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 Privatkajüte: Skye Cecilia "Ranelle" Duncan

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Nathan

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BeitragThema: Privatkajüte: Skye Cecilia "Ranelle" Duncan   Mi Mai 04, 2016 1:20 pm

Die Kajüte beinhaltet so ziemlich alles, was das Herz einer jungen Dame begehrt - wenn auch nicht unbedingt in dem Umfang, den sie gewohnt ist. Betritt man das Zimmer, so findet man auf der rechten Seite ein Einzelbett, auf dem sich neben dem Kissen zum schlafen noch weitere herzförmige Kissen befinden, die das Bett gemütlicher wirken ließen. Neben dem Bett steht ein Nachttisch, auf dem eine Leselampe sowie ein Familienfoto von Skyes Famiie ihren Platz finden. Gegenüber des Bettes, also auf der linken Seite des Zimmers, steht ein Schreibtisch, auf dem sich neben diversen Schreibmaterialien wie z. B. Papier, Bleistift und ein Füllfederhalter, außerdem ein Foto des Bruders besagter Dame sowie eine kleine Lampe steht. Gleich neben dem Schreibtisch steht zudem ein Bücherregal, in dem Bücher und theoretisch auch Gesellschaftsspiele verstaut werden können. Des Weiteren befindet sich ein recht großer Kleiderschrank auf der rechten Seite des Zimmers. In dem Kleiderschrank hängt an der linken Tür ein kleiner Spiegel, der ein schnelles Styling bzw. Überprüfen des Aussehen ermöglicht. Zuletzt findet sich ein Mannequin in dem Raum wieder, das ständig neu eingekleidet wird und keinen festen Platz hat, da es durch Rollen verschiebbar ist.

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Nathan

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BeitragThema: Re: Privatkajüte: Skye Cecilia "Ranelle" Duncan   Di Jun 14, 2016 12:07 am


Nathan & Ranelle - come from Floating Merry - 1. Deck - Kombüse

Skye und Nathan erfuhren mehr über die Ziele und Absichten, die politische und berufliche Denkweisen des jeweils anderen und sie bemerkten recht schnell, dass sie ähnliche oder teilweise sogar die selben Ansichten der Dinge hatten. Nathan, dem man in Sachen gesunder Mischung zwischen Optimismus und Realismus kaum das Wasser reichen konnte, steckte die junge Blondine mit seiner Zuversicht an und versetzt sie kurz in Euphorie. Diese erklärte, dass sie - jetzt, da Nathan das scheinbar Unmögliche möglich machen wollte - sich als Ziel setzte auch Krankheiten zu heilen, die als unheilbar oder ausweglos galten. Nachdem Nathan sich dafür entschuldigte ,dass er womöglich zuviel erzählt hatte, dementierte die 18-Jährige seine Entschuldigung. Sie erklärte dem 22-Jährigen, dass sie ihm gerne zuhörte, da es besser war, wenn sie soviel wie möglich über Nathan erfuhr. Sie erklärte sich damit, dass sie alle Eindrücke auf dem Schiff und von der Crew nutzte, um zu entscheiden, ob sie das Schiff auf Trois verlassen oder als Schiffsärztin an Bord der Floating Merry unter dem Segel der Crew ihren Träumen hinterherjagen würde. So ausgedrückt, wäre ihr die Entscheidung sicher leichter gefallen, doch stattdessen ermahnte sie den blonden Gourmetkoch noch einmal, dass alles was er sagte sowohl positiv als auch negative Auswirkungen auf ihre Entscheidung haben konnte. Nathan schüttelte seinen Kopf und korrigierte sie . „Das klingt so, als müsste ich aufpassen, was ich sage, damit es keine negativen Auswirkungen auf deine Entscheidung haben wird. Und sobald ich darüber nachdenke, ob ich etwas sage oder ob ich etwas besser für mich behalten sollte, bin ich nicht mehr offen und ehrlich dir gegenüber. Und genau das ist es doch, was eigentlich der Fall sein sollte, oder nicht? Ich wäre wirklich glücklich darüber, würdest du dich dafür entscheiden der Crew beizutreten. Ich sehe dich trotzdem schon als Mitglied der Crew, auch wenn du wieder gehen könntest. Aber bitte mich nicht im Klaren darüber zu sein, dass ich Fehler begehen könnte, die dich dazu bringen das Schiff zu verlassen. Wenn ich dir etwas verschweigen würde, damit du nicht gehst, lüge ich dich damit an. Und dann brauch ich mich auch nicht dein Kapitän nennen - so funktioniert das nicht mit dem Vertrauen. Das gilt für mich, das gilt für dich, und das gilt auch für alle anderen einschließlich Alfonso, sofern jeremy wirklicht mit ihm reden kann... das weiß niemand so richtig.. und ich denke, nicht mal Jeremy weiß das so genau.“ Nathan schmunzelte Skye an.

Die junge Ärztin ermahnte Nathan schließlich. Sie ließ nicht zu, dass Nathan sein Leben opfern würde, um eine andere Person zu beschützen. Ein so hohes Risiko sollte der attraktive Koch nicht eingehen, ansonsten würde sie seinen Tod zu verhindern wissen. Erklärte ihm aufmunternd noch, dass er wohl schlechte Karten haben würde, wenn man ihm den Kopf abschlagen würde, da sie diesen nicht nachwachsen lassen konnte.  Nathan lachte kurz und hielt sich die Hand vor dem Mund. „In Ordnung. Dann werde ich auf meinen Kopf aufpassen, aber für den Rest kann ich nicht garantieren. Da musst du dann Mittel und Wege finden. Und wenn es doch passiert, steck meinen Kopf in eine Glasvitrine und schreib "hat beim Anblick von mir den Kopf verloren" darauf.“ meinte Nathan scherzhaft, ehe er sie herzhaft anlächelte. Nach einiger Zeit kam Skye erneut auf die vorherigen Worte des jungen Revolutionären zu sprechen. Erneut erklärte sie Nathan, dass sie ihm gerne zuhörte, weshalb sie ihm ungern ins Wort fallen wollte. Im Folgendem erklärte sie dem Rubinäugigen, dass sie seine Ansichten teilte und froh darüber war, dass Nathan die friedliche Variante vorzog, sobald Zivilisten vor Ort waren. Dabei erwähnte sie auch, dass sie erleichtert darüber war, dass seine Crew nichts mit den Aufständen zutun hatte und dass sie seinen Weg für den einzig richtigen Weg hielt. Sie bedankte sich schließlich noch dafür, dass sie so offen miteinander sprechen konnten und erklärte ihm, dass sie dies womöglich bei ihrer Entscheidung berücksichtigen würde. „Das freut mich zu hören.“ erwiderte Nathan schließlich und beendete dieses Thema damit.

