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 Sumotori Rikishi

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Sumotori

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Alter : 26

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BeitragThema: Sumotori Rikishi   Mo März 06, 2017 7:15 pm

¬ PERSÖNLICHE DATEN:

Vorname: Sumotori
Nachname: Rikishi
Nickname: Sumo

Alter: 36 Jahre
Herkunft: Tequilla Wolf, East-Blue (Geboren)
Rasse: Mensch
Zugehörigkeit: Pirat
Rang: Zur Zeit im Ruhestand


¬ KÖRPERLICHE DATEN:

Größe: 181 cm
Gewicht: 135 Kg
Aussehen:
Sumotori ist ein nicht wirklich großer, dafür aber ein sehr "kräftiger" Mann. Seine gewaltigen Ausmaße sind meistens das erste was jemandem auffällt, wenn er der sie ihm das erste mal Begegnet.

Seine relativ kleinen und schmalen Augen besitzen eine braune Farbe, im Kontrast dazu sind diese mit großen und buschigen, schwarzen Augenbrauen ausgestattet, welche in der Horizontalen fast seine gesamte Stirn einnehmen und sogar schon seine ebenfalls schwarzen Haare berühren zu scheinen. Auf sein langes und relativ volles Haar ist Sumotori besonders stolz. Sein Haar ist so weich, locker und dicht, dass sogar schon manche Frau neidisch darauf sein kann. Dieses trägt er ausnahmslos zu einem Zopf gebunden, welcher dann bis weit über seine breiten Schultern herunterhängt. Dadurch, dass sein Haar somit immer nach hinten abfällt, erkennt man auf den ersten Blick seine leichten Geheimratsecken, die seiner Meinung nach für einen Mann in seinem Alter absolut in Ordnung seien.

Sein Gesicht ist für jemanden seiner Statur überrachend schlank. Zwar hat er im Allgemeinen einen sehr breiten Kopf mit prallen Wangen, jedoch findet man in seinem Gesicht, und speziell an seinem markanten Kinn, kaum bzw. garkeinen Speck. Abgerundet wird diese Erscheinung durch seinen breiten Mund, welcher das Kinn stark betont. Im Gegensatz dazu trägt er eine recht kleine und spitze Nase im Gesicht, welche so garnicht zum restlichen Erscheinungsbild passen will. Öfter wurde seine Nase als "süß" bezeichnet, eine Bezeichnung über die Sumotori sich immer wieder ärgert. Seine Ohren sind relativ "normal" proportioniert und fallen nicht aus dem Gesamterscheinungsbild heraus, jedoch sind diese natürlich immer gut zu sehen, da Sumotori seine Haare genau zwischen diesen und seinem Kopf kämmt.

Auf den ersten Blick scheint er ziemlich fett zu sein, was teilweise auch stimmt. Jedoch steckt unter dieser Fettschicht ein Berg aus Muskeln, welcher durch jahrelanges Training hart erarbeitet wurde. Um ein solch hartes Training zu absolvieren, welches er absolvierte, benötigte er eine extrem kalorienreiche Ernährung. Diese hatte natürlich den Nebeneffekt, dass er zusätzlich zur Muskulatur auch viel Fett aufbaute. Seine ausgeprägte Muskulatur ist auf den ersten Blick kaum sichtbar, vor allem da Sumotori ausschließlich bequeme Kleidung in Übergrößen trägt, welche vor allem seine kräftigen Oberarme und Oberschenkel verdeckt. Generell lässt sich durch seinen großen und hängenden Kleidunsstücke recht wenig von seiner genauen Proportion erkennen. Seine breiten Schultern ragen weit zur Horinzontalen über seinen Körper heraus. Diesem Umstand verdankt er, dass er trotz seines üppigen Bauchumfangs einen "klassischen" V-Körper besitzt, nur eben ein Paar Dimensionen größer als bei den meisten Menschen. Seine Brustmuskulatur ist besonders ausgebildet, was durch den dort ansetztenden Speck ein noch eindrucksvolleres Bild erzeugt. Seine Oberarme sind sehr voluminös, was zum einen durch die hier ebenfalls ausgeprägte Muskulatur, andererseits durch den hier ansetzenden Speck zustande kommt. Im Gegensatz dazu, lässt sich an seinen Unterarmen kaum ein Gramm Fett erkennen,durch sein Training scheint es sich hier nicht ansetzen zu können. Desweiteren sind sein Becken und seine Hüfte sehr breit. Dies kommt zwar durch seine Gene, besonders aber durch seine massigen Oberschenkel zustande. Diese sind im Laufe der Jahre durch hartes Training die stärksten und muskulösesten seine Körperteile geworden. Auch an diesen setzt sich wenig Speck an, jedoch dafür umso mehr an seinem Hintern auf welchem er schließlich so gerne sitzt. Seine unteren Beine, speziell seine Waden, lassen wieder erkennen dass er ein schweres training absolviert bzw. absolviert haben muss, diese sind hart wie Beton was man auch deutlich erkennt. Den größten Anteil an Körperfett besitzt Sumotori folglich an seinem Bauch und an seinem Hintern. Jedoch verdeckt auch an diesen Körperstellen der Speck nur Sumotoris enorme Muskulatur. Aufgrund dessen, ist der Eindruck, Sumotori sei fett, zwar richtig, bei näherer Betrachtung dürfte jedoch den meisten Leuten klar werden, dass er ziemlich stark zu sein scheint.

Sein Geschmack was Kleidung betrifft ist generell recht simpel und eher auf Gemütlichkeit ausgelegt. Er besitzt lediglich aufknöpfbare Hemden und kurze Badeshorts, da diese ihm laut eigener Aussage ein Maximum an Beweglichkeit und guten Gefühls bieten. Diese Hemden trägt er fast immer komplett geöffnet, da er aufgrund seiner Statur schonmal leicht ins Schwitzen geraten kann und deswegen jede Möglichkeit zur "Luftkühlung" ausnutzen will. Desweiteren trägt er so gut wie nie Schuhe, was er ebenfalls mit der Unbequemlichkeit solcher begründet.

Merkmale:
Sumotoris auffälligstes Merkmal ist vermutlich sein kolossaler Körper. Gerade weil er nicht sehr groß, jedoch extrem breit gebaut ist mag es manchem so vorkommen als wäre sein Körper breiter als er hoch ist. Da er zusätzlich fast ausschließlich aufgeknöpfte Hemden trägt, hat ein Betrachter auch immer sofort seinen Speckbauch im Auge. Sumotoris Erscheinung fällt definitv jeder Person als erstes auf, sei es negativ oder postiv. Desweiteren sind seine stets gepflegten Haare ein weiteres auffälliges Merkmal, sowie seine für einen Piraten ungewöhnlich weißen Zähne.


¬ CHARAKTERISTISCHE DATEN:

Persönlichkeit:
Sumotori ist ein loyaler, offener und ehrlicher Mensch der fast immer gut gelaunt ist. Seine Meinung hält er nie zurück, auch wenn diese ihn in Schwierigkeiten bringen könnte. Da er seine Jugend in einem relativ langweiligen Kloster verbrachte, hatte er nach dieser Zeit viel nachzuholen. Die meisten Menschen würden ihm nachsagen, er habe keine Manieren, was zum größten Teil auch stimmt. Egal wo er sich befindet, er hält sich mit seinem Verhalten nie zurück, wieso sollte er auch? Jeder Mensch ist schließlich so wie er ist, seiner Meinung nach. Trotz seiner rüpelhaften und lauten Art ist er sehr freundlich, niemals würde er auf die Idee kommen jemanden ohne Grund zu beleidigen (zumindest was für ihn als Beleidigung zählt) oder anzugreifen.

Nach Außen hin ist Sumotori meist gut gelaunt und fröhlich, er scheint eine echte Frohnatur zu sein. Er ist immer offen und ehrlich zu fremden oder vetrauten Menschen, das macht für ihn vorerst keinen unterschied. Er geht direkt auf Menschen zu und fängt Gespräche an, er ist immer daran interessiert mit jemandem Freundschaft zu schließen, mit anderen Menschen zu lachen oder zumindest einen Schluck gemeinsam zu trinken. Sogar wenn seine offene (und für manche Menschen vielleicht auch aufdringliche) Art auf Spott oder Ablehnung trifft, bleibt er stets gut gelaunt und fröhlich. Jedoch gibt es etwas, dass ihn extrem wütend werden lassen kann: Arrogante Leute oder solche die sich für etwas Besseres halten. Wenn solche Personen ihre Art raushängen lassen, wird Sumotori schnell wütend und bringt dies auch zum Ausdruck. Normalerweise würde er nie aggressiv reagieren oder jemanden attackieren, wenn jemand seiner Meinung nach eine Lektion erteilt bekommen muss, ist er zu solchem Handeln jedoch schon eher bereit. Alles in allem ist er äußerlich ein lustiger Geselle mit dem man viel Spaß haben kann.

Im Inneren besitzt Sumotori eiserne Diziplin, diese hat sich schon seit seiner frühern Kindheit gebildet und war auch dringend nötig um das harte Training durchzustehen welches er absolvierte. Er ist der Meinung, dass man etwas dafür tun muss wenn man etwas erreichen will, egal um was es sich handelt. Dementsprechend ist er auch stolz auf seine eigene Kraft, jedoch sieht ers sich dadurch keinesfalls als etwas Besseres oder führt sich hochnäsig auf. Seiner Meinung nach, sieht man einem Menschen dir Kraft nicht direkt an, weshalb er sich selbst auch nie von vorne rein als der Stärkeren betrachtet. Selbst die schmalsten Leute könnten immerhin Bärenkräfte besitzen, außerdem setzt sich seiner Meinung nach wahre Kraft aus körperlicher und geistiger Stärker zusammen. Aber dies ist nicht der einzige Grund wieso er jedem Menschen mit Respekt begegnet. Die Lehre des Sumo-Stalls, welche besagt dass jedes Lebewesen gleichwertig sei, hat er zum größten Teil verinnerlicht und denkt auch dementsprechend. Als Folge dessen, respektiert und achtet er jede Person gleich. Und deshalb macht es ihn auch so wütend wenn andere Leute sich als etwas Besseres sehen, es spricht gegen alles was er je gelernt hat. Außerdem hat Ehre und Fairness einen hohen Stellenwert für ihn. er hat sich vorgenommen der stärkste Mensch der Welt zu werden, und das aus eigener Kraft. Dementsprechend, erwartet er von jedem anderen Menschen (so weit es möglich ist) seine Probleem und Kämpfe durch eigene Anstrengungen zu meistern.  Im Gegensatz zu seiner Disziplin und den Lehren steht sein Verlangen nach Spaß und Abenteuern. Er liebt es ausgiebig zu feiern, sich zu betrinken und richtig "die Sau raus zu lassen." Dabei kennt er dann kaum Grenzen, schon oft endete ein Saufgelage mit einer Prügelei oder mit dem Erwachen in einer Gasse, manchmal sogar beides. Jedoch mag er genau das, seiner Meinung nach sollte man das Leben genießen solange es geht, und das in vollen Zügen.

Da Sumotori in seinem Leben kaum echte Freunde hatte, hat Freundschaft für ihn einen sehr hohen Stellenwert. Eine wahre Freundschaft ist für ihn das Wertvollste auf der Welt, dementsprechend setzt er sich auch für seine Freunde ein. Im Allgemeinen spricht er mit seinen Freunden genauso wie mit Fremden (die ja potenzielle Freunde sind), er geht stets offen und ehrlich mit sämtlichen Dingen um und scheut sich nicht seine Meinung preiszugeben. Außerdem bleibt er stets gelassen und fröhlich in der Gegenwart seiner Freunde, jedoch tut er dies sowieso schon in der Gegenwart von Fremden. Aber eines ist klar: Für seine Freunde würde er alles tun, sogar bis in den Tod kämpfen. Natürlich sieht er diese nicht als hilflose Opfer an, und er ist sich durchaus bewusst dass Kämpfe auch mal alleine ausgefochten werden müssen. Jedoch rastet er aus wenn einer seiner Freunde feige angegriffen, gedemütigt oder unterdrückt wird, genauso wie wenn er auf arrogante Menschen trifft.

Sumotori ist eher einfach gestrickt, auch wenn ihm einiges durch den Kopf geht. Er braucht nicht viel um wirklich zufrieden zu sein, etwas Krafttraining, etwas Ruhe und genug zu Essen reichen ihm im Groben vollkommen aus, mal abgesehen von Spaß und ab und zu einen guten Schluck. Wenn er mal nichts zu tun hat trainiert er am liebsten mit Gewichten oder faulenzt einfach in der Gegend herum, auch wenn das ein wenig widersprüchlich scheint.

Sein Verhältnis zu den Gruppierungen der Welt ist als ziemlich neutral einzustufen. Von der Weltregierung hat er in seinem Leben kaum etwas mitbekommen, weshalb der diese weder gut heißt noch verachtet. Mit den Revolutionären verhält es sich genauso. Er hat zwar schon von dieser Bewegung gehört, jedoch weiß er aus keinen sicheren Quellen wofür die Leute da eigentlich kämpfen oder wieso. Mit der Marine ist er schon einige Male in seienm Leben aneinander geraten, jedoch haben diese ihn meist nur aus einer Bar geprügelt wenn er an einer Schlägerei beteiligt war. Zwar machen die Kerle seiner Meinung nach nur ihre Jobs, jedoch geht es ihm gegen den Strich, dass diese meist zu Mehreren anrücken. Dies widerspricht seiner Vorstellung von Ehre, und deshalb respektiert er die Marine nicht gerade (zumindest nicht die 0-8-15-Truppen). Piraten hingegen rufen gemischte Gefühle in ihm hervor. Zum einen haben sie den Ruf als Blutrünstige Räuber die gewissenlos über die Meere fahren und alles plündern was sie sehen. Andererseits weiß er von seinem altem Lehrmeister, dass es auch Piraten gibt die einfach aus reiner Abenteuerlust zur See fahren und kein Interesse an solchen Brutalitäten gegenüber der Zivilbevölkerung haben. Aber eines steht fest: Piraten verkörpern für Sumotori den Begriff von Freiheit und Mut. Einfach so über die Meere zu fahren und Abenteuer zu erleben, dass ist einer von seinen größten Träume weshalb er jeden respektiert der dies ebefalls tut.

Likes:
*Ehre im Kampf
*Mut
*Freundschaft
*Einen guten Rum
*Ungeplante Abenteuer
*Essen, egal ob gut oder schlecht, hauptsache viel davon
*Körperliches Training, besonders mag er es schweres und unhandliches Zeug durch die Gegend zu tragen

Dislikes:
*Feigheit
*Verräter
*Arroganz
*Unterdrückung
*Unverdiente Autorität
*Sake
*Verantwortung, bzw. unbequeme Vorschriften

Ziel: Sumotori hat sich zwei große Ziele in den Kopf gesetzt:
Zum einen will er die gesamte Grandline umsegeln, und zwar an der Seite von echten Freunden und unter einem Käpten, der es würdig ist ihm oder ihr zu folgen.
Zum anderen möchte er der stärkste Mensch der Welt werden. Dabei geht es ihm eher um die größte physische Kraft als darum ein perfekter Kämpfer zu werden. Natürlich ist er auch an ehrenhaften Kämpfen interessiert, aber primär geht es ihm darum die schwersten Dinge bewegen zu können.


¬ BIOGRAPHIE:

Familie:
Vater: Shinji Joichiro (Verstorben)
Shinji war ein Kleinkrimineller, ein Dieb und ein Halunke. Den Großteil seines Lebens verbrachte er mit allerlei Gaunereien. Aufgewachsen war dieser in Loguetown und verdiente sich seine Brötchen schon seit er klein war mit Diebstah, da er ohne Eltern auf der Staße aufwuchs. Jeden Tag bestahl er die Händler oder die Hafenarbeiter, eben jeden der unvorsichtig war. Als er älter wurde, erkannte er wie lukrativ Glücksspiel und Schmuggel sein können. Er begann am Marktplatz Vorbeigehende bei gezinkten Glücksspielen zu betrügen, z.B. beim Hütchenspiel oder beim Karten-Merken. Im Laufe der Zeit knüpfte er Kontakte zu zwielichtigen Gestalten und begann illegale Waren in die Stadt zu schmugeln und an Interessierte zu verkaufen, es war ein ziemlich lukratives Geschäft. Es ging jedoch nicht ewig gut, in seinen mittleren Jahren wurde er von der Marine verhaftet und zur Zwangsarbeit auf der ewigen Baustelle Tequilla Wolf verurteilt. Aufgrund seines geschickten und manipulierenden Umgangs mit den Aufsehern, genoss er jedoch schon nach einigen Wochen Aufenthalt einen relativ "lockeren" Dienst. Die Aufseher luden ihn oft zu abendlichen Glücksspielrunden ein, mit diesem verschlagenen Halunken verstanden sie sich nur allzu gut. Im Laufe der Zeit kam es sogar soweit, dass er einige der Aufseher dazu überreden konnte, seine alten Schmugglerkontakte kontaktieren zu dürfen. Er versprach ihnen, sie auf diese Art mit exotischen Genussmitteln versorgen zu können und alles was das Herz sonst noch begehrt. Die eingeweihten Aufseher akzeptierten diesen Pakt, schließlich wurde ihnen selbst des öfteren langweilig vom tristen Leben auf dieser Baustelle. Als Gegenleistung verlangte Shinji lediglich ein Paar weitere Privilegien, welche im natürlich dankend zugesagt wurden. Ab diesem Zeitpunkt war sein Leben auf Tequilla Wolf wesentlich angenehmer als sein vorheriges. Er konnte seinen Gaunereien weiter nachgehen und wurde dafür sogar noch mehr oder weniger offiziell belohnt, es schien perfekt.

Mutter: Kei Ayanami (Verbleib unbekannt)
Sumotoris Mutter Kei war eine Aktivistin in einer Protestbewegung gegen die Weltregierung. Diese Organisation beteiligte sich zwar niemals an offenene Kämpfen, so wie es die Revolutionäre tun, jedoch demonstrierten sie offen gegen das System. Die Bewegung unterstütze die Truppen der Revolutionsarmee aber mit Nahrung, Kleidung, Waffen, alles was aufgetrieben werden konnte um den Kampf für eine neue Weltordnung zu unterstützen. Die kleien Gruppe, bestehend aus höchstens zehn Personen, lebte auf Gecko-Island im Eats-Blue. Aufrgrund der Abgeschiedenheit dieser Insel, hatte man sich daruaf geeinigt die Revolutionäre von hier aus zu untertzützen. Ein paar mal im Jahr fuhren alle geimeinsam nach Loguetown um dort auf dem Marktplatz gemeinsam mit anderen Atktivisten gegen die Weltregierung zu protestieren, jedoch immer friedlich. Von Gecko-Island aus, verschickten sie Hilfsgüter und Waffen an die Truppen der Revolutionsarmee, was natürlich illegal war. Jedoch gingen sie nicht davon asu jemals erwischt zu werden. Kei arbeitete in einer kleinen Gaststätte im Dorf auf der Insel als Küchenhilfe. Da sie in ihrem Leben schon oft von der Marine enttäuscht wurde, war sie seit ihrer Jugend ein Untertsützer der Revolutuionsarmee. Wenn sie Abends ihre Arbeit beendet hatte, traf sie sich mit allen anderen Mitgliedern der kleinen Gruppe in einem abgelegenen Häuschen am Dorfrand. Hier verbrachte sie ihre Abende damit, Nahrung, Kelidung und Waffen die alle gemeinsam besorgt hatten in vermeintliche Paketlieferungen zu verstecken, z.B. in zweiten Böden und ähnlichen Dingen. Es lief alles sehr gut, niemand wusste was die kleine Gruppe dort draußen auf dem East-Blue so trieb. Aufgrund von Verrat innerhalb der Organisation, durchgeführt von Überläufern, wurde die Protestbewegung eines Tages jedoch zerschlagen. Die paar Mitglieder die überhaupt Waffen verwenden konnten, wurden von dem Marine-Kommando vor Ort erschossen, allen anderen Mitgliedern blieb der Tod zugunsten einer Zwangsarbeit auf Tequilla Wolf erspart. Kei wurde ebenfalls dorthin gebracht, sie war noch nie in der Lage gewesen jemanden zu verletzen. Sie war zwar der Meinung, dass die Revolutionsarmee in einem Krieg die Weltregierung stürzen müsste, jedoch war sie voller Überzeugung, dass es reichen würde "der Schlange den Kopf abzuschlagen". Ihr Aufenthalt dort war eine einzige Qual, gerade Unterstützer der Revolutionäre wurden auf der Baustelle härter als jeder andere behandelt, ob es sich um Frauen handelte spielte keine Rolle. Tagtäglich musste sie Steine schleppen die zum Teil schwerer waren als sie selbst, Pausen zur dringend nötigen Erholung gab es kaum. Kei wusste nicht, wie lange sie diese Hölle noch ertragen würde, bzw. könnte.

Das Treffen: Nach Jahren seines perfekten Lebens auf Tequilla Wolf wurde Shinji von seinen Aufseher-Kumpanen dazu angeregt, die neuen Zwangsarbeiter genauer unter die Lupe zu nehmen. Bei ihnen handelte es sich um gefährliche Revolutionäre die, falls man sie nicht ständig überwacht, einen Aufstand anzetteln oder irgendwie die Revolutionsarmee hier hin lotsen könnten. Da Shinji nur inoffiziell mit den Aufsehern kooperierte, wurde er dazu beauftragt sich unter die neuen Häftlinge zu mischen und genaueres in Erfahrung zu bringen. Er überlegte nicht lang, war ihm doch seine Belohnung wichtiger als alles andere auf der Welt. Als dreckiger Arbeiter getarnt, wie er sowieso meisten unterwegs war, besuchte er immer wieder die Baracken in welchen die Revolutionsunterstützer untergebracht wurden. Manche von ihnen gaben unwichtige Informationen heraus, die nicht einmal die Marine interessiert hätten. Eine unter ihnen, eine nach Shinjis Auffassung trotz des ganzen Schmutzes sehr hübsche Frau, war jedoch immer sehr schweigsam wenn er in der Baracke anwesend war. Dies ging eine lange Zeit so weiter, Shinji besuchte die Leute so oft er nur konnte, erfuhr immer wieder von verschwörerischem Gedankengut und kleinen Infos, jedoch nie von der blauäugigen, schwarzhaarigen Frau. Nach einigen Monaten jedoch, als Shinji wie gewohnt die Baracke aufsuchte, war nur diese Frau dort. Er war sich nicht sicher was das alles zu bedeuten hatte, versuchte sie jedoch inn ein Gespräch zu verwickeln. Die hübsche Frau lächelte ihn nur an, und erwiderte dann zum ersten mal seine Worte. Sie erzählte ihm, sie wisse was er hier treibt und dass sie ihn durchschaut habe. Shinji war sprachlos, sie sagte es als wäre es das normalste auf der Welt andere Menschen auszuspionieren. Sie fuhr fort, und erzählte dass sie seinen Schmerz gut kenne. Dass sie wisse, welche Gier ihn antreibt und dass das alles nur eine Illusion sei. Ob es ihre Schönheit oder ihre warmen ehrlichen Worte waren, Shinji wollte mehr über diese Frau erfahren, er wollte erfahren was sie meinte. Dass ihn sein bisheriges Leben nie ganz erfüllt hat, war ihm zwar immer irgendwie klar aber nie so wirklich bewusst. Er erfuhr dass ihr Name Kei war, und dass sie nicht den Krieg, sondern den Frieden unterstützt habe. Shinji war angetan von ihrer ruhigen Art, Kei erzählte ihm die ganze Nacht vom gerechten Kampf und vom ewigen Frieden den die Revolutionäre der Welt bringen wollen.

Der Wendehals:
Nach dieser Nacht war es Shinji klar, er war in diese Frau verliebt. Ihm war jedoch auch bewusst, was für eine Art Mensch er war, und dass es vermutlich kein zurück geben würde. Das einzige was er seiner Meinung nach tun konnte war es den Protestmitgliedern, und vor allem seiner angebeteten Kei, das Leben hier auf Tequilla Wolf möglichst vereinfachen zu können. Unter dem Vorwand, sie dort besser im Auge behalten zu können, ließ er die Revolutionsanhänger in einen anderen Teil von Tequilla Wolf verlegen, in welchem sie wenigstens von der extrem harten körperlichen Arbeit befreit waren. Nun bestand ihre Aufgabe eher darin Kleinstteile zu montieren oder Bauschutt wegzuräumen, eine deutliche Besserung wie Shinji fand. Er versorgte von nun an die Aufseher in diesem bereich mit Schmuggelwaren, langsam machte er sich einen guten Ruf unter dem gesamten Aufsichtspersonal auf der Brücke. Kei erkannte nach bereits kurzer Zeit, dass Shinji alles bereute was er getan hatte, jeden Tag kam er sie immer noch besuchen und erzählte ihr wie er Zwangsarbeiter an diesem Tag irgendwie geholfen hatte. Schon bald basierte ihre Liebe auf Gegenseitigkeit, zwar konnten sich die beiden nicht offen als Paar zeigen, jedoch verbrachten sie jede freie Minute ihrer "Freizeit" zusammen. Shinji schaffte es, Kei immer mehr vom Alltag der Arbeit zu entlasten, nach einiger Zeit wurde sie kaum noch von Aufsehern überhaupt nur gesehen. Aus diesem Grund, fiel es auch keinem der Obrigkeit auf, dass sie schwanger wurde. Die beiden verbrachten ihr leben mehr oder weniger zufrieden außerhalb des Blickfeldes der Aufseher, natürlich nur, weil Shinji ihnen so gute Dienste mit dem Schmuggel leistete. Noch nicht einmal die Geburt ihres gemeinsamen Kindes wurde wirklich bemerkt, nur Mithäftlinge wussten etwas davon.

Die Flucht:
Doch nach der geburt des Kindes wurde Kei klar, dass sie zwar mit Shinji den rest ihres Lebens hier hätte verbingen können, ein Kind sollte unter diesen Umständen jedoch nicht aufwachsen. Kei und Shinji sprachen lange über dieses Thema, stritten sich auch. Am Ende beschloss Shinji, Kei und ihren gemeinsamen Sohn von Tequilla Wolf herunterschmuggeln zu lassen. Er selbst müsste zurückbleiben um das ganze Geschehen herunterreden zu können und ihnen Zeit zu verschaffen. Zwar war es einfach unbemerkt auf Teqilla Wolf zu leben, von dort einfach so zu verschwinden war jedoch extrem schwer, und gefährlich. Flüchtlinge wurden in der Regel noch vor Ort erschossen, ein Schicksal welches Shinji seiner Famile um jeden Preis ersparen wollte. Es badarf einiger Vorbereitung. Bei seinen folgenden Schmuggelaktionen, schaffte Shinji es immer wieder unbemerkt etwas Öl unter Deck des bei Tequilla Wolf ankernden Marineschiffs zu laden. Er wusste, dieses Schiff war das größte Problem bei einer Flucht, da es ohne Probleme das kleine Schmugglerboot, welches Kei und seinen Sohn von hier wegbringen sollte, einholen und zerstören würde. Nach ungefähr zwei Wochen war es soweit, Shinji hatte das Marineschiff so präpariert, dass es bei einem kleinen Feuer im Unterdeck sofort in Flammen aufgehen würde. Zum Glück wurde das Schiff nur selten genutzt, ansonsten wäre dieses Vorhaben definitiv bemerkt worden. Shinji hatte schon vor geraumer Zeit mit seinem Schmuggelpartner Kontakt aufgenommen, die Nacht der Flucht war gekommen. Es war eigentlich ganz einfach: Shinji würde das Marineschiff in Brand stecken und wenn alle mit dem Löschen beschäftigt wären, würde er seine Famile in das Schmugglerboot setzen und von hier wegbringen lassen. In jener Nacht begab sich Shinji also zuerst mit Kei und ihrem gemeinsamen Sohn an die vereinbarte Schmuggelstelle, ein kleiner Anlegesteg der unter der riesigen Brücke an einem Pfeiler lag. Man kam nur über eine Strickleiter hinunter, welche immer gut versteckt in der Nähe der Stelle lag. Shinji brachte seine Familie hinunter, verabschiedete sich und versicherte Kei, er würde in ein Paar Wochen nachkommen. Solange sie im East-Blue bleiben würde, könnte er sie finden, sagte er selbstsicher. Nach dem kurzen Abschied machte er sich auf zum Marineschiff, er kletterte die Strickleiter wieder nach oben. Oben angekommen, überlebte er eine böse Überraschung: Ein paar Aufseher in der Begleitung von Wachleuten standen vor ihm. Ihm war schnell klar, dass jemand den ganzen Plan erkannt haben und es gemeldet haben musste, trotz aller Vorkehr. Es dauerte nur einige Sekunden, Shinji konnte nicht einmal etwas sagen bevor das Alarmsignal von Tequilla Wolf laut ertönte und Scheinwerfer die Nacht zum Tage machten. Nur einige Augenblicke später ertönte die Signalglocke des Marineschiffs, anscheinend wurde es sehr schnell per Teleschnecke alarmiert. Shinji bekam große Panik, was sollte er nur tun? In seiner Verzweiflung entriss er einer der Wachen, welche durch den zierlichen Shinji sowieso keine Gefahr erwarteten, ein Gewehr und erschoss nur einen Moment später einen der Aufseher. Er beugte sich über den Abgrund und rief dem Schmuggler zu, er solle ganz schnell von hier verschwinden. Das kleine Boot setzte sich daraufhin in Bewegung und fuhr mitten in den dichten Nebel. Ein lauter Knall ertönte, die Gewehrkugel einer Wache traf Shinji in den Rücken, woraufhin dieser sich nur noch abstützend auf den Beinen halten konnte, immer noch mit Blick in den Nebel. Unter sich sah er nun das Marineschiff unter der Brücke durchfahren, es war viel schneller als das kleine Boot und würde es bald einholen. Shinji wusste, er musste auf Nummer sicher gehen, er war sowieso schon tot. In seiner Tasche hatte er einen kleinen Zündstein verstaut, extra für die heutige Flucht. Als das Schiff direkt unter ihm war, hiefte er sich irgendwie über das Geländer der Brücke und fiel die gut 15 Meter in die Tiefe. Beim Aufprall brach er sich fast jeden Knochen im Leib, ihm wurde schwarz vor Augen und er wusste genau, das war es jetzt. In seiner Hand hielt er den Zündstein, an welchem ein kurzes in Öl getränktes Seil befestigt war. Er brauchte nur eine schwache Bewegung mit seinem Daumen zu machen um das Seil lichterloh brennen zu lassen. Er warf es vielleicht grade mal einen Meter weit, dies reichte jedoch um es durch das Gitter zu werfen, welches das Deck und das Unterdeck trennte. Der mit Ölfässern präparierte Raum im Unterdeck fing sofort Feuer, es dauerte nur wenige Sekunden bis das gesamte Schiff in Flammen aufging. Shinji starb in diesem Feuer mit einem Lächeln auf den Lippen, nur wenige Marine Soldaten konnten sich noch von dem Schiff ins Wasser retten. Das kleine Schmugglerboot verschwand vollständig im Nebel und wurde auch nicht weiter verfolgt, etwas anderes um sie zu verfolgen gab es hier nicht. Außerdem war das brennende Schiff anscheinend wichtiger als die Flüchtigen, sie entkamen jedenfalls von dort.

