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 Krankenstation

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Nathan

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BeitragThema: Krankenstation   Mi Mai 04, 2016 1:18 pm


Die Krankenstation gehört zu den wichtigsten Einrichtungen der Floating Merry und dient dazu die Verletzungen und Krankheiten der Crewmitglieder oder ihrer Gäste zu versorgen. Auf dem ersten Blick fällt auf, dass eine klinische Sauberkeit in diesem Bereich des Schiffes vorherrscht. Weder ein Staubkörnchen noch eine feine Schicht Schmutz ist auf dem Fußboden, auf den Schränken oder den Flächen zu sehen. Auffallend sind die Krankenbetten, von denen sich drei Stück in dem Raum befinden. Die Kleinen Schränke - in denen sich allerhand Arzneien, Seifen, Reinigungs- und Desinfektionsmittel, aber auch Mullbinden, Schienen, verschieden große Scheren und Spritzen, sowie Nadel und Faden etc. befinden - bieten ausreichend Platz um alles Nötige für eine Behandlung vorzubereiten. Zwei Kühlschränke stehen neben den Schränken. Während sich einige unverarbeitete Blutkonserven - die die Blutgruppen der Crewmitglieder entsprechen - in dem ersten Kühlschrank lagern, findet man im zweiten Kühlschrank allerhand Salben und Stoffe die gekühlt gelagert werden müssen. Weiterhand finden sich ein großer Bücherschrank hier wieder, in dem sich zahlreiche Bücher befinden. Von gewöhnlichen Arzneibüchern und einigen Anleitungen für Amateure lassen sich hier auch einige sehr spezielle, intensive und fach-orientierte Werke finden, deren Wissen sich meist auf sehr spezielle Gifte und Krankheiten bezieht und weit über die Norm hinaus gehen. Einige Stühle und Hocker, aber auch ein Tisch mit Werkzeugen für den Notfall lassen sich im Raum finden. Als letztes sollte eventuell noch ein Waschbecken erwähnt werden, an dem sich ebenfalls Seifen und Desinfektionsmittel, sowie einzige Handtücher und Reinigungstücher finden lassen.

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Ranelle

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BeitragThema: Re: Krankenstation   Fr Mai 20, 2016 10:40 pm

Nathan & Ranelle - come from Floating Merry - 1. Deck - Werkstatt

Die 18-jährige Ärztin wollte gar nicht wissen, was Nathan über sie dachte, nachdem sie ihm ihr Alter verraten hatte. Zwar interessierte sie es irgendwie, aber sie wollte sich nicht ausmalen, was er über sie denken könnte. Letztendlich tat sie es doch. Immerhin wusste er, dass sie eine Ärztin war und vielleicht fand er es ungewöhnlich, dass sie bereits ein ihr Medizin-Studium abgeschlossen hatte. In ihrer Heimat war dies jedenfalls recht ungewöhnlich, wenn Skye nicht sogar ein Einzelfall war. Ihr war zumindest keine anderer Fall bekannt, doch sie hielt sich trotzdem nicht für etwas Besonderes. Letztendlich könnte es in anderen Kulturen sogar typisch sein, dass man so wie sie schon früher Medizin studierte. Eventuell würde Skye eines Tages solch eine Insel besuchen, doch das war Zukunftsmusik. Zunächst stand noch der Rest der Führung und das gemeinsame Abendessen mit Nathan an der Tagesordnung. Was dazwischen noch passierte, stand soweit noch offen.

Da Nathan sich nicht mehr dazu äußerte, nachdem Skye meinte, dass man in der Werkstatt mal durchsaugen müsste, wusste sie natürlich nicht, ob er dies auch so sah oder ob er anderer Meinung war. Das war auch unwichtig, da dies immerhin Nick entscheiden müsste. Vielleicht wies sie ihn später noch darauf hin, wenn sich die Gelegenheit ergab. Die Blondine bekam lediglich mit, dass Nathan kurzzeitig errötete. Der Grund dafür war ihr schleierhaft. Bestimmt hätte sie rein aus Neugier nachgefragt, wenn sie in diesem Moment nicht etwas anderes interessiert hätte. Der höfliche junge Kapitän, der ja immerhin doch noch vier Jahre älter als Skye war, kam ihrer Bitte gerne nach. Er erklärte, dass er ihr die Krankenstation ohnehin zeigen wollte, wenn auch erst ein wenig später. Dies wollte er nun mit der Begründung vorziehen, da er glaubte, dass die Schönheit sich nun eh auf nichts anderes mehr konzentrieren könne. Da hast du vermutlich Recht., dachte Skye leicht verlegen. Nathan glaubte zwar nicht, dass sie ihrer Tätigkeit nachgehen müsste, bis sie Trois erreichten, doch für den Fall der Fälle, hielt er es für eine gute Idee, wenn sie sich mit dem Raum vertraut machte, insbesondere dann, wenn sie sich dafür entschied, bei den Revolutionären zu bleiben und eine von ihnen zu werden.

