ich bin ihre Tochter Skye." Skye lächelte den Herrn an, der auf ihre Erklärung hin herzhaft lachte und sagte, dass sie einen hübschen Namen habe.

Nachdem er sich beruhigt hatte, deutete er auf ein Foto an der gegenüberliegenden Wand von der Theke. "Dann dürfte dich das sicherlich interessieren." Skye warf sogleich einen Blick auf das Foto, das er ihr zeigen wollte. Darauf erkannte sie eine Familie - ein Mann, eine Frau und ein Mädchen. Das Mädchen erinnerte sie an sich selbst, als sie noch jünger war. Skye konnte es sich bereits denken, doch der Restaurantinhaber erklärte, dass auf dem Foto ihre Mutter mit ihren Eltern zu sehen war. Die Blondine verlor sich regelrecht in dem Bild. "Dann ist das also Mama als Kind. Und das sind meine Großeltern ... Mama sieht auf dem Foto richtig süß aus. Ich würde sie am liebsten in den Arm nehmen." Den letzten Satz, den sie nach einer kurzen Pause ausgesprochen hatte, sprach sie ziemlich belustigt aus. Sie erfreute sich an dem Anblick, ihre Mutter als Kind zu sehen. Sogar so sehr, dass sich Freudentränen in ihren Augen sammelten. Skye betrachtete das Foto noch etwas länger. Sie nutzte einfach noch die Zeit, bis Nathan soweit war.
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BeitragThema: Re: Stadtplatz   Mi Apr 27, 2016 3:31 pm


Dem gelernten Koch entging es nicht, dass der alte Mann die junge Skye zu sich bestellte. Aus seinem Gespräch mit ihm konnte Nathan entnehmen, dass der Gastwirt ein Mann von Manier war, weshalb er sich keine Sorgen darüber machen musste, dass Skye sich unwohl fühlen würde. Bei näherer Betrachtung war ihm unangenehm geworden, dass er seine bezaubernde neue Bekanntschaft, an der er schließlich auch noch Gefallen fand, einfach so im 'Nichts' stehen gelassen hatte, umso dankbarer war er dem freundlichen alten Herren für seine Geste, auch, wenn er nicht glaubte das dies wirklich beabsichtigt war.

Froh darüber seine Vorräte nun bestellen zu können kam der ausgelernte Koch an seinem Ziel an. Die Teleschnecke besaß einen schwarzen Schnurrbart, an dem bereits die ersten grauen Haare zu finden waren. Der blaue, fast schon gräuliche Hut verdeckte gekonnt das Paar Augenringe, die die Schnecke zu besitzen schien. Doch als er den Hörer abnahm und den Knopf für den Anruf drückte, staunte Nathan nicht schlecht. „Bon-Bon-Bon-JOOOOUUUUURRRRR“, schrie es aus dem Hörer, woraufhin der nun vermutlich hörgeschädigte Nathan den Hörer entfernter von seinem Ohr hielt. „Was darrrf ich fürrr dich tun, Sirrr oderrr vielleicht Madam oderrr vielleicht Darrrtanion?“. sichtlich verwirrt starrte der junge Revolutionär die Teleschnecke an. Nicht nur, dass der Mann an der anderen Seite der Verbindung einen Sprachfehler mit dem Buchstaben 'R' zu haben schien, nein, das wäre dem toleranten Mann mehr als nur egal gewesen, sein französischer Akzent und die verwirrende Art zu Reden machte es ihm nicht einfacher mit dem Herren zu sprechen. Was zum... mach ich hier?, dachte er sich und versuchte möglichst seriös zu bleiben. „Ich würde gerne eine Beste...“ „Darrrtanion?“, unterbrach es ihn, was den jungen Nathan beinahe zur Weißglut führte. Genervt reibte sich Nathan seine rechte Schläfe, als er schließlich wieder anfing. „Ich bin nicht dieser Darrrtanion von dem Sie sprechen. Ich bin einfach nur der Kapitän einer Handelsgesellschaft, die neue Vorräte für ihr Schiff kaufen muss. Können sie mir da vielleicht aushelfen?“, ohne eine einzige Pause zwischen dem Beenden von Nathans Ansprache uns dem Beginn seines wirren Geredes zu lassen, sprach die Stimme erneut los. „Aberrr, wenn du nicht Darrrtanion bist, warum rufst du von Darrtanion an? Was hast du mit Darrrtanion gemacht?!“. Nathan hatte es bereits geahnt gehabt, doch nun wurde es ihm wirklich bewusst: Dieses Gespräch... diese Bestellung... würde keine Leichte werden. War es wirklich so viel des Guten verlangen zu wollen, dass man den Ankerplatz des Schiffes und die Bestellung einfach aufgab? In Pucci wäre es niemals zu so einem Spektakel gekommen, schoss es ihm durch den Kopf. Ihm wurde klar, dass es sich bei Dartanion vermutlich um dem Besitzer dieses vornehmen Lokals handelte. Nathan seufzte und gab sich alle Mühe mit einer möglichst entspannten und ruhigen Stimme zu antworten. „Dem Dartanion geht es gut. Er meinte ich könne diese Teleschnecke verwenden um meine Bestellung bei ihm aufzustellen.“. Nathan wartete auf eine Antwort der Stimme am anderen Ende, doch es geschah nichts... absolut nichts, worauf Nathan schließlich fragend die Bestellung aufgab. „Wir hätten gern Fleisch, Schwein, Lamm, Hühnchen, Meeresfrüchte, Seelachs und Miesmuscheln, einige Früchte wie Mangos, Drachenfrüchte, Sternenfrüchte, Orangen und Zitronen, gewöhnliches Kochzubehör, soll heißen Salz, Mehl, Paniermehl, Zucker, Puderzucker, Hefe, ein fünf-Dutzend Eier, Gurken, Tomaten, Kartoffeln, Zwiebeln. Weizen- und Roggenbrot, Butter, gesalzene Butter, 20x Flaschen Wein, etwa gleichermaßen Rot- wie auch Weißwein, zwei Fässer Bier, und 10 Flasche Cola, 75 Flaschen Mineralwasser, auch wissen sie? Machen wir 80 draus. Legen Sie 6 Stangen Zigaretten dazu und vielleicht geben sie noch eine Palette Erdbeeren oben drauf. Unser Schiff hat Platz für 25 Fässer. Bezahlen werde ich vor Ort, unser Schiff liegt im Las Camp Hafen zu Anker. Das Schiff hat eine Galionsfigur mit einem Weinglas in ihrer Hand, nicht zu verfehlen. Das wär's soweit, sind sie denn überhaupt da?“ Auf eine recht lange Stille folgte ein helles Geräusch, fast so als hätte jemand gerade einen Stift auf ein Stück Holz geworfen. Nathan horchte erleichtert auf, als sein Gesprächspartner ein simples 'Ok' von sich gab, doch umso missmutiger wurde er, als der Händler den Hörer einfach aufgelegt hatte.

Nathan ging wieder zurück zu dem alten Herren und Skye, welche gerade dabei waren auf ein Bild zu starren. Als der junge Koch bei den beiden angekommen war erkannte der junge Mann, dass sie sich freute. Geschmeichelt darüber, dass Skye sich freute, als er zu ihr zurückgekehrt war, erkannte er schließlich, dass nicht ihm diese Freude gebührt war, da sie sich nach wie vor in dem Bild verlor. Der Gastwirt sah den jungen Koch neugierig an. "Konnten Sie Ihr Problem lösen, junger Mann?". Nathan wusste zunächst nicht wirklich was er dem alten Mann antworten sollte, immerhin war sein Telefonat mehr als nur eigenartig gewesen. Mit der Hand an seinem Kopf haltend erwiderte er schließlich: „Ach, wissen Sie? Ich hoffe einfach nur, dass er die Waren zu meinem Schiff bringt... bisher hab ich keine wirkliche Hoffnung daran.“ Der alte Herr nickte und beruhigte ihn schließlich. Er erklärte Nathan, dass der Händler zwar ein wenig verrückt erscheinen mag, doch er garantierte ihm, dass Nathan seine waren in bester Qualität geliefert bekommen würde. Sichtlich erleichtert ging nathan auf Skye zu und umfasste ihre Hüfte, sodass sich ihre Körper leicht berührten. Gespannt sah der junge Mann, der offensichtlich die Nähe zu der jungen attraktiven Dame suchte, das Bild an. „Ein Bild von dir aus deiner Kindheit?“, erkundigte er sich neugierig. Das junge Mädchen auf dem Bild sah der attraktiven Skye wirklich zum Verwechseln ähnlich, auch wenn der Altersunterschied selbsterklärend nicht zu übersehen war. Und nun verlor auch Nathan sich ein Stück in dem Bild. Nicht, weil er Erinnerungen mit diesem Bild verband, sondern viel mehr aus dem Grund, dass er Freude daran hatte zu sehen wie die hübsche Skye früher einmal ausgesehen hatte. Das der alte Herr ihn und Skye lächelnd ansah, bemerkte er dabei nicht.
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BeitragThema: Re: Stadtplatz   Mi Apr 27, 2016 8:46 pm


Das Foto ihrer Mutter zusammen mit ihren Eltern, zog die hinreißende Blondine völlig in den Bann. Ihre Umgebung blendete sie völlig aus, bis auf den freundlichen Inhaber, dessen Worte sie vermutlich noch mitbekäme, sollte er etwas sagen. Ursprünglich wollte sie das Bild jedoch nur solange betrachten, bis Nathan wieder zurück war, doch ob sie ihn überhaupt bemerken würde, war fraglich. Skye freute sich sehr über das Foto, das sie betrachtete. Ihre Großeltern mütterlicherseits hatte sie schon auf anderen Fotos gesehen, aber ebenso auch schon persönlich. Sie waren vielleicht nicht oft zu Besuch in Starlite City gewesen, aber immerhin konnte Skye die beiden kennenlernen. Ansonsten pflegte ihre Mutter den Kontakt zu ihnen per Teleschnecke. Vermutlich bot sich eine Gelegenheit, den beiden einen Besuch abzustatten, doch Skye hatte nicht geplant, daraus einen Bestandteil ihrer Reise zu machen.