Nachdem sie alles geklärt hatten erkundigte sich die junge Dame, ob sie die Führung fortsetzen konnten. Ihre Stimme klang mit jedem weiteren Wort trauriger und wurde immer leiser. Die attraktive Dame senkte ihren Kopf und sah auf den Boden. Ihr süßes Lächeln verstummte. Nathan hatte zuvor nicht mitbekommen, dass Skye bei seiner Rede traurig geworden war, weshalb ihm ihr plötzlicher Stimmungswechsel eigenartig vorkam. Doch Nathan dachte nicht großartig über die Plötzlichkeit ihrer Verzweifelung nach, sondern darum, wie er Skye wieder aufmuntern konnte. „Ist alles in Ordnung, Skye?“, hakte Nathan nach. Ihm war klar, wie sinnlos diese Frage eigentlich war, da offensichtlich irgendetwas nicht in Ordnung gewesen sein musste, allerdings bezweckte Nathan damit viel mehr den Grund zu erfahren. Er wusste nicht, ob er einfach etwas falsches gesagt hatte oder ob es eine einfache Stimmungsschwankung der heranwachsenden Frau war. Was es auch war... Nathan wollte, das es aufhört. Diese Traurigkeit passte nicht zu einem so aufgewecktem jungen Mädchen, wie es Skye war. Doch sie reagierte nicht auf seine Frage. Selbstzweifelnd und unsicher ging die aufgelöste Dame davon aus, dass Nathan das Essen noch zubereiten müsste. Nathan war sich darüber bewusst, dass Skye einen Augenblick für sich brauchte und Nathan los werden wollte, um sich ihm nicht öffnen zu müssen, weshalb er zunächst einfach nur nickte. Nathan schlug seinen Arm tröstend um ihre Schulter und brachte sie vorerst wortlos in eine unbewohnte Kajüte, die ihr zukünftig als private Kajüte dienen sollte.

Nachdem beide die Kajüte betreten hatten, schloss Nathan hinter sich die Tür der Kajüte und erklärte ihr schließlich. „Das ist deine Kajüte. Wenn du Privatsphäre brauchst oder deine Ruhe haben möchtest, kannst du dich jederzeit hier aufhalten. Natürlich kannst du deine Kajüte so einrichten, wie du es möchtest. Wenn du etwas brauchst, wird es geholt. Ganz einfach.“ erklärte Nathan und sah Skye schließlich in ihre Augen. Keine Besserung. Skye schien nach wie vor bedrückt und traurig zu sein, weshalb Nathan aufseufzte und der jungen Dame die Hand aufhielt. „Wenn du jemanden brauchst mit dem du darüber reden kannst oder eine Schulter brauchst an der du dich ausweinen kannst...“ Nathan sah Skye besorgt an und wurde mit jedem weiteren Wort immer ruhiger und einfühlsamer. „... ich bin jederzeit für dich da.“ versicherte er der jungen Ärztin und verstärkte seine Worte mit seinem besorgtem Gesichtsausdruck. Der attraktive junge Mann kam auf Skye zu und umarmte sie tröstend. „Was ist los und wen muss ich verhauen?“ fragte er sie. Die Frage, wen er verhauen musste - oder viel mehr, wer diese kleine unschuldige Dame zum weinen gebracht hatte und deshalb seinen Zorn verdiente - war mehr scherzhaft als wirklich ernsthaft gemeint. Damit wollte er sich nicht über ihre Trauer lustig machen, sondern ihr erklären, dass er da war, wenn sie ihn brauchen würde. Nathan wartete eine Reaktion der Blonden ab und hielt sie solange tröstend im seinen muskulösen Armen. Für den Fall, dass Skye letztenendlich wirklich allein sein wollte, würde Nathan ihr ihre Zeit geben - soviel sie wollte.

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BeitragThema: Re: Privatkajüte: Skye Cecilia "Ranelle" Duncan   Di Jun 14, 2016 11:06 pm

Skye und Nathan hatten in dem Gespräch mehr voneinander erfahren. Die blonde Ärztin glaubte nun, Nathan etwas besser verstehen zu können. Mit ihrer Bemerkung, dass jedes Wort des Kapitäns ihre Entscheidung, sich den Revolutionären anzuschließen, beeinflussen könnte, wollte sie ihn eigentlich nur an diese Tatsache erinnern, doch der Gourmetkoch fasst es so auf, als müsse er auf seine Worte achten. Genau darauf wollte er verzichten, denn wie er erklärte, wäre er dann nicht mehr so offen und ehrlich zu Skye, da er über seine Worte nachdenken würde. Er wollte sie nicht anlügen und er meinte zudem noch, dass Vertrauen anders funktioniere. Dies galt für alle an Bord der Floating Merry. Unter anderem seine Offenheit schätzte Skye an Nathan, weshalb sie zu ihm sprach: "Das habe ich gar nicht beabsichtigt. Tut mir Leid, wenn das so herüber kam. Ich möchte nämlich nur, dass sich keiner von euch verstellt - also weder du noch Sophie, Nick und Jeremy ... und Alfonso. Solltet ihr es doch tun ... nun, wie du schon sagtest. Das Vertrauen wäre dahin. Aber es ist wohl besser, wenn ich dir künftig vorenthalte, mit welchen Faktoren ich meine Entscheidung fälle. Ich sollte mir einfach für mich selbst Gedanken darum machen. Ihr werdet sie schon früh genug erfahren." Anschließend lächelte Skye Nathan an, zumindest so gut sie konnte, da ihre Gedanken nebenbei noch bei ihrem Vater waren.