Die beiden machten sich unverzüglich auf den Weg zur Krankenstation. Skye war wirklich gespannt darauf zu sehen, wie diese aussah. Ihr blondes Köpfchen malte sich direkt aus, dass es sich nicht großartig von einer Krankenstation im Starlite General Hospital unterschied - weder in der Farbgebung noch in Bezug auf die technische Ausstattung. Dies wünschte sie sich jedenfalls, da sie damit am Besten zurecht käme. Die Realität sah aber nun mal anders aus. Als Nathan und Skye Hand in Hand die Krankensation betraten, wurde Skye was ihre Wunschvorstellungen anging ziemlich enttäuscht. Auf dem ersten Blick sah sie, dass die technische Ausstattung, wie sie in Starlite City vorherrschte, hier völlig fehlte. Im Grunde genommen hatte sie aber bereits damit gerechnet, dass ein Schiff nicht so fortgeschritten ausgestattet war. Zum einen hätte die Floating Merry dafür sicher einmal in Astral anlegen müssen und zum anderen müsste die Energie dafür vorhanden sein. Das alles war natürlich gar kein Problem. Auch wenn die Ärzte - somit auch Skye - mit einer fortgeschritten Technologie arbeiteten, waren sie natürlich auch dazu in der Lage ohne sie auszukommen. Falls diese nämlich mal ausfiel, mussten trotzdem irgendwie Leben gerettet werden. Jedenfalls trat Skye weiter in den Raum, nachdem ihre Hand sich von Nathans gelöst hatte, und sah sich gründlich um - oder tobte sich aus, wie Nathan meinte.

Skye trat als erstes näher an den Tisch im Raum heran, auf dem ein paar Werkzeuge lagen, die im Notfall sicher benötigt würden. Bevor sie aber auch nur etwas anstellen konnte, verlor sie das Gleichgewicht und taumelte durch den Raum, als das Schiff endlich die Fahrt aufnahm, bis sie schließlich sogar zu Boden stürzte. Glücklicherweise verletzte sie sich dabei nicht. Unbeirrt stand Skye wieder auf und setzte ihr Vorhaben fort. Die Blondine wischte einmal mit dem Zeigefinger über die Tischplatte und sah sich dann ihren Finger an. Von Dreck gab es hier nicht die geringste Spur. Der Ärztin gefiel die Sauberkeit in diesem Raum. So und nicht anders sollte es auch auf einer Krankenstation sein. Die drei Betten, von denen Skye sich auf eines setzte, um zu überprüfen, wie gemütlich sie waren, zeigten Skye, dass sie hier mehrere Patienten gleichzeitig behandeln könnte. Natürlich noch nacheinander, aber sie könnte bis zu drei Patienten gleichzeitig im Auge behalten. Nach dem kurzen Test kam sie zu dem Schluss, dass Kranke sowie Verletzte sich hier bestimmt schnell erholen würden. Natürlich hing dies aber auch von der Behandlung ab und da käme zurzeit sie ins Spiel. Selbstverständlich begutachtete Skye nicht nur die Möbel. Sie warf auch einen Blick in die Schränke und Schubläden, angefangen mit den zwei Kühlschränken. Während sie in dem einen Kühlschrank überwiegend medizinische Mittel fand, die man gekühlt lagern musste, wurde in dem anderen Kühlschrank etwas weitaus Interessanteres und gewiss auch Lebenswichtigeres. Skye rührte die Blutkonserven nicht an, doch sie wendete ihren Blick nicht von ihnen ab, als sie Nathan fragte: "Gehe ich recht in der Annahme, dass die Blutkonserven die Blutgruppen von dir, Sophie, Nick und Jeremy enthalten?" Skye war nicht auf den Kopf gefallen, wie Nathan bestimmt schon mitbekommen hatte. Im Prinzip handelte es sich dabei um eine rhetorische Frage, dennoch würde ihr eine Antwort Gewissheit verschaffen, dass mit ihrer Vermutung richtig lag. Allerdings gab es für die clevere Ärztin keine andere logische Erklärung. Sie fand es auf jeden Fall ziemlich klug von Nathan und den anderen, dass sie bei zu hohem Blutverlust entsprechende Konserven vorrätig hatten. Anschließend sah Skye sich auch noch in den anderen Schränken um. In diesen fand sie hauptsächlich Untensilien, um Verletzungen behandeln zu können. In diesem Moment stellte sie sich die nächste Frage, die sie direkt Nathan stellte. Vorher sah sie dieses Mal aber noch zu ihm. "Mal angenommen, ich bleibe länger an Bord und euch somit als Ärztin erhalten. Wo könnte ich z. B. Desinfektionsmittel oder Mullbinden finden, wenn die Vorräte hier sich dem Ende neigen? Wenn ich im Lager Nachschub finde, dann entschuldige bitte meine Unaufmerksamkeit. Aber bei den Nahrungsmitteln konnte ich eben keine finden." Skye lächelte zwar, doch den letzten Satz sprach sie ziemlich vorwurfsvoll aus.