Skyes Freude galt ohnehin mehr dem Anblick ihrer Mutter, wie sie als Kind aussah. Vermutlich würde man kaum einen Unterschied zwischen Mutter und Tochter erkennen, wenn man ein Kindheitsfoto von Skye daneben hielt, zumindest auf den ersten Blick nicht. Dafür sahen die beiden sich einfach viel zu ähnlich. Trotzdem war es für die Ärztin ein ganz besonderer Anblick. Auf dem Foto trug Isabella ein rotes Kleid, in dem sie einfach zu niedlich aussah. Dazu trug aber auch ihr glücklich aussehendes Gesicht bei. Die Eltern des Mädchens auf dem Foto wirkten ebenso glücklich und waren ebenfalls schick angezogen. Skyes Großvater trug darauf einen Anzug, ihre Großmutter trug ebenfalls ein Kleid. Während Skye das Foto betrachtete, kam ihr der Gedanke, dass ihrer Mutter Mode schon immer lag, selbst als Kind schon. Dem Foto nach zu urteilen, war es auch  Außerdem fragte sie sich, weshalb die Familie so glücklich aussah. Dies war auf dem Foto nicht direkt erkennbar. Bestimmt hätte der Restaurantinhaber ihr mehr verraten können, doch sie spinnte sich lieber selbst ihre Geschichte zurecht. Ob sie vielleicht so glücklich sind, weil das Essen so lecker war. Oder haben sie vielleicht einen bestimmten Anlass gefeiert. Vielleicht hatte Mama an dem Tag Geburtstag und freute sich deshalb so. Und Oma und Opa waren einfach glücklich, dass Mama so fröhlich war. Das ist richtig süß.

Schließlich schien Nathan sein Anliegen geklärt zu haben. Er gesellte sich wieder zu Skye und dem höflichen, älteren Herrn, was die Blondine allerdings nicht mitbekam. Ihr mit vor Freude mit Tränen gefüllter Blick, der von einem Lächeln begleitet wurde, war immer noch auf das Foto gerichtet. Sie nahm den attraktiven Blonden erst wahr, nachdem der Inhaber eine Frage an ihn gerichtet hatte. Ihr Blick galt aber nur kurz Nathan, da sie doch noch ein wenig länger das Foto betrachten wollte. Dennoch lauschte sie von da an zumindest den Worten der beiden. Zuerst klang Nathan so, als hätte er wenig Erfolg bei seinem Vorhaben gehabt, doch der Geschäftsinhaber machte ihm verständlich, dass der Händler, über den sie sprachen, die bestellten Waren sicher liefern würde. Für die Ärztin bedeutete dies wiederum, dass sie sich dort nicht einmischen wollte. Anders gesagt wurde ihre Hilfe nicht benötigt.

Nathan kam ihr dann auf einmal näher und umfasste ihre Hüfte. Das bekam Skye allerdings zunächst nicht mit, obwohl sie nicht mehr ganz so geistesabwesend war wie vor wenigen Momenten noch. Die Frage des Koches war ihr jedoch nicht entgangen. "Das könnte man meinen, aber ich bin nicht auf dem Foto zu sehen. Ich besuche Las Camp heute zum ersten Mal. Nein, das Mädchen auf dem Foto ... ist meine Mama." Erst jetzt wischte sich Skye die Tränen der Freude weg. Anschließend fragte sie Nathan: "Hast du bekommen, was du wolltest? Können wir weiter?" Gleich darauf spürte sie dann aber auch die kräftige Hand, die an ihrer Hüfte lag und sie fast schon in Nathans Arme zog. Das war seit vorhin fast schon ein vertrautes Gefühl, aber irgendwie auch nicht. Durch die Hand zuckte sie auf, ihre Wangen erröteten, allerdings eher gemischt aus Verlegenheit und Zorn. "Nimmst du bitte deine Hand da weg? Nur weil ich sie vorhin dort selbst platziert habe, heißt das nicht, dass ich dir dafür die Erlaubnis gegeben habe. Das war nur Show, wie du sicher noch weißt.", sprach Skye mit leicht erzürnter, aber dennoch höflicher Stimme. Passend dazu blickte sie mit einem auffordernden Gesichtsausdruck in das Gesicht des Kochs. Skye konnte zwar nicht leugnen, dass sie Interesse an Nathan zeigte, doch das ging ihr ein wenig zu schnell.
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BeitragThema: Re: Stadtplatz   Do Apr 28, 2016 1:09 am


Das Mädchen auf dem Foto sah der blonden Schönheit zum Verwechseln ähnlich, hätte Skye ihn nicht darüber unterrichtet, wäre ihm nie in den Sinn gekommen es könnte sich auf dem Bild um jemand anderen handeln. Das sie Dame in seinem Arm das erste Mal in Las Camp gewesen war, überhörte der attraktive Mann. Immerhin nahm er den restlichen Teil ihrer Worte war, auch, wenn er ihr nicht genau zuhörte, verstand er zumindest den Sinn dahinter. Als die junge Dame gerade dabei war sich ihrer Tränen zu entledigen, merkte Nathan an: „Deine Mutter muss früher genauso schön gewesen sein wie du...“ Nathan sprach die darauffolgenden Worte wesentlich leiser und unscheinbarer aus. „... auch wenn mir die Vorstellung daran schwer fällt.“. Nathan wollte nicht weiter darüber nachdenken, stattdessen sah er ihr in die Augen.

Schließlich schien es die blonde und noch dazu attraktive junge Skye eilig zu haben, da sie sich bei Nathan erkündigte ob dieser fertig sei und ob sie weiter gehen könnten. Nathan nickte nur. Als er gerade auf ihre Frage antworten wollte, wurde sie zunehmend wütender - ja, sie zickte ihn förmlich an und stellte klar, dass seine Hand nichts an ihrer Hüfte zu suchen hatte. Sie hätte ihn keine Erlaubnis dazu gegeben, es wäre nur Show gewesen. Nathans Blick wurde schlagartig gleichgültiger und er sah sichtlich genervt aus. Es war weniger der Fakt, dass sie darum bittete die Hand von ihrer Hüfte zu nehmen, als die Wortwahl selbst. Nathan hätte es verstanden, wenn sie ihn lediglich aufgeforderte seine Hand von sie zu nehmen, doch stattdessen wartete sie mit Belehrungen und Anschuldigungen auf, was ihn ziemlich sauer machte. Immerhin hatte sich Nathan alle Mühe gegeben Skye so gut zu behandeln wie es ihm möglich war. Nicht weil er sie dazu bringen wollte ihm zweifellos zu vertrauen, sondern weil es seine Natur war eine schöne Frau gut behandeln zu wollen. Als Gegenleistung bekam er ein verwöhntes ihn anzickendes Mädchen, die obendrein nicht verstehen wollte, dass Nathan keiner dieser Leute war, die sich mit einem Hintergedanken an junge Frauen heranmachten. Mit genervter, doch nach wie vor höfflicher Stimme erwiderte er schließlich, als der junge Koch seine Hand von der Ärztin nahm: „Na, schön.“, entkam es seinen Lippen. „Es tut mir Leid, dass ich keine Erlaubnis von dir bekommen habe. Und es tut mir auch Leid, dass ich die 'Show' für Realität hielt... oder viel mehr: Dass du mich wirklich für dumm genug dafür hältst. Mir ist es sehr wohl bewusst, dass das vorhin nur gespielt war.“. Nathan atmete einmal tief durch und besaß daraufhin einen enttäuschten Unterton in der Stimme. „Die kleine Showeinlage ist mir egal. Ich hab dich nicht umarmt, weil ich dir etwas vorspielen wollte, sondern, weil es sich in diesem Moment einfach richtig anfühlte. Naja... was soll's.“. Der Blick des attraktiven Mannes wandte sich von Skye ab und blickte einen Kerzenständer an, der sich auf einem Tisch befand..