Nachdem Skye dem blonden Koch zu verstehen gegeben hatte, dass sie mit all ihrer Macht verhindern wollte, dass er oder einer der anderen sterben würde, solange sie es verhindern konnte, wobei sie explizit sagte, dass sie einem bei einem abgetrennten Kopf nicht mehr helfen könne, meinte dieser, dass sich Verletzungen wahrscheinlich nicht vermeiden ließen. Dann sei es ihre Aufgabe, ihn wieder auf die Beine zu bringen. Das wusste sie auch ohne ihn, aber sie fasste seine Worte auch nicht so auf, als wolle er ihr erklären, was die Aufgaben einer Ärztin waren. Die Worte des ansehnlichen Revolutionärs, dass sie seinen Kopf, sollte der Fall eintreffen, in eine Vitrine stecken und dazu "hat beim Anblick von mir den Kopf verloren" dazuschreiben sollte, nahm die bezaubernde Blondine als Kompliment auf, auch wenn sie es überhaupt nicht lustig fand. "Willst du damit etwa andeuten, dass ich dir den Kopf verdreht habe?", fragte sie mit erröteten Wangen, sah dann aber sofort weg und dachte sich: Habe ich ihn das eben wirklich gefragt? Lange zerbrach sie sich darüber aber nicht den Kopf, da sie schnell wieder an ihren verstorbenen Vater denken musste. Schlagartig änderte sich ihre Stimmung wieder. Nachdem die beiden soweit erstmal alles geklärt hatten, bat Skye Nathan darum, die Führung fortzusetzen. Ihre Stimme klang dabei mit jedem Wort betrübter. Sie hoffte noch, dass Nathan nichts merkte, doch dann fragte er sie, ob alles in Ordnung sei, womit diese Hoffnung noch im Keim erstickt wurde. Skye hatte seine Frage gehört, doch sie hob weder ihren Blick noch antwortete sie ihm. Wahrscheinlich wusste sie selbst nicht, warum sie ihm nach dem vorigen Gespräch nichts sagte.

Nathan legte seinen Arm um Skyes Schulter, bevor die zwei die Kombüse verließen und zu einer derzeit noch freien Kajüte gingen, die laut Nathan künftig ihre private Kajüte, ihr Rückzugsort sein sollte. "Danke fürs Herbringen. Ich melde mich zu gegebener Zeit.", bedankte sich Skye nur, womit sie ihn unauffällig dazu aufforderte, sie alleine zu lassen. Ihre Laune war nach wie vor nicht die Beste und das bekam der attraktive Koch anscheinend auch mit. Anders konnte sie sich nicht erklären, dass er ihr anbot, dass sie sich jederzeit bei ihm ausweinen konnte und er jederzeit für sie da war. Dies gehörte wohl unter anderem zu den Aufgaben eines Kapitäns. Zumindest glaubte Skye das in diesem Moment. Schließlich schloss Nathan die bedrückte Schönheit in seine Arme. Im selben Moment öffneten sich ihre Schleusen und ein paar Tränen liefen ihre Wangen hinab, die sie bis dahin versucht hatte zurückzuhalten. Gleichzeitig fing sie an zu schluchzen, weshalb sie Nathans nicht ganz so ernst gemeinte Frage fast überhörte. Skye erwiderte Nathans Umarmung und presst sich fest gegen ihn. Offenbar war der Größenunterschied der beiden nahezu perfekt, damit Skye sich buchstäblich an seiner Schulter ausweinen konnte. Denn genau das tat sie nun. Während ihre Tränen kullerten, spach sie mit weinerlicher Stimme: "Danke, Nathan. ... Du ... Du hast eben ... wirklich was Falsches gesagt. ... Aber ... ich mache dir keine Vor... würfe. Du konntest es ja nicht wissen." Skye schniefte und schluchzte zwischendurch einige Male. Anschließend beruhigte sie sich ein wenig - dafür sorgte wohl in erster Linie die tröstende Umarmung - und erklärte Nathan, was er Falsches gesagt hatte: "Als du vorhin von diesem bösartigen Virus gesprochen hast, ... der, der die inneren Organe zerfressen würde, musste ich an meinen Vater denken. Er ist an einer ähnlichen Krankheit gestorben. Seine Organe wurden zwar nicht zerfressen, aber sein Körper sendete immer wieder Impulse aus, bis sie irgendwann nachgaben. Ich wurde einerseits traurig, weil ich an meinen Vater denken musste, aber andererseits auch, weil du zuerst so geklungen hast, als wäre solch eine Krankheit genauso unheilbar wie ein abgeschlagener Kopf. Der Tod meines Vaters war meine Motivation, Ärztin zu werden. Am Ende sagtest du zwar, dass nichts unmöglich sei, aber für einen Moment hast du mich damit gekränkt."

Nun wusste Nathan darüber Bescheid, was mit der Blondine nicht in Ordnung war. Hoffentlich fasste er ihre Worte nicht so auf, dass er allein Schuld daran war. Sie gab sie ihm eben nicht, eben weil er vorher nicht Bescheid wusste. Letztendlich hatte es was Gutes, dass sie sich Nathan anvertraut hatte. Nicht nur, weil ihr Ehrlichkeit so wichtig war. Es fühlte sich gut an, sich dies von der Seele zu reden, auch wenn dies nicht das erste Mal war. Skye fühlte sich nun wieder ein wenig besser. Nichtsdestotrotz blickte sie zu Nathan auf und bat ihn: "Sei mir bitte nicht böse - ich bin dir dankbar dafür, dass du mich getröstet hast -, aber ich würde trotzdem gerne noch ein wenig für mich allein sein. Wärst du noch so lieb und bringst mir meine Sachen? Dann kann ich mich ein wenig einrichten." Danach löste Skye auch wieder die Umarmung, doch dazu gehörten zwei, weshalb sie sich noch in Nathans Armen wiederfand. Dies vermutlich aber nicht mehr allzu lange, denn so wie sie ihn kannte, würde er ihren Wunsch erfüllen. Insbesondere nachdem er selbst schon angeboten hatte, ihr später ihre Sachen zu bringen.
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Nathan