Nachdem sie sich nun ein erstes Bild über die Krankenstation gemacht hatte, kam sie zu dem Ergebnis, dass sie hier praktisch alles fand, was sie benötigte, um anderen helfen zu können. Besondere Fälle erforderte natürlich besondere Maßnahmen, aber das Notwendigste ließ sich gut verstaut hier finden. Hier konnte sie auf jeden Fall ihrem Beruf nachgehen. Dem für sie wohl Interessantesten in dem Zimmer widmete die Ärztin sich erst zum Schluss. Skye warf einen Blick in das Bücherregal, in denen sie allein anhand der Titel einige interessante Bücher fand. Sie zog eines heraus, in dem sich einige recht spezielle Krankheiten wiederfanden, und blätterte ein wenig darin herum. In diesem Moment überflog sie zwar nur die Seiten, doch sie stellte mit Erstaunen fest, dass sie nur recht wenige der aufgelisteten Krankheiten kannte. Der Blondine war natürlich bewusst, dass es Krankheiten gab, von denen auf Astral vermutlich niemand etwas wusste. Wäre es anders, dann hätte Skye ihre Reise nicht antreten brauchen. An Bord der Floating Merry fand sie nun schon Lektüre, mit der sie sich weiterbilden konnte. Nachdem sich ihr erstauntes Gesicht gelegt hatte, legte sie wieder ein Lächeln auf ihre Lippen. Skye ging auf Nathan zu und ließ ihn wissen: "Ich denke, ich habe mich hier genug umgesehen. Ich denke, ihr wärt hier gut aufgehoben, wenn ich mich um euch kümmer'. Allerdings habe ich noch eine Frage ..." Die attraktive Ärztin drehte sich wieder zum Bücherregal und zeigte auf dieses. "Dürfte ich die Bücher zum Beispiel mit ans Oberdeck nehmen, wenn ich sie lesen möchte? Sie scheinen ziemlich interessant zu sein, aber je nach Wetterlage möchte ich bestimmt auch mal an der frischen Luft lesen. Oder als Bettlektüre, mal sehen." Skye ersparte sich zu sagen, dass dies natürlich dann der Fall wäre, wenn sie der Floating Merry länger erhalten blieb. Die Bücher bekäme sie niemals in ein paar Tagen durch. Mal abgesehen von der Antwort auf ihre Frage, hielt sie vorerst nicht mehr an diesem Ort. Nathan könnte also wie geplant seine Führung fortsetzen.
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Nathan

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BeitragThema: Re: Krankenstation   Mo Mai 23, 2016 8:46 pm