Eine kurze Stille zog ein, in der Nathan Zeit hatte über einige Dinge nachzudenken. Vielleicht war es, wie bereits angenommen, wirklich keine gute Idee gewesen den Gedanken zu entwickeln er könnte Skye für seine Crew anheuern. Sicher, er hatte keinen fähigen Arzt an Bord, hier und da wusste man zwar, wie man einen Verband zumindest in der Theorie wickelte und sicher war Alkohol ein Desinfektionmittel, das man nur im Notfall einsetzen sollte, doch hatte es die Crew durch die Grandline geschafft ohne einen Arzt gebraucht zu haben. Da würden sie es auch weiterhin schaffen ohne Fachwissen klar zukommen. Ich bin so dumm... ging es ihm durch den Kopf, als er daran dachte welch Gefahren auf sie gewartet hätten. Es war vermutlich wirklich besser, dass Skye von Insel zu Insel, ohne klares Ziel, und wann immer sie an Orten auftauchte dort ihr medizinisches Wissen anwendete, um den Menschen zu helfen. Ihr Ziel 'alles kurieren zu können' schien mit dieser Methode nur etwas sehr lange zu dauern... oder fast schon unmöglich zu sein, auch wenn Nathan absolut kein Freund dieses Wortes war. Trotzdem wollte er ihr bei ihrem Traum unter die Arme greifen, doch ohne sie in Gefahr zu bringen, war dies nicht möglich, was ihm nun immer bewusster wurde. Die Revolutionäre kannten sicher eine Insel, auf der es eine mysteriöse, unbekannte und vielleicht sogar tödliche Krankheit gab, doch war dieses Thema offensichtlich nun gegessen. Nathan blickte wieder zu Skye rüber. Der junge Revolutionär hoffte, dass das gedämmte Licht des Lokals dafür sorgte, dass Skye die Reue in seinem Blick nicht erkannte. Nathan wollte ihr aufrichtigen Herzens helfen, doch gab es nichts, beidem er ihr unter diesen Umständen helfen hätte können. Um wenigstens das Mindeste zu tun, griff er nach seinem Geldbeutel, holte einige Berry heraus und drückte sie in ihre Hand. „Hier. Das dürften circa 10.000 Berry sein. Damit solltest du dir zumindest für eine Woche ein Zimmer mieten und dir nötige Nahrungsmittel kaufen können. Es wird zwar nicht für eine Villa reichen, aber damit solltest du in einer kleinen Gaststätte zumindest ein Dach über den Kopf bekommen. Ich werd' dem Händler einfach sagen, dass ich nur die Hälfte der Waren auf das Schiff laden kann und dass ich mich bei unserem freien Platz ungünstig verschätzt hatte.“ Als der junge Koch gerade gehen wollte, fiel sein Blick ein letztes Mal auf die rechte Hand des Mädchens. Das Tattoo war in der Dunkelheit kaum zu sehen, weshalb nur sein goldenes Armband zu erkennen war. „Weißt du? Behalt mein Armband, in Ordnung? Es gehört dir. Wenn das Geld nicht reichen sollte verkauf es einfach...“, Nathan blickte wieder kurz ins Skyes Gesicht. „... du machst das schon. Viel Glück bei deinem Ziel die ganze Welt zu heilen. Es klingt zwar unmöglich und völlig irrsinnig, aber irgendwie glaube ich fest daran, dass es dir gelingen wird!“. Nathan hatte sich inzwischen wieder beruhigt, was nicht bedeutete, dass er seine Worte bereute, ganz im Gegenteil, jedes einzelne Wort war ernst gemeint, doch verschwand zumindest sein Unterton. Nathan bedankte sich schließlich beim alten Mann dafür, dass er ihm bei seinen Vorräten geholfen hatte, worauf dieser nachdenklich und wortlos nickte, ehe Nathan das Lokal verließ, ohne auf eine Reaktion Skyes zu warten.
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BeitragThema: Re: Stadtplatz   Do Apr 28, 2016 8:50 pm


Das Kompliment des stattlichen jungen Mannes, den die zierliche Blondine in das Restaurant begleitet hatte, war dieser natürlich nicht entgangen. Als Reaktion darauf errötete sie und ein verlegenes "Danke!" rutschte ihr auch über die Lippen. Am heutigen Tag hatte sie dieses Verhalten schon recht oft gezeigt. Um sich schnell davon abzulenken, stellte sie ihm daraufhin die Frage, ob er alles erledigt habe, worauf ein Nicken seinerseits folgte. Seine Schmeicheleien änderten jedoch nichts daran, dass sie bei seinen Annäherungsversuchen vorsichtig blieb und deshalb von ihm verlangte, dass er seine Hand von ihrer Hüfte entfernte. Ihren Willen bekam sie, doch wie der Schönling sich weiterhin verhielt, kam für die hübsche Ärztin unerwartet.

Nathan nahm seine Hand weg, doch er wirkte alles andere als erfreut. Wie sich daraufhin herausstellte, lag dies weniger an ihrer Bitte, als an dem, was sie zusätzlich zu dieser Bitte oder eher zu ihrer Aufforderung gesagt hatte. Der Koch entschuldigte sich dafür, dass er keine Erlaubnis von ihr bekommen habe. Er entschuldigte sich sogar dafür, dass sie ihn angeblich für dumm genug halte, dass er die Lüge vorhin für bare Münze genommen habe. All diese Entschuldigungen fasste Skye nicht als solche auf. Seine Worte wertete sie als Vorwürfe. Offenbar fühlte er sich ziemlich auf den Schlips getreten. Anders wusste Skye sich sein Verhalten nicht zu erklären, wegen dem sie ihn fassungslos ansah. Was ist nur in ihn gefahren? Die Blondine hatte bestimmt nicht beabsichtigt, ihren Retter zu beleidigen. Dies wäre ihr nie in den Sinn gekommen. Mit seinen anschließenden Worten brachte er Skye sogar ins Grübeln.

Während der attraktive Koch seinen Blick von ihr abwandte, senkte Skye ihren Blick und dachte darüber nach, was er eben gesagt hatte. Sie wusste sehr wohl, dass er bislang nur ihr Bestes wollte. Zuerst hatte er ihr mit einer Lüge, die sie ihm als einziges übel nehmen könnte, weil er sie damit ebenfalls zum Lügen verleitet hatte, aus einer ihr unangenehmen Situation geholfen. Anschließend hatte er ihr sogar seine Hilfe angeboten, eine Übernachtungsmöglichkeit oder eine Mitfahrgelegenheit für sie zu finden. Die wohl netteste Geste war aber gewiss, dass er Zeit mit ihr verbrachte. Wäre er nicht gewesen, dann wäre sie nur planlos durch die Stadt geirrt, hätte bestimmt nur ständig mit dem Gedanken gespielt, sich einer Piratenbande anzuschließe, aber am Ende hätte sie sich doch nicht getraut zu fragen. Dies alles hatte er uneigennützig für Skye getan. Und wenn sie nun im Nachhinein über seinen Annäherungsversuch nachdachte, kam sie zu dem Schluss, dass er sie vermutlich gar nicht angraben wollte. Ihr ging durch den Kopf, dass er ihr vielleicht nur beistehen wollte, da sie so nachdenklich und mit Tränen in den Augen auf das Foto gestarrt hatte. Möglicherweise wollte er sie nur trösten. Und das war ihr Dank dafür. Ohne Nathan, wenn ich ihn nicht hierher begleitet hätte, hätte ich nicht einmal das Foto von Mama, Oma und Opa gesehen. ... Ich denke, ich sollte mich entschuldigen und ihm mein Verhalten erklären.

Skye wollte die Wogen am liebsten sofort wieder glätten, doch sie erhielt dazu keine wirkliche Gelegenheit mehr. Gerade als sie sich entschuldigen wollte, drückte Nathan ihr einfach Geld in die Hand. Seiner Aussage zufolge handelte es sich dabei um etwa 10.000 Berry, die sie für ein Zimmer zum Übernachten und für Nahrungsmittel ausgeben könne. Und das sollte eine Woche reichen. Ihr wäre es lieber, wenn er an dieser Stelle nicht weiter gesprochen hätte, denn indem er ihr erzählte, dass er dem Händler einfach eine Lüge auftischen würde, wegen der er nicht alle bestellten Waren annehmen könne, machte er ihr ein schlechtes Gewissen. Skye war immerhin nicht auf den Kopf gefallen und verstand, dass Nathan jeden einzelnen Berry brauchte, um seine Crew versorgen zu können. Schlimm genug, dass er ihre Rechnung im Café übernommen hatte, aber das ging nun wirklich zu weit. Die Ärztin konnte das Geld unmöglich annehmen, vor allem dann nicht, wenn sie wusste, dass andere darunter leiden würden. Nathan gab ihr allerdings nicht die Gelegenheit, ihm das Geld zurückzugeben, da er sich auf den Weg machte. Erneut bewies er, dass er Benehmen hatte, denn selbst jetzt machte er sich Sorgen um Skyes Wohlergehen. Er ließ sie nicht ohne leere Hände zurück und er schenkte ihr sogar sein Armband, das sie im Notfall verkaufen solle. Dies würde ihr aber nie in den Sinn gekommen. Viel lieber würde sie es als Andenken behalten. Letztendlich ließ Nathan die Blondine alleine, aber nicht ohne ihr vorher noch Mut zu machen, dass sie ihren Traum verwirklichen könne.

Nun stand Skye alleine im Lokal. Ihr Augenmerk lag auf dem goldenen Armband, das der Schönling ihr eben geschenkt hatte. Im Prinzip hatte sie wegen des Geldes und des Armbands schon zwei Gründe, um sauer auf Nathan zu sein, doch sie hatte verstanden, dass er es nur gut meinte. Sie kannten sich kaum und doch kümmerte er sich so sehr um sie. Ihre Lippen fingen an zu zittern, da sich wieder Verzweiflung in ihr breit machte. Zwar verfügte sie nun dank des Blonden über die finanziellen Mittel, um eine Zeit lang über die Runden zu kommen, aber in Wahrheit wollte sie sich nicht allzu lange auf Las Camp aufhalten. Diese Insel hatte ihren Charme, aber Skyes Ziel war es noch immer mehr von der Welt zu sehen. Deshalb wollte sie schnellstmöglich weiter. Gerade lief ihr wohl ihre einzige Chance davon, die Insel so schnell wie möglich zu verlassen. Nein, nicht die einzige, sondern ihre liebste Chance. Skye gestand sich nämlich ein, dass sie gerne in der Gesellschaft eines so höflichen jungen Mannes wie Nathan war. Vielleicht hätte sie ihn nur zu fragen brauchen und sie hätte ihn und seine Crew begleiten können, wenn auch nur bis nach Trois. Dort hätte sich dann vielleicht was anderes ergeben, wer wusste das schon. Inzwischen ärgerte Skye sich darüber, dass sie nicht gefragt hatte. Einen Moment lang glaubte sie, dass sie es nicht getan hatte, da sie an Nathans Absichten gezweifelt hatte, doch nun kam sie zu dem Schluss, dass sie nur an sich selbst zweifelte. An sich und daran, dass sie überhaupt jemand mitnehmen würde. Einen Arzt oder eine Ärztin hatte sicher jede Crew, die etwas auf sich hielt an Bord, also bräuchte sie auch niemand. In ihrem Selbstmitleid versinkend nahm Skye ihren Blick nicht von dem Armband. Ich bin so eine dumme Kuh. Ich hätte mich einfach trauen sollen ihn zu fragen. Mehr als Nein hätte er nicht sagen können. Jetzt bleibt mir noch sein Armband. Wie es mich förmlich auslacht... Bei diesen Gedanken blieb es nicht, denn kurz darauf realisierte Skye noch etwas in Bezug auf das goldene Armband.