Die Freiheit?:
Kei sah vom kleinen Boot aus in Richtung der Brücke während das Ganze passierte. Sie sah genau, wie ihr Geliebter von der Brücke sprang und das Marineschiff zerstörte nur um ihre Rettung zu gewährleisten. Mit jeder Sekunde entfernte sich das kleine Schmugglerboot von Tequilla Wolf, sie hielt ihren kleinen Sohn, welcher in Laken gewickelt war, fest im Arm und drücke ihr Gesicht an ihn, um nicht dabei zusehen zu müssen wie ihr Shinji verbrannte. Es kam ihr vor wie eine Ewigkeit, in diesem kleinen Böötchen nur mit ihrem Sohn und einem ziemlich finster aussehenden, dürren Kerl. Während dieser Fahrt sprachen die beiden kein Wort miteinander, es schien so als wüsste der Schmuggler genau wohin er Kei zu bringen hat. Sie waren einige Wochen in der Nusschale unterwegs, wie viele es waren wusste Kei jedoch nicht. Sie hatte ihr Zeitgefühl total verloren. Das ständige Schweigen zwischen ihr und dem Fahrer schien die Zeit noch langsamer vergehen zu lassen. Trotz seiner Größe war das Boot erstaunlich sicher auf dem relativ ruhigen Seegang des East-Blue unterwegs. Etwas Proviant für alle Reisenden war auf dem Boot verstaut, für das nötigste war also gesorgt. Nach einer ganzen Weile, ein Zeitraum der für Kei undefinierbar gewesen war, erkannte sie eine winzige Insel am Horizont. Mittlerweile war sie vom Wetter und vom Seegang komplett durchnässt, ihre letzten trockenen Klamotten hatte sie um ihren Sohn gewickelt damit dieser es schön warm hatte. Plötzlich begann der finstere Schmuggler zum ersten mal nach solanger Zeit an, mit Kei zu sprechen. Er erzählte ihr, dass auf dieser Insel eine Art Kloster sei, in welchem schon seit ewigen Zeiten Menschen aus der gesamten Welt in Askese leben und das Sumoringen lernen. Kei wusste mit dieser Information nicht viel anzufangen, nachdem sie mit schwacher Stimme nachhakte, sprach der dürre Mann weiter. Ihre Gebräuche würden es vorschreiben jeden Menschen in ihre Reihen aufzunehmen, egal wer er ist oder woher er kommt. Da ging Kei ein Licht auf, dieser ort war perfekt um hier unterzutauchen, vielleicht für immer. Jedoch war ihr ebenfalls klar, wenn jemand sie auf dieser Insel finden würde, würde es nicht lange dauern bis die Verfolger wüssten wer ihr Sohn ist. Sie beschloss in diesem Moment, ihr Kind in die Obhut des Klosters zu geben und dann weiterzureisen, es musste sein. Die kleine Nussschale legte letztendlich am  Sandstrand der relativ kleinen Insel an. Wie man sah, gab es auf dieser Insel nichts außer einem Tempel und ein Paar Wiesen drum herum. Als Kei das Boot auf wackligen Beinen verließ, versicherte ihr der Schmuggler dass er hier auf sie warten werde, er würde sie von hier wegbringen. Mit diesem Versprechen im Ohr, ging Kei mit ihrem Sohn im Arm die Treppen zum Eingang des Tempels hinauf. Am großen Tor klopfte sie mit dem massiven Türeisen, es dauerte einige Zeit bis ihr letztendlich jemand das Tor öffnete. Kei wurde unverzüglich zum Eintritt aufgefordert, was sie auch gerne tat. Innerhlab des Tempels war es ziemlich dunkel, Kei erkannte nicht viel. Dies lag möglicherweise aber auch an ihren schwindenden Kräften. Ein sehr großer und massiger Mann hatte ihr das Tor geöffnet und stand nun vor ihr. Er stellte sich ihr als Meister Rikishi vor und legte ihr sofort eine warme Decke um. Er legte seinen arm um sie und führte sie in einen abgelegenen Raum in dem Essen und Getränke auf einem Tisch standen. Mit der Aufforderung etwas zu essen, begann Kei damit sofort und holte die ganzen verpassten Mahlzeiten der letzten Tage nach, sie verschlang quasi alles. Es dauerte einige Zeit, bis sie sich besonn und erinnerte worum es hier eigentlich geht. Sie erzählte Meister Rikishi ihre ganze Geschichte, die Geschichte ihre Geliebten Shinji und was vorgefallen war. Sie bat ihn demütig ihren Sohn aufzunehmen und ihn an ihrer Stelle aufzuziehen, damit er hier für immer in Sicherheit leben kann. Der Meister willigte sofort ein, ihm war der Ernst ihrer Lage bewusst und er war immer darauf aus, seine Lehren an neue Schüler weiterzugeben. Kei verriet dem Meister nicht den Namen ihres Sohnes, er sollte ihm einen aussuchen um seine wahre Identität für immer zu bewahren. Zwar konnte eigentlich niemand jemals zurückverfolgen wer der kleine Junge wirklich war, jedoch war Kei so vertstört von den Ereignissen dass die auf diesen umstand bestand um auf Nummer sicher zu gehen. Meister Rikishi überlegte kurz, anschließend beschloss er den kleinen Jungen "Sumotori" zu nennen, anscheinend hatte der riesige Meister große Pläne für den kleinen Jungen. Er fügte hinzu, dass er ihn als seinen eigenen Sohn aufziehen werde, weshalb dieser fortan nur noch als "Sumotori Rikishi" bekannt sein werde. Falls Kei jemals in der Zukunft diesen Namen hören würde, wüsste sie wenigstens dass es ihrem Sohn gut ginge. Als letztes bat Kei  noch darum ihrem Sohn nie etwas davon zu erzählen, da er nicht das gleiche Leid erfahren sollte wie seine Eltern oder sich auf die Suche nach seiner Herkunft machen sollte. Als der Meister dies versprach, verabschiedete sich Kei mit einem Kuss von ihrem kleinen Sohn, den sie anschließend in die großen Arme des Meisters legte. Um den Abschied nicht noch schwerer zu machen, drehte sie sich einfach um und verschwand aus dem Tempel. Die rannte schon fast zurück zum Strand auf das kleine Boot zu, welches immer noch dort lag. Der Schmuggler sah Kei und drehte das Boot in die Abreiseposition im flachen Wasser. Beide bestiegen die Nussschale und verließen die kleine Insel, immer Richtung Horizont. Kei drehte sich kein einziges mal um, sie wünschte sich nur von ganzen Herzen, dass ihr kleiner Sohn ein glückliches und sicheres Leben führen wird.


Eckdaten:
*00 Jahre: Geburt auf Tequilla Wolf/Ankunft im "Kloster der 1000 Sonnen"
*06 Jahre: Offizielle Aufnahme in die Bruderschaft/Beginn des Kloster-Trainings
*17 Jahre: Distanzierung vom Klosterleben/Beginn des "richtigen" Trainings
*23 Jahre: Verlassen der Klosterinsel/Ankunft im Königreich Goa
*27 Jahre: Endlich eine Crew/Aufbruch ins Abenteuer
*30 Jahre: Die Yami Yami no Mi/Ankunft in Loguetown
*32 Jahre: Das Duell
*36 Jahre: Gegenwart/RPG-Beginn

Geschichte:
00 Jahre: Sumotori wurde nur einige Wochen nach seiner Geburt auf eine kleine Insel im East-Blue gebracht, auf welcher seit langer Zeit das "Kloster der 1000 Sonnen" steht. In diesem Kloster leben seit dessen Existenz Mönche in einer Art Bruderschaft zusammen. Innerhalb der Mauern des Klosters lernen diese über die Geschehnisse der Welt, Naturwissenschaften und die Lehre von Körper und Geist. Das Hauptanliegen fast jedes Mönches ist jedoch, die uralte Kunst des Sumo-Ringens zu erlernen, welche kaum noch auf dieser weiten Welt praktiziert wird. Die Motivationen zur Erlernung dieser Kunst sind meist recht unterschiedlich, die einen möchten durch diese Technik einfach nur starke Kämpfer werden. Wiederrum andere versuchen durch die Balance zwischen Körper und Geist ihr eigenes Potenzial zu entfalten, sowohl im physischen als auch im psychischen Sinn.
Aber egal wie die Motivation aussieht, das Leben im Kloster unterliegt strengen Regeln. Als erstes wäre hier das mindestalter von 6 Jahren zu nennen. Zwar sind sich die Praktizierenden Mönche einig, dass ein junger Geist auch mit dem meisten Wissen gefüllt werden kann, jedoch sei ein gewisses Mindestalter erforderlich um die nötige Konzentration aufzubauen. Jedoch sind die Mönche bei ihrem Eintritt in die gemeinschaft schon deutlich älter als 6 Jahre. Desweiteren ist der Ernährungs- und Tagesplan der Mönche streng geregelt: Um 5 Uhr in der Früh wird jeder geweckt, direkt im Anschluss wird mit dem Sumo-Training begonnen. Je nach Tarinigslevel werden andere Übungen praktiziert, jedoch ist das ganze System realtiv simpel. Zum Sumo-Kampfstil gehören im Prinzip nur Griffe und Würfe, das Erlernen dieser findet bereits in den ersten Paar Monaten im Kloster statt. Was jedoch viel wichtiger ist, ist die enorme körperliche Stärke, die ein wahrer Sumo-Ringer benötigt um diese Techniken dann auch wirklich auf einen schweren Gegner anwenden zu können. Zum Aufbau dieser Kraft, werden ab Trainigsbeginn körperlich anstrengende Übungen täglich praktiziert. Unter anderem müssen die Mönche aufgerichtete Baumstämme, die bis zu drei mal so schwer sein können wie sie selbst, mit einer möglichst hohen Geschwindigkeit umwerfen. Außerdem müssen sie eben diese Baumstämme mit fortgeschrittenem Trainingslevel auch ein Stück von Boden weit anheben können, ebenfall in möglichst schnellen Bewegungen. Die sind nur ein Paar der körperlichen Übungen die praktiziert werden es gibt natürlich noch viele mehr. Dieses morgenliche Training wird immer auf leeren Magen absolviert, dadurch wird der Stoffwechsel des Körpers extrem angeregt. Nach 3 Stunden hartem Tarinings, um 8 Uhr, erwartet die Mönche die erste Mahlzeit des Tages. Ein extrem fetthaltiger Eintopf aus Fisch, Reis, Gemüse...alles was in diesen Eintopf hinein passt wird auch hineingeworfen. Durch den angeregten Stoffwechsel, verspeist jeder Mönch bei dieser Mahlzeit unmengen an Eintopf, ihre Körper registrieren in diesem zustand erst spät dass sie satt sind. Nach dieser deftigen Mahlzeit ist die Zeit für ein Nickerchen, durch dieses Schläfchen direkt nach dem Verzehr von Unmengen von Essen wird verhindert dass Kalorien verbrannt werden, die für die Sumo-Ringer sehr wichtige Fettschicht wird hiedruch stark aufgebaut. Um ungefähr 12 Uhr werden die Mönche geweckt, dann geht es zum täglichen Bad und zur Haarpflege. Den Mönchen wird jeden Tag der Kopf mit einer Klinge rasiert, das ist so Tradition. Nach dieser schnellen Rasur, haben die Mönche eine gute Stunde Zeit um ausgiebig zu baden oder in einer Schwitzhütte zu entspannen. Die Reinheit des Körpers wird in der Lehre des Klosters sehr groß geschrieben. Nach der Reinigungszeit beginnt für die Mönche der täglich Unterricht. Es wird nicht jeden Tag das selbe Unterrichtet, jedoch wird Weltgeschichte, Naturwissenschaft und die Lehre von Körper und Geist in möglichst gleichen Dosen gelehrt. Der Unterricht geht jeden Tag bis 19 Uhr, eine Menge Zeit um seinen Geist mit Wissen zu füllen. Nach dem Unterricht hat jeder Mönch eine gewisse Freizeit, diese sollte jedoch unbedingt dazu genutzt werden um in Ruhe zu meditieren, nach Ratschlägen der Meister am besten zwei Stunden lang, um das gelernte auch mit seinem Geist verbinden zu können. Anschließend gibt es noch ein kleines Abendessen, jedoch wirklich nur ein kleines. Eine Schale mit purem Reis und ein Stück Brot gibt es jeden Abend, es dient dazu, dass die Mönche in der Nacht nicht anfangen das am Tag aufgebaute wichtige Fett verbrennen. Nach dem Abendessen ist es wieder Zeit zum Schlafen gehen, der Schlaf wird neben dem Training als der wichtigste Aspekt der Kraftentfaltung angesehen, da die Mönche jeden Tag ihren Körper extrem beanspruchen.
Dieser Tagesablauf wiederholt sich ständig, ohne Ausnahmen. Seit Menschen in diesem Kloster leben wird nach dieser Art gelebt, jedoch ist ohnehin jeder der Mönche freiwillig hier. Wem ein solches Leben nicht zusagt, kann natürlich von hier abreisen, wenn er denn ein Boot auftreiben kann. Einmal im Monat kommt ein Schiff aus dem relativ nahe gelegenen Königreich Goa, welches auf der Insel Dawn liegt, und versorgt das Kloster mit den Unmengen an Lebensmitteln. Diese bezahlen die Mönche mit dem Wein, den sie auf der Rückseite der Kloster-Insel anbauen. Zwar ist die Insel nicht groß und die Anbaufläche klein, jedoch sind die Wind- und Wetterbedingungen dieser Insel so gut, dass mehrmals im Jahr Trauben geerntet werden können. Durch den hohen Wert des Weins der daraus produziert wird, finanziert sich das Kloster somit selbst. Jedoch sind nur Mönche die den Rang eines Meisters erreicht haben für den Weinanbau verantwortlich, da diese ihr Training bereits vor vielen Jahren abgeschlossen haben.

Zu diesem Kloster war der kleine Sumotori also gebracht worden. Da er noch nicht mal ein Jahr alt war, stand es folglich garnicht zur Debatte ihn am Kloster-Alltag teilhaben zu lassen. Stattdessen nahm Meister Rikishi, der älteste Meister in diesem Kloster, den kleinen Jungen jeden Tag mit auf die Weinfelder. Normalerweise war Meister Rikishi, ein ca 70 Jahre alter Mann von über 200 cm Größe, für den Unterricht und das Lehren im Kloster verantwortlich. Jedoch nahm er sich vor, solange Sumotori noch zu jung für das Klosterleben war, ihn wie seinen eigenen Sohn aufzuziehen und ihn zu hüten. Der alte Meister, wie jeder andere im Kloster natürlich kahl rasiert, trug Sumotori eine lange Zeit in einem Leinenbeuten herum, den er um seine Schultern trug. Sumotori wurde langsam ein Kind, als er zu Laufen begann rannte er den ganzen Tag hinter dem kolossalen Meister Rikishi her. Sumotori war stets neugierig und ließ sich alles genau erklären, was sie da eigentlich machten und warum. Meister Rikishi war immer sehr geduldig mit dem kleinen Jungen, er nutzte jede Unterhaltung um Sumotori den Wert des Lebens zu erklären, das worauf seine Lehren halt beruhten. Zum Beispiel hob er die Käfer, welche die Weinreben anfraßen, einfach auf und setzte sie alle auf der anderen Seite der Insel wieder ab.
"Du, Riki...." begann Sumotori mit seiner kindlichen Stimme zu sprechen, Riki war das erste Wort welches er vor zwei Jahren gesprochen hatte, "...wieso bringst du die Käfer immer wieder weg? Die kommen doch jeden Tag wieder, mach sie doch einfach kaputt?". er schaute den großen Mann mit großen Augen an, er hatte natürlich schon viel vom meister erzählt bekommen, jedoch war er noch zu jung um vieles wirklich zu begreifen. "Hör mal Sumo, dieser Käfer ist genauso wie du oder ich. Er ist lebendig, er hat Hunger und möchte etwas essen. Nur weil er kleiner als wir ist, heißt das nicht dass er weniger Wert ist. Er ist genauso wichtig wie jeder Mensch auf der Welt, alles Leben auf der Welt ist sehr wichtig. Jemanden aus Spaß oder aus niedrigen Beweggründen zu töten ist einfach falsch, stell dir vor das würde jeamand mit dir tun nur weil er größer und stärker ist. Das Gegenteil ist der Fall, umso stärker jemand ist, umso größer ist seine Verantwortung den schwächeren gegenüber. Merk dir, Sumo, immer wenn du die Möglichkeit hast jemandem zu helfen der schwächer ist als du, musst du ihm helfen. Nicht weil du dafür belohnt wirst, oder weil du bestraft wirst weil du es nicht tust...du tust es, um dich selbst besser zu fühlen." Sumotori lauschte aufmerksam jedem Wort des alten Mannes, trotz dass er ein so aktives Kind war, hörte er immer gut zu und ließ jeden ausreden. Den Großteil dessen was der Meister ihm da gerade gesagt hatte verstand er nicht, aber eines war klar: "Ich darf keine unschuldigen verletzen..." waren die Worte welche sich von nun an in sein Gedächtnis gebrannt hatten.

06 Jahre: An einem verregneten Tag war Sumotoris 6. Geburstag, auf diesen Tag hatte er sich schon lange gefreut. Denn heute, so wusste er bereits, würde er endlich ein echtes Mitglied des Klosters werden. Ihm ging es schon lange gegen den Strich, dass er als einziger nicht am Training teilnehmen durfte. Vor Aufregung saß er schon etwa um halb 5 Uhr morgens wach auf seinem Bett im großen Schlafsaal. "Oh mann, heute geht es endlich los..." drehten sich die Gedanken in seinem Kopf. Nach einer gefühlten Ewigkeit trat Meister Rikishi herein, ab diesem Tag war wieder er für das Tarining der Mönche verantwortlich, da er nun Sumotori während eben diesem beobachten konnte. Sumotori beobachtete was er da so tat, der Meister trat an einen großen bronzenen Teller der an der Wand hing und schlug mit einem daneben liegenden Knüppel darauf. Ein lauter Knall erfüllte den Saal, wie aus der Pistole geschossen standen alle der gerade noch schlafenden Männer plötzlich stramm vor ihren Betten. "GUTEN MORGEN, MEISTER!", riefen sie alle gleichzeitig im Chor, Sumotori tat diese ebenfalls, er hatte den Ablauf schließlich schon oft mitbekommen. "Guten Morgen, meine Brüder," erwiderte der Meister und nickte lächelnd durch die Menge. Im nächsten Moment drehete er sich um und verließ den Schlafsaal, jeder einzelne folgte ihm im gleichschritt, dabei bildeten sie eine Kette, die so einstudiert aussah, wie man es nur von der Marine erwarten würde. Sumotori wusste nicht ganz wo er sich eingliedern sollte, also beschloss er sich einfach ans Ende der Menschenkette zu heften. Durch die langsame Gangart dieser Kette, dauerte es einige Minuten bis die etwa 30 Menschen den Saal verlassen hatten. Sumotori blickte an seinem Vordermann vorbei, er erkannte wie sich das große Tor öffnete welches in der Haupthalle stand. Durch dieses hatte er noch nie gehen dürfen, dahinter lag die heilige Trainigsstätte der Mönche. Nach einigen weiteren Minuten, war Sumotori als letzter Mann durch das Tor hindurchgeschritten, es schloß sich hinter ihm wie von selbst. Im raum angekommen, musterte Sumotori erstmal alles: Es handelte sich um einen großen, runden Saal, der mit einer hohen und ebenfalls runden Kuppel bedeckt war. Der gesamte Raum war mit großen Fenstern versehen, man konnte von hier raus auf das Meer schauen. Das mittlere Fenster umrahmte dabei genau die rote Sonne, die gerade am Horizont aufging. Trotz des schlechten Wetters draußen erkannte man ihr rotes Glühen durch die Wolken, es sah wunderschön aus. Als Sumotori wieder zu sich kam, sah er dass sich die anderen Männer in zehn Reihen aufstellten in welcher jeweils drei Männer hintereinander standen, an einer Stelle jedoch war noch ein Platz frei. Sumotori verstand natürlich und nahm den freien Platz ein. Meister Rikishi stand ihnen allen gegenüber, genau vor dem mittleren Fenster des Saals. "Wie ihr alle wisst, begrüßen wir heute einen neuen Bruder in unseren Reihen. Ihr alle kennt ihn, er lebt schon seit seiner Geburt an unserer Seite. Heute ist endlich der Tag gekommen, an dem er unsere Bruder wird und mit uns gemeinsam die Lehre der 1000 Sonnen studieren wird..." Meister Rikishi kam langsam auf die Männer zu, sie alle waren schon beachtliche Fleischberge, er jedoch überragte sie in Sachen Körpergröße und Volumen um Längen. In seiner Hand schien er etwas zu halten, es sah von weitem wie ein Handtuch aus. Er schritt durch die Reihen der Mönche, bis in die hinterste Ecke der Formation, in welcher sich Sumotori positioniert hatte. "Du bist jetzt ein Mönch der 1000 Sonnen, Sumotori. Den Rest deines Lebens, wirst du nur noch diese Stück hier tragen..." er überreichte Sumotori das Stück Stoff, in seinen kleinen Händen klappte es sich durch das Gewicht sofort von selbst auf. Jetzt erkannte er, es handelte sich um das selbe Kleidungsstück, welches alle anderen Mönche auch trugen. Eine Art Rock, welcher mit länglichen blauen und weißen Streifen verziert ist. Was ihm jedoch auffiel war, dass dieses Teil auch die selbe Größe zu haben schien wie das seiner neuen Brüder. "Äähm...aber das ist doch viel zu groß....Meister!", merkte er an und fügte noch schnell die respektvolle anrede hintendran die er fast vergaß. "Jeder von uns trägt das selbe, jeder von uns fing mit dieser Größe an. Es gibt nur diese eine, es wird dir schon passen auf die eine oder die andere art. Jetzt leg es sofort um, ab jetzt wirst du nur noch dies tragen." Der Meister schaute ihn mit einem freundlichen Gesicht an, es stand außer Frage dass Sumotori sofort gehorchen müsste. "Jawohl, Meister!", erwiderte er mit fast militärische Stimmlage. Daraufhin zog er sein Unterhemd und seine ausgeleierte Leinenhose aus, und wickelte sich schnell das riesige Kleidungsstück um die Hüften. Er musste es ziemlich eng zuschnüren, noch war er ein kleiner Junge mit einer leicht dicklichen Statur. Wie erwartet hing der rock weit an ihm herab bis auf den Boden. Nach eingen Überlegungen, stopfte er den überhängenden Stoff ebenfalls unter den Stoffgürtel des Stücks. Jetzt sah es zwar so aus, als wäre er in einem Berg aus Kleidern gefangen, jedoch waren seine Beine frei und er war nun beweglich. "Sehr gut," erwiderte der Meister, wandte sich wieder ab und ging zurück auf seine ursprüngliche Position. Sumotoris alte Kleidung hatte er jetzt in der Hand, diese würde ohnehin nicht mehr gebraucht werden. "Also nun Brüder, wie wir alle wissen passiert es nicht oft dass jemand in unsere Mitte kommt. Es ist ein Segen, dass wir nun unseren neuen Bruder Sumotori begrüßen dürfen. Mögen 1000 Sonnen deinen Geist erleuchten, Bruder," fuhr er fort woraufhin er sich in Richtung von Sumotori verneigte. "MÖGEN 1000 SONNEN DEINEN GEIST ERLEUCHTEN, BRUDER!," folgten die Stimmen den anderen Mönche welche sich ebenfalls in seine Richtung verneigten. Sumotori war sprachlos, diesen Augenblick hatte er solange herbei gesehnt, und endlich gehörte er wirklich dazu. "Und nun Brüder, wir haben durch die Zeremonie etwas Zeit verloren, jedoch macht das nichts. Wir werden unverzüglich mit dem Training beginnen," merkte Meister Rikishi anschließend an woraufhin sich alle Mönche im Raum verteilten. Zu Beginn wurden einige Schlag- und Trittbewegungen geübt, es waren keine Faustschläge sondern Ausstöße mit der flachen Hand. Die Tritte dienten nicht dem erlernnen eine Kampfbewegung, sondern sollten die Beine der Mönche lockern. Im Anschluss daran, suchte sich jeder Mönch einen Partner. Anhand diesem wurden Gegenseitig Griffe und Würfe geübt, natürlich war der kleine Sumotori nicht in der Lage auch nur ein Bein seines enormen Trainingspartners zu bewegen, er tat jedoch sein bestes denn er wollte mal so stark wie Meister Rikishi werden. Nach einiger Zeit dieses Trainigs, welches dauerhaft vom Meister persönlich begutachtet wurde und währenddessen er auch ab und zu Ratschläge gab, gab dieser die Anweisung ihm mit den Baumstämmen zu helfen. Sumotori fragte sich was nun kommen möge, er staunte nicht schlecht als seine Brüder nach und nach perfekt abgeschnittene Baumstämme heranzogen, welche anscheinend die ganzen Zeit hinter einem Vorhang versteckt wurden. Sie Stämme hatten unterschiedliche Größen und Durchmesser, jeder einzelne wurde, in einem gewissen Abstand zueinander, senkrecht aufgestellt. Die Männer begannen daraufhin, Baumstämme unterscheidlicher Größen entweder immer wieder umzustoßen und schnell wieder aufzuheben, oder sie hoben sie aus der Hocke nach oben und stemmten sie über ihre Köpfe. Sumotori staunte nicht schlecht bei diesem Bild, er versuchte sich selbst an dem kleinsten der Baumstämme. Dieser "Stamm" war gerade einmal einen Meter lang und wog ungefähr 70 Kg. Nach mehrmaligem Dagegenlaufen flog der Stamm um, Sumotori gelang es jedoch nicht diesen wieder vom Boden her aufzurichten. Er versuchte dies, den Rest des gesamten Trainings lang. Mit extrem geröteten Kopf und mit anhaltener Luft gelang es ihm unter Einsatz aller Kräfte den Stamm ein einziges mal aufzurichten. Danach war er so schwach, dass er am liebsten sofort schlafen gegangen wäre. "Das Training ist beendet Brüder, wir treffen uns gleich im Esssaal wieder." Mit diesen Worten beendete der Meister das Training und alle verließen erschöpft den Trainingssaal. "Hehe, ich habe ihn einmal hochbekommen...morgen werde ich es zweimal schaffen," murmelte Sumotori völlig außer Atem vor sich hin, aber dennoch zufrieden mit sich selbst.
Im Essenssaal angekommen, setzten sich alle Mönche auf unbequeme Holzbänke die um einen Holztisch herum standen. Jeder von ihnen bekam von Meister Rikishi höchstpersönlich, der alles aus der Küche herüberbrachte, einen großen Metalltopf voller heiß dampfendem Eintopf vor die Nase gestellt. Sumotori machte großen Augen. "Soll...ich das etwas ganz alleine essen?", fragte er in die Runde seiner neuen Brüder, welche daraufhin nur lauthals zu lachen begannen. "Wenn du erstmal mit dem Essen anfängst, wirst du merken wie hungrig du wirklich bist..." klärte ihn einer seiner Tischnachbarn auf. Sumotori zuckte mit den Schultern, natürlich verlangte sein junger Körper nach diesen Anstrengungen nach Nahrung. Er griff einen Löffel, und begann den Eintopf herunterzuschlingen. Sumotori konnte mit dem Essen garnicht mehr aufhören, dieser Heiße Eintopf befriedigte seinen kleienn, knurrenden Magen sofort spührbar. Ehe er sich versah, hatte er den halben Topf leergelöffelt. Von diesem Umstand war er selbst ziemlich überrascht, was jedoch schnell einer extremen Müdigkeit wich. "Ähm...ich werde mich schonmal aufs Ohr hauen...Brüder..." sagte er mit schon fast schläfriger Stimme und taumelte vom Speisesaal aus in Richtung Schlafsaal. Er hörte noch seine Brüder schallend lachten, diese waren schon alle an ihrem zweiten Topf zugange. Sumotori ließ sich erschöpft aufs Bett fallen und schlief sofort ein. Es war ein tiefer Schlaf, er erwachte gut erholt als das Aufwachsignal ertönte. Er ging anschließend mit allen anderen Mönchen, welche später auch im Schlafsaal ein Nickerchen gemacht hatten, zum Badehaus des Klosters. Beim Eintritt in dieses gab jeder Mönch seinen Rock einem der anderen Meister ab, dieser wurde in der Zeit ihres Bades ebenfalls gereinigt. Sumotori wurde nach Betreten des Badehauses erstmal der Kopf kahlraisert. Bis jetzt hatte er seine schwarzen Haare immer schulterlang getragen, anscheinend war dies nun vorbei. Anschließend begab er sich zu einem Becken voller heißem Wasser, badete ausgiebig und putzte sich die Zähne. Nach einer Stunde war die Badezeit vorrüber, alle verließen das Badehaus und bekamen ihren Rock wieder, frisch duftend und komplett gereinigt vom Trainingsschweiß. Ab jetzt trennte sich die Gruppe aus Mönchen. Sumotori wurde mit den jüngsten Brüdern in eine Gruppe gesteckt, diese waren aber immerhin auch mindestens schon 15 Jahre älter als er. Diese führten ihn in den Unterrichtsraum in dem sie jeden Tag von einem Meister gelehrt wurden. Meister Rikishi saß schon in diesem kleinen Raum, die Schüler sollten sich um ihn herum positionieren. Diese setzten sich alle, auch Sumotori, im Schneidersitz auf den Boden. "Heute befassen wir uns mit dem Aufbau der Welt," begann er zu erzählen. "Die älteren unter euch wissen sicher das meiste schon, jedoch sollten wir unseren neuen Bruder nicht hinterherhinken lassen. Sag, Sumotori, was weißt du über die Welt?" Neugierig auf die Antwort schaute er den jungen an. "Ich weiß dass die Welt aus einem riesigen Ozean besteht Meister, es gibt nur Inseln auf dem Wasser wo wir leben können," antwortete er mit kindlicher Stimme. Der Meister musste etwas lächeln. "Du hast teilweise Recht, Bruder, unsere Welt ist wirklich fast vollständig mit Wasser bedeckt, jedoch nicht mit einem Meer. Unsere Welt besteht aus den Vier Blues, dem East-, dem South-, dem West-, und dem North-Blue." Während er dies sagte, rolle er eine Karte der Welt aus um es zu veranschaulichen. "Hier, unser Kloster ist hier, im East-Blue...", er zeigte mit dem Finger ganz in die Nähe der Insel Dawn. "Aber wieso sind es vier verschiedene Meere? Kann man denn nicht einfach in einen anderen Ozean fahren?" Sumotori schaute den meister mit großen Augen an als der das fragte. "Nein, Bruder, so einfach ist es nicht." Er zeigte auf die Redline. "Das ist die Redline, eine gigantische Felswand die einmal um die gesamte Welt verläuft. Zum einen trennt diese Wand die eine Hälfte der Welt von der anderen. Das ist aber noch nicht alles." Er zeigte mit seinem Finger auf die Grandline, "Dies ist die Grandline. Sie ist der größte Ozean der Welt, und sie umschließt ebenfalls einmal die ganze Welt, nur eben in einer anderen Achse. Wie du siehst, wird durch diese Trennung jeder der vier Blues von den anderen abgetrennt, nur mit viel Mühe kann man die anderen Blues bereisen. Jedoch ist die Grandline auch der gefährlichste Ort auf der ganzen Welt, Piraten und Abenteurer von überall versuchen schon seit Ewigkeiten sie einmal in ihrem Leben zu umfahren." Er wurde etwas nachdenklich, zeigte mit seinem Finger auf das Ende der Grandline. "Ist es denn schwer die Grandline zu umsegeln?" Sumotori fragte hastig, er schien jetzt schon von dem Tehma begeistert zu sein. "Den Erzählungen nach, hat es nur ein Mann es jemals geschafft die Grandline bis zum Ende zu fahren. Er hieß Gold Roger, und war angeblich der stärkste Pirat, ja vielleicht sogar der stärkste Mensch aller Zeiten gewesen," antwortete er darauf mit einer ruhigen Stimme, er wusste diese Geschichte interessierte alle jungen Leute am meisten. "Was wurde denn aus ihm?" Neugierig fragte Sumotori. "Das würde über unsere heutige Stunde übersteigen, wir sind hier um dich auf den aktuellen Stand zu bringen und nicht um über Legenden zu sprechen," antwortete der Meister mit einem breiten lächeln. Sumotori war verärgert, er hätte gerne erfahren was aus diesem super starken Typen geworden war. Den Rest des Unterrichts erklärte der Meister ihm Details der Weltkarte, nannte bekannte Inseln und Königreiche, eben alles was man wissen sollte wenn man auf dieser Welt lebt. Nach dem Unterricht begab sich Sumotori in den Schlafsaal, er setze sich auf sein Bett. So langsam kamen seine restlichen Brüder herein und taten das selbe. Jeder von ihnen begab sich in den Schneidersitz, schloss die Augen und gab keinen Mucks mehr von sich. "Hmmm, so sieht also meditieren aus...." dachte sich Sumotori, nahm die selbe Haltung ein und schloss die Augen. Er befreite seinen Geist nicht, die ganze Zeit stellte er sich vor, wie cool es doch wäre über diese gefährliche Grandline zu fahren. Abenteuer zu erleben, ein starker Krieger werden, das Ende der Grandline erreichen, von all dem träumte er. Er war so vertieft in seinen Träumen, dass er sich etwas erschreckte als einer seiner Brüder ihm auf die Schulter klopfte. "Hey, es gibt Abendessen, komm schon," sagte dieser woraufhin Sumotori sich wieder in den Esssaal begab. Es gab eine Schüssel mit purem Reis und ein kleines Stück Brot dazu. Sumotori aß alles recht zügig auf, er war mittlerweile sehr müde geworden. Er verließe als erster den Saal und kehrte zu seinem Bett zurück. Er legte sich daruf und fiel schnell in einen tiefen Schlaf...