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BeitragThema: Re: Privatkajüte: Skye Cecilia "Ranelle" Duncan   Do Jun 16, 2016 7:43 pm


Skye und Nathan befanden sich noch in der Kombüse der Floating Merry, als Nathan Skye erklärte, dass er ungern über seine Worte nachdenken wollte, da ihn dies vermutlich früher oder später dazu verleiten würde, jemanden anzulügen oder etwas wichtiges zu verheimlichen. Doch der attraktive Koch hatte die ebenso attraktive jungen Dame lediglich falsch verstanden, wie sie daraufhin erklärte. Sie wollte nur, dass sich niemand verstellte und dies bezog die junge Schönheit nicht nur auf Nathan, sondern auf die gesamte Crew der Royal Crusade einschließlich der Maskottchen-Leguandame Alfonso. Sie erklärte Nathan auch noch was passieren würde, sollte sich eine Person verstellen. Dabei wiederholte sie im Grunde nur noch einmal was Nathan zuvor gesagt hatte, wie sie auch selbst erwähnte. Um dieses Thema zu beenden fügte sie schließlich noch hinzu, dass sie zukünftig vorsichtiger mit den Faktoren die zu ihren Entscheidungen beitrugen sein würde. Sie wollte sich nun für sich selbst Gedanken darüber machen, ob sie der Crew beitreten würde oder nicht. Die Crew würde es schon noch früh genug erfahren - aller spätestens in Trois eben.

Folgend kamen die beiden Gleichgesinnten darauf zusprechen was im Falle eines Enthauptung Nathans passieren sollte. Der Blondschopf meinte scherzhaft, dass Skye seinen Kopf, sollte dieser abgeschlagen werden, in eine Vitrine legen und darauf "hat beim Anblick von mir den Kopf verloren" schreiben sollte. Skye fasste dies anscheinend als Kompliment auf, worauf ihre erröteten Wangen und ihre Worte schließen ließen. Sie stellte Nathan die Frage, ob er mit seinen Worten andeuten wollte, dass sie ihm den Kopf verdreht hatte. Diese Frage überraschte ihn nicht nur. Sie ließ ihn auch kurze Zeit sprachlos werden, da er nicht so recht wusste, was er daraufhin antworten sollte. „Nein...“ Nathan dachte kurz nach und fügte hinzu. „... was ich sagen wol...“, Nathan verstummte kurz und schmunzelte leicht. „weiß nicht, vielleicht.“ antworte er schließlich. Skye hatte ihren Blick von ihm abgewandt und schien allein ihre Frage schon peinlich zu finden. Doch dies sollte nicht lange anhalten, denn ihre Unschuld wich ihrer Trauer - Skye dachte wieder an ihren verstorbenen Vater.

Als die bedrückte Dame und der besorgte Herr ihren Weg in eine unbesetzte Privatkjaüte fanden - Skye hatte darum gebeten, da sie einen Moment für sich allein brauchte - bedankte sich die junge Blondine dafür, dass er sie her gebracht hatte. Sie erklärte ihm, dass sie sich zu gegebener Zeit melden würde. Der indirekten Aufforderung, die trauernde Schönheit alleine zu lassen, konnte Nathan nicht nachgehen, da er sich um sie sorgte, zumal dieser bedauerte und traurige Gesichtsausdruck keinesfalls zu dem Mädchen passte, welches er zuvor kennengelernt hatte. Nathan versprach ihr, dass er für sie da war und sie sich jederzeit an seiner Schulter ausweinen konnte. Es dauerte nicht lange bis Nathan seinen Trauerkloß tröstend und schützend in seine Arme nahm. Skye, die ihre Tränen in seinen Armen nicht weiter zurückhalten konnte, wurde kurzerhand von ihrer Trauer überwältigt und begann zu weinen und schluchzen. Nathans streichelte Skyes Rücken, während sie weinte, weshalb sie seine Umarmung erwiderte und ihre Arme um ihn legte, um ihren Körper fest an seinen drücken zu können. Während ihre Tränen kullerten, versuchte die junge Ärztin zu sprechen. Zu diesem Zeitpunkt gab es für den jungen Revolutionären nur Skye - absolut nichts war in diesem Moment wichtiger. So lauschte er genau, was sie zusagen hatte. Ihre Stimme klang dabei völlig verheult und die Tatsache, dass sie förmlich in das schwarze Poloshirt stammelte, trug nicht dazu bei, dass er jedes Wort verstehen konnte. Sie machte zwischendrin immer wieder eine kurze Pause, in der sie schluchzte und Luft holte. Skye bedankte sich zunächst bei Nathan, was dieser mit einem schlichten „Nicht doch...“ erwiderte. Sie erklärte ihm, dass ihre Trauer tatsächlich von seinen Worten ausgelöst wurde, wodurch er sich sofort mies und schuldig fühlte. Auch Skye, die ihm erklärte, dass sie ihm nicht böse sei, da er es nciht wissen konnte, konnte an seinem Schuldgefühl nichts ändern, weshalb Nathan sie fester in den Arm nahm. Skye schüttete Nathan ihr Herz aus und beruhigte sich schließlich langsam in seinen Armen. Sie erklärte ihm was der Grund ihrer Tränen war.  Den organzerfressenden Virus, den Nathan als Beispiel für eine vermeintlich unheilbare Krankheit nannte, hatte sie an ihren Vater erinnert. Sie erklärte ihm, dass dieser an einer ähnlichen Krankheit gestorben war. Sie erklärte dem blonden Gourmetkoch, dass die Krankheit, anders als in seinem Beispiel, in dem ein Virus die Organe zerfraß, die Krankheit den Körper ihres Vaters dazugebracht hatte bioorganische Impulse auszusenden, die seinen Körper über die Zeit stark geschädigt hatten und im nachhinein für den Tod und das organische Versagen seinerseits verantwortlich waren. Die erzählte ihm weiterhin, dass sie einersetzs traurig gewesen war, weil sie an ihren verstorbenen Vater denken musste und andererseits, weil Nathan anfangs den schein geweckt hatte, eine solche Krankheit wäre unheilbar. Der Tod ihres Vaters entfachte Skyes Ziel jede Krankheit heilen zu können. Sein Tod war der Impuls der im Austausch dafür noch unzählige Leben retten sollte, dessen war sich der junge Kapitän sicher, sobald er Skye ansah. Sie erklärte ihm weiterhin, dass er zwar am Ende gesagt hätte, das nichts unmöglich sei, doch hatte sie seine Wortwahl anfangs gekränkt und enttäuscht. Nathan versuchte Blickkontakt zu Skye herzustellen, während sie sich umarmten. Als schließlich auch Skye zu ihm auf schaute, antwortete Nathan: „Ich denke, dass man jede Krankheit bekämpfen kann. Und es ist sicher auch möglich einen solchen Virus zu heilen, wenn es eigentlich bereits zu spät ist. Aber ich denke auch, dass es nicht ausreichen wird den Virus zu beseitigen... die beschädigten Organe bleiben zurück. Ich bin kein Arzt, also entschuldige bitte mein Halbwissen, allerdings stell ich es mir schwierig vor zerstörte oder eben zerfetzte Organe wieder zusammenzuflicken. Unmöglich wird es nicht sein - hoffe ich - aber es wird mehr als nur schwierig.“ Nathan atmete kurz durch und lächelte Skye schließlich an. „Ich bin mir sicher, hätte er die Chance dich zu sehen, dann wäre er stolz auf dich.“ Nathan wischt mit seinem Finger die Tränen aus ihrem Gesicht und erklärte ihr währenddessen: „Seine Tochter ist zu einer wirklich schönen Frau herangewachsen und jagt einem Ziel hinterher, welches die meisten Menschen zurückschrecken lassen würde. Also sei nicht mehr traurig, sondern zeig ihm, dass so etwas zukünftig nicht mehr passiert. Zeig ihm, dass du gewachsen bist.“ Nathan wischte ihr zärtlich eine Strähne, die ihr versehentlich ins Gesicht gefallen war, zurück.

