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 Kombüse

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Nathan

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BeitragThema: Kombüse   Mi Mai 04, 2016 1:17 pm


Die Kombüse gehört mit der Krankenstation zu den wichtigsten Einrichtungen der Floating Merry. Die Küche des Gourmetkochs und Kapitäns Jonathan Vesperano ist die womöglichst best ausgestattetste Räumlichkeit des Schiffes. Ein einziger Blick in den Arbeitsplatz des Smutjes reicht aus, um zu erkennen, dass in Sachen Ernährung nicht nur großen Wert auf Qualität, sondern auch großen Wert auf die Zubereitung jener Speisen gelegt wird. So handelt es sich bei jedem aufzufindenden Gegenstand und Gerät um Luxus- oder Qualitätsware. Dies lässt sich bereits bei bloßem Ansehen der Einrichtung vermuten, da sie in einem schwarz-goldenem Look getaucht ist. Das Herzstück der Kombüse bildet natürlich der Kochbereich. Ein qualitativ hochwertiger Gasherd, gefolgt von einigen Arbeitsplatten bilden den Mittelpunkt des Arbeitsfeldes. Gegenüber davon finden sich einige Hängeschränke, sowie ein großräumiger Kühlschrank, in dem vielerlei Nahrungsmittel gelagert werden. Ein Tisch mit 6 Stühlen bildet den Essbereich, hinter dem sich eine Reihe alkoholischer Getränke in einer Wandhalterung befindet. Eine ebenso großräumige Gefriertruhe, die mit Trockeneis betrieben wird, kühlt ausgewählte Kost wie Fische, Fleisch, aber auch hin und wieder Zuckerschlecken wie selbst zubereitetes Eis oder Schokolade. Ein weiterer Hingucker ist der Steinofen, der traditionell noch mit Holz betrieben wird. Zahlreiche Messer befinden sich sorgfältig sortiert neben dem Herd in einem Messerhalter aus schwarzem Holz. In den Schubladen, die sich unter den Arbeitsflächen befinden, liegen zahlreiche Kellen, Pfannenwender, etc. aber auch verschieden große Töpfe und Pfannen, ein großer Wok und einige Back- und Gußformen für allerlei Spezialitäten, auf Lager. Weiterhin befindet sich ein Spülwaschbecken, mit einigen Tüchern, sowie ein Schrank mit Geschirr in der Kombüse. Eine verschlossene Tür verbirgt eine Wendeltreppe, die direkt in die Kapitänskajüte führt.

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Zuletzt von Nathan am Do Jun 16, 2016 6:45 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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Nathan

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BeitragThema: Re: Kombüse   Fr Mai 27, 2016 2:52 pm


Nathan & Ranelle - come from Floating Merry - 1. Deck - Krankenstation

Die Besichtigung der Floating Merry und die damit verbundene Vorstellungen der einzelnen Mitglieder war bereits fortgeschrittener als Nathan zu diesem Zeitpunkt annahm. Selbstverständlich war er sich im Klaren darüber, dass er und Skye bereits das Meiste vom Schiff gesehen hatten und dementsprechend nicht mehr viel fehlte, doch sagte sein Zeitgefühl in der Gegenwart Skyes etwas völlig anderes aus. Der junge Revolutionär genoss die Gesellschaft der blonden Ärztin. Sie war nicht nur hübsch und besaß einen süßen, unschuldigen Charakter, sondern war zudem noch sehr clever. Nachdem die junge Schützin auf den Boden gefallen war, weil sie durch die Abfahrt der Floating Merry ihr Gleichgewicht verloren hatte, und Nathan den Anblick ihrer Unterwäsche genossen hatte, erkundete sie den Raum. Nach einiger Zeit kam sie dabei vor dem Kühlschrank stehen, der einige Blutkonserven für den Notfall lagerte. Aus dem folgenden Gespräch zwischen den vermeintlichen Turteltäubchen ging hervor, dass dort die Blutvorräte für jeden, bis auf die des Kapitäns Nathan, lagerte. Auf die Frage weshalb dies so sei erklärte der pflichtbewusste junge Mann, dass er die seltene Blutgruppe S- besaß und erklärte daraufhin was diese Blutgruppe besonders machte. Im Nachhinein war die restliche Erklärung Nathans vermutlich unnötig gewesen, immerhin sprach er mit einer ausgebildeten Ärztin, die sich sicher im Klaren darüber war, was diese Blutgruppe besonders machte. Skye erklärte daraufhin, dass es womöglich nicht nur für den Kapitän praktisch war, wenn er sein Blut mit jedem teilte, sondern dies vermutlich auch bei einem Arzt - oder wie in diesem Fall bei einer Ärztin - praktisch sein musste. Immerhin konnte sie ihr eigenes Blut verwenden, um im Notfall dafür zu sorgen, dass ihr ihr Patient nicht wegsterben würde. Sie faste sich daraufhin genauer und erklärte Nathan, dass sie über die selbe Blutgruppe verfügte wie er es tat: S negativ. Sollte sie bei der Crew bleiben, konnte man sich also die Suche nach passenden Blutkonserven sparen, wie sie erklärte. Skye, die im Anschluss auf ihre Worte anfing zu lächeln, erwiderte das Lächeln des jungen Gourmetkochs. Nathan war sich nicht sicher, ob es daran lag, dass Skye ihr Haar verführerisch um ihren Finger wickelte, oder schlicht weg daran, dass er sich für die junge Dame verantwortlich fühlte, da sie momentan nichts mehr hatte bis auf ihn, doch sah er ein wenig über den Tellerrand hinaus. In einem Notfall - ob Skye nun bei der Crew blieb oder nicht, war für ihn dabei völlig irrelevant - konnte er sein Blut verwenden, um ihr Leben zu retten. Dazu kam, dass lediglich er dazu in der Lage war, da sich andere Blutgruppen schädlich für sie auswirken konnten. Das selbes auch für ihn galt, erkannte Nathan dabei erst etwas später, weshalb sein Lächeln etwas intensiver wurde. Skye und Nathan waren im Notfall die Lebensversicherung für den jeweils anderen. Hinzu kam, dass sie auf den jeweils anderen anziehen wirkten und bei jeder Gelegenheit Händchen hielten. Hätte Nathan seinen Gedankengang bis zuende gedacht, wäre er sicher zu der Theorie gekommen, er und die reizende Dame vor ihm könnten für einander bestimmt sein - Skye hätte seine wahre Liebe sein könnten. Doch dazu kam es nicht, da die junge Dame bereits die nächste Frage gestellt hatte, die Nathan Aufmerksamkeit benötigte.

Skye hatte sich weiter umgesehen, während Nathan über ihre gemeinsame Blutgruppe nachgedachte hatte. Sie hatte die Schubladen und Schränke begutachtet, weshalb sie ihm eine weitere Frage stellte, auf die Nathan antwortete. Nathan hatte ihre Worte auf Vorwurf gesehen und entschuldigte sich dementsprechend für die vermeintlich geringen Reserven, doch Skye klärte den jungen Koch darüber auf, dass er sie vermutlich missverstanden hatte. Sie meinte, dass die vorhandenen Vorräte für einige Zeit ausreichen würden und wies auch noch daraufhin das der Verbrauch selbstverständlich mit häufigeren Krankheiten oder Verletzungen schneller aufgebraucht werden würden. Nathan war erfreut darüber, dass sich Skye dazu bereit erklärte eine Liste anzufertigen, was in der Krankenstation noch fehlte.