Die Schönheit war sich darüber im Klaren, dass Nathan ihr das Armband geschenkt hatte, doch vorher hatte er ihr noch etwas anders dazu gesagt. Die beiden hatten doch ausgemacht, dass sie es ihm zurückgab, wenn die Zeit des Abschieds gekommen war. Nun handelte es sich dabei zwar um ein Geschenk, aber trotzdem glaubte sie, dass dies noch nicht ihr Abschied sein sollte. Zumindest dachte sie, dass Nathan ein Mann war, der sein Wort hielt, auch wenn sie ihm versprochen hatte, dass sie ihm das Armband zu gegebener Zeit zurückgab. In diesem Fall wollte er aber bestimmt nicht, dass sie ihr Wort brach. Dies würde einfach nicht zu seiner Höflichkeit passen. Mit diesem Gedanken nahm Skye sich zusammen und verließ ebenfalls das Lokal, aber nicht ohne sich vorher noch beim Inhaber dafür zu bedanken, dass er ihr das Foto gezeigt hatte. Zurück auf dem Stadtplatz hielt sie sogleich Ausschau nach dem blonden Koch. Es dauerte etwa zehn Sekunden bis sie ihn ausmachen konnte. Nathan war schon recht weit gekommen. Hatte er es etwa eilig oder wollte er nur schnell von ihr wegkommen? Skye war das egal. Sie nahm ihre Beine in die Hand und rannte dem jungen Mann hinterher. Ihr Verhalten erinnerte sie an sich selbst als sie noch ein Kind war. Früher war sie immer ihrem großen Bruder nachgerannt und ließ kaum von ihm ab. So ähnlich war es nun auch bei Nathan. "Warte!", rief sie ihm nach. Mit der Tasche gestaltete sich die Rennerei etwas schwerer als gedacht, aber am Ende gelant es ihr, Nathan noch einzuholen.

Skye stellte sich Nathan mitten in den Weg. Nachdem sie ihn eingeholt hatte, schnappte sie erstmal nach Luft, da das Rennen mit der Tasche schwerer als sonst war. Nachdem sie sich wieder einigermaßen gefangen hatte, drückte sie ihm das Geld gegen die Brust und sagte: Hier! Ich kann dein Geld nicht annehmen. Ich weiß, du meinst es nur gut mit mir, aber ich weiß genauso, dass du und deine Crew das Geld dringend benötigt." Daraufhin machte sie eine Pause und holte noch etwas mehr Luft, während sie über ihre folgende Wortwahl nachdachte. Letztendlich sprach sie doch frei aus dem Bauch heraus, während sie ihm ins Gesicht sah. "Sei froh, dass ich nicht sauer auf dich bin. Es war nämlich ziemlich gemein von dir, mir ein schlechtes Gewissen zu machen. ... Aber ich bin dir nicht nur nachgelaufen, um dir das Geld zu geben." Skye pausierte erneut für wenige Sekunden. Sie blickte kurz zur Seite, ehe sie Nathan direkt in seine roten Augen sah. "Ich möchte mich bei dir entschuldigen. Ich habe dich eben gekränkt. Das war nicht meine Absicht. Ich wollte nicht undankbar oder Ähnliches wirken, aber es ist so ... Es ist sicher nicht fair von mir, dass ich dich mit ihm über einen Kamm schere, aber bitte versteh, dass ich erstmal Vorsicht walten lasse, nachdem ich heute bereits auf die Nase gefallen bin. Vielleicht macht es alles etwas besser, wenn ich dir sage, dass ich deine Gesellschaft sehr genieße. Das liegt nicht bloß daran, dass du mir geholfen hast und helfen wolltest. Man trifft selten jemanden mit deinen Manieren. Mein Misstrauen rührt daher, dass du teilweise dasselbe gesagt hast, wie derjenige, der mir mein Geld gestohlen hat. Inzwischen habe ich aber verstanden, dass du mir nichts Böses willst."

Nach dieser längeren Rede atmete die Ärztin erstmal wieder tief durch. Die Sprechpause nutzte sie außerdem, um all ihren Mut zusammenzunehmen. "Ich hoffe, du verstehst mich nun ein wenig besser. Vielleicht ist es etwas zu spät, aber ich möchte dich noch etwas fragen. ... Kann ich dich auf dein Schiff begleiten und dich und deine Crew begleiten?", fragte sie schließlich doch noch. Sowie sie ausgesprochen hatte, schloss sie ihre Augen und machte sich so klein wie möglich. Ihre Befürchtung, dass Nathan ihre Frage verneinen könnte, war immer noch vorhanden und sie hatte ehrlich Angst davor. Sie wollte nicht alleine gelassen werden, nicht von Nathan. Sie wollte seine Gesellschaft ungern missen. Dennoch blieb ihr nichts anders übrig, als seine Antwort abzuwarten und zu hoffen, dass diese positiv ausfiel.
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BeitragThema: Re: Stadtplatz   Fr Apr 29, 2016 7:12 pm


Nachdem Nathan das Lokal wehmütig verlassen hatte, setzte er sich zügig in Bewegung. Der sonst so entschlossene junge Mann wusste nicht was er denken sollte. Einerseits tat es ihm Leid die Bekanntschaft zu Skye auf einer derartigen Weise zu beenden, weshalb er hoffte, dass ein Tag auf See das unwohle Gefühl in seiner Magengegend vergessen ließ und natürlich auch, dass sie ohne ihn klar kommen würde, doch andererseits war er froh darüber endlich getrennte Wege mit ihr gehen zu können, da sie ihn ohnehin nur aufgehalten hätte. Nein, das bildete er sich ein um seinen Stolz zu wahren, was ihm jetzt erst wirklich klar wurde. Gestresst von sich selbst griff Nathan erwartungsvoll in seine Hosentasche um seinem Stress Abhilfe zu verschaffen. Ernüchtert stellte er schließlich fest, dass seine Zigaretten nicht da waren wo sie hätten sein sollen. Verdammt... ich muss sie auf dem Schiff vergessen haben., dachte er sich und ging sogleich noch etwas schneller in Richtung Hafen.

Als Nathan erneut an dem Café, an dem sich Skye und Nathan zum ersten Mal begegnet waren, vorbei ging, überkamen ihm Zweifel. Hab ich immer richtig gehandelt? Ich hätte wohl vieles anderes machen können... nein, ich hätte einiges anders machen sollen, immerhin ist Skye nun weg und das endgültig... Was für ein unfähiger Idiot ich doch bin. Zwar tröstete sich Nathan damit, dass es ihr nun finanziell gut gehen sollte und sie sich verpflegen konnte, doch wollte er es nicht dabei belassen... sie nicht einfach so stehen lassen. Doch dafür war es bereits zu spät. Einfach umdrehen konnte er nicht mehr, damit hätte er sich nicht nur zu ihrem Spielzeug gemacht, noch dazu hätte er sich vermutlich nicht mal mehr selbst ernst nehmen können. In Gedanken versunken glaubte er ihre Stimme gehört zu haben, wie sie ihn aufforderte auf sie zu warten. In der Hoffnung er bilde sich nun zu allem Überschuss nicht auch noch ihre angenehme Stimme ein, blieb der junge Koch stehen, um nach hinten zu sehen. Das Herz des jungen Mannes schlug höher, als er Skye in der Ferne sah, nicht weil er sich freute, dass sie ihm hinterher gelaufen war, sondern einfach nur, weil er glücklich darüber war sie zu sehen.

Jonathan wartete geduldig, als die junge Ärztin sich alle Mühe gab aufzuholen. Nachdem sie es schließlich geschafft hatte, wusste Nathan nicht recht, was er ihr sagen sollte, weshalb er kurze Pause nutze, um die junge Dame einfach anzusehen. Die wunderschöne Skye zu sehen, wie sie völlig erschöpft nach Luft schnappte, ließ ihn vieles vergessen. Dieser süße Anblick reichte aus, um sein Interesse ihr Gegenüber neu zu entfachen, was ein Lächeln auf sein Gesicht zauberte. Nachdem sich Skye schließlich gefangen hatte, drückte sie ihm das Geld gegen die Brust. Sofort fiel sein Blick auf die Hand auf seiner Brust, ehe er sie fragend ansah. Skye erklärte, dass sie sein Geld nicht annehmen konnte. Sie versuchte ihm klar zu machen, dass er das Geld dringend für die Crew benötigte. Kopfschüttelnd nahm der junge Koch das Geld vorerst entgegen, um sie nicht lange in dieser Pose zu lassen, doch ehe er auf ihre Worte reagieren konnte hielt sie ihm eine kurze, knackige Standpauke. Das seine Worte ihr ein schlechtes Gewissen machten, erfreute ihn, da sie somit zeigte, dass sie ihre Fehler einsah. Seine rubinroten Augen funkelten förmlich, als sie ihm sagte, sie wäre nicht allein wegen des Geldes gekommen. Gespannt sah er in ihre dunkelbraunen Augen.