Die Krankenstation, der Ort den Skye künftig als ihren eigenen Arbeitsplatz betiteln sollte, war erreicht und damit war die Neugierde der blonden fraktionslosen Dame vorerst gestillt. Nachdem Nathan ihre Hand losgelassen hatte, ging die zierliche Ärztin zu dem Werkzeugtisch, auf dem sich einige Scheren, Skalpelle, aber auch Nadel und Faden befanden. Noch bevor Skye das Objekt ihres Interesses näher betrachten konnte, setzte sich das Schiff in Bewegung, wodurch Skye ihr Gleichgewicht verlor. Selbstverständlich wollte Nathan sie vor dem Sturz bewahren allerdings war er im ersten Moment damit beschäftigt die plötzliche Bewegung auszugleichen. Skye, die mit ihren Gleichgewicht kämpfte, taumelte in der Hoffnung sie würde ihre Balance somit wieder bekommen, umher, ehe sie schließlich mit ihrem Hintern auf den Boden viel.  Anstatt der blonden Ärztin dabei zu helfen wieder auf die Beine zu kommen, fiel sein Blick reflexartig auf ihren Rock. Dadurch, dass sie mit ihrem Gleichgewicht gekämpft hatte, hatte sich die junge Dame unbeabsichtigt zu Nathan gedreht. Jetzt, wo sie auf dem Boden saß - ihre Beine unbeabsichtigt gespreizt - wurde dem attraktiven Koch ein ganz besonderer Blick gewährt. Ihr blauer, kurzer Mini-Faltenrock bot dem Anblick ihres schwarzen Höschens keinen längeren Schutz mehr. Anstatt seinen Blick nach kürzerem Hinsehen wieder abzuwenden, konnte Nathan nicht anders, als diesen Anblick weiterhin zu genießen. So musterte Nathan ihr Höschen genau. Dabei fielen ihm - die Farbe der Unterwäsche ausgenommen - als erstes ihre Oberschenkel auf. Nathan schmunzelte, als er seinen Blick über ihre Oberschenkel wandern ließ, und schließlich bemerkte, dass der interessanteste Teil des Anblicks von einem schwarzen Höschen verdeckt wurde. Durch die Rundungen von ihrem Körper, konnte er seine Vorstellungen - wenn nicht sogar vielleicht seine Wünsche - ausmalen. Das Höschen besaß kleine zierliche, schwarze Rüschen, die ihre Hüfte zierten. Ihr Höschen gefiel ihm in gewisser Weise, vor allem aber, weil es ihm nicht alles preisgab. Schnell erinnerte sich der vermeintliche Spanner erneut  an das rosarote Höschen, welches er in ihrer Reisetasche entdeckt hatte, als er ihre Ausrüstung inspiziert hatte. Die Vorstellung, Skye könnte auch dieses irgendwann tragen - sie sähe darin sicher wundervoll aus - blieb nicht aus. Doch Skye ließ nicht zu, dass Nathan all zulange auf ihre private und sicher auch peinliche Stelle schauen konnte, da sie recht bald unbeirrt aufstand und ihre Besichtigung fortfuhr. Erst nachdem Skye sich wieder aufgerichtet hatte, bemerkte der blonde Lustmolch auf was er sich gerade konzentriert hatte. Während Skye die Krankenstation erkundete, wurde Nathan verlegen. Zwar konnte er an Skyes Reaktion erkennen, dass sie seine lüsternen Blicke nicht mitbekommen hatte, doch war ihm die Situation trotzdem ein wenig unangenehm. Nichts desto trotz bereute Jonathan nichts - würde sich die Gelegenheit erneut ergeben, würde er sicher erneut darauf schauen, wenn vermutlich auch unbeabsichtigt.