Nachdem die Bücherfrage der attraktiven Blonden beantwortet war, vergewisserte sich der stattliche Kapitän, ob die junge Dame noch offene Fragen hatte. Skye verneinte seine Frage - von ihr aus gesehen konnten die Beiden ihre kleine Führung fortsetzen. Sie bedanke sich noch dazu dafür, dass sie bei Probleme jederzeit zu Nathan kommen konnte. Dieser winkte ihre Dankbarkeit ab. „Das ist nichts wofür du dich bedanken brauchst. Wenn es ein Problem gibt, ruf einfach ganz laut nach mir. Notfalls weck mich, wenn ich schlafe. Aber bedank dich bitte nicht für etwas, was in meinen Augen selbstverständlich ist.“ Nathan lächelte Skye an, ehe er ein „Okay?“ hinzufügte. Anschließend wollten Skye und Nathan ihre Führung fortsetzen. Doch noch bevor sie wirklich aus der Krankenstation herausgetreten waren, stellte sich die hinreisende Blondine vor Nathan auf und versperrte ihm lächelnd den Weg. Überrascht sah Nathan in ihr von Neugierde getriebenes Gesicht und musste lächeln, einfach weil sie es ebenfalls tat. Sie bat höfflich darum, ob sie noch einen Wunsch äußern dürfte. Dass sie womöglich in diesem Moment jeden Wünsch hätte äußern können, weil Nathan ihr kaum einen Wunsch abschlagen hätte können, wusste die junge Ärztin vermutlich nicht. Jedenfalls nickte Nathan, weshalb Skye mit ihrer Bitte fortfuhr. Sie wollte, nachdem sie ihren eigenen Arbeitsplatz gesehen hatte, erfahren wo er seiner Tätigkeit nachkam. Sie erklärte Nathan noch explizit, dass sie die Küche der Floating Merry sehen wollte und verbesserte sich daraufhin, da man die Küche eines Schiffes Kombüse nannte. Amüsiert darüber, dass sich die Blondine versprochen hatte und sich sogar selbst verbesserte, lächelte er sie an.  „Dann will ich dir deinen Wunsch nicht abschlagen. Ich muss ohnehin noch etwas in der Kombüse vorbereiten, damit ich das Abendessen zubereiten kann. Währenddessen kannst du dir alles genau angucken, denke ich. Oder du schaust mir halt bei der Arbeit zu. Deine Entscheidung.“ erklärte er ihr.

Anschließend setzen sie ihre Führung fort und kamen schließlich in der Kombüse an. Nathan lächelte Skye an und streckte seine Hand in Richtung Raummitte. „Das hier ist die Kombüse. Der Ort, in dem dir jeder Wunsch erfüllt werden kann.“ Nathan führte Skye daraufhin in den Raum hinein und ging zu dem Tisch, an dem er einen Stuhl zurück zog und auf diesen deutete. „Nimm doch Platz, solange ich das Dessert vorbereite, oder schau dich ganz einfach hier um. Pass nur auf, dass du dich nicht verletzt, das kann hier schnell passieren, wenn man unvorsichtig ist. Es dürfte auch nicht lange dauern.“ Selbstverständlich vergaß der ausgebildete Gourmetkoch nicht seine Hände zuwaschen. Nathan ging an den Kühlschrank heran, nahm eine graue Schale mit einer pudding-ähnlichen Masse heraus und stellte diese auf seiner Arbeitsfläche ab, ehe er einen kleinen Löffel aus der Schublade nahm und die Masse probierte. „Perfekt“, murmelte er, ehe er den Schrank öffnete, einige Zutaten heraus nahm und diese ebenfalls auf die Arbeitsfläche legte. Aus einem weiteren Schrank wurde ein Bunsenbrenner herausgenommen, welcher ebenfalls neben die Schale gestellt wurde. Kurz darauf nahm der ausgebildete Koch zwei große Löffel und zwei kleine viereckige Gefäße aus dem Schrank, ehe er damit begann die weiße Masse in die beiden Schalen zu füllen. Nachdem Nathan sich vergewissert hatte, dass die Oberfläche der Masse glatt war nahm er einen Mangolikör zur Hand, welchen er, in geringer Menge auf die Masse tröpfeln ließ. Dabei hielt Nathan seinen Daumen auf die Flaschenöffnung, damit er die Tropfen portionieren konnte, ehe auf den Alkohol eine großzügige Menge Zucker mit dem selben Löffel verteilt wurde. Nathan lächelte nun, da jetzt der interessante Teil anfangen sollte - der blonde Revolutionär durfte mit Feuer spielen. Er nahm den Bunsenbrenner zur Hand, zündete diesen an und hielt die Flamme über die Schale. Während der Likör kurze Zeit leicht aufflammte, verflüssigte sich der braune Zucker in der Schale. Um die beiden Schalen gekühlt zu lagern, legte er sie - zusammen mit der großen Schale zurück in den Kühlschrank, ehe er alles zurück räumte und die Löffel abspülte. Als er damit fertig war, erklärte er Skye, dass das Dessert für das gemeinsame Abendessen nun abkühlen könne. „So das kann bis nachher jetzt erst einmal abkühlen. Ich bin mit meinen Vorbereitungen fertig. Gibt es noch irgendetwas was ich für dich tun kann, Skye?“ Nathan lächelte Skye dabei an und  rechnete damit, dass sie womöglich wirklich noch etwas hatte, was sie wissen oder haben wollte.

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Ranelle

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BeitragThema: Re: Kombüse   Mo Mai 30, 2016 6:58 pm


Nachdem Skye sich zu genüge im Behandlungszimmer umgesehen hatte, ging sie auf Nathan zu und ließ ihn wissen, dass er mit der Führung fortfahren konnte. Dabei bedankte sie sich auch dafür, dass der attraktive Gourmetkoch stets ein offenes Ohr für sie haben würde. Daraufhin erklärte er ihr, dass sie sich dafür nicht zu bedanken brauchte. Für ihn war es eine Selbstverständlichkeit. Auf sein fragendes "Okay?" antwortete die Blondine nur mit einem Nicken. Anschließend, bevor Nathan die Führung wirklich fortsetzen und ihr den nächsten Raum zeigen konnte, stellte sie sich ihm in den Weg und äußerte den Wunsch, als nächstes die Kombüse zu besuchen. Nathan erfüllte ihr gerne diesen Wunsch, womit er das Lächeln der 18-jährigen verstärkte. Dass es ihm selbst ganz gut passte, da er in der Kombüse noch etwas vorbereiten wollte, änderte nichts an ihrem Lächeln. Danach gingen sie auch endlich los und betraten wenige Augenblicke die Kombüse.

Nathan präsentierte die Kombüse als einen Ort, an dem ihr jeder Wunsch erfüllt werden kann. Jeder Wunsch? Sei dir da mal nicht so sicher. Oder gibt es hier auch Schuhe zu kaufen?, dachte Skye. Erst danach sah Skye sich ein wenig in der Kombüse um, um einen ersten Eindruck zu gewinnen. Nach einmal umsehen hatte die Ärztin sich ein erstes Bild gemacht. Die Kombüse der Floating Merry sah in ihrer Augen sehr elegant und luxuriös aus. Ausschlaggebend für dieses Bild war nicht allein das schwarz-goldene Design, sondern auch die ziemlich kostspielig und modern aussehenden Geräte, die ihr auf dem ersten Blick aufgefallen waren. Die Milliardärstochter ging in Gedanken sogar so weit, dass sie diese Kombüse für besser ausgestattet hielt, als die Küche daheim in der Villa. Optisch fand sie die Kombüse sehr ansprechend, sogar fast so ansprechend, wie den Koch selbst.

Nathan ließ Skye die Wahl sich hinzusetzen, während er das Dessert vorbereitete, oder sich umzusehen. Er warnte sie sogar vor, vorsichtig zu sein, sollte sie sich für das Umsehen entscheiden, da man sich hier schnell verletzen könne. "Ich denke, ich nehme einfach Platz. Ich kann mir auch vom Tisch aus ein Bild von der Kombüse machen.", meinte Skye, die sich daraufhin wie angekündigt an den Tisch setzte. Sofort stellte Skye fest, dass der Sitz sehr komfortabel war. Während der Gourmetkoch das Dessert zubereitete, sah Skye sich weiter in der Kombüse um. Bei der Einrichtung der Kombüse hatten die Revolutionäre anscheinend keine Kosten gescheut. Irgendwie machte das Sinn, da der Kapitän ausgebildeter Gourmetkoch war und die Einrichtung vermutlich frei nach seinen Wünschen gestaltet hatte. Wie sie zuvor schon anhand der Geräte festgestellt hatte, wirkte die Kombüse auf Skye hochmodern. Wenn sie an das Behandlungszimmer zurückdachte, dann könnte sie schon neidisch sein. Aber die Kombüse vermittelte genau das Bild wieder, dass die Schönheit von Nathan gewonnen hatte. Der Kapitän wollte nur das Beste für seine Crew und nicht einmal das war ihm vermutlich gut genug. Skye kannte ihn noch nicht lange, aber während dieser kurzen Zet hatte Nathan ihr desöfteren gezeigt, dass er sie möglichst glücklich machen wollte. Und dass die Kombüse so gut ausgestattet war, zeigte ihr, dass er seiner Crew nur die besten Gerichte zubereiten wollte. In der bezaubernden Blondine machte sich Vorfreude auf das gemeinsame Abendessen breit.