Nachfolgend erklärte die zweifelte Dame ihm, warum sie ihm gegenüber vorsichtig gewesen war und sich abweisend verhalten hatte. Nathan wurde wütend, als er erkannte, dass sie ihn mit irgendeinem Arschloch gleichgestellt hatte, was sich in seinem Gesichtsausdruck wiederspiegelte. Auch wenn er nun allen Grund dazu hatte sie einfach wegzuschicken, konnte er nicht lange auf sie sauer sein, da er wusste, dass sich genügend Mistkerle überall herumtrieben, weshalb er sie in gewisser Weise verstehen konnte. Auch wenn er noch immer wütend war, nickte er verständnisvoll. Nachdem das mehr oder weniger geklärt war bemerkte Nathan, dass Skye noch etwas beschäftigte. Es war nicht zu übersehen, dass es ihr schwer fiel darüber zu reden und es ihr allen Mut abverlangte. Weshalb der junge Koch mit dem Gedanken spielte seine Hand auf ihre Schulter zu legen, um ihr beistehen zu können. Doch noch bevor er seine Hand bewegen konnte, erinnerte er sich daran, dass er Erlaubnis dazu brauchte sie in irgendeiner Art und Weise berühren zu dürfen, was ihn ein wenig unsicher machte.

Als Skye schließlich ihren Mut zusammennahm und Nathan fragte, ob sie seine Crew begleiten darf, fühlte es sich so an, als hätte sich eine Last von seinem Herzen gelöst. Nathan war sich bewusst, dass er Skye am Liebsten direkt annehmen wollte, nicht zuletzt, weil er Gefallen daran gefunden hatte in der Gesellschaft einer attraktiven Dame zu sein, auch wenn ihm klar wurde, dass sie nahezu kein Selbstvertrauen zu besitzen schien. Die Tatsache, dass sie Ärztin war und er früher oder später eine Person an Bord brauchte, die über konkretes medizinisches Fachwissen verfügte, bestärkte sein Gefühl. Doch war ihm ebenfalls bewusst, dass er sich die Sache nicht derart einfach machen konnte. Er hatte Skye nie über seine Crew aufgeklärt. Das Lebens als Revolutionär war gefährlich, da ihre Deckung jederzeit auffliegen konnte. Was ungefähr damit gleichkommen würde, dass ihnen der Himmel auf den Kopf stürzt. Er konnte sich nicht vorstellen, dass sich die liebreizende Skye Cecilia Duncan, ein unschuldiges Mädchen auf ihrer Weltreise, großartig verteidigen konnte. Nathans seufzte, woraufhin sein Gesichtsausdruck immer ernster wurde.  „Nein. Das geht nicht...“ Eine längere Pause entstand, als Nathan über seine nächsten Worte nachdachte. „...nicht ohne dir vorher einiges zu erklären.“. Erneut setzte eine deutlich kürzere Pause ein, die Nathan dazu nutze sich auf dem Stadtplatz umzugucken. Er wollte sicher gehen, dass ihnen niemand zuhören konnte. Unzählige Menschen befanden sich in den Cafes und an der Statue, doch mitten auf dem Stadtplatz befand sich kaum niemand.  „Wir..., nein, ich bin ein Revolutionär. Wir Leben tagtäglich mit dem Wissen, dass die Weltregierung oder die Marine unsere Einheit jederzeit wegpusten kann, wenn sie mit einer Flotte auf uns warten. Ich will dir dieses Leben nicht aufzwingen, dafür ist es zu gefährlich. Selbst, wenn du nicht als vollwertiges Mitglied der Crew auf das Schiff kommst und uns in Trois wieder verlässt, besteht die Möglichkeit, dass wir auf dem Weg nach Trois entdeckt werden oder das ein Spitzel unser Ziel preisgegeben hat und eine Flotte oder gar die Weltregierung in Trois auf uns warten. Es ist zwar richtig, dass ich keinen Arzt für meine Crew habe, und froh wäre, wenn du fester Bestandteil unserer Crew wirst, damit du die Crew im Notfall wieder zusammenflicken kannst, nicht zuletzt auch, weil ich dich wirklich gern habe, aber das kann ich nicht einfach so riskieren. Du musst nicht kämpfen können, du müsstest dich nur soweit verteidigen können, dass du fliehen könntest. Ich würde selbstverständlich dafür sorgen, dass dir im Falle des Falles kein einziges Haar gekrümmt wird... aber ich bin nicht allmächtig. Es wird Gegner geben, gegen die wir es nicht leicht haben werden.“. Nathan hielt kurz inne. Er betrachtete Skye von Kopf bis Fuß genau und analysierte alles was ihn in den Blick fiel. „Ich wollte nur, dass du das weißt, bevor ich dir meine endgültige Entscheidung mitteile. Kannst du dich verteidigen? Könntest du damit leben im Zweifelsfall dein gesamtes restliches Leben mit der Crew in einem Gefängnis zu verbringen? Denn das ist es, was passieren kann. Und dabei wird es ihnen egal sein, ob du selbst eine Revolutionärin bist oder zufällig auf dem Schiff warst... also was darf es sein? 10.000 Berry, damit du dir etwas besseres suchen kannst, mit Verbrechern nach Trois fahren oder selbst eine Revolutionä...“ Nathan hörte schlagartig auf zu reden und holte tief Luft. „Wie lautet deine Entscheidung?“ Mit einem fragenden Blick wartete der attraktive Revolutionär gespannt darauf, wie sich die Ärztin entschied.
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BeitragThema: Re: Stadtplatz   Sa Apr 30, 2016 6:05 pm


Über die Tatsache, dass sie Nathan einholen konnte, freute sich Skye, auch wenn sie dies nicht direkt zeigen konnte, da ihr zunächst etwas viel Wichtigeres fehlte, nämlich der Atem. Dass der Blonde sogar auf sie gewartet hatte, hatte sie so direkt nicht wahrgenommen. Ihre Freude kam vor allem daher, dass sie einen Hoffnungsschimmer sah, dass der Abschied von Nathan noch nicht feststand. Überhaupt war sie immer noch in dem Glauben, dass er sich selbst nicht von ihr verabschieden wollte. Ein weiterer Grund zur Freude war die Gelegenheit, dass sie ihr Verhalten erklären konnte und vor allem Nathan zu fragen, ob sie ihn begleiten könne. Nachdem all das Geschehen war, holte die Ärztin erstmal Luft und hörte dem jungen Mann vor ihr zu. Eigentlich gehörte es sich, dass sie ihn dabei auch ansah, aber aus Angst vor Abweisung schloss sie die Augen und betete innerlich, dass sie ihn weiterhin begleiten durfte.

Lange ließ Nathan nicht auf seine Antwort warten. Skye öffnete kurz ihre Augen und stellte einen ernsten Ausdruck in seinem Gesicht fest, als er antwortet: „Nein. Das geht nicht...“ Mehr sagte er nicht, dabei hoffte Skye, dass noch etwas käme. Augenblicklich senkte sie ihren Blick. Ein bedrücktes "Oh ... Da kann man wohl nichts machen." kam von ihr. Diese Antwort stimmte sie ziemlich traurig, da sie gehofft hatte, dass er ihr nach ihrer Erklärung nicht länger böse sei. Mit dieser Antwort gab er ihr aber zu verstehen, dass er sie nicht länger um sich haben wollte, dabei verbrachte sie ziemlich gerne Zeit mit ihm. Skye kannte Nathan zwar kaum, aber trotzdem genoss sie jeden Moment mit ihm zusammen. Sie konnte ihn sogar ziemlich gut leiden. Dennoch wäre es wohl angebracht, wenn sie ihn in Ruhe ließ, doch die Schönheit bewegte sich keinen Meter. Ihre Beine wollten sie einfach nicht hinfort tragen. Sie wollte nicht von ihm weg. Skye ahnte nicht, dass sie recht bald mehr über Nathan erfahren würde. Auf jeden Fall kam es für sie ziemlich überraschend, als er nach einer längeren Pause meinte, dass er ihr etwas erklären wolle. Daraufhin besserte sich die Stimmung der jungen Dame etwas und sie blickte wieder auf in Nathans Gesicht. Gleichzeitig verließ ein erstauntes und zugleich neugieriges "Oh! Ich bin ganz Ohr." ihre Lippen.

Interessiert hörte Skye der Erklärung des attraktiven Kochs zu, der ihr erklärte, dass er ein Revolutionär war. Außerdem klärte er sie darüber auf, welche Gefahren es mit sich brachte, wenn man ein Revolutionär war oder wenn man mit ihnen reiste. Skye verstand aus seiner Erklärung vor allem, dass Nathan sich um ihr Wohlergehen sorgte. Er sähe es sogar gerne, wenn sie der Crew beitrat, sie also nicht wieder verließ, doch wie er ihr auch preisgab, wollte er ihr diese Gefahren nicht zumuten. Als der Schönling sagte, dass er Skye sehr gern hatte, erröteten ihre Wangen leicht und sie dachte: Er ... Er mag mich? Hat er das gerade wirklich gesagt? Während sie dies dachte, hörte sie ihm weiterhin zu. Die Ärztin war sich recht sicher, dass sie sich nicht verhört hatte, als er noch meinte, dass er Skye mit all seiner Macht beschützen würde. Trotzdem sollte sie sich verteidigen können. Nathan legte eine kurze Sprechpause ein, ehe er Skye ein paar Fragen stellte. Ob sie sich verteidigen könne und ob sie sich ein Leben im Gefängnis mit den anderen Revolutionären vorstellen könne. Seine erste Frage klang in ihren Ohren fast so, als ob er daran zweifelte, dass Skye sich selbst verteidigen könnte, wenn es sein musste. Vielleicht hat er Recht. Zwar habe ich mit Lio trainiert, aber ... Das reichte zwar für Astral, aber für den Rest der Welt ...? Die Blondine zweifelte selbst daran, dass sie es könnte.

