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 Großer Lagerraum

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Nathan

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BeitragThema: Großer Lagerraum   Mi Mai 04, 2016 1:23 pm


Der große Lagerraum, und damit das zweite Unterdeck, misst die gesamte Länge und Breite der Floating Merry. Schon beim bloßen Anblick wird schnell klar, dass hier allerlei Materialien, Lebensmittel und Gerätschaften lagern. So findet man im vorderen Bereich des Lagers die haltbaren Vorräte des Schiffs. Fässer mit Mehl, Zucker und Gewürzen, aber auch Dosen mit Dörrfleisch und Zwieback für den Notfall sind hier auffindbar. Auch lagern hier Paletten mit Getränken. So findet man nicht nur Mineralwasser, sondern auch verschiedene Limonaden, alkoholische Getränke und damit auch Bier auf Lager. Im mittleren Bereich findet man allerlei Rohstoffe und Materialien für die Werkstatt des Schiffes. So lassen sich einige Stappel Holz und Metall, unzählige Packungen Nägel, Ersatzwerkzeuge für Küche und Werkstatt, aber auch Bettbezüge sowie Seifen oder vorrätige Handtücher. Im hinteren Teil des Lagers lassen sich einige Gerätschaften wiederfinden. Von gewöhnlichen Aufwischmop, Schiffsbürste und Besen, lassen sich hier allerhand Leitern, Treppen und Tische finden. Auch Ersatzsegel, ein Steuerrad oder robuste Glasscheiben für die Bullaugen sind eingelagert.

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Nathan

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BeitragThema: Re: Großer Lagerraum   So Mai 15, 2016 9:53 pm


Nathan & Ranelle - come from Floating Merry - 1. Deck - Das Unterdeck

Zu Nathans Verwunderung fuhr die sonst so unschuldig wirkende Skye ihre Fangzähne aus und präsentierte diese Nick verärgert. Skye zeigt dem blonden Koch damit, dass sie nicht nur das liebe süße Mädchen war, dass er kennen gelernt hatte, sondern auch ziemlich zickig und aufbrausend werden konnte, wenn ihr etwas nicht passte. Sie prangerte den brünetten Schiffszimmermann dafür an, dass er sie als einfache Krankenschwester betitelte. Skye war Ärztin, wie sie ausdrücklich erklärte, und verbittete sich als einfache Krankenschwester abgestempelt zu werden. Außerdem war sie darüber entsetzt, dass er sie für eine Krankenschwester hielt, aus dem einfachen Grund, da sie eine Frau war. Nathan hätte nie mit einer solch aufbrausenden Reaktion gerechnet, weswegen er Skye zunächst überrascht ansah. Je länger er Skye dabei beobachte, wie sie sich aufregte, desto mehr verlor er sich in ihrem Anblick. Der junge Koch konnte förmlich das Feuer in den Augen der Blondine spüren und fasste ihre kleinen Wutausbruch sehr positiv auf. Sie ließ sich nicht alles Gefallen - was sie in diesem Moment mehr als nur klar gemacht hatte -, doch wusste Nathan, dass die bezaubernde Dame über vieles hinweg sehen konnte. Er fand gefallen an ihrem plötzlichen Temperament, der sie in diesem Moment in gewisser Art und Weise sexy machte, weswegen Nathan sie verspielt anlächelte, ehe er sich mit Nick über die planmäßige Abfahrt unterhielt.

Nachdem Nicolas und Nathan alles wichtige besprochen hatten, wandte sich der Schiffszimmermann wieder der jungen Ärztin zu. Auf die Frage, was sie von Sophie hielt, antwortete die attraktive Dame, noch immer ein wenig sauer, dass sie sie ziemlich gut leiden konnte. Sophie war eine ehrliche Person, was Skye an ihr schätzte, weshalb sie sich - laut ihrer Aussage - gut mit ihr verstehen würde. Nachdem der blonde Gourmetkoch das Pärchenthema leid war und Nick ohne viele Informationen zu geben zufriedenstellte, setzte die blonde Schönheit noch einen drauf. Sie gab Nick den Rat er sollte besser nicht zu Sophie gehen, da er die Rothaarige andernfalls verärgern könnte. Nathan erkannte schnell, dass Skye noch immer sauer auf Nick war und seine Vorurteile dafür verantwortlich machte, dass Sophie letztenendlich auch sauer gemacht werden könnte, wenn sich Nick ungeschickt verhielt. Nick verstand und gab der jungen Dame recht, ehe er an den beiden vorbei lief und jeweils eine Hand auf die Schulter der beiden legte. Nick wollte die beiden nicht weiter belästigen - wie er ihnen mitteilte. Weiter sprach er davon, dass sie auch dann noch miteinander plaudern konnte, wenn sie ihre kleine Rundführung beendet hatten. Nachdem er Skye noch ein herzliches Willkommen an Bord der Floating Merry zukommen ließ, drückte er Skye und Nathan ein wenig näher zusammen, sodass sich ihre Körper berührten und verschwand dann schließlich in Richtung Oberdeck. Nathans Hand berührte in diesem Moment die der attraktiven Skye, wodurch er sie ansah. Skye war erneut rot geworden, was dem Mann ein warmes Lächeln ins Gesicht zauberte. Ihm fiel in diesem Moment auf, dass Skye grundsätzlich dann errötete, wenn er sie berührte. Auch schoss ihr die Röte ins Gesicht, sobald jemand einen Kommentar abgab, der darauf aufmerksam machte, dass Skye und Nathan aneinander Gefallen gefunden hatten. In der Hoffnung es würde ihr die Verlegenheit abnehmen drehte er sich zu ihr um und strich ihr mit seiner Hand zärtlich über ihre farbenfrohe Wange. „Skye, entspann dich.“ Nathan lächelte die blonde Schönheit an, ehe er seine Hand wieder von ihren Gesicht entfernte. „Ich weiß, dass die ganze sache unangenehm ist - mir ist es schließlich auch unangenehm - aber lass dich davon nicht so sehr beeinflussen, in Ordnung?“ Ob sich Skye beruhigte, weil Nathan ihr dabei geholfen hatte, oder es einfach nur tat, weil etwas Zeit verging, konnte der junge Revolutionär nicht hundertprozentig erkennen.