Skye sah sich nun auch den Rest des Raumes an, zumindest alles was ihre Augen erfassen konnten. Am Tisch befanden sich insgesamt sechs Stühle. Selbst mit ihr an Bord des Schiffes würde nicht einmal dann alle Plätze besetzt sein, wenn alle Personen gemeinsam am Tisch säßen. Trotzdem stellte Skye sich vor, dass die Stuhlanzahl zu gerin sein könnte, zumindest wenn die Crew noch größer würde. Irgendwann würden nicht mehr alle Platz am Tisch finden. Ihr Blick wandte sich weiter nach oben zu der Wandhalterung mit den alkoholischen Getränken. Zwar kannte die Ärztin sich nicht mit Alkohol aus, aber trotzdem mustertet sie die Getränke darin ein wenig genauer. Letztendlich führte der Anblick der alkoholischen Getränke dazu, dass Skye daran denken musste, wie der Alkohol sich auf sie auswirkte. Gleichzeitig musste sie daran denken, was wäre, wenn Nathan sie so sähe. Das wäre ihr sicher sehr peinlich. Um wieder auf andere Gedanken zu kommen, stand sie doch wieder auf. Der ursprüngliche Grund, warum sie sich hingesetzt hatte, war, dass sie glaubte, dass sie sich zu genau umsehen würde und das wollte sie nicht. Genauer gesagt wollte sie nicht, dass sie in den Schränken herumstöberte und womöglich noch Nathans Ordnung durcheinander brachte. Der Koch musste sich hier auskennen und nicht sie. Sollte sie aber wider Erwarten auf die Idee kommen, den anderen eine Freude bereiten zu wollen, indem sie etwas für sie kochte, konnte sie immer noch nachfragen, wo sie was fand. Dies hier war Nathans Arbeitsplatz, ihrer war bis auf Weiteres die Krankenstation.

Nun, wo Skye schon stand, konnte sie Nathan genauso gut ein wenig über die Schultern sehen. Dies hatte er ihr vorhin auch angeboten. Also näherte sich Skye Nathan und sah ihm bei seiner Arbeit zu. Sie erwartete nicht, dass er sie überraschen wollte. In dem Fall hätte er ihr zuvor bestimmt nicht vorgeschlagen, ihm bei der Zubereitung zuzugucken. Die Blondine bekam nur noch mit, wie der Koch mit einem Bunsenbrenner hantierte. Was genau er dort machte, konnte sie nur schwer nachvollziehen. Sie beobachtete zwar, was mit den Desserts passierte, aber sie hatte keinen blassen Schimmer, wie sich das auf den Geschmack auswirkte. Ein wenig Ahnung vom Kochen hatte sie zwar, aber diese hatte sie nur von den Momenten, in denen sie gemeinsam mit ihrer Mutter gekocht hatte. Sie beschränkten sich also auf das Mindeste. Lange durfte sich die hübsche Ärztin leider nicht mehr über darüber erfreuen, Nathan bei der Arbeit zuzusehen. Nachdem er mit dem Bundenbrenner fertig war, räumte er die Kombüse wieder auf. Als er fertig war, wandte er sich Skye zu und fragte sie, was er für sie tun könne. Sie hatte eigentlich vor, diese Frage zu verneinen, aber ihr Körper sprach die Wahrheit schneller aus. Genauer gesagt war es ihr Magen, der sich nun doch bemerkbar machte. Die Röte schoss Skye aus lauter Scham wegen ihres noch recht leise knurrenden Magens, den man trotzdem hören konnte. "Klingt ganz so, als ob ich beim Zusehen Hunger bekommen habe. Ich will mir meinen Hunger wirklich bis zum Abendessen aufheben, aber ein kleiner Snack wäre mir trotzdem ganz Recht." Skye legte beide Hände auf ihren Magen, womit sie in ruhig halten wollte, aber ein weiteres leises Knurren war zu hören. Ihr knurrender Magen war ihr sehr peinlich und unangenehm.
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BeitragThema: Re: Kombüse   Di Mai 31, 2016 2:24 pm


Nachdem sie in der Kombüse der Floating Merry, dem Ort, an dem Skye - Nathans Worten nach zu urteilen - all ihre Wünsche erfüllt bekommen würde, angekommen waren, bot der muskulöse junge Mann der bezaubernden Ärztin an auf einem Stuhl, denn er für sie hervor gezogen hatte, Platz zu nehmen. Als Alternative dazu bot er ihr ebenfalls an sich gegebenenfalls um zusehen, sofern sie dies beabsichtigte. Außerdem belehrte Nathan die Blondine auf sich aufzupassen, sollte sie mit dem Gedanken spielen sich die Gerätschaften, Werkzeuge und das Mobiliar der Kombüse genauer ansehen zu wollen. Diese erklärte ihm, dass sie das Angebot sich zu setzen annahm, da sie sich auch von dieser Position alles ansehen könne. Sobald sie ausgesprochen hatte, setzte sie ihre Worte in die Tat um und nahm auf dem Stuhl Platz. Nachdem Nathan bemerkte, dass sich ihre Blicke mit der Kombüse befassten, anstatt mit ihm, machte sich der junge ausgebildete Gourmetkoch an die Arbeit und bereitete ein Crème Brûlée zu. Die nötigen Zutat dafür, waren alle samt in der Kombüse vorrätig. Die Vanille-Creme hatte Nathan vorbereitet, bevor er Skye auf dem Stadtplatz Las Camps kennengelernt hatte. Ursprünglich sollte die Speise das Dessert der Crespeise werden, für die Nathan ebenfalls keine Kosten scheute. Allerdings bot sich dies als perfektes Dessert für das gemeinsame Abendessen mit der attraktiven Ärztin an, wodurch letztendlich nicht genügend Vanille-Masse für die restliche Crew übrig blieb. Nathan würde sicher einen Weg finden daraus trotzdem noch eine schmackhafte Kleinigkeit zu zaubern, weshalb er sich über diese Kleinigkeit keine Sorgen machte.