Durch Nathans Fragen versank Skye in Gedanken. Sie versuchte Antworten darauf zu finden, doch sie dachte auch an etwas anderes. Die Weltregierung und die Marine könnten den Revolutionären also überall auflauern. Die Blondine hatte persönlich noch nie schlechte Erfahrungen mit den beiden Gruppierungen gemacht, doch sie kannte zwei Personen, die unter ihnen gelitten haben, nämlich ihren Bruder Elias und Dr. Cavanagh. Letztendlich haben diese beiden Personen ihr dabei geholfen, ihre Fähigkeiten zu entwickeln und zu verbessern, wobei Elias ihr beibrachte sich zu wehren und Dr. Cavanagh unterstützte sie mit ihren Teufelskräften. Mit ihrem Bruder ging sie hinterher auf Verbrecherjagd und Dr. Cavanagh hatte nicht dagegen, doch sie erinnerte sich daran, was er einst zu ihr gesagt hatte. "Es freut mich zu sehen, dass sie die Stadt sicherer machen und ihre Fähigkeiten einsetzen, um Verbrechern das Handwerk zu legen. Aber, Miss Duncan, denken Sie immer daran: Der größte Verbrecher ... ist die Weltregierung." Letztendlich hatte sie wegen dieser beiden Personen kein positives Bild von der Marine und der Weltregierung. Nathan hatte die Revolutionären als Verbrecher bezeichnet, wodurch Skye verstand, dass sie der Weltregierung sowie der Marine offenbar ein Dorn im Auge waren. Sie sah das anders, weshalb ihr die Entscheidung nicht allzu schwer fiel.

Die Ärztin löste sich aus ihren Gedanken und sah Nathan an. Entschlossenheit sah zwar anders aus, doch sie legte auch ein paar Karten auf den Tisch und antwortete ihm: "Ich bin mir nicht sicher, ob ich mich selbstständig verteidigen kann, aber ich bin nicht völlig unerfahren." Um zu zeigen, was sie meinte, stellte Skye ihre Tasche auf dem Boden ab und hockte sich zu dieser herunter, um sie zu öffnen. Anschließend richtete sie sich wieder auf und deutete auf ihre nun offene Tasche, in der der Koch nun ihren Bogen sehen konnte. "Vielleicht hast du schon mal vom Emerald Archer gehört. Er hat mir das Bogenschießen beigebracht. Und er zeigte mir, wie ich mich zur Wehr setzen kann. Allerdings bin ich noch eine Anfängerin.", übte sie sich in Bescheidenheit aus und lächelte verlegen. Ihre Erklärung war aber damit noch nicht beendet. "Und wenn ich schon mal dabei bin ... Du willst mich doch beschützen, deshalb halte ich es für angebracht, dass du weißt, dass ich eine Teufelsfruchtnutzerin bin. Ich habe von der Liebes-Frucht gegessen." Skye stand nicht auf Geheimnisse, deshalb war sie recht froh darüber, dass sie ihm alles über ihre Fähigkeiten erzählt hatte, auch wenn sie dabei nicht sehr selbstsicher klang. Damit hatte sie Nathan nun jedenfalls seine erste Frage beantwortet.

Eine Frage stand noch offen im Raum, eigentlich sogar zwei, aber diese hingen stark zusammen, sodass eine Antwort für beide ausreichen sollte. Aufgrund ihrer Wortwahl konnte Nathan es sich vermutlich schon denken, aber Skye wollte trotz seiner Abschreckung bei ihm bleiben. Wenn er sie so gut es ging beschütze, fühlte sie sich immerhin sicher genug. Skye trat näher an Nathan heran, hielt sich aber noch mit ihrer Antwort zurück. Bei einer einfachen Antwort wollte sie es nicht belassen. Leicht verlegen starrte sie Nathan an, ehe sie ihn umarmte und schließlich antwortete: "Wenn ich die Wahl habe, ob ich mich mit 10.000 Berry allein rumschlage und abwarte, was auf mich zukommt oder ob ich mit jemandem zusammen reise, der mich gern hat, dann fällt mir die Entscheidung nicht schwer. Ich kann mich doch glücklich schätzen, dass du dich um mich sorgst. Deshalb gehe ich lieber das Risiko ein, irgendwann mit dir im Gefängnis zu landen, als erstmal alleine weiterzureisen und zu sehen, wo ich am Ende bleibe." Da Nathan ihr die Entscheidung überlassen hatte, hatte er also nichts dagegen, wenn sie mit ihm an Bord seines Schiffes ging. Nun wusste er, dass sie gerne bei ihm blieb. Zwar sprach Skye es nicht aus, aber er durfte sie nun auch umarmen, wenn er denn wollte. Schließlich wollte sie ihn nicht dazu zwingen. Sie umarmte ihn jedenfalls noch ein wenig länger und lächelte dabei zufrieden.
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BeitragThema: Re: Stadtplatz   So Mai 01, 2016 2:37 am


Dem jungen Koch entging es nicht, dass Skye aus Angst vor Ablehnung ihre Augen geschlossen hatte und sich möglichst klein machte. Nathan erkannte, dass ihr das Stellen dieser Frage sehr unangenehm gewesen sein muss. Damit sich Skye nicht noch unwohler fühlte, schenkte er dem keine weitere Beachtung. Das sein vorläufiges Nein Traurigkeit in der jungen Dame auslösen könnte, ahnte Nathan nicht. Umso überraschter war der junge Revolutionär, als Skye mit einem traurigen Gesichtsausdruck ihren Blick senkte und bedrückt sprach, dass man da wohl nichts machen konnte. Es zauberte Nathan ein Lächeln ins Gesicht, dass Skye sich zu freuen schien, als er andeutete er hätte ihr noch einiges mehr zu erzählen gehabt.

Nachdem der überzeugte Revolutionär damit fertig war Skye über seine Gesinnung, seine Mission und die damit verbundenen Gefahren aufzuklären schweigte die junge Dame. Nathan wusste, dass Skye nun einige Zeit nachdenken musste und er hoffte, dass die Meinung die sie sich in diesem Moment bilden sollte nicht zu negativ ausfallen würde. Nathan war in erster Linie auf ihre Sicherheit bedacht, weshalb er darauf hoffte sie würde sich für das Geld und gegen Nathan entscheiden, auch wenn diese Entscheidung vermutlich ein tiefes Loch in sein Herz geschlagen hätte. Tief im Inneren wusste der junge Mann, dass er glücklich sein würde, wenn sie ihn akzeptieren würde... selbst wenn sie ihn lediglich als ihren Kapitän betrachten sollte.

Als Skye schließlich antwortete hörte Nathan ihr aufmerksam zu, damit er nachvollziehen konnte ob sie seinen Erwartungen entsprach. Sie erklärte, dass sie nicht wusste, ob sie sich gegen die Weltregierung oder die Marine verteidigen konnte, allerdings gab sie auch bekannt, dass sie zumindest etwas Kampferfahrung mitbrachte. Kurz darauf legte sie ihre Reisetasche auf den Boden ab und beugte sich zu dieser hinunter. Die freie Sicht auf ihren Ausschnitt, auf den Nathan fast automatisch seinen Blick richtete, erlaubte es ihm kurz zu vergessen, dass er sich kurze Zeit vorher mehr oder weniger mit ihr gestritten hatte. Fast schon ein wenig enttäuscht bemerkte er schließlich, dass sie ihre Tasche geöffnet und sich wieder aufrecht hingestellt hatte. Dass sie daraufhin mit ihrer Hand auf die Tasche deutete, war ihm unangenehm, da er davon ausging, dass sie bemerkte hatte worauf sein Blick gelegen hatte. Seufzend ging der vornehm gekleidete Koch in die Hocke und sah sich ihre Tasche von Nahem an. Darin befanden sich mehrere interessante Sachen, doch zunächst stich ihm ihr Bogen ins Auge. Als Schütze verstand Nathan ein wenig von Bögen. Er erkannte, dass es sich hierbei um sehr gutes Handwerk handelte. Zwar war der Bogen nichts meisterliches, aber es sollte ausreichen um einen Menschen mit ein wenig Übung töten zu können. Als nächstes fiel ihm der passende Köcher ins Auge, Auch dieses besaß auf den ersten Blick eine hervorragende Qualität. Nathan zog einen der Pfeile, die sich im Köcher befanden, heraus um sich diesen genauer ansehen zu können. Die Metallspitze war gut mit dem Holz verarbeiten worden und auch die Befiederung schien in Ordnung. Als letzten Test tippte der neugierige Mann mit seinem Zeigefinger auf der Pfeilspitze herum, wodurch ein Tropfen Blut aus seinem Finger austrat. Nachdem Nathan das Blut mit seinem Mund beseitigt hatte, steckte er den Pfeil zurück in den Köcher und warf einen letzten Blick in ihre Tasche. Bis auf einige Kosmetikartikel, einige Röcke und Kleider in denen Skye sicher wundervoll aussehen würde und ein rosafarbenes Höschen, welches mit herzförmigen Rüschen verziert war, konnte er nichts erspähen, was in irgendeiner Weise interessant gewesen wäre. Nathan errötete leicht und verschloss daraufhin ihre Tasche, ehe er sich wieder erhob.