17 Jahre: Die nächsten 11 Jahre seines Lebens verliefen jeden Tag nach fast exakt diesem Muster. In dieser Zeit konnte er seine Leistungen im Training immer wieder steigern, er war richtig muskulös und auch pummelig geworden. Er hatte in dieser Zeit viel über die Welt und wie diese funktionierte gelernt, sowie über die Lehren von Körper und Geist. Jedoch wurden Sumotoris Träume von einem Leben auf den Weiten des Meeres von Jahr zu Jahr stärker, jede Nacht war er auf den Meeren untwegs in seinen Gedanken. Für ihn war bald klar geworden, dass er kein Leben als Mönch auf dieser Insel führen möchte, er hatte vor so bald wie möglich sein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Jedoch war ihm auch bewusst, dass er immernoch nur ein Kind war, er musste noch viel stärker werden, um auf den Weiten des Meeres bestehen zu können. An einem jenen Tag erwachte er wie immer von dem lauten Signal der Trommel. Wie immer stand er sofort auf und wie immer machte er sich mit seinen Brüdern auf den Weg zum Training. Mittlerweiel paste ihm der Rock sogar relativ gut, nur in der Länge da fehlte es Sumotori noch etwas. Wie an jedem Tag absolvierte er das Training, mitlerweile konnte er jede Bewegung auswendig und ebenso jeden Griff. Er hatte enorme Fortschritte gemacht, er war für sein junges Alter schon jetzt stärker als manche seiner Brüder, diese hatten nämlich für gewöhnlich nicht so früh in diesem Kloster mit dem tarining begonnen. Jedoch wurde ihm das ganze immer langweiliger, mit ein und der selben Kampftechnik konnte man doch kein Krieger werden, so dachte er. Außerdem wurden ihm die Baumstämme so langsam auch etwas zu leicht, es gab keine wirkliche Herausforderung mehr. Nach dem Training begab er sich wie jeden Tag zum Essen, futterte zwei ganze Töpfe und legte sich auch schlafen danach. An diesem Tag beschloss er aber nicht zum Baden und zum Unterricht zu gehen, er hatte andere Pläne. Er verließ das Klostergebäude in Richtung Anlegestrand und ging nah zum Wasser. Überall am Strand lagen unhandliche und sichtbar schwere Steine herum. Diese waren genau richtig für ihn, sie waren eindeutig eine neue Herausforderung für ihn. Er begann, die Steine, die um vieles unhandlicher waren als die Baumstämme, von Boden aufzuheben und diese über seinen Kopf zu stemmen. Er spürte sofort, dass dieser Stein, welcher noch einer der kleineren war, schwer genug war um ihn langfristig auf ein neues Kraftlevel bringen zu können. Er wiederholte es, immer wieder hob er den Stein vom Boden, und stemmte ihn über seinen Kopf.

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Zuletzt von Sumotori am Di März 28, 2017 11:54 am bearbeitet; insgesamt 7-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Sumotori Rikishi   Mo März 06, 2017 7:17 pm

(Fortsetzung)
Nachdem er dies oft getan hatte, begann er mit diesem Stein im Arm um die Insel zu spazieren. Es war eine enorme Belastung für seinen ganzen Körper, doch merkte er jetzt schon fast wie seine Kraft stieg. Nach zwei ganzen Runden um die Insel war er total außer Puste, doch er wollte nicht aufhören, er begann den Stein während dieser am Boden lag, den Strand entang zu schieben. Der feste Sand stellte einen großen widerstand dar, der nicht gerade einfach zu überwinden war. "Ich habe dich heute im Unterricht vermisst, Sumotori," erklank plötzlich eine Stimme die eindeutig die seines Meister war. Sumotori wandte sich von dem Stein ab, erhob sich und drehte sich um. Er schaute seinem Meister in die Augen, dieser hatte sich anscheinend trotz seines Volumens mit katzenhafter Lautlosigkeit an ihn herangeschlichen. Sumotori stand etwas verlegen dort, er war immer ein gehöriger Schüler gewesen in den letzten Jahren. Wie sollte er seinem Meister bloß erklären, dass er darauf keine Lust mehr hatte? "Meister," begann er mit etwas wehmütiger Stimme zu sprechen, "ihr wisst dass ich euch dankbar bin dafür dass ich hier wohnen darf. Und ich bin auch dankbar für alles was ihr mich gelehrt habt. Aber ich möchte einfach kein Mönch sein, ich möchte nicht mein ganzes Leben hier verbingen und über den Frieden nachdenken. Ich möchte zur See fahren, die Grandline umsegeln. Und während dieser Reise möchte ich den stärkste Mensch der welt werden, mich mit anderen Kriegern messen um zu sehen wie stark ich wirklich bin. Natürlich habe ich eure Lehren verinnerlicht, aber ich sehne mich nach Kämpfen. Echten Kämpfen, gegen starke Gegner um meine Grenzen zu erkennen und diese dann zu überwinden. Dass ich keiner Fliege je etwas antun darf, das habt ihr mich gelehrt. Natürlich würde ich niemals einen Unschuldigen oder jemand Schwächeren bekämpfen, diese Lektion habe ich gelernt. Jedoch will ich unbedingt meine Kraft gegen andere Krieger einsetzen, auf meiner Reise über die Welt möchte ich mich mit allen möglichen PIraten, Marine Soldaten oder sonstigen Kämpfern messen. Aus diesem Grund werde ich ab heute nicht mehr mit euch trainieren, ich werde nicht mehr den Unterricht besuchen und ich werde nicht mehr meditieren. All dies hat zwar einen gewissen Zweck erfüllt, doch so bin ich einfach nicht. Ich will das Leben so nehmen wie es kommt, deshalb muss ich lernen alleine klarzukommen. Wenn ihr mich nun von der Insel verbannt, verstehe ich das. Ich habe sowieso vor nach Goa zu reisen und dort mein Abenteuer zu beginnen." Der Meister schaute ihn mit einem leicht überraschten, jedoch wie immer freundlichem Blick an. "Haha, mein kleiner Sumo, wieso sollte ich dich von hier verbannen? Du kennst die wichtigste Regel unseres Klosters, niemand wird gezwungen hier zu bleiben. Du hast einen Wunsch, ein Ziel im Leben. Ich bin stolz auf dich, dass du diese Erkenntnis ganz alleine erlangt hast. Und sollte ich dich deswegen bestrafen? Ganz im Gegenteil, ich werde dich dabei unterstützen und dir dafür einen guten Rat geben: Du solltest solange mit deinem neuen Training fortfahren, bis du dich wirklich stark genug fühlst. Die Welt da draußen ist kein Spielplatz, wenn du es darauf anlegst wirst du mit mächtigen Gegenern konfrontiert werden. Mit einer überlegenen Kraft wirst du dich gegen viele Gefahren wappnen können, nicht gegen jede aber gegen einige. Bleibe hier auf der Insel, das Kloster steht dir jederzeit offen. Du kannst weiterhin drinnen schlafen, unser Badehaus darfst du gerne weiterbenutzen und unser Tisch wird immer für dich gedeckt sein. Bis zu dem Tag, an dem du dich bereit fühlst, das verspreche ich dir." Der Meister streckte seine Hand aus, das hatte Sumo noch nie erlebt. Die übliche Verbeugung war alles was er je gekannt hatte. Ungläubig starrte er auf die speckige Hand seines Meisters, reiche ihm dann vorsichtig seine. "Danke Meister...für euer Verständnis." Beide schüttelten sich respektvoll die Hände, einige Sekunden lang. "Aber ich werde nicht mehr so oft vorbeischauen, ich habe vor schon bald nur noch hier Strand zu leben. Aber seien sich sich gewiss, umso seltener sie mich sehen, umso härter trainiere ich," fügte Sumotori hinzu als sie das Händeschütteln beendeten. "Kein Problem Sumotori, du bist jetzt ein Mann und ich akzeptiere dich als solchen. Ich brauche mir keine Sorgen um dich zu machen, du kommst glaube ich bestens alleine klar," antwortete der Meister, drehte sich nach diesen letzten Worten um und ging langsam zurück ins Kloster. Sumotori schwebte kurz in Gedanken, bevor er sich wieder motiviert seinem Stein widmete. Er schob ihn noch ein ganzes Stück weiter, bis der Sand aufhörte. Ab diesem Punkt begann er den Stein rückwärts den selben weg wieder zurückzuziehen, was noch etwas schwieriger war als diesen zu schieben. Unter heftigsten Anstrengungen schaffte er es, schweißgebadet fiel er vor dem Stein zu Boden und landete auf dem Rücken. "Ab jetzt mache ich das jeden Tag...jeden...Tag....," stammelte er fast wie benebelt kurz bevor er noch vor Ort einschlief.


23 Jahre: In den weiteren sechs Jahren seines Lebens, distanzierte sich Sumotori immer mehr vom Klosterleben. Er betrat das Gebäude anfangs nur noch um dort zu Essen, zu Schlafen und sich zu waschen. Schon bald fing er an, am Strand zu schlafen um seinen Körper durch den harten Sand zu stählen. Nachdem er sich von einem der Vorratsschiffe, welche einmal im Monat hier ankamen, ein Fischernetz besorgt hatte, begann er sich ausschließlich von Fisch zu ernähren welchen er selber parktischerweise während seines Trainigs fangen konnte. Ab und an schnappte er sich nachts ein Paar Weintrauben um dem Körper auch mal etwas anderes zu geben als Fisch. Irgendwann ging er nicht mal mehr ins Kloster um sich zu Waschen, er holte sich nur alle Paar Tage wasser in einem Kanister, mit welchem er sich an der frischen Luft wusch und welches er auch trank. Er lebte jetzt fast vollständig an diesem kleinen Strand, sein hartes Training absolvierte er jeden Tag. Von Zeit zu Zeit erhöhte sich die Größe der Steine, mit welchen er trainierte, immer mehr. Durch den Entzug des fettigen Essens veränderte sich auch sein Körper. Er hatte in diesen 6 langen Jahren enorme Muskeln aufgebaut, welche nur noch von einer leichten Fettschicht überzogen waren, verständlich, denn er musste ja trotzdem noch viel Nahrung zu sich nehmen damit sein Körper dieses Wachstum ermöglicht. Außerdem hatte er sich seit sechs Jahren die Haare nicht mehr abrasieren müssen, weshalb sein schwarzes Haar nun lang an ihm herunterhing. Er sah schon etwas schäbig aus, einen Kamm hatte er nicht, jedoch war ihm das egal. Er liebte seine langen Haare (Kleine Memo: Zu diesem Zeitpunkt sieht Sumotori schon in etwas so aus wie auf dem Bild, nur etwas jünger, leichter und zerzauster). In all den Jahren hatte er seinen Sumo-Rock nie gewechselt, immerhin passte dieser ihm jetzt wie angegossen. Das Teil war mitlerweile total zerrissen, war dreckig und stank zum Himmel. Dies konnte ihm jedoch egal sein, immerhin hatte er wenn überhaupt nur einmal im Monat Kontakt zu den Arbeitern auf dem Frachtschiff. Als er an diesem Morgen durch das Sonnenlicht geweckt wurde, streckte er sich genüsslich und aß den rest von dem Fisch, der immer noch, mit einem Stock durchbohrt, über der mitlerweile erloschenen Glut der gestrigen Feuerstelle hing. Schon seit einigen Wochen war ihm klar, dass sein Abenteuer bald beginnen müsse. Er hatte mitlerweile die allergrößten Steine dieses Strands über seinen Kopf stemmen, sie in mehreren Runden um die Insel tragen, sie den Strand entlang schieben und wieder zurückziehen können. Er hatte seine Grenzen erreicht, zumindest was diese Insel so hergab. Heute Mittag würde das Frachtschiff hier wieder anlegen, dann würde er es endlich tun. Er würde an Bord gehen und ins Königreich Goa fahren. Was ihn dort wohl erwarten würde? Er war schon ganz gespannt darauf was er so erleben würde...
Aber bevor er für immer von hier verschwinden würde, musste er noch seinem alten Meister auf wiedersehen sagen. Auch wenn sie sich 6 Jahre lang immer nur mal kurz gesehen hatten wenn er sich etwas aus dem Kloster nahm, musste Sumotori ihm Bescheid geben dass er nun für immer von hier verschwindet. Er aß den Fisch zu Ende und begann ein letztes mal mit seiner Trainigseinheit. Zwar war der größte Stein hier nicht wirklich ein Fliegengewicht für ihn, aber auch keine extreme Anstrengung mehr. Nach etwas über einer Stunde war er fertig, er hatte sogar zwei Runden mehr um die Insel geschafft. Zufrieden wusch er seinen verschwitzten Körper mit dem letzten Rest Wasser den er noch hatte. "Also dann, jetzt heißt es wohl Abschied nehmen," murmelte er und machte sich auf den Weg zum Kloster. Er öffnete das schwere Tor des Klosters und trat ein. "Hmm um diese Tageszeit sollten sie jetzt alle beim Essen sein," murmelte er zu sich selbst und ging in Richtung des Speisesaals. Als er diesen betrat, wandten sich alle Mönche von ihrem Essen ab und schauten zu ihm, die meisten mit einer ernsten Miene. Viele von ihnen waren der Meinung, er hätte das Kloster verraten, zumindest konnte er sich das gut vorstellen. Der alte Meister, welcher am Ende des großen Tisches saß, erhob sich und kam auf Sumotori zu. "Sumotori, ist der Tag nun endlich gekommen?" Er fragte mit einem breiten Lächeln und ging mit Sumotori zurück in die Einganshalle noch bevor dieser überhaupt antworten konnte. "Setzen wir uns," fuhr er fort und setzte sich im Schneidersitz mitten in die Eingangshalle. Sumotori tat es ihm gleich, nahm direkt gegenüber von ihm Platz.
"Sieh dich an, Sumo," begann der Meister zu erzählen. Merkwürdig, das letzte mal hatte er Sumotori in seiner Kindheit mit der Kurzform angesprochen. "Aus dir ist ein richtiger Mann geworden. Dein hartes Training hat sichtbare Spuren hinterlassen, du siehst wie in wahrer Krieger aus." Der Meister hatte wie immer sein freundlichstes Lächeln im Gesicht. "Nun ja, ich konnte meine Kraft durchaus weiter steigern, Meister. Ich fühle mich durchaus bereit meine Reise um die Welt nun anzutreten, ich bin bestens gewappnet dafür." Sumotori antwortete mit einem ebenfalls sehr freundlichen und gelassenem Lächeln. "Das glaube ich auch, Sumo. Bevor du gehst, wollte ich dir noch etwas erzählen, etwas wichtiges. Die Geschichte deiner Herkunft, deiner Eltern." Seine Miene wurde ernst als er dies sagte. Sumotori erwiderte seinen Blick etwas verunsichert. "Wieso wollt ihr mir das erzählen? Ich kam mein ganzes Leben zurecht ohne diese Geschichte zu kennen, Meister." Er konnte sich nicht vorstellen wieso er ausgerechnet jetzt alles erfahren sollte. "Das werde ich dir sagen wenn du die Geschichte erfahren hast," antwortete dieser und begann die Geschichte von Kei Ayanami und ihrem geliebten Shinji zu erzählen, und von ihrem kleinen Sohn. Er gab die Geschichte genauso wieder, wie sie ihm die junge Frau vor ungefähr 23 Jahren vermittelt hatte (siehe: Familie). Es dauerte natürlich einige Zeit bis der zu Ende berichtet hatte. Sumotori war deutlich in Gedanken versunken, er hatte ja noch nie von den schwierigen Umständen seiner Geburt erfahren. Da er nur sprachlos dort saß, begann der Meister wieder zu sprechen. "Dein Vater starb um dein Leben zu sichern, deine Mutter begab sich wieder in Gefahr um dein Leben zu sichern. Dass du lebst, ist die Frucht ihrer beider Mühen. Deine Mutter hatte mich damals gebeten es dir niemals zu erzählen, jedoch jetzt wo du uns für immer verlassen wirst, möchte ich dass du es weißt. Ob deine Mutter noch lebt weiß keiner, und falls sie lebt gibt es keine Garantie dass du jemals begegnen wirst. Jedoch weiß sie deinen Namen, und du weißt nun ihren. Falls sie erfahren würde, dass ihr kleiner Sohn lebt und ein zufriedenes Leben führt, wäre sie bestimmt überglücklich. Ich möchte, dass du statt mir diese Freude in das Herz deiner Mutter bringst, falls du sie finden kannst. Mir liegt heute wie damals viel am Glück deiner Mutter, genauso wie an dem Glück jedes anderen Menschen. Tu mir den Gefallen, aber wie gesagt: Gezielt nach ihr zu suchen wird schier unmöglich zu sein. FALLS du ihr auf deinen Reisen begegnest, erzähl ihr dass ich dich aufgezogen habe wie sie es wollte. Und dass du deinen traum verwirklichst." Mit diesen Worten beendete er seine Ansprache, Sumotori verstand natürlich worum es ging. "Kei Ayanami, ich habe verstanden. Falls ich dieser Frau jemals begegne, werde ich ihr alles berichten Meister, das schwöre ich." Sumotori erwiderte dies mit einem zufriedenen Gesichtsausdruck. "Ich werde ihr erzählen, was für ein guter Vater ihr wart, dass ich nur euretwegen so stark wurde wie ich es heute bin," fuhr er fort. "Nun denn, Sumo, dann wäre nun alles gesagt. Ich kenne dich, dir liegt an einem langen Abschied genauso wenig wie mir. Die Meere erwarten dich bereits, die Welt steht dir offen. Jedoch habe ich noch etwas für deine Reise," warf er ein, stand auf und verschwand kurz  in einem kleinen Raum der an die Eingangsahalle angrenzte. Als er wieder kam, hatte er einen Seesack in olivgrüner Farbe umgebunden. "Hier, das ist für dich," sagte er und warf Sumotori den Seesack zu. "Dadrin habe ich dir einige Dinge für die körperliche Pflege eingepackt, nur weil du ein Seefahrer wirst, heißt dass nicht dass du dich nun gehen lassen solltest. Außerdem, habe ich noch ein Geschenk von uns allen mit hinein getan." Sumotori öffnete den Seesack, ein großes, rotes Stück Stoff steckte darin. "Ein...ein Sumo-Rock," merkte er an als er diesen komplett ausrollte. Der Rock war fühlbar aus einem edlen Material, die rote Farbe war an manchen Stellen mit weißen Karomustern versehen. Außerdem war ein massives, violettes Tau um den Rock herum als Gürtel gebunden, ebefalls ein sehr nobler Anblick. "Das, Sumo, ist der Sumo-Rock eines Meisters. Die Brüder und ich hatten uns überlegt wie wir dich verabschieden können. Jeder von ihnen, Riss ein Stück stoff seines eigenen Rockes ab. Aus diesen fetzen fertigte ich in Handarbeit dieses Stück an und färbte es neu. Auf diese Weise, dachten wir uns, ist ein teil von uns immer bei dir. Du musst ihn nicht tragen, es reicht wenn du ihn immer dabei hast auf deiner Reise. Ich muss gestehen, die Brüder haben nie ganz verstanden wieso du uns verlässt. Sie sind zwar etwas wütend, aber du wirst immer ihr kleiner Bruder bleiben. Das ist ihr Geschenk an dich." Der Meister grinste Sumotori breit an, es war deutlich zu erkennen, wie viel diese Geschenk ihm zu bedeuten hatte. "Danke, Meister, und sagt bitte den Brüdern meinen Dank. Ich werde keinen von euch je vergessen," antwortete er gerührt, woraufhin er den Rock wieder verstaute und sich den Seesack umwarf. "Ich muss jetzt los, Meister. Das Schiff wird sicher bald ablegen," fuhr er fort nachdem er aufgestanden war. "Sie hatten Recht, lange Verabschiedungen gefallen mir nicht, ich werde euch nie vergessen, Meister." Mit diesen Worten drehte er sich um und verließ schnellen Schrittes das Kloster, schloss schnell das große Tor hinter sich. "Puuh, beinahe wäre ich noch sentimental geworden," seufzte er und ging langsam auf den Strand zu. Das mittelgroße Transportschiff lag nur einige Meter weit im Wasser, scheinbar war das Abladen der Vorräte schon geschehen. Jeden Moment würde es ablegen, Sumotori rannte ein Stück und ging langsam ins Wasser. "Hey ihr, lasst mal die Leiter runter, ich muss mit nach Goa!" Sein Ruf hallte laut, nur einen kurzen Moment später schmiss ein Matrose die Strickleiter herunter. "Na komm hoch, wir wollten eigentlich gerade los," antwortete dieser dabei. Sumotori kletterte an Bord, stand auf dem Deck. "Ihr fahrt doch nach Goa oder?" "Ja klar Kleiner, das weißt du doch. Und du willst wirklich mit?" Der Matrose schaute ihn als er das fragte. "Ja, definitv. Ich will nach Goa, so schnell wie möglich," erwiderte er darauf. Die Segel wurden gehisst, das Schiff setzte sich ganz langsam in Bewegung. Sumotori schaute auf den blauen Horizont, endlich würde es losgehen. Plötzlich ertönten lauter Stimmen, hinter ihm aus Richtung des Klosters: "MÖGEN 1000 SONNEN DEINEN GEIST ERLEUCHTEN, BRUDER!!!" Sumotori drehte sich um, alle Mönche, sein Meister an der Spitze, hatten sich am Strand versammelt und riefen gleichzeitig im Chor. Danach jubelten sie laut, Dinge wie: "Machs gut Kleiner," "Mach sie alle fertig, " oder "Du wirst es denen schon zeigen," riefen sie quer durcheinander. In diesem Moment konnte Sumotori seine Tränen nicht mehr zurückhalten, er schrie mit seiner ganzen, lauten Stimme zurück: "ICH WERDE EUCH NIE VERGESSEN, DANKE FÜR ALLES!!!" Während er weinte winkte er ihnen zum Abschied, bis er sich umdrehte und begann sich mit der Faust über die Augen zu reiben. "Oh Mann, jetzt haben die mich doch noch zum heulen gebracht," schluchzte er und schaute wieder gen Horizont. Das Schiff entfernte sich immer weiter vom Kloster der 1000 Sonnen, schon bald würde es in Goa eintreffen. Was ihn dort wohl erwarten würde?