Jedenfalls erinnerte sie Nathan schließlich daran, dass Nick ihnen den Aufenthaltsort Jeremys gegeben hatte. Außerdem informierte sie ihn über ihre Verwirrung bezüglich des Crewmitglied Alfonso - bei dem es sich laut Sophie um eine weibliche Person handelte, obwohl sie einen männlichen Namen trug. Nathan musste kurzzeitig lachen, weil Skye die Leguandame immernoch für einen Menschen halten musste, was ihm vorher nie in den Sinn gekommen war. „Was Alfonso betrifft wirst du sie noch kennenlernen, sobald du Jeremy kennen lernst, denk ich. Und ja, Alfonso ist ein Weibchen mit einem männlichen Namen.“. Schließlich setzte sich der blonde Revolutionär mit seinem Gast in Bewegung und erreicht bald schon die Treppe, die ins zweite Unterdeck - und damit in das Lager der Floating Merry - führte.

Im Lager angekommen erblickte der junge Koch sogleich den gesuchten Musiker, wie er energisch zwischen den Kisten hin und her blickte, als würde er etwas suchen oder vergessen haben. Fragend sah Nathan das wandelnde Kunstwerk an. „Jeremy, suchst du nach etwas?“ Der tätowierte erschrak und sah Nathan und Skye entsetzt an. Seine völlig schwarzen Augen wurde zu diesem Zeitpunkt von den Schatten verdunkelt, weshalb sie nicht zu erkennen waren. Nachdem sich der Musiker gefangen hatte, sprach er zu Nathan: „Ach, Nathan - was soll ich bloß tun? Alfonso hat sich hier irgendwo versteckt und reagiert nicht, wenn ich ihn rufe. Ich suche bestimmt schon 20 Minuten nach ihm. hab schon überall nachgesehen, aber er ist nirgends.“ Nathan seufzte und sah kurz auf den Boden. „Also zunächst, Jeremy: Alfonso ist ein Weibchen und kein Männchen. Ich weiß nicht, wann du das endlich verstehen wirst. Außerdem meinte Nick du wärst schon über zwei Stunden hier unten.“ Jeremy schien seine Worte völlig ignoriert zu haben und sah die beiden völlig verzweifelt an. „Wisst ihr wo Alfonso ist?“ Nathan sah kurz zu Skye rüber, um sich zu vergewissern, dass auch sie nicht wusste, wo Alfonso sich befinden würde und schüttelte schließlich seinen Kopf. „Nein, wir wissen nicht wo sich Alfonso versteckt, aber sie wird schon ihre Gründe haben... denk ich. Geh bitte ans Oberdeck und helf Sophie und Nick dabei vom Hafen abzufahren.“ Jeremy schien Nathans Worte missverstanden zu haben und würde leicht wütend, was dazu führte, dass er planlos im Lager herum lief und flüchtig in die Ecken guckte. „Geht nicht, Nathan. Zuerst suche ich Alfonso. Der ist verschwunden!“ Nathan schien ziemlich verärgert zu sein und sah Jeremy an. „nicht Er sondern Sie...“ ein Seufzen entkam seinen Lippen, ehe er weiter sprach: „Ich schätze wir müssen dir beim Suchen helfen, wenn wir den Hafen verlassen wollen.“ Der attraktive Koch sah Skye bittend an und hoffte darauf, dass sie ihnen beim Suchen helfen würde. Schließlich begab sich der blonde Schönling auf die Suche nach einer kleinen Leguandame, die sich hätte überall verstecken können...

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Ranelle

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BeitragThema: Re: Großer Lagerraum   Mo Mai 16, 2016 11:23 am


Als Skye Nick anfuhr, weil er sie fast schon beleidigend als Krankenschwester betitelt hatte, machte sie sich überhaupt keine Gedanken darum, was die beiden Herren in ihrer Gesellschaft über sie denken könnten. Offenbar hatte Nick aber seinen Fehler eingesehen, da er Skye "Frau Doktor" genannt hatte, bevor er ans Oberdeck verschwand. Dies tat er wiederum erst, nachdem er Nathan und Skye näher aneinander gedrückt hatte. Durch die Nähe zu dem ansehnlichen jungen Kapitän schoss der Blondine abermals die Röte ins Gesicht. Nathan wurde darauf aufmerksam, denn er drehte sich zu ihr und strich mit seiner Hand zärtlich über ihre Wange, was das Ganze zunächst nicht besser machte. Der Koch zwang Skye damit jedenfalls, dass sie ihm in seine rubinroten Augen sah. Auch dadurch wäre sie errötet, wenn sie es nicht schon längst wäre - also machte es keinen Unterschied. Skye hörte Nathan zu und verstand aus seinen Worten, dass es ihm ebenso unangenehm war wie ihr, dass sie alle für ein Pärchen hielten. "Ja, ist gut. Ich werde es versuchen."

Einen kurzen Moment dachte Skye darüber nach, wieso die anderen automatisch davon ausgingen, dass es sich bei Nathan und ich um ein Pärchen handelte. So kam ihr der Gedanke, dass diese Tatsache Nathan eigentlich in ein schlechtes Licht rückte. Vielleicht brachte Nathan öfter Damenbesuch an Bord mit, führte mit ihnen eine Beziehung, aus der aber augenscheinlich nichts wurde. Naria war seine erste Partnerin - nicht nur als Revolutionärin, wie Skye glaubte - und danach folgten ein paar weitere Frauen, bis er nun schließlich Skye auf sein Schiff mitgenommen hatte. Sophie hatte dies auch irgendwie angedeutet, als sie uns beide beim Händchenhalten erwischt hatte. Das alles wollte Skye dennoch nicht wahrhaben. Nathan hatte Sophies Anschuldigung abgestritten und sie glaubte ihm, egal wie naiv dies vermutlich war.

Letztendlich entschlossen Nathan und Skye sich dazu, Jeremy im Lager aufzusuchen. Nachdem Skye ihre Verwirrung wegen Alfonso kundgetan hatte, lachte Nathan zuerst kurz, wodurch Skye ihn nur noch fragender ansah. Was ist daran so lustig?, dachte sie sich. Der trainierte Kapitän erklärte, dass Skye Alfonso wahrscheinlich gemeinsam mit Jeremy kennenlernen würde, wodurch die Ärztin einfach darauf schloss, dass die zwei ein Liebespaar sein könnten. Dennoch wiederholte der blonde Schönling danach nur noch, was Skye bereits wusste. Alfonso war ein Mädchen mit einem Männernamen. Sie sah ihn weiterhin fragend, da sie noch auf sowas wie einer Erklärung wartete, wieso dies so war, aber letztendlich blieb sie genauso ahnungslos wie vorher auch. Nathan setzte sich nämlich in Bewegung und Skye folgte ihm direkt.