Als Skye ihn fragte, ob er einen Emerald Archer kennen würde, schüttelte er den Kopf, was seinen Blick auf ihre Hüfte richtete. Ihm war es zwar bereits aufgefallen, dass die junge Schützin eine Peitsche mit sich führte, allerdings war dies nie relevant gewesen, weshalb es ihm nun erstmalig wirklich bewusst wurde. Skye trägt eine Peitsche mit sich? Was wenn sie eine Sadistin ist die Vergnügen daran hat Leute auszupeitschen?. Bedacht sah er ihr in ihre Augen. Er hatte bereits so manche Geschichten gehört. In diesen Geschichten genossen es Frauen den Rücken von Männern mithilfe ihrer Peitsche blutig zu schlagen. Kaum ein Mann brach in den Geschichten nicht unter den Schmerzen zusammen. Nathan verdächtigte Skye für eine Sekunde. Skye war sicher keine von diesen brutalen Sadistinnen. Immerhin handelte es sich um eine unschuldige, süße , junge Frau, die keiner Fliege etwas zuleide tun konnte. Doch als Skye schließlich noch erwähnte dass sie von einer Teufelsfrucht genascht hatte und sie daraufhin sogar erwähnte um welche Teufelskraft es dabei handelte fühlte er sich in seiner Sadisten-Theorie bestärkt. Zwar hatte Nathan selbst nie von einer Teufelsfrucht gegessen, doch konnte er sich in etwa vorstellen zu was die Teufelskraft fähig war. Er stellte sich Skye vor, wie sie einen älteren Herren mithilfe ihrer Teufelskraft dazu brachte ihr zu gehorchen. Im nächsten Moment war der Mann bereits an zwei Holzpfähle gebunden, als sich ihre Peitsche in den Rücken des Mannes grub. Nathan schüttelte seinen Kopf angestrengt. Nein das passt nicht zu Skye. Wenn sie so eine Person wäre, hätte sie keine Selbstzweifel..

Doch dann gelang es der attraktiven jungen Dame ihn kalt zu erwischen. Nicht nur, dass sie ihn verlegen ansah, was ihn selbst etwas verlegen machte, sie umarmte ihn zu allem Überfluss auch noch. Irritiert sah er ihr auf ihre langen blonden Haare, doch im selben Moment freute er sich über die Umarmung. Die unangefochtene Nähe Skyes zu spüren fühlte sich wundervoll an und es machte den jungen Kavalier glücklich, was man nicht zuletzt daran erkannte, dass ein fröhliches Lächeln seine Lippen zierte. Skyes pralle Oberweite fest an sich gedrückt zu spüren, machte ihn ein wenig verlegen, weshalb er ihre Umarmung erwiderte. Als sie ihm erzählte, wie sie sich entschieden hatte, wurde sein Lächeln breiter. Ihr war die Entscheidung nicht schwer gefallen. Das Geld war ihr nicht wichtig gewesen. Sie nahm es sogar in kauf, dass sie eines Tages mit Nathan zusammen im Gefängnis sein könnte. Nathan verstand aus ihren Worten, dass ihr alles recht gewesen war, solange er bei ihr war. Nathan fühlte ähnlich. Solange Skye bei ihm war, nahm alles andere eine weniger wichtige Rolle ein. Nathan drückte ihren zierlichen Körper fest an sich und streichelte daraufhin zärtlich über ihren Rücken, ehe er in einer ruhigen Stimmlage erwiderte: „Ich habe kein Problem mit einem kalten Gefängnis in dem ich für immer bleiben müsste, solange ich deine Wärme spüren kann und du bei mir bist, Skye.“. Der Rubinäugige ließ Skye nicht mehr so schnell los und genoss die Umarmung noch etwas, ehe er sich von ihr löste, um mit ihre zarten Hände zu halten und ihr in ihre braunen Augen sah. „Und? Mitfahrgelegenheit oder möchtest du dich mir anschließen? Wenn du dir nicht sicher bist, kannst du später noch entscheiden. Aber ich werd das Gefühl nicht mehr los, dass ich dich nicht mehr missen möchte. Und eine bezaubernde Ärztin an Bord zu haben wäre hilfreich. So könntest du meinen Körper wieder auf Vordermann bringen, nachdem ich dich beschützt habe. Die Crew muss natürlich auch verarztet werden, aber das sollte dir ja klar sein.“. Nathan lächelte Skye verlegen an und rieb mit seinem Daumen zärtlich an ihrer Hand ehe er ihr ein Angebot machte. „Dürfte ich die wundervolle und attraktive Frau vor mir zu einem Essen einladen? Nur wir zwei? Ich bereite das Essen natürlich selbst zu. Ich möchte schließlich sicher gehen, dass es dir schmeckt.“ Erneut lächelte er Skye an, in der Hoffnung sein Lächeln würde sie dazu bringen, dass sie Ja sagte.
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BeitragThema: Re: Stadtplatz   So Mai 01, 2016 3:40 pm


Die beiden Blondschöpfe hatten nun einander mehr über sich preisgegeben. Über diese Offenheit und darüber, dass der Revolutionär sich dazu bereit erklärte, die Bogenschützin an Bord seines Schiffes mitzunehmen, wirkte Skye ziemlich glücklich. Ihr machte es nichts aus, dass Nathan sich ihre Tasche etwas genauer ansah. Schließlich hatte sie ihn irgendwie dazu aufgefordert, obwohl er nur den Bogen zu Gesicht bekommen sollte. Sie beobachtete ihn dabei, wie er ihren Bogen unter die Lupe nahm sowie einen ihrer Pfeile aus dem Köcher. Dass er dabei eventuell noch das eine oder andere Kleidungsstück der Schönheit erblicken konnte, daran dachte sie zunächst nicht. Erst als sie sah, dass er die Tasche verschloss und errötet war, kam ihr der Gedanke, dass er eventuell ihre Unterwäsche gesehen haben könnte, wodurch sie selbst beschämt rot im Gesicht wurde, allerdings nur für einige Sekunden.

Nathan erhob sich wieder, wodurch Skyes Blick wieder empor stieg, damit sie ihm ins Gesicht sehen konnte. Sie hat bestimmt kein Problem damit, sich andere Stellen seines Körpers anzusehen, z. B. seine ansehnlichen Muskeln, die sich zurzeit unter seinem Anzug versteckten, aber für sie gehörte es sich nun mal, wenn man während eines Gesprächs Blickkontakt zu seinem Gesprächspartner hielt. Skye hatte bereits mit dem Gedanken gespielt, ihn darüber aufzuklären, dass sie ebenso wie Emerald Archer unter einem anderen Namen, ihrem Spitznamen "Ranelle", an dessen Seite Verbrechen bekämpt und versucht hat, ihre Heimatstadt sicherer zu machen. Ihr war es deshalb durch den Kopf gegangen, da sie ohnehin schon so ehrlich zu ihm war und ihm möglichst nichts verschweigen wollte, doch nachdem er ihr zu verstehen gegeben hatte, dass er noch nie von Emerald Archer gehört hatte, hielt sie dies für einen Fakt, den er dann sicher uninteressant fand. Es reicht, wenn er weiß, dass ich eine Bogenschützin bin. Vielleicht erzähle ich es ihm ein anderes Mal.

Anschließend schloss Skye ihren Retter in eine Umarmung während sie ihre Antwort kundtat. Obwohl sie bis vor einigen Minuten nicht so sehr davon angetan war, dass Nathan sie berührt, genoss sie diese Umarmung sehr. Ihr gefiel die von seinem Körper ausgehende Wärme, die sie spüren konnte. Außerdem konnte sie trotz des Anzugs seine Muskeln fühlen. Daran fand sie großen Gefallen. Die Umarmung fühlt sich für sie einfach gut an, doch noch besser fühlte sie sich an, als Nathan seine Arme um sie legte und behutsam in seine Arme schloss. Es konnte Einbildung sein, doch Skye meinte zu spüren, dass er sie dadurch noch fester an sich drückte. Durch die gegenseitige Umarmung wurde ihr zufriedenes Lächeln breiter. Die Umarmung fühlte sich nicht nur gut, sondern richtig an. Noch während der Umarmung verriet der Anzugträger ihr, wie er fühlte. Er sagte, dass es ihm egal sei, wenn er im Gefängnis lande, solange sie bei ihm war und er ihre Wärme spüren könne. Skye fühlte da genauso und dies hatte sie ihm bereits mitgeteilt. Nathan sprach dies allerdings noch ein wenig direkter aus. Die Ärztin hatte ihn sehr gern, was ihr ein weiteres Mal bewusst wurde, als ihr Herz durch seine eben verlorenen Worte schneller schlug. Am liebsten hätte Skye Nathan noch etwas länger umarmt, doch er löste die Umarmung schließlich. Trotzdem ließ er nicht wirklich von ihr los, da er daraufhin ihre zierlichen Hände festhielt.