Skye bat Nathan schließlich dazu nicht böse auf sie zu sein, da sich trotz seines Trostes etwas Zeit für sich - allein - brauchte. Sie erklärte ihm, dass sie dankbar dafür war, dass sie sich ihm öffnen konnte und bat ihn schließlich noch ihre Sachen zu holen, die sich nach wie vor in der Kapitänskajüte befanden. „Kein Problem, mach ich.“, antwortete Nathan, ehe er die Umarmung fast gleichzeitig wie es Skye tat löste. Dabei bemerkte er zwar, dass sein schwarzes Polo-Shirt durch die ihre Tränen feucht geworden war, doch schenkte er dem zunächst keine große Beachtung.  Nathan lächelte sie an und versprach ihr: „Warte hier auf mich, ich bin gleich wieder zurück.“ Nathan verließ schließlich die Kajüte und schloss die Tür wieder hinter sich.

Nachdem der junge Revolutionär das Zimmer der attraktiven Blondine verlassen hatte, um ihr ihre Sachen zu bringen, die sie zuvor bei ihm abgestellt hatte, damit sie sicher verwahrt waren, machte er sich auf dem Weg zur Kapitänskajüte. Dabei nahm er den kürzesten Weg und ging über die Wendeltreppe der Kombüse in die Kapitänskajüte. In seiner Kajüte angekommen erspähte er auch sofort die gesuchte Tasche und ging auf diese zu. Nachdem er näher an die Tasche herangetreten war, und letzten endlich auch vor ihr stand, bemerkte er, dass Skye vergessen hatte die Tasche zu schließen. Ein Blick auf die Tasche reichte aus, um zu sehen, dass die junge Blondine ihre alte Kleidung einfach in die Tasche gelegt hatte. Nathan beugte sich vor und verschloss die Tasche, ehe er den Griff in die Hand nahm und die Tasche anhob. Kurz bevor Nathan die Kajüte wieder verlassen wollte, bemerkte er, dass die Kleidung, die er auf sein Bett gelegte hatte, auf einen Haufen gelegt worden sind. „Räumt sie mir doch wirklich hinterher“ murmelte Nathan mit einem Schmunzeln im Gesicht und verließ die Kajüte dann schließlich wieder auf dem selben Weg, wie er sie betreten hatte.

An Skyes Kajüte angekommen, klopfte er an ihrer Tür, um sicher zugehen, dass er sie nicht zufällig in einem unpassenden Augenblick erwischte. Nachdem Skye ihn hereinbat, öffnete er die Tür und trat in das Zimmer. Skye saß auf ihrem Bett und schien noch immer ein wenig zu trauern. Nathan lächelte Skye an, ging auf sie zu und stellte ihre Tasche neben das Bett. „Nimm dir ruhig die Zeit die du brauchst. Wenn du mich brauchst, wirst du mich entweder in der Kombüse oder auf dem Oberdeck finden. Sollte ich dort auch nicht sein schau in meiner Kajüte nach mir, oder frag Sophie, ob sie weiß wo ich bin.“ Nachdem Skye Zeit zum reagieren hatte, schenkte Nathan ihr noch ein letztes Lächeln, ehe er den Raum verließ und die Tür erneut hinter sich zumachte.

Nathan - to be continued in Floating Merry - Oberdeck - Kapitänskajüte

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Zuletzt von Nathan am Do Jun 23, 2016 5:15 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Privatkajüte: Skye Cecilia "Ranelle" Duncan   So Jun 19, 2016 11:52 pm