Als Nathan wieder klaren Gedanken fassen konnte, wurde er gerade rechtzeitig auf Skye aufmerksam, sodass sie ihm eine Frage stellen konnte. Skye stand vor einem der beiden Kühlschränke und hatte diesen offensichtlich geöffnet. Ihren Blick nicht von den Blutkonserven abweichend fragte sie Nathan schließlich, ob sie recht in der Annahme ging, dass die dort auffindbaren Blutkonserven die Blutgruppen fürSophie, Nick, Jeremy und ihm selbst enthielten. Nathan schüttelte seinen Kopf, obwohl Skye seine Bewegungen ohnehin nicht sehen konnte, und antwortete der schönen Dame schließlich. „Fast richtig. Das sind die Blutkonserven für Sophie, Nick und Jeremy. Die kleinen Tierblutkonserven dort unten sind für Alfonso - Jeremy hatte darauf bestanden.“ Die Tatsache, dass sich keine Blutkonserven für den Kapitän der Crew an Bord befanden verschwieg Nathan nicht einmal. Er schenkte dem einfach nicht sonderlich viel Beachtung, da er es bereits aus Pucci gewohnt war, dass es für jede Person Blutkonserven gab - eben außer für ihn. Doch handelte es sich bei Skye bekanntlich um eine clevere junge Ärztin, weshalb sie den stattlichen jungen Mann fragte, weshalb keine Blutkonserven für ihn vorhanden waren. Nathan runzelte die Stirn und vergrub seine Hände in seine Hosentaschen. „Ich besitze die Blutgruppe S-. Blutkonserven für mich sind verdammt schwer zu bekommen und ich kann auch nicht einfach andere Blutgruppen verwenden, wie es andere Blutgruppen können. Es ist gut, wenn der Kapitän allen Crewmitgliedern im Notfall Blut spenden kann ohne über Kompatibilitätsprobleme nachdenken zu müssen  - denk ich. Auf dem Notizzettel dort stehen die Blutgruppen der anderen drauf. Blutkonserven für dich werden wir noch kaufen müssen, vorausgesetzt du bleibst länger bei uns.“ erklärte er ihr.

Skye machte sich weiter mit der Einrichtung der Krankenstation vertraut und warf einen Blick in die zahlreichen Schränke und Schubladen, ehe sie dem jungen Gourmetkoch die nächste Frage stellte. Sie interessierte sich dafür, wo sie im Fall, dass ihre medizinischen Vorräte zur Neige gingen Nachschub finden konnte. Durch das "Mal angenommen" wurde Nathan hellhörig. Dies signalisierte ihm, dass die junge Ärztin tatsächlich mit dem Gedanken spielte sich der Crew anzuschließen. Dabei machte die blonde Schönheit Nathan den Vorwurf, dass sie im Lager des Schiffes keine passenden Vorräte für die Krankenstation gefunden hatte. „Das sind leider die einzigen Vorräte die wir derzeit zur Verfügung haben. Verzeih mir bitte, wenn ich falsch lag, aber bislang war ich der Meinung die Vorräte hier reichen völlig aus. Wir sind alle keine Ärzte, also hat sich unsere Wundversorgung und die Krankenbehandlung bislang immer auf das Nötigste beschränkt. Sollten dir die vorhandenen Vorräte nicht ausreichen, sag mir oder Sophie einfach Bescheid. Wir kümmern uns darum, dass die Crew ausreichend versorgt ist. Schreib einfach eine Liste und wir kümmern uns in Trois darum.“ Nathan dachte kurz nach und lächelte Skye schließlich an. „Aber auch, falls du dich dazu entscheidest ohne uns weiterzureisen, wäre ich dir sehr verbunden, wenn du uns mitteilen würdest, was uns noch fehlt. Ich schätze deine Meinung dazu wirklich sehr.“. Nathan hoffte einfach, dass Skye es ihm nicht böse nahm, dass sie keine weiteren Vorräte besaßen.