Nathan sprach noch mehr aus. Skye fühlte sich sehr geschmeichelt, als er sagte, dass sie sie nicht mehr missen wolle. Er nannte sie eine bezaubernde Ärztin, wofür sie sich sofort mit erröteten Wangen bedankte. Sowie er ausgesprochen hatte und während er ihre Hände zärtlich rieb, weswegen ihre Gesichtsröte für den Moment nicht wieder verschwand, antwortete sie: "Du weißt es bereits, aber ich fühle genauso. Ich bin gern in deiner Gesellschaft. Deshalb möchte ich dich auch begleiten. Und so wie ich es nun verstanden habe, fehlt euch an Bord ein Arzt. Um ehrlich zu sein nahm ich an, dass ihr einen fähigen Arzt an Bord habt, einen fähigeren als mich. Jedenfalls versteht es sich von selbst, dass ich die Crew - einschließlich dir - verarzte, sowie dies nötig sein wird. Aber ich bin mir trotzdem noch unsicher, ob ich mich den Revolutionären anschließen soll. Das ist keine Entscheidung, die man einfach so trifft. Deshalb brauche ich noch etwas Bedenkzeit." Anschließend sagte Nathan etwas, worüber Skye sich augenblicklich freute. Der attraktive junge Mann machte ihr Komplimente, für die sie sich erneut bedankte, und lud sie zum Essen ein. Bereits im Restaurant hatte sie mit dem Gedanken an ein romantisches Essen zu zweit gespielt, auch wenn sie vorhin nicht daran dachte, solch einen mit Nathan zu verbringen. Natürlich war sie dem nicht abgeneigt, sodass sie antwortete: "Es wäre mir ein Vergnügen, mit dem Koch höchstpersönlich Essen zu gehen. Meine Antwort lautet also: Ja!"

Die hübsche Blondine wandte ihren Blick nicht von Nathan ab. Um die Wangen herum war sie vermutlich immer noch rot, doch inzwischen wusste sie es selbst nicht mehr. Ihr gefiel es weiterhin wie zärtlich Nathan ihre Hände rieb, weshalb sie diese nicht von seinen löste. Der einzige Grund, dies doch zu tun, wäre der, dass sie dann weitergehen könnten. Schließlich wollten sie keine Wurzeln schlagen. Könnte es sein, dass Nathan vielleicht meine große Liebe ist? Er kümmert sich so sehr um mich, obwohl wir uns vorhin erst kennengelernt haben. Außerdem genießen wir die Gesellschaft des jeweils anderen. Ich habe ihn jedenfalls sehr gern, aber was ist, wenn ich wieder etwas überstürze. Am Ende bin ich doch wieder zu leichtgläubig und stürze mich nur ins Unglück. Aber er hat eine Chance verdient und ich habe eh nichts Großartiges mehr zu verlieren., dachte Skye während sie Nathan weiterhin anlächelte. "Uhhm ... ich will nicht drängen, aber wollen wir nicht weiter? Mir ist es im Prinzip egal, solange ich bei dir bleiben kann, aber du brauchst doch noch Vorräte für deine Crew. Oder sollte ich lieber sagen, dass wir noch Vorräte brauchen?", meinte Skye, die kurz kichern musste. Sie müsste sich sicherlich noch dran gewöhnen, dass sie wohl zumindest fürs Erste bei der Crew blieb. "Vielleicht hilft es mir bei meiner Entscheidung, wenn ich den Rest deiner Crew kennenlerne. Vielleicht gefällt mir aber dein Essen so gut, dass mir die Entscheidung leicht fällt. Meinetwegen können wir auch unterwegs noch Händchen halten.", sprach Skye schließlich aus und lächelte Nathan dabei noch immer an.
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BeitragThema: Re: Stadtplatz   So Mai 01, 2016 6:56 pm


Glücklich darüber, dass sich die Wege der beiden so schnell nicht trennen sollten, hörte er Skye aufmerksam zu. Als er sie dabei ansah, bemerkte er, dass sich ihr Gesicht erneut rot gefärbt hatte. Der junge Mann konnte sich wirklich glücklich schätzen, dass Skye mit Verlegenheit ihm gegenüber reagierte. Ihre erröteten Wangen waren ein Zeichen dafür, dass Skyes Geständnisse nicht bloß leere Worte waren, sondern, dass sie dies wirklich ernst meinte. Sie teilte ihm erneut mit, dass sie genauso wie Nathan fühlte und es genoss den blonden attraktiven Koch in ihrer Gesellschaft zu haben. Nathan war überrascht, als sie ihm sagte, dass sie davon ausgegangen war die Crew hätte bereits einen Arzt und das es sich dabei sicher um Arzt handelte, der fähiger als Skye gewesen wäre. Das wir bereits einen Arzt hatten, wäre zu erwarten gewesen, aber das der Arzt fähiger als sie sein sollte... Skye muss dringend an ihrem Selbstvertrauen arbeiten. Ich bin mir sicher, dass sie eine großartige Ärztin ist. Sie unterschätzt sich in beinahe jeder Hinsicht. Entweder, weil sie sich ihrer Fähigkeiten nicht bewusst ist oder weil sie Angst davor hat Fehler zu machen. Was es auch ist... daran werden wir arbeiten müssen, ganz egal wie. Schließlich erklärte sich Skye bereit die Crew mit ihrem medizinischen Wissen zur Hand zu gehen, sobald dies von Nöten gewesen wäre. Skye war sich noch unsicher, ob sie sich der Revolution anschließen sollte, gab Nathan jedoch zu verstehen, dass sie dem ganzen nicht abgeneigt war und die Entscheidung nicht vorschnell fällen wollte. Der junge Mann nickte verständnisvoll, weil er sich dieser Tatsache voll und ganz bewusst gewesen war. Er selbst hatte schließlich einige Zeit gebraucht um das damalige Angebot anzunehmen.

Als er seine bezaubernde Ärztin zu einem romantischen Essen einlud, welches er selbst zu allem Überfluss zubereiten wollte, konnte er ihre Antwort kaum abwarten. Als sie schließlich bekannt gab, dass es ihr ein Vergnügen wäre mit ihm, dem Koch höchstpersönlich essen zu gehen und sie zudem noch explizit Ja sagte, lächelte er erfreut und dachte darüber nach was für ein Gericht er ihr zubereiten sollte. Nathan konnte sich noch daran erinnern, dass er ihr die Rechnung für den Mango-Apfelkuchen und der heißen Schokoladen übernommen hatte, was schon einmal ein guter Anhaltspunkt war welche Art von Gericht ihr denn schmecken könnte. Die Tatsache, dass sich Skye einen Kuchen bestellt hatte, ließ Nathan darauf schließen, dass Skye vermutlich eine kleine Naschkatze war, weshalb er sich mit dem Desert größte Mühe geben sollte. Natürlich würde Nathan jeden Gang mit der dazugehörigen Liebe zubereiten. Nathan hatte Mangos bestellt gehabt, was ihm in seinem Vorhaben vermutlich zugute kommen sollte.

Als die liebreizende Skye ihn schließlich fragte, ob sie weiter gehen wollten, wurde Nathan ein wenig verlegen, da ihr es im Prinzip egal gewesen wäre was geschah, solange Nathan bei ihr blieb. die junge Ärztin konnte schließlich nicht ahnen, dass die Vorräte zum Schiff geliefert werden würden, da sie zu diesem Zeitpunkt in das Kindheitsbild ihrer Mutter vertieft war. Als sie kicherte, da sie 'wir` in Bezug auf die Crew nutzen, lächelte Nathan. „Die Vorräte werden zu unserem Schiff gebracht, darum hab ich mich schon im Restaurant gekümmert. und ja, "Wir brauchen Vorräte" ist völlig korrekt.“ Weiterhin erklärte sie, dass es ihr bei ihrer Entscheidung helfen könne, wenn sie die restlichen Mitglieder der Crew kennen lernte. Vielleicht würde ihr das Essen, welches Nathan für sie kochte, so sehr gefallen, dass es ihre Entscheidung erleichterte. Auch, wenn er das Verlangen die restlichen Mitglieder der Crew kennen zulernen nachvollziehen konnte, klang das ganze Gerede von ihr so, als würde sie einfach nur nach Gründen suchen der Crew endgültig beizutreten. Oder vielleicht lass ich dich auch nie wieder gehen. Wir werden sehen..., dachte der Blondschopf.

Nathan sah Skye ein letztes Mal tief in die Augen, ehe er ihre Hände losließ, um nach ihrer Reisetasche zu greifen. Dadurch, dass die Tasche recht voll gewesen war, war sie dementsprechend schwer, was den blonden Mann jedoch wenig störte. Nathan warf die Reisetasche über seine Schulter. Das sie nichts dagegen hatte, wenn Nathan auf dem Weg zum Schiff ihre Hand hielt, ließ er sich sicher kein zweites Mal sagen, weshalb er mit einem charmanten Lächeln nach ihrer Hand griff und sie festhielt. „Dann will ich dich der Crew mal als unsere neue Ärztin vorstellen. Es sind zwar Chaoten, aber du wirst sie über kurz oder lang ins Herz schließen. Da bin ich mir sicher.“, erklärte er ihr, während er sich mit Skye in Bewegung Richtung Hafen machte. Dass er dabei ihre Hand hielt, stimmte ihn zufrieden, da er bereits die Umarmung in vollen Zügen genossen hatte und er es fast schon ein wenig Schade fand, dass er sie gelöst hatte, auch wenn ihre Nähe auch beim Halten ihrer Hand zu spüren war, wodurch Nathan ein wenig rot im Gesicht wurde, was sich jedoch wieder legte, als er ihr eine Frage stellen wollte. „Eine Sache interessiert mich dann doch noch, aber du musst nicht darauf antworten, wenn es dir unangenehm ist. Wieso hast du dich dafür entschieden mit der Revolution zu segeln? Immerhin werden wir von vielen Leuten als Verbrecher betitelt. Macht dich das etwa nicht nachdenklich? Du weißt wirklich, worauf du dich hier einlässt, oder Skye?“. Als Nathan seine Frage gestellt hatte erreichte er, mit Skye in seiner Hand, den Hafen Las Camps.

Nathan & Ranelle - to be continued in Las Camp - Der Hafen - Seite 3
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Stadtplatz
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