Nachdem Skye Nathan gefragt hatte, ob sie ihm den Kopf verdreht habe, bekam sie seine Reaktion nicht vollständig mit, da sie sich selbst fragte, ob sie das eben laut ausgesprochen habe. Sie sah nur noch sein schmunzelndes Gesicht und die Worte, die er anschließend aussprach. Skyes Augen weiteten sich ein wenig und sie fragte sie, was dies zu bedeuten hatte. Könnte es sein, dass Nathan vielleicht mehr für sie empfand? Die anderen hielten die zwei bestimmt noch ohne Grund für ein Pärchen. Sie kannten ihren Kapitän bestimmt und ahnten vielleicht, was mit ihm los war. Schließlich wurden ihre Gedanken dazu von ihren Gedanken an ihren verstorbenen Vater schnell wieder in den Schatten gestellt. Nathan und Skye suchten eine derzeit unbewohnte Kajüte auf. Dort wollte sie schnellstmöglich für sich allein sein, doch bevor er die Kajüte wieder verließ, wollte der Kapitän wissen, was der Ärztin fehlte. Er nahm sie in den Arm, woraufhin sie ihre Tränen fließen ließ und ihm erklärte, was in ihr vorging. So erklärte sie Nathan, dass es im Grunde genommen seine Schuld war, das sie an ihren verstorbenen Vater denken musste, doch da er darüber nicht Bescheid gewusst hatte - auch über dessen Todesursache nicht - gab sie ihm keine Schuld. Weiterhin offenbarte die traurige Schönheit, dass sie enttäuscht über seine Worte war, da sie es so verstanden hatte, dass solch ein Virus, von dem er gesprochen hatte und der der Krankheit ihres Vaters ähnelte, unheilbar sei.

Als es ihr wieder ein wenig besser ging, blickte Skye zu Nathan hinauf. Der gut aussehende Revolutionär stellte richtig, was er gemeint hatte. Er glaubte nämlich nicht, dass der Virus an sich unheilbar war, sondern dass es eher schwer war, die beschädigten Organe zu rekonstruieren. Skye verstand, was er damit sagen wollte und wenn sie darüber nachdachte, dann müsste sie ihm wohl zustimmen. Bevor Skye aber etwas sagte, ließ sie Nathan ausreden. Der meinte danach nämlich, dass ihr Vater sicher stolz auf sie wäre, wenn er sie sehen könnte. Er holte aber noch weiter aus, während er ihr sorgsam ihre Tränen wegwischte, und sprach davon, dass sie zu einer schönen Frau herangewachsen sei, die ein Ziel verfolgt, das andere nicht angehen würden. Wegen des Kompliments errötete sie auf der Stelle, was er sicher mitbekam, da sie ihm direkt ins Gesicht sah. Danach forderte Nathan sie dazu auf, nicht mehr traurig zu sein und ihrem Vater zu zeigen, dass sie gewachsen war. Nach Nathans Worten fühlte sie sich noch ein Stück besser. Nachdem er ihr eine Strähne aus dem Gesicht strich, die ihr wohl während ihrer Umarmung in eben jenes Gesicht gefallen war, fühlte Skye sich ein wenig merkwürdig. Sie konnte selbst nicht so recht deuten, was es genau war, aber sie wusste, dass sie sich in Nathans Nähe sehr wohl fühlte. Der Blonde schaffte es, sie wieder zum Lächeln zu bringen, obwohl sie noch immer an ihren Vater denken musste. Schließlich sprach die Schöne: "Danke ... Danke, dass du für mich da bist! Auch wenn es für dich selbstverständlich erscheint und keinen Dank benötigt ... Ich kann dir nicht genug danken. ... Du hast sicher Recht, dass man beschädigte Organe nicht so einfach wiederherstellen kann, aber es ist bestimmt nicht unmöglich. Ich weiß zwar noch nicht, wie ich sowas anstellen sollte, aber ich werde einen Weg finden. Zumindest denke ich das im Moment. Ich denke, das ist es auch, was du mir sagen willst. Oder?" Skye klang zwar gerade sehr selbstsicher, doch dies lag sicher nur daran, dass Nathan ihr kurz zuvor Mut gemacht hatte. Ihre Einstellung könnte recht bald wieder ganz anders aussehen. Ihre Zweifel blitzten auch schon wieder unscheinbar durch, indem sie am Ende eben doch nochmal nachfragte.

Nathan war es gelungen, Skye ein wenig aufzumuntern, aber sie wollte trotzdem einen Moment lang - oder eher eine Weile - für sich allein sein. Sie bat Nathan deshalb, sie allein zu lassen, allerdings auch noch, ihr ihre Reisetasche zu bringen, in der sich ihr Gepäck befand, das sie mit auf Reisen genommen hatte. Diese brauchte sie einerseits, um sich vernünftig für das immer näher rückende Abendessen mit Nathan anzuziehen, und andererseits, damit sie sich in ihrem Zimmer einrichten konnte - wie Nathan es ihr erlaubt hatte. Sicher wusste sie nicht, wie lange sie an Bord blieb, aber bis sie Trois erreichten, konnte sie es sich wenigstens hier noch nett machen. Und sollte sie doch länger bleiben, dann hatte sie schon ein nach ihren Vorstellungen eingerichtetes Zimmer - mehr oder weniger. Der Gourmetkoch erklärte sich bereit, Skye die Tasche zu bringen, und löste kurz nach ihr die Umarmung. Er verabschiedete sich für den Moment, aber er deutete eben an, dass er bald schon mit der Tasche zurück käme.

Sowie Nathan die Kajüte verlassen hatte, ließ Skye sich mit ihrem Gesäß voran auf das Bett fallen. Danach zog sie sich mit ein wenig Mühe ihre Stiefel aus und legte sich ins Bett. Ihr rechtes Bein ließ sie dennoch herunterbaumeln. Auf diese Weise - also im Liegen - konnte sie besser an die Zimmerdecke starren. Die Blondine blickte immer Richtung Himmel, wenn sie an ihren Vater dachte. Den genauen Grund dafür konnte sie selbst nicht definieren. Vielleicht war es Gewohnheit. Vielleicht hatten aber auch die Worte ihrer Mutter damit zu tun, dass Skyes Vater nach seinem Tod ein Stern geworden war und von dort oben auf seine Familie aufpasste. Deshalb bevorzugte sie es auch meistens auch, mitten in der Nacht, wenn die Sterne klar am Himmel zu sehen waren, hinaufzusehen und an ihren Vater zu denken und sogar zu ihm zu sprechen. Diesmal musste es eben so reichen. So legte sie ihre rechte Hand auf ihr Herz und sprach plötzlich: "Du musst dir keine Sorgen um mich machen, Vater! Ich glaube, ich bin bei Nathan, Sophie, Nick, Jeremy und Alfonso bestimmt gut aufgehoben. Vor allem Nathan kümmert sich rührend um mich. Wir kennen uns noch nicht lange, aber er vermittelt mir das Gefühl, als würden wir uns schon ewig kennen. Ich denke, ich mag ihn." Wegen ihrer eigenen Worte errötete die blonde Schönheit, die in diesem Moment ihre Beine anwinkelte und beide Füße auf der Matratze abstellte. Daraufhin sprach sie weiter: "Ich weiß noch nicht, ob ich diese Crew auf Dauer begleiten werde, aber ich wäre schön blöd, wenn ich diese Personen wieder verlassen würde. Ich weiß nur nicht, ob ich eine Revolutionärin werden soll. Ich weiß nicht, ob ich das Zeug dazu habe. Vielleicht kannst du mir dabei helfen. Du kannst mir ja ein Zeichen schicken. Irgendeins. ... Ich vermisse dich, Vater!" Anschließend verstummte Skye, die ihre Beine wieder ausstreckte. Sie ruhte sich ein wenig aus, starrte weiterhin an die Decke und dachte an und trauerte um ihren Vater, aber sie versuchte auch Nathans Worte zu beherzigen. Sie versuchte nicht mehr allzu traurig zu sein, was ihr scheinbar auch gelang, da sie keine Tränen mehr vergoss. Trotzdem wirkte sie weiterhin ein wenig bedrückt.