Nach der Überfahrt: Sumotori erblickte nach ungefähr 3 Tagen auf See die großen Stadtmauern von Goa. Natürlich hatte er immer nur von der Stadt gehört, er erkannte jedoch sofort dass es sich um diese handeln musste. "Hey Kleiner, wir legen gleich an. Weißt du schon wo du hingehen wirst?" Der Matrose rief ihm vom Steuer des Schiffes aus zu. "Nein nicht wirklich. Aber zuerst werde ich mir mal ein Paar neue klamotten besorgen, diese hier fallen bald auseinander, HAHAHA!" Sumotori lachte von ganzem Herzen, er war überglücklich nun endlich sein Abenteuer beginnen zu können. "Außerdem hab ich euch doch gesagt, ihr sollt mich Sumo nennen, klein bin ich schon lange nicht mehr," fuhr er lachend fort als er langsam zum Steuermann ging. "Ist in Ordnung, Sumo. Wir werden übrigens fast ausschließlich auf dem Schiff sein während unserer Anwesenheit, falls es dich mal wieder nach einer Buddel Rum dürstet, kannst du uns immer wieder besuchen." Die letzten Tage auf dem Schiff hatte Sumo jeden Abend mit den zwei Matrosen getrunken. Dafür dass es seine ersten Begegnungen mit Alkohol waren, hatte er es vermutlich aufgrund seiner Körpermasse relativ gut vertragen. "Immer wieder gerne Leute, dieser Rum ist wirklich eine feine Sache," erwiderte er und ging wieder runter aufs Hauptdeck. Das Schiff legte gerade an, als Sumo mit einem Sprung auf dem Betonsteg gelangte. "Nochmal danke für die Fahrt und den Rum, ich geb euch demnächst mal einen aus!" Er winkte den beiden Matrosen mit einem breiten Grinsen und machte sich auf den Weg. Er verließ das Hafenviertel und war schon bald mitten in der Innenstadt. Schnell bermekte er, dass viele Leute in anstarrten. Zum einen lag es wohlmöglich an seiner Statur, wohl eher aber an seinem zerlumpten Outfit welches diese Statur überhaupt erst so freizügig präsentierte. "Hmmm, ja ich sollte wohl ein Klamottenladen finden," nahm er sich vor und fragte viele der vorbeigehenden Menschen danach. Die meisten von ihnen gingen mit einer Mischung aus Ekel und Furcht einfach weiter, irgendwann beschloss er nicht mehr zu fragen und einfach in den erstbesten Laden zu gehen. Er betrat ein fast schon lächerlich kleines Gebäude, im inneren standen ein Haufen Regale mit scheinbarem Schrott darauf. Eine kleine Theke war weiter hinten in der Ecke zu sehen. Ein zierlicher, grauer alter Mann mit langen Haaren und einem dichten Bart schien dort im Stehen zu schlafen. "Ähm, hallo?" Sumo fragte extra laut als er an der Theke ankam. Der alte Mann wurde wach, schaute zu Sumo herauf und erschrock sich heftig. "WER BIST DU? WENN DU GELD WILLST, ICH HABE KEINS! VERSCHWINDE SONST RUFE ICH DIE MARINE!" Mit ängstlicher Stimme rief der alte Mann scheinbar sehr überrascht. "Ich will dich doch nicht ausrauben, alter Mann. Ich brauche neue Klamotten wie du sehen kannst. Keiner in der Stadt sagt mir wo es welche gibt, kannst du mir vielleicht helfen?" "Alter Mann? Was sind denn das für Manieren, mein Name ist Herr Igaki!" Verärgert antwortete der alte Mann ziemlich. "Außerdem, sieht das hier für dich wie ein Bekleidungsgeschäft aus? Ich bin Schortthändler, sieh dich doch mal um." Sumo schaute sich im Laden um. Schrotthändler, ja das passte wirklich. "Das mag ja sein, aber ich brauche trotzdem was zum Anziehen. Kannst du mir nicht etwas von deiner Kleidung geben?" "HAHAHA, du bist lustig, ich habe doch nichts in deiner Größe. Aber wenn ich dich so anschaue...sag mal, hättest du Lust eine kleine Besorgung für mich zu machen? Du siehst stark aus, du könntest einige schwere Schrottteile für mich sammeln gehen. Als Gegenleistung besorge ich dir ein Paar Klamotten in deiner Größe. Was sagts du dazu?" Igaki schaute Sumo listig an nachdem er ihm das Angebot gemacht hatte. "Hmmm, etwas schweres tragen? Klingt für mich wie ein super Training, was soll ich dir denn holen?" "Ganz einfach, du holst mir soviel Metall wie du tragen kannst. Bei deiner Größe solltest du besser mit einer ganzen Wagenladung zurückkommen. Wenn du die Stadt verlässt, kommst du automatisch auf den großen Schrottplatz, das Grey Terminal. Dort solltest du massenweise Müll finden, und du darfst dir dort alles nehmen was du findest." Igakis Blick wurde noch listiger, er ging davon aus dass die Leute im Grey Terminal diesen Holzkopf hier einfach fertig machen würden. "Einfach aus der Stadt raus? Geht in Ordnung, ich hole dir einen ganzen Haufen Metall, aber vergess dann bloß nicht dein versprechen einzulösen, alter Mann." Mit diesen Worten drehte Sumotori sich um und verließ den Laden. "Also wieder von vorne," murmelte er und begann die Passanten nach dem Weg zum Grey Terminal zu fragen. Diese Auskunft wurde ihm schnell erteilt, scheinbar wollten die Leute ihn schnell aus der Stadt rausbekommen. Mit der groben Wegbeschreibung machte er sich auf, quer durch die Stadt bis er das große Stadttor erreichte. Die Stadtwachen staunten ihn nur an als er an ihnen vorbeimarschierte, direkt hinaus zum Grey Terminal. "Oh mein Gott, was für ein Gestank," murmelte Sumo als er plötzlich vor einem riesigen dampfenden Berg aus Schrott und Müll stand. "Hier scheine ich aber richtig zu sein, ich mache mich mal auf den Weg," beschloss er und kletterte langsam den Müllberg hinauf, er wunderte sich wie weitläufig dieses Gebiet zu sein schien. "Was ist das denn?," rief er und rannte auf etwas zu. Zwischen dem ganzen Schrott blinkte etwas, etwas rundes. Er grub es zum Teil aus, es war eine ziemlich große, runde Metallkugel. "Der alte Sack meinte, ich soll soviel holen wie ich tragen kann. Das Teil ist bestimmt irre schwer," murmelte er wieder und freute sich schon auf die bevorstehende Trainingseinheit. Er grub die Kugel weiter aus, sie war Kreisrund und hatte einen Durchmesser von ungefähr 150 cm. "Haha, das Teil wird definitv richtig schwer, die kriege ich ja kaum richtig gepackt," freute er sich, ging in die Hocke, streckte seine Arme um die Kugel und hob sie mit der Kraft seines gesamten Körpers nach oben. "Hey du, was wird das?" Sumo drehte sich um, er versuche am Rand der Kugel vorbeizuschauen und etwas zu sehen. Zwei Kerle standen vor ihm, recht schmuddelig gekleidet wie er fand. Was wenn man sein eigenes Auftreten bedachte, nicht viel auszusagen haben könnte. "Das seht ihr doch, ich trage diese Kugel hier weg," erwiderte Sumo als wäre es selbstverständlich und machte sich langsamen Schrittes den selben Weg wieder zurück zu gehen. "Ihr Penner aus der Stadt glaubt doch nicht, dass ihr euch hier einfach bedienen könnt? Was fällt dir ein?" Böse schrie einer der beiden Männer Sumo hinterher woraufhin dieser stehen blieb, sich jedoch nicht umdrehte. "Wollt ihr mich aufhalten? Nur zu, ich bin gesapnnt." Nachdem er das gesagt hatte, ging er einfach weiter, relativ einfach denn mit der Kugel in der Hand war das ganze schon recht schwer. "Geh nur, wir werden uns wiedersehen," erwiderte wieder der eine Mann, danach schienen sie verschwunden zu sein. Sumo war das egal, er ging mit zittrigen Beinen und immer rutschigeren Händen zurück zum Stadttor. Beim Betreten hielten die Wachen ihn an. "Hey du, was willst du hier in Goa?" "Ihr habt mich doch rausgehen sehen, ich bringe Schrott für den alten Ikagi, den Schrotthändler." Die beiden Wachen schauten sich etwas sprachlos an, doch dann gewahren sie ihm den Zutritt. Es war sehr schwierig mit dieser Kugel vor dem Gesicht den Weg zu dem kleinen Laden zu finden. Sumo taumelte lange durch die Straßen, fragte in paar mal nach dem Weg und wurde erst als als es schon langsam nachmittag wurde das Geschäft wieder. Er stieß die Tür mit dem Fuß auf, die große Kugel passte gerade so durch. "Hier, Igaki, ich habe dir Metall besorgt, ganz viel davon," stöhnte Sumo außer Atem und setzte die Kugel erschöpft auf dem Boden ab. Der alte Mann traute seinen Augen nicht was ihm der kräftige Kerl da angeschleppt hatte. "Was zum Teufel ist das denn? Was soll ich denn damit anfangen?," meckerte er sofort los, jedoch sehr beeindruckt von Sumos Leistung. "Du wolltest soviel Metall wie ich tragen kann, hier ist es. Ich hoffe du besorgst mir jetzt meine versprochene Kleidung." Sumo richtete sich auf, grinste den alten Mann breit an. "Hmmm ich habe eine viel bessere Idee, einen so starken Kerl wie dich könnte ich gut als HIlfe gebrauchen. Wie wärs wenn du für mich arbeitest? Du kannst mir jeden Tag soviel schweres Zeug bringen wie du kannst, ich gebe dir nicht nur Kleidung dafür, sondern auch Geld und ein Dach über dem Kopf. Was sagst du?" Igaki rieb sich gierig die Hände, mit einer solchen Arbeistkraft würde er sein Geschäft vermutlich stark erweitern können. "Du willst mich dafür bezahlen und mich bei dir wohnen lassen, nur dafür dass ich schwres Zeug trage? Wo kann ich unterschreiben?" Sumo war jetzt schon begeistert davon, er wusste er würde sowieso erstmal etwas Geld verdienen müssen um seine Seereise wirklich starten zu können. "Hehe, unterschreiben brauchst du nicht, komm mit, ich zeige dir dein Bett." Ikagi ging eine kleine Treppe hinter der Theke hinauf, Sumo folgte ihm. Im Obergeschoss des kleinen Hauses angekommen, stand Sumo nun in einem kleinen Raum, mit einigen Matratzen auf dem Boden und einem winzigen Nebenraum mit einem Badezimmer darin. "Hier wirst du schlafen," sagte Ikagi und deutete auf eine der Matratzen. "Kein Problem, ich bin schlimmeres gewohnt. Und falls du mich jetzt entschuldigst, ich bin ziemlich müde." Sumo legte sich sofort auf die Matratze und drehte sich bis er bequem lag, sein Seesack lag neben ihm auf dem Boden. "Schlaf ruhig, mein großer. Morgen beginnt ein harter Arbeitstag für dich." Mit diesen Worten verließ Ikagi den kleinen Raum, ging wieder wieder die Treppe runter um noch die restlichen Stunden des Tages im Laden zu sein. Er überlegte sich schonmal was er mit dieser Kugel anstellen könnte. Sumo dachte noch einige Zeit als er dort lag. "Hmm, mein Training geht also weiter...," waren seine letzten Gedanken bevor er einschlief.

27 Jahre: 4 Jahre waren seit seiner Ankunft auf Goa vergangen. Das war natürlich niemals so geplant gewesen, jedoch hatte er sich so langsam an die tägliche harte Arbeit und ein Dach über dem Kopf gewöhnt. In dieser zeit war Sumo noch um einiges stärker geworden, das Bewegen von immer unterschiedlichen, schweren Dingen gab seinem Körper die Jahre hinweg immer wieder neue Reize. Er brachte es mittlerweile auf stattliche 125 Kg, und dabei hatte er noch mehr Körperfett verloren welches er noch aus der Klosterzeit mit sich herumschleppte. Außerdem hatte ihm der alte Igaki ab und zu ein paar Dinge für ihn bauen lassen, Sumo hatte einige Grundlagen im Umgang mit Werkzeug und verschiedenen Materialien gelernt. Seinen alten Sumo-Rock trug er schon lange nicht mehr, er trug seit einigen Jahren stehts ein offenes Hemd und eine Badeshorts. In dieser Kleidung fühlte er sich am wohlsten, vor allem weil sie die Bewegung nicht einschränkte und schön Luftdurchlässig war. Seine schwarzen, langen Haare trug er schon seit einiger Zeit als einen langen Zopf welcher lang an ihm herunterhing. An jenem Morgen als er erwachte, streckte er sich wie immer ausgiebig, bevor er aufstand, im Badezimmer seine Zähne putzte und sein Haar durchkämmte. Etwas müde trat er die Treppe herunter in den Laden. "Morgen...Ikagi, "murmelte er müde dem alten Mann, der bereits hinter der Theke stand, zu. "Na du Faulpelz, endlich aufgewacht? Ich hoffe du bewegst jetzt langsam deinen Hintern, das Zeug sammelt sich nicht von alleine." Etwas mürrisch rief er Sumo fast jeden Tag das gleiche zu. "Hör mal, alter Mann. Wenn du so schwer tragen müsstest, würdest du auch länger schlafen, also geh mir bloß nicht auf den Wecker," erwiderte Sumo routiniert, dieses Spiel fand fast jeden Morgen statt. "Ich geh ja schon, mach dir keinen Kopf," fuhr er fort und verließ winkend den Laden. Auf den Straßen unterwegs, grüßten einige Menschen ihn. Mittlerweile kannte er einige Leute, jedoch eher nur vom sehen. Viele sahen in ihm nur einen brutalen Grobian, was wenn überhaupt nur zur Hälfte stimmte. Die einzigen Personen die er irgendwie als Freunde hätte bezeichnen können, waren die beiden Matrosen des Transportschiffes, welches einmal im Monat zum Kloster der 1000 Sonnen übersetzte. Ein paar mal im Monat besuchte Sumo die beiden auf dem Schiff und trank die ganze Nacht mit ihnen. Meistens Rum, manchmal auch andere Dinge, wie zum Beispiel den teuren Wein des Klosters. An diesem Tag ging er wie immer direkt zum Stadttor, in den Jahren hatte er sich natürlich hier zu orientieren gelernt. Am Tor zur Oberstatd war er oft vorbeigelaufen, jedoch hatte ihn dieser Ort nie wirklich gereizt. Alles nur arrogante Schnösel, sagte er immer. Die Wachen am Stadttor zum Grey Terminal kannten ihn mittlerweile auch alle, schließlich gab es nicht viele Menschen in der Stadt die jeden Tag unmenschlich schweres Zeug durch die Gegend transportierten. Wie an jedem Tag grüßten sie ihn auch heute als er an ihnen vorbeiging. Noch immer etwas verschlafen winkte er ihnen nur halbherzig zu. An den Gestank der Müllhalde hatte er sich ebenfalls schon gewöhnt. Jeden Tag war er hier, oft kam es dabei auch schon zu kleinen Schlägereien mit den hier rumstreunenden Gangs. Meistens konnte Sumo diese in die Flucht schlagen, vor ihren Schusswaffen hatte er sich schon oft mit herumliegendem Schrott schützen können, jedoch hatten sowieso nicht allzu viele dieser armen Kerle solche Waffen. An jenem Tag, als Sumo mal wieder über die Müllberge kletterte, hörte er von irgendwoher Geschrei, scheinbar schienen sich Leute lauthals zu streiten. Er folgte dem Lärm, kletterte über einen Müllberg und sah einen Kreis von Grey Terminal Gangstern, erkennbar an ihren extrem schäbigen Klamotten und den zum Teil primitiven Waffen. Sie hatten anscheinend zwei Männer umzingelt. Diese Zwei Männer, das konnte Sumo von dort oben erkennen, sahen sich recht ähnlich. Beide trugen einen schwarzen Umhang der ihre gesamten Körper bedeckte. Beide trugen sie einen großen, ebenfalls schwarzen Federhut. Der größere von den beiden, trug langes, feuerrotes Haar welches ihm bis auf die Schultern reichte. Dazu trug er einen ebenfalls feuerroten Spitzbart, seine Statur war zwar eher schlank, aber dennoch kräftig. Der andere, der ein Stück kleiner war, hatte ebenfalls feuerrotes Haar, welches er zu einem kurzen Zopf zusammengebunden hatte der knapp unter dem Federhut hervorschaute. Sein Gesicht sah irgendwie sehr jugendlich aus, vielleicht schon etwas feminin. Im Gegensatz zu dem großen Kerl, grinste er breit. Beide gemein hatten aber diese tiefschwarzen Augen, die ohne einmal zu blinzeln in die Menge der Gangster schauten. "Also Leute, wir sagen es euch noch einmal: Wenn ihr uns alle eure Sachen gebt, lassen wir euch vielleicht noch am Leben. Ihr seht ziemlich reich aus, versucht uns bloß nicht zu erzählen ihr habt nichts," schrie einer der Gangster den beiden entgegen. Das konnte Sumo deutlich hören als er sich, hinter etwas Schrott versteckt, dem ganzen Geschehen näherte. "Wir wollen keinen Ärger, wir möchten einfach nur etwas suchen und dann verschwinden. Wir werden euch sogar dafür bezahlen wenn wir es gefunden haben, " erwiderte der kleinere der beiden Mantelträger, dabei grinste er immer noch unnatürlich breit. "AHA! Ihr habt also Geld? Na dann jetzt schnell her damit, sonst machen wir euch beiden Affen fertig," drohte der selbe Gangster schon wieder, er schien so eine Art Anführer von der Gruppe aus ca. 15 Banditen zu sein. "Nana, versucht ihr schon wieder die Leute auszurauben? Habt ihr eure Lektion denn nicht gelernt?" Sumo erhob sich hinter einem Haufen Schrott, mit einem breiten Grinsen kam er dem Kreis näher. Soweit wie er es jetzt verstanden hatte, waren die beiden Kerle in der Unterzahl und wollten keinen Streit. Das war jedenfalls kein ehrenhafter Kampf. "Oh nein, schon wieder der Fettsack? Wieso lässt du uns denn nicht einfach in Ruhe?" Ein anderer Gangster rief dies nun Sumo entgegen während dieser dem kreis immer näher kam. "Ja stimmt, das ist dieser Typ der hier jeden Tag was klaut," rief wiederum ein anderer Gangster. "Jaja, danke für die Blumen. Ich bin immer wieder froh euch zu sehen, aber es gefällt mir garnicht wenn ihr nicht mal den Mumm habt eure Opfer in einem fairen Kampf zu besiegen und dann auszurauben." Er stand nun außerhalb des Kreises, dieser öffnete sich jedoch schnell zu einem halben und die Gangster richteten ihre volle Aufmerksamkeit nun auf Sumo. "Ich werde euch sagen wie es läuft," fügte Sumo an bevor noch überhaupt irgendjemand etwas sagen konnte. "Du da, du wirst dich in einem Mann gegen Mann Duell gegen einen der beiden Kerle beweisen." Sumo zeigte auf den vermeindlichen Anführer der Bande. " Wenn du darauf keine Lust hast, werde ich die beiden Jungs hier unterstützen, und ihr wisst alle dass ihr dann ordentlich eins auf dei Mütze bekommt. Also, was darf es sein?" Sumos breites Grinsen verschwand nicht, es war wie eingemeißelt. Der Gangster-Boss überlegte einige Augenblicke, der kleine Kerl im Umhang sah eindeutig wie ein Weichei aus. "Na gut, Fettbacke. Ich werde gegen den kleinen hier kämpfen, und wenn ich fertiggemacht habe, wird mir sein Begleiter alles geben was er hat. Und du wirst dich für immer aus unseren Angelegenheiten raushalten, einverstanden?" Der Blick des Bosses ruhte auf Sumo, dieser akzeptierte nickend. Dann sah er den kleinen Kerl im Umhang an. "Dann lass uns kämpfen," antwortete der jugendlich wirkende, verhüllte Typ ohne direkt gefragt worden zu sein. Der große Kerl trat aus dem halben Kreis herraus, alle Personen gingen einige Meter auf Abstand. Der Gangster-Boss und der kleine Kerl standen sich direkt gegenüber. Beide starren sich an, der Boss hatte ein selbstsicheres Grinsen im Gesicht. "Also Kleiner, auf los gehts l...," noch bevor er diesen Satz aussprechen konnte, hatte sich der Umhang-Träger mit einer extremen Geschwindigkeit auf ihn zubewegt, hatte im Bruchteil einer Sekunde einen Degen unter seinem Umhang hervorgezogen und ihn mitten durch den Körper des Gangsters gestoßen. Dieser fiel nach einigen Augenblicken leblos zu Boden, ein schneller Kampf, dachte sich Sumo. "Was hast du mit unserem Boss gemacht, du kleine Ratte?" Einer der gangster schrie laut auf, sie alle zogen ihre Waffen, taraten voller Wut näher an den zierlichen Mann heran. Ein kurzer Augenblick der Stille, dann sprangen sie alle auf ihn los. Es dauerte nicht lange, der größere der beiden Umhang-Träger bewegte sich mit einer fast gleichen Geschwindigkeit wie der Kleine. Beide hatten jeweils einen Degen in der hand und  mit bltzschnellen Hieben streckten sie scheinbar Mühelos einen Gangster nach dem anderen nieder. Sumo, der sich in dem Moment auch einmischte, hatte gerade mal 2 von ihnen mit jeweils einem harten Faustschlag aufs Kinn KO geschlagen, während die beiden die restlichen 12 Gangster erledigt hatten. Diese lagen regungslos am Boden, die meisten hatten die Degenhiebe sicher nicht überlebt. "Saubere Arbeit, Salvador," sagte der kleinere Kerl nachdem er seinen Degen unter seinem Umhang verschwinden ließ. "Und bei dir sollte ich mich auch bedanken, du hast dich eingemischt obwohl du uns garnicht kennst. Das hätten nicht viele getan." Der kleine Kerl drehte sich in Sumos Richtung und grinste ihn verschlagen an. "Ach naja, die gingen mir schon lage auf die Nerven, außerdem finde ich es zum kotzen wenn Feiglinge sich in der Gruppe stark fühlen," erwiderte Sumo darauf mit einem breiten Lächeln. "Aber wer seid ihr überhaupt? Ich habe euch hier noch nie gesehen," fuhr er neugierig fort. "Wer wir sind? Ich bin Leonardo Cortez, das ist mein kleiner Bruder Salvador," erwiderte er und zeigte auf den deutlich größeren. "Zusammen sind wir die Cortez-Piratenbande. Wir sind seit einem Jahr auf dem East-Blue unterwegs, und möchten unbedingt zur Grandline, ich plane nämlich der König der Piraten zu werden." Nachdem er das gesagt hatte, starrte Sumo die beiden abwechselnd mit großen Augen an. "Ihr, ihr seid Piraten? Echte Piraten? Ich träume schon lange davon zur See zu fahren, bis jetzt hing ich aber in Goa fest." Der große Salvador grinste Sumo nur an, Leonardo begann wieder zu reden. "Du bist doch ein kräftiger Bursche, wieso kommst du nicht mit uns? Wir haben zwar erst ein sehr kleines Schiff, jedoch werden wir uns schon irgendwo ein besseres besorgen. Wir sind auf der Suche nach Schätzen um uns das finanzieren zu können, neue Mitglieder suchen wir aber auch dringend. Wir würden dich sofort mitnehmen, du hast schließlich bewiesen dass du ein vertrauenswürdiger Kerl bist. Und stark scheinst du auch zu sein. Kannst du denn sonst noch was?" Beide schauten Sumo nun sehr interessiert an. "Naja, ich kann mit Werkzeug und Baumaterial umgehen, ein kleines Schiff werde ich schon irgendwie notdürftig flicken können," erwiderte er etwas verlegen. "Und wie ist dein Name?", fragte ihn Leonardo. "Ich bin Sumo, freut mich euch kennen zu lernen," antwortete dieser schnell, er war ganz heiß darauf bei den beiden anzuheuern. "Na gut Sumo, du bist in Ordnung, wenn Salvador einverstanden ist, wirst du unser Schiffszimmermann. Du wirst mit der zeit bestimmt besser in deinem Handwerk," sagte er abschließend und sah seinen kleinen (dennoch größeren) und schweigsamen Bruder an. Dieser erwiderte den Blick, nickte dann einfach nur mit einem leichten Lächeln. "Alles klar, Sumo, willkommen an Bord. Du gehörst jetzt zu den Cortez-Piraten," sagte Leonardo endlich. Sumo fing vor freude an zu springen und zu lachen. "HAHAHAHAHA, endlich!!! Ich bin endlich ein Pirat, ein ECHTER Pirat!!!" Die beiden Brüder mussten sich bei dem Anblick das Lachen verkneifen, waren jedoch sichtbar zufrieden. "Aber sagt mal, was habt ihr denn eigentlich hier gesucht?" "Nun ja, unser Steuerruder ist zerbrochen kurz bevor wir hier anlegen konnten. Zum Glück konnten wir noch mit den Paddeln ein Stück abseits vom Hafen in Goa eine Gute Stelle finden. Doch bevor wir aufs offene Meer fahren, brauchen wir natürlich ein neues." Mit seinen stechend schwarzen Augen schaute er Sumo an. "Hey, ich arbeite in einem Schrottladen. Wir haben da eine Menge Holz, ein Ruder bestimmt auch. Ich müsste sowieso noch mein Zeug holen bevor wir abhauen, dann kann ich euch das Ruder besorgen," erwiderte Sumo zufrieden, was für ein glücklicher Zufall. "Das klingt gut, Sumo. Dann lass uns zu diesem Laden gehen," antwortete Leonardo woraufhin sich alle drei auf den Weg machten zurück in die Stadt. Angekommen im Schrottladen von Ikagi, schrie Sumo durch den Verkaufsraum. "Hey, alter Mann! Ich werd jetzt verschwinden, du musst ab jetzt deinen Schrott selbst besorgen!" Noch während er dies rufte, rannte er schnell nach oben und holte seinen Seesack von seiner Matratze, anschließend kam er wieder runter. Ikagi stand mitten Im Laden. Leonardo und Salvador warteten vor der Tür. "Was sagts du da? Du haust ab? Wo willst du denn hin?" Ikagi krächzte wie immer mit seiner meckernden Stimme. "Na ich werde zur See fahren, ich habe Leute gefunden die mich mitnehmen, aber da wäre noch was. Wir haben doch bestimmt ein mittelgroßes Steuerruder im Lager, oder? Das müsste ich mitnehmen, und ein Paar Werkzeuge, und ein Paar Nägel," erwiderte Sumo voller Freude. Ohne die Antwort abzuwarten begann er von dem obersten regal ein ca. 250 cm langes Ruder herunterzuholen, dazu schnappte er sich einige Holzbretter. "Hey, ist ja alles schön und gut, aber wie willst du das alles bezahlen?" Ikagi meckerte immer verärgerter. "Bezahlen? Du alter Sack, für das was ich hier getan habe müsstest du mir eigentlich die Füße küssen, also spiel dich nicht so auf." Während er das sagte, holte er hinter der Thelke einen Beutel voller Werkzeug sowie einen kleineren Beutel voller Nägel hervor. "Das nehm ich als Ablöse-Summe mit, sei lieber froh dass ich nur so billiges Zeug von dir will," sagte er weiterhin grinsend. Ikagi wusste natürlich was Sumo meinte, er gestand ihm die Dinge auch zu. Er beschwerte sich halt für sein Leben gern. "Na gut, dann hau aber bloß ab. Lass dich hier nie wieder blicken du undankbarer Kerl, " krächzte der alte Mann ihm entgegen. "Keine Angst, du wirst mich nie wieder sehen du alte Meckerziege. Aber ich Wünsch dir dennoch ein gutes Leben, machs gut." Mit diesen Worten drehte sich Sumo zur Tür und verschwand aus dem Laden. Ikagi schaute ihm noch durch das Fenster hinterher. "Hmm, ich dachte schon der Kerl würde für immer hier rumlungern," murmelte er mit einem Lächeln in seinem faltigen Gesicht. Die beiden Cortez Brüder führten Sumo zu ihrem besagten Schiff, es war noch ein Stück kleiner als das Transportschiff. Jedoch hatte es für seine geringe Größe enorme Segeln, was für eine gute Geschwindigkeit sprach. "Na dann, alle Mann an Bord," befahl Leonardo und kletterte als erster die Felsen hinunter. Sie hatten abseits vom Hafen angelegt, um keine Aufmerksamkeit zu erregen. Salvador und Sumo folgten dem Käpten die Felsen hinuter, reichten sich dabei gegenseitig das Ruder und die Bretter. Als alle an Bord waren, begann Sumo sofort das Ruder zu montieren. Ein Ruder in einer spezielle Ruder aufnahme zu schieben und mit einem Keil zu befestigen, war nicht mal für jemanden mit seinen Amateurhaften Handwerksfähigkeiten eine große Herrausforderung. "Nun gut, wir sind startklar, Salvador, hiss die Segel," befahl Leonardo was Salvador auch sofort tat. Das kleine Schiffchen legte an Tempo zu, sie entfernte sich immer weiter von Goa, immer richtung Horizont. "Also dann Jungs, jetzt lasst uns den East-Blue mal so richtig aufmischen!" Mit diesen Worten schrie Leonardo ihrem gemeinsamen Abenteur entgegen, während dass Schiffchen unter der Mittagssonne auf offene Meer fuhr.