Die Treppe runter führte ins zweite Unterdeck - dem Lager. Jeremy, nach dem Nathan und Skye gesucht hatten, war dort schnell aufzufinden. Er suchte etwas zwischen den Kisten und schien die Anwesenheit der zwei nicht zu bemerken, bis Nathan ihn ansprach. Der Suchende erschrak dadurch und drehte sich zu den beiden um. Zwar war sein Gesicht noch in Schatten gehüllt, aber die Ärztin musterte den Rest des Körpers des Musikers. Jeremy besaß nahezu am ganzen Körper Tattoos, soweit sie dies überblicken konnte, da sie schließlich nicht durch seine Kleidung sehen konnte. Dafür verurteilte sie ihn jedoch nicht, schließlich hatte sie sich auch ein wenn auch kleineres Tattoo auf ihren Handrücken stechen lassen. Wenn überhaupt, dann fand sie es ein wenig übertrieben, dass er sich so zutätowieren lassen hat, aber Jedem das Seine. Jeremy erklärte Nathan und Skye, dass er nach Alfonso suche und das erst seit 20 Minuten. Skyes Augen weiteten sich wegen dieser Zeitangabe, aber noch mehr wegen seinen nachfolgenden Worten. Sie wirkte zunehmend verwirrter, da Jeremys Aussagen denen Nathans widersprachen. Deshalb wusste sie nicht, was sie glauben sollte. Was ist hier los? Wo bin ich hier gelandet? Am meisten wunderte sich die Schönheit ohnehin darüber, wieso Jeremy nicht danach fragte, wer sie sei. Er tat geradezu so, als würden sie sich bereits kennen. Jedenfalls klärte Nathan einiges auf, indem er Jeremy korrigierte. Er betonte ausdrücklich, dass Alfonso ein Weibchen war und Jeremy bereits seit zwei Stunden nach ihr suchte. "Weibchen ... so werden hier also Mädchen genannt. So so!", murmelte Skye vor sich her.

Jeremy hörte den beiden anscheinend gar nicht zu. Verzweifelt fragte er Nathan und Skye, ob sie wüssten, wo sich Alfonso aufhielt. Skye konnte diese Frage nur verneinen, da sie weder wusste, wie Alfonso aussah, noch dass es sich bei ihr um einen Leguan handelte. Als sie bemerkte, dass Nathan zu ihr sah, schüttelte sie als Antwort auf Jeremys Frage den Kopf, woraufhin der Kapitän wieder das Sprechen übernahm. Nathan versuchte Jeremy dazu zu bewegen, ans Oberdeck zu Sophie und Nicolas zu gehen, doch der Tätowierte wollte nicht. Nicht eher, bis er Alfonso gefunden hatte. Als Jeremy Alfonso wieder als "Er" bezeichnete und Nathan ihn wieder korrigierte, musste Skye für wenige Sekunden lachen. Dennoch bewahrheiteten sich Nathans Worte, die er über Jeremy verloren hatte. Skye hielt ihn jedenfalls für ein komischen Kauz, den sie nur schwer einschätzen konnte. Ein wenig ärgerte sie sich über ihn, da er sich kein Stück für die Blondine interessierte. Oder wusste er selbst nicht, dass sie für ihn eine Fremde war?

Jeremy wollte also erst ans Oberdeck gehen, wenn er Alfonso gefunden hatte. Nathan sprach bereits aus, dass die beiden ihm wohl bei der Suchen behilflich sein müssten, was Skye zuerst aufseufzen ließ, ehe sie sowohl Nathan als auch Jeremy anlächelte und schließlich sagte: "In Ordnung. Ich helfe bei der Suche. Es kann doch nicht so schwer sein, sie zu finden." Dieser Auffassung war Skye auch nur, weil sie nach einem Menschen Ausschau halten würde. Doch bevor sie mit der Suche begann, trat sie näher an Jeremy heran und reichte ihm die Hand. "Hallo. Du bist Jeremy, richtig? Mein Name ist Skye Cecilia Duncan. Skye oder Cece genügt völlig. Freut mich dich kennenzulernen.", stellte Skye sich vor. Dieses Mal war sie diejenige, die sich zuerst vorstellte. Jeremy blickte kurz auf Skyes Hand, bevor er ihr ins Gesicht sah. In diesem Moment konnte sie seine Augen sehen. Skye wich plötzlich die Farbe aus dem Gesicht, als sie seine unheimlichen schwarzen Augen sah, und ein kalter Schauer lief ihren Rücken herunter. „Du bist nicht Alfonso? Hast du Alfonso gesehen? Wo ist Alfonso?“ Skye zog daraufhin ihre Hand zurück, seufzte und murmelte: "Ich nehme alles zurück."

Nachdem sie Jeremys Augen gesehen hatte, fand sie seinen ganzen Anblick mit den Tattoos, etc. unheimlich. Deshalb fand sie nicht nur seine Persönlichkeit, sondern auch sein Aussehen ziemlich eigen. Doch sie wollte nicht vorschnell urteilen. Dass er wie besessen nach Alfonso suchte, zeigte ihr immerhin, dass er sie sehr lieben musste. Und damit die zwei schnell wieder vereint wurden, machte Skye sich im Lager auf die Suche nach Alfonso. Die Ärztin bevorzugte es hierbei, dass die drei sich aufteilten, da sie auf diese Weise mehr Raum gleichzeitig absuchen konnten. Zwar kannte Skye sich hier unten im Lager überhaupt nicht aus, aber das tat nichts zur Sache. Schließlich suchte sie nach einem Mädchen, aber genau das war der Haken, denn aufgrund dieses Irrtums, würde sie sich nur dumm und dämlich suchen.
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BeitragThema: Re: Großer Lagerraum   Mo Mai 16, 2016 6:36 pm


Skye erklärte sich dazu bereit den beiden Herren bei ihrer Suche behilflich zu sein. Dabei meinte sie zusätzlich noch, dass die Suche nach ihr nicht so schwer sein könnte. Dass die attraktive Ärztin aufseufzten musste bemerkte der stattliche Koch genauso wenig, wie dass sie sich vorher murmelnd über das Wort Weibchen aufgeregt hatte. Die junge Schönheit ging auf Jeremy zu, während Nathan bereits einige Ecken nach der Leguandame Alfonso absuchte. Nathan verfolgte ihr Gespräch mit dem tätowierten Hobby-Musiker nur beiläufig, da er darauf aus war die Suche möglichst schnell zum Erfolg zu bringen. Er bekam jedoch mit, dass Skye ihren Namen nannte, weshalb er darauf schloss, dass sie sich Jeremy gegenüber vorstellte. Mit einem Lächeln im Gesicht führte er seine Suche fort, doch als er erneut zu der blonden 18-Jährigen schaute, schien ihr Gesichtsausdruck alles andere als begeistert zu sein. Er konnte erkennen, dass Skye nicht nur traurig, sondern auch ein wenig ängstlich und eingeschüchtert war, weshalb sein Lächeln abrupt ein Ende fand.