Nachdem die junge Medizinerin die restliche Krankenstation kennengelernt hatte und auf die wichtigsten Fragen eine Antwort von Nathan erhielt, widmete sie sich dem letzten Objekt. Der gut aussehende, junge Jonathan beobachtete Skye genau dabei, wie sie sich ein Buch aus dem Bücherregal nahm und darin begeistert durchblätterte. Ein Lächeln zierte die Lippen der Blonden, als sie das Buch zurück in das Regal legte. und auf den Revolutionären zuging. Sie zierliche Skye hatte genug gesehen und gab Nathan zu verstehen, dass sie sich womöglich sehr gut um die Crew kümmern könnte, wenn sie hier arbeiten dürfte.  Jedoch besaß sie noch eine weitere Frage. Während sie mit ihrer Hand auf das Bücherregal zeigte, fragte sie ihn, ob sie die Bücher auch anderorts lesen durfte oder ob sie dies hier in diesem Raum tun müsste. Dabei sprach sie vor Allem das Oberdeck und damit die frische Luft an, gab aber auch zu verstehen, dass sie sich vorstellen könnte ein wenig in den Büchern zu stöbern, bevor sie einschlief. Ein kurzes Schmunzeln überzog die Lippen des Kochs, ehe diese nickte. „Sicher. Solang du bei uns bist oder vielleicht sogar bei uns bleibst, mal sehen, sollen die Bücher dir gehören. Du kannst wann und wo auch immer du möchtest lesen. Du könntest sie sogar dort liegen lassen. Verliere sie nur bitte nicht. Das kann schneller passieren, als man möchte. Jedenfalls darf du auf dem Schiff tun und lassen was du möchtest, solange es in einem gewisser Rahmen bleibt - versteht sich.“ erklärte er ihr. Skye hatte sich nun alles angesehen, weshalb Nathan lächelte und sie schließlich fragte: „Hast du noch Fragen? Sonst würde ich sagen, wir fahren mit der Führung fort, du kannst mich ja währenddessen noch weiter fragen. Wenn dir später noch etwas einfällt, kannst du jederzeit zu mir kommen und mich alles Frage was du wissen möchtest. Das sollte kein Problem sein.“ Nathan deutete auf die Tür und wartete eine Reaktion Skyes ab.

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Ranelle

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BeitragThema: Re: Krankenstation   Mi Mai 25, 2016 10:42 pm


Die wunderschöne Blondine ging nur wenige Schritte im Raum, als das Schiff ablegte und sie dadurch anfing umherzutaumeln, bis sie am Ende zu Boden fiel. Dass sie Nathan dadurch unbeabsichtigt einen Blick darauf gewährte, was sie unter ihrem Rock trug, realisierte sie dabei nicht. Sie nahm es ihm auch nicht übel, dass er nicht versuchte ihr aufzuhelfen oder ihren Sturz abgefangen hatte. Skye sah sich einfach im Raum um und machte sich mit ihm vertraut. Zwar wusste Skye noch nicht, ob sie ihrer Tätigkeit als Ärztin in diesem Raum je nachkommen würde, da sie sich nach wie vor noch nicht entschieden hat, ob sie später bei Nathan und seiner Crew bleibt oder nicht, aber sich hier auszukennen, war sicher nicht verkehrt. Allerdings spielte sie nun, nachdem sie die anderen kennengelernt und sie von jedem außer Jeremy herzlich empfangen wurde - ja, sogar von Alfonso -, immer mehr mit dem Gedanken, dass sie sich den Revolutionären anschloss. Aber noch wollte sie diese Entscheidung nicht endgültig fällen. Dies wäre zu überstürzt.

Skye fand die Blutkonserven der Crew, von denen sie dachte, dass für jedes Mitglied welche vorhanden waren. Die Frage, die sie Nathan daraufhin stellte, war von rein rhetorischer Natur, sodass sie keine Antwort erwartete. Der Kapitän gab ihr dennoch eine Antwort, die sie ziemlich überraschte. Nathan erklärte ihr, dass für alle Blutkonserven da waren, nur für ihn nicht. Daraufhin fragte die Schönheit: "Wieso habt ihr denn für dich keine im Kühlschrank? Man sollte doch meinen, dass für den Kapitän auf jeden Fall welche vorhanden sind." Der blonde Koch antwortete, dass er die seltene Blutgruppe S- habe, an die man nur schwer herankam. Skye wurde hellhörig. Nathan sprach aber weiter, dass es ziemlich praktisch war, wenn der Kapitän seinen Crewmitgliedern Blut spenden konnte. Die Ärztin nickte verstehend. Ein weiteres Mal dachte er auch an sie, was ihr klar wurde, als er davon sprach, dass sie gegebenenfalls für die Blondine auch noch Blutkonserven beschaffen müssten. Daraufhin fuhr sich Skye einmal mit ihrer rechten Hand durchs Haar, ehe sie verspielte eine Strähne um ihren Finger wickelte und zu Nathan sprach: "Du sagtest, dass es für einen Kapitän von Vorteil wäre, wenn er seiner Crew etwas Blut abtreten kann. Ich schätze, dass dies für einen Arzt oder eine Ärztin ebenfalls nicht verkehrt ist. Was ich sagen will ist, dass ich dieselbe Blutgruppe wie du besitze: S-. Ihr könntet es euch also sparen, für mich nach Blutkonserven zu suchen, sollte ich bei euch bleiben." Anschließend lächelte Skye Nathan an, weil sie sich innerlich über diese zufällige Gemeinsamkeit amüsierte.