Es dauerte nicht allzu lange, bis es wieder an der Tür klopfte. Reflexartig richtete Skye sich auf, stellte ihre Füße auf dem Boden ab und blieb aufrecht auf dem Bett sitzen. "Herein!", erlaubte sie der Person hinter der Tür einzutreten, wobei sie davon ausging, dass Nathan hinter der Tür stand. Ihre Annahme bestätigte sich, als der ansehnliche Revolutionär hereintrat. Nathan kam direkt auf sie zu und stellte ihre Tasche neben dem Bett ab. Skye erwiderte seine Lächeln und sagte: "Vielen Dank!" Skye, die in seiner Kajüte die Zigarettenschachtel gesehen hatte, versuchte möglichst unauffällig zu riechen, ob er sich nicht eine Zigarette genehmigt hatte. Sie roch keine Spur von Rauch, weshalb sie darauf schloss, dass er wohl noch verzichtet hatte. Der Koch erklärte ihr dann, dass sie sich ruhig die Zeit nehmen sollte, die sie benötigte. Und sollte etwas sein, konnte sie ihn ruhig aufsuchen. Dazu erklärte er ihr auf die Schnelle, wo sie ihn finden könnte. "Ich verstehe. Wenn ich etwas brauche, dann komme ich darauf zurück. ... Ansonsten sehen wir uns spätestens beim Abendessen. Du gibst mir doch Bescheid, wenn alles soweit ist, oder?" Nathan antwortete auf ihre Frage und so vereinbarten sie, dass Sophie vorbeikommen würde, wenn er das Abendessen vorbereitet hatte. Dies kam Skye selbst sehr gelegen, denn so konnte sie, sobald sie sich umgezogen hatte, die Meinung der Rothaarigen einholen, wie sie denn aussah. Anschließend verließ Nathan auch bereits wieder die Kajüte, nachdem er der Ärztin noch ein Lächeln geschenkt hatte, welches sie ebenfalls erwiderte.

Nun hatte Skye sicher erstmal genug Zeit für sich. Sie könnte zum Beispiel noch weiter um ihren Vater trauern, was sie allerdings nun erstmal hinter sich lassen wollte. Trauer zu zeigen war für sie keine Schwäche, aber irgendwann reichte es auch mal. Stattdessen nutzte sie die Zeit, um sich hier nun wirklich ein wenig einzurichten. Das Zimmer bot zwar bei Weitem noch nicht das, was sie sich vorstellte, aber dies konnte sie noch Nick in Auftrag geben. Doch damit wartete sie wohl doch lieber erst, bis sie sich festgelegt hatte, ob sie blieb oder nicht. Fürs erste öffnete sie ihre Tasche und räumte diese nach und nach aus. Die Kleidungsstücke, die sie vorhin getragen hatte, holte sie als erstes ordentlich zusammengelegt aus ihrer Tasche und legte sie erstmal auf ihr Bett. Anschließend folgte ihr Bogen und ihr Köcher, die daraufhin obenauf lagen. Anschließend holte sie die anderen Kleidungsstücke heraus und legte bzw. hängte sie ordentlich in den Kleiderschrank, der in dem Zimmer stand. Ich werde auf jeden Fall einen größeren Kleiderschrank brauchen. Ich habe nicht einmal viel dabei und da drin ist gefühlt jetzt schon zu wenig Platz., dachte Skye, nachdem sie soweit alles eingeräumt hatte. In ihrer Tasche befand sich aber nicht nur ihre Ausrüstung oder ihre Kleidung. Darin befanden sich auch Fotos. Ein Familienfoto zu der Zeit, als ihr Vater noch lebte - Skye war auf dem Foto dementsprechend noch ein kleines Mädchen - und ein Foto ihres Bruders. Das Familienfoto stellte sie auf den Nachttisch neben dem Bett ab, nachdem sie wieder kurz an ihren Vater gedacht hatte, aber das Foto von Elias hielt sie noch länger in ihren Händen und betrachtete es. "Es ist irgendwie seltsam. Nathan erinnert mich irgendwie an dich. In ein paar Punkten seid ihr euch wirklich ähnlich. Aber es ist nicht nur das, sondern auch, dass Nathan Ähnliches zu mir sagt, was du mal zu mir gesagt hast. Bestimmt ist es nur Zufall, aber trotzdem ..." Anschließend fing Skye an zu lächeln und mit eben diesem Lächeln stellte sie auch das Foto auf dem Nachttisch ab, der damit schon recht vollgestellt aussah. Ich werde schon noch einen andere Platz finden. Vorerst muss das so gehen., sprach Skye in Gedanken.