30 Jahre: Die Bande der Cortez-Piraten schipperte nun schon seit 3 langen Jahren über den East-Blue. Beschweren konnte Sumo sich nicht, er träumte zwar von der Grandline jedoch hatten sie in den drei Jahren seit er ihr Mitglied war einige Abenteur erlebt. Jede Insel welche die Bande erblickte, wurde angesteuert. Meistens blieben sie einige Wochen dort, an manchen Orten sogar Monate. Zum einen um sich die Bäuche mal wieder so richtig voll zu schlagen, zum anderen um Vorräte in Form von Obst mitzunehmen. Auf manchen Inseln gerieten sie in Kämpfe mit anderen Piraten-Banden, jedoch nie in Ärger mit einer der wirklich bekannten Banden. Sumo gefiel dies, zwar ging es ihm auch um Ruhm aber an erster Stelle kam für ihn immer das erleben von Abenteuern mit seinen mittlerweile zwei besten Freunden. In dieser Zeit war Sumo ein besserer Kämpfer geworden, da er kaum Zeit hatte seine Muskelkraft wirklich zu vergößern, trainierte er lieber das Kämpfen. Er wurde kein Meister, jeodch war er bald in der Lage mit seinem Kampfstil aus Faustschlägen, Tritten und Würfen enormen Schaden bei Gegenern anzurichten. Darüber hinaus war er ein ganzes Stück beweglicher und schneller durch die Kämpfe und das Training geworden. Zwar reichte es nichtmal ansatzweise an das Tempo seiner beiden Freunde heran, jedoch war er für seine Ausmaße und sein Gewicht schon recht flott unterwegs. Die drei hatten in den vergangenen Jahren einige Kämpfe bestritten, da sie immer stets zusammen hielten konnten sie jeden Kampf für sich entscheiden. Da sie beschlossen hatten bis sie nicht auf der Grandline sind kein Kopfgeld anzusammeln, gingen sie Ärger mit der Marine grundsätzlich aus dem Weg. Mit ihrem kleinen Schiffchen und einer bloß aus drei Leuten bestehenden Crew, wollte man lieber keinen Krieg mit dieser Organistion anfangen. Die Cortez-Piraten beschränkten sich lieber darauf andere Piraten zu überfallen. Ansonsten reisten sie eher wie Touristen über den East-Blue, sie ließen die Zivilbevölkerung in Ruhe und überfielen keine Handelsschiffe. Sie waren jedoch stets auf Schatzsuche, gerade Leonardo war wie besessen davon und ging jedem Hinweis nach. Die meisten "Tipps" erwiesen sich als schlichte Lügen, die anderen als veraltet. Oft standen sie vor geplünderten Truhen, nachdem sie Monate lang unbewohnte Inseln durchforstet hatten. Doch all das schien Leonardo nicht davon abzubringen jedem Hinweis, wie schwachsinnig er auch war, nachzujagen. Vor einigen Wochen, hatte Leonardo eine vermeintliche Schatzkarte von einem reisenden Händler gekauft. Diese war, wie immer, angeblich echt und sollte zum größten Schatz im gesamten East-Blue führen. Es war eindeutig Schwachsinn, dachte sich Sumo, da ansonsten bestimmt schon jemand vor ihnen die Karte gekauft hätte. Jedenfalls war eine Insel darauf gezeichnet, die ganz in der Nähe der Redline liegen sollte, nur einige Meilen nordwestlich von Loguetown entfernt. Sumo hatte lange versucht Leonardo dieses Himmelfahrtskommando auszureden. Jedes Kind wusste schließlich, wenn man der Redline zu nahe kommt, zerschellt man an den Klippen und das wars dann. Leonardo war jedoch felsenfest überzeugt dass es diesmal stimmte, dort musste einfach ein echter Schatz liegen. Und wohlmöglich sogar der größte des gesamten East-Blue. Leonardo versicherte, wenn dieser Schatz auch nur ein Fake war, dann würden sie schnurstracks nach Loguetown segeln, ein neues Schiff besorgen und dann endlich die Grandline befahren. Sumo und Salvador waren damit einverstanden, sie wollten ihren Käpten einfach nur zufrieden stimmen. Und so kam es, dass sie an jenem Tag über die für den East-Blue unüblich stürmische See fuhren. Die Wellen waren groß, es regnete wie aus Eimern und der Pechschwarze Himmel wurde alle Paar Sekunden von gewaltigen Blitzen erhellt. Sie mussten ganz in der Nähe der Redline sein, Sumo hatte gehört dass hier die Stürme am heftigsten seien. Leonardo blickte immer wieder auf den Kompass und dann wieder auf den schwarzen Horizont während er ganz vorne auf dem Schiffsdeck stand. Salvador bediente das Ruder, welches mit so einer Strömung sehr zu kämpfen hatte. Sumo war damit bemüht den Segelmast festzuhalten, damit dieser nicht abriss. So fuhren sie einige Stunden durch die Nacht, als Leonardo laut anfing zu schreien. "SALVADOR! HART STEUERBORD! HART STEUERBORD!!!" Anscheinend hatte er etwas in der Finsternis gesehen und war nun ganz aus dem Häuschen, er rannte zum Heck und half seinem Bruder dabei die Richtung zu ändern. "DA VORNE IST SIE! DAS IST DIE INSEL!!!" Er schrie wie besessen, und schaute nach Osten. Sumo kniff die Augen zusammen und folgte dieser Richtung mit seinem Blick. Da war etwas, bei jedem Blitz der aufhellte erkannte er etwas. Ja, es sah wirklich wie eine Insel aus. "ICH SEHE SIE AUCH KÄPTEN!!!" Sumo schrie ebenfalls sehr laut, man musste gegen den lauten Donner und den tosenden Wellengang schon ankämpfen. Es dauerte eine knappe Stunde, bevor sie in die kleine Bucht der Insel fuhren auf welche sie zuhielten. Trotz des heftigen Gewitters war das Wasser in der Bucht, welche in einem fast vollen Kreis mit Felsen umschlossen war, sehr ruhig. Sie fuhren bis an den kleinen Sandstarnd, sprangen ins flache Wasser und Sumo zog das Schiffchen eigenhändig auf den Sand damit es auch ja dort bleibt. "Was habe ich euch gesagt Leute? Ich wusste diese Insel existiert, ich WUSSTE es einfach. Einer Legende zufolge, sollen viele Piraten ihre Schätze hier gelagert haben bevor sie zur Grandline aufbrachen. Ich kann nicht erwarten was wir hier alles finden werden." Gierig rieb er sich die Hände während er das sagte, was schon recht komisch aussah. Er sah noch besessener aus als wenn er sonst über Schätze redete. "Also, dann vorwärts Leute, wir gehen," befahl er dann und ging vorran. "Aye, Käpten," erwiderte Sumo und folgte ihm, Salvador tat es ihm gleich ohne mal wieder etwas zu sagen. Sie waren alle komplett durchnässt, doch jeder war so gespannt was es hier zu finden gab dass es ihnen recht egal war. Es war eine Merkwürdige Insel, fiel Sumotori auf. Auf der ganzen Insel schienen garkeine Pflanzen zu wachsen. Sie sah einfach nur wie ein riesiger Felsen mitten im Meer aus, in der Mitte ragte ein großer Berg empor. Auf diesen gingen die drei nun zu. Was daran noch komischer war, war dass scheinbar ein Weg dort hoch führte, kein gepflasterter aber ein deutlicher Weg aus Kies. Jemand hatte also irgendwann mal hier gelebt, oder wurde der Weg einfach so errichtet? Alles sehr rästelhaft, jedoch ließen sie sich nicht davon abbringen den Weg weiter hochzugehen. Der Weg führte direkt an den Fuße des sehr steilen Felsens, noch überraschender war, dass hier ein Torbogen in den Fels gehauen war. Er führte scheinbar direkt in den Berg hinein. "Was ist das für ein Ort?" Sumo fragte mit einer Mischung aus Neugier und Schauer in der Stimme. Dieser Ort hier war ihm definitiv nicht geheuer. "Ist doch egal, wir sind hier. Und egal was da drin ist, ich werde es mir unter den Nagel reißen," rief Leonardo von vorne. "Du meinst wohl wir, oder Käpten?," erwiderte Sumo darauf, was Leonardo mit keiner Antowort würdigte. Sie betraten nacheinander die sichtbar von Menschenhand geschaffene Höhle. Nun waren sie im Trockenen, jedoch war es auch sehr dunkel dort drin. Sie gingen den langen Gang entlang, ihre Augen gewöhnten sich langsam an die Dunkelheit. Plötzlich standen sie in einem großen raum, mitten in der Höhle. Sumotori blieb am Eingang stehen, man konnte zwar die grobe Struktur des Raumes erkennen, jedoch nicht mehr. Plötzlich leuchtete eine Flamme auf, Salvador hatte mithilfe eines Zündsteines aus seiner Tasche nun einen Stofffetzen an einem Knochen entzünden können. "Hey Salvador, woher hast du denn den Knochen?" Sumo war gespannt, Salvador deutete nur mit einem Kopfnicken auf den Boden. Sumo erkannte, dass fast der gesamte Boden der Höhle mit Skeletten übersäht war. "OHA! Was machen die denn alle hier? Wie viele das wohl sind?," rief Sumo etwas erschrocken. Natürlich hatte er schon einige Skelette gesehen, aber mit diesen hier hatte er nicht gerechnet. Er schaute durch den ganzen Raum, bemerkte dass Leonardo schon zur Mitte des Raumes gegangen war. Salvador folgte mit einigen Metern Abstand, Sumo wiederum folgte Salvador mit einigem Abstand. Mitten in der Höhle gingen kleine Treppenstufen ein Stück nach oben. Sie waren im Kreis angeordnet und führten auf eine Art Podest, welches Leonardo schon fast komplett bestiegen hatte. "Was ist denn da oben?" Sumos Stimme erhallte den gesamten Raum während er ein paar Meter hinter Salvador nun ebenfalls die Treppe emporstieg. Er tat einen Schritt vor den anderen, als Leonardos Stimme plötzlich laut zu lachen begann. "HAHAHAHAHAHA!!! Ich habe sie gefunden, ICH HABE SIE ENDLICH GEFUNDEN!!!" Sein schon fast krankhaftes Lachen drang Sumo durch den ganzen Körper. "SEHT IHR DAS?," rief er und drehte sich um. In seiner Hand hielt er etwas dass Sumo nicht zuordnen konnte. Erst als Salvador ebenfalls das Podest erreichte, konnte man im Schein der provisorischen Fackel etwas sehen. Es sah aus wie Obst, eine Frucht. Jedoch mit einer sehr merkwürdig abstrakten Form, dazu war ihre Farbe violett. "DAS IST EINE TEUFELSFRUCHT! MEIN GANZES LEBEN SUCHE ICH SCHON NACH EINER, endlich...," er hielt kurz inne und starrte die Frucht lange an."...ENDLICH HABE ICH EINE GEFUNDEN!" Er hob diese Frucht in die Luft als wenn sie etwas heiliges wäre. Natürlich hatte Sumo schon von Teufelsfrüchten gehört, jedoch war er noch niemandem begegnet der die Kräfte einer solchen besaß. Und schon garnicht wusste er wie so ein Ding aussah. "JETZT WERDE ICH DER KÖNIG DER PIRATEN SEIN, ICH WERDE UNBESIEGBAR SEIN!!! Sein Lachen wurde immer verrückter, er schein wie besessen zu sein. "WEG VON MIR, ICH WERDE SIE MIR NICHT VON EUCH STEHLEN LASSEN! SOLANGE WARTE ICH NUN SCHON AUF DIESE GELEGENHEIT, IHR WERDET MICH NICHT AUFHALTEN!" Nach diesen Worten griff er mit seiner freien Hand unter den nassen Umhang, zog seinen Degen heraus. "Euch zwei Idioten brauche ich nicht mehr, ich werde mich euch nun entledigen," fuhr er nun ganz leise fort. Er schien wirklich verrücktgeworden zu sein. Er hielt seinen Degen mit der rechten Hand, in der anderen die Teufelsfrucht. "Sterbt, IHR MADEN!!!" Er begann wieder zu schrein, noch bevor er seinen Degen überhaupt bewegen konnte, stieß Salvador seinen durch das Herz seines Bruders. Dieser fiel sofort zu Boden und regte sich auch nicht mehr. "WAS GEHT HIER VOR? DU HAST DEINEN BRUDER......ER WOLLTE...," Sumo brachte keinen klaren Satz mehr hervor. Nicht nur dass sein Käpten anscheinend verrückt geworden war. Nein, jetzt wurde dieser auch noch von seinem kleinen Bruder ermordet. "Bleib ruhig Sumo, es wird ganz schnell gehen," sagte Salvador plötzlich mit einer tiefen Stimme. In den drei Jahren hatte er noch nie gesprochen. "Die Teufelsfrucht ist für mich bestimmt, nachdem ich euch alle getötet habe werde ich ihr würdig sein." Er ging langsam die Treppe herunter auf Sumo zu, mit seinem blutigen Degen in der Hand. "Das, das ist doch nicht dein Ernst. Das muss doch ein Traum sein, das kann nciht wahr sein," stammelte Sumo. Seine Welt war gerade zerbrochen. Seine einzigen beiden Freunde hatten ihn verraten, sie wollten ihn umbringen. Wegen etwas, was er nicht mal haben wollte. "Hör mal Salvador, du kannst das Teil gerne haben. Ich will sie garnicht, lass uns einfach von hier abhauen," fuhr Sumo fort, worauf hin Salvador mit seinem Degen zustach. Sumo schaffte es seinen Körper so zu drehen, dass er den Degen in seinen Oberarm gerammt bekam. Nach diesem Treffer ließ er sich die Treppe herunterrollen und stand dort unten angekommen schnell wieder auf, sein ganzer Arm war mit Blut bedeckt nach diesem tiefen Stich. "Wieso willst du mich töten? Wir sind doch Freunde?" Mit einer hörbaren Trauer in der Stimme rief er dies Salvador entgegen, während dieser wieder langsam die Treppe herunter auf ihn zukam. "Freunde? Wir waren Freunde, wir sind auch vielleicht noch Freunde, aber das hier ist wichtiger als alles andere auf der Welt. Warum glaubst du liegen hier die ganzen Toten? Ich wette, jeder von ihnen hat versucht sich die Frucht zu erkämpfen. Niemand weiß wie lange die Teufelsfrucht schon hier liegt. Wer weiß, vielleicht lag hier schonmal eine andere Frucht und die Leute kommen schon ewig hier her um jeden zu töten um sie sich zu verdienen. Die Wahrheit wird keiner je erfahren, aber der Gedanke daran, ist irgendwie schön." Mit diesen Worten hatte er die letzte Stufe verlassen und stand nun auf einer Ebene Sumo gegenüber. "Du, du bist wahnsinnig. Ich werde mich nicht von dir töten lassen. Wenn es das ist was du willst, sollst du deinen Kampf haben. Verdiene dir doch deine Frucht, wenn du unbedingt willst." Sumo war der ernst der Lage durchaus bewusst. Auch wenn es in der Seele schmerzte, er würde sich niemals töten lassen. Er würde der stärkste Mensch der Welt werden, und kein Verrückter, auch nicht einer seiner vermeintlich besten Freunde, würde ihn davon abhalten. Er nahm seine Kampfpose ein, einen Fuß setzte er nach hinten, drehte seinen Körper dabei. Er war bereit um sein leben zu kämpfen. "Wie niedlich, Sumo. Du denkst wirklich du kannst mich besiegen? DU FETTSACK? Ich werde dich ganz langsam fertig machen, ich werde es genießen. Du bist kein Gegner für mich." Mit diesen Worten begann Salvador einen erneuten Degenstich in Sumos Richtung, er zielte auf seinen Bauch. Sumo drehte sich so schnell es ging zur Seite, die einzige Art auszuweichen. Der Stich war jedoch so schnell, dass er ihn trotzdem noch einen kleinen Schnitt am Bauch entlang verpasste. Immer wieder stach Salvador zu, immer wieder versuchte Sumo auszuweichen und wurde mit jedem mal an einer anderen Stelle druchlöchert. "Jetzt mach schon Sumo, Knie dich hin und lass es mich zu ende bringen. Du wilst doch nicht dass ich dich langsam wie einen Käse durchbohre, tut es dir denn nicht weh?" Salvador schien so langsam die Geduld zu verlieren, es machte ihm anscheinend keinen Spaß den Kampf solange hinauszuzögern. "Ob es Weh tut? Das kann ich dir sagen wenn du mich endlich mal richtig triffst," lachte Sumo ihm entgegen. Alles Show, jeder der tiefen Stiche schmerzte sehr, jedoch war seine Bewegung durch sie nicht beeinträchtigt. Sumo ging einige Schiritte zurück, er wusste wie Salvador kämpft. Er würde gleich zum Herzstich ausholen und er würde sein Ziel garantiert nicht verfehlen. Sumo hatte nur noch eine Chance zu überleben. "Na komm schon du mieser Verräter. Zeig mir was du kannst. Außer mit deiner Nähnadel zustechen ist ja wohl nicht viel drin." Sumo lachte noch lauter, er wollte Salvador zum Stich provozieren, er sollte wütend und unvorsichtig werden. "Sag gute Nacht, Sumo," flüsterte Salvador leise und stach in einer unglaublich schnellen Bewegung zu. Das Blut spritzte durch die Gegend. Salvador grinste zufrieden, er hatte getroffen. Plötzlich umgriff die riesige Hand von Sumo seinen schlanken Hals, sofort drückte er fest zu. "GRRRHMM.....," stammelte Salvador nur noch, nicht mehr in der Lage zu atmen. Sumo hatte im Moment des Stichs seine rechte Hand  zwischen seine Brust und den Degen gehalten, dieser Steckte nun in dieser statt in Sumos Herzen. "WAS MÖCHTEST DU SAGEN? ICH KANN DICH NICHT VERSTEHEN!" Sumo begann zu schreien während er Salvadors Hals mit der linken Hand umgriff und ihn langsam in die Luft hob. Der Degen steckte fest in der rechten Hand, nach wenigen sekunden ließ Salvador diesen aber los. Sumo stellte einen Fuß auf den Griff des Degens und zog mit einem Ruck seine Hand von diesem, er blutete stark. "WAR DAS DEIN KAMPF? SO WOLLTEST DU DIR DIE TEUFELSFRUCHT VERDIENEN? INDEM DU DEINEN FREUND UMBRINGST???" Seine Stimme war immer mehr voll Hass, der Schmerz in seinem gesamten Körper ließ die Wut nur noch heftiger brodeln. "DU HAST VERSAGT, ICH HABE DICH GESCHLAGEN, ICH HABE MIR DIE FRUCHT VERDIENT! DAS SOLLST DU WISSEN BEVOR DU STRIBST, ICH WERDE DIE FRUCHT ESSEN DIE FÜR DICH BESTIMMT WAR!!!" Nach diesem verbalen Wutausbruch begann Sumo, seine rechte Faust zu ballen und immer wieder mit ganzer Kraft in Salvadors Gesicht zu schlagen. Mit jedem Schlag schmezte die Hand mehr, umso stärker der Schmerz war umso fester schlug er wieder zu. Er vergaß alles, immer wieder prügelte er auf den mitlerweise schon leblosen Körper von Salvador ein. Dabei schrie er sich die Stimme aus dem Leib. Nach unzähligen Schlägen, war Salvadors Gesicht nicht mehr zu erkennen. Nun sollte er entgültig tot sein, beschloss Sumo und ließ ihn zu Boden fallen. Er beruhigte sich etwas, war jedoch noch immer voller Hass. Er stampfte hoch auf das Podest, dort lag immer noch Leonardos toter Körper mit der Teufelsfrucht in seiner toten Hand. Sumo hockte sich und hob sie auf. Er schaute sie lange an. "Ich habe sie mir verdient, ich habe überlebt, nur durch meine Kraft." Mit diesen Worten begann er in die Teufelsfrucht zu beissen. Er begann jeden Bissen herunterzuschlingen, jedoch bereits nach dem zweiten hatte er das Gefühl als würde ihm jemand die Luft abschnüren. Er lief rot an, warf den Rest der Frucht irgendwo in die Halle und legte sich seine Hände um den Hals. Er schnappte einige Sekunden nach Luft, plötzlich war das Gefühl verschwunden. Mit Angstschweiß auf der Stirn atmete er tief durch, was zum Teufel war das gewesen? Und wie würde er nun erfahren ob es überhaupt funktioniert hatte? Er durchsuchte Leonardos Leiche nach dem Kompass, nahm ihn an sich und verließ die Höhle mit langsamen Schritten. Er drehte sich kein einziges mal um, er wollte alles vergessen was hier geschehen war. Daraußen angekommen blickte er zum Horizont, der Himmel war zwar noch finster, jeodch sah man dass dahinter langsam das Tageslicht aufzog. Der Sturm hatte ebenfalls aufgehört. Er schob das Schiffchen mit aller Kraft zurück ins Wasser, als er seinen Fuß in dieses steckte bemerkte er wie er plötzlich ganz schlapp wurde. "Oooh, was ist das? Kommt das durch die Teufelsfrucht? Ich habe ja gehört dass man dann nicht mehr schwimmen kann, aber das?" Er verließ das Wasser um seine Überlegung zu überprüfen. Es stimmte anscheinend, außerhalb des Wassers ging dieses Schwäche Gefühl sofort wieder weg, beim erneuten Betreten fing es sofort wieder an. "Ich sollte in Zukunft bloß aufpassen mit dem Wasser, wenn ich dadrin lande komme ich nie wieder raus." Da er nur mit den Füßen im Wasser stand hatte er noch genug Kraft sich an Bord des kleinen Schiffes zu ziehen. Oben angekommen hisste er die Segel, der immer noch raue Wind erfasste die schnell und das Schiffchen schipperte langsam aus der Bucht hinaus. Mit einem Blick auf den Kompass und die Karte, welche noch an Bord war, richtete er mit dem Ruder das Boot aus. "Loguetown liegt ost/südöstlich von hier. Ich hoffe ich werde es finden," murmelte er leise, vom Navigieren verstand er nicht allzu viel, jedoch war die See wenigstens ruhig und er brauchte ja bloß dem Kompass zu folgen.

(Fortsetzung folgt...)


Zuletzt von Sumotori am Di März 28, 2017 11:40 am bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Sumotori Rikishi   Mo März 06, 2017 7:18 pm

(Fortsetzung...)
Loguetown: Er folgte Strikt dieser Rute, immer weiter. Immer mit Blick auf den Kompass. Es vergingen einige Tage bevor er am Horizont eine insel entdeckte. Das musste Loguetown sein, eindeutig. Er steuerte genau darauf zu, die letzten Vorräte auf dem Schiff waren schon vor einem Tag zuende gegangen. Er hatte höllischen Durst, so viel wie noch nie in seinem ganzen Leben. Er kam dem Hafen von Loguetown immer näher, bald würde er dort anlegen. Jedoch war er auch kurz davor das Bewusstsein zu verlieren. Er musste wenigstens noch dort ankommen, dann wäre er vorerst in Sicherheit. Als das Schiffchen gegen den Stein des Hafenbeckens knallte, bekamen das natürlich auch einige Menschen mit, es war schließlich am frühen Morgen. Sumo kletterte sehr kraftlos über die Reling, knallte dann auf den harten Boden und verlor sofort das Bewusstsein. Soldaten der Marine bekamen das mit, sie eilten herbei und packten sich den Koloss mit vier Leuten. Ein anderer Soldat schnappte sich den Seesack, den er umhatte und sie alle liefen in die Stadt hinein, zumindest so schnell wie es ihr "Gepäck" erlaubte. Sie rannten einige Minuten durch die Stadt, bis sie am Krankenhaus von Loguetown ankamen. Sie brachten Sumo herein, welcher sofort auf eine Liege geräumt wurde. Ab hier übernahmen die Krankenschwestern, sie begannen sofort damit seine vereiterten Wunden zu versorgen und ihm Flüssigkeit zu verabreichen. Es schien, als hätte er eine Blutvergiftung davon getragen, der leitende Arzt entscheeid sich schnell diese mit intensiver medikamentöser Behandlung zu bekämpfen. Sumo wurden einige Katheter in die Venen gelegt, man versuchte ihn mit allem zu behandeln was da war. Den ganzen Morgen lang waren Ärzte und Schwestern damit beschäftigt, die offenen Wunden zu reinigen und anschließend zu vernähern. Diese Wunden von den Degenstichen waren zwar nicht breit, aber dafür sehr tief. Vor allem das Loch in seiner rechten Hand veruschten sie schnellstmöglich wieder zu schließen. Als jede Wunde geschlossen war, konnten sie nichts anderes tun und abwarten bis die Medikamente ihre Arbeit würden verrichtet haben. Sumo blieb den ganzen Tag in einem Krankenzimmer auf einem Bett liegen, überall war Verband um seinen Körper und in fast jeder Vene steckten Schläuche. Die Ärzte waren jedoch zuversichtlich, dass er es schaffen würde, sein Körper schien gut auf die Medikamente anzusprechen.