Skye, die sich schließlich vorgenommen hatte die Kombüse nicht mehr weiter sitzend zu begutachten, sah dem Blondschopf dabei zu, wie er mit einem Bunsenbrenner den braunen Zucker und den Likör karamellisierte. Zwar bemerkte er im Augenwinkel, dass die attraktive junge Dame ihm bei seiner Arbeit zusah, irritieren ließ er sich davon jedoch nicht. Nachdem die Flamme ausgeschaltet wurde und die Crème Brûlée zur Kühlung in den Kühlschrank gestellt wurde, räumte Nathan die Kombüse wieder auf. Zum einen, weil es seine Küche nicht schmutzig sehen wollte, und dies immer so machte, und zum anderen nicht wollte, dass Skye ihn für einen Schmutzfink hielt - der er nicht war. Nachdem sein Arbeitsplatz gesäubert war, das Putzen der Ablage war in diesem Fall nicht nötig gewesen, wandte sich der Rotäugige wieder Skye zu. Er erklärte ihr, dass sein Gericht zunächst erst einmal abkühlen musste und dass er mit seinen Vorbereitungen fertig war. Zum Schluss fragte er sie noch, ob er für sie noch einen Gefallen tun könnte. Nathan hatte erwartet, dass Skye ihr antworten würde, doch anstelle von ihr machte sich ihr Magen hörbar, denn dieser Knurrte, wenn auch leise, und gab dem jungen Koch zu verstehen, dass die hübsche Dame hunger hatte. Das das Knurren ihres Magens der Blondine peinlich war, bemerkte Nathan natürlich sofort an ihrem Gesichtsausdruck. Mit einem charmanten Lächeln erwiderte Nathan die Bitte ihres Magens. Skye bestätigte seine Theorie mit ihrer Antwort. Diese hatte beim bloßen Zusehen Hunger bekommen. Nathan dachte kurz daran, dass ihr Magen sicher nicht nachgeben würde, ehe sie nichts aß. Weiterhin erklärte sie ihm, dass sie sich ihren Hunger, den sie vermutlich bereits längere Zeit besaß, für das gemeinsame Abendessen aufheben wollte, allerdings wäre ihr ein kleiner Snack recht, der ihren Magen zumindest zufriedenstellen könnte. Ihr Magen, der von ihren beiden Händen gehalten wurde, damit er sich beruhigte, knurrte ein weiteres Mal. Nathan schmunzelte, ehe er sich an die Arbeit machte. „Ein kleiner Snack für die hübsche Dame? Kommt sofort.“ Nathan holte Brot und Butter aus dem Schrank. Kurz darauf ging er in Richtung Kühlschrank und nahm sich den Eisbergsalat, etwas Käse, etwas Hühnchenfleisch, handgemachte Remoulade und Gurke, Tomate und eine Zwiebel. Sogleich die Zutaten auf der Arbeitsfläche abgestellt waren, nahm er eine Pfanne aus dem Schrank zur Hand und legte diese auf den Gasherd, welcher natürlich auch auf kleine Flamme angestellt wurde, ehe der gelernte Koch Rapsöl in die Pfanne gab und eine weitere Pfanne auf den Herd abstellte. Mit dem Ziel, dass die Pfannen nun langsam heißer wurden, nahm er sich ein Holzbrett und zog ein scharfes Küchenmesser aus dem Messerhalter. Zunächst schnitt er das Stück Hühnchenfleisch in feine, kleine und handfeste Streifen, ehe er diese in die bereits vorgeheizte Pfanne warf. Als nächstes sollte die Zwiebel dran sein, die zunächst geschält und schließlich mit der Gurke und der Tomate zusammen in kleine Streifen und Würfel geschnitten wurde. Nathan nahm ein Brotmesser aus dem Messerhalter heraus und schnitt zwei Scheiben von dem weichen, weißen Brot ab, ehe er beide in die Pfanne legte, in der sich kein Öl befand. Mit einem einfachen Handgriff wendete er die Hühnchenstreifen, in dem er die Pfanne schwenken ließ und drehte daraufhin die Brotscheiben um, deren Unterseite bereits goldbraun gefärbt waren. Nathan, der nun schnell handeln musste, ehe das brot zu dunkel wurde, nahm ein paar Blätter von dem Salatkopf ab und säuberte diese zügig mit Wasser. Schließlich nahm er einen Pfannenwender aus dem Schrank und legte die beiden goldbraunen und knusprigen Brotscheiben auf einen Teller, den er zuvor ebenfalls aus dem Schrank geholt hatte. Schließlich nahm er mithilfe eines Löffels etwas selbstgemachte Remoulade und verstrich es sorgfältig und dünn auf der Brotscheibe. Ein weiterer Handgriff sorgte dafür, dass die Hühnchenstreifen erneut gewendet wurden, damit diese nicht anbrannten. Bei dieser Gelegenheit schaltete er den Herd ebenfalls aus. Schließlich verteilte er das Gemüse - Gurkenstreifen, Tomatenwürfelchen und Zwiebelwürfel auf das mit Remoulade verfeinerte Brot, ehe ein Salatblatt darauf gelegt wurde. Dies machte er mit beiden Brotscheiben, ehe er mit dem Pfannenwender das Hühnchenfleisch aus der Pfanne auf einem Salatblatt verteilte. Eine zurechtgeschnittene Scheibe Käse sollte das Sandwich schließlich abrunden, wodurch er die beiden Brotscheiben aufeinander legte und das fertige Sandwich auf einen Teller legte. Mit einem Lächeln stellte Nathan den Teller mit dem Sandwich auf den Tisch ab. „Lass es dir schmecken. Guten Appetit.“ Nathan räumte seinen Arbeitsplatz auf, während Skye den kleinen Snack kostete. Um der Stille zuvorzukommen, unterhielt er sich mit Skye, während er die Kombüse aufräumte. „Du möchtest später jeden Menschen heilen können. Über jede Krankheit, jede Verletzung und jeden Virus eine Lösung parat haben, oder? Ich würde dich gern dabei unterstützen die weltbeste Ärztin zu werden und das werde ich auch, sofern es mir irgendwie möglich ist. Allerdings schätze ich, dass ein einfaches Fahren von Insel zu Insel für dein Ziel nicht ausreichen wird. Sicher wäre dies ein guter Anfang, aber nicht der Weg zum Ziel, denke ich.“ Nathan wartete gespannt auf eine Antwort, während er die Arbeitsplatte abwischte.

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BeitragThema: Re: Kombüse   Mi Jun 01, 2016 11:12 pm

Dass die blonde Schönheit sich dazu entschlossen hatte, sich die Kombüse auf einem Stuhl sitzend anzusehen, war kein großes Wunder. Nathan hatte ihr förmlich keine andere Wahl gelassen. Gentleman-like, wie er nun mal war, zog er einen Stuhl für sie hervor, was auf sie eben sehr einladend wirkte. Als sie sich dann hinsetzte, rückte er ihr sogar noch den Stuhl zurecht. Skye konnte nicht anders, als sich dafür zu bedanken. Die Manieren des gut aussehenden jungen Kapitäns waren eine Eigenschaft, die Skye unter anderem am meisten an ihm zu schätzen wusste. Die zweite Eigenschaft war seine Ehrlichkeit bzw. Offenheit. Wenn sie es nicht schon vorher getan hätte, dann hätte sie dem Schönling spätestens dann vertraut, nachdem er ihr von seiner Mission erzählt hatte, obwohl er das nicht durfte. Seitdem wusste sie auch, dass er ihr auch vertraute und dieses Vertrauen wollte sie nicht verletzen. Aber um wieder auf seine Manieren zurückzukommen - diese passten zu dem Gourmetkoch. Im Anzug sah er nämlich aus wie ein richtiger Kavalier. Skye schloss zwar nicht aus, dass er auch anders sein konnte, aber sie konnte es sich nur schwer vorstellen.

Nachdem Skye sich ein wenig umgesehen hatte, kam sie zu dem Schluss, dass nicht nur Nathans Manieren zu seiner Ausstrahlung passten. Die Inneneinrichtung der Küche passten ebenso zu dem Gentleman. An Eleganz mangelte es ihr zumindest ebenso wenig wie Nathan. Aber zugegeben, Nathan wirkte in seinem Poloshirt so charismatisch wie im Anzug. Nichtsdestotrotz fand sie Gefallen an ihm. Schließlich wurde ihr das Rumsitzen zu viel und die Ärztin sah dem Koch lieber beim Zubereiten des Desserts zu. Viel sah sie zwar nicht mehr, aber was sie noch sehen konnte, rief eine gewisse Erwartungshaltung bezüglich des Abendessen in ihr vor. Allen Anschein nach durfte sie aber schon eher Zeugin seiner Kochkünste werden, da ihr Magen sich meldete, als Nathan fragte, ob sie noch etwas wolle. Peinlich berührt erklärte sie ihm, dass sie Hunger hatte. Du meine Güte. Er muss jetzt wer weiß was von mir denken. Aber kein Wunder, dass ich nach dem Anblick und der Suche bei den Nahrungsmitteln eben Hunger bekommen habe., dachte Skye.

Skye verlangte nach einem Snack. Diesen Wunsch erfüllte Nathan ihr gerne. Sogleich machte er sich an die Arbeit. Da die Blondine ihm nicht im Weg stehen wollte, setzte sie sich doch wieder hin. Trotzdem beobachtete sie ihn dabei, wie er ihr einen Snack zubereitete. Schnell fiel ihr auf, dass die beiden anscheinend eine andere Definition von einem Snack hatten. Gegen ein Sandwich sprach grundsätzlich nichts, aber soweit Skye das beobachten konnte, übertrieb Nathan es ein wenig mit den Zutaten. Eine Scheibe Brot, Butter und ein Belag, z. B. Salami, Schinken oder Fleischwurst, hätten locker gereicht. Aber der Gourmetkoch wollte anscheinend alles richtig machen und die Schönheit von seinen Fähigkeiten überzeugen. Am Ende wollte sie sich auch nicht darüber beschweren. Sie hätte sicher was gesagt, wenn es zu viel des Guten wäre, aber sie war dann doch gespannt darauf, wie das von ihm zubereitete Sandwich schmecken würde. Ihr Magen machte noch ein paar Mal auf sich aufmerksam, während ihr Snack zubereitet wurde. Die Abstände wurde dabei immer kürzer.