Nachdem Skye sich soweit ein wenig in dem Zimmer eingerichtet hatte, sprich ihre Tasche geleert hatte, genehmigte sie sich eine Pause. In dieser Pause saß sie aber nicht nur tatenlos herum. Sie verließ kurz ihre Kajüte und ging zur Krankenstation, wo sie lediglich ein Buch aus dem Regal holte, um es mit auf ihr Zimmer zu nehmen. Während ihrer Pause las sie nämlich ein wenig darin, natürlich mit dem Ziel, um ihre Kenntnisse zu erweitern. Sie war sich zwar selbst darüber bewusst, dass sie wohl öfter darin lesen würde, aber sie brauchte noch irgendeine Beschäftigung, während die anderen vermutlich im selben Moment zusammen saßen und gemeinsam zu Abend aßen. Nur wegen diesem Gedanken fühlte sich die Ärztin aber nicht ausgeschlossen. Immerhin hatte Sophie sie noch gefragt, ob sie mit ihnen essen würde. Der Grund, warum sie es eben nicht tat, war dann doch nur der, dass sie mit Nathan zu zweit ein romantisches Abendessen genießen würde. Nun, von romantisch war zwar so gesehen nie direkt die Rede, aber Skye stellte es sich einfach romantisch vor. Allzu lange stöberte sie dann auch nicht in dem Buch herum. Die Schönheit wollte noch genug Zeit haben, um sich für das Abendessen schick zu machen. Nur weil die Floating Merry keine 5-Sterne-Restaurant war, bedeutete das ja nicht, dass man sich dem Anlass entsprechend nicht anziehen sollte. Skye hielt dies einfach für angemessen, denn sie aß immerhin gemeinsam mit dem Kapitän des Schiffes, der sie gleichzeitig noch bekochen würde. Sodann öffnete Skye ihren Kleiderschrank und die Wahl ihres Kleides fiel ihr nicht schwer. Denn außer dem, was sie vorhin an hatte, hatte sie nur noch ein Kleid mit auf ihre Reise genommen. Dieses würde sie dann beim Abendessen tragen.

Skye roch an sich selbst, da sie unsicher war, ob sie noch duschen sollte. An ihrem Geruch gab es soweit aber nichts zu bemängeln, weshalb sie auf eine Dusche verzichtete und auf andere Mittel zurückgriff. Vorher zog sie sich aber um. Zuerst entledigte sie sich ihres weißen Tops und ihres Minirocks. Diesmal wechselte sie sogar ihre Unterwäsche, sodass sie anschließend ein helles blaues Höschen und einen ebenso hellen blauen selbsthaftenden BH trug - beide jeweils mit Spitze am oberen Rand. Dann schlüpfte sie in ein kurzes, figurbetontes rückenfreies schwarzes Kleid mit einem oberen sowie unterem goldenen Rand und einem goldenen Schleifchen direkt unterhalb ihrer Oberweite. Ihre wundervollen blonden Haare band sie zu einem Zopf hoch, an ihren Oberarmen trug sie jeweils eine Kette mit kleinen Perlen. Ansonsten trug sie wie gehabt ihr silbernes Armband, ihre Kette mit dem herzförmigen Anhänger und das goldene Armband, das Nathan ihr geschenkt. Gerade damit würde sie ihm bestimmt eine Freude machen. Zuletzt zog sie noch farblich auf ihr Kleid abgestimmte schwarze Pumps, mit deren Absätzen der Größenunterschied zwischen ihr und Nathan etwas verringert wurde. Nachdem sie sich dann eingekleidet hatte, legte Skye noch ein wenig Parfüm auf. Sie schminkte sich auch ein wenig, wofür sie ihren Handspiegel zu Hilfe nahm, beließ es aber bei ein wenig Rouge, welches bei ihren beinahe dauerhaft erröteten Wangen wohl kaum einen Unterschied machte, und einem roten Lippenstift, den sie eher dezent auftrug. Damit war sie bereit für das Abendessen.

Nach einiger Zeit betrat dann auch Sophie Skyes Kajüte. Anders als Nathan hatte sie nicht vorher geklopft, was Skye ihr aber nicht übel nahm. Sophie meinte aber eh: "Tschuldige. Hätte ich klopfen sollen? Na ja, ist jetzt auch egal." Skye kicherte und antwortete: "Nein, ist schon in Ordnung, Sophie. Ich bin dir deshalb nicht böse. Merk es dir einfach fürs nächste Mal." Das plötzliche Hereinplatzen der Navigatorin wurde schnell vergessen. Sophie sprach zu Skye: "Eigentlich bin ich auch nur hergekommen, um dir Bescheid zu geben, dass das Abendessen bereit ist. Nathan hat mich gebeten, dich ... WHOA!" Sophie hatte Skye gerade erst richtig angesehen und der Anblick der Blondine überwältigte sie regelrecht. Skye deutete ihre Überraschung aber ganz anders und fragte mit verzweifelter Stimme: "Was ist denn? Sehe ich etwa soo schrecklich aus? ... Vielleicht hätte ich doch noch duschen sollen." Sophie nahm der Schönheit direkt wieder ihre Sorge. "Machst du Witze? Du siehst umwerfend aus. Kein Mann wird dir in dem Kleid widerstehen können - außer er steht nicht auf Frauen. Dein Anblick wird bestimmt auch Nathan umhauen. ... Das darf ich nicht verpassen. Darum komm schnell mit!", meinte die Navigatorin, die Skye daraufhin an ihrem rechten Handgelenk packte - also dem von ihr aus linken - und sie anschließend zur Kajüte ihres Kapitäns zerrte. "Warte, Sophie! Nicht so schnell! Ich trage doch Absätze.", jammerte Skye noch, aber Sophie hörte nicht auf sie und behielt ihr Tempo bei. Als sie dann vor der Kapitänskajüte ankamen, klopfte Sophie ziemlich energisch an die Tür. Sie konnte es anscheinend wirklich nicht abwarten, Nathans Reaktion zu sehen, wenn er Skye sah. Die Blondine fand, dass die Rothaarige ein wenig übertrieb, aber gerade das rang ihr wieder ein Kichern ab, zumindest als sie sagte: "Nathan, ich habe Skye hergebracht, wie du mich darum gebeten hast. Willst du sie nicht an der Tür abholen?" Skye fiel dazu nur noch eines ein, nämlich: "Danke, Sophie! Das war lieb von dir."

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