Sumo erwachte erst am nächsten Morgen, er fühlte sich etwas erschöpft, wenn man jedoch seinen Zustand bedachte schon wieder relativ munter. Sein Blick war auf die Decke des Krankenzimmers gerichtet, wo war er hier nur? Er schaute sich um, dann an seinem Körper herab. Verbände waren an fast seinem gesamten Körper gewickelt, Schläuche steckten in seinen Armen. "Das...ist ein Krankenhaus. Wer hat mich hierhin gebracht?" Er konnte sich an nicht viel erinnern, außer dass er am Hafen von Loguetown angekommen war. "Wer hat mich wohl hierhin gebracht? Ich sollte wohl ganz schnell von hier verschwinden," beschloss er und zog sich mit jeweils einem Ruck jedes der Katheter aus den Venen. Als er diese los war, erhob er sich und stand auf, zwar etwas wackelig auf den Beinen, jeodch spührte er deutlich dass es ihm um einiges besser ging als noch vor einigen Tagen nach dem Kampf. Abgesehen von den Verbänden, trug er noch immer seine Badeshorts und das Hemd, beide Teile jeodch mit Löchern von den Degenstichen übersäht. Er drehte sich plötzlich hektisch um, suchte mit seinem Blick das Zimmer ab. Erleichtert seufzte er als er seinen Seesack erblickte, welcher auf einem Stuhl lag. "Puuh, nochmal Glück gehabt," murmelte er bevor er sich diesen über die Schulter lag. "Soso, schon wieder auf den Beinen?" Eine leise Stimme ertönte aus Richtung der Tür, als Sumo sich umdrehte erkannte er eine junge Frau. Sie war ihrer Unifrom nach eine der Schwestern hier, sie war sehr zierlich und klein. Ihre blonden Haare hatte sie zu einem Zopf gebunden, eine große runde Brille lag über ihren Augen. "Du warst ziemlich schwer verletzt, ich weiß nicht ob es eine gute Idee ist wenn du jetzt schon gehst," fuhr sie fort und lächelte ihn freundlich an. "Hör mal, Kleine. Ich weiß ja nicht wie ich hierhin gekommen bin, oder was ihr so mit mir gemacht habt. Aber ich bedanke mich, ihr scheint die ganzen Löcher ja wirklich gut gestopft zu haben, HAHA!" Sumo lachte ihr entgegen, noch etwas bleiben? Dafür war definitiv keine Zeit. "Ich kann nicht bleiben, ich habe noch wichtige Dinge zu erledigen, also wenn du mich bitte vorbei lassen würdest?" Er ging auf sie zu, stand genau vor ihr. "Ich werde dich nicht davon abhalten, es war nur ein gut gemeinter Rat. Aber wenn du mich lässt, würde ich dich gerne ein Stück begleiten. Falls du in der Stadt umkippen solltest, kann ich dich wenigstens hierhin zurückbringen." Sie schaute zu Sumo hinauf, trotz seiner durchschnittlichen Körpergröße, war sie noch ein ganzes Stück kleiner als er. "Hmmm, naja, ich kann dich davon genauso wenig abhalten wie du mich vom Gehen abhalten kannst," erwiderte er grinsend und ging an ihr vorbei auf den Flur. "Dann lass mich wenigstens vorgehen, du kennst den Weg doch garnicht hier raus," lachte sie hinter ihm und überholte ihn. Sie ging den langen Flur des Krankenhauses entlang, Sumo immer ein kleines Stück hinter ihr. Es dauerte nicht lang bis sie das Gebäude verließen, sie standen mitten in den Straßen von Loguetown, wohin man auch schaute ragten große Häuser empor. "Oh Mann, was für eine Stadt," murmelte Sumo. Die Straßen von Goa hatte er schon als voll empfunden, jedoch hatte er noch nie ein solches Gedrängel von Massen gesehen wie in dieser Straße. "Sag mal, wo möchtest du denn hin? Willst du die Sehenswürdigkeiten der Stadt besichtigen? Das Scharfott sehen?" Sie schaute wieder zu ihm hinauf während sie beide noch immer am Rand der gefüllten Straße standen. Sumo begann laut zu lachen. "HAHAHA, die Sehenswürdigkeiten? Wo denkst du hin? Ich muss trainieren gehen, ich hatte schon lange keine Möglichkeit mehr um mich zu verbessern. Die Stadt interessiert mich nicht die Bohne, gibt es hier irgendwo vielleicht einen guten Ort wo man ungestört sein kann?" Fragend schaute er zu ihr runter in die großen, blauen Augen. "Nun ja, die Stadt nimmt nicht die gesamte Insel ein. Außerhalb von Loguetown gibt es einen großen Wald. In diesem Wald lebt ein Einsiedler, er hat anscheinend genau wie du keine Lust in der Statd zu bleiben. Er lebt dort schon viele Jahre, er ging damals in die Wälder nur um zu trainieren. Vielleicht solltest du zu ihm gehen?" Sumo begann schon wieder zu grinsen als er das hörte. "Ein Krieger der ganz alleine im Wald trainiert? Das klingt nach der richtigen Adresse, wie komme ich denn dorthin?" Voller Begeisterung hakte er nach. "Ich denke es wäre besser, wenn ich dich dorthin bringe. Fast jede Krankenschwester war schon öfters bei ihm, wir schauen alle paar Wochen mal nach ihm ob er noch am leben ist. Der Weg dorthin ist nicht gefährlich, in den Wäldern um Loguetown ist es ziemlich ruhig. Wenn du magst, bringe ich dich zu ihm." "Na dann lass uns keine Zeit verlieren, ich habe es verdammt eilig," erwideret er zufrieden. Sie begann daraufhin wieder vorraus zu gehen, mitten durch die dichte Menge an Menschen, welche sich in den Straßen drängte. Sumo staunte immer wieder mal über die vielen hohen Häuser, jedoch hatte er nur eines im Kopf: Er hatte keine Ahnung welche Teufelsfrucht er da vor einigen Tagen verspeist hatte, die einzige Möglichkeit es herauszufinden war hartes Training, davon war er überzeugt. Auf dem Weg durch die große Stadt erzählte ihm die Frau, welche sich im als Ria vorgestellt hatte, immer wieder einige Dinge über die Geschichte dieser Stadt. Über das Scharfott an welchem der legendäre Gold Roger hingerichtet wurde. Sumo hörte immer nur halbherzig zu, es war ihm ungemein wichtig seine neuen Kräfte kennen zu lernen, denn bis jetzt hatte er keien Veränderung spühren können. Nach einiger Zeit, in welcher sie durch die Stadt spazierten, gelangten die beiden an eines der Stadttore. Im Gegnsatz zu dem in Goa, war es kaum bewacht oder geschützt. Anscheinend ging aus den Wäldern wirklich keine Gefahr hervor. "So, von hier an ist es nicht mehr so weit," erzählte im Ria während sie die Stadt verließen und schon bald den dichten Wald betraten. Es führte ein kleiner Weg mitten hinein, welchem die beiden folgten. Wieder nach einiger Zeit, stand am Wegesrand ein merkwürdig aussehender Stein, dieser sah aus wie eine hohe, runde Säule. "Ab hier müssen wir den Weg verlassen, das ist der Wegweiser," erwähnte Ria als sie schnurstracks hinter der Säule in den Wald einbog. Sie ging immer vor Sumo her, zwischen Bäumen und Sträuchern hindurch. Sumo fragte sich schon langsam, wann sie endlich bei diesem Einsiedler ankommen würden. Gerade als er sich mal so langsam beschweren wollte, erreichten die beiden eine große Lichtung. In einem Durchmesser von ungefähr 100 Metern stand kein einziger Baum mehr, kein einziger Strauch. Nur grüne Wiese und anscheinend, wie Sumo schnell sah, genau in er mitte der Lichtung eine kleine Holzhütte. Während die beiden sich dieser Hütte näherten, erkannte Sumo diese immer besser. Es war vielmehr ein provisorisches Gerüst aus kleinen und großen Baumstämmen, wild aneinandergereiht und an manchen Stellen mit Leinentüchern überdacht. Vor der, nennen wir es mal Hütte, qualmte ein Lagerfeuer inmitten von einem kleinen Streinkreis. Vor der Feuerstelle saß ein Mann, dieser Stand auf als Ria und Sumo nur noch einige Meter von ihm entfernt waren. "Wen bringst du denn da mit, Ria?" Der Mann schient seinem Gesicht nach um die 50 Jahre alt zu sein. Er war ziemlich groß, bestimmt über zwei Meter. Dabei hatte er eine schlanke Statur, die dennoch sehr drahtig und mit definierten Muskeln überzogen war. Er war kahlraisert, trug einen langen schwarzen Kinnbart zu einem Zopf gebunden. Außer einer beigen Leinenhose, trug er nichts an Kleidung. "Guten Tag, Mito. Das hier ist Sumo, er wurde gestern bewusstlos bei uns eingeliefert und hat jetzt nichts besseres vor als sich schnell wieder seinem training zu widmen. Ich dachte mir, ihr würdet euch gut verstehen." Ria lächelte den großen Mann an, scheinbar kannten sie sich schon gut. Dieser musterte Sumo nun genau, von oben bis unten. Sumo war von dem Kerl beeindruckt, seinem Äußeren nach schien er ziemlich stark zu sein. die Tatsache, dass er mitten im Wald lebte, respektierte er noch obendrein. "Genau, ich bin Sumo. Ich brauche ganz dringen Training, und dafür brauche ich viel Platz," begann Sumo zu erzählen, dem Mann dabei in die Augen schauend. "Ich werde euch zwei jetzt mal alleine lassen, ich werde noch in der Klinik gebraucht. Falls du etwas brauchst, kannst du mich gerne jederzeit in der Klinik besuchen, Sumo," sagte Ria plötzlich. "Das werde ich tun, danke dass du mich hierhin gebracht hast Ria," erwiderte Sumo sichtlich dankbar. "Und wir sehen uns sowieso nächste Woche, Mito. Ich werd dann nochmal nach dir schauen," fügte sie noch hinzu bevor sie langsam über die große Lichtung zurück in den Wald spazierte. "Also, Sumo, du möchtest also trainieren? Wieso denkst du, dass du das nicht in der Stadt tun könntest?" Der Mann wandte sich ihm wieder zu nachdem er Ria mit einem Kopfnicken verabschiedet hatte. "Naja, es geht nicht einfach ums bloße Training. Ich habe vor kurzem von einer Teufelsfrucht gegessen. Leider habe ich noch keine Ahnung welche Kraft mir diese verliehen hat. Um genug Freiraum zu haben, dachte ich mir es macht am meisten Sinn das außerhalb der Stadt herauszufinden." Sumo schaute den Mann an, er erwartete nicht dass dieser etwas davon verstand. "Teufelsfrucht? Also nachdem was ich so weiß, sollte sich ihre Kraft schnell zeigen. Ich bin in meinem Leben schon viel herumgekommen und habe einige Teufelskräfte schon erlebt. Ein wenig weiß ich über sie," erwiderte dieser zu Sumos großer Überraschung. "Wirklich? Was kannst du mir denn darüber erzählen?" Neugierig und mit großen Augen schaute er Mito an und war bereit aufmerksam zuzuhören. "Naja, dass das Meerwasser deine Kräfte entzieht hast du vermutlich schon rausfinden können," begann er zu erzählen. "Darüber hinaus weiß ich, dass es jede Teufelsfrucht nur einmal auf der Welt gibt, es wird dir also niemand etwas speziell über deine Frucht berichten können. Aber eines lässt sich sagen, es gibt drei unterscheidliche Typen von Teufelsfrüchten: Da wären zum einen die Zoan-Früchte, die es ihrem Benutzer erlauben ihre Gestalt zu verändern. Diese können sich zum Beispiel in Tiere verwandeln. Zum anderen gibt es die Paramecia-Früchte. Diese verleihem dem der sie isst übermenschliche Fähigkeiten, oft bewirken sie eine Steigerung der Leistung des Körpers in einem bestimmten Bereich. Und als letztes wären das die Logia-Früchte zu nennen. Diese erlauben ihrem Anwender, sich vollständig in ein natürliches Element zu verwandeln. Ich weiß zwar nicht viel, doch man munkelt dass diese Art von Teufelsfrüchten die stärkste sei, da sie den Benutzer unverwundbar machen soll. Das wäre soweit alles was ich weiß," sagte er abschließend. "Hmmm, ich denke, deine Teufelskraft sollte sich schnell offenbaren wenn wir einen kleinen Kampf austragen. Du siehst mir wie ein erfahrener Kämpfer aus, du solltest die Unterschiede eigentlich schnell spühren." Er trat einige Schritte vom Lagerfeuer weg, stellte sich Sumo direkt gegenüber. "Hmm ein kleiner Kampf um es herauszufinden? Wieso eigentlich nicht," erwiderte dieser und nahm seine Kampfpose ein. "Keine Sorge, wir werden nur etwas üben. Ich werde dich nur leicht attackieren," sagte Mito und ging langsam auf Sumo zu bis er direkt vor ihm stand, und zu einem vorhersehbaren Schlag ausholte. Sumo erkannte, dass in diesem Schlag schon allein wegen seine Geschwindigkeit nicht viel Kraft stecken konnte. Er entschied sich, diesen einfach über sich ergehen zu lassen um die Stärke des Mannes zu prüfen. Der Schlag traf Sumo in seinen üppigen Bauch, dieser zuckte darauf überraschenderweise stark zusammen. "Was...was war das denn?" Er war völlig außer sich, dieser leichte Schlag hatte ihm solche Schmerzen zugefügt? Ein weiterer nicht gerade kraftvoller Schlag folgte, diesmal traf er Sumos Gesicht. Er zuckte nicht nur zusammen, sondern verlor sofort das Gleichgewicht als hätte ihm jemand einen Knüppel ins Gesicht geschlagen und fiel zu Boden. Keuchend stützte er sich auf seinen Fäusten ab. "Hmmm, bist du sicher, dass du ein Kämpfer bist? Ich habe mir bei den Schlägen nicht viel Mühe gegeben," merkte Mito an und stand scheinbar selbst überrascht vor dem schwer atmenden Sumo. "Ich...ich weiß nicht...was los ist. Ich habe schon so viele Schläge eingesteckt...," schnaufte er und bekam kaum einen Satz zuende. Auf zittrigen Beinen schaffte er wieder aufzustehen, er schien breits jetzt große Schmerzen zu haben. "Dann nochmal, irgendetwas muss ja noch passieren," sagte Mito und schlug Sumo wieder ins Gesicht, dieser machte dabei fast eine Umdrehung in der Luft während er zu Boden fiel. Er lag nun auf dem Rücken, noch schwerer atmend als zuvor. "Das wäre aber eine setlsame Teufelskraft, wenn ihr einziger Sinn darin bestünde dich anfälliger für Treffer zu machen." Mito war zwar kein Experte auf dem gebiet der Teufelskräfte, jedoch war er der Meinung gewesen dass diese einem abgesehen von der Anfälligkeit für Wasser nur Vorteile bringen würden. Es dauerte einige Minuten bis Sumo sich wieder aufrappeln konnte, er machte einen extrem wütenden Gesichtsausdruck. "Soll...soll das ein Witz sein? Ich habe mein Leben lang dafür trainiert so stark zu werden wie ich es jetzt bin. Soll das heißen, diese Teufelsfrucht, die mich stärker machen sollte, macht meine ganze Stärke jetzt sinnlos?" Voller Zorn schlug er mit der Faust auf den Boden, er war in all den Jahren so stark geworden, dass er damit ein großes Loch in die Erde schlug, begleitet von Erschütterungen. "Hmmm, du scheinst aber immer noch sehr stark zu sein," merkte Mito mit großen Augen an als er das sah. "Die Teufelskraft scheint sich auf das zu beschränken, was du einstecken kannst," fügte er hinzu und sah weiterhin Sumo an. Dieser erhob sich immer noch wütend, bermerkte dabei jedoch einen extremen Druck  in seiner rechten Hand. Er schaute herab, seine Faust hatte einen dunklen Ton angenommen, fast schon schwarz. Dabei stieg eine leichte Fahne von schwarzen Rauch oder so etwas aus ihr auf. "Was zum Teufel...?" Er öffnete seine Faust, aus seiner Handfläche schien dieser Rauch aufzusteigen. Er war pechschwarz und sehr dicht, man konnte nicht hindurchsehen, jedoch war es nur ein kleiner Streifen von diesem Zeug. "Hmm, das ist interessant," merkte Mito an. "Halte mir deine flache Hand entgegen, ich werde darauf zielen. Versuch diesen Zustand beizubehalten." Mito begann zum Schlag auszuholen. Sumo streckte seine Handfläche in Mitos Richtung aus, das Gefühl in seiner Hand konnte man damit vergleichen, als wenn jeder Muskel angespannt wäre, ein riesiger Druck nach innen gerichtet. Jedoch kam dieser nicht durch Muskelanspannungen, schließlich konnte er seine Hand ja noch bewegen. Es war ein Druck von woanders her. Mito schnellte nach vorne, schlug diesmal etwas fester mit der Faust genau auf Sumos Handfläche. Bei Eintreffen seiner Faust, spührte Mito wie sein Schlag quasi "angezogen" wurde von diesem Rauch. Sumo hatte das Gefühl als würde seine Hand und sein ganzer Arm brechen in diesem Moment, er schrie laut auf, hielt sich mit der linken Hand das Handgelenk und fiel vor Schmerz auf den Boden. "Dieses Zeug was da aus dir strömt, es scheint irgendwie als würde es alles,naja, anziehen. So ähnlich wie die Gravitation," stellte Mito fest, bevor er Sumo wieder half auf die Beine zu kommen. "Diese Kraft, scheint alles was du einsteckst enorm zu verstärken, so etwas habe ich noch nie gesehen." Er wunderte sich immer noch über diese merkwürdige Teufelskraft, den Sinn dahinter verstand er nicht ganz. "Ich vermute, jemand der nicht so stark wie du wäre, hätte durch meine Schläge noch viel ernsthaftere Verletzungen davon tragen können." Er schaute Sumo dabei zu, wie dieser sich wieder aufrichttete, aus seiner schwarzen, rechten Hand stieg immer noch dieser Rauch. "Hehehe, dann ist ja jetzt alles klar," begann er leise zu lachen, sein Gesicht voller Schweiß durch die großen Schmerzen. "Was meinst du?" Mito schaute ihn verwirrt an während er ihn das fragte. "Na das liegt doch auf der Hand, jemand anderen würde diese Teufelskraft vermutlich zerreißen. Aber ich bin stark genug um es zu ertragen, diese Teufelsfrucht ist meine Prüfung. Sie soll mir dabei helfen, meine Grenzen noch weiter zu übertreffen. Es war kein Zufall dass ich genau an diese Frucht geraten bin, es war meine Bestimmung! Sie ist für mich wie geschaffen, sie wird mich noch viel stärker machen können!" Mitos Blick zumute verstand er nicht ganz wie Sumo dies meinte. "Und wie soll das gehen?" "Ist doch ganz logisch, ich werde mit dir trainieren. Du wirst mich jeden Tag so heftig verprügeln, dass ich es nicht mehr aushalte. Du wirst mich immer stärker schlagen, mein Geist und mein Körper werden sich an diesen Schmerz gewöhnen. Währenddessen, werde ich mir hier im Wald ein paar Bäume zum Stemmen suchen. Wenn alles stärker auf mich einwirkt, sollten diese auch schwerer über meinen Kopf zu stemmen sein." Sumo war plötzlich ganz euphorisch, aus der Wut von vor noch ein paar Minuten war nun Freude geworden. Freude, dass er nun wieder eine Grenze gefunden hatte die es zu überwinden galt. "Hmmm, naja es macht durchaus Sinn, du willst dich also dadurch abhärten. Aber was ist mit der eigentlichen Kraft der Frucht? Wie willst du diese offenbahren?" Mito verstand langsam wie Sumo es gemeint hatte. "Ich werde neben dem ganzen Training und dem Verprügelt-Werden zusätzlich rumprobieren was ich mit dem schwarzen Rauch anstellen kann. Ich werde hier solange mit dir trainieren, bis ich meine Kräfte wenigstens benutzen kann." Die steigende Begeisterung sah man immer mehr in Sumos breitem Grinsen. Zwar hatte er eigentlich vor gehabt zur See zu fahren, jedoch war er sich mitlerweile sowieso nicht mehr sicher ob er jemals nochmal einer Crew vertrauen würde. Wenn er sowieso schon hier war, konnte er wenigstens die Zeit nutzen um seinem Ziel der stärkste Mensch der Welt zu werden ein ganzes Stück näher zu kommen. "In Ordnung Sumo, ich bin selber höchst interessiert daran was aus dir werden wird. Das klingt ziemlich interessant. Also dann, du kannst hier bleiben. Ich werde dir dabei helfen deinen Körper abzuhärten, für mich ist es ebenfalls eine willkommende Abwechslung. ich kann schließlich nicht jeden Tag in einen Menschen wie in einen Sandsack boxen," antwortete Mito und lachte dabei herzlich. "Danke Mito, dann lass uns gleich damit weitermachen. Für heute habe ich noch nicht genug Schläge bekommen!" Sumo trat breit grinsend an Mito heran, breitete seine Arme aus um seinen Körper zu präsentieren. "Ich muss sagen, du hast Mumm," merkte dieser an und begann wieder auf Sumos Körpereinzuprügeln.

Sumo blieb lange Zeit bei Mito im Wald. Jeden Tag ließ er sich von diesem verprügeln bis er den Schmerz nicht mehr aushielt, es war sehr wichtig seinem Körper keinen Ruhetag davor zu gönnen damit er sich daran gewöhnen konnte, damit er wenigstens lernte den Schmerz zu ignorieren. Jeden Tag ging Sumo nach dieser Prozedur in den Wald. Zum Glück hatte er seine Kraft, die er im Grey Terminal aufgebaut hatte, noch immer erhalten nach all den Jahren. Sie reichte aus, um große und dicke Bäume mit einigen hieben durchzuschlagen und diese dann als Trainingsgewicht zu verwenden. Wie Sumo vermutet hatte, war es kein größeres Problem diese anzuheben. Sobald er diese jedoch über seinen Kopf stemmte, spührte er wie die Anziehungskraft seiner Teufelskraft das Gewicht der Baumstämme vervielfältigte. Umso besser, sein Körper musste wieder hart daran arbeiten um etwas stemmen zu können. Nach einem solchen anstrengenden Training, übte Sumo zum Abschluss des Tages was er mit dem schwarezn Racuh so alles anstellen konnte. Er ließ jeden Abend den Rauch aus seiner Handfläche aufsteigen, verusuchte diesen Zustand solange aufrecht zu erhalten wie es möglich war. Nach einiger Zeit konnte er den Rauch aus beiden Händen gleichzeitig erscheinen lassen, nach einer weiteren Zeit aus seinen Beinen um sich dann in einem Kreis um den Boden um ihn herum auszubreiten. Er war so versessen wie noch nie darauf der Stärkste auf der Welt zu werden, mit diesem Traum vor Augen ertrug er jeden Schmerz und jede Anstrengung, auch wenn es niemals leichter wurde. An einem Abend in der Woche besuchte er Ria in der Stadt. Zum einen um sich mit jemand anderem als Mito unterhalten zu können und zum anderen um sich in den Bars der großen Stadt zu betrinken. Hier und da verdiente er sich ab und zu ein paar Berrys indem er zum Beispiel am Hafen beim Abladen der Schiffe half. Die meiste Zeit verbrachte er jeodch natürlich beim harten Training, denn er hatte ja schließlich einen Traum zu erfüllen.

32 Jahre: 2 volle Jahre lang trainierte Sumo gemeinsam mit Mito um sowohl das voll Potenzial seiner Teufelsfrucht, als auch das seines Körpers zu entfesseln. Jeden Tag steckte er immer heftigere Schläge seines Trainingsgefährten ein, für diesen wiederum war es ein gutes Training um seine Schlagkraft zu steigern, eine Win-Win-Situation für beide also. Es dauerte nicht lange bis Sumo begann zu verstehen was dieser Rauch, der aus seinem Körper strömt, so alles machen kann. Er verstand, dass dieser Qualm eine enorme Anziehungskraft besaß, die zwar alles um ein vielfältiges fester auf seinem Körper einschlagen ließ, jeodch auch alles mögliche gezielt anziehen konnte. Eine seiner beiden größten Schwächen, die geringe Reichweite seiner Attacken, konnte er mit dieser Kraft überbrücken. Wenn er den Rauch aus seiner Handfläche steigen ließ und dann gezielt damit etwas anvisierte, konnte er mit Konzentration alles mögliche in seine Hand ziehen. Zu Beginn waren es Steine, Bäume und andere Dinge die man im Wald so finden konnte. Später versuchte er dies an Mito, es klappte wunderbar und auf diese Art konnte er seinen Trainingsgegner aus einigen Metern Entfernung in Schlagreichweite ziehen. Außerdem stellte sich heraus, dass die schwarze Substanz die Fähigkeit besaß alles in sich aufzusaugen. Wenn Sumo diesen Rauch auf dem Boden ausbreitete, wurde alles, was er berührte, binnen kurzer Zeit in einen schier unendlichen Abgrund gezogen. Da sogar Licht diesem scheinbar endlosen Abgrund nicht entkommen konnte, kam Sumo zu dem Schluss es müsse sich bei diesem Rauch um manifestierte Finsternis handeln. Alles was die Finsternis verschlang, war verschwunden. Sumo übte es oft im Wald und ließ so große freie Flächen entstehen. Es dauerte nich lange, bis er lernte die verschwundenen Dinge wieder "auszuspucken". Aus einem Strudel der aus der Finsternis bestand, konnte alles vorher verschluckte wieder herausgeschossen werden. Jedoch war alles was diesen Prozess durchmachte zerstört sobald es wieder herauskam. Bäume waren in viele Teile zerbrochen, Steine zum Teil in Sandkörner zermahlt. Sumo hütete sich deshalb es jemals an Mito auszuprobieren, es schien etwas zu sein dass kein Mensch überleben würde. Dies schienen die Kräfte der "Finsterfrucht", sowie Sumo sie nannte, zu sein, Dinge anziehen, Dinge verschlucken und Dinge zerstört wieder rauszulassen. Während dieser Zeit gelang es ihm ebenfalls seine körperliche Stärke um ein Vielfaches zu steigern. Nach einem Jahr war er so stark geworden, dass er ohne größere Mühe die großen Baumstämme des Waldes heben und sogar ein Stück weit werfen konnte. Er wurde so stark wie er noch nie zuvor gewesen war, von der Schmerzresistenz mal gaz abgesehen. Zwar schmerzte jeder Angriff gegen seinen Körper sehr, jedoch gewöhnte er sich langsam daran und war bald abgehärtet genug um nicht von jedem Treffer sofort von den Beinen gefegt zu werden. Zwei Jahre lang trainierte Sumo auf diese Art, inzwischen konnte er die Power seiner Teufelskraft relativ gut beherrschen, war abgehärtet um schmerz- und kraftvolle Treffer zu verkraften und war stärker als jemals zuvor, was ja schon immer sein Zeil gewesen war.