Nach nicht allzu langer Warte- bzw. Zubereitungszeit servierte Nathan der bezaubernden Blondine schließlich ihren gewünschten Snack. Das Sandwich sah schon zum Anbeißen aus und das Auge isst bekanntlich mit. Der Koch wünschte ihr einen guten Appetit, woraufhin sie erwiderte: "Danke! Dann werde ich mal meinen Magen zum Schweigen bringen." Skye nahm das Sandwich in ihre Hände, führte es zu ihrem Mund und biss davon ab. Die Blondine hatte gewiss Manieren und aß für gewöhnlich mit Besteck, doch sie wusste eben auch, dass es sich bei einem Sandwich nicht gehörte. Am Ende würde es nur zerfallen. Skye zerkleinerte das abgebissene Stück mit ihren Zähnen. Dabei breitete sich der Geschmack auf ihrer Zunge, also auf ihren Geschmacksknospen auf. Nach kurzem Zerkauen schluckte sie das Essen runter und hielt darauf für einen kurzen Moment inne. Sie blickte leicht schräg nach oben, ihr Gesicht war ausdruckslos, zumindest noch. Plötzlich fasste sie sich ans Herz, blickte auf das angebissene Sandwich und ihre Augen fingen an zu leuchten. "Das schmeckt sehr köstlich! Du bist ein Genie, Nathan.", lobte sie den Koch. Selbstverständlich aß sie das Sandwich danach weiter und ließ sich den Geschmack auf der Zunge zergehen. Das ist nur ein Snack. Wie köstlich wird dann erst das Abendessen?, fragte Skye sich in Gedanken und freute sich nun noch mehr auf das romantische Abendessen zu zweit mit dem Kapitän.

Skye aß immer nur kleine Bissen. Aus gutem Grund. Nathan fragte sie nach ihrem Ziel aus. Auf seine Fragen antwortete sie mit einem Nicken, aber er sprach noch weiter und erklärte ihr, dass er sie gerne beim Erreichen ihres Zieles unterstützen wurde. Noch bevor Nathan aussprach, schluckte sie den Bissen herunter und hörte sich den Rest von dem an, was Nathan zu ihr sagte. Aus diesem Grund biss sie nur kleine Stücke ab. Damit sie möglichst schnell ohne vollem Mund antworten konnte. "Danke. Es freut mich sehr, dass du mir helfen willst, aber du liegst nicht komplett richtig. Verschiedene Inseln zu besuchen ist ein Schritt auf dem Weg zum Ziel. Ich muss herumreisen, wenn ich mehr über andere Kulturen lernen will und mit welchen Krankheiten man dort zu kämpfen hat. Am liebsten wäre es mir, wenn die Leute gesund wären und sich vor keiner Krankheit fürchten müssten, aber das ist leider Wunschdenken. Aber weißt du.. es gibt Ärzte, die suchen nach einem Allheilmittel. Sollen sie ruhig danach suchen, aber ich glaube nicht daran. Ich denke, dass ein guter Arzt sich vor allem dadurch auszeichnet, dass er verschiedene Krankheitsbilder diagnostizieren - voneinander unterscheiden - und entsprechend behandeln kann. Mit einem Allheilmittel bräuchte man die Leute doch nicht mehr untersuchen und so jemand ist für mich kein richtiger Arzt. Verstehst du, was ich sagen will?", erklärte sie ihm. Skye sah Nathan ein paar Sekunden lang an, aber bevor er antwortete, fügte sie noch hinzu: "Aber ich verstehe, worauf du hinaus wolltest. Im Grunde genommen habe ich keinen Plan, was mich erwartet. Ich weiß also nicht wie mein Weg zum Ziel aussieht. Auf der einen Seite erfüllt es mich etwas mit Angst, aber gleichzeitig finde ich es auch aufregend. Ich weiß nur, dass ich so vielen Menschen wie möglich helfen will. Ich weiß nur nicht, ob ich dazu immer in der Lage sein werde." Daraufhin gab sie Nathan Zeit zu reagieren. Währenddessen aß sie das äußerst köstliche Sandwich auf.

Nathan hatte nun ein wenig an Skyes Traum nachgehakt. Diesmal drehte sie den Spieß um und knüpfte an dem an, was sie gesagt hatte. "Hast du denn einen klaren Weg vor Augen, um dein Ziel zu erreichen? Du willst doch auch den Menschen helfen, nicht wahr?", fragte Skye ihn, "Du meintest doch, dass die Weltregierung sich ändern müsse, damit die Leute in Freiheit leben können. Weißt du, wie du das anstellen möchtest ... oder wie ihr, die Revolutionäre das anstellen wollt. Soweit ich das verstehe, haben die Aufstände, über die man in der Zeitung lesen kann, das Ziel, die Weltregierung zu schwächen. Korrigier mich, wenn ich falsch liege! Aber seid ihr euch sicher, dass dies der richtige Weg zum Ziel ist?" Eine gewisse Ernsthaftigkeit lag in der Stimme der Ärztin. Womöglich hörte man aus ihren Worten heraus, dass sie kein Freund dieser Aufstände war, aber dies war ihr nun auch egal. Letztendlich fand sie für sich noch einen Vergleich dazu, dass die Situation in den Ländern, in denen es Aufstände gab, die Krankheit waren. Und die Revolutionäre bzw. der Aufstand war die Medizin. Allerdings musste nicht jede Behandlung anschlagen. Dies wusste sie als Ärztin. So dachte sie eben auch über die Aufstände. Doch bevor sie sich weiter darüber den Kopf zerbrach, wollte sie hören, was der Revolutionär selbst dazu sagte.
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BeitragThema: Re: Kombüse   Fr Jun 03, 2016 4:06 pm


Die Führung durch die Floating Merry verstärkte das Hungergefühl der jungen blonden Ärztin. Nachdem sich ihr Magen lautstark darüber beschwerte, dass dieser leer war. Skye, die das Knurren ihres Magens scheinbar als ziemlich peinlich empfand, bat Nathan darum einen kleinen Snack für sie zu machen, damit ihr Magen ruhe gab. Mit einem Schmunzeln im Gesicht kam der gelernte Koch der Bitte der jungen Dame nach und machte sich sofort an die Arbeit. Dabei interpretierte er den Begriff "kleiner Snack" völlig frei nach Belieben. Nathan kreierte ein Sandwich in Spitzenqualität. Während jeder einzelne Handgriff saß, nahm die junge Dame erneut auf dem Stuhl Platz und wartete darauf, dass Nathan fertig wurde. Dieser benötigte für ihr Sandwich nicht all zulange und servierte ihr sein Werk schon bald auf einem Teller. Selbstverständlich wünschte er ihr einen guten Appetit, worauf sich die Dame dafür bedankte. Nathan beschäftigte sich damit seine Arbeitsfläche wieder zu säubern, während Skye ihr Sandwich aß. Nachdem sie ihren ersten Bissen gekostet hatte, machte die attraktive Dame ihm das größte Kompliment, welches man einem Koch geben konnte. Sie befand seinen kleinen Snack als sehr köstlich und bezeichnete Nathan weitergehend sogar als ein Genie. Seine Augen schlossen sich kurz, als er lächelte. „Dann scheine ich ja alles richtig gemacht zu haben. Freut mich, dass es dir schmeckt.“, erwiderte er, während er die Lebensmittel zurück in den Kühlschrank räumte.