Nathan beabsichtigte die Situation ein wenig zu entschärfen, weshalb er auf die beiden zuging, Skye mit seinem Arm den Rücken stärkte und das Reden übernahm. „Das Beste wird es sein, wenn wir uns aufteilen. Jeremy, wieso guckst du nicht hinten nach Alfonso? Skye könnte drüben bei den Nahrungsmitteln suchen, während ich mich hier umsehe?“ Nathan schaffte es so etwas Abstand zwischen Jeremy und Skye zu schaffen, da Jeremy seinen Anweisungen folgte und in den hinteren Teil des Lagers ging. „Alfonso suchen. Okay.“, stammelte Jeremy vor sich hin. Nachdem der Schwarzäugige aus ihrem Blickfeld verschwunden war, lächelte Nathan Skye an. „Ich hab dich gewarnt, dass Jeremy etwas eigenartig ist. Aber du brauchst keine Angst vor ihm zu haben. Wenn du dich besser dadurch fühlst, sei gesagt, dass ich auch dich aufpasse, solange du bei mir bist. Trotzdem geht von ihm keine Gefahr aus, es braucht eben ein wenig Zeit, um sich mit Jeremy zu verstehen.“ Nathan lächelte weiterhin und ging mit Skye zu den Nahrungsmittelbereich des Lagers. „In Ordnung. Dann wollen wir mal besser schnell suchen, damit wir unsere Führung fortsetzen können. Wenn etwas passiert - egal was - du findest mich gleich da drüben. Du kannst jederzeit zu mir kommen.“ Mit diesen Worten verließ der blonde Revolutionär Skye, um weiterzusuchen.

Der kleine Leguan hätte sich überall verstecken können, weshalb sich Nathan auf die kleinen Ecken und Ritzen konzentrierte. Zunächst sah der junge Kapitän bei den Holzvorräten nach. Die Echse schien sich weder zwischen den Balken noch auf oder hinter diesen zu befinden, weshalb Nathan seine Suche schließlich fortsetzte - ohne Erfolg. Nachdem sich die vermisste Dame nicht in den Holz- und  Metallvorräten sowie die Werkzeuge der Werkstatt finden ließ, gab es nur noch einen Ort wo sie hätte sein könnten - vorausgesetzt sie befand sich in dem Bereich den der blonde Revolutionär absuchte. Währenddessen war Jeremy damit beschäftigt jeden Besen, jede Schaufel und jeden Wischmop umzudrehen, um sicher zu gehen, dass sich die vermisste Alfonso nicht unter ihnen versteckte. Jeremy war dabei unglaublich gründlich und suchte jedes für ihn sinnvolles Versteck ab - auch wenn der gesunde Menschenverstand gewusst hätte, dass sich Alfonso nicht unter einem Besen versteckt haben könnte. Immer wieder rief der schwarzhaarige nach der Leguandame, weshalb man es durch das gesamte Lager hinweg hören konnte. Schrei ruhig noch lauter... Alfonso wird so sicher rauskommen..., dachte sich der blonde Koch mit einer sarkastischen Note.

Als Nathan auf dem Weg zu den Kochutensilien war, die seinen Bereich abschließen sollte, sah er kurz hinüber zu der schönen Ärztin, um zu schauen wie weit sie bereits war. Der Bereich der Lebensmittel war ziemlich überschaubar und ordentlich sortiert, weshalb Skye sich auf ein Fass setzte und vermutlich ein wenig Luft schnappte, ehe sie zu Nathan gehen wollte. Da sie Alfonso nicht in ihren Händen hielt, ging er davon aus, dass ihre Suche ohne Erfolg war. Gerade als Nathan seinen Blick von ihr abwenden wollte, erspähte er Alfonso. Die Leguandame kam aus ihrem Versteck hervor und machte es sich auf einem Stapel Mehlpackungen bequem, den Skye als Rückenlehne missbrauchte. Nathans Augen wurden größer. Er war sich dessen bewusst, dass sie, sobald sie eine unpassende Bewegung machte, die Leguandame womöglich verschrecken könnte, weshalb er angespannt - jedoch immer noch ruhig - auf Skye zukam. Da sie mit ihrem Hintern auf einem Fass saß, befand sich die Echse genau hinter ihr auf Schulterhöhe. Nathan hielt seine Hände nach vorn - als würde er nach etwas greifen wollen. Dass es aus der Perspektive der attraktiven Dame so aussehen könnte, als würde Nathan gleich nach ihrer Oberweite greifen - immehrin befanden sich seine Hände zu dem Zeitpunkt auf ihrer Brusthöhe, realisierte er nicht. Als Nathan langsam aber sich auf Skye zukam flüsterte er ihr leise zu: „Skye, nicht... bewegen... bleib ganz ruhig...“. Sein Blick war dabei stehts auf Alfonso gerichtet, was umso deutlicher wurde, je nähe er der jungen Dame kam.

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BeitragThema: Re: Großer Lagerraum   Mo Mai 16, 2016 11:13 pm

Die Vorstellung Skyes gegenüber Jeremy lief ganz anders als erwartet. Sie nannte ihm ihren Namen, doch der Tätowierte interessierte sich dafür kein Bisschen. Er war einfach nur darauf aus, Alfonso zu finden, was Skye zwar ein wenig kränkte, doch auf der anderen Seite fand sie das auch süß. Plötzlich spürte Skye Nathans Hand auf ihrem Rücken. Er hatte die Suche unterbrochen, um die drei Suchenden ein wenig aufzuteilen. Jeremy schickte er dabei in den hinteren Bereich, während sich Skye bei den Nahrungsmitteln umsehen sollte. Jeremy machte sich sofort auf den Weg. Skye überlegte kurz, ob sie Nathan darum bitten sollte, seine Hand wegzunehmen, doch sie entschied sich letztendlich dagegen, weil sie erkannte, dass der junge Schönling ihr nur helfen wollte. Dies zeigten auch seine Worte, mit denen er sie daran erinnerte, dass er sie vorgewarnt hatte. Auf diese antwortete die Blondine: "Ich weiß. Jeremy ist wirklich ein wenig merkwürdig. Aber ich habe nicht direkt Angst vor ihm. Ich war eher ein wenig überrascht. Wenn er aber wie du sagtest niemandem was zuleide tut, dann könnte er mir in dieser Hinsicht sogar sympathisch sein. Ich schätze, ich muss ihn und die anderen einfach nur besser kennenlernen. Fürs Erste zumindest solange ich euch begleite. Bisher kann ich nur sagen, dass es mir im Großen und Ganzen auf der Floating Merry gefällt." Erst nachdem sie ausgesprochen hatte, konnte Skye das ermunternde Lächeln von Nathan erwidern.

Der Gourmetkoch führte die Schönheit zu den gelagerten Nahrungsmitteln. Nathan teilte ihr bloß noch schnell mit, dass sie jederzeit zu ihm kommen könne, sollte etwas vorfallen. Skye nickte lächelnd und erwiderte: "Das werde ich, wenn ich Hilfe brauche. Aber ich denke, dass ich zurecht kommen werde." Schließlich war sie auf sich allein gestellt, doch damit hatte Skye überhaupt kein Problem. Zuallererst verschaffte Skye sich einen kurzen Überblick. Dabei lief sie ein wenig herum und warf auf zufällig ausgewählte Kisten einen genaueren Blick. Dabei gewann die Blondine den Eindruck, dass das Lager sehr aufgeräumt war. Die Suche nach Alfonso vernachlässigte sie dabei nicht, allerdings suchte sie ziemlich oberflächlich und sah nicht in jeder Ritze nach. Dies lag eben daran, dass die Ärztin nach einem Mädchen suchte und nicht nach einem Leguan. Während der Suche kamen Skye ein paar Erinnerungen hoch, wie sie gemeinsam mit ihrem Bruder gemeinsam Kriminelle suchte und fasste. Diese Suche erinnerte sie ein wenig daran, auch wenn ihr Suchgebiet deutlich kleiner und die Situation eine völlig andere war.

Skye fand irgendwie Gefallen an der Suche, allerdings ließ sie sich dabei immer wieder etwas ablenken, was wohl damit zusammenhing, dass von einem Mädchen jegliche Spur fehlte. Während die hübsche Bogenschützin einzelne Kisten begutachtete, rief sie sich in Erinnerung, dass die Crew vor kurzem erst neue Waren erhalten hatte. Diese befanden sich vermutlich irgendwie hier unten. Mit diesem Gedanken dachte sie auch auf einmal an das bevorstehende gemeinsame Abendessen mit Nathan. Gleichzeitig packte sie die Neugier, was Nathan denn vorhin alles bestellt hatte. Dann lass mal sehen, was es nachher zu Essen geben könnte. Daraufhin musterte Skye die Kisten und Fässer allgemein genauer. Sie stieß auf verschiedene Fleischsorten wie z. B. Lamm- und Schweinefleisch, verschiedene Getränke und neben Gewürzen und anderen Zutaten auch auf verschiedene Obstsorten. Skyes Augen leuchteten regelrecht, als sie die Mangos entdeckte. Skye liebte Mangos. Liebend gerne hätte sie einfach zugegriffen und eine Mango gegessen, aber davon konnte sie sich abhalten. Stattdessen wurde einfach ihre Vorfreude auf das Abendessen größer. "Wenn es nachher Mangos gibt, dann kann das Abendessen nur schmecken. Ich bin gespannt, was Nathan daraus zaubern kann.", dachte die Mangoverehrerin laut.

Skye merkte, dass sie die Suche ein wenig vernachlässigt hatte. Doch wenn sie sich so bei den Nahrungsmitteln umsah, welcher recht überschaubar war, dann sah sie weit und breit keine Alfonso. Dies fand sie plötzlich recht deprimierend. Immer wieder hörte sie Jeremy nach Alfonso rufen. Daraus schloss sie, dass er nicht fündig wurde. Daraufhin warf die Blondine einen kurzen Blick herüber zu Nathan, der so wie es aussah ebenfalls vergeblich nach Alfonso suchte. Jedenfalls war kein anderes Mädchen bei ihm, dem er schmeicheln konnte. Von der einen Sekunde auf die andere verging Skye die Lust aufs Suchen. Deshalb genehmigte sie sich erstmal eine Pause. Sie hievte ihren schlanken Körper auf ein Fass, von dem ihre Beine herunterbaumeln konnten, und machte es sich darauf etwas gemütlich, indem sie ein paar Mehlsäcke als Rückenlehne verwendete. Eine gemütlichere Art in einem Lager zu sitzen fiel ihr in diesem Moment nicht ein. In Skye machte sich nicht nur Lustlosigkeit breit, sondern auch die Zweifel darüber, dass sie Alfonso eh nicht finden würde. Sie realisierte nämlich, dass sie nicht wusste, wie Alfonso aussah, also auch nicht wusste, ob sie nach irgendeinem bestimmten Merkmal Ausschau halten könnte. Hinzu kam noch ein weiterer Gedanke. Skye sprach mit sich selbst: "Was mache ich hier eigentlich? Ich versuche hier zwei Liebende wieder zu vereinen, obwohl offensichtlich ist, dass Alfonso, die einen Männernamen hat, Abstand von Jeremy sucht. Das ist doch völlig irre. Stattdessen könnte ich lieber nach meiner großen Liebe suchen." Skye atmete einmal tief durch, was fast einem Seufzen gleichkam.

Fast wie aufs Stichwort kam plötzlich Nathan auf Skye zu. Die Blondine bekam das aus dem Augenwinkel mit, woraufhin sie jedoch zu ihm sah. Ihr war das ein wenig unheimlich. Sie glaubte nicht, dass Nathan sie gehört hatte, aber sie hatte ihn eben gerne und sie hatte bereits einmal kurz daran gedacht, dass er ihre große Liebe sein könnte. Trotzdem wusste sie nicht, was er vorhatte, als er seine Hände hob. Die Bogenschützin konnte die Höhe ganz gut abschätzen und erkannte, dass sich seine Hände auf ihrer Brusthöhe befanden. Hat er etwa vor ...? Nein! Oder doch? Zeigte der Koch nun etwa - wo lediglich Jeremy die zwei stören könnten, der aber eh zu sehr auf Alfonso fixiert war - sein wahres Gesicht? War er etwa doch ein Casanova, der gerne Frauen verführte? Da Skye eh glaubte, dass sie ihn von nichts abhalten könne, ließ sie Nathan auf sich zukommen. Durch seine flüsternden Worte fühlte die Ärztin sich in ihrer Annahme nur noch bestätigt. Sie sollte schön stillhalten, damit er sich an ihr austoben konnte. Skye wandte ihren Blick aber von seinen Händen ab und sah ihm stattdessen ins Gesicht. Dadurch erkannte sie, dass er sie gar nicht ansah. Dazu müsste er einen Silberblick haben, den er aber nicht hatte, soweit sie das bisher erkennen konnte. Irgendjemand oder irgendetwas befand sich über ihr, weshalb die Blondine langsam ihren Kopf in den Nacken legte und nach oben sah. Dadurch entdeckte Skye den Leguan, der es sich auf den Mehlsäcken, die ihre Rückenlehne bildeten, gemütlich gemacht hatte.

Natürlich erschrak Skye und ihr Herz raste kurz, aber wenigstens schrie sie dabei nicht auf. Nach wenigen Sekunden freute sie sich über den Anblick des Leguans. Nathan hatte sie offenbar auch falsch eingeschätzt. Er war nicht auf ihre Brüste aus, sondern auf den Leguan. "Warte, Nathan. Ich mach das!" Skye kniete sich auf dem Fass hin, auf dem sie bis dahin gesessen hatte, und lächelte den Leguan an. "Hallo, ich bin Skye. Du bist wohl ein blinder Passagier, was?", sagte sie zu dem Leguan, der sie unbeeindruckt ansah. Vorsichtig näherte sie sich dem Leguan zunächst mit nur einer Hand. Sie wandte an ihm etwas an, was man bei Hunden tun sollten. Der Leguan sollte einfach erstmal an ihr riechen und sich an ihren wohlriechenden Duft gewöhnen. Natürlich war ihr klar, dass Leguane keine Hunde waren, aber was anderes fiel der sonst so cleveren Ärztin nicht ein. Anschließend streckte sie langsam beide Arme nach dem Tier aus, das nun endlich Regung zeigte. Der Leguan drehte seinen Kopf zu Skyes linkem Arm, wodurch Skye zuerst kurz zuckte. Sie fasste sich aber wieder und setzte ihr Vorhaben, den Leguan auf ihren Arm zu nehmen fort. Dies nahm er ihr aber in gewisser Weise ab, da er ihr zuvorkam und ihr regelrecht in die Arme hüpfte. Gleich darauf schloss der Leguan die Augen, während Skye ihn in ihren Armen hielt. Der Leguan fühlte sich für die Schönheit zugegeben recht seltsam an, aber sie lachte, weil sie sich darüber freute, dass er so zutraulich zu ihr war.

Schließlich drehte Skye sich wieder um und setzte sich wieder auf das Fass, woraufhin sie freudig Nathan ansah. "Du hast ihn auch gesehen, nicht wahr? Er hat sich wohl mit den Kisten an Bord geschlichen, was? Was machen wir jetzt mit ihm?", fragte Skye. Als sie Nathans Gesichtsausdruck sah, brauchte er fast gar nichts mehr sagen. Die Ärztin bewies nun doch noch, wie clever sie sein konnte, denn sie konnte plötzlich eins und eins zusammenzählen. "Warte mal. Weibchen? Sophie hat Alfonso unter die Waren kriechen lassen? ... Bedeutet das etwa, dass die ganze Zeit gar keine Rede von einem Mädchen war, sondern dass Alfonso dieser Leguan ist?", stellte sie fest, aber richtete dieses Feststellung trotzdem bewusst als Frage an Nathan. Der brauchte eigentlich gar nicht zu antworten. Jetzt, wo sie es selbst ausgesprochen hatte, war das die einzig logische Erklärung. Gleich darauf war es Skye sehr peinlich, dass sie die ganze Zeit davon ausgegangen war, dass Alfonso ein Mädchen wie sie war. Sie wusste gar nicht, was sie noch sagen sollte, außer: "Gott, ist mir das peinlich. Aber wenn wir Alfonso nun gefunden haben, dann kannst du denke ich Jeremy holen. Er wird sich bestimmt freuen, Alfonso wiederzusehen." Auf einmal war auch der Gedanke von dem Liebespaar Alfonso und Jeremy verflogen. Für so verrückt hielt sie Jeremy jedenfalls nicht, dass er eine Beziehung mit einer Leguandame führte. Andererseits war er verrückt genug, einen weiblichen Leguan Alfonso zu nennen, also schloss sie das doch nicht völlig aus.
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BeitragThema: Re: Großer Lagerraum   Di Mai 17, 2016 4:39 pm


Die Leguandame war gefunden. Nun musste sie nur noch einfangen werden. Nathan, der mit langsamen Schritten auf die junge ansehnliche Ärztin zu ging, fixierte seinen Blick auf Alfonso, die sich direkt über - oder besser hinter - Skye versteckte. Alles was die junge Dame nun hätte tun müssen, war regungslos und still sitzen zu bleiben, damit Nathan die grüne Echse einfangen konnte. Ihren leicht entsetzten Gesichtsausdruck bemerkt der Schönling dabei nicht, da er seine Aufmerksamkeit fast ausschließlich auf den Flüchtling legte. Doch der blonde Koch sollte sich in seiner Annahme irren. Wieder der Erwartungen legte sie ihren Kopf in ihren Nacken und erspähte das Reptil. „Bleib ganz ruhig. Das ist nur ein Leguan, der wird dir nichts tun - versprochen.“ Während er sprach, wanderte sein  Blick von Tierchen auf Skye, wodurch er die blonde Skye direkt ansah. Ihr Gesichtsausdruck, der zuvor signalisierte, dass sie sich erschrocken hatte, wich einem Ausdruck, der sich zu freuen schien oder zumindest von Neugier getrieben war. Er ging noch einige Schritte an Skye heran, ehe er direkt vor ihr stand. Dass die attraktive Blondine Nathan anhielt und darauf bestand, dass sie die Situation übernehmen würde, verwunderte den 22-Jährigen zunächst. Er war tatsächlich davon ausgegangen, dass Skye - ganz besonders in dieser Situation - Panik vor Alfonso bekommen würde. Umso mehr freute es ihn, dass er sich geirrt hatte.

Tapfer und scheinbar furchtlos hob Skye ihre Beine und kniete sich auf dem Fass hin. Nathan konnte sein Schmunzeln nicht verbergen, als er sah, wie die süße Skye Alfonso anlächelte und schließlich auch mit ihr redete. Sie stellt sich zu nächst vor - auch wenn Alfonso sie ohnehin nicht verstehen würde. Trotzdem schien es Nathan so, als hätte es etwas gebracht, da die entspannte Leguandame ihren Gegenüber augenscheinlich emotionslos ansah. Weiter ging Skye davon aus, dass es sich bei dem kleinen Tierchen um einen blinden Passagier handelte. Nathan dachte kurz daran das Missverständnis aufzuklären, doch war er viel zu sehr damit beschäftigt Skyes Umgang mit der Echse süß zu finden, was an seinem bleibenden Schmunzeln zu erkennen war. Er sah ihr dabei zu, wie sich sich mit dem Leguan vertraut machte, indem Alfonso schlicht weg an sich riechen ließ, ohne eine Bedrohung für die kleine Ausreißerin darzustellen. Als Nathan das Gefühl hatte, er würde an der Reaktion Alfonso sehen können, dass er ein gewisses Vertrauen zu der Ärztin aufgebaut hätte, streckte sie ihre Arme langsam und behutsam nach Alfonso aus. Die abenteuerlustige Leguandame kam der bezaubernden Skye jedoch zuvor und sprang frohen Mutes in die Arme der vermeintlichen Tierexpertin. Alfonso schloss sofort ihre Augen, nachdem sie sich in den Armen der Ärztin befand, während Skye wohl nicht mit einer solchen Reaktion gerechnet hatte und zuckte. Ein wenig verzaubert vom ihrem Lachen konnte der blonde Smutje die Situation schlecht einschätzen - doch ihm war bewusst, dass alles soweit in Ordnung war.

Skye Setzte sich - mit Alfonso im Arm - wieder auf das Fass hin und ließ ihre Beine wieder baumeln, ehe die Nathan mit einem glücklichen Gesichtsausdruck ansah. Auf ihre Frage hin, ob Nathan "ihn" auch gesehen hätte, musste Nathan kurz aufgeheitert lachen. „Sie nicht Er“, verbesserte er Skye schmunzelnd. Sie ging davon aus, dass sich die handzahme Echse vermutlich mit dem Kisten auf die Floating Merry geschlichen hatte. Auf die Frage, was sie nun mit "ihm" machen sollten, lächelte Nathan sie an. Ehe er die junge Schönheit aufklären konnte, bewies sie Auffassungsgabe und stellt die Vermutung auf, dass es sich bei dieser Echse auf die vermisste Alfonso handelte. Es passte alles zusammen - was in Anbetracht der Tatsache, dass Alfonso wirklich diese Echse war, nicht sonderlich wunderlich war. Nathan sprach stehts von einem Weibchen, anstatt einer Frau, einer Dame oder einem Mädchen. Sophie hatte davon gesprochen, dass sie Alfonso unter den Kisten versteckt hatte, damit Jeremy Nick dabei half die Vorräte auf das Schiff zu laden - wie Skye selbst sagte. Der junge Mann im Poloshirt nickte lächelnd und sah Skye in ihre braunen Augen - die vor Freude fast schon ein wenig funkelten. Nathan wusste, dass er ihre Vermutung nicht mehr bestätigen brauchte, da die attraktiven Dame sehr sicher aussah, weshalb er es bei einem bestätigendem Nicken beließ.

Skye empfand ihren Irrtum als ziemlich peinlich - wie sie selbst andeutete. Sie sagte dem Koch, dass man Jeremy - jetzt wo sie Alfonso gefunden hatten - holen könne. Doch zunächst wollte Nathan kurz mit Skye sprechen, bevor er den eigenartigen Musiker hinzurufen würde. Mit einem Schmunzeln im Gesicht - das nach wie vor nicht verschwinden wollte - erklärte er ihr: „Du bist wirklich unglaublich. Du scheinst nicht nur eine großartige Ärztin zu sein, sondern bist auch noch wundervoll im Umgang mit Tieren. Und: dass du Alfonso für einen Menschen gehalten hast, muss dir nicht peinlich sein. Im Grunde bin ich ja vermutlich daran schuld, immerhin hätte ich dich auch einfach aufklären können. Genügend Gelegenheiten dazu gab es schließlich. Aber ich fand es irgendwie süß, wie du im Dunkeln getappt bist - bitte verzeih.“ Nachdem Nathan Skye längere Zeit angesehen hatte, lächelte er sie an und rief schließlich nach Jeremy: „Wir haben Alfonso gefunden.“, gab nathan bekannt.

Dass Jeremy sich nicht zweimal darum bitten ließ die Suche nach Alfonso zu stoppen - war vermutlich beiden klar gewesen. Jedenfalls lief der junge Musiker freudestrahlend auf die beiden zu. „Aaaalfoooonsooo! Lauf doch nicht immer weg. Jeremy macht sich sonst Sorgen um dich!“ Auf die Tatsache, dass gerade Jeremy von sich in der dritten Person geredet hatte, grinste Nathan. Jedoch tat er es nicht aus dem Grund, weil sich für Jeremy freute, sondern viel mehr, weil er dies als äußerst seltsam empfand. Jeremy kam auf die junge Dame zu und entriss ihr förmlich die Echse aus dem Arm - ging jedoch trotzdem zärtlich mit seinem Schatz um. Ohne Nathan und Skye viel Beachtung zu schenken - denn diese war nun allein Alfonso gewappnet - verließ der Tätowierte das Lager mit den Worten: „Komm Alfonso. Wir gehen jetzt den anderen helfen. Damit du auch ja nich' wieder abhauen kannst. Jeremy würde sich große Sorgen machen, wenn Alfonso sich irgendwo im Hafen versteckt.“ Nathan schüttelte seinen Kopf, nachdem die beiden den Raum verlassen hatten und sah Skye entschuldigend an. „Entschuldige bitte. Er hätte sich wenigstens bei dir bedanken können. Jedenfalls warst du eine große Hilfe, danke dafür, Skye.“ Nathan reichte Skye seine Hand, um ihr dabei behilflich zu sein, von dem Fass herunterzuhüpfen und lächelte sie schließlich an. „In Ordnung. Wollen wir weiter? Es gibt noch Einiges was ich dir zeigen möchte.“, fragte er sie noch, ehe ihm etwas merkwürdig vorkam. Nick hatte gesagt, dass Jeremy etwa zwei Stunden im Lager gewesen war... aber das kann nicht stimmen, wenn Sophie Alfonso unter die Kisten am Hafen krabbeln lassen hat. Das kann doch niemals zwei Stunden her gewesen sein..., dachte sich Nathan. Entweder Nick hatte die Zeit falsch eingeschätzt, weil er sich auf seine Arbeit konzentriert hatte, oder aber... in der Gesellschaft der charmanten Skye kamen Stunden wie wenige Minuten vor.

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BeitragThema: Re: Großer Lagerraum   Di Mai 17, 2016 8:24 pm


Nachdem Skye den weiblichen Leguan erblickt hatte, befürchtete Nathan allen Anschein nach, dass sie Angst vor ihr haben könnte und versuchte ihr verständlich zu machen, dass von dem Leguan keine Gefahr ausging, doch das war verschwendete Energie. Skye hatte nämlich weder Angst noch befürchtete sie einen Angriff des Leguans, der nahezu regungslos auf den Mehlsäcken lag. Die Blondine entpuppte sich sogar als Leguanflüsterin, da sie relativ schnell das Vertrauen des Leguans gewinnen konnte, was spätestens dann klar wurde, als das Tier ihr selbstständig in die Arme sprang. Skye freute sich so sehr darüber, dass sie lachte. Mit dem Leguan auf dem Arm nahm sie wieder Platz und stellte dem Koch ein paar Fragen, wozu ihm nichts Besseres einfiel, als sie zu korrigieren. So unscheinbar dies auch zunächst noch wirkte, war dies im Zusammenspiel mit Nathans Blick ausschlaggebend dafür, dass Skye erkannte, dass es sich bei dem Leguan um Alfonso handelte. Es war zuerst noch eine Annahme, jedoch nur solange, bis der attraktive Blonde diese mit einem Nicken bestätigte.

Skye war es peinlich, dass sie recht lange der falschen Auffassung war, dass Alfonso ein Mensch war. Nachdem sie angemerkt hatte, dass man Jeremy Bescheid geben könne, fand Nathan ein paar nette Worte für die Ärztin. Er hielt sie für nicht nur für eine großartige Ärztin, obwohl er das noch gar nicht beurteilen konnte, sondern dachte auch von ihr, dass sie hervorragend mit Tieren umgehen konnte, wie sie es in diesem Moment bewies. Außerdem meinte er zu ihr, dass ihr ihr Irrtum nicht peinlich sein müsse, da er genauso gut etwas hätte sagen können. Wegen seiner Begründung, warum er nichts gesagt hätte, hätte Skye beleidigt sein können, doch wegen seiner lobenden Worte und weil er die ahnungslose Skye süß fand, war sie es nicht. Stattdessen wurde sie einfach nur verlegen und meinte: "Ich denke, an dem Irrtum tragen wir beide Schuld. Immerhin hätte ich bevor die Suche losging zumindest noch nachfragen können, wie Alfonso aussieht. Stattdessen habe ich mich einfach in der Annahme, dass wir nach einem Mädchen suchen, auf die Suche nach ihr begeben. Du brauchst deshalb nicht um Verzeihung bitten. Ich bin dir nicht böse." Anschließend erwiderte Skye auch noch Nathans Lächeln, bis der Kapitän schließlich dem Tätowierten Bescheid gab, dass sie Alfonso gefunden hatten.

Jeremy wirkte wie Feuer und Flamme, nachdem er Nathans frohe Botschaft empfangen hatte, und kam in Windeseile zu ihm, Skye und Alfonso, die sich immer noch auf Skyes Arm befand. Das Einzige, was Skye nicht fassen konnte, war, dass der Tätowierte von sich in der dritten Person sprach. Für einen kurzen Moment dachte die hübsche Ärztin darüber nach, ob es klug war, Alfonso wieder Jeremy zu überlassen. Jemand so Verrücktes wie ihn konnte sich doch unmöglich um diesen Leguan kümmern. Andererseits war Skye immer noch der Auffassung, dass er sie über alles liebte. Es war so, als ob Alfonso Jeremys Lebensinhalt war. Zudem war er ihr Besitzer, sodass Skye sich erst gar nicht das Recht herausnahm, die beiden voneinander zu trennen. Trotzdem kam Skye nicht dazu, den Leguan Jeremy zu überreichen, da er ihr zuvor kam und ihr einfach Alfonso entriss. "He, nicht so stürmisch.", beschwerte sich Skye, doch Jeremy beachtete sie schon wieder nicht. Er hatte nur noch Augen und Ohren für Alfonso und verschwand mit ihr ans Oberdeck. Skye sah Jeremy nur fassungslos nach. Aus der Vorstellung war damit nichts mehr geworden. Der Kapitän des Schiffes schien zudem noch Skyes Gedanken lesen zu können und bedankte sich an Jeremys Stelle für ihre Hilfe. Skye winkte nur ab und meinte: "Das reicht jetzt. Du hast mich genug gelobt. So eine große Sache war das auch nicht. Außerdem hätte ich Alfonso ohne dein Zutun vielleicht gar nicht bemerkt."

Nathan zeigte sich wieder von seiner besten Seite und reichte Skye seine Hand. Mit seiner Unterstützung fiel es ihr leichter, vom Fass runterzuspringen. "Vielen Dank.", lächelte die blonde Schönheit den Gourmetkoch an. Nachdem Skye wieder festen Boden unter den Füßen hatte - wenn man ein Schiff überhaupt als festen Boden bezeichnen konnten - erkundigte sich Nathan, ob sie weitergehen könnten, da er ihr noch einiges zeigen wolle. Skye antwortete: "Ich hatte eigentlich gehofft, dass das Kennenlernen mit Jeremy etwas anders abläuft. Ich wette, er hat mir nicht einmal zugehört, als ich mich ihm vorgestellt habe. Am liebsten würde ich das noch einmal ordentlich hinter mich bringen, aber das hat wohl keinen Zweck. Deshalb kann es von mir aus weitergehen." Ihre Hand hatte Nathan noch gar nicht losgelassen, was die Blondine aber ebenfalls nicht bemerkte. Das Händchenhalten war bei den beiden offenbar schon zur Routine geworden. Jedenfalls führte Nathan Skye an ihrer Hand weiter. Gemeinsam verließen sie wieder das düstere Lager, worüber Skye sichtlich froh wirkte. Ein Glück komme ich endlich wieder von dem vielen Essen weg. Wäre ich hier noch länger geblieben, dann hätte ich jetzt bestimmt großen Hunger., dachte Skye. Einen knurrenden Magen konnte sie sich jetzt noch nicht erlauben. Die Führung war noch nicht vorbei, das Abendessen ließ also auch noch ein wenig auf sich warten. Ihre freie Hand legte sie trotzdem für wenige Sekunden auf ihren Bauch. Glücklicherweise ging besagte Führung weiter. Nathan und Skye betraten wieder das 1. Unterdeck, wo es gleich weiter in die Werkstatt ging.

Nathan & Ranelle - to be continued in Floating Merry - 1. Deck - Werkstatt
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