An jenem Abend war Sumo mal wieder in der Stadt von Loguetown unterwegs, wie er es einmal die Woche war. Er hatte sich mal wieder mit der jungen Ria getroffen woraufhin die beiden sich in eine gemütliche Bar in einer kleinen Straße gesetzt hatten und etwas tranken. Sumo trank natürlich seinen geliebten Rum, am besten glasklar. Ria hingegen konnte mit Alkohol nicht soviel anfangen, dennoch hatten die beiden immer etwas zu erzählen oder zu lachen. An diesem Abend war die kleine Bar, was sehr unüblich war, ziemlich voll gewesen. Zwar waren in der Bar öfters vereinzelt Leute gewesen, manchmal auch kleine Gruppen, aber so einen Andrang wie heute hatte es noch nie gegeben. Scheinbar ging der ganze Tumult von einer Gruppe von ungefähr 10 Männern aus. Viele Besucher der Bar hatten sich um ihren Tisch versammelt, scheinbar schmissen diese Typen mit Freigetränken um sich. Es war sehr laut in der Bar, jedoch konnte Sumo aus dem Geschrei raushören dass es sich bei diesen Typen um Piraten handeln müsste die morgen den Rivers-Mountain befahren und endlich die Grandline erreichen wollten. Um dem East-Blue ein letztes mal auf wiedersehen zu sagen, schienen sie heute Abend hier eine Art Abschiedsfeier zu halten. Sumo träumte berauscht vom Rum selber mal wieder davon die Grandline zu befahren, er musste daran denken wie lange er diesen Traum schon hatte und diesem bis jetzt kaum ein Stück näher gekommen war. Doch heute Abend wollte er sich nicht damit befassen, Ria und er erzählten sich gegenseitig die Erlebnisse der letzten Woche und genossen die gemeinsame Zeit. Nach einiger Zeit ging Ria rüber zu Theke um eine neue Runde Getränke für die beiden zu holen. Auf ihrem Rückweg ertönte eine laute Stimme. "Hey, Kleine, wieso kommst du nicht zu uns an den Tisch und trinkst mit uns solange wir noch in der Stadt sind?" Ria drehete sich um, die ganze Piraten-Bande die an dem Tisch saß schaute zu ihr. Inmitten der ganzen Männer stach einer ebsonders hervor. Ein ungefähr 2 Meter großer Mann, mit scheinbar goldenen, langen Haaren die ihm bis zur Schulter reichten. Dazu hatte er ein sehr markantes Gesicht und starhlend blaue Augen. Er schien sehr muskulös und trainiert zu sein, er trug ein weißes Tank-Top welches seine durchtrainierten Arm- und Schultermuskeln deutlich hervorhob. Auf seinem Kopf trug er, ein wenig schief, einen schwarzen Käpitänshut. Er hatte ein sehr breites Grinsen im Gesicht, startte Ria direkt in die Augen. "Ähm, nein danke. Ich bin schon mit jemandem hier," erwiderte Ria etwas schüchtern mit ihrer immer noch freundlichen Art und setzte sich wieder zu Sumo an den Platz. Sumo schenkte der ganzen Situation nicht viel Aufmerksamkeit, schließlich war es nicht das erste mal dass sich jemand an Ria rangeschmissen hatte. "Du hast mich wohl nicht verstanden," sagte die Stimme des scheinbaren Käptens plötzlich. Er stand in seiner vollen Größer direkt vor dem Tisch von Sumo und Ria. "Ich bin Käpten Magnusson, von den berüchtigten Magnus-Piraten. Ab morgen werden wir die Grandline befahren und dann werde ich der berühmteste Pirat aller Zeiten, und ich kriege von DIR eine Abfuhr, Kleine?" "HAHAHA, Magnus-Piraten? Davon hab ich ja noch nie gehört!" Sumo lachte laut und herzlich, an seiner Stimmlage war deutlich zu erkennen dass er sehr betrunken war. "Setz dich lieber, ich spendier dir einen und dann erzählst du mir was von dir!" Sumo rückte einladend einen freien Stuhl am Tisch zurück sodass sich jemand darauf setzen konnte. Käpten Magnusson holte aus und schlug Sumo mit seiner Faust von oben auf den Kopf. Der Schlag war so hart, dass unter Sumos Hintern der Stuhl zusammenbrach und er nun auf dem Boden saß. "Wer redet denn mit dir, Fettsack? Wenn dir dein leben lieb ist, bist du lieber ganz still, beim nächsten mal halte ich mich nicht zurüc," sagte der Käpten mit einer selbstsicheren Stimme während er wieder ganz locker dort stand. "Sumo! Alles in Ordnung?" Ria hatte sich von ihrem Stuhl erhoben um nach Sumo zu schauen als Magnusson wieder ausholte und sie mit einer schallenden Ohrfeige zu Boden schlug. Sie landete hart, mit Tränen in den Augen und einer extrem roten Wange schaute sie herauf. Es dauerte nur wenige Augenblicke bis der Käptn sich umdrehte und Sumo plötzlich genau vor ihm Stand. "Du willst wohl...," bevor er seinen Satz zuende sprechen konnte, schlug Sumo ihm mit der Faust fest ins Gesicht. Durch die ganze Kraft die mitlerweile in seinen Schlägen steckte, flog der Käptn schnurstracks durch eines der Barfenster nach draußen auf die Straße. Draußen war es schon dunkel, zum Glück waren in dieser Hinterstraße nicht allzuviele Leute unterwegs. Sumo half Ria beim Aufstehen. "Bitte geh irgendwo in Deckung, ich weiß nicht was hier gleich passieren wird," riet er ihr und ging daraufhin durch die Tür nach draußen auf die Straße. Der Käpten war dabei sich wieder aufzurichten nach dem harten Treffer. Seine Nase war am bluten, jedoch schien er ansonsten eher verärgert als geschwächt zu sein. "Wie kannst du es wagen, WIE KANN EIN WURM WIE DU ES WAGEN DEN GROSSEN KÄPTEN MAGNUSSON ZU SCHLAGEN?" Wütend schrie er Sumo entgegen als dieser sich dem Käpten gegenüber stellte. "Ich werde dich zerquetschen wie einen Käfer," fügte er hinzu. Seine Augen wurden ganz weiß, die Iris schien komplett zu verschwinden. Sein Körper zuckte und seine Muskeln bekamen merkwürdige Wachstumsschübe. Er wurde größer, ein Großteil seiner Kleidung zerriss und seine Haut färbte sich dabei grau. Sumo war voller Hass auf diesen Kerl, als dieser Prozess begann wich dieses Gefühl aber eher einer Überraschung. Nach einigen Sekunden stand Sumo einem riesigen Elfanten mit großen Stoßzähnen gegenüber, er starrte zu dem ungefähr 4 Meter großen Tier nach oben. "Oh mein Gott, was ist das denn?" Mit offenem Mund stand er wie angewurzelt da, so etwas hatte er noch nie gesehen. "Du kleiner Wurm, ich habe mal von einer Teufelsfrucht gegessen. Seitdem bin ich ein Elefanten-Mensch, ich kann zu einem Elefanten werden und alles und jeden zertramplen. Ich gebe zu dein Schlag war hart, aber in dieser Form wirst du gegen mich nichts ausrichten können," ertönte aus dem Mund des Elefanten. Sumo war beeindruckt, aber keineswegs eingeschüchtert. Noch nie hatte er einen anderen Teufelskraftanwender gesehen, noch dazu war ein solch riesiges Geschöpf eine perfekte Probe für seine Stärke. Am wichtigsten war jedoch, dass dieser Kerl seine gute Freundin Ria geschlagen hatte. Nicht nur dass er eine Frau schlug, nein, sogar obendrein noch jemandem der einfach nur helfen wollte. Zwei Aspekte die in Sumo wieder den Hass aufkochen ließen. "Du kannst so groß werden wie du willst, ich werde dich fertig machen." Sumo machte sich bereit diesem Koloss irgendwie eine verpassen zu können. Der Elefant setzte sich plötzlich in Bewegung, mit einer Geschwindigket die Sumo diesem Vieh garnicht zugetraut hätte. Noch bevor Sumo irgendetwas mitbekam, bekam er einen heftigen Schlag mit dem Rüssel direkt gegen den Kopf. Der Schmerz war so groß, dass es sich anfühlte als reiße der Kopf gleich ab. Sumo wurde von diesem Treffer quer über die Straße geschleudert, mitten in eine Massive Mauer hinein welche anschließend über ihm zusammenbrach. Es war ein Höllenlärm in der Straße, immer mehr Schaulustige kamen hinzu um zu sehen was hier vor sich ging. Unter den Trümmern der Mauer rappelte Sumo sich wieder auf, ein Platzwunde zierte sein Gesicht wodurch er stark blutete. "Oh Mann, der hat aber gesessen," murmelte er. Von dem Schlag war ihm immer noch ganz schwindelig, vermutlich könnte er diesen Koloss nur mit Hilfe der Teufelsfrucht besiegen. "Du dämlicher idiot, nur wegen diesem Mädchen willst du dich umbringen lassen? Ich hoffe es hat sich für dich gelohnt," ertönte wieder die Stimme von Magnusson woraufhin dieser wieder vorstürmte. Sumo, bereitete sich auf einen Treffer mit dem Rüssel vor, jeodoch rannte der Elefant einfach weiter. Sumo versuchte zur Seite auszuweichen mit einem Sprung, jedoch lag er so auf dem Boden danach dass Magnusson einfach über seinen rücken trampelte. Sumo schire auf vor Schmerz, mehrere Tonnen zerquetschten ihn mit jedem Schritt. Es fühlte sich an als wäre sein Rücken zertrümmert, auf so etwas hatte er sich mit Mito nicht vorbereiten können. Immer noch vor Schmerzen krümmend, lag er weiter auf dem Boden. Er musste es diesem Typen unbedingt heimzahlen, irgendetwas musste er doch tun können. Noch bevor er überhaupt wieder klare Gedanken fassen konnte, umgriff Magnusson seinen Körper mit dem Rüssel und hob ihn hoch. Dabei begann er Sumo langsam zu zerdrücken, er spührte wie jeder Knochen langsam aber sicher nachgeben würde. "HAHAHA! Sieh dich jetzt an, erst spuckst du ganz große Töne und nun mache ich dich fertig ohne einmal von dir getroffen worden zu sein!" Magnusson lachte laut während er den Druck jede Sekunde langsam erhöhte. Sumo spührte, dass er das nicht mehr lange durchhält. Er bekam zwar Luft, jeodch konnte nicht mal sein starker Körper dieser Kraft standhalten. Er wusste nich was er tun sollte, lediglich seine linke Hand war noch frei. Sollte sein Traum schon hier enden? Niemals, er würde alles versuchen um am Leben zu bleiben, und es diesem Arroganten Kerl zu zeigen. Das letzte was er noch hatte war die Finsternis, wie sie ihm nun helfen sollte wusste er selbst nicht. Jedoch begann er seine Hand gänzlich in Finsternis zu verwandeln, sie stieg wie Rauch aus ihr empor. Er legte seine nun schwarze Hand auf den Rüssel, vielleicht könnte er mit aller Kraft dieses Ding einfach abreißen. Er griff fest in den Rüssel, daraufhin passierte jedoch etwas anderes. Der Elefant begann sich schnell wieder zurückzuverwandeln, bis Magnusson wieder als Mensch dort stand. Satt dem Rüssel, lag Sumos Hand nun um sein Gesicht. "Du hättest dich besser nicht zurückverwandelt," sagte Sumo mit nun wieder vollem Elan und holte mit der rechten Faust aus. Er schlug dem Käpten mit voller Kraft in den Bauch, dieser flog einige Meter die Straße entlang und landete auf dem Steinboden. "Um ein Haar hättest du mich gehabt, das war ganz schön knapp," keuchte Sumo und streckte jedes Glied um seine Knochen auf Verletzungen zu überprüfen. Käpten Magnus erhob sich sichtlich angeschlagen von diesem Treffer, auf klapprigen beinen stand er nun da. "WAS HAST DU GETAN? WIESO KONNTE ICH MICH NICHT MEHR VERWANDELN? HAST DU VON EINER TEUFELSFRUCHT GESESSEN?" Wütend und verunsichert schrie er dies Sumo herüber, scheinbar hatte er sich nicht freiwillig zurückverwandelt. "Es stimmt, ich habe mal von einer Teufelsfrucht gegessen, der Finsterfrucht. Jeodoch habe ich keine Ahnung wieso du dich nicht mehr verwandeln konntest," erwiderte Sumo. Seinen Hass auf den Käpten hatte er jeodch keine Sekune lang vergessen, ihm war egal was hier geschah. Er musste die Chance nutzen. "DRAW!" Sumo erzeugte einen kleinen schwarzen Wirbel auf seiner Handfläche, richtete diese auf den Käpten woraufhin dieser von der Anziehungskraft der Finsternis einfach angezogen wurde. Er kam angeflogen und Sumo griff ihn sofort am Hals. Es war seltsam, so stark hatte er noch nie etwas angezogen. Könnte es sein, dass die Finsternis die Teufelskräfte von anderen besonders stark anzieht? So stark, dass sie diese nicht einmal mehr benutzen könnten? Er würgte Magnusson fest, hob ihn dabei in die Luft. Scheinbar konnte dieser sich nicht verwandeln solange Sumo ihn mit der Finsternis berührt, jedoch hatte dieser noch Kraft. Er trat in Sumos Bauch, worauf dieser sich fast übergeben musste. Er konnte sich noch beherrschen und schlug Magnusson mit wieder ganzer Kraft ins Gesicht. Dieser flog das ganze Stück wieder zurück und hinterließ einen kleinen Krater im Steinboden der Straße. "Tja, KÄPTEN," rief Sumo ihm nun des Siegs sicher entgegen. "Mit meiner Teifelskraft bin ich in der Lage alles und jeden an mich heranzuziehen. Und wie sich gerade herausgestellt hat, nochmal danke dafür, kann ich damit sogar die Teufelskräfte von anderen unterdrücken. Ich bin gnädig, und weil du kurz davor bist den Löffel abzugeben, gebe ich dir die Chance dich bei dem Mädchen zu entschuldigen und dann abzuhauen." Sumo keuchte und schnaufte immer noch von dem festen Tritt, er war jeodch zuversichtlich mit dieser neuen Information den kampf gewonnen zu haben. "MACHT IHN FERTIG!" Magnussons Stimmte ertönte wieder laut in der Gasse. Die Mitglieder seiner Crew, alles keine besonders auffälligen Kämpfer, hatten sich in der Zeit des Kampfes um Sumo herum in einem Halbkreis positioniert. Einer von ihnen zog eine Pistole und schoss Sumo von hinten in den Rücken, einige Zentimeter neben der Wirbelsäule. Sumo spührte das Brennen, das unerträgliche Stechen des intensiven Schmerzes. Sofort sackte er auf die Knie, es tat so weh dass er fast keine Luft mehr bekam und auch kaum einen Ton von sich gab. "Hehehe, das wars für dich. Du magst zwar ein starker Typ sein, aber ich habe immerhin eine Crew. Gegen uns alle hast du wohl kaum eine Chance, jetzt machen wir dich fertig," lachte Magnusson finster während er langsam wieder auf Sumo zukam und nun vor ihm stand. Sumo atmete schwer durch die Nase, der Schmerz war fast unerträglich. Aber davon durfte er sich nicht aufhalten lassen, nicht umsonst hatte er sich die letzten zwei Jahre so sehr verprügeln lassen. Es war nur Schmerz....nur Schmerz. Mit diesem Gedanken hob Sumo seinen Kopf, verschwitzt schaute er nach oben zu Magnusson. "Ihr, ihr seid vielleicht ein toller Haufen. Ein Käpten der nichts auf dem Kasten hat, obendrein noch Frauen schlägt und nicht mal ein Duell Mann gegen Mann mit ehre bestreitet. Und seine Schoßhunde haben nichts besseres zu tun als einem in den Rücken zu schießen," keuchte Sumo mit schwacher Stimme, hatte jedoch dabei ein Lächeln im Gesicht. Sein Kopf fiel wieder, dabei spuckte er eine Blutlache auf den Boden. "HAHAHAHA, schaut ihn euch an Leute. Wie jämmerlich er da vor uns liegt, du willst etwas von Ehre erzählen? Was bringt dir deine ganze Ehre wenn du tot bist? Du bist ein Schwachsinniger, und wenn ich dir gleich den Rest gegeben habe, werde ich mich ausgiebig an deiner Freundin für diese Umstände hier rächen." Magnusson war sich sicher dass Sumo nun nichts mehr hätte tun können. Was auch schon mit einer Kugel im Rücken? "Ich hatte das nicht vor, aber euch kann ich nicht verzeihen. Ich mache euch nicht einfach fertig, ich binge euch um. Von euch wird nie wieder jemand etwas sehen oder hören," murmelte Sumo während ihm allmälig schwarz vor Augen wurde. Während er auf dem Boden kniete, begann aus seinem ganzen Körper die Finsternis auszutreten. In langen Streifen stieg sie empor Richtung Himmel, seine Arme und Beine hatten sich gänzlich in Finsternis verwandelt, aus dem Rest seines Körpers stieg sie nur teilweise hervor. Um ihn herum begann sie sich wie ein Teppich kreisrund um ihn herum auszubreiten. Passanten die den Kampf bis jetzt verfolgt hatten, rannten einige Meter weg vom Geschehen, es war schon ein gespenstischer Anblick. Als die komplette Crew der Magnus-Piraten von der Dunkelheit umschlossen waren, rammte Sumo seine handfläche auf den Boden. "ALL IN!" Die Finsternis begann sich nun plötzlich wieder zusammenzuziehen nachdem sich sich ausgebreitet hatte. "HEY, WAS PASSIERT HIER?" Einer der Piraten schrie panisch als er bemerkte dass er selbst von der schwarzen Masse hinabgezogen wurde. "WAS MACHT DU DA MIT UNS?" Magnusson schrie zu Sumo herüber, aus dem eine riesige Wolke der Finsternis aufsteig während er alles einsaugte. "Ich sagte doch, ich bringe euch. Feige Typen wie ihr, verdienen es nicht zur Grnadline zu segeln. Ich befreie die Welt von euch," es lief immer noch Blut aus Sumos Mund. Er konnte jeodoch fühlen, wie die Finsternis in seinem Inneren die Pistolenkugel aufgsaugt hatte. Die Wunde war zwar immer noch dort, jedoch schmerzte das ganze ohne Kugel deutlich weniger. "LA..LASS UND DRÜBER REDEN...WIR HABEN DOCH NUR SPASS GEMACHT, WIR HÄTTEN DER KLEINEN NIEMALS ETWAS ANGETAN...ICH SCHWÖRS DIR!" Es war schon sehr ironisch, dieser knallharte Käpten Magnus, der Sumo noch vor einigen Augenblicken hinterücks erschießen ließ, flehte jetzt um sein Leben. Einfach erbärmlich. Die Piraten waren schon bis zu ihrem Brustkorb in der Finsternis versunken, ihre Verusche sich zu befreien waren sinnlos. "Ich würde euch ja sagen dass es nicht weht tut, aber das wäre gelogen," erwiderte Sumo mit seinem blutigen grinsen. Jeder der Piraten war nun verschwunden in der Dunkelheit, diese zog sich bis zu Sumos Handfläche, welche den Boden berührte zusammen und war dann weg. Sumo raffte sich auf, er war sehr schwach geworden durch den Pistolentreffer. Die Passanten die den kampf verfolgten trauten ihren Augen nicht. Die 10 Kerle waren nun weg, einfach verschwunden, nur ihr Gegner war noch da dem niemand den Sieg zugetraut hätte. Sumo drehte sich zitternd in Richtug der Bar, er erkannte Ria die schon nach draussen auf ihn zugerannt kam. "SUMO! Alles in Ordnung?" Sie hatte den Schuss vermutlich nicht mitbekommen, sie stützte Sumo ab (so gut es bei seinem Gewicht funktionierte) und machte sich mit ihm auf den Weg durch die Straßen. "Ria, du musst mich zu Mito bringen. Wenn die Marine hier auftaucht, weiß ich nicht was die mit mir machen werden," stammelte Sumo erschöpft. "Du musst mich bei ihm draussen zusammenflicken, das Krankenhaus wäre zu riskant." Ria überlegte einige Zeit, ihr war klar dass die Marine wahrscheinlich kein Verständnis für den Vorfall gehabt hätte. Auch wenn es ein langer Weg war, beschloss sie Sumo in den Wald zu Mitos Hütte zu bringen. Sumo spührte zwar wie tief der Schuss gesessen hatte, jedoch war er ohne die Kugel im Fleisch schon außerhalb der Lebensgefahr. Er gab sich Mühe so schnell er konnte, gestützt von Ria, die Stadt zu verlassen und Mitos Hütte aufzusuchen. Als sie dort ankamen, war Mito sofort zur Stelle um zu helfen. Beide lagen Sumo auf den Bauch um an die Wunde zu kommen. Es war zwar nicht viel für eine Behandlung dort, jeodch konnte Ria feststellen dass die Kugel nicht mehr dort war. Statt sich mit dem darüber wundern aufzuhalten, brannte sie das kleine Einschussloch mit einem glühenden Messer zu. Sumos schmerzhafte Schreie hallten dabei durch die Nacht. Schnell schlief er nach der notdürftigen Operation ein, vollkommen erschöpft vom Kampf und von den Schmerzen. Am nächsten Tag erwachte er erst gegen mittag, von den Schmerzen war nichts mehr zu spühren. "Hey du Draufgänger, alles klar?" Sumo schaute in Mitos Gesicht der bemerkt hatte wie er aufwachte. "Hmm ja, ich denke schon, Schmerzen habe ich jedenfalls keine mehr." Er streckte sich ausgiebig um sicherzugehen dass auch noch alles funktioniert. Er richtete sich auf und erzählte Mito jede Einzelheit des Kampfes, vor allem das mit dem Teufelskraft unterdürcken und Kugeln aus einer Wunde saugen fand er dabei sehr interessant. "Aber eins steht fest, ich werde lernen müssen die Finsternis noch besser zu kontrollieren. Außerdem musst du mich mit viel heftigeren Attacken gegen Treffer abhärten, gegen den Elefanten hätte ich fast den kürzeren gezogen," beschloss Sumo und war nun wieder voller Elan seine Fähigkeiten zu verbessern. Mann, Sumo, du kriegst wohl niemals genug," stellte Mito fest und lachte dabei leise. "Aber erstmal wirst du dich ein paar Tage nicht bewegen, du sollst dich gut ausruhen," Ria trat plötzlich heran. "Musstest du es so übertreiben Sumo? Ich bin dir dankbar, aber du hättest tot sein könne," sowohl böse als auch voll Sorge schaute sie ihn an. "Aber ich lebe noch, alles gut gelaufen," antwortete er lachend und stand langsam auf. "Ich komme sofort wieder, es dauert nicht lange," sagte er plötzlich und stand auf. Er ging von der Hütte weg Richtung Wald, Ria und Mito schauten sich gegenseitig fragend an. Als Sumo einige Meter im Waldinneren war, stieg eine schwarze Wolke der Finsternis aus seinem Rücken hervor. "RELEASE!" Die ganze Bande der Magnus-Piraten wurde aus der Wolke geschleudert, zu Sumos Überraschung krümmten diese sich auf dem Boden und waren am leben, wenn auch schwer verletzt. "Hmmm ihr lebt noch? Das häte ich nicht erwartet," murmelte Sumotori den blutenden Männern zu, diese bekamen scheinbar kaum mehr etwas mit. "Aber ich bleieb bei meiner Entscheidung, ich verzeihe euch nicht," fuhr er mit hasserfülltem Blick fort und ging zu den Männern rüber. Jedem einzelnen trat er mit ganzer Kraft auf den Schädel. Die tat er solang bis sich niemand mehr rührte, die Magnus-Piraten waren Geschichte. "Jetzt weiß ich wenigstens wie diese Technik wirkt," murmelte er sich zu nachdem er wieder ein wenig zur Besinnung kam. Er drehte sich um und machte sich wieder auf den Rückweg zu Mitos Hütte. Sumo wusste was er zu tun hatte, er musste noch härter trainieren. Seine körperliche Kraft, seine Schmerzresistenz, sein Umgang mit der Teufelsfrucht, all das musste noch besser werden. Er hatte zwar eigentlich vorgehabt zur See zu fahren, jedoch hatte er es damit sowieso nicht eilig. Er würde weiter trainieren bis die Insel ihm keine Möglichkeiten mehr bieten würde um sich zu steigern, er hatte mal wieder ein Ziel vor Augen:
Seine Grenzen überwinden und seinem Ziel, der stärkste Mensch der Welt zu werden, wieder näher kommen.

36 Jahre: 4 weitere Jahre vergingen während Sumo gemeinsam mit Mito im Wald trainierte. In dieser Zeit hatte er aus seinem Körper das volle Potenzial ausschöpfen können, zumindest was die Trainingsgewichte dieser Insel betraf. Seine Schmerzresistenz konnte er ebenfalls noch einmal drastisch erhöhen, anstatt sich nur von Schlägen abhärten zu lassen hatte er  unter anderem große Baumstämme oder Steine auf sich selbst fallen lassen, natürlich mit Mitos Hilfe. Dadurch war er auch in der Lage, noch viel größere Schmerzen zu ertragen als noch vor einigen Jahren, er wollte nie wieder in Bedrängnis geraten nur weil ein Gegner größer und schwerer war als er. Im Umgang mit der Finsterfrucht wurde er ebenfalls vertrauter, ihre Kraft zu verwenden wurde schon bald gewohnheit für ihn. Nach diesen ganzen Jahren des Trainings wurde ihm so langsam klar, dass er bereit wäre für die Fahrt auf der Grandline. Er war stärker als jeder andere Mensch dem er je begegnet war, diese Kraft sollte vorerst ausreichen um Abenteuer im gefährlichsten Meer der Welt zu erleben. Als ihm dies nach und nach bewusst wurde, verbrachte er öfters Zeit in der Stadt. Vom Krfafttechnischen her konnte er sich sowieso nicht mehr steigern, lediglich etwas Schmerzresistenztraining absolvierte er noch ein paar mal in der Woche. Er begann, oft am Hafen als Packesel zu Arbeiten oder Schiffe in die Werft zu ziehen, abends verbrachte er gerne Zeit in den Bars der Stadt. Mitlerweile hatte er auch genug Zeit gehabt sich die gesamte Stadt von Loguetown genauer zu betrachten. Besonders das Scharfott besuchte er gerne, von diesem Ort ging eine fast schon magische Aura aus. Jeder Tag den er in der Stadt verbrachte machte ihm bewusst wie stark sein Traum als stärkster Mensch der Welt die Grandline zu bezwingen noch immer war. Mitlerweile war er nicht mehr der Jüngste, das wusste er, jedoch brannte seine Leidenschaft noch genau wie vor 20 jahren. Alles in dieser Stadt erinnerte ihn an das Piratenleben, zwar hatte seine ehemalige  Crew ihn verraten, doch das Gefühl als freier Mann über die Meere zu segeln konnte er nicht mehr vergessen. Besonders jetzt wo seine Kräfte eine Grenze erreicht hatten, die vermutlich nur noch schwer zu überwinden war, wurde es so langsam Zeit für ihn sich seinen Träumen zu widmen. Er entdeckte vor einigen Jahren eine kleien Bar in der Stadt, die "Bar Gold Roger", eine sehr kleine Kneipe die in den Hintergassen von Loguetown quasi versteckt war. Angeblich, hatte hier damals der legendäre Gold Roger, welcher in Loguetown aufgewachsen sein soll,  beschlossen zur See zu fahren und seine Reise hier begonnen. Diese Geschichten machten die kleine Bar höchst interessant für Sumo. Auch wenn hier nie viel los war, so genoss er dennoch die ruhige Atmospähre. Er war außerdem der Überzeugung, dass wenn ihm Piraten begegnen sollten, die es würdig wären mit ihnen über die Grandline zu segeln, dann wäre das hier. Genau an diesem Ort, wo der größte Pirat aller Zeiten sein Abenteuer begann, sollte Sumos Abenteuer auch endlich beginnen...


Zuletzt von Sumotori am Di März 28, 2017 11:37 am bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Sumotori Rikishi   Mo März 06, 2017 7:30 pm

¬ KÄMPFERISCHE DATEN:

Teufelsfrucht: Yami Yami no Mi, Finsterfrucht
Die Finsterfrucht gehört der Familie der Logia-Früchten an. Der Anwender ist in er Lage seinen Körper in das Element der Finsternis zu verwandeln oder diese zu erzeugen. Im Gegensatz zu allen anderen Logia-Früchten, ist der Anwender nicht in der Lage einem Angriff durch Auflösen in ein Elelment zu entgehen. Die Finsternis zieht alles und jeden an, auch gegnerische Treffer. Alles womit der Anwender attackiert wird, bekommt er um ein vielfältiges verstärkt zu spühren. Dafür ist der Anwender jedoch in der Lage, Personen und Gegnstände an sich heranzuziehen. Außerdem besitzt die Finsterfrucht eine weitere Besonderheit: Besonders zieht sie die Teufelskraft eines anderen Nutzers an. Ein Teufelskraftnutzer kann mit Hilfe der Finsternis besonders stark und zügig angezogen werden. Wird der Teufelskraftnutzer vom Anwender der Finsterfrucht berührt, verliert er solange seine Teufelskraft wie die berührung andauert.Außerdem können Anwender anderer Logia-Früchte ohne die Anwendung von Haki verletzt werden wenn sie mit der von Sumotori berührt werden. Im großen und ganzen eine räselhafte Teufelsfrucht die scheinbar deutliche Schwächen aufweist, jedoch den der sie richtig zu verwenden weiß mit mächtigen Vorteilen im Kampf belohnt.

Teufelsfruchtbeherrschung

Rang-E: Der Anwender ist nicht in der Lage die Kraft der Finsterfrucht gezielt zu nutzen. Weder kann er kontrollieren welches Körperteil sich in Finsternis verwandelt, noch kann er gezielt Dinge oder Menschen an sich heranziehen. Das Ausbreiten der Finsternis auf dem Boden funktioniert ebenfalls noch nicht, die Anziehungskraft der Finsternis erhöht jedoch schon jetzt den Schaden jedes einschlagenden Treffers beim Nutzer obwohl dieser die Fähigkeiten kaum nutzen kann.

Rang-D: Mitlerweile ist der Anwender in der Lage, einzelne Körperteile in Finsternis zu verwandeln. Dadurch ist er in der Lage, einen Gegenstand oder eine Person aus bis zu 5 Meter Entfernung an sich heranzuziehen, Freischaltung der Fähigkeit "Draw". Außerdem wird die Fähigkeit "All In" freigeschaltet, das Ausbreiten der Finsternis auf dem Boden zum Einsaugen passiert jedoch erst sehr langsam, pro Sekunde erhöht sich der Durchmesser des "Teppichs" um gerademal 50 cm. Die Finsternis kann höchtsens in einem Durchmesser von 5 Metern ausgebreitet werden.