Um Stille zu vermeiden und um Skye besser kennenzulernen, fragte Nathan sie über ihr Ziel aus. Dabei wollte er wissen, ob sie bereits weiß wie sie ihr Ziel erreichen wollte. Skye, die noch immer damit beschäftigt war den kleinen Snack zu verspeisen, bedankte sich dafür, dass Nathan ihr erneut seine Unterstützung anbot. Weiter erklärte sie, dass Nathan nicht mit allem Recht hatte, was er annahm. Sie erklärte, dass das Besuchen verschiedener Insel ein erster Schritt auf wem Weg zum Ziel - ein erster Schritt in die richtige Richtung - sei. Nathan nickte, während er die Arbeitsfläche wischte und hörte ihr weiterhin aufmerksam zu. Skye musste - laut ihren Worten - herumreisen, um andere Kulturen und deren Krankheiten besser Kennenlernen zu können. Dabei bestätigte sie das Bild, welches Nathan bereits vor ihr gewonnen hatte. Sie erklärte nämlich, dass ihr es lieber wäre, wenn die Menschen an den Orten, zu denen sie reist, kerngesund wären und sich vor keiner Krankheit in acht nehmen müssten. Nathan hatte Skye als eine weinerliche, unschuldige und zierliche Dame kennengelernt. Die Zeit mit ihr berichtigte einige Annahmen jedoch rasch. Skye war nicht nur pflichtbewusst und clever, sondern auch noch eine herzensgute attraktive Dame, die das gute in der Welt sehen wollte und alles schlechte - in diesem Fall die Krankheiten - bekämpfen wollte. in diesem Punkt waren sich Skye und Nathan ziemlich ähnlich, da Nathan alles Böse - in seinem Fall die Weltregierung - bekämpfen wollte, auch wenn eine Veränderung dieser ausreichte, wie er immer erklärte. Als sie jedoch meinte, ihre Wünsch - ihre Traumvorstellung - wäre reines Wunschdenken war der gut aussehende Revolutionär ein wenig enttäuscht von ihr, denn genau das dachte er nicht so. Er war überzeugt davon, dass, wenn man hart genug für sein Ziel oder einen Traum arbeitete - hart genug dafür kämpfte - alles erreichen konnte. Sicher konnte man nicht dafür sorgen, dass niemals wieder jemand krank werden würde, doch war es möglich die Welt dahingehend zu verändern, dass jede Insel auf jede Krankheit eine Lösung wusste oder zumindest eine Lösung finden konnte. Weiter erklärte sie, dass sie die Theorie eines Allheilmittels für abstrus hielt, was Nathan mit einem Nicken erwiderte. Sie erklärte dem jungen Gourmetkoch, was ihre Definition eines guten Arztes war. Sie war davon überzeugt, dass eine Person mit einem Allheilmittel kein richtiger Arzt sein konnte, da man die Leute so nicht mehr untersuchen bräuchte. In der kurzen Pause, die Skye zwischen ihren Reden setzte, schmunzelte Nathan verlegen. Skye teilte seine Ansichten in vielerlei Hinsicht und klang dabei äußerst überzeugt und pflichtbewusst. Und das gefiel dem 22-Jährigen.

Skye fügte schließlich noch hinzu, dass verstand, worauf der blonde Revolutionär hinaus wollte. Sie hatte ein klares Ziel vor Augen, aber hatte keine klare Richtung. Die einzige Klarheit bestand darin, dass sie wussten ,dass dieser Weg steinig und mühsam werden würde. Dabei blieben lebensbedrohliche Gefahren nicht aus. Skye erklärte Nathan, dass sie in gewisser Weise Angst vor diesem Weg hatte, weil ihr dieser völlig ungewiss war, aber gleichzeitig war sie auch aufgeregt diesen Weg zu bestreiten, da sie so viel Neues lernen und entdecken konnte. Nathan lachte beherzt, als Skye ihm erklärte, dass sie so vielen Menschen wie möglich helfen wollte. Doch sein Lachen wich einem Lächeln, als sie ihm erklärte, dass sie nicht wusste, ob sie immer in der Lage sein wird, allen Menschen helfen zu können. Nathan, der bereits wieder Ordnung in seine Kombüse gebracht hatte, drehte sich zu Skye um und stütze sich mit seinen Armen an der Arbeitsfläche ab, wodurch sie ihn offen ansehen konnte. „Du brauchst keine Angst vor deinem Weg haben. Es gibt nichts schlimmes daran anderen helfen zu wollen. Und sollte es Schwierigkeiten oder Gefahren geben, werde ich dich beschützen. Und sollte ich dabei zu Schaden kommen, kannst du mir beweisen, dass du jede Krankheit oder Verletzung wieder hinbiegen kannst.  Ich denke nicht, dass es ein Allheilmittel gibt. Du kannst keinen Menschen retten, wenn dieser geköpft wurde oder wenn seine inneren Organe durch einen bösartigen Virus über Jahre hinweg völlig zerfressen wurden. Was du aber kannst, ist daran zu Arbeiten jede Krankheit frühzeitig zu erkennen und zu bekämpfen. Aber wenn du möchtest, musst du diesen schweren Weg nicht alleine gehen. Immerhin ist du nun eine ganze Crew voller verrückter Leute, die dir dabei helfen werden. Naja, und einen Kapitän der auf ziemlich dumme Ideen kommen kann, wenn ihm danach ist.“ Nathan schmunzelte kurz, ehe er weiter sprach: „Was ich damit sagen möchte ist: Es wird schon schief gehen. Irgendwie packen wir das schon.“ Dass er sie damit im Grunde als vollwertiges Mitglied bezeichnete, obwohl in Trois alles anders kommen könnte, war im bewusst. Es interessierte ihn jedoch nicht, da es genau das war, was er wollte, dachte und fühlte.

Nathan hatte nun ein besseres Bild von Skye bekommen können, doch sie wollte den Spieß umdrehen und mehr über seine Ziele erfahren. Sie fragte ihn frei heraus, ob er ein klares Ziel vor Augen hatte, schließlich wollte auch er Menschen helfen. Sie erinnerte ihnd aran, dass er gesagt hatte, dass sich die Weltregierung ändern, damit die Leute in Frieden leben konnten. Skye wollte von Nathan wissen, ob er wusste, wie er oder die Revolution dieses Ziel erreichen sollte. Sie erklärte, dass sie die Aufstände, von denen man in der Zeitung las, so verstand, dass sie die Weltregierung schwächen sollten. Weiter fragte sie ihn, ob er sich sicher war, dass dies der richtige Weg zum Ziel war. Nathan schüttelte seinen Kopf, als er den Teller, auf dem sich das Sandwich befand, vom Tisch nahm und ihn abspülte. „Du missverstehst etwas Entscheidendes, Skye. Es ist richtig, dass die Royal Crusade - also unsere Einheit - ein Teil der Revolution ist. Du liegst jedoch falsch, wenn du annimmst, dass in einer so großen Organisation, wie es die Revolution oder beispielsweise auch die Weltregierung ist... dass da alle Leute einer Meinung sind. Das ist nicht möglich. Das Aufstände angezettelt werden, bedeutet schlicht weg, dass in der Führung mehr Leute der Meinung sind, dass man diese Probleme mit Gewalt lösen muss, da die Weltregierung sich nicht auf Gespräche einlässt. Dies ist theoretisch auch richtig. Die Weltregierung wird nicht ohne weiteres nachgeben, allerdings muss Gewalt nicht zwangsläufig der richtige Weg sein. Besonders dann nicht, wenn Zivilisten dabei zu Schaden kommen. Meiner Meinung nach hat ein Revolutionär in seiner Aufgabe dann versagt, wenn er das Leben von anderen gefährdet. Ich bin mir sicher, dass es in unseren Reihen auch Leute geben wird, die ausschließlich auf Macht aus sind. Und dort ist die Weltregierung natürlich im Weg. Andere wollen die Weltregierung einfach nur brennen sehen, da sie durch sie Familie, Freunde ihre Liebe oder beispielsweise ihr Zuhause verloren haben. Es gibt natürlich auch Leute, die anderen Menschen helfen wollen, und die Weltregierung deshalb bekämpfen... im Grunde ist die Revolution ein bunter Haufen - jeder denkt anders - jeder will das Ziel anders erreichen. Und jeder hat andere Ideale, die es einzuhalten gilt, deshalb kann ich nicht für die Revolution als ganzen sprechen, zumal ich nicht jeder Ansicht teile, sondern nur für mich beziehungsweise für die Menschen in meiner Crew antworten.“ Nathan hörte kurz auf zu sprechen, stellte den Teller zurück in den Schrank und drehte sich schließlich wieder zu Skye um. Feste Überzeugung lag in der Stimme des 22-Jährigen. „Ich halte Aufstände nicht für den richtigen Weg und die Royal Crusade wird damit absolut nichts zutun haben. Stattdessen bin ich fest davon überzeugt, dass es eine friedliche Methode gibt die Weltregierung zu verändern. Derzeit läuft alles auf einen absoluten Krieg hinaus, bei dem eine Seite gewinnen wird und diese Seite an die Macht kommt. Die Weltregierung wird dabei, so denke ich, immer stärker sein, als es die Revolution ist. Wenn alle Einheiten, die der Weltregierung unterstehen, als eine Armee gelten würden, wäre diese Armee nicht nur die stärkste Armee der Welt, zumal die stärke Seestreitkraft - die Marine- mit dazu zählen würde, nein... diese Armee wäre zudem übermächtig. Ein Krieg - egal in welche Richtung dieser enden würde - würde unzählige Opfer verlangen. Aber ich bin auch der Meinung, dass das Kämpfen gegen die Weltregierung unausweichlich ist. Wenn es nicht zum globalen Krieg kommt, wird es zu vereinzelten Schlachten kommen, selbst wenn man das ganze friedlich lösen möchte. In diesem Fall wird die Weltregierung dies nämlich einfach ignorieren, weil sie keine Konsequenzen zu befürchten hat. Das Ziel sollte sein, das dabei keine Unbeteiligten zu Schaden kommen. Und auf die Frage hin, wie ich dies erreichen möchte.... Skye, ich hab absolut keine Antwort darauf parat. Es gibt keine Musterlösung - ... Allheilmittel. Wir werden jeden einzelnen Erfolg feiern müssen - sei er noch so klein, denn viele Fortschritte werden wir vermutlich nicht machen. Aber auch kleine Schritte führen irgendwann zum Ziel. Wir müssen die Weltregierung davon überzeugen, dass das was sie machen falsch ist. Bei den Tenryuubito angefangen, bis hin zu Menschenhandel... den Cipherpol-Einheiten, die das Recht haben jeden umzubringen und auf Befehl des Regierung ganze Kulturen ausrotten... die fünf Weisen, die die absolute Machtposition Inne haben und alles lenken können... die Revolution, die versucht sich irgendwie mit Gewalt zu behaupten... Die Korruption innerhalb der Marine - der Fraktion, die für die Sicherheit der Zivilisten zuständig sein sollte und stattdessen immer häufiger käuflich ist. Es läuft soviel falsch, dass es für eine einzelne Revolutionseinheit völlig unmöglich ist diesen Weg zu bestreiten. Deshalb werden wir jede Hilfe, die wird bekommen können annehmen müssen. Angefangen mit der Streitmacht der Revolution, woraufhin wir Zugriff auf ihre Ressourcen, Vorräte, Ausstattung und vieles mehr haben - was uns schon einen ganzen Schritt weiter bringt.“ Nathan blickte nachdenklich auf den Boden, während sein Blick überzeugter den je aussah. „Vermutlich ist mein Weg der dümmste Weg... sehr wahrscheinlich ist das so. Und vielleicht ist er auch unmöglich. Aber notfalls mache ich eben das unmögliche möglich - nein, wir als Crew machen das unmögliche möglich. Ganz egal wie oft wir uns die Gesichtsknochen brechen, wenn wir zurück auf dem Boden stürzen, wie müssen einfach wieder aufstehen und weitergehen.“ Nathans drückte mit seiner Kraft gegen die Arbeitsfläche und ballte seine Faust - schaute Skye voller Überzeugung an. „Sterben wird niemand. Dafür werde ich sorgen... notfalls mit meinem eigenen Leben. Für meine Freunde ist mir das egal. Jeder Mensch sollte frei und friedlich leben können.“ Nathan seufzte kurz auf und beruhigte sich wieder. „Ich hab viel zu viel geredet... Entschuldige.“ Nathan blickte erneut zu Skye und wartete auf eine Reaktion, in der Hoffnung, dass sie seine Überzeugung nicht als negativ auffasste. Es wäre nicht das erste Mal gewesen, dass eine Person seine Meinung diesbezüglich nicht teilte.

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BeitragThema: Re: Kombüse   Di Jun 07, 2016 8:21 pm


Skye ließ sich das köstliche Sandwich sichtlich schmecken, womit sie - seiner eigenen Aussage zufolge - Nathan eine Freude bereitete. Es war aber auch eine Tatsache, dass er ihr mit dem äußerst schmackhaft zubereitetem Snack ebenso eine große Freude bereitete, so dass er ihr allein damit ein Lächeln auf die Lippen zauberte. Auf Nathan Fragen bezüglich ihres Ziels, eines Tages alle Krankheiten heilen zu können, teilte sie dem attraktiven Kapitän ihre Ansichten mit. Dass sie keinen klaren Weg vor Augen habe, um ihr Ziel zu erreichen. Dass sie nicht an ein Allheilmittel glaubte. Dabei erklärte ihm sie auch, was ihrer Meinung nach ein Arzt sei - oder vielmehr, was sie nicht unter einem Arzt verstehe, nämlich irgendwelche Quacksalber, die Erkrankten irgendein "Allheilmittel" verabreichten, ohne den Patienten vorher untersucht zu haben und den Auslöser für dessen Krankheit zu kennen. Schließlich erzählte sie Nathan auch noch, dass der Weg, der vor ihr lag, sie zum einen mit Angst - Angst vor dem Ungewissen - erfüllte, sie aber ebenso aufgeregt auf die Erfahrungen und Erinnerungen war, die sie machen würde. Danach erklärte sie dem Blonden noch, dass sie möglichst vielen Leuten helfen wollte, aber sie war nicht sehr zuversichtlich, dass sie immer jedem helfen könne. Daraufhin aß sie das Sandwich auf und ließ Nathan erstmal reden. Kurzzeitig klebte ihr ein wenig Remoulade an den Lippen, was die hübsche Dame aber schnell bemerkte und sich daraufhin mit einer Serviette die Remouladereste abwischte - wie es sich gehörte - anstatt sich diese mit der Zunge wegzulecken.

Der Revolutionär hatte aufbauende Worte für die schöne Bogenschützin übrig. Er meinte, dass sie keine Angst vor dem haben musste, was vor ihr lag. Er sah auch nicht Schlimmes darin, wenn man anderen helfen wollte. Was er ihr danach sagte, kannte sie bereits. Nathan versicherte Skye, dass er sie beschützen würde. Hielte sie in dem Moment nicht noch den Rest ihres Sandwiches in ihren Händen, hätte sie wegen dieser Worte bestimmt verspielt an ihren Haaren gespielt. Dem attraktiven Koch schien es egal zu sein, ob er sich dabei verletzen oder sonst wie erkranken würde, denn er war zuversichtlich, dass Skye ihn wieder heilen würde. Auch er glaubte, dass es kein Allheilmittel gab. Er führte dabei ein Beispiel auf, in dem man der Person wirklich nicht mehr helfen konnte. Bei seinem zweiten Beispiel horchte Skye jedoch auf. Der Virus, von dem er sprach, der, der die inneren Organe über lange Zeit zerfraß, erinnerte sie an die Krankheit ihres Vaters. Der Kapitän der Floating Merry wusste nicht, was ihrem Vater widerfahren war. Somit wusste er auch nicht, wie sehr er sie damit verletzte. Skye senkte ihren Blick, Tränen sammelten sich in ihren Augen, als sie an ihren Vater dachte. Nathan klang so, als glaube er, dass solche eine Krankheit nicht heilbar wäre. Letztendlich wurde Skye aus dem Grund Ärztin, um vor allem eine Heilung für die Krankheit zu finden, die ihren Vater dahingerafft hatte. Seine vorigen aufbauenden Worte waren bereits wieder vergessen, aber Nathan riss das Ruder nochmal herum, indem er zu ihr sagte, dass sie ihre Fähigkeiten dahingehend verbessern müsse, solche Krankheiten früh genug erkennen und entsprechend behandeln zu können. Außerdem munterte er sie damit auf, dass sie nicht allein war. Seine Crew und er würden sie unterstützen. Skye war der Auffassung, dass dies nur unter der Voraussetzung zutraf, dass sie den Revolutionären beitrat. Um eine Entscheidung zu treffen, die sie später nicht bereuen würde, saugte sie jedes Wort, jeden Eindruck, den sie auf dem Schiff gewann, förmlich auf. "Irgendwie packen wir das schon." Diese Worte des muskulösen Revolutionären klangen in den Ohren der Ärztin wunderschön. Er sprach von einem "Wir", so als gehöre sie bereits seit langer Zeit zu seiner Crew. Dieses Gemeinschaftsgefühl gefiel ihr irgendwie. Sicher würde sie seine Worte bei ihrer Entscheidung miteinbeziehen.

Skye wollte nun Nathan besser kennenlernen, nachdem er nun mehr über sie erfahren hatte. Natürlich war ihr dies auch aus dem Grund ein Anliegen, weil sie immer noch eine Entscheidung zu treffen hatte. Deshalb stellte sie ihm mehr oder weniger dieselben Fragen, die er ihr zuvor gestellt hatte. Darüber hinaus fragte sie ihn, ob der Weg, den die Revolutionäre mit ihren Aufständen eingeschlagen hatten, seiner Meinung nach der richtige war. Nathan korrigierte sie zunächst und klärte sie ausführlich darüber auf, dass in einer Organisation wie der Revolution oder auch der Weltregierung nicht alle eine Meinung waren. Aus seinen folgenden Worten nahm sie mit, dass er keineswegs ein Befürworter von Gewalt war, vor allem dann nicht, wenn Zivilisten zu Schaden kämen. Dennoch führte er verschiedene Motive auf, wieso andere Personen der Weltregierung schaden wollte. Ein Beispiel war, dass sie sich dafür rächen wollten, dass die Weltregierung ihnen jemanden genommen hatte, den sie geliebt hatten. Skye versank einen Moment lang in Gedanken. So ist es auch bei Dr. Cavanagh. Nur mit dem Unterschied, dass er für nichts auf der Welt mit der Weltregierung kooperieren würde anstatt gegen sie vorzugehen. Die Blondine konnte nachvollziehen, was Nathan ihr erklärte. Er holte aber noch weiter aus und teilte ihr seine Ansichten mit, was die Zukunft mit sich bringen könnte. Er sprach von einem Krieg, bei dem die Weltregierung die Übermacht wäre. Skye zog dadurch den Schluss, dass die Revolution deshalb die Aufstände anzettetel, um selbst Mitstreiter zu gewinnen und anderen die Augen zu öffnen. Letztendlich stellte Skye erstaunlicherweise fest, dass Nathan ihre Ansichten mehr oder weniger teilte. Sie war auf jeden Fall erleichtert darüber, dass er lieber eine friedliche Lösung suchte, anstatt Gewalt anzuwenden. Der Schönheit ging es da genauso. Aber nicht nur in diesem Punkt dachten sie gleich. Nathan wusste ebenso wenig wie sie, wie sein Weg zum Erreichen seines Ziels aussähe. Auch für sein Ziel gab es kein "Allheilmittel". Skye war sich nicht sicher, ob er dies nochmal extra erwähnte, um bei ihren Worten zu bleiben, oder ob er damit nur nochmal klarstellen wollte, wie viele Gemeinsamkeiten die zwei hatten. Zu der Erkenntnis war sie nun auch schon selbst gekommen. Immerhin wollten sie beide die Welt zu einem besseren Ort machen. Skye musste sich jedoch eingestehen, dass Nathans Liste deutlich länger war, zumindest hatte er einiges aufgezählt, wo er Veränderungsbedarf sah.

Nathan wusste selbst, dass es vielleicht unmöglich war, sein Ziel zu erreichen. Trotzdem hielt er daran fest und meinte, dass er - nein, sogar die Crew das Unmögliche eben möglich machen müsse. Mit seinem Optimismus steckte er für den Moment Skye an, denn sie meinte: "Wenn das so ist, dann muss ich es auch schaffen, Krankheiten zu heilen, die als unheilbar gelten." Nun sah sie sich schon selbst als Teil der Crew, worüber sie sich im Nachinein selbst wunderte. Schließlich kam Nathan erneut auf seinen Beschützerinstinkt zu sprechen, diesmal nur auf seine Crew bezogen und nicht nur auf Skye. Seine Einstellung betrachtete Skye mit geteilter Meinung. Einerseits war sie lobenswert, aber andererseits hörte sie sowas als Ärztin nicht sehr gerne. Am Ende entschuldigte sich Nathan dafür, dass er vermeintlich zu viel gesprochen habe. Skye kicherte und sagte: "Dafür brauchst du dich nicht zu entschuldigen. Ich höre dir sogar gerne zu. Denn je mehr ich über dich weiß, desto leichter fällt es mir, mich später zu entscheiden. Sei dir nur darüber im Klaren, dass alles was du und die anderen sagen und machen sich sowohl positiv als auch negativ auf meine Entscheidung auswirken kann." Damit stellte sie nochmal klar, dass sie sich noch nicht entschieden hatte, aber sie hatte auch noch etwas Zeit, um sich ausreichend Gedanken darüber zu machen. Weiterhin sprach sie mit leicht erzürnter Stimme: "Und wenn ich dich korrigieren darf, dann bin ich diejenige, die alles in ihrer Macht stehen tun wird, um zu verhindern, dass einer von euch stirbt. Du kannst dir zumindest gleich wieder aus dem Kopf schlagen, dass du, um jemand anderen zu beschützen, einfach so sterben wirst. Solange ich euch begleite, werde ich das zu verhindern wissen - natürlich nur, sofern dir niemand den Kopf abschlägt. Den kann ich dir nicht nachwachsen lassen." Skye machte damit zwar eigentlich keine Späße, aber nach seinem selbst gewählten Beispiel zuvor, musste sie das einfach sagen. Er verstand bestimmt, dass sie es nicht ernst meinte. Sie wollte es auf jeden Fall nicht so weit kommen lassen, dass er sich zum Beispiel für sie den Kopf abschlagen ließ. Allerdings hielt sie ihn für erfahren genug, dass dies nicht eintreffen würde. Die blonde Schönheit hielt den attraktiven Revolutionär jedenfalls für einen selbstbewussten jungen Mann, der wusste, was er tat. Dabei war er mit 22 Jahren selbst noch ein relativ junger Mann. Trotzdem machte er auf sie diesen Eindruck. Skye kam noch einmal auf die zahlreichen Worte des Revolutionären zu sprechen. "Wie ich eben schon sagte, höre ich dir gerne zu. Sogar so sehr, dass ich dir ungern ins Wort fallen wollte. Ansonsten hätte ich eben nicht mehr über dich erfahren. Mir gefällt deine Einstellung sehr, die friedliche Variante zu bevorzugen. Diesen Weg einzuschlagen halte ich alles andere als dumm. Immerhin wärst du doch keinen Deut besser als deine Feinde, wenn du zulassen würdest, dass Unschuldige zu Schaden kommen. So gesehen ist es der einzig richtige Weg. Außerdem bin ich erleichtert, dass du und deine Crew nichts mit den Aufständen zu tun habt. Worauf ich hinaus will ist: Danke, dass wir so offen miteinander gesprochen haben. Ich denke, dass ich mir noch ein wenig den Kopf über dieses Gespräch zerbrechen werde, wenn ich eine Entscheidung treffe.", sagte Skye zu Nathan, woraufhin sie ihn herzhaft anlächelte.

Nachdem die beiden Blondschöpfe mehr über den jeweils anderen und dessen Ansichten erfahren hatten und Skyes Magen wieder Ruhe gab, dachte sich die attraktive Blondine, dass sie mit der Führung fortfahren konnten. Allerdings war Skye immer noch ein wenig betrübt darüber, dass Nathan unbewusst auf die Krankheit angespielt hatte, die ihren Vater zugrunde gerichtet hatte. Aus diesem Grund sprach sie zu Nathan: "Nun da ich gestärkt bin - danke nochmals für das köstliche Sandwich - können wir doch mit der Führung fortfahren, nicht wahr? Ich weiß nicht, was du mir noch zeigen willst, aber wenn es dir nichts ausmacht, dann hätte ich gerne so bald wie möglich einen Moment für mich allein ... an einem Ort, an dem ich ungestört bin." Anfangs hatte Skye noch gelächelt, doch mit jedem weiteren Wort, wurde ihre Stimme immer leiser und sie senkte ihren Blick immer tiefer. Das Lächeln verschwand dementsprechen auch wieder. Mit einem nicht so fröhlich wirkenden Gesichtsausdruck blickte sie nochmal auf und ergänzte noch: "Du ... Du musst bestimmt eh noch für die anderen kochen und möchtest danach allmählich unser Abendessen zubereiten, nicht wahr?" Unsicherheit lag in Skyes Stimme, was aber daran lag, dass sie Nathan nichts vorschreiben wollte. Anschließend umfasste sie nur noch mit ihrer linken Hand ihren rechten Oberarm und blickte mit leicht gesenktem Blick zur Seite.

Nathan & Ranelle - to be continued in Privatkajüte: Skye Cecilia "Ranelle" Duncan
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