Die attraktive Ärztin setzte ihre Besichtigung der Krankenstation fort. Sie warf einen Blick in die Schränke und Schubladen, wodurch sich ihr eine weitere Frage auftat, die sie Nathan ebenfalls stellte. Diesmal erwartete sie auch eine Antwort, die er ihr auch gab. Skye erfuhr durch den hübschen Kapitän, dass sich in den Schränken die einzigen medizinischen Vorräte befanden. Er war der Auffassung, dass sie den Bestand für zu niedrig hielt und erklärte, dass sie nur das Nötigste verwendet hatten, um ihre Wunden und Krankheiten zu versorgen, da sie eben keine Ärzte waren. Nathan bat Skye abschließend darum, ihm eine Liste mit dem zu schreiben, was ihrer Meinung nach fehlte - egal ob sie bei der Crew blieb oder nicht. Skye winkte ab und meinte: "Ich denke, du hast mich missverstanden. Zwar weiß ich nicht, wie oft ihr erkrankt oder euch verletzt, aber ich vermute, dass die Vorräte hier einige Zeit ausreichen werden. Nun gut ... wenn du so viel Wert darauf legst zu hören, wie ich die Lage auf der Krankenstation einschätze, dann lasse ich dich das gerne wissen. Wenn ich mir mehr Zeit nehme, um zu sehen, was genau vorhanden ist, fällt mir bestimmt was ein, was besorgt werden müsste." Die Ärztin wurde das Gefühl nicht los, dass der Gourmetkoch wirklich an ihre Fähigkeiten und ihr Fachwissen glaubte. Allein die Tatsache, dass er so viel auf ihre Meinung gab, erfreute die Blondine.

So langsam kam Skye zum Ende ihrer Besichtigung. Das Bücherregal war das letzte Objekt, dass sie sich genauer sah. Nathan, der Kapitän höchstpersönlich, erlaubte ihr auf ihre Frage hin, dass sie die Bücher lesen könne, wo sie wollte, solange sie sie nicht verlor. Er betonte dabei, dass sie bis zu einem gewissen Maße generell tun und sein lassen konnte, wonach ihr der Sinn stand. Am Ende ihrer kleinen Tour durch das Behandlungszimmer angelangt, ging Skye wieder auf ihren Gastgeber zu. Der fragte sie, ob sie noch weitere Fragen habe. Sie schüttelte den Kopf und erwiderte: "Nein, ich habe keine Fragen. Meinetwegen können wir weiter. Trotzdem möchte ich mich vorab bei dir bedanken, dass ich bei Problemen immer zu dir kommen kann." Anschließend setzten Nathan und Skye die Führung fort. Es bleib zunächst aber nur bei wenigen Schritten, das Behandlungszimmer hatten sie noch gar nicht richtig verlassen. Skye stellte sich lächelnd vor Nathan. "Dürfte ich noch einmal einen Wunsch äußern? Nachdem ich nun gesehen habe, wo ich mich gegebenenfalls um euch kümmern werde, möchte ich gerne sehen, wo du die Crew versorgst. Du verstehst sicher, was ich meine. Du bist doch Koch, deshalb würde ich gerne die Küche sehen. Oder ... Nein, verzeih bitte. Auf einem Schiff nennt man die Küche doch Kombüse, nicht wahr?" Die hübsche Bogenschützin wurde etwas verlegen, weil sie sich verhaspelt hatte. Immerhin konnte sie sich selbst gleich darauf korrigieren. Abwartend sah sie Nathan an, aber der ging auf ihren Wunsch ein. Ob er dort eh hin wollte oder ob er der Schönheit einfach keinen Wunsch abschlagen konnte, sei mal dahingestellt. Nathan und Skye steuerten daraufhin die Kombüse an, wo Nathan sein gelerntes Handwerk verrichtete. Eines war sicher: Dafür interessierte sie sich mehr, als für die Werkstatt.

Nathan & Ranelle - to be continued in Floating Merry - 1. Deck - Kombüse
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