Rang-C: Der Anwender ist auf dieser Stufe schon sehr vertraut mit seinen Kräften. Er ist in der Lage, die Finsternis überall aus seinem Körper manifestieren zu können. Dinge die eingesaugt wurden, können nun gezielt wieder herausgelassen werden um damit Gegner zu bewerfen oder sich zu verteidigen, Freischaltung der Fähigkeit "Release". Die Entfernung aus der etwas herangezogen werden kann erhöht sich auf 15 Meter, ebenso der Durchmesser von "All In". Die Ausbreitungsrate der Finsternis erhöht sich auf 1 Meter pro Sekunde. Die Fähigkeit "Wall" wird ermöglicht, die manifestierte Finsternis kann dazu genutzt werden um eintreffende Angriffe von z.B. Projektilwaffen noch vor einschlag einzusaugen.

Rang-B: Die Kraft der Finsternis wird immer mächtiger. Die Reichweiten der Techniken "Draw" und "All In" erhöhen sich auf 25 Meter, die Ausbreitungsrate des Flächenangriffes auf 2 Meter pro Sekunde. Freischaltung der Fähigkeit "Mirror", Projektile welche mit der Fähigkeit "Wall" aufgesaugt wurden, werden instinktiv nur einige Sekunden später wieder auf den Angreifer zurückgeschossen.

Rang-A: Der Anwender ist ein Meister der Finsternis, er kann seine Feinde aus einer Entfernung von mindesten 35 Metern gezielt an sich heranziehen. Die ausbreitende Finsternis auf dem Boden hat nun eine Reichweite von 35 Metern und bewegt sich nun mit 4 Metern pro Sekunde.  Außerdem ist es ihm nun möglich, die Fähigkeit "Wall" instinktiv zu verwenden, die Finsternis manifestiert sich automatisch um den Anwender vor Rückentreffern zu bewahren.

Rang-S: Der Anwender ist die pure Finsternis in Person. Zum einen steigen die Reichweiten von "Draw" und dem teppich aus Finsternis auf mindestens 50 Meter und die Ausbreitungsrate dieser beträgt auf 8 Meter pro Sekunde. Mit der Fähigkeit "Cocoon" ist der Anwender nun in der Lage eine extrem wirkungsvolle Variante von "Wall" zu verwenden und sich gänzlich mitten in einem Turm aus reiner Finsternis zu verschanzen. Außerdem kann er mit der Fähigkeit "Sphere" eine perfekte Kugel erschaffen welche eine um ein vielfaches stärkere Anziehungskraft als die übliche Finsternis besitzt. Diese Kugel ist bei Einschlag auf den Boden nicht nur in der Lage alles oberhalb der Erde einzusaugen wie bei "All In", sondern kann eine komplette Insel in sich aufnehmen.

Kampfstil: Sumotori war schon vor Erhalt der Finsterfrucht kein agiler oder schneller Kämpfer. Sein Kampfstil einnert eher an eine Kneipenschlägerei, nur dass er eben eine so große körperlich Stärke besitzt dass er mit simplen Schlägen und Tritten großen Schaden anrichten kann. Meistens hält er sich im kampf bedeckt und wartet erst einmal wie sein Gegner vorgeht um dann entsprechend darauf zu reagieren. Physische Angriffe gegen ihn werden meist sofort mit roher Gewalt beantwortet. Ist der Gegner ihm jedoch deutlich überlegen was die Geschwindigkeit betrifft, so versucht er diesen zu greifen und anschließend mit harten Schlägen außer gefecht zu setzen. Sumotori greift erst zur Kraft der Finsterfrucht wenn er merkt dass er es nur mit körperlicher Stärke nicht schaffen kann. Dann zieht er seinen Gegner mit der Technik "Draw" immer wieder an sich heran um diesen mit harten Schlägen außer Gefecht zu setzen. Wenn er gegen eine Überzahl von Feinden kämpft oder gegen jemanden den er als extrem unehrenhaft einstuft, greift er zu drastischen Mitteln wie der Fähigkeit "All In". Da mit dieser Technik jedoch schwer zu kontrollieren ist was man einsaugen will, benutzt er sie wikrlich nur wenn es nicht anders geht oder wenn er extrem wütend ist. Wenn Sumotori wirklich wütend ist, geht er auch eher offensiv vor als sonst. Er stürmt auf Gegner zu und attackiert diese mit allen Mitteln, aber wie schon erwähnt kommt es nicht einfach so vor dass er dermaßen ausrastet. Sollte sich der Kampf jedoch in die Länge ziehen und Sumotori immer wieder die für ihn sehr schmerzvollen Treffer einstecken, staut sich die Wut und entlädt sich ab einer bestimmten Stufe. Tritt Sumotori gegen einen Nutzer einer Teufelskraft an, greift er jedoch meist sofort auf seine Finsternis-Kraft zurück und versucht immer den Gegner an sich heranzuziehen und seine Kräfte zu blockieren.

Stärken:
*Kraft der Finsterfrucht: Wie bereits beschrieben ermöglicht die Finsterfrucht Sumotori das Anziehen von weit entfernten Gegnern, das Einsaugen von allenmöglichen Dingen oder Personen und die Aufhebung von Teufelskräften anderer Nutzer bei Berührung.

*Abgehärtet: Durch sein Leben an der freien Luft, egal bei welchem Wetter, hat Sumotoris Körper ein starkes Immunsystem aufgbaut welches ihn vor Erkältungen und ähnlichen Witterungsbedingten Krankheiten schützt. Darüber hinaus hat er sich durch diesen Lebensstil an geringe Standards gewöhnt, er benötigt nicht viel um sich wohl zu fühen, er verträgt auch mal nicht ganz durchgegartes Essen und kann wirklich überall schafen, auch auf hartem Steinboden.

*Kälteunempfindlichkeit: Aufgrund Sumotoris hohem fettanteil und seinen Msukeln die einiges an Wärme produzieren, ist ihm immer sehr warm. Bei kälterem Wetter oder gar bei Schnee fühlt er sich wohl, da er in solchen Situationen endlich mal ausgiebig gekühlt wird. Diese Unempfindlichkeit reicht aber an keine Art Resistenz heran, er kann genauso wie jeder andere Mensch einfrieren. Jeodch braucht es bei ihm dafür etwas kältere Temperaturen. Er fühlt sich einfach nur wohl bei Kälte.

Schwächen:
*Kraft der Finsterfrucht: Sumotoris wohlmöglich größte Stärke ist zugleich auch seine größte Schwäche. Die Kraft der Finsternis zieht alles an, Personen, Dinge, aber auch Schwerter, Knüppel, Faustschläge und Kugeln. Der Schaden eines jeden Treffers gegen Sumotoris Körper wird um ein vielfaches erhöht, da die Anziehungskraft eben diese anzieht. Zwar ist Sumotori ein sehr robuster Mann und hat in den Jahren seines Lebens seinen Körper gestählt und zuletzt extra gegen die Schmerzen von  Treffern abgehärtet, jedoch ist ein wirklich starker Treffer durchaus in der Lage ihn ernsthaft zu verletzen, wenn nicht sogar den Kampf sofort zu beenden oder Sumotori im schlimmsten Fall sogar zu töten.

Meerwasser/Seestein: Seit dem Verzehr der Finsterfrucht sind das Meereswasser und Seesteine natürlich Sumotoris größte Feinde. Zum einen ist er nicht mehr in der Lage zuschwimmen, wenn er keinen festen Untergrund im Wasser unter den Füßen hat sinkt er wie ein Stein nach unten. Zum anderen verliert er seine Teufelskräfte wenn er iin Kontakt mit Seestein kommt, der kristallinen Form von Meerwasser. Darüber hianus fühlt er sich "schlapp" und kraftlos wenn er dieses Material berührt. Das Ausmaß dieser Kraftlosigkeit hängt mit der Größe des Seeteins zusammen den er berührt, aber in jedem Fall unterbindet schon der geringste Kontakt die Anwendung seiner Teufelskräfte.

*Hitzeempfindlichkeit: Durch seinen massigen Körper produziert Sumotori einiges an Wärme. Aufgrund dessen, wird ihm immer sehr schnell warm. Bei extremer Hitze wirkt sich dies am stärksten aus, dann fühlt sich Sumotori schlapp und würde sich am liebsten nur noch hinlegen. Diese Empfindlichkeit ist keine spezielle Schwäche gegenüber Hitze, er reagiert einfach nur nicht so vorteilhaft auf hohe Temperaturen wie die meisten Menschen.

Inventar:
Sumotori hat fast immer einen olivgrünen Seesack dabei, dieser enthält:
Seinen eigenen Sumo-Rock, den Sumo-Rock den er von Meister Rikishi erhielt, mehrere Hemden und Badeshorts zum wechseln, einen Kamm, eine Zahnbürste.


¬ ATTRIBUTE & FÄHIGKEITEN:

Stärke: B-Rang - Die Kraft eines unglaublich starken Menschen
Geschwindigkeit: E-Rang - Die Geschwindigkeit eines durchschnittlichen Menschen
Geschicklichkeit: F-Rang - Das Geschick eines sehr ungeschickten Menschen
Ausdauer: C-Rang - Die doppelte Ausdauer eines trainierten Menschen

Support-Fähigkeiten
Fähigkeit: Zimmermann - Rang-E (Lediglich einfachste Handwerkliche Tätigkeiten sind möglich. Die Kenntnisse über das Handwerk des Zimmermans beschränken sich auf absoulute Grundlagen)

Kampf-Fähigkeiten
Fähigkeit: Resistenz (Schmerzen) - Rang-C
Fähigkeit: Regeneration (Ausdauer) - Rang-C

Premium-Fähigkeiten
Fähigkeit: Teufelsfrucht, Yami Yami no Mi - Rang-C

¬ TECHNIKEN:

Name: Draw
Art: Unterstützung/Verteidigung
Reichweite: Fernkampf/Nahkampf
Stufe-D: 5 Meter
Stufe-C: 15 Meter
Stufe-B: 25 Meter
Stufe-A: 35 Meter
Stufe-S: 50 Meter
Beschreibung: Sumotori erzeugt einen schwarzen Wirbel auf seiner Handfläche, streckt seinen Arm aus und zieht einen Gegner mit der Schwerkraft der Finsterfrucht an. Dieser wird dadurch in Nahkampfreichweite herangezogen und kann sofort angegriffen oder festgehalten werden. Teufelskraftnutzer werden deutlich stärker und schneller davon angezogen und verlieren bei Berührung augenblicklich die Möglichkeit ihre Teufelskraft zu benutzen solange die Berührung anhält. Die Anziehungskraft des schwarzen Wibels erhöht sich umso näher der Feind an ihm dran ist. Zwar können Feinde über eine gewissen Entfernung angezogen werden, jedoch wirkit diese Kraft erst richtig stark wenn sie sich dem Wirbel nähern. Im Prinzip schwächt jeder Meter zwischen Sumotori und dem Gegner die Anziehungskraft, was sich dann in der Geschwindigkeit widerspiegelt mit welcher der Feind angesaugt wird. Bei einer Entfernung von 15 Metern und mehr beträgt die Geschwindigkeit der Anziehung gerademal einen halben Meter pro Sekunde. Bei Unterschreitung dieses Abstands steigt die Geschwindigkeit dann wiederum schnell an. Für jeden Meter den der Feind näher an Sumotori rückt, erhöht sich die Geschwindigkeit um einen weiteren halben Meter pro Sekunde, also 1 m/s bei 14 Meter, 1,5 m/s bei 13 Meter,...
Bei Teufelskraftnutzern verdoppeln sich diese Werte, also 1 m/s bei 15 Metern und darüber, 2 m/s bei 14 Metern,....
Zwar kann sich kaum ein Mensch der Anziehungskraft entziehen wenn er erstmal einen Gewissen Abstand unterschritten hat, für einen Teufelskraftnutzer wird dies jedoch noch wesentlich schwerer durch diesen Umstand.
Im Fall der Fälle können mit dieser Technik auch Angriffe von Teufelkraftnutzern direkt geblockt werden, indem die Attcke mit der Handfläche aufgefangen wird. Die rein physische Kraft einer Attacke verändert sich jedoch nicht.

Name: All In
Art: Kampf/Unterstützung
Reichweite: Nahkampf/Fernkampf
Stufe-D: 5 Meter
Stufe-C: 15 Meter
Stufe-B: 25 Meter
Stufe-A: 35 Meter
Stufe-S: 50 Meter
Beschreibung: Sumotori breitet die Finsternis wie einen Teppich in einem Kreis um sich herum aus, dafür benötigt er aber eine Gewisse Zeit. Wenn der Durchmesser reicht, schlägt Sumotori mit seiner Handfläche auf den Boden woraufhin alles was die Finsternis berührt von ihr verschlungen wird und diese sich dann zu Sumotoris Handfläche wieder zusammenzieht. Jedoch ist es sehr schwierig mit dieser langsamen Attacke einen guten Kämpfer gezielt zu erwischen.

Name: Wall
Art: Verteidigung
Reichweite: Fernkampf
Stufe-D: 5 Meter
Stufe-C: 15 Meter
Stufe-B: 25 Meter
Stufe-A: 35 Meter
Stufe-S: 50 Meter
Beschreibung: Hierbei handelt es sich um die defensive Variante von "All In". Anstatt die Finsternis sich immer weiter ausbreiten zu lassen, wird sie hierbrei nur sweit ausgefahren wie es nötig ist. Wenn Sumotori aus dem Fernkampf attackiert wird, zum Beispiel mit Pistolen, erhebt sich aus der schwarzen Pfütze am Boden eine Säule welche alles verschlingt was in sie hinein fliegt. Umso weiter die "Wall" von ihm selbst hochgezogen wird, umso einfacher wird es für Angreifer diese zu umgehen. Speziell gegen die für Sumotori gefährlichen Angriffe von Projektilwaffen ist diese Technik gedacht, jedoch hat er keine Augen im Rücken weshalb er nur das abwehren kann was er auch sieht. Da diese Technik im Prinzip das selbe wie "All In" darstellt, sind die Reichweiten beider Techniken identisch.


Name: Realease
Art: Angriff/Verteidigung
Reichweite: Nahkampf/Fernkampf
Höchstens 50 Meter
Beschreibung: Im Prinzip der zweite Teil von "All In". Alles was von der Dunkelheit verschlungen wurde, kann wieder ausgespuckt werden. Dazu bildet Sumotori aus seinem Körper eine Wolke der Finsternis, welche sich dann öffnet und alles herausschleudert. Gegenstände die aus der Dunkeheit befreit werden, sind nur Trümmer des Ursprünglichen, da alles innerhalb des scheinbar unendlichen Raumes der Finsternis zerquetscht und zerrissen wird. Menschen hingegen erleiden "nur" erheblichen Schaden und kommen meist kampfunfähig wieder hervor, Knochenbrüche sind bei den Opfern der Technik keine Seltenheit. Die herumgfliegenden Trümmer können gezielt dazu genutzt werden um jemanden zu attackieren, den Gegner bei der Ausführung einer Attacke zu stören oder eine solche sogar abzuwehren. Die herausfliegenden Trümmer können höchstens auf eine Entfernung von 50 Metern geschleudert werden, bei dieser Entfernung ist genaues Zielen jedoch schon beinahe unmöglich.

Name: Big-Bang
Art: Angriff
Reichweite: Nahkampf
Beschreibung: Diese Technik ist im Prinzip nichts anderes als ein gewöhnlicher Faustschlag. Dieser wird jedoch mit 100 % der physischen Kraft ausgeführt, meistens wird auf das Gesicht oder den Bauch des Gegners gezielt. Ein Treffer von so einem Schlag ist verheerend und kann so manchen Krieger ernsthaft verletzten wenn nicht sogar sofort den Kampf beenden. Wenn Sumotori gegen einen Nutzer der Teufelskraft antritt, hüllt er seine geballte Faust vor dem Schlag in Finsternis und schlägt dann zu. Auf diese Weise ist jede Teufelskraft beim Aufprall des Schlages unbrauchbar.

Name: Knock-Knock
Art: Angriff
Reichweite: Nahkampf
Beschreibung: Bei dieser Technik greift Sumotori seinen Gegner im Gesicht oder am Hals und schmettert diesen unter Aufbringen seiner gesamten Kraft auf den Boden. Dafür muss er seinen Feind natürlich erstmal in diesem Griff erwischen, meistens geschieht dies mit Hilfe von "Draw", jedoch kann es auch so funktionieren wenn Sumotori sich gut anstellt. Beim Aufprall entsteht ein heftiger Druck welcher die meisten Menschen für mindestens einige Sekunden außer Gefecht setzt, wenn nicht sogar schwer verletzt. Im Anschluss an diese Technik folgt oft der "Big-Bang", die Kombination beider Techniken ist durchaus in der Lage die härtesten Kämpfer endgültig zu besiegen.


Zuletzt von Sumotori am Di März 28, 2017 11:19 am bearbeitet; insgesamt 9-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Sumotori Rikishi   Mo März 06, 2017 7:35 pm

So Leute, ich habe es endlich geschafft, der Steckbrief ist fertig *freu*
Ich würde mich freuen wenn er (sobald es eben geht) bewertet wird und ich mich an die Korrektur setzen kann Very Happy

Vielen Dank schonmal im Vorraus

Achja, falls ich die Bewerbung an der falschen Stelle gepostet habe bitte ich um Entschuldigung und darum sie bitte an die Richtige zu verschieben Laughing
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BeitragThema: Re: Sumotori Rikishi   So März 12, 2017 10:43 pm

Hey Hey Hey,
ich sollte von meinen Staffmitgliedern Erfahung bei Bewerbungen machen und joar, hier bin ich. Hat leider etwas länger gedauert sich alles durchzulesen, zumal ich diese Woche auch am Wochenende arbeiten durfte... aber das ist jetzt egal. Du hast fein gewartet bis ich fertig bin also auch kurz und knackig meine paar Kritikpunkte

Merkmale: Ich persönlich würde Sumos Körperfülle und allgemein sein Erscheinungsbild als Merkmal hinzufügen. Sein Körper scheint schon ein richtiger Blickfänger zu sein.

Story: Kannst du den Begriff Buddhismus bitte entfernen und ihn stattdessen vielleicht mit anderen charakteristischen Dingen beschreiben? Wir (ich habe mich da nochmal mit dem Staff abgesprochen gehabt) sehen es nicht gerne wenn man bekannte Religionen nimmt, hatten schon Probleme mit anderen ähnlichen Fällen gehabt, wobei dieser hier harmlos ist, aber wir da konsequent bleiben wollen.

Ne andere Sache in der Story ist mit bei Sumos 6. Lebensjahr aufgefallen. Und zwar beschreibst du in seinem ersten Training, dass er einen Baumstamm als "Trainingspartner" bekommt. Mich würde da jetzt ein vergleich oder genauere Angaben fehlen, weil ich mir jetzt ein mehrere hundert Kilo schweren Stamm vorstelle, und so ein kleienr untrainierter Junge (selbnst wenn er trainiert wäre) würde den gerade mal zum wanken kriegen, geschweige umschmeißen oder gar wieder aufrichten.

Stärke: Übermenschliche Kraft wird durch das Attribut Stärke bestimmt wie stark du bist, demzufolge kannst du das streichen.

Schwächen: Mangelnde Agilität wird ebenfalls durch die Attribute Geschwindigkeit und Geschicklichkeit bestimmt, kann ebenfalls gestrichen werden.

Es fehlen hier noch die typischen Schwächen eines Teufelsfruchtnutzers. Sprich Wasser und Seestein.

Techniken: Schreib bitte bei sämtlichen Fernkampftechniken die Reichweite dazu.

Bei Draw hätte ich gerne irgendeinen erkennbaren Unterschied zwischen Teufelsfrucht-Nutzern und Nicht-Teufelsfrucht-Nutzern. Zumal die Anziehungskraft mit größerem Abstand sicherlich abnimmt, ähnlich wie bei zwei Magneten.

Joar, im Grunde war das alles von meienr Seite aus.

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BeitragThema: Re: Sumotori Rikishi   Mo März 13, 2017 3:35 pm

Ich bedanke mich schonmal für die schnelle Bewertung, hatte nicht so schnell damit gerechnet

Folgendes habe ich korrigiert bzw. hinzugefügt:

1: Sumotoris Körperbau wird nun bei Merkmale erwähnt

2:Der Begriff "Buddhismus" wurde (ich hoffe an allen Stellen^^) durch den Begriff "Lehre von Körper und Geist" ersetzt.

3: Bei der Handlung mit dem Baumstamm als Trainingspartner wurden (relativ) genaue Angaben zu diesem gemacht (es sollte nie ein "Stamm" sein, sondern eher eine Miniaturausgabe von einem solchen)

4: Übermenschliche Stärke wurde von Stärken entfernt

5: Mangelnde Agilität wurde von Schwächen entfernt, Meereswaser/Seestein hinzugefügt

6: Bei allen fernkampftauglichen Techniken wurden Reichweiten dazu geschrieben. Bei "Draw" noch eine kleine Angabe zu Anziehungsgeschwindigkeit

Ich hoffe ich habe alles zufriedenstellend korrigiert, falsl nicht einfach bescheid sagen Very Happy
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BeitragThema: Re: Sumotori Rikishi   Di März 14, 2017 10:53 am

Ich mus gestehen, dass ich deine Story nur Quergelesen habe, deshalb könnte mir das mit dem Stamm durchgerutscht sein.

Schreib mal die Reichweite deiner Attacken bitte hinter Reichweite:, so wie du es vielleicht bei anderen Steckis auch nachsehen kannst, was ich meine.

Ansonsten passt das meiner Ansicht nach

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BeitragThema: Re: Sumotori Rikishi   Di März 14, 2017 4:08 pm

Sooo, ich habe die Reichweiten der Fernkampf-Attacken hinter bzw. unter die Rubrik Reichweite geschrieben, hoffe ich habs so gemacht wie du dir das vorgestellt hast =)
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BeitragThema: Re: Sumotori Rikishi   Mi März 15, 2017 6:41 pm


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BeitragThema: Re: Sumotori Rikishi   Do März 16, 2017 7:32 pm

JUHU!!!
Dann warte ich mal auf die zweite Kritik ;-)
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BeitragThema: Re: Sumotori Rikishi   Do März 23, 2017 2:30 pm

Hat länger gedauert als ich gehofft hab, dafür entschuldige ich mich. Aber hier ist meine Korrektur. Zuvor möchte ich aber noch eine Kleinigkeit klarstellen. Hatte an manchen Stellen das Gefühl dass du die Marine als örtliche Polizei behandelst, was natürlich nicht ganz stimmt. Die Marine kann zwar auf Inseln mit großen Stützpunkten als solche agieren, aber viele Inseln haben trotzdem ihre eigene Polizeimacht.

Persönlichkeit: Hier hätte ich gerne noch ein paar weitere Punkte, einfach um die Persönlichkeit das bisschen weiter zu vertiefen.
Hier sind ein paar Denkanstöße:
Provoziert er Kämpfe oder fordert er Leute heraus?
Wie lange dauert es für Sumo Freundschaft zu schließen? Wie verhält er sich gegenüber Freunden? Streitet er sich auch mal mit ihnen oder geht er Meinungsverschiedenheiten aus dem Weg? Wie zeigt sich die Wut oder der Hass in Sumos Verhalten? Wie verhält er sich gegen Feinde wenn diese nicht arrogant usw. sein sollten? Wie verhält er sich gegenüber Soldaten oder Kopfgeldjägern? Was respektiert er an anderen Menschen? Wie sieht er sich selbst? Was macht Sumo zum Zeitvertreib? Wird ihm schnell langweilig? Was hat er für eine Lebenseinstellung? Ist er Positiv oder Negativ? Zeigt er viel Energie oder verhält er sich schlaff oder faul?

Familie: Bitte etwas mehr zum Leben vor der Arbeit auf Tequila Wolf schreiben, so dass man einen kleinen Einblick zu dem normalen Leben der Charaktere kriegt.

Story: Eingesaugte Menschen werden anders als Gegenstände nicht komplett zerstört sondern kommen schwer verletzt aus der Finsternis. Das sieht man beispielsweise wenn Blackbeard Impel Down erreicht und einen Marinetrupp besiegt hat. Man hatte auch gesehen, dass Menschen sogar noch Schwache Worte heraus kriegen können, also ist es kein Instant Kill.

Teufelsfrucht: Ändere Kontakt mit Finsternis zu Körperkontakt, da das bisher der größte Punkt zu des Kräfte entziehen war.
All-In eine Reichweite für Stufe A und S geben. Sonst hättest du das Potenzial die ganze Welt zu verschlingen. Außerdem ist der Sprung von ein paar Metern zu unbegrenzt sehr unglaubwürdig. Das müsste überarbeitet werden. Das selbe bitte auch in Techniken ansprechen.
Stärken: Schmerzresistenz wird durch eine Fähigkeit bestimmt
Schwächen: Meerwasser entzieht keine Teufelskräfte und der Kontakt alleine ist für die meisten Teufelsfruchtnutzer auch ok. Das sieht man in Ruffys Zwischenfall im Arlong Park und Teufelsfruchtnutzer werden häufig Nass. In den meisten Fällen bezieht sich die Wasserschwäche auf Seestein und Schwimmtiefe.
Mangelnde
Reichweite: Hier wird nicht unbedingt ein Nachteil klar, durch einige mögliche Antworten auf Fernkampf (z.B. Wall). Außerdem ist die Finsterfrucht dazu in der Lage großen Flächenschaden anzurichten. Ich denke es wird schwer für diese Schwäche zu argumentieren, aber solltest du es versuchen bitte erweitern, wenn nicht ersetzen.

Zu guter letzt hab ich nicht unbedingt etwas dagegen wenn Sumo auf Teufelsfrucht Stufe S eine Insel angemessener Größe in Finsternis hüllen könnte, aber dabei appelliere ich auf angemessenes Play. Also nicht gegen Inseln anderer Leute benutzen ohne Erlaubnis und Originalinseln bitte auch in Ruhe lassen. Und nicht ständig Inseln horten um im Kampf ein riesiges Geschoss bereit zu haben. Du bewirbst dich für eine der stärksten Früchte, deswegen hoffe ich auf Verantwortungsbewusstes play.

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BeitragThema: Re: Sumutori Rikishi   Di März 28, 2017 12:14 pm

Sooo, es hat ein paar Tage gedauert, aber ich ahbe alles (so gut es ging) korrigiert, bzw. bearbeitet.

Mir ist bewusst, dass die Marine nicht die lokale Polizei spielt, aber gerade auf Loguetown dachte ich wird sie vermehrt eine solche Funktion einnehmen, da es schließlich eine wichtige Insel im East-Blue ist. Keine Sorge, die echten Funktionen der MArine sind mir bekannt ;-)

Zur Persönlichkeit: Ich habe einiges dazu geschrieben was Sumotoris Verhalten betrifft und seien Ansicht gegenüber anderen Gruppierungen. ich hoffe es ist ungefähr so, wie du dir das vorgestellt hast =)

Zur Familie: Sowohl zu Sumos Vater als auch zu seiner Muter habe ich ein paar Sätze geschrieben was ihr Leben vor Tequilla Wolf betrifft. Ich wollte jedoch nicht allzu viel dazu schreiben, damit die ganze Geschichte nicht in fast genauso langen Beiträgen wie für Sumos Vergangenheit ausartet ^^

Zur Story: Das mit dem instant-kill habe ich behoben, was mich dabei geritten hat weiß ich auch nicht ^^
Jedenfalls wird es keine instant-kills oder Ähnliches mehr geben =)

Zur Teufelsfrucht: Kontakt mit der Finsternis wurde in Körperkontakt geändert.
Die Reichweiten der genannten Techniken wurden angepasst, kann nur wieder sagen dass es ziemlich übertrieben von mir war diese so anzugeben =) habe sie jetzt mit den anderen Reichweten gleichgesetzt, was ja eindeutig realistischer ist.

Zu Stärken/Schwächen:
Schmerzresistenz wurde entfernt, habe "Abgehärtet" hinzugefügt damit die Stärken und Schwächen sich ausgleichen.
Mangelnde Reichweite wurde entfernt, die Erläuterung von "Meerwasser und Seestein wurde geändert.

Keine Angst, ich hatte nicht vor die ganze Welt zu vernichten sobald ich auf Rang "S" bin =) Sumotori ist auch garkein wahnsinniger oder böser Mensch, es wird ohnehin sehr lange dauern bis er diese Fähigkeit erlangt und wenn es woeit ist wird er sie kaum einsetzen um irgendwelche fanatischen Phantasien auszuleben. Ich werde verantwortungsvoll mit der TF umgehen, versprochen =)
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BeitragThema: Re: Sumotori Rikishi   Di März 28, 2017 9:59 pm

Angenommen, viel Spaß im